Wo und wie soll ich meine Immobilie inserieren?

Will man seine Immobilie verkaufen, kommt zuallererst die Frage auf, wie man potenzielle Käufer davon wissen lässt, dass die eigene Immobilie jetzt zum Verkauf steht. Lohnt sich ein Zeitungsinserat oder sollte man es ausschließlich über Online-Inserate versuchen? Welche Informationen sollte man veröffentlichen und ist es nicht vielleicht sinnvoller, einen erfahrenen Makler hinzuzuziehen? In jedem Fall erfordert ein Immobilieninserat, das durch seine Professionalität überzeugt, viel Arbeit, hat aber andererseits den Vorteil, dass Sie sich so viel Zeit sparen können und am effektivsten beim Verkauf Ihrer Immobilie handeln können.    

Portale im Internet, in denen Immobilienverkäufer kostengünstig ihre Objekte inserieren, sind inzwischen in einer Fülle zu finden und werden von den meisten Inserenten im Vergleich zum klassischen Zeitungsinserat bevorzugt. Die Vorteile von Online-Portalen sind offensichtlich. Die Kosten können niedriger gehalten werden und die Laufzeit ist deutlich länger. Verkäufer können zudem auch die Verlinkung zu ihrem Inserat in sozialen Netzwerken verbreiten und so noch mehr Interessenten erreichen. Aber auch um ein erfolgreiches Online-Inserat zu veröffentlichen, muss man viele Punkte beachten.

Die richtige Zielgruppe ansprechen

Machen Sie sich zunächst einmal Gedanken darüber, welche Zielgruppe Sie mit Ihrem Inserat ansprechen wollen. Wer sind diejenigen, die Interesse an Ihrem Objekt besitzen könnten? Sind es vielleicht junge Familien oder gut situierte Singles? Verfassen Sie Ihr Inserat in einer Schreibweise, die Ihrer Zielgruppe gerecht wird und heben Sie gerade die Merkmale Ihres Objektes besonders hervor, die es für eine bestimmte Zielgruppe attraktiv machen könnten.

Die Informationen zu Ihrem Objekt

In keinem Fall dürfen sie Eckdaten wie Preis, Lage, Größe und Zimmerzahl außer Acht lassen. Je detaillierter Sie in der Beschreibung Ihrer Immobilie vorgehen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Interessent auch tatsächlich angesprochen fühlt. Fehlen dürfen auch keine Informationen zur Ausstattung- also Einbauküche, Bad und Bodenbelag. Ein Inserat ohne Fotos ist zumeist wenig wert. Nur wenige Kaufinteressenten schenken einer Immobilie Aufmerksamkeit, die sich nicht durch Bilder präsentieren kann. Genau so verhält es sich mit dem Grundriss. Als potenzieller Käufer ist es besonders wichtig, sich vorab eine Vorstellung von der Aufteilung des Wohnraumes zu machen. Sie sollten auch Angaben zur Energieeffizienz machen und die Umgebung des Objektes anpreisen. Ist die Immobilie gut an Arztpraxen, Schulen, öffentlichen Verkehrsmitteln angeschlossen oder befindet sie sich in der Nähe zu Grünflächen? Dies sind alles wichtige Informationen, die für potenzielle Interessenten eine wesentliche Rolle spielen. Ein gelungenes Exposé ist schließlich die Visitenkarte Ihres Objektes.

Selbst inserieren oder Makler beauftragen?

Die Entscheidung, ob man seine Immobilie selbst inserieren soll oder einen professionellen Makler mit dem Inserat und dem Verkauf beauftragen sollte, muss jeder individuell treffen. Dabei sollte es aber nicht um die Frage gehen, ob es einem gelingt, seine Immobilie eigenständig zu verkaufen, sondern um die Frage, wie es einem gelingt, seine Immobilie zum höchsten Preis zu verkaufen. Ein Experte kann einen dabei in vielerlei Hinsicht unterstützen und seine Erfahrung und seine Präsenz verkaufsfördernd einbringen. Für all seine Leistungen wird er nur im Erfolgsfall ein Honorar erhalten, was ein weiteres Argument dafür ist, das Inserieren und den Verkauf einem Profi zu überlassen.

Sie möchten Ihre Immobilie professionell inserieren und verkaufen, wissen aber nicht wie Sie dabei richtig vorgehen sollen? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

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Wie ermittle ich den Preis meiner Immobilie?

Im Scheidungsfall kommt oft die Frage auf, was mit der gemeinsam gekauften Immobilie passieren soll. Im Falle eines Verkaufs muss der Preis genau bestimmt werden. Wenn Sie wissen möchten, was Ihre Immobilie wert ist, kann das über die verschiedenen Verfahren berechnet werden. Jedes Verfahren hat dabei seine Anwendungszwecke, für die sie verwendet werden. Ein Experte kann Ihnen dabei helfen, das richtige Verfahren zu finden und den passenden Angebotspreis zu berechnen.

Bei der Bewertung einer Immobilie gibt es unterschiedliche Verfahren. Die Verfahren sind durch den Gesetzgeber vorgegeben. Im Paragraf 8 der Immobilienwertermittlungsverordnung sind das Vergleichswertverfahren, das Verfahren zur Bodenwertermittlung, das Ertragswertverfahren und das Sachwertverfahren. Diesen Verfahren liegen unterschiedliche Rechnungen zugrunde.

Das Vergleichswertverfahren

Das Vergleichswertverfahren ermittelt den Wert durch entsprechende Vergleiche. Es bietet sich daher vor allem für Eigentumswohnungen, Teileigentum und Familienhäuser an. Dabei wird der Kaufpreis vergleichbarer Immobilien als Grundlage genommen. Entscheidend sind dabei Faktoren wie das Baujahr, die Adresse, die Wohnfläche sowie ein vorhandener Garten/Balkon und ein Garagenstellplatz. Ebenso sind Faktoren wie die Bauweise, die Größe, die Restnutzungsdauer und der bauliche und energetische Zustand des Gebäudes wichtig.

Das Ertragswertverfahren

Das Ertragswertverfahren wird dagegen bei Immobilien genutzt, die einen Ertrag abwerfen. Darunter fallen Mietwohngrundstücke, gemischt genutzte und Geschäftsgrundstücke. Der Wert der Immobilie errechnet sich aus dem Bodenwert und den zu erwartenden Einnahmen. Dabei wird nicht die tatsächliche Miete veranschlagt, sondern die marktübliche. Eine leere Mietwohnung mindert daher nicht den Preis. Die Bewirtschaftungskosten der Immobilie sind von den zu erwartenden Einnahmen abzuziehen. Der Bodenwert errechnet sich aus dem durch einen Gutachterausschuss festgelegten Bodenrichtwert pro Quadratmeter. Der Bodenwert wird außerdem noch mit dem Liegenschaftszinssatz verzinst. Dabei wird der marktübliche Wert zugrunde gelegt. Ein weiterer Wert sind sonstige Umstände, die den Wert beeinflussen können. Dringende Sanierungsarbeiten, die noch nicht vorgenommen wurden, können den Wert der Immobilie mindern.

