Immobilienbewertung mit dem Vergleichswertverfahren

Wenn Sie den Wert Ihrer Immobilie ermitteln wollen, können Sie sich verschiedener Verfahren bedienen. Eines davon ist das Vergleichswertverfahren. Dieses Verfahren wird deshalb sehr gerne und häufig angewandt, weil es als sehr genau gilt und auch die Lage am Immobilienmarkt mit einbezieht. Es eignet sich jedoch nicht bei allen Immobilien!

Eine Immobilie ist so viel wert, wie jemand bereit ist, dafür zu bezahlen. – Zumindest steht diese Idee hinter dem Vergleichswertverfahren. Das heißt also: Der Wert einer Immobilie ist so hoch anzusetzen, wie der durchschnittliche Preis, der beim Verkauf vergleichbarer Objekte in jüngster Zeit erzielt wurde. Denn dieser Preis spiegelt neben klassischen Bewertungsfaktoren wie Lage, Ausstattung und Alter der Immobilie auch sehr genau die aktuelle Nachfragesituation wider.

Welche Immobilien sind miteinander vergleichbar?

Das Vergleichswertverfahren wird dann angewandt, wenn es für die betreffende Immobilienart eine gewisse Anzahl an vergleichbaren Objekten gibt. Da die Immobilienbewertung das täglich Brot für Profi-Maklerinnen und -Makler ist, wissen sie genau, wann eine Immobilie nach diesem Verfahren am besten zu bewerten ist. In der Regel sind Eigentumswohnungen, unbebaute Grundstücke und Reihenhäuser die geeigneten Kandidaten. Zum Beispiel lassen sich für Wohnungen in einer Großstadt häufig im gleichen Haus oder in der gleichen Straße Wohnungen mit vergleichbarer Größe und vergleichbarem Schnitt finden. Dagegen sind in ländlichen Regionen oft zu wenige Vergleichsobjekte vorhanden. Finden sich keine Immobilien mit ähnlicher Lage, Größe, Ausstattung, Alter usw., empfehlen Immobilienexperten, den Wert der Immobilie stattdessen mit Hilfe des Sachwertverfahrens zu ermitteln.

Auf welche Daten wird zurückgegriffen?

Eine Grundlage für die Immobilienbewertung nach dem Vergleichswertverfahren sind die Kaufpreissammlungen der örtlichen Gutachterausschüsse. In diesen Kaufpreissammlungen werden alle notariell beurkundeten Transaktionen von Immobilien gesammelt und analysiert.

Um eine qualitativ sichere Einschätzung abgeben zu können, müssen genügend vergleichbare Immobilientransaktionen gegeben sein. Die Bodenrichtwertkarte kann hier als Grundlage eine Alternative sein. Erstellt wird die Bodenrichtwertkarte ebenfalls von den Gutachterausschüssen. Sie umfasst unter anderem die bauliche Nutzung und den Grundstückswert in den jeweiligen Lagen der Gemeinde.

Was fließt noch in die Wertermittlung ein?

Profi-Maklerinnen und -Makler lassen aber zusätzlich auch Zu- und Abschläge in die Wertermittlung einfließen. Wenn eine Immobilie an einer vielbefahrenen Straße liegt, ist ihr Wert beispielsweise niedriger als wenn es sich um das letzte Haus in einer ruhigen Sackgasse handelt.

Sie wollen Ihre Immobilie professionell bewerten lassen, wissen aber nicht, welches Verfahren sich dafür anbietet? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Sachwertverfahren

https://de.wikipedia.org/wiki/Ertragswertverfahren

https://de.wikipedia.org/wiki/Vergleichswertverfahren

 

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Hindernisse in den eigenen vier Wänden beseitigen

Wenn man sich ein Haus kauft, stellt man sich oft vor, bis ins hohe Alter darin zu wohnen. Im Alter stellen sich dann jedoch steile Treppen und fehlende Haltegriffe in Dusche oder Badewanne als Schwierigkeiten heraus. Mit Hilfe von Umbauten lässt sich eine Immobilie barrierefrei und altersgerecht herrichten. Aber lohnt sich das wirklich?

Im Ruhestand bemerken viele Menschen, dass ihnen die Immobilie langsam zu groß wird. Die Kinder sind aus dem Haus und die Räume im Obergeschoss werden allenfalls als Gästezimmer genutzt. Auch die Pflege des Gartens fällt immer schwerer. Spätestens dann fragen sich viele Eigentümer, ob es nicht Zeit wäre, sich zu verkleinern. Aber wem fällt es schon leicht, sich von all den liebgewordenen Gewohnheiten, von all den persönlichen Erinnerungen zu trennen, die mit dem Haus in Verbindung stehen? Dann also doch lieber wohnen bleiben – ein altersgerechter Umbau macht es möglich!

Ein barrierefreier Umbau schafft Abhilfe für viele Probleme

Um Ihr Haus barrierefrei zu machen, stehen Ihnen unter anderem folgende Maßnahmen zur Verfügung: Haus- und Wohnungstüren lassen sich verbreitern, wenn irgendwann ein Rollstuhl nötig sein sollte. Für diesen Fall lassen sich auch Schwellen abbauen, Stufen beseitigen und Rampen anlegen. Oft fällt auch der Gang in die Dusche schwer, weil sie höher liegt. Diese lässt sich gegebenenfalls auf Bodenniveau umbauen. Für besseren Halt können Stütz- und Haltesysteme in Dusche und Badewanne installiert und rutschfeste Böden eingebaut werden. Und auch das größte Hindernis – die Treppe – lässt sich durch den Einbau eines Treppenliftes überwinden.

Umbaumaßnahmen rechtzeitig planen, gut durchdenken und qualifiziert umsetzen

Allerdings gibt es drei Dinge, die Sie beim barrierefreien Umbau beachten sollten: Beginnen Sie bereits frühzeitig mit der Planung, am besten, solange Sie als Eigentümer selbst noch fit und gesund sind. Überlegen Sie sich dann, welche Umbaumaßnahmen absolut nötig und sinnvoll sind. Suchen Sie sich gegebenenfalls Rat bei einem Experten. Und drittens sollte auch die Durchführung der Umbauten nur fachlich kompetenten Handwerkern überlassen werden.

Stellt sich bei der Planung heraus, dass ein altersgerechter Umbau Ihrer Immobilie sich nicht lohnt oder nicht möglich ist, ist vielleicht doch der Umzug in eine altersgerechte Wohnung die bessere Lösung. Der Hausverkauf kann das benötigte Geld für eine altersgerechte Eigentumswohnung einbringen und im selben Zuge etwas übrig lassen für Reisen oder was Sie sich sonst schon lange gönnen wollten. Bevor Sie mit einem Umbau beginnen, lassen Sie sich in jedem Fall von einem Experten beraten, was in Ihrer Situation sinnvoll ist.

Möchten Sie wissen, ob sich ein altersgerechter Umbau Ihrer Immobilie lohnt? Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gern.

 

Nicht fündig geworden:

https://www.pflege.de/barrierefreies-wohnen/

https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestandsimmobilien/Barrierereduzierung/

https://behinderung.org/barrierefreier-umbau.htm

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Grundbucheinträge – Rechte, Pflichten, Belastungen

Jeder der eine Immobilie besitzt, muss im Grundbuch eingetragen sein. Allerdings kennen sich die wenigsten Hauseigentümer bis ins Einzelne mit diesen Einträgen aus. Speziell wenn Sie Ihre Immobilie verkaufen, aber weiter darin wohnen bleiben wollen, ist es wichtig, dass Sie Ihre Rechte durch die richtigen Grundbucheinträge absichern. Geschieht das nicht, kann es später zu bösen Überraschungen kommen.

Nießbrauchrecht oder lebenslanges Wohnrecht

Das Haus ist Ihnen zu groß geworden. Nun planen Sie den Verkauf, möchten aber gerne lebenslang darin wohnen bleiben. Ein Immobilienexperte wird Ihnen empfehlen, die Möglichkeit des lebenslangen Wohnrechts in Betracht zu ziehen. Außerdem besteht die Möglichkeit, anstatt eines lebenslangen Wohnrechts ein Nießbrauchrecht zu vereinbaren. Sollten Sie einmal pflegebedürftig werden, können Sie in diesem Fall das Haus vermieten und sich damit die Pflegeheimkosten finanzieren. Denn das Nießbrauchrecht schließt nicht nur ein Wohnrecht ein, sondern auch das Recht, weiterhin Nutzen aus der Immobilie zu ziehen. Allerdings bedeutet das auch, dass Sie weiter für die Instandhaltung der Immobilie verantwortlich sind.

Eintrag in Abteilung II des Grundbuchs

Sofern Sie sich nicht vorstellen können, das Haus später noch einmal zu vermieten, sollten Sie sich in Absprache mit den Kaufinteressenten lieber für das lebenslange Wohnrecht entscheiden. Wichtig ist, dass dieses, ebenso wie das Nießbrauchrecht, nicht nur im Kaufvertrag festgehalten, sondern auch im Grundbuch eingetragen wird. Hierzu dient die Abteilung II des Grundbucheintrags, in der Lasten und Beschränkungen des Grundstücks eingetragen werden. Das lebenslange Wohnrecht wird hier als Grunddienstbarkeit aufgeführt. Der Grundbucheintrag ist wichtig, um das Wohnrecht auch bei einem weiteren Verkauf sicherzustellen. Denn wird es nur im Kaufvertrag festgehalten, besteht die vertragliche Bindung auch nur zwischen dem Wohnrechtnutzer und dem aktuellen Eigentümer.

