Eine Perle für den Haushalt und Hilfe bei der Gartenarbeit – so finden Sie im Alter Unterstützung

Haushaltshilfe

Als Sie Ihr Eigenheim einst mit Ihrer Familie bezogen haben, sprühten Sie noch vor Energie und Tatendrang. Das hat sich inzwischen leider ein wenig geändert, die Handgriffe im Haushalt und bei der Gartenpflege bereiten Ihnen zunehmend Schwierigkeiten. Ein Grund für den Umzug in eine kleine Wohnung muss dies aber nicht zwingend sein. Mit etwas Unterstützung im Alltag rund um das Eigenheim kommen viele Senioren gut zurecht.

Das bisschen Haushalt macht sich von allein? Schön wär’s. Die Realität sieht leider anders aus. Das Staubsaugen und -wischen, das Putzen und Scheuern in den eigenen vier Wänden, das Unkrautjäten und Rasenmähen im Garten – all das ist inzwischen mit großer Kraftaufwendung und vielleicht sogar Schmerzen verbunden.

Tatkräftige Unterstützung holen – aber wie und woher?

Fühlen Sie sich eingeschränkt oder gar überfordert mit der Instandhaltung Ihres Hauses und Grundstückes, sollten Sie nicht zögern, Unterstützung anzunehmen. Das kann der Nachbarsjunge im Teenageralter sein, der sich gern ein paar Euros dazu verdient, indem er den Rasen in Ihrem Garten mäht. Oder die nette Putzhilfe, die Ihnen Ihre Bekannte wärmsten ans Herz gelegt hat und die sogar noch über freie Kapazitäten verfügt. Doch nicht immer ist Hilfe so schnell und unkompliziert zur Stelle.

Grundsätzlich gilt, dass Sie eine Haushalts- oder Gartenhilfe nicht schwarz beschäftigen sollten. Abgesehen von Schülern, die sich quasi ihr Taschengeld mit einem kleinen Nachbarschaftsdienst aufbessern, sollten Sie den legalen Weg wählen. Andernfalls könnten Ihnen Bußgelder und Steuernachzahlungen drohen. Auch eine Versicherung für Unfälle bei Haus- und Gartenarbeit gibt es nur bei einer offiziellen Beschäftigung von freiberuflichen Reinigungskräften und Gärtnern. Zahlen Sie den Rechnungsbetrag per Überweisung, können Sie Steuern sparen. Wer alters- oder krankheitsbedingt eine Hilfe im Haushalt benötigt, für den übernimmt in der Regel die Krankenkasse die Kosten. Wichtig ist aber, dies vorab mit der Krankenkasse zu klären.

Aushänge und Online-Aufrufe

Wenn Sie auf der Suche nach einer „Putzfee“ sind,  versuchen Sie es einmal mit einem Aushang im nächstgelegenen Supermarkt. Haben Sie Glück, und eine nette, vertrauenswürdige Person meldet sich bei Ihnen, wohnt Ihre neue Haushaltshilfe vermutlich in der direkten Umgebung, und die Kosten für die Anfahrt fallen weg.

Doch auch im Internet lässt sich über den Klassiker unter den Anzeigen-Portalen, ebay-Kleinanzeigen, eine Unterstützung für Haus und Garten aus dem näheren Umkreis finden. Spezielle Plattformen, die die Vermittlung von seriösen Reinigungsfachkräften anbieten, haben den Vorteil, dass Ihre Putzkraft im Krankheitsfall von einer Kollegin vertreten wird. Auf den Portalen bookatiger.com, helping.de und putzchecker.de finden Sie ganz leicht Personen, die sich zuverlässig um Haus und Hof kümmern.

Wenn die eigenen Kräfte nachlassen und es im Haushalt und bei der Pflege der geliebten Heckenrosen nicht mehr rund läuft, muss die Zeit, sich vom eigenen Heim zu trennen, noch nicht gekommen sein. Mit ein wenig Unterstützung können Sie Ihre gewohnten Lebensumstände aufrechterhalten.

Wir stehen Ihnen gerne auf der Suche nach für Sie passenden Hilfsangeboten zur Seite!   

Studieren im Alter – man lernt nie aus

Studiern im Alter

Wenn es langsam, aber sicher auf den Ruhestand zugeht, machen viele Menschen sich nicht nur in puncto Wohnsituation Gedanken. Neben der Frage, ob die eigene Immobilie im Alter noch die passende ist, kommen auch ganz andere Überlegungen auf: Was fange ich mit der neuen freien Zeit an, und wie halte ich mich geistig fit? Immer mehr Rentner entscheiden sich für ein Studium. Und machen damit alles richtig.

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass lebenslanges Lernen wie ein Jungbrunnen für Geist und Körper wirkt. Ältere Menschen, die nicht aufhören, sich Wissen anzueignen, und stattdessen neugierig weiter streben, bleiben vital und in Bewegung.