Das Sachwertverfahren

Ein weiteres Verfahren ist das Sachwertverfahren. Auch beim Sachwertverfahren wird der Bodenwert bestimmt und mit dem Wert des Gebäudes zusammengerechnet. Der Wert des Gebäudes wird mit den Regelherstellungskosten sowie der Grundfläche berechnet. Die Herstellungskosten gliedern sich dabei in verschiedene Stufen, sodass auch die Qualität der verbauten Materialien berücksichtigt wird. Von diesen Kosten wird die sogenannte Altersminderung abgezogen. Die vom Gesetzgeber festgelegte Nutzungsdauer von Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern beträgt in der Regel 80 Jahre. Das führt dazu, dass mit jedem Jahr 1,25 Prozent vom Wert abgezogen werden müssen. Der nun errechnete Gebäudesachwert wird mit dem Bodenwert addiert und mit dem Marktanpassungsfaktor multipliziert. Der Marktanpassungsfaktor legt die örtlichen Gegebenheiten der Immobilie zugrunde. So ist einem Haus in einer strukturstarken Gegend ein höherer Wert als einem baugleichen Haus in einer strukturschwachen Region zuzuschreiben. Dabei wird berücksichtigt, ob die Häuser in dem Quartier, in dem das zu verkaufende Haus steht, zu dem errechneten vorläufigen Sachwert verkauft werden.

Sie wollen Ihre Immobilie professionell bewerten lassen, wissen aber nicht welches Verfahren sich dafür anbietet? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

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Zahl des Monats

48.000.000

 

Etwa 58 Prozent, also 48 Millionen, der Deutschen wohnen bevorzugt in einer kleinen oder mittleren Stadt oder im Umland einer Stadt. Das ergab die Wohntraumstudie von Interhyp im vergangenen Jahr. Neben den Immobilienpreisen ist es auch der gut ausgebaute öffentliche Nahverkehr, der die kleineren Städte und das Umland so attraktiv macht.

Ein Viertel der Bundesbürger (26 Prozent) bevorzugt das Wohnen auf dem Land, sprich in einem Dorf. So leben mehr als sieben Millionen Deutsche in Orten mit 2.000 Einwohnern oder weniger. Für 16 Prozent der Befragten ist die Großstadt der Lieblingswohnort. Trotzdem wohnt fast ein Drittel der Deutschen in einer der 85 deutschen Großstädte mit mehr als 100.000 Einwohnern. Was aber fast allen (90 Prozent) bei der Wahl des Wohnortes wichtig ist, ist die Nähe zu Familie und Freunden.

 

 

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Die Bauzinsen sinken weiter

Mit hohen Zinsen auf die eigenen Spareinlagen kann aktuell niemand rechnen. Immer mehr Banken kündigen sogar Premium-Sparverträge. Doch die Niedrigzinsphase hat auch einen Vorteil: Darlehen und Kredite gibt es heute so günstig wie nie. Experten gehen davon aus, dass es bald zu einer Nullprozentverzinsung oder gar zu Negativzinsen kommen könnte.

In Dänemark ist es bereits soweit: Die Nordea Bank vergibt bei einer 20jährigen Laufzeit Immobilienkredite ohne Zinsen. In Deutschland sind die Banken laut einer Analyse des Kreditvermittlers Interhyp aktuell noch etwas vorsichtiger. Aber auch hier ist die Verzinsung so gering wie noch nie. Wer eine gute Kreditwürdigkeit vorweisen kann, kann je nach Anbieter mit einer Verzinsung von 0,4 Prozent bei zehn Jahren Laufzeit rechnen. Für die Analyse wurden die Konditionen von mehr als 400 Geldgebern verglichen.

Wieso sind die Zinsen gerade so niedrig?

Die Zeiten hoher Zinsen, die die Immobilienfinanzierung zum Albtraum machen sind schon lange vorbei. Bereits 2016 hat die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitsatz für die Vergabe von Zinsen auf 0 Prozent gesenkt. Banken, die sich Geld von der EZB leihen, müssen dafür also keine Zinsen zahlen und können diese günstigen Konditionen an ihre Kunden weitergeben. Die EZB geht aber noch einen Schritt weiter und erhebt Negativzinsen auf große Sparanlagen. Das macht das Anlegen von Geld für Banken aktuell unattraktiv, die Vergabe von Krediten lohnt sich also. Mit diesen Maßnahmen möchte die EZB die Wirtschaft ankurbeln. Wenn es unattraktiv ist zu sparen, geben die Menschen es eher aus und die Wirtschaft wächst.

Nullprozentverzinsung oder doch gar Negativzinsen?

Finanzexperten halten es für sehr wahrscheinlich, dass die Bauzinsen auch hier in Deutschland bei guter Kreditwürdigkeit bald auf 0 Prozent fallen könnten. Immerhin müssen Banken aktuell 0,5 Prozent Zinsen zahlen, wenn sie überschüssiges Geld bei der EZB anlegen. Durch die Vergabe eines Kredites ohne Zinsen machen sie so zwar keine Gewinne – anders als bei der Anlage des Geldes verlieren sie aber auch kein Geld.

Theoretisch lohnt es sich daher sogar Kredite mit Negativzinsen, die unter besagten 0,5 Prozent liegen zu vergeben. Schließlich verschenkt die Bank so immerhin noch weniger Geld, als sie verlieren würde, wenn sie ihr Geld bei der EZB einlagert.

Für Immobilienkäufer wäre das ein Traum. Wer einen Kredit über 100.000 Euro aufnimmt müsste bei einer Negativverzinsung von 0,1 Prozent nur 99.000 Euro zurückzahlen. Auf Anfrage von Finanz-Szene.de teilten allerdings sowohl die Deutsche Bank als auch die Commerzbank mit, aktuell keine Kredite mit Negativzinsen zu planen.

Doch auch bei den aktuellen Niedrigzinsen dürften die Nachfrage nach Immobilien weiter steigen – und damit auch die Preise. Für Immobiliensuchende ist deshalb ein ausreichender Eigenkapitalanteil entscheidend. Für Eigentümer könnte jetzt genau der richtige Zeitpunkt sein, um zu verkaufen.

Sie wollen Ihre Immobilie verkaufen und von dieser hohen Nachfrage profitieren? Kontaktieren Sie uns jetzt. Wir beraten Sie gerne.

 

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Was tun mit der Immobilie im Erbfall?