Das Rückforderungsrecht

Ein Immobilienexperte wird Ihnen beim Verkauf Ihrer Immobilie weiterhin empfehlen, sich neben dem Wohnrecht auch ein Rückforderungsrecht eintragen zu lassen. Denn da die neuen Eigentümer das Haus über einen Kredit finanzieren, steht das Pfandrecht der Bank noch über Ihrem Wohnrecht. Sollten die neuen Eigentümer insolvent sein und es zu einer Zwangsversteigerung kommen, wäre ihr Wohnrecht damit aufgehoben. Durch das Rückforderungsrecht kann die Immobilie in einem solchen Fall wieder zurück auf die ehemalige Eigentümerin überschrieben werden.

Sie möchten eine Immobilie mit einem eingetragenen Wohnrecht verkaufen? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

 

 

Nicht fündig geworden:

https://www.anwalt.org/niessbrauch/

https://www.grundbuch.de/abteilung-2.html

http://www.grundbuch-portal.de/

 

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Hilfe, meine Immobilie ist zu groß geworden!

Die Kinder sind aus dem Haus und die ehemaligen Kinderzimmer im Obergeschoss stehen leer. Eigentlich hatten Sie geplant, Gästezimmer aus den Kinderzimmern zu machen, aber so viele Gäste kommen dann auch wieder nicht. Häufig entscheiden sich Eigentümer in diesem Fall dafür, sich zu verkleinern. Die große Frage ist dann: vermieten oder verkaufen?

Jeder Eigentümer muss für sich selbst entscheiden, welche Option für ihn sinnvoller erscheint. Wollen Sie Ihr Haus vermieten oder verkaufen? Am besten lässt sich diese Entscheidung unter Zuhilfenahme eines professionellen Immobilienmaklers treffen. Er kennt die aktuelle Marktsituation und berücksichtigt bei seiner Empfehlung zudem die Wünsche und Vorstellungen der Eigentümer.

Immobilienerlös zur Altersvorsorge verwenden

Entscheiden Sie sich für den Verkauf, so kann der Verkaufserlös zum Beispiel für den Erwerb einer kleineren Immobilie genutzt werden, der Absicherung im Alter dienen oder sogar als vorzeitiges Erbe ausgeschüttet werden, um später Steuern zu sparen oder Erbstreitigkeiten zu vermeiden. Durch die Vermietung Ihrer Immobilie können Sie ein regelmäßiges Einkommen erzielen – jedoch gehen damit auch einige Verpflichtungen einher. Zudem muss man sich den Zustand der Immobilie, eventuelle Instandhaltungskosten sowie die Marktsituation genau ansehen, damit die Mieteinnahmen am Ende nicht unter den nötigen Investitionen liegen.

Natürlich spielt auch der Wert der Immobilie eine entscheidende Rolle, wenn es um die Entscheidung für den Hausverkauf geht. Als Privatverkäufer sollte man sich bei der Bewertung stets einen Profi-Makler zur Unterstützung suchen, da man selbst oft emotional bewertet.  Viele Erinnerungen an schöne Momente stecken in einer Immobilie. Diese verleiten dazu, einen viel zu hohen Preis anzusetzen. Doch um erfolgreich verkaufen zu können, müssen Sie den realistischen Marktwert Ihres Hauses kennen. An einer professionellen Wertermittlung führt daher kein Weg vorbei. Nur so können Sie auch bei Verkaufsverhandlungen wirklich stichhaltige Argumente vorbringen.

Den Verkaufszeitpunkt selber wählen

Neben der Lage und der Ausstattung der Immobilie kann auch der Verkaufszeitpunkt von großer Bedeutung sein, wenn es darum geht, den bestmöglichen Preis für Ihre Immobilie zu erzielen. Wer seine Immobilie verkauft, um sich zu verkleinern, hat meistens den enormen Vorteil, nicht unter Verkaufsdruck zu stehen. Sie können den Verkaufszeitpunkt also selbst bestimmen. Allerdings sollten Sie wissen, dass es keine allgemeingültige Regel dafür gibt, wann der optimale Verkaufszeitpunkt ist. Zu unterschiedlich sind die einzelnen Wohnungsmärkte und Entwicklungen in den verschiedenen Regionen. Professionelle Immobilienmaklerinnen und Immobilienmakler kennen die Marktentwicklung und zeigen Eigentümern ihre Optionen auf. Hierbei betrachten sie unter anderem die wirtschaftlichen Faktoren, die Marktsituation, Fristen und steuerliche Aspekte und die persönliche Lage.

Sie möchten wissen, ob sich der Verkauf Ihrer Immobilie und der Umzug in eine kleinere lohnt? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gerne.

 

Nicht fündig geworden:

https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/empty-nest-syndrom-wenn-die-kinder-ausziehen/25496980.html

https://www.idee-fuer-mich.de/mein-kind-zieht-aus-1715.html

https://www.destatis.de/DE/Service/Statistik-Campus/Datenreport/Downloads/datenreport-2018-kap-2.pdf?__blob=publicationFile

 

 

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So halten Sie Tauben von Ihrem Dach fern

Tauben sind eine bei den meisten Menschen – jedenfalls auf ihrem eigenen Balkon oder Dach – eher unbeliebte Spezies. Nicht nur verunreinigt der Taubenkot die Häuser, er kann außerdem gesundheitsgefährdende Erreger enthalten. Wer die Tiere verscheuchen möchte, kann dies relativ tierfreundlich und ohne verletzende Methoden tun. Wir sagen Ihnen wie.

Guten Rutsch, ihr Tauben!

Es gibt fast kein schlimmeres Ärgernis als Taubendreck an der Fassade, auf dem Dach, am Fenster und auf dem Balkon. Doch dagegen lässt sich etwas unternehmen, und zwar ganz ohne Gift oder Schrotflinte! Eine ebenso tierfreundliche wie optisch unauffällige Lösung sind zum Beispiel sogenannte „Birdslides“, also Vogelrutschen. Dabei handelt es sich um spezielle Winkel aus Acryl oder Metall, die auf Kanten, Simse und Vorsprünge an der Fassade geklebt werden. Anstelle eines bequemen Brutplatzes finden die Vögel dann eine rutschige Fläche mit einem Neigungswinkel von mindestens 45° vor, auf der sie keinen Halt finden. Bevor man die Birdslides anbringt, sollte man bereits für den Nestbau ausgelegte Zweige und Stöckchen aus der betreffenden Nische entfernen.

Windräder, Mobiles oder Rabenattrappen – die dekorativen Alternativen

Aber nicht nur Vogelrutschen sind ein bewährtes Mittel zur Taubenabschreckung. Auch optische und akustische Systeme haben eine große Wirkung – und sie sind noch einfacher zu montieren! Wie wäre es zum Beispiel mit einem kleinen Windrad am Fensterbrett? Mit seiner Bewegung und dem surrenden Geräusch irritiert es die Vögel und hält sie von ihrem Anflug ab. Anstelle eines Windrades kann man sich übrigens auch mit bunten Bändern, Alufolie oder Mobiles aus alten CDs behelfen. Wem das noch nicht dekorativ genug ist, der kann es auch gerne mal mit einer Rabenfigur probieren. Der Rabe ist der natürliche Feind der Tauben. Daher wirken diese Attrappen meist sehr effektiv. Da sich echte Raben aber bewegen, sollte man die Figur immer mal wieder an eine neue Stelle setzen.

Von den meisten anderen Abwehrmechanismen, die im Handel zu finden sind, ist allerdings aus Gründen des Tierschutzes abzuraten. Nagelbretter und Fangnetze können Vögel lebensgefährlich verletzen oder sie bis zum Verhungern festhalten.

Wie man Schandflecken richtig beseitigt

Wenn es Ihren Balkon dann doch einmal erwischt hat, hilft ein Hochdruckreiniger dabei, den ungeliebten Vogeldreck zu entfernen. Sollte diese brachiale Methode nicht möglich sein, helfen auch Schrubber, Wasser und Bürste. Bei besonders grobporigen Materialien sollte die Oberfläche zunächst mit Spiritus oder Seifenlauge gründlich eingeweicht werden, bevor der Vogelkot mit der Bürste aus den Poren entfernt wird. Je nach Verschmutzung kann es sein, dass diese Prozedur mehrmals wiederholt werden muss.

Wer nach dem Entfernen des Vogelkots sichergehen will, keine Erreger oder Parasiten aus dem Kot zurückzulassen, kann im Nachgang entweder mit Spiritus, Desinfektionsmittel oder Essigessenz die betroffenen Stellen abreiben. Wird Essig benutzt, sollte danach mit viel Wasser nachgespült werden, um die Säure aus dem Essig wegzuspülen und den starken Geruch zu vertreiben.

Sie möchten wissen, wie Sie Ihre Immobilie vor dem Verkauf optimieren können? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Vogelabwehr

https://www.umweltbundesamt.de/haustaube

https://de.wikipedia.org/wiki/Tauben

 

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Wozu Verbrauchsenergieausweis?