Der Ruhestand ist der perfekte Zeitpunkt, um sich genau den Interessen zu widmen, die in den Berufsjahren und familienintensiven Zeiten viel zu kurz kamen. Für manche Rentner bedeutet dies sogar, sich noch einmal bzw. erstmals an einer Universität zu immatrikulieren oder Volkshochschul-Kurse zu belegen.

Kunstgeschichte hat Sie schon immer interessiert, und es wäre doch schön, mehr über die Gemälde zu erfahren, die Sie regelmäßig im Museum besuchen? Oder hadern Sie noch heute damit, dass Sie sich damals für ein „vernünftiges“ Studienfach wie Betriebswirtschaftslehre entschieden haben, anstatt all Ihre Bedenken und die Ihrer Eltern über Bord zu werfen und sich für Philosophie einzuschreiben? Sie bewundern die jungen Leute für ihren intuitiven Zugang zu den neuen Medien und wären gerne selbst IT-Spezialist?

Egal ob an einer Fachhochschule oder Universität, ob mit Immatrikulation oder als Gasthörer – für ein Neu- und Umlernen ist es nie zu spät. Wer Sorge hat, sich umgeben von Studenten in den Zwanzigern wie ein Exot zu fühlen, kann einen sogenannten Senioren-Studiengang belegen. Etwa ein Drittel der deutschen Hochschulen bietet diese speziell für Menschen im Rentenalter vorgesehenen Studiengänge an; die Auswahl an Studienfächern ist groß. Und mit Gasthörer-Status ist sogar Studieren ohne Abitur ganz unkompliziert möglich.

Die Studiengebühren sind je nach Uni ganz unterschiedlich und liegen zwischen 30 und 300 Euro pro Semester.

Aber sich unter Druck setzen, um den Abschluss zu schaffen, das muss im Alter wahrlich niemand mehr. Schließlich geht es nun nicht mehr darum, eine Berufsqualifikation zu erreichen. Vielmehr gönnen Sie sich jetzt den Luxus des Lernens, aus reiner Freude und um die grauen Zellen auf Trab zu halten.

Doch nicht nur das Studieren befördert die geistige Vitalität. Wer seinen Horizont erweitert, knüpft auch automatisch spannende Kontakte. Insbesondere in den Senioren-Studiengängen trifft man unter den Kommilitonen auf Gleichgesinnte in einer vergleichbaren Lebensphase. In der Mensa oder bei der Vorbereitung auf ein gemeinsames Referat entsteht Raum, um sich auszutauschen und gegenseitig Tipps zu geben.

Viele „ältere Semester“ bewegen ganz ähnliche Fragen, angefangen von der Strukturierung Ihres Alltags im Ruhestand bis hin zu Gedanken über die nähere Zukunft. Wo stehen eventuell Veränderungen an, welcher Lebensbereich sollte beizeiten angepasst werden?

Sie werden sehen, dass Sie mit Ihren Überlegungen nicht allein sind. Auch die Fragen rund um das Wohnen im Alter sind für andere ein Thema. Profitieren Sie in anregenden Gesprächen von den Erfahrungen Ihrer neuen Studienkollegen.

Und wer weiß … Sie wären nicht die einzige Person über 50, die sich plötzlich in einer Studenten-WG wiederfindet, die gleichzeitig auch eine Senioren-WG ist.

Wie Sie den richtigen Arzt in Ihrer Nachbarschaft finden

Arzt finden

Mit zunehmendem Alter werden regelmäßige Arztbesuche immer wichtiger. Doch oftmals ist es schwierig, einen Arzt in der Nähe zu finden, der zeitnah einen Termin anbieten kann und bei dem Sie sich wohlfühlen. Hier lesen Sie, wie Sie bei der Arztsuche am besten vorgehen.

Ärztekammer

Die erste Anlaufstelle auf der Suche nach einem Arzt ist im Idealfall die Ärztekammer oder kassenärztliche Vereinigung Ihrer Region. In den meisten Bundesländern gibt es hier bereits eine Online-Arztsuche, zusätzlich können Sie auch eine telefonische Beratung in Anspruch nehmen. Die Kammern geben zuverlässige Auskunft über die fachlichen Qualifikationen eines Arztes und weitere Informationen wie Sprechzeiten, qualitätsgesicherte Zusatzleistungen und weitere in der Praxis praktizierende Ärzte. So erhalten Sie eine Übersicht über alle in Frage kommenden Ärzte in Ihrer Nähe.

Bewertungsportale für Ärzte

Oftmals reicht es jedoch nicht aus, zu wissen, welche fachlichen Qualifikationen ein Arzt hat. Viel mehr interessiert es Sie vermutlich, wie er mit seinen Patienten umgeht und ob er das, was er einmal in seiner Ausbildung gelernt hat, auch tatsächlich anwenden kann. Solche Informationen erhalten Sie in Bewertungsportalen für Ärzte. Bekannte Beispiele sind Jameda und Arzt-Auskunft.de. Über die Suchfunktion werden Ihnen die bestbewerteten Ärzte in Ihrer Nähe vorgeschlagen. Sie können aber auch nach einem spezifischen Arzt suchen und sich seine Bewertungen durchlesen.