Jedes zweite Erbe in Deutschland umfasst eine Immobilie. Dabei sind Immobilien auch oft der Großteil des Erbvolumens. Wenn das Erbe nicht in einem Testament geregelt wurde, stellen sich den Erben häufig viele Fragen. Was machen wir damit? Verkaufen, Vermieten, Einziehen? Müssen wir Erbschaftssteuer zahlen?

Gibt es mehrere Erben?

Gibt es mehrere Erben, so bilden sie zunächst die sogenannte Erbengemeinschaft. Beispielsweise Kinder, Ehepartner oder Enkel können Teil einer Erbengemeinschaft sein. Dabei steht Ehepartnern und Kindern ein Pflichtteil zu. Auch Enkelkinder bekommen einen Pflichtteil, wenn ihre Eltern bereits verstorben sind. Bei der Erbengemeinschaft ist zu beachten, dass kein Mitglied der Erbengemeinschaft allein über das Erbe entscheiden kann. Möchte zum Beispiel ein Erbe in die Immobilie ziehen, ein anderer aber die Immobilie verkaufen, so kann sie nicht ohne die Zustimmung beider verkauft werden. Umgekehrt muss aber ein Erbe die Miterben auszahlen, wenn er die Immobilie allein behalten möchte. Sowohl beim Verkauf als auch beim Auszahlen der anderen Erben ist es wichtig, den Wert der Immobilie zu kennen. Profi-Makler bieten eine kostenlose Wertermittlung an. Können sich die Erben jedoch nicht einigen, droht die Zwangsversteigerung. Experten raten, dies zu vermeiden, denn häufig wird hier eine Immobilie unter Wert versteigert. Eine Zwangsversteigerung kann von jedem Mitglied der Erbengemeinschaft beim Amtsgericht beantragt werden.

Wann fällt Erbschaftssteuer an?

Wann Erbschaftssteuer anfällt, hängt vom Wert der Immobilie und dem Verwandtschaftsgrad der Erben zum Erblasser ab. Denn es gibt unterschiedliche Freibeträge je nach Erbschaftsgrad:

  • Ehegatten: 500.000 Euro
  • Kinder und Enkelkinder, deren Eltern verstorben sind: 400.000 Euro
  • Enkelkinder: 200.000 Euro
  • Eltern und Großeltern: 100.000 Euro

Die Erbschaftssteuer entfällt ebenso, wenn die Immobilie nach dem Erbfall für einen Zeitraum von mindestens 10 Jahren selbst genutzt wird.

Existiert ein Testament?

Im Testament kann der Erblasser sein Erbe regeln. Jedoch gibt es auch hier kompliziertere Fälle. Überträgt der Erblasser beispielsweise die Immobilie dem Ehepartner, so steht einem eventuellen Kind trotzdem ein Pflichtteil zu. Das Kind kann diesen einfordern.

Immobilie verkaufen, vermieten oder selbst nutzen?

Die Erbimmobilie zu verkaufen, ist häufig die einfachste Lösung. Denn im Gegensatz zu einer Immobilie kann der Verkaufserlös – also Geld – einfacher unter den Erben aufgeteilt werden. Eine Immobilie selbst zu nutzen, lohnt sich oft nur, wenn Sie Alleinerbe sind, die Miterben auszahlen können oder ein lebenslanges Wohnrecht haben. Vermietung kann sich dagegen lohnen, wenn einer der Erben die Immobilie später vielleicht selbst bewohnen möchte.

Sie haben eine Immobilie geerbt und wollen mehr zu Ihren Möglichkeiten erfahren? Kontaktieren Sie uns jetzt, wir beraten Sie gerne!

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

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Neuer Job, neue Stadt, neues Haus?

Eigentlich hatten Sie geplant, bis ins hohe Alter in Ihrem geliebten Haus wohnen zu bleiben. Doch nun lockt ein neuer Job – in einer anderen Stadt. Da stellt sich die Frage: Was passiert jetzt mit der eigenen Immobilie? Am Beispiel von Familie Müller wollen zeigen wir, welche Möglichkeiten Sie haben und was Sie bedenken müssen.

Frau Müller ist nach der Geburt Ihres Sohnes für drei Jahre in Elternzeit gegangen. Nun will Sie zurück ins Berufsleben und findet ihren Traumjob in Nürnberg. Das Problem: Frau Müller wohnt mit ihrer Familie in Stuttgart. Der neue Job würde jeden Morgen und Abend 2 Stunden Autofahrt für sie bedeuten. Es sei denn, die Familie zieht um. Doch das gemütliche Reihenhaus haben sie erst vor wenigen Jahren gekauft. Hier wollten sie altwerden und ihre Kinder großziehen. Ist der neue Job es wert, diesen Traum aufzugeben?

Frau Müller bespricht ihren Zwiespalt mit ihrem Mann. Als selbstständiger Architekt ist er ohnehin viel unterwegs und kann theoretisch von überall aus arbeiten. Auch von Nürnberg. Pendeln kommt für Frau Müller nicht in Frage. Schließlich will sie so viel Zeit wie möglich mit ihrem kleinen Sohn verbringen. Doch den Job wegen dem jetzigen Haus ablehnen – das will sie auch nicht.

Also kommt nur ein Umzug in Frage. Nun müssen viele Entscheidungen getroffen werden. Suchen Sie sich in Nürnberg etwas zum Kauf oder zur Miete und was geschieht mit der eigenen Immobilie? Verkaufen oder vermieten? Die Vermietung hätte den Vorteil, dass sie jederzeit problemlos nach München zurückkommen könnten. Doch durch den Verkauf hätten Sie mehr Geld, für ein neues Eigenheim.

Die Müllers machen sich auf die Suche nach einer neuen Unterkunft in Nürnberg. Dort finden Sie ein Haus zum Kauf direkt in der Nähe von Frau Müllers neuer Arbeitsstelle. Wenn das kein Zeichen des Schicksals ist. Um das neue Haus finanzieren zu können, müssen sie das alte allerdings verkaufen.

Nun muss alles ganz schnell gehen, damit dem Berufsstart von Frau Müller nichts mehr im Weg steht. Die Familie entscheidet sich daher, sich voll und ganz auf den Umzug in die neue Immobilie zu konzentrieren und den Verkauf einem Profi-Makler zu überlassen. Denn für das Zusammenstellen aller Unterlagen, die Vermarktung, Besichtigungstermine und Preisverhandlungen haben die Müllers in ihrer aktuellen Situation nur wenig Zeit. Bei Freunden, die ihr Haus privat verkauft haben, haben sie mitbekommen, wie viel Arbeit dahintersteckt – und wie langwierig der Verkaufsprozess sein kann, wenn einem das nötige Fachwissen fehlt.