Ein Energieausweis ist beim immobilienverkauf Pflicht. Allerdings ist Energieausweis nicht gleich Energieausweis. Immobilienbesitzer haben die Wahl zwischen dem verbrauchsorientierten und dem bedarfsorientierten Energieausweis. Von welchen Kriterien hängt es ab, ob der preisgünstigere Verbrauchsenergieausweis für Sie infrage kommt? Wir sagen es Ihnen!

Der Energieausweis gibt Auskunft über die Energieeffizienz einer Immobilie. Er ermöglicht es, die zu erwartenden Energiekosten abzuschätzen und dient somit als eine wichtige Entscheidungshilfe für Kauf- und Mietinteressenten. Bei jedem Immobilienverkauf muss daher ein Energieausweis vorliegen.

Der Verbrauchsorientierte Energieausweis ist preisgünstiger

Der verbrauchsorientierte Energieausweis ist wesentlich preisgünstiger als der bedarfsorientierte. Der Preis liegt etwa zwischen 25 und 100 Euro, während ein Bedarfsausweis 500 Euro oder mehr kosten kann. Wie der Name schon sagt, gibt er Auskunft darüber, wie hoch die verbrauchte Energiemenge der Immobilie ist. Zur Berechnung werden in der Regel die tatsächlichen Energieverbrauchsdaten aus mindestens den letzten drei Jahren zugrunde gelegt. Diese sind natürlich vom individuellen Heizverhalten der Bewohner abhängig, mehr noch aber von der Dämmung der Immobilie.

Nur für Immobilien mit über fünf Wohneinheiten

Grundsätzlich können Eigentümer frei entscheiden, welchen der beiden Energiepässe sie erstellen lassen – aber: es gelten bestimmte gesetzliche Vorgaben. Ein verbrauchsorientierter Energieausweis kann nur für Immobilien, die über fünf oder mehr Wohneinheiten verfügen, ausgestellt werden. Anders ist es, wenn der Bauantrag für das betreffende Objekt nach dem 1. November 1977 gestellt wurde. Dann kann auch für ein Wohngebäude mit bis zu vier Wohnungen ein Verbrauachsausweis erstellt werden. Eine weitere Ausnahme liegt vor, wenn das Wohngebäude mit bis zu vier Wohneinheiten zwar vor dem 1. November 1977 errichtet wurde, aber bereits das energetische Niveau der 1. Wärmeschutzverordnung von 1977 erreicht oder dahingehend saniert bzw. modernisiert wurde – auch in diesem Fall ist ein Verbrauchsausweis zulässig. Für alle anderen Gebäude ist der bedarfsorientierte Energieausweis Pflicht.

Vorsicht bei unseriösen Anbietern

Nicht alle Angebote für Energieausweise sind seriös – und das kann für die Besitzer zu einem echten Problem werden. Ist der Energieausweis nämlich mangelhaft oder fehlt er spätestens zum Besichtigungstermin, droht ein Bußgeld von bis zu 15.000 Euro! Achten Sie also genau darauf, von wem Sie sich Ihren Ausweis erstellen lassen.

Der Energieausweis wird in der Regel von qualifizierten und zertifizierten Fachleuten wie Energieberatern, Architekten, Bauingenieuren und Schornsteinfegern ausgestellt. Achten Sie darauf, dass Ihr Berater unabhängig ist. Ihr lokaler Profi-Makler kann Sie neutral beraten. Er weiß genau, welcher Ausweis der passende für Sie ist, und sagt Ihnen, wann und von wem er zu erstellen ist.

Haben Sie Fragen zum Energieausweis? Oder suchen Sie jemanden, der sich um eine professionelle Erstellung kümmert? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Nicht fündig geworden:

https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/energie/energetische-sanierung/energieausweis-die-wichtigsten-infos-fuer-eigentuemer-mieter-und-kaeufer-36522

https://de.wikipedia.org/wiki/Energieausweis

https://www.umweltbundesamt.de/daten/energie/energieverbrauch-nach-energietraegern-sektoren

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Services, die Ihnen den Alltag im Alter erleichtern

Im Ruhestand können Sie Ihre neu gewonnene Freizeit für Reisen, kulturelle Veranstaltungen oder auch sportliche Aktivitäten nutzen. Vielleicht möchten Sie auch gerne wieder Ihren alten Hobbies nachgehen? Der Haushalt und auch die Gartenarbeit fallen dabei für viele eher selten in die Kategorie FreizeitInsbesondere, wenn solche Arbeiten immer schwerer zu bewältigen sind.  Doch wie finden Sie die passenden Services, die Ihren Alltag erleichtern?

 

Den Haushalt zu führen wird im Alter oft unterschätzt. Gerade das Staubsaugen und Putzen fällt mit zunehmendem Alter immer schwerer und ist nicht selten mit Schmerzen verbunden. Tatkräftige Unterstützung muss her! Aber wie? Schauen Sie sich in der Nachbarschaft um. Vielleicht haben Sie ein Nachbarskind im Teenageralter, das sich gerne das Taschengeld etwas aufstocken möchte. Oder die nette Putzhilfe, die Ihnen Ihre Bekannte wärmsten ans Herz gelegt hat und die sogar noch über freie Kapazitäten verfügt.

 

Grundsätzlich gilt, dass Sie eine Haushalts- oder Gartenhilfe nicht schwarz beschäftigen sollten. Abgesehen von Schülern, die sich quasi ihr Taschengeld mit einem kleinen Nachbarschaftsdienst aufbessern, sollten Sie den legalen Weg wählen. Andernfalls könnten Ihnen Bußgelder und Steuernachzahlungen drohen. Auch eine Versicherung für Unfälle bei Haus- und Gartenarbeit gibt es nur bei einer offiziellen Beschäftigung von freiberuflichen Reinigungskräften und Gärtnern.

 

Aushänge und Online-Aufrufe

 

Sollten Sie auf der Suche nach einer „Putzfee“ sein, versuchen Sie es doch mal mit einem Aushang im nächstgelegenen Supermarkt. Meldet sich dann eine vertrauenswürdige Person bei Ihnen melden, können Sie sich auch gleich sicher sein, dass diese in Ihrem direkten Umfeld wohnt. Damit entfallen schon einmal die Anfahrtskosten. Aber auch im Internet lassen sich bei bekannten Portalen wie Ebay Kleinanzeigen, Inserate veröffentlichen.  Auf den Portalen bookatiger.com, helping.de und putzchecker.de finden Sie ganz leicht Personen, die sich zuverlässig um Haus und Hof kümmern.

 

Nicht nur der Haushalt kann im Alter zum Problem werden. Auch der wöchentliche Lebensmitteleinkauf kann durchaus eine Herausforderung darstellen. Dafür gibt es auch speziell auf Senioren ausgelegte Services, die dafür sorgen, dass sie, auch ohne selbst den Kochlöffel zu schwingen, ein preiswertes und gesundes Essen auf den Tisch bekommen. Die ersten Anlaufstellen für einen Mittagsmenüservice sind die Malteser, die Johanniter, die Caritas und das DRK. Diese wohltätigen Organisationen bieten in vielen Städten einen Mittagsmenü-Service an, bei dem Senioren verschiedene Gerichte zur Auswahl stehen. Wenn Sie allerdings lieber selber kochen, so bieten Supermärkte wie Rewe und Edeka mittlerweile einen Lieferservice an, der Ihnen das Einkaufen abnimmt.

 

Sie denken über Ihre Wohnalternativen im Alter nach? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

Nicht fündig geworden:

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/14135/umfrage/deutschland-anteil-senioren-an-der-bevoelkerung/

https://de.wikipedia.org/wiki/Seniorenwohnung

https://de.wikipedia.org/wiki/Betreutes_Wohnen

 

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Jetzt oder wann? Der ideale Zeitpunkt zum Immobilienverkauf

Wer seine Immobilie verkaufen will, sollte dies nicht impulsiv tun. Es zahlt sich aus, wenn man sich zuerst Gedanken darüber macht, wann der richtige Zeitpunkt ist. Verschiedene Faktoren spielen hierbei eine Rolle. Gibt es die bestmögliche Zinslage oder die perfekte Jahreszeit für einen Immobilienverkauf?

Die Preise steigen, die Zinsen fallen

Wenn man das Frühjahrsgutachten des Rates der Immobilienweisen für vergangenes Jahr durchforstet, wird deutlich, dass die Quadratmeterpreise von Immobilien in Deutschland allein in einem Jahr, von 2018 bis 2019, um 8,2 Prozent gestiegen sind. Die Preise sind also höher denn je – ein Vorteil für alle, die jetzt verkaufen wollen. Unter Experten ist es jedoch umstritten, wie lange dieses Preis-Hoch noch anhalten wird.

Der Kreditzins wiederum ist weiterhin niedrig. Dadurch ist die Immobilien-Nachfrage hoch, da potenzielle Käufer leichter an Kredite kommen. Prinzipiell ist derzeit also ein sehr günstiger Zeitpunkt für einen Immobilienverkauf: die Zinssätze sind niedrig – das erzeugt eine hohe Nachfrage, und zwar ungeachtet des hohen Preisniveaus.

Allerdings ist der Faktor Corona natürlich auch hier von Relevanz. Die Europäische Zentralbank weist darauf hin, dass der Kreditzins in nächster Zeit leicht steigen könnte, sofern sich die Lage wieder etwas beruhigt. Das bedeutet für Kaufinteressenten, dass ihre Kredite teurer werden. Außerdem werden sich zu Zeiten einer globalen Krise wohl generell weniger Menschen zu größeren Investitionen wie Immobilienkäufen entschließen.