Gerade in kleineren Städten haben Ärzte oft noch nicht allzu viele Bewertungen gesammelt. Hier ist es ratsam, sich die Rezensionen durchzulesen und nicht allein nach den vergebenen Sternen oder Noten zu gehen. Haben Sie dabei auch im Hinterkopf, dass es oftmals gerade die Patienten sind, bei denen etwas schiefgelaufen ist, die das Bedürfnis haben, einen Arzt zu bewerten. Zufriedene Patienten hingegen kommen häufig gar nicht auf die Idee, ein Bewertungsportal zu nutzen. Umgekehrt kann es natürlich auch vorkommen, dass besonders positive Bewertungen vom Arzt selbst stammen. Achten Sie also darauf, wie realistisch eine Bewertung klingt.

Empfehlungen Ihres Hausarztes

Wenn Sie auf der Suche nach einem Facharzt sind und bereits einen Hausarzt haben, dem Sie vertrauen, kann es nicht schaden, auf seine Empfehlung zu hören. In vielen Fällen ist eine Überweisung vom Hausarzt außerdem eine Voraussetzung, um einen Termin bei einem Spezialisten zu bekommen. Natürlich können Sie sich über die Ärztekammer oder Bewertungsportale schon vorher über passende Ärzte in Ihrer Nähe informieren und gezielt nach einer Überweisung zu diesen Ärzten fragen. Andersherum können Sie die Empfehlung Ihres Hausarztes auch noch einmal über ein Bewertungsportal prüfen, um so zu sehen, was andere Patienten von diesem Arzt halten.

In Ihrer Umgebung ist die ärztliche Versorgung schlecht und Sie überlegen deshalb umzuziehen und Ihre Immobilie zu verkaufen? Wir beraten Sie gerne zu Ihren Optionen.

Wie bleibe ich im Alter fit?

Fit im Alter

Das Thema Gesundheit nimmt im Alter einen immer größeren Stellenwert ein. Wer mit seinem Körper nicht gut umgeht, der bekommt das wesentlich schneller zu spüren als in jungen Jahren. Das Gute ist: Für Fitness ist es nie zu spät. Doch was bringt Sport im Alter wirklich und welche Sportarten eignen sich für Senioren am besten?

Die Effekte, die regelmäßiger Sport auf den Alterungsprozess hat, sind durch zahlreiche Studien belegt. Zusammen mit einer ausgewogenen Ernährung kann er zu einem erheblich gesteigerten Wohlbefinden und einer jugendlichen Vitalität auch im hohen Alter führen – das gilt nicht nur für Menschen die ihr Leben lang sportlich aktiv waren, sondern auch für Senioren, die erst später mit dem Sport beginnen. Regelmäßige Bewegung wirkt sich sowohl auf den Körper, als auch auf den Geist positiv aus. Neben physischen Beschwerden wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Übergewicht, verringert sich auch das Risiko einer Depression.

Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt daher 150 Minuten moderaten Sport pro Woche. Das Wort „moderat“ spielt hier eine Schlüsselrolle. Denn im Alter eignet sich nicht jede Sportart für jeden. Abhängig von Ihrem gesundheitlichen Zustand fallen Ihnen bestimmte Bewegungen vielleicht schwer oder Sie müssen zum Beispiel Ihre Gelenke schonen. Deshalb ist es wichtig, auf den eigenen Körper zu hören und sich nicht zu überfordern. Grundsätzlich können Sie sowohl Kraftsport als auch Ausdauersport betreiben, allerdings sollten Sie dabei darauf achten, sich nicht sofort zu viel zuzumuten.

Bevor Sie mit dem Training beginnen, sollten Sie mit Ihrem Arzt oder einem professionellen Trainer sprechen. Viele Sportarten werden außerdem von der Krankenkasse gefördert, dazu zählen nicht nur Krankengymnastik und Funktionstraining, sondern auch Rückenfitness, Yoga und weitere Kurse und Trainings in Fitnessstudios. Was genau gefördert wird, hängt von der Krankenkasse ab. Daher empfiehlt es sich, hier vorher nachzufragen.

Mit der richtigen Beratung entscheiden Sie sich für ein Sportangebot, dass individuell auf Sie zugeschnitten ist und noch dazu finanziell gefördert wird. Wichtig ist dabei jedoch auch, dass Sie einen guten Arzt in der Nähe haben, der Sie in gesundheitlichen Fragen berät. Im nächsten Kapitel beschäftigen wir uns daher mit der Ärztesuche in Ihrer Umgebung.