Sie sind deshalb froh, dass der Makler, der ihnen das Haus in Nürnberg verkauft hat, ihnen auch direkt einen kompetenten Kollegen in München empfehlen konnte. Als der den Wert Ihrer Immobilie ermittelt, können sie es kaum glauben: Seitdem sie das Haus vor fünf Jahren gekauft haben, hat es enorm an Wert zugelegt. Da sie länger als drei Jahre in ihrer Immobilie gewohnt haben, müssen sie darauf glücklicherweise keine Spekulationssteuer zahlen, sondern können den Gewinn direkt in die Tilgung der Hypothek des neuen Hauses stecken. Spekulationssteuer fällt dann an, wenn Eigentümer ihre Immobilie nach weniger als zehn Jahren wieder verkaufen. Eine Ausnahme besteht, wenn sie in den letzten drei Jahren vor Verkauf darin gewohnt haben.

Bei Ihnen steht ein Stadtwechsel an und Sie wollen Ihre Immobilie verkaufen? Kontaktieren Sie uns jetzt. Wir unterstützen Sie gerne.

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Zahl des Monats

48 %

Fast jeder zweite Rentner hat schon einmal von der Immobilienverrentung gehört. Das ergab jetzt eine Studie der Deutschen Gesellschaft für Immobilienverrentung (DEGIV). Allerdings wissen nur 31 Prozent der Befragten, worum es sich dabei genau handelt und wie das Prinzip funktioniert. Wir haben hier die Kurzfassung:

Bei der Immobilienverrentung verkaufen Senioren Ihr Eigenheim, behalten aber ein Nießbrauchrecht. Die Zahlung erfolgt entweder über eine Einmalzahlung, eine monatliche Rente oder eine Kombination aus beidem. Damit können Senioren sich Ihre Rente aufbessern. Das Prinzip wird immer beliebter, wie eine Studie der Deutschen Leibrenten AG zeigte. Jeder fünfte Eigentümer über 65 Jahren zieht eine Verrentung seiner Immobilie in Betracht. Mit steigender Bekanntheit des Prinzips könnte sich auch diese Zahl noch erhöhen.

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Schneller verkaufen dank Home Staging?

Vor dem Verkauf noch mal komplett neu einrichten? Klingt erst mal nach einem teuren Vergnügen und jeder Menge Arbeit – kann sich aber tatsächlich sowohl was Verkaufspreis als auch -zeit angeht, auszahlen. Das Zauberwort heißt Home Staging. Wer darauf setzt, überlässt die Arbeit einem Profi und muss auch kein komplett neues Mobiliar kaufen.

Was ist Home Staging?

Der Home Staging-Trend kommt aus den USA. Dort ist die Verschönerung von Immobilien vor dem Verkauf mittlerweile Standard. Auch in Deutschland sind Home Stager längst keine Seltenheit mehr. Die Einrichtungsprofis sind darauf spezialisiert, Immobilien so einzurichten, dass sie sowohl wohnlich wirken, gleichzeitig jedoch keinen zu persönlichen Stil haben. Das Ziel: Jeder soll sich durch die Einrichtung vorstellen können, in dieser Immobilie zu wohnen.

Viele Profi-Makler arbeiten mit Home Stagern zusammen. Die Einrichtung wird vor der Vermarktung gebucht und quasi für den Verkaufsprozess gemietet. Home Stager sorgen sowohl für die richtigen Möbel als auch für die passende Dekoration und haben dabei ein gutes Auge fürs Detail. So macht die Immobilie nicht nur auf Fotos, sondern auch bei der Besichtigung einen top Eindruck.

Für welche Immobilien ist Home Staging geeignet?

Homestaging lässt sich sowohl bei Neubauten als auch bei Bestandsimmobilien anwenden. Leere Räume wirken häufig kalt und vermitteln kein gutes Raumgefühl. Die potenziellen Käufer können sich nicht vorstellen, ob ihr großer Kleiderschrank oder die Eck-Couch hier reinpassen und sind so verunsichert. Ist die Immobilie hingegen zu vollgestellt mit alten, teils schon abgenutzten Nöbel und jeder Menge persönlichen Krimskrams, kann das ebenfalls abschreckend wirken. Die Kaufinteressenten können sich so nicht vorstellen, ihre eigene Persönlichkeit in diesen vier Wänden zu verwirklichen. Hinzukommt, dass der Eindruck, den eine heruntergekommene Einrichtung macht, sich auch auf den Rest der Immobilie auswirkt. Der Immobilienkauf ist eine emotionale Angelegenheit. Stimmt der Gesamteindruck nicht, sind Käufer häufig nicht gewillt, den veranschlagten Preis zu zahlen. Sie fürchten, viel Geld in die Sanierung der Immobilie stecken zu müssen – dabei würde es schon reichen, die alten Möbel auszutauschen.

Lohnt sich Home Staging?

In einer Studie unter amerikanischen Immobilienmaklern konnte gezeigt werden, dass Home Staging tatsächlich wirkt. Bei knapp zwei Dritteln der Verkäufe, bei denen Home Staging zum Einsatz kam, konnte der Angebotspreis erzielt oder übertroffen werden. Bei jeder fünften Immobilie lag der Verkaufspreis sogar um 15 Prozent über dem Angebotspreis. Die Kosten für das Home Staging können so schnell wieder reingeholt werden. Iris Houghten, die 1. Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Home Staging und Redesign (DGHR) verweist darauf, dass der erste Nachlass beim Angebotspreis, den Verkäufer geben, fast immer höher ist als die Kosten fürs Home Staging. Diese sind abhängig davon, ob der Home Stager nur beratend zur Seite steht oder ein Rundum-Sorglos-Paket bietet. Dann wird in der Regel eine Provision von 1 bis 3 Prozent des Verkaufspreises veranschlagt.

 

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Immobilie in der Scheidung — Was kann ich machen?

Wie in vielen anderen Veränderungsprozessen, stellt sich auch während der Scheidung die Frage: Was machen wir mit unserer Immobilie? Selten ist die Frage leicht zu beantworten. Denn die passende Lösung ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Hat das Paar Kinder? Möchte einer von beiden in der Immobilie wohnen bleiben? Oder wem gehören wie welche Anteile an der Immobilie?