Verkauf im Sommer?

Google zeigt, dass speziell zum Jahreswechsel die Suchanfragen für „Haus kaufen“ etwas steigen. Doch ob es eine bestimme Jahreszeit oder gar einen genauen Monat gibt, in dem sich ein Immobilienverkauf besonders lohnt, ist schwer zu sagen.

Für Kaufinteressenten scheint der Sommer attraktiv, da viele sich Urlaub nehmen und somit mehr Zeit für Besichtigungen und die Planung eines Kaufes haben. Auch für die Verkäuferinnen und Verkäufer bieten sich die Sommer- und Spätsommermonate besonders für Besichtigungen und für Fotos von der Immobilie an. Das Erblühen von Gärten und Bäumen und das langanhaltende Tageslicht lassen die Immobilie dann meist besonders schön erstrahlen.

Der Kaufprozess ist oft ein langer – so kann es letztendlich zu jeder Jahreszeit zu neuen Käufen kommen. Wer auf Nummer sicher gehen will, lässt sich von einem Immobilienprofi beraten. Professionelle Maklerinnen und Makler wissen durch ihre langjährige Erfahrung, wann sich ein Immobilienverkauf lohnt und wie man auch in schwierigen Situationen eine Immobilie zu einem guten Preis verkauft.

Sie sind sich unsicher, ob jetzt der richtige Zeitpunkt zum Verkauf Ihrer Immobilie ist? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Weitere Informationen finden Sie hier:

https://www.ecb.europa.eu/ecb/tasks/html/index.de.html

https://www.bundesbank.de/de/statistiken/geld-und-kapitalmaerkte/zinssaetze-und-renditen/ezb-zinssaetze-607806

https://de.wikipedia.org/wiki/Leitzins

 

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Wie wichtig ist die Immobilienlage beim Wohnen im Alter?

Mit zunehmendem Altem werden kurze Wege immer wichtiger. Daran sollten Sie denken, wenn Sie eine Immobilie erwerben, in der Sie Ihren Lebensabend verbringen möchten. Ein weitläufiges Villenviertel im Grünen mag verlockend erscheinen, aber sind dort auch Ärzte und Einkaufsmöglichkeiten fußläufig erreichbar? Lesen Sie hier, worauf Sie bei der Lage unbedingt achten müssen.

Arzt

Wenn die Zipperlein immer mehr werden, dann ist ein guter Arzt gefragt. Aber wie findet man den nächst besten? Die erste Anlaufstelle auf der Suche nach einem Arzt ist im Idealfall die Ärztekammer oder kassenärztliche Vereinigung Ihrer Region. In den meisten Bundesländern gibt es hier bereits eine Online-Arztsuche, zusätzlich können Sie auch eine telefonische Beratung in Anspruch nehmen. Die Kammern geben zuverlässige Auskunft über die fachlichen Qualifikationen eines Arztes und weitere Informationen wie Sprechzeiten, qualitätsgesicherte Zusatzleistungen und weitere in der Praxis praktizierende Ärzte. So erhalten Sie eine Übersicht über alle in Frage kommenden Ärzte in Ihrer Nähe.

Krankenhäuser

Für den Notfall gewappnet zu sein, ist eigentlich in jedem Alter eine gute Idee. Gerade im Rentenalter gewinnt dies aber immer mehr an Bedeutung. Was, wenn man die Treppen hinunterfällt? Es ist gut ein Krankenhaus in der Nähe zu haben. Damit kann eine schnelle Anfahrt des Krankenwagens und somit eine schnelle Versorgung gewährleistet werden. Aber auch für den jeweiligen Partner bietet sich ein Krankenhaus in der Nähe an. So können Sie schnall mal Besuch empfangen .


Supermärkte

Im Alter fällt das Laufen zunehmend schwerer und auch das Autofahren macht nicht mehr so viel Spaß, wie im jüngeren Alter. Daher sollte man bei der Wohnlage darauf achten, dass die Lebensmittelversorgung auch fußläufig organisiert werden kann. Informieren Sie sich also vorher ganz genau darüber, welche Supermärkte oder kleinere Lebensmittelgeschäfte es in Ihrem Umkreis gibt.


Die Familie

Die Entfernung zur Familie ist ein nicht unwesentlich, wenn es um das Wohnen im Alter geht. Schließlich ist die Familie nicht nur ein wichtiger Bestandteil Ihres Soziallebens, sondern auch eine große Hilfe im Alter. Sollten Sie also einmal Hilfe oder Pflege im Alter benötigen, wäre es ideal, wenn die Familie kurzfristig vorbeikommen und Ihnen helfen können. Außerdem gibt Ihnen eine kurze Entfernung zur Familie die Möglichkeit Ihre Enkelkinder aufwachsen zu sehen und das Familienleben in vollen Zügen genießen zu können.

In Ihrer Umgebung ist die ärztliche Versorgung schlecht und Sie überlegen deshalb umzuziehen und Ihre Immobilie zu verkaufen? Wir beraten Sie gerne zu Ihren Optionen.

Nicht fündig geworden:

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/14135/umfrage/deutschland-anteil-senioren-an-der-bevoelkerung/

https://de.wikipedia.org/wiki/Seniorenwohnung

https://de.wikipedia.org/wiki/Betreutes_Wohnen

 

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Mehr Freiheit beim Wohnen im Alter

Da die Lebenserwartung der Menschen stetig steigt, sind neue Ideen für das Wohnen im Alter gefragt. Allein mit Altersheimen kann man dem demografischen Wandel nicht gerecht werden.  Deshalb arbeiten Architekten und Bauingenieure an neuen Wohnkonzepten, die für die Generation Ü60 besser passen.

Viele Menschen im hohen Alter sind heute beweglicher und lebensfroher denn jemals zuvor. Sie haben das Bedürfnis, trotz möglicher gesundheitlicher Einschränkungen selbstständig und unabhängig zu leben. Gegenwärtig etablieren sich mehr und mehr neue Wohnformen und smarte Technologien speziell für Senioren, die diesem Bedürfnis Rechnung tragen. Es geht dabei nicht nur um barrierefreies Wohnen, sondern vor allem um den Erhalt von Unabhängigkeit und Lebensqualität. Ein durchaus sinnvolles Konzept sind Wohnkomplexe, in die altersrelevante Dienstleistungen wie eine Einkaufshilfe oder die häusliche Pflege bereits integriert sind. Aber auch der soziale Aspekt ist bei der Planung altersgerechter Wohnformen zu berücksichtigen. Dabei kommt es auf die Durchmischung der Bewohner an. Senioren sollen sowohl Kontakt zu anderen Senioren haben als auch zu jüngeren Generationen.

Smarter und sicherer

Das so genannte Ambient Assisted Living soll das Leben von Senioren durch den Einsatz smarter Technologien erleichtern. In der Wohnung installierte Sensoren können beispielsweise das Licht ein- und ausschalten und erkennen, ob der Herd ausgeschaltet wurde oder wann eine offene Balkontür geschlossen werden muss. Unfall- und Einbruchsrisiken werden so minimiert.

Shared Spaces – mehr Begegnung zwischen den Generationen

Sowohl in den Metropolen als auch in den sogenannten Speckgürteln ist der Wohnraum in den vergangenen Jahren immer knapper geworden. Ein Ende dieses Trends ist aktuell nicht absehbar. Wird es in der Breite eng wird, muss vermehrt in die Höhe gebaut werden, und die einzelnen Wohnungen dürften sich im allgemeinen verkleinern. Darin kann aber auch eine Chance für neue Wohnkonzepte liegen. Denn um die geringere Anzahl an Quadratmetern zu kompensieren, muss sich die Bauindustrie etwas Neues einfallen lassen.

Im Zuge der zunehmenden Wohnraumverknappung ist es – gerade auch im Hinblick auf die sozialen Bedürfnisse der älteren Generation – eine interessante Entwicklung, dass „Shared Spaces“ nun wieder mehr in den Fokus rücken. Das sind Bereiche, die von den Bewohnern gemeinsam genutzt werden, beispielsweise Fitnessräume oder Bibliotheken, aber auch Gemeinschaftsküchen oder Räume für gemeinsame Treffen. Dort können die Bewohner eines Hauses miteinander kommunizieren und gemeinsam Zeit verbringen. Häufige Begegnungen zwischen Senioren und jüngeren Menschen werden durch das Vorhandensein solcher Räume in ganz entscheidendem Maße gefördert.

Nachhaltiges Wohnen mit Holz

Auch die Umwelt profitiert von innovativen Konzepten für das Wohnen im Alter, und eine nachhaltigere Lebensweise betrachten auch sehr viele Senioren als erstrebenswert. Solarenergie, Erdwärme oder Holzpellets sind bereits ein wichtiger Baustein einer ökologischen und nachhaltigen Energieversorgung. Zusätzlich gewinnen natürliche Baumaterialien wie Holz für eine nachhaltige Bauweise immer mehr an Bedeutung. Erste Hochhäuser werden bereits mit Holz errichtet.