Stellen wir uns ein Paar vor, dass sich vor einigen Jahren, kurz nach der Hochzeit gemeinsam ein kleines Häuschen gekauft hat. Inzwischen haben Sie zwei Kinder. Die Kinder bleiben bei der Mutter. Das Haus gehört beiden zu gleichen Teilen. Und wie viele Paare hätten sie nie an eine Trennung gedacht und hatten deshalb auch keinen Ehevertrag geschlossen. Da sie mit ihrer Immobilie nicht weiterwissen, wenden sie sich an einen Profi-Makler, der ihnen folgende Optionen aufzeigt:

Die Mutter könnte mit den Kindern in der Immobilie wohnen bleiben. Dann könnten sich die ehemaligen Partner einigen, ob sie an ihren Ex-Mann Miete bezahlt, ob sie ohne weitere Zahlungen in der Immobilie bleibt, oder ob die Mietzahlungen mit den Kosten für die Hypothek oder den Unterhaltskosten verrechnet werden. In diesem Fall empfiehlt der Immobilienexperte, sich zusätzlich eine rechtliche Beratung zu suchen.

Die Mutter könnte allerdings auch den Vater auszahlen. Um zu wissen, wie hoch die Auszahlung ausfallen würde, würde der Wert der Immobilie mit der Restschuld verrechnet, also den Hypotheken und Krediten, die noch abbezahlt werden müssen. Nehmen wir an, das Haus wurde vor zehn Jahren gekauft, ist 300.000 Euro wert und 100.000 Euro sind bisher abbezahlt. Die übrigen 200.000 Euro müsste nun die Mutter allein tragen. Von den bereits gezahlten 100.000 Euro müsste sie dazu noch die Hälfte an ihren Ex-Mann zahlen. Hier stellt sich allerdings die Frage, sie sich diese Lösung leisten kann. Häufig ist diese Lösung für einen Partner allein zu teuer.

Eine andere Möglichkeit wäre, das Haus als Vorerbe oder Schenkung auf die Kinder zu übertragen. Auch so könnte die Mutter mit den Kindern in der Immobilie wohnen bleiben. Die Mutter könnte dann als Vormund der Kinder bis zu deren 18. Lebensjahr über das Haus verfügen. In der Regel ist diese Lösung jedoch besser bei einem Kind geeignet. Denn bei zwei Kindern könnte es später auch zu Streitigkeiten kommen.

Das Haus könnte auch von beiden in zwei Wohnungen geteilt werden und beide Ex-Partner bleiben jeweils in einer der Wohnungen wohnen. Diese Möglichkeit bietet sich an, wenn sich beide Partner noch gut verstehen und bereit sind in der Nähe des anderen zu wohnen. Für die Teilung ist jedoch eine Genehmigung von der Gemeinde nötig. Zusätzlich muss die Teilung auch um Grundbuch eingetragen werden.

Denkbar ist auch, dass die Immobilie vermietet wird und beide Ex-Partner teilen sich die Mieteinnahmen. Möchte später eins der beiden Kinder in der Immobilie wohnen, kann das eine geeignete Lösung sein.

Die Ex-Partner können die Immobilie natürlich auch verkaufen und den Verkaufserlös teilen. Diese Lösung bevorzugen viele Paare. Wichtig ist hier, dass der Wert der Immobilie professionell ermittelt wird. Denn mit dem Erlös möchten beide ja ihren Neubeginn starten.

Können sich beide auf keine dieser Lösungen einigen, droht eine Teilungsversteigerung. Einer der Partner muss dies beim Amtsgericht beantragen, wenn er die Lösung der Immobilienfrage erzwingen möchte. Immobilienprofis raten von dieser Lösung aber ab. Denn in der Regel wird hier ein geringerer Erlös erzielt.

Sie stecken in der Scheidung und sind sich unsicher, welche der Optionen für Ihre Immobilie die richtige ist? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

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Zahl des Monats

82 %

 

82 Prozent der Deutschen möchten gerne ungewöhnlich wohnen. Das ergab eine repräsentative Studie des Baufinanzierers interhyp. So würden zum Beispiel 24 Prozent der Befragten gerne ein Landhaus, ein Bauernhaus oder eine Mühle bewohnen. Für 20 Prozent der Deutschen käme ein Bungalow in Frage. Das ist wiederum nicht besonders erstaunlich, da das Bungalow in den letzten Jahren eine kleine Renaissance erlebt.

15 Prozent der Bundesbürger wünschen sich, in einem Penthouse zu leben. Für weitere 13 Prozent wäre auch ein Loft, ein Studio oder ein Atelier die Traumimmobilie. Nur ein Zehntel der Deutschen wünscht sich, in einer Villa oder einem Schloss, beziehungsweise einem Gutshof oder Ähnlichem zu wohnen.

 

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Häufige Fehler beim Immobilienverkauf

Der Verkauf eines Hauses scheint heute einfacher denn je. Onlineportale bieten nicht nur jedem eine öffentliche Plattform, viele digitale Anbieter haben heute auch jene Funktionen übernommen, welche früher Hoheitsgebiete der Immobilienmakler waren. Doch führt der Verzicht auf die Unterstützung eines Profis häufig zu vermeidbaren Fehlern und in der Folge zu unbefriedigenden Ergebnissen. Nachfolgend ein kurzer Überblick über die häufigsten Fehler beim privaten Immobilienverkauf.

Keine Geduld: Der Verkauf eines Hauses ist zeitintensiv. Bewertung der Immobilie, Beschaffung aller relevanten Dokumente und Erstellung eines aussagekräftigen Exposés. Zielgruppenbestimmung und Implementierung von Marketingstrategien. Vorauswahl potenzieller Käufer, Organisation und Durchführung der Besichtigungen und Prüfung der Käuferbonität. All das kommt auf Sie zu, wenn Sie Ihre Immobilie privat veräußern möchten. Dieser Aufwand wird oft unterschätzt. In der Folge werden wichtige Aufgaben übersprungen. Die Konsequenz kann ein Verkauf unter Marktwert sein oder gar eine kostenintensive Rückabwicklung des Kaufvertrags.

Mangelndes Know-how: Wie bewerte ich meine Immobilie? Welche Dokumente brauch ich und welche Formulierungen müssen unbedingt in dem Kaufvertrag stehen? Oft wird nicht nur der zeitliche Aufwand unterschätzt, auch das notwendige Expertenwissen.  Ein Mangel an diesem Know-how wirkt sich oft negativ auf die Verkaufsgespräche aus und lässt Sie in einer angreifbaren Position zurück. Denn wie in jedem Bereich, in dem es um viel Geld geht, gibt es auf dem Immobilienmarkt nicht nur ehrliche Mitspieler.

Emotionale Bindung: Die erste gemeinsame Wohnung, das Haus, in dem die Kinder zur Welt kamen oder der Garten, in dem der Hund unter der Linde begraben wurde. Für die meisten Menschen ist ihr Haus mehr als nur ein Gebäude – es ist ihr Zuhause, ein Wohlfühlort, an dem viele Erinnerungen und vor allem Emotionen hängen. Geht es dann darum, dieses zu verkaufen, scheitern viele Privatverkäufer an genau dieser Emotionalität. Unrealistische Preisvorstellungen und mangelnde Sachlichkeit können die Folge sein.

Kein Netzwerk: Ob bei der Bestimmung des Kaufpreises oder Vermarktung des Objekts, Privatverkäufern fehlt es oft an guten Kontakten in die Branche. Wie auch beim fehlenden Expertenwissen kann das fehlende Netzwerk dazu führen, dass Sie Ihr Eigenheim unter Wert verkaufen. Bereits bei der Bewertung des Objekts ist es unverzichtbar, die richtigen Ansprechpartner zu kennen. Anderenfalls laufen Sie Gefahr, Opfer eines unseriösen Anbieters zu werden, denn diese können manipuliert werden. Vor allem in Zeiten von Onlinebewertungsportalen.

Wer daher beim Hauskauf sichergehen möchte, der verlässt sich auf einen Makler. Sie sind Experten, die sich ganz in Ihren Dienst stellen. Der Makler hat einen objektiven Blick auf eine Immobilie und kann sie mit Fachkenntnis, jahrelanger Erfahrung und methodisch fundiert bewerten. Er nimmt sich Zeit für Sie und erlaubt Ihnen eine stressfreie Abwicklung des gesamten Verkaufsprozesses.

Sie sind noch auf der Suche nach dem passenden Makler für Ihre Immobilie? Kontaktieren Sie uns jetzt für ein unverbindliches Beratungsgespräch.

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So gelingen Ihnen die perfekten Immobilienfotos

Heutzutage kann jeder mit seinem Handy Fotos von der eigenen Immobilie machen und diese auf Immoscout und Co. online stellen. In den Portalen fallen deshalb deutliche qualitative Unterschiede auf. Inserate mit hochwertigen Fotos wirken einladender und professioneller. Gute Immobilienfotos wecken Emotionen und führen oft dazu das Immobilien sich schneller und zu einem besseren Preis verkaufen. Doch wie gelingt das perfekte Bild?

Ist eine professionelle Kamera ein Muss?

Diese Frage lässt sich zunächst einmal mit einem Nein beantworten. Die Qualität moderner Handys ist mittlerweile so gut, dass Sie mit herkömmlichen Digitalkameras mithalten können. Wer unsere restlichen Tipps beachtet, wird also auch mit dem Handy schöne Fotos schießen können. Mit einer professionellen Spiegelreflex-Kamera schaffen Experten es allerdings, die Fotos auf das nächste Level zu bringen. Damit lassen sich besondere Lichteffekte kreieren und mit Tiefenschärfe arbeiten. So können bestimmte Stimmungen besser festgehalten werden.

Frei von persönlichen Gegenständen und trotzdem wohnlich

Dass Sie lieber einmal aufräumen, bevor Sie Fotos von Ihrer Immobilie machen, versteht sich von selbst. Dreckiges Geschirr und ein voller Wäscheständer im Hintergrund machen sich schließlich auf keinem Foto gut. Der Trick hinter einem herausragenden Immobilienfoto ist es jedoch, einen Raum so zu präsentieren, dass er ein Wohngefühl vermittelt, gleichzeitig jedoch nicht voll mit persönlichen Gegenständen ist. Anstatt Familienfotos und Urlaubsmitbringseln bietet sich daher neutrale Deko an. Auch sollten Sie Schreibtische und Regale entrümpeln und darauf achten, dass die Bilder nicht zu überfrachtet wirken. Weniger ist in diesem Fall mehr. Wenn kleine Zimmer mit Möbeln vollgestellt sind, bietet es sich auch durchaus an, einen Sessel oder ein Regal für das Foto rauszuräumen.

Bei einer Einrichtung, die nicht mehr zeitgemäß oder schon leicht abgenutzt ist, empfehlen Profi-Makler außerdem häufig ein sogenanntes Homestaging. Dabei wird Ihre Immobilie für die Vermarktung von einem Profi neu eingerichtet. Homestaging ist auch dann eine gute Idee, wenn Sie bereits ausgezogen sind und die Räume ansonsten leer wären.

Auf die Lichtverhältnisse achten

Wichtig ist es außerdem, dass Sie Ihre Bilder bei guten Lichtverhältnissen machen. Tageslicht eignet sich dafür am besten. Kunstlicht verpasst der Einrichtung und den Wänden häufig einen Gelbstich. Sind die Lampen nicht hell genug, werden die Bilder zu dunkel und die Räume wirken automatisch enger und weniger einladend. Wenn möglich sollten Sie beim Fotografieren außerdem auf den Blitz verzichten. Stimmen die Lichtverhältnisse, ist das kein Problem. Fotos mit Blitz wirken meist härter und weniger natürlich. In Ausnahmefällen bietet es sich aber auch an, Fotos bei schwachem Licht zu machen. Ihren Kamin setzen Sie zum Beispiel am besten am Abend in Szene.

Den richtigen Winkel finden

Neben dem richtigen Licht, ist auch der richtige Winkel entscheidend für ein gutes Foto. Orientieren Sie sich an natürlichen Linien im Bild. Das können zum Beispiel eine Tischkante oder die Ecken des Raumes sein. Wenn Sie die Kamera schräg halten, wirkt der Raum schnell verzerrt und die Größenverhältnisse stimmen nicht. Überlegen Sie sich außerdem, aus welcher Perspektive Sie den Raum am besten einfangen können. Direkt von der Tür aus oder lieber aus der Ecke. Im Idealfall haben Sie beim Fotografieren ein Fenster hinter sich, dann ist das Licht am besten.

Sie brauchen Hilfe bei der Vermarktung Ihrer Immobilie? Kontaktieren Sie uns jetzt, wir unterstützen Sie gerne beim Verkauf.

 

Foto: © AndrewLozovyi

Zahl des Monats

146 m²

 

Im Eigenheim haben die Deutschen fast doppelt so viel Platz wie Menschen einer Mietwohnung. Das ist das Ergebnis einer Befragung von 2.100 Bundesbürgern durch den Baufinanzierer Interhyp. Wer in den eigenen vier Wänden wohnt, verfügt über durchschnittlich 146 Quadratmeter. Miethaushalten steht durchschnittlich nur eine Fläche von 77 Quadratmetern zur Verfügung.

Es gibt jedoch regionale Unterschiede. Auf dem Land wohnen Menschen häufig mit mehr Platz. Dazu kommt, dass die Wohnkosten hier meist niedriger sind, die Ausstattung der Immobilie aber gleichzeitig höher ist. Während Stadtbewohner in der Regel auf durchschnittlich 83 Quadratmetern und mit drei Zimmern wohnen, stehen Landbewohnern im Durchschnitt 138 Quadratmeter und fast sechs Zimmer zur Verfügung.