Haben Sie Fragen zu Wohnen im Alter oder überlegen Sie Ihre Immobilie barrierefrei umzubauen? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Weitere Infos zum Wohnen in der Zukunft finden Sie hier:

https://www.technik-zum-menschen-bringen.de/themen/digitale-gesellschaft/wohnkonzepte-der-zukunft

https://www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/soziale-situation-in-deutschland/61541/altersstruktur

https://de.wikipedia.org/wiki/Altenheim

 

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Kennen Sie Soundscaping?

Sie wohnen in der Nähe der Autobahn? Ihr Haus liegt in der Einflugschneise eines Flughafens? Dann kennen Sie das Problem mit dem Lärm. Lärm kann einem das Leben in den eigenen vier Wänden richtig schwer machen. Aber anstatt unschöner Schallschutzwände gibt es auch moderne, clevere, gutaussehende und naturnahe Konzepte, die vor Lärm schützen.

„Soundscaping“ heißt das Zauberwort. Es steht für einen ästhetisch reizvollen und zugleich minimalistischen Ansatz auf dem Gebiet des Lärmschutzes – ein Konzept, das sich radikal von allen klassischen Methoden der Abschottung, etwa durch hässliche Schallschutzwände, unterscheidet. Das Wort ist eine Zusammmensetzung aus den englischen Wörtern für Geräusch: „Sound“ und Landschaft: „Landscape“. Gemeint ist damit die Erzeugung einer Geräuschumgebung, in der unangenehme Geräusche durch angenehme überlagert werden. Das klingt zunächst einmal nach einem akustischen Kuddelmuddel – ist es aber nicht.

Ohne dass Sie es wussten, ist Ihnen das Soundscaping schon an vielen Orten begegnet. Zum Beispiel in Einkaufszentren oder auf Bahnhöfen. Dort wird schon seit einiger Zeit recht häufig eine mehr oder weniger dezente Beschallung mit Musik genutzt, um den Umgebungslärm zu „verringern“. Über die Vorzüge dieser Variante kann man natürlich streiten – aber es geht auch noch überzeugender. So gibt es in hauseigenen Gärten mit Bäumen und Sträuchern oder in Parkanlagen ein ganz natürliches Soundscaping in Form von Vogelgezwitscher. Auch inmitten des tosenden Verkehrs einer Großstadt achtet man auf den Gesang der Vögel, während der Straßenlärm in den Hintergrund zu treten scheint. Das funktioniert, weil unser Gehirn die angenehmeren Klänge betont. Solch eine naturnahe Geräuschkulisse kann aber auch künstlich erzeugt werden, oftmals durch minimale Eingriffe im Bereich des Garten- und Landschaftsbaus.

Wird eine Immobilie in einer schallintensiven Umgebung verkauft (oder gar wegen dieser schallintensiven Umgebung), kann man mit Soundscaping eine ganze Menge bewirken, um den negativen akustischen Eindruck zu verringern. Dazu nutzt man zum Beispiel gezielt angebaute Pflanzen. Das Rascheln von Blättern und hohem Gras im Wind ruft eine angenehme Wirkung hervor. Auch wenn sich der Wind nicht beeinflussen lässt, nehmen einem Pflanzen, die schon bei geringstem Wind sanft rauschen, diese „Arbeit“ ab. Immergrüner Bambus oder hohe Gräser sind dafür besonders geeignet.

Auch andere immergrüne Pflanzen mit möglichst großen und runden Blättern können wahre Lärmschutz-Wunder vollbringen. Sie schlucken und zerstreuen den Schall regelrecht und haben den gleichen Effekt wie Schallschutzwände. Ein keinesfalls exotisches Beispiel für solche Pflanzen ist Efeu. Schließlich ist er immergrün, die Form der Blätter ist fast optimal und sie sind sogar so ausgerichtet, dass der Schall extrem gut abgefangen wird. Dass Efeu sowohl an sonnigen wie an schattigen Orten gedeiht, ist ein zusätzlicher Pluspunkt.

Hecken und Büsche helfen ebenfalls gegen den Lärm. Sie müssen jedoch gleichmäßig dicht aneinander stehen und dürfen auch am Boden nicht kahl sein. Zusätzlich trägt auch Gras am Boden dazu bei, den Lärm zu dämpfen.

Als weitere, sehr wirksame Variante des Soundscaping bieten sich Wasserspiele an. Geräusche von plätscherndem Wasser sind für viele Menschen angenehm und helfen, den Lärm der Umgebung dahinter verschwinden zu lassen. Dabei muss es nicht einmal ein großer Springbrunnen sein. Eine kleine Schale, aus der das Wasser tropft, kann schon genügen. Bei wem es doch etwas lauter ist, der kann auch einen Brunnen nutzen. Wer einen Gartenteich besitzt für den ist vielleicht ein kleiner Bach, der dort hinein plätschert, eine schöne Lösung.

Haben Sie eine Immobilie in einer schwierigen Lage? Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gern.

Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Soundscape

https://www.umweltbundesamt.de/themen/verkehr-laerm/laermwirkung/laermbelaestigung

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2019/11/PD19_N011_639.html

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Durch Eigentum verbunden – Die Wohnungseigentümergemeinschaft

Wenn Sie eine Wohnung gekauft haben, sind Sie automatisch auch Teil einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) geworden. Mit dem Erwerb einer Eigentumswohnung haben Sie Sondereigentum erworben und Anteile an Gemeinschaftseigentum. Das bringt Rechte aber auch Pflichten mit sich.

Immobilieneigentum wird mit der Teilungserklärung aufgeteilt. Damit entsteht auch die WEG. Die Teilungserklärung gehört zu den wichtigsten Dokumenten des Immobilienverwalters. Sie regelt sowohl die Aufteilung des Gebäudes als auch die Rechten und Pflichten der einzelnen Wohnungseigentümer.

Alle Besitzer einer Wohnung (Sondereigentum) sowie die Räumlichkeiten einer WEG-Immobilie, die als Teileigentum geführt werden, bilden eine WEG. In einem Vertrag werden Sondereigentum wie Wohnungen und Teileigentum wie beispielsweise gewerbliche Räume dokumentiert. Da alle Miteigentümer einer WEG immer Sonder- oder Teileigentum sowie zusätzlich Anteile am Gemeinschaftseigentum besitzen, müssen sich Miteigentümer an den Ausgaben der WEG beteiligen.

Um die Ausgaben der WEG zu decken, zahlen Miteigentümer ein Hausgeld. Dieses wird in der Regel monatlich im Voraus bezahlt, entsprechend der jeweiligen Miteigentumsanteile. Das Hausgeld ist also eine Art Abschlagszahlung für die Kosten zur Bewirtschaftung und Verwaltung des Gemeinschaftseigentums.

Da in einer WEG unterschiedliche Menschen mit jeweils eigenen Charakteren, Interessen und Ansichten miteinander verbunden sind, bleiben auch mal Konflikte nicht aus. Mindestens einmal pro Jahr muss die Eigentümerversammlung stattfinden. In dieser Versammlung berät die Eigentümergemeinschaft nach gemeinschaftlich-demokratischen Regeln die Verwaltung und Bewirtschaftung des Gemeinschaftseigentums. Alle Miteigentümer sollten sich mit dem nötigen Respekt begegnen und auch kritische Stimmen anhören. Nur so kann die Eigentümerversammlung konstruktiv arbeiten.

Gelegentlich kommt es aber vor, dass Miteigentümer sich uneinig sind. Schließlich geht es um finanzielle und verwaltungstechnische Angelegenheiten, die für die Laien oft nicht leicht verständlich sind. Das kann dazu führen, dass Miteigentümer entweder zu hohe Kosten tragen müssen, oder im umgekehrten Fall die monatlichen Abschläge zur Deckung der Kosten nicht ausreichen. Ebenso kann bei ungenügender Pflege des Gemeinschaftseigentums der bauliche Zustand des Hauses verschlechtern, was zu einer Wertminderung der Immobilie führen kann.

Eine professionelle Hausverwaltung beugt solchen Entwicklungen vor. Sie kümmert sich um die ordnungsgemäße Verwaltung der Immobilie. Sie ist mit der Verwaltung der Finanzen wie dem Hausgeld, der Begleichung von Rechnungen, dem Prüfen der Kontostände, der Bildung von Rücklagen der WEG sowie der Erstellung der Jahresabrechnung pro Wirtschaftsjahr vertraut. Ebenso sorgt sie für eine ordnungsgemäße Durchführung der Eigentümerversammlung sowie einer ordnungsgemäßen Beschlussfassung. Schließlich gibt es auch hier rechtliche Fallstricke. Darüber hinaus stellt sie die Instandhaltung und Instandsetzung des Gemeinschaftseigentums sicher, damit der Wert und der Bauzustand der gemeinsamen Immobilie erhalten bleiben.

Suchen Sie einen professionellen Immobilienverwalter, der sich um die Wohnungseigentümergemeinschaft kümmert? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Weitere Infos finden Sie hier:

http://www.bmjv.de/SharedDocs/Publikationen/DE/Wohnungseigentuemerversamlung.pdf?__blob=publicationFile&v=8

https://de.wikipedia.org/wiki/Wohnungseigent%C3%BCmergemeinschaft

https://www.sueddeutsche.de/geld/eigentuemerversammlung-vertagen-was-geht-1.4871154

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Benötigt man wirklich einen Erbschein?

Stellen Sie sich vor, Sie haben eine Immobilie geerbt und möchten diese nun verkaufen. Leider liegt aber kein notariell beglaubigtes Testament vor. In diesem Fall benötigen Sie zum Nachweis der Erbfolge einen Erbschein.

Liegt im Falle einer Erbschaft kein Testament vor, müssen Erben ihr Erbrecht oft anders nachweisen. Das geht unter anderem über einen Erbschein. Ein Erbschein beurkundet genau, wer der Erbe und wie groß sein Erbteil ist. Ausgestellt wird er von einem Nachlassgericht, allerdings nicht automatisch, sondern nur, wenn man ihn beantragt. Bevor Sie einen Erbschein beantragen, sollten Sie sich allerdings zu hundert Prozent sicher sein, dass Sie das Erbe auch wirklich annehmen wollen. Denn später können Sie es nicht mehr ausschlagen.

Erbschein zwingend notwendig, um Erbe anzutreten

Gehen wir nun einmal davon aus, dass Sie eine Immobilie geerbt haben, aber kein notariell beglaubigtes Testament und auch kein entsprechender Erbvertrag vorliegt. Damit Sie das Erbe antreten können, ist der Erbschein dann zwingend notwendig. Sollten Sie als Alleinerbe auftreten, bekommen Sie einen Alleinerbschein. Im Falle mehreren Erben wird meist ein gemeinschaftlicher Erbschein ausgestellt. Es besteht aber auch die Möglichkeit, einen Teilerbschein zu beantragen, der sich nur auf den jeweils individuellen Erbteil bezieht.

Möchten Sie die Immobilie dann verkaufen, ist zunächst eine Grundbuchänderung erforderlich. Erst durch den Eintrag als neuer Eigentümer in das Grundbuch werden Sie nämlich juristisch überhaupt zum Eigentümer. Sie müssen also beim Grundbuchamt einen Antrag auf Grundbuchberichtigung stellen. Die Grundbuchordnung schreibt dafür die Vorlage eines Erbscheins vor. Nur im Falle eines notariell beglaubigten Testaments oder Erbvertrags kann auf den Erbschein verzichtet werden. Gelegentlich verlangt das Grundbuchamt aber trotzdem das Dokument – zum Beispiel, wenn Formulierungen in Testament oder Erbvertrag unklar oder nicht eindeutig sind.

Die gesetzliche Erbfolge greift

Hat ein Erblasser kein Testament aufgesetzt und auch keinen Erbvertrag geschlossen, so greift die gesetzliche Erbfolge. Dort erben die Verwandten gemäß ihrem Verwandtschaftsgrad. An der ersten Stelle stehen dabei Kinder und Enkel, gefolgt von Eltern und Geschwistern. Den dritten Verwandtschaftsgrad nehmen Großeltern, Onkel und Tanten ein.

Den Erbschein kann man beim Nachlassgericht beantragen. Üblicherweise ist das Amtsgericht am letzten Wohnort des Verstorbenen der richtige Ansprechpartner. Der Antrag kann entweder direkt beim Nachlassgericht gestellt oder von einem Notar aufgenommen werden, der den Antrag dann an das Nachlassgericht weiterleitet. Die Gebühren richten sich nach dem Wert der Immobilie.

Sind Sie sich unsicher, was mit Ihrer Erbimmobilie geschehen soll? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Gesetzliche_Erbfolge

https://de.wikipedia.org/wiki/Erbschein

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/174417/umfrage/art-der-erbschaft/

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Was ist eigentlich eine Erbengemeinschaft?

Immer dann, wenn ein Erblasser nicht nur einen, sondern mehrere Erben hinterlässt, bilden diese eine sogenannte Erbengemeinschaft. Die einzelnen Mitglieder der Erbengemeinschaft werden auch als Miterben bezeichnet. Dabei kann die Berufung zum Erben entweder aufgrund der gesetzlichen Erbfolge oder durch gewillkürte Erbfolge, also durch ein Testament, erfolgen.  Ermittelt wird die Erbfolge durch das Nachlassgericht.

Nicht selten kommt es zwischen den Miterben zum Streit, wenn es um die Teilung eines gemeinsamen Erbes geht. Um dies zu vermeiden, bedarf es einer klaren und möglichst detaillierten Regelung durch den Erblasser. Diese legt fest, wer welche Rechte und Vermögenspositionen übernimmt und was er ggf. dafür zu tun hat. Der diesbezügliche Wille des Erblassers wird im Testament festgehalten, dabei ist zwischen drei juristischen Kategorien zu unterscheiden – der Erbeinsetzung, dem Vermächtnis und der Auflage. Weiter kann der Erblasser z.B. durch einen Testamentsvollstrecker sicherstellen, dass seine letztwilligen Verfügungen auch eingehalten werden.

Auch wenn es sich um eine Erbengemeinschaft handelt, benötigt man, um sein Erbe antreten zu können, in vielen Fällen einen Erbschein. Dieser wird von einem Nachlassgericht ausgestellt. Er weist eine Person als Erben aus und gibt an, welchen Anteil des Nachlasses dieser Erbe erhält. Im Falle einer Erbengemeinschaft können zwei Arten von Erbscheinen ausgestellt werden. Der gemeinschaftliche Erbschein enthält die Namen aller Miterben und ihren jeweiligen Erbanteil in Quoten. Er kann nur von allen Miterben gemeinsam beantragt werden. Daneben kann auch jeder Miterbe einen Teilerbschein beantragen. Dieser bezieht sich nur auf seine individuelle Erbenstellung.

Achtung: ein Erbschein macht niemanden zum Erben! Stellt sich nach Erteilung des Erbscheins heraus, dass dieser inhaltlich falsch ist, so wird er vom Nachlassgericht wieder eingezogen. Wohl aber sind Personen, die vorher auf die Richtigkeit des Erbscheins vertraut haben, geschützt. Für die Rechtsgeschäfte mit ihnen gilt der Inhalt des Erbscheins trotzdem als richtig. Sie können daher vom vermeintlichen Erben wirksam Eigentum an Nachlassgegenständen erwerben.

Ausschlagen kann man sein Erbe übrigens auch. Als Miterbe in einer Erbengemeinschaft sind Sie ganz normaler Erbe. Sie haben daher das gesetzliche Recht, die Erbschaft auszuschlagen und erhalten dann – sofern Sie pflichtteilsberechtigt sind – den Anspruch auf ihren Pflichtteil. Hierbei handelt es sich um einen Zahlungsanspruch gegenüber dem Nachlass, dessen Höhe der Hälfte des gesetzlichen Erbteils entspricht. Wollen Sie die Erbschaft ausschlagen, so müssen Sie innerhalb von sechs Wochen, nachdem Sie Kenntnis davon erlangt haben, dass Sie Erbe sind, die Ausschlagung gegenüber dem Nachlassgericht zur Niederschrift erklären.

Sie haben eine Immobilie geerbt und wissen noch nicht was Sie damit tun sollen? Kontaktieren Sie uns! Wir helfen Ihnen gern.

Nicht fündig geworden:

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Erbengemeinschaft

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/825578/umfrage/prognose-zum-erbschaftsvolumen-in-deutschland-nach-vermoegensart/

https://www.bmjv.de/SharedDocs/Publikationen/DE/Erben_Vererben.pdf?__blob=publicationFile&v=33

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Zahl des Monats     

1,99

 

Die deutschen Haushalte werden immer kleiner. Laut dem Statistischen Bundesamt wohnten im Jahr 2018 rund 1,99 Personen in einem Haushalt. 1991 lag der Wert noch bei 2,27 Personen pro Haushalt. Diese Entwicklung bleibt nicht ohne Folgen für den Wohnungsmarkt. Denn wenn die Haushalte kleiner werden, bedeutet das auch, dass die Anzahl der Haushalte steigt − und damit die Nachfrage nach Immobilien.

Gerade in den Metropolen nimmt der Anteil der Single-Haushalte immer weiter zu. 2018 waren von 41,4 Millionen deutschen Haushalten 42 Prozent Single-Haushalte. Zweipersonenhaushalte kamen laut Statistik auf 34 Prozent. Auf Dreipersonenhaushalte und auf Haushalte mit vier oder mehr Personen entfielen jeweils nur 12 Prozent.

 

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Die perfekte Finanzierung?

Die Finanzierung einer Immobilie bereitet vielen Kaufinteressenten Kopfschmerzen. Ist sie aber erst einmal in trockenen Tüchern, vergisst man leicht, dass sich dir vereinbaren Rahmenbedingungen in der Zukunft auch ändern können. Nach 5, 10, 15 oder 20 Jahren gilt die Zinsbindung nicht mehr. Sollte Ihr Immobilienkredit bis dahin noch nicht abgezahlt worden sein, benötigen Sie eine sogenannte Anschlussfinanzierung. Informieren Sie sich gut darüber, welche Optionen Sie haben – die richtige Entscheidung kann sich lohnen!