 

 

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So geht altersgerechtes Wohnen

Mit dem steigenden Alter entwickelt jeder Mensch neue Bedürfnisse und Anforderungen an das eigene Zuhause. Um diesen gerecht zu werden, müssten in den eigenen vier Wänden viele bauliche Veränderungen vorgenommen werden. Wie lässt sich altersgerechtes Wohnen realisieren und wer kann die Betroffenen dabei unterstützen?

Unter dem Begriff „altersgerechtes Wohnen“ wird eine Miet- oder Eigentumswohnung verstanden, die älteren Menschen ein barrierefreies und komfortables Leben ermöglicht. Wichtig ist zum Beispiel eine praktische und zweckgemäße Möblierung der Wohnung. Die Bewohner sollen möglichst lange selbstständig wohnen können, ohne großartig auf andere Menschen angewiesen zu sein. Dafür muss die Wohnung natürlich von allen Stolperfallen oder Risiken befreit sein und Hilfsmittel müssen angebracht werden, die den Alltag vereinfachen. Folgende Wohnformen ermöglichen ein altersgerechtes Wohnen:

Barrierefreies Umbauen

Diese Option eignet sich vor allem für Senioren, die ihr vertrautes Eigenheim im Alter nicht verlassen möchten. Die Idee dahinter ist, das Haus oder die Wohnung so umzubauen, dass die Bewohner sich darin barrierefrei bewegen können. Es können ein Treppenlift eingebaut und Türen verbreitert werden. Das Bad kann mit einer breiteren Dusche und Wandstützgriffen, Sitzgelegenheit oder einem geeigneten WC für Rollstuhlfahrer ausgestattet werden. Nachteil: Es ist oft teuer.

Seniorenheime

Wenn Senioren umfangreiche Pflege oder ständige Betreuung von einer Fachkraft benötigen, ist ein Seniorenheim häufig eine sinnvolle Variante. Hier sind die Senioren unter Menschen in einer ähnlichen Lebensphase und es ist immer jemand vor Ort, falls die Bewohner Hilfe benötigt.

Wohngemeinschaften

In Wohngemeinschaften können ältere Menschen mit anderen Senioren zusammenleben. Sie unterstützen sich gegenseitig und knüpfen untereinander soziale Kontakte, sodass sie im Alter nicht einsam sind und sich immer gegenseitig helfen können. Das kann sich bei Senioren mit niedrigen Einkommen lohnen. Denn sie teilen sich die Kosten wie Miete, Nebenkosten oder wenn mal etwas kaputt geht.

Mehrgenerationenhäuser

Hier leben Personen unterschiedlicher Generationen zusammen. Dadurch können Senioren gegebenenfalls Unterstützung von jüngeren Menschen erhalten. Anderseits können die Senioren diesen wiederum helfen und zum Beispiel beim Babysitting ihre Hilfe anbieten.

Betreutes Wohnen

Beim betreuten Wohnen leben Senioren in barrierefreien Wohnungen oder Häusern und haben einen Ansprechpartner vor Ort. Die Senioren leben dennoch weitestgehend selbstständig im eigenen Haushalt. Je nachdem, wie selbständig jemand ist, erhält er entsprechend viel Betreuung. Die Art der Betreuung kann sich auch im Laufe der Zeit anpassen

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Wie viel ist meine Immobilie wert?

Die neuen Nachbarn haben das Haus nebenan letztes Jahr für 350.000 Euro gekauft? Dann werden Sie doch sicher denselben Preis verlangen können. Ganz so einfach ist es leider nicht. Wer zum bestmöglichen Preis verkaufen möchte, darf auf eine professionelle Wertermittlung nicht verzichten.

Experten beobachten auf Immobilienportalen immer wieder die gleichen Szenarien: Privatverkäufer stellen Ihre Immobilie zu einem viel zu hohen Preis online, diese bleibt Monate lang im Onlineportal bis irgendwann der Preis gesenkt wird. Doch dann ist es schon zu spät. Kaufinteressenten beobachten den Markt genau und ein Inserat, dass erst monatelang den Ladenhüter spielt und dann im Preis gesenkt wird, vermittelt vor allem eines: Mit der Immobilie stimmt etwas nicht.

Dabei ist die Immobilie meist in einem top Zustand. Der Verkäufer hat lediglich darauf verzichtet, den Preis professionell zu ermitteln. Die meisten Verkäufer tendieren in diesem Fall dazu, den Preis zu hoch anzusetzen. Sie lassen sich durch die vielen Medienberichte über rasend steigende Immobilienpreise blenden und lassen häufig auch den emotionalen Wert, den die Immobilie für sie hat, in die Preisgestaltung einfließen.

Viele Eigentümer nutzen für die Preisermittlung außerdem ein Online-Bewertungstool. Das ist eine gute Möglichkeit, um sich einen ersten Eindruck vom ungefähren Wert zu machen. Verlassen sollte man sich hierauf jedoch nicht, dafür sind die Ergebnisse zu ungenau. Schließlich können individuelle Merkmale der Immobilie nicht mit einbezogen werden. Wie ist die Immobilie geschnitten, wie hochwertig sind die verarbeiteten Fliesen und Böden, gibt es in unmittelbarer Nähe starke Lärmquellen, gibt es eine Badewanne, hat das Bad ein Fenster und wie lang ist die letzte Sanierung her? Ein professioneller Makler gibt eine Werteinschätzung daher nur nach vorheriger Besichtigung der Immobilie ab.

Für die professionelle Wertermittlung gibt es drei anerkannte Verfahren: Das Vergleichswertverfahren, das Sachwertverfahren und das Ertragswertverfahren. Das Vergleichswertverfahren wird vor allem bei Grundstücken und Eigentumswohnungen, für die es eine ausreichende Anzahl vergleichbarer Objekte gibt, angewandt. Für das Sachwertverfahren werden der Bodenwert und der Wert der Immobilie getrennt berechnet. Der Grundstückswert wird dabei per Vergleichswertverfahren ermittelt, für den Gebäudewert werden alle Material- und Ausstattungskosten verrechnet. Dieses Verfahren wird häufig bei Einfamilienhäusern angewandt. Das Ertragswertverfahren hingegen wird vor allem bei vermieteten Objekten und Gewerbeimmobilien angewandt. Hier ist entscheidend, wie viel mit der Immobilie erwirtschaftet werden kann.

Der Wert, der am Ende des Bewertungsverfahrens ermittelt wird, ist der sogenannte Realwert. Dieser muss nicht zwangsläufig der Angebotspreis sein. Je nach Objekt und Marktsituation bieten sich unterschiedliche Preisstrategien an. In Zeiten hoher Nachfrage ist zum Beispiel auch ein Bieterverfahren, bei dem der Preis bewusst niedriger angesetzt wird, eine beliebte Option.