Planen Sie rechtzeitig

In der Regel meldet sich die Bank bei Ihnen, bevor der Kredit ausläuft. Für den Kreditnehmer lohnt es sich aber, sich schon früher – ungefähr ein Jahr vor dem Ablauf des aktuellen Kreditvertrags – über die Anschlussfinanzierung zu informieren und die aktuellen Zinsen im Auge zu behalten. Sind die Bauzinsen niedrig, ist das eine günstige Gelegenheit. Die Raten für das Haus können so deutlich gesenkt werden. Es empfiehlt sich also die Zinsentwicklung für den Zeitraum kurz vor der Anschlussfinanzierung aufmerksam beobachten. Steigen sie vielleicht? Dann gilt es, schnell zu handeln, um steigende Raten eventuell noch zu verhindern. Könnten sie sinken, lohnt es sich hingegen abzuwarten. Unabhängige Experten sagen Ihnen, in welche Richtung der Trend geht.

Welche Anschlussfinanzierungen gibt es?

Eine Möglichkeit der Anschlussfinanzierung ist die sogenannte Prolongation. Kurz erklärt bedeutet das: der bestehende Vertrag wird mit der bisherigen Bank verlängert. Die Zinsen werden dabei an die aktuelle Marktlage angepasst. Das ist in der Regel der geringste Aufwand und eine erneute Bonitätsprüfung ist in diesem Fall meist nicht erforderlich. Außerdem erspart sich der Kreditnehmer die Kosten für eine Übertragung der Grundschuld beim Wechsel zu einer anderen Bank. Andererseits könnten Angebote einer anderen Bank günstiger sein. Es lohnt sich also, Angebote anderer Banken zu prüfen – auch um sie in der Verhandlung mit der bisherigen Bank zu nutzen.

Als zweite Möglichkeit bietet sich die Umschuldung an. Das bedeutet, die Anschlussfinanzierung wird bei einer anderen Bank abgeschlossen. Allerdings bietet sich diese Variante nur an, wenn man dadurch auch günstigere Konditionen bekommt. Da die Grundschuld in diesem Fall auf eine andere Bank übertragen wird, müssen allerdings Grundbuch- und Notarkosten gezahlt werden. Bei einem guten Angebot können die niedrigeren Zinsen das aber ausgleichen.

Eine dritte Möglichkeit ist das sogenannte Forward-Darlehen. Dabei können Kreditnehmer schon einige Monate vor Ende der Zinsbindung ein neues Darlehen abschließen. Das kann sich lohnen, wenn es zu einem Zeitpunkt geschieht, an dem die Zinsen sehr günstig sind. Es ist aber auch eine sinnvolle Option, wenn es Anzeichen für steigende Bauzinsen gibt. Denn mit dem Forward-Darlehen sichert sich der Kreditnehmer die aktuellen, günstigen Zinsen, bevor es zu einem Anstieg kommt. Aber Achtung! Für das Forward Darlehen wird in der Regel ein Zinsaufschlag erhoben. Dies sollten Kreditnehmer in ihrer Berechnung berücksichtigen.

Sind Sie unsicher bei der Anschlussfinanzierung für Ihre Immobilie? Oder möchten Sie wissen, wie sich die Lage am Immobilienmarkt verändert? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Weitere Infos finden Sie hier:

https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/geld-versicherungen/bau-und-immobilienfinanzierung/immobilienfinanzierung-haeufige-fragen-und-antworten-6992

https://rp-online.de/leben/bauen/finanzierung-einer-eigenen-immobilie-ohne-eigenkapital_aid-44073425

https://de.wikipedia.org/wiki/Immobilienfinanzierung

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Zahl des Monats  

85 %

 

85 Prozent der Deutschen leben sicher. Sie haben noch nie einen Einbruch erlebt. Diese Zahl ergab sich jedenfalls bei einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov, an der insgesamt 2047 Menschen teilgenommen haben. Die Möglichkeiten zum Schutz des eigenen Hauses oder der Wohnung sind vielfältig. Rund ein Viertel der Bevölkerung setzt unter anderem auf Bewegungsmelder beziehungsweise auf eine automatische Beleuchtung.

Weiter gaben die Befragten an, zusätzliche Sicherheitsschlösser oder Verstärkungen an der Haustür (21 Prozent) oder Schlösser an Fenstern (20 Prozent) und Balkontüren (19 Prozent) installiert zu haben. Jeder dritte Deutsche (33 Prozent) hat hingegen keinen zusätzlichen Einbruchschutz. Die Daten zeigen deutlich, dass Personen, die bereits Opfer eines Einbruchs geworden sind, häufiger auf mindestens eine zusätzliche Schutzmaßnahme zurückgreifen als jene, die bisher verschont blieben.

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Möbliertes Wohnen auf Zeit

Sie haben einen neuen Arbeitsplatz in einer anderen Stadt bekommen. Die alte Immobilie ist bereits verkauft, aber die Fertigstellung der neuen Immobilie verzögert sich. Was nun? Möbliertes Wohnen auf Zeit könnte hier die Lösung sein.

Eine möblierte Wohnung auf Zeit zu mieten ist relativ einfach und unkompliziert. Alles, was Sie dafür brauchen, ist der Nachweis, dass Sie sich die Wohnung auch leisten können. Manchmal muss auch ein Aufenthaltsgrund angegeben werden. Üblicherweise handelt es sich um berufliche Gründe.

Egal ob Sie die Wohnung für ein Jahr oder nur für einen Monat mieten, Sie sollten unbedingt einen Mietvertrag abschließen. So können spätere Missverständnisse vermieden werden. Meist wird ein Zeitmietvertrag abgeschlossen, insbesondere dann, wenn der Vermieter nach Ablauf des Mietverhältnisses selbst wieder in die Wohnung einziehen möchte. In einigen Fällen wird aber auch ein ganz gewöhnlicher Mietvertrag mit kürzeren Kündigungsfristen abgeschlossen. Vergessen Sie nicht, Ihren Ausweis zur Vertragsunterzeichnung mitzunehmen.

Zahlung einer Kaution

Auch wenn man auf Zeit eine Wohnung mietet, ist es durchaus üblich, dass Vermieter eine Kaution verlangen. In der Regel ist diese bis spätestens zur Wohnungsübergabe fällig. Bei Barzahlungen sollten beide Seiten daran denken, dass diese vom Empfänger quittiert werden. Natürlich muss auf der Quittung auch vermerkt sein, wofür die Zahlung erfolgt ist.

Wohnungsübergabe, Zählerstände und Inventarliste

Beim Zeitwohnen ist es durchaus sinnvoll, wenn eine richtige, formelle Wohnungsübergabe stattfindet und auch protokolliert wird. Notieren Sie wichtige Punkte wie den Zustand der Wohnung und die Anzahl der Schlüssel. Für die Nebenkosten, die nicht pauschal, sondern nach Verbrauch über den Vermieter abgerechnet werden, sollten auch unbedingt die Zählerstände protokolliert werden. Um bei einer möblierten Wohnung das beim Einzug vorhandene Mobiliar zu dokumentieren, bietet es sich an, eine Inventarliste zu verwenden und diese bei der Übergabe der Wohnung gemeinsam mit dem Vermieter durchzugehen. Übergabeprotokoll wie auch Inventarliste werden von beiden Seiten unterschrieben, jede Partei erhält ein Exemplar. Am Ende der Mietzeit können Sie mit Hilfe dieser Unterlagen die Wohnung in gleicher Weise zurückgeben.

Kontaktdaten nicht vergessen

Lassen Sie sich von Ihrem Vermieter auf jeden Fall die wichtigsten Kontaktdaten geben. Sollte es einmal zu einem Schadensfall kommen, werden Sie sich freuen, sofort den richtigen Kontakt griffbereit zu haben. Der Vermieter ist natürlich immer eine gute Anlaufstelle. Vor allem aber, wenn der Vermieter während der Mietzeit gar nicht vor Ort in der Stadt ist, sind zusätzlich weitere Kontakte nützlich: Der Hausmeister, die Hausverwaltung, eine Person, die sich allgemein in der Wohnung gut auskennt.

Sie denken daran eine Immobilie auf Zeit zu vermieten oder suchen eine Immobilie auf Zeit? Kontaktieren Sie uns! Wir helfen Ihnen gern.

Nicht fündig geworden:

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Wohnung

https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Wohnen/_inhalt.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Immobilie

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Immobilienmarketing: Das Exposé

Trotz der derzeit hohen Nachfrage ist das Exposé ein Muss, um beim Immobilienverkauf einen angemessenen Preis zu erzielen. Professionelle Makler setzen nicht nur auf Inserate in den bekannten Online-Portalen, sondern erstellen für jede Immobilie ein hochwertiges Exposé.

Immobilienmakler verlassen sich nach wie vor nicht darauf, dass ein Inserat in Online-Portalen schon genügend Kaufinteressenten anlocken wird. Sie investieren vielmehr einige Zeit und Mühe, um für jede Immobilie ein ansprechendes Exposé zu gestalten. Der Grund dafür ist einfach erklärt. Wenn die Immobilie hochwertig präsentiert wird, sind Käufer eher gewillt, den angemessenen Preis zu zahlen. Gute Fotos und detaillierte Informationen führen den Wert der Immobilie deutlich vor Augen. Außerdem lassen sich durch eine genaue Beschreibung des Objekts echte Interessenten von Scheininteressenten trennen.

Was gehört alles in ein gutes Exposé?