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Zahl des Monats

84 %

 

84 Prozent der deutschen Bundesbürger möchten lieber im eigenen Haus wohnen als zur Miete. Das sagen sowohl jene, die in den eigenen vier Wänden leben, als auch jene, die noch zur Miete wohnen. Wer im Eigenheim wohnt, bereut seine Entscheidung in den meisten Fällen nicht. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey für Spiegel Online.

Deshalb plant auch mehr als jeder Dritte unter den 30 bis 39 Jährigen laut der Umfrage in den nächsten fünf Jahren sich eine Wohnung oder ein Haus „auf jeden Fall“ oder „eher“ zuzulegen. Dabei war den Befragten bewusst, dass die Preise für Immobilien aktuell hoch sind. Obwohl EU-weit die Wohneigentumsquote in Deutschland am niedrigsten ist und nur etwa jeder zweite im Eigenheim wohnt, wünscht sich die Mehrzahl der Deutschen doch die eigenen vier Wände.

 

 

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Umzug per Mausklick

Umziehen stresst. Zumindest war das in Vergangenheit so. Doch immer öfter sorgen digitale Helfer dafür, dass der Umzug deutlich entspannter läuft. Es beginnt bei der Auswahl des richtigen Umzugsunternehmens, der Berechnung der Umzugskisten und endet mit der Ummeldung der Adresse. Wir sprechen mit Patrick Cuesta vom Umzugsportal Movinga über die Zukunft des Umzugs.

Schleppen künftig Roboter meine Umzugskisten?

Das wäre auf dem heutigen Stand der Technik gar nicht so gut. Der Mensch ist beim Umzug immer noch unersetzbar, weil es auf Augenmaß ankommt, viel antizipiert werden muss und manchmal schnelle Reaktionen erforderlich sind.

 

Sie bieten im Internet Umzug per Mausklick an.  Es beginnt mit einem Anbietervergleich. In meinem Briefkasten liegen aber auch täglich Werbeflyer von Umzugsfirmen. Warum nicht die?

Es geht um Vertrauen. Ich kann bei der Vielzahl von Flyern kaum unterscheiden. Sind die alle gleich gut? Warum kostet der so wenig und der andere so viel?  Ohne Empfehlung von Bekannten oder Freunden ist es schwierig zu entscheiden, welches Unternehmen das richtige ist. Vergessen Sie nicht: Es geht um Ihr Hab und Gut. Und dabei nicht einmal nur um Vermögenswerte, sondern auch um den Erhalt von Dingen, an denen Sie sehr hängen oder mit denen Sie etwas Persönliches verbinden. Der Verlust oder die Beschädigung kann äußerst schmerzhaft sein. Deswegen gibt es uns. Denn die Anbieter, mit denen wir zusammenarbeiten, sind alle geprüft. In unserem Unternehmen zählt dies zu den wichtigsten Grundsätzen. Durch die enge Zusammenarbeit mit unseren Partnern haben wir zudem die Möglichkeit, viele statistische Daten zu erheben und miteinander zu vergleichen. Hat zum Beispiel eine Umzugsfirma bereits 10.000 Umzüge gemacht, können wir mit Hilfe der Statistik erkennen, ob es bei den Umzügen besonders oft oder besonders wenig zu Schäden gekommen ist. Außerdem werden alle unsere Partner am Anfang an der Movinga-Akademie ausführlich geschult.

Und nach welchen Kriterien entscheiden Sie sich für Ihre Partner?

Das geschieht im sogenannten „Onboarding“. Im ersten Schritt werden rechtliche Dokumente angefordert, damit der potentielle Umzugspartner nachweist, dass er berechtigt ist, Umzüge durchzuführen. Im nächsten Schritt wird der Partner zu verschiedenen Umständen oder Verhaltensweisen befragt und eingestuft.

Erfüllt der Partner unsere Qualitätsansprüche, erlauben wir ihm „Testumzüge“ durchzuführen, bei welchem der Partner nicht nur von uns, sondern auch vom Kunden eingeschätzt wird. Hat ein Partner all dies bestanden, darf er sich offiziell als Movinga-Partner bezeichnen. Um die Qualität nicht nur zu Beginn zu überprüfen werden nach jedem Umzug unsere Kunden zu ihrem Erlebnis per E-Mail oder telefonisch kontaktiert. Bei Nichterfüllung der Qualitätsrichtlinien schließen wir Umzugsunternehmen aus unserem Programm aus und arbeiten nicht mehr mit ihnen zusammen.

Wenn etwas passiert, kann es trotz Versicherung zu Ärger kommen. Es gibt nicht selten Fälle, bei denen die Versicherungen dann versuchen dem Geschädigten eine Mitschuld einzuräumen. Wie funktioniert das bei Ihrem Portal?

Laut Gesetz ist jeder Umzug mit einer Grundhaftung versichert. Diese Grundhaftung greift jedoch nur bei Schäden durch vom Umzugsunternehmen verpacktem Umzugsgut. Zudem ist nur der Zeitwert des Umzugsguts abgesichert. Da uns diese Versicherung nicht ausreicht, bieten wir unseren Kunden erweiterten Versicherungsschutz an, der bei vom Umzugsunternehmen verpackten Umzugsgütern greift und den gegenwärtigen Wert des Umzugsguts versichert. Hier können wir empfehlen: Wer auf Nummer sicher gehen möchte, lässt uns alles ein- und auspacken und auf- und abbauen,

Man findet Sie derzeit in allen großen deutschen Ballungsräumen. Wie ist es auf dem Land?

Dadurch, dass wir ein sehr großes Netzwerk an Partner haben, ist auch das mittlerweile möglich. Da wir Leerfahrten vermeiden möchten, schauen wir zunächst, welche Umzugsunternehmen gerade in welcher Region tätig sind. Wenn beispielsweise einer unserer Partner in Saarbrücken unterwegs ist und wir einen Auftrag in einem Dorf aus dieser Region bekommen, beauftragen wir den Partner ebenfalls. Wir haben immer im Überblick, welches Umzugsunternehmen sich gerade wo befindet.

Wie spontan kann man denn bei Ihnen einen Umzug planen, also angenommen ein Kunde möchte schon morgen umziehen?

Wir sind da zeitlich absolut flexibel. Also ist es auch sehr kurzfristig möglich einen Umzug zu machen.

Zum Umzug gehören auch so nervige Dinge wie die Ummeldung vom Stromanbieter. Das wäre doch etwas, was Sie Menschen  abnehmen können, oder?

Auch in der Hinsicht sind wir gerade dabei etwas auszubauen und unseren Service umfangreicher zu machen. Dazu gehören auch Behördengänge, Handwerker-Endreinigungen und sogar der Gang zum Baumarkt. Der Kunde kann praktisch alles an uns übergeben und muss sich um nichts mehr Gedanken machen.

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