Ob man es nun ausdruckt oder digital präsentiert: Das Exposé ist die Präsentationsfläche für eine Immobilie. Alle wichtigen Informationen sind hier zusammengefasst. Angefangen bei den allgemeinen Fakten wie dem Baujahr, dem Verkaufspreis und dem Energieverbrauch über Grundrisse bis hin zu lebhaften Beschreibungen und genauen Informationen über Zustand und Ausstattung des Objekts – nach dem Lesen des Exposés sollten im Idealfall keine Fragen mehr offenbleiben.
Selbstverständlich kommt es darauf an, Ihre Immobilie durch ein professionelles Exposé im besten Licht zu präsentieren. Der Immobilienkauf ist nämlich nicht nur rational, sondern oftmals auch von starken Emotionen geprägt. Allerdings sind zum Beispiel euphemistische Adjektive wie „hochwertig“ oder „lichtdurchflutet“ in einer Beschreibung nur dann sinnvoll, wenn sie auch mit konkreten Merkmalen des Objekts in Verbindung gebracht werden können. Der tatsächliche Zustand der Immobilie, der auch mögliche Mängel umfasst, sollte aus dem Exposé so genau wie möglich erkennbar werden.
Professionelle Fotos spielen für eine überzeugende Präsentation bekanntlich eine besonders wichtige Rolle. Der Wert einer Immobilie wird ganz anders eingeschätzt, wenn gut ausgewählte Ansichten und Einrichtungsdetails in ästhetisch ansprechenden Fotos präsentiert werden, als wenn auf den Bildern noch der Abwasch in der Spüle steht, oder wenn sie dunkel und verwackelt sind, so dass man kaum etwas erkennt.

So trennen Sie die Spreu vom Weizen

Wie die oben stehenden Ausführungen erkennen lassen, ist ein hochwertig gestaltetes Exposé mit einigem Aufwand verbunden. Sie müssen Texte schreiben, Fotos machen, die Seiten gestalten und natürlich alle wichtigen Unterlagen zusammensuchen. Daher sparen sich Privatverkäufer diesen Schritt gerne. Das kann allerdings gleich mehrere unangenehme Folgen haben.
Erstens versäumen Sie es, ernsthafte Interessenten von den besonderen Vorzügen Ihrer Immobilie zu überzeugen. Zweitens passiert es gerade in Zeiten der hohen Nachfrage schnell, dass das Mailfach überquillt und Sie als Eigentümer überhaupt nicht wissen, wer von all den Anfragern ernsthaftes Interesse hat und wer sich nur mal anschauen möchte, wie das Immobilienangebot in der Nachbarschaft aussieht.
Um solche Immobilientouristen zu vermeiden und direkt echte Interessenten anzusprechen, stellt ein Exposé die beste Strategie dar. Bereits beim Inserat sollten Sie auf professionelle Fotos und informative Texte setzen. Die Aufgabe besteht darin, genau so viele Informationen preiszugeben, dass Interessenten neugierig werden und bereit sind, das Kontaktformular auszufüllen, um das Exposé zugesendet zu bekommen. Wer dieses dann aufmerksam gelesen hat, wird die Immobilie nur dann besichtigen, wenn sie den eigenen Suchkriterien ziemlich exakt entspricht.

Sollte es Ihnen zu aufwendig sein, ein hochwertiges Exposé zu erstellen, dann bitten Sie einfach einen Profi-Makler um Hilfe. Mit seiner langjährigen Erfahrung weiß ein Profi-Makler genau, worauf es ankommt, um Ihre Zielgruppe zu erreichen.

Sie möchten bei der Vermarktung Ihrer Immobilie professionell vorgehen und so den besten Preis erzielen? Kontaktieren Sie uns jetzt. Wir beraten Sie gerne.

 

 

Nicht fündig geworden:

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Expos%C3%A9

https://de.statista.com/themen/133/immobilien/

https://de.wikipedia.org/wiki/Immobilie

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Kunst oder Schmiererei?

Das Haus wurde gerade frisch verputzt und erstrahlt in neuem Glanz. Doch kaum eine Nacht später ist die schöne neue Fassade wieder mit Graffiti „verziert“ worden. Was Graffiti-Fans strahlen lässt, bringt Immobilieneigentümer und Hausverwalter zur Verzweiflung. Entfernen lässt sich das Graffiti oft nur durch eine professionelle Hausreinigung mit chemischen Mischungen. Davon halten viele Eigentümer nicht viel. Aber was sind die Alternativen?

Vor allem Gegenden, in denen sich am Tag und in der Nacht eher wenige Menschen aufhalten, sind für Graffiti-Sprayer reizvoll. Weniger reizvoll ist es, wenn diese Gegenden wenigstens gut beleuchtet sind. Je heller die Umgebung, desto weniger Verunreinigungen durch Graffitis sind zu erwarten. Auch Lacke und Anti-Graffiti-Schutzfarben können das Besprayen der Wände erschweren, aber nicht verhindern. Außerdem zeigt die Erfahrung, dass Sprayer schnell das Interesse an Hauswänden verlieren, die regelmäßig gereinigt werden.

Chemische Reinigung – wie sie funktioniert

Hat sich also wieder einmal ein Graffiti-Künstler mit seiner Spraydose auf der eigenen Hauswand verewigt, greifen viele Immobilieneigentümer schnell zur chemischen Reinigung. Vor allem bei glatten, saugenden und nicht saugenden Untergründen wird diese eingesetzt. Mit Hilfe eines speziellen Lösungsmittelgemisches wird das Bindemittel des Graffitis angelöst. Das Gemisch sorgt dafür, dass die Farbe anquillt und hinterher ganz leicht mit Hilfe von Heißwasser-Hochdruck von der Fassade abgewaschen werden kann.

Je nach Umweltauflagen muss das Wasser aber dann aufgefangen und gereinigt, oder sogar von einem speziellen Unternehmen entsorgt werden. Da dies teuer und aufwendig ist, fragen sich viele Eigentümer natürlich zurecht, ob eine Entfernung von Graffitis auch ohne den Einsatz von Chemie möglich ist.

Neuartige Verfahren – sanft und chemiefrei

Mittlerweile gibt es neuartige Verfahren, die auch eine chemielose Reinigung möglich machen. Mit Hilfe eines Unterdruckverfahrens werden verschiedene Granulate aus einer Düse mit einer Geschwindigkeit von 400 km/h auf die verschmutzte Stelle geblasen. Dadurch platzt die Verunreinigung von der eigentlichen Oberfläche ab.

Die dabei freiwerdenden Partikel werden sofort abgesaugt, es kommt also nicht zu einer Verunreinigung der Umgebung. Insgesamt geht das System dabei sehr sanft vor. Um mal einen Vergleich zu ziehen: Das System ist derart sanft, dass man sogar Druckerfarbe von einem Prospekt wegblasen kann, ohne dass das Papier beschädigt wird.

Der Vorteil dieser Methode ist, dass die Oberfläche nicht beschädigt oder abgetragen wird. Gleichzeitig wird die Farbe nicht gelöst, sondern abgeplatzt. So werden Umweltverschmutzungen vermieden.  Eine Nachbehandlung des Untergrundes ist in den meisten Fällen nicht mehr notwendig.

Eine schnelle Entfernung der Verschmutzung führt mittelfristig dazu, dass Sprayer das Interesse an diesen Flächen verlieren und sie nicht mehr nutzen. Eine Graffitireinigung schreckt also nicht nur die Sprayer ab, sondern steigert auch den Wert der Immobilie.

Sie möchten wissen, wie sehr Graffiti den Wert Ihrer Immobilie mindert, oder ob es sich lohnt, Graffiti vor dem Verkauf zu entfernen? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Hier nicht fündig geworden?

https://de.wikipedia.org/wiki/Graffiti

https://www.bundespolizei.de/Web/DE/02Sicher-im-Alltag/05Weitere-Themen/04_Graffiti/Graffiti_node.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Graffiti

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Fehler beim Immobilienverkauf

Der Verkauf einer Immobilie scheint heute einfacher denn je. Das Internet bietet zahlreiche Plattformen für die Vermarktung der Immobilie und viele digitale Anbieter haben auch die Funktionen übernommen, die früher in das Hoheitsgebiet des Maklers fielen. Allerdings führt der Verzicht auf Profis beim Hausverkauf oft zu vermeidbaren Fehlern und unbefriedigenden Verkaufsergebnissen.

Der Verkauf eines Hauses ist zeitaufwendig. Schon allein die Beschaffung der relevanten Unterlagen und die Erstellung eines Exposés sind sehr zeitintensiv. Dazu kommen später die Besichtigungen, die Vorauswahl potenzieller Käufer und die Prüfung der Käuferbonität. Dieser Aufwand wird oft unterschätzt. In der Folge werden wichtige Aufgaben übersprungen. Die Konsequenz kann ein Verkauf unter Marktwert sein oder gar eine kostenintensive Rückabwicklung des Kaufvertrags

Allerdings braucht es beim privaten Immobilienverkauf nicht nur Geduld, sondern auch das nötige Know-how. Wie bewertet man Immobilien? Welche Unterlagen brauche ich und welche Formulierungen sind wichtig für den Kaufvertrag? Zu diesen Fragen sollten Sie die Antworten kennen, denn sonst könnte sich das negativ auf das bevorstehende Verkaufsgespräch auswirken und Sie in einer angreifbaren Position zurücklassen. Denken Sie daran, dass auch ein Hausverkauf ein Geschäft ist. Und wie in jedem Bereich, in dem es um Geld geht, gibt es auch hier nicht nur ehrliche Mitspieler.

Nicht emotional an eine Immobilie binden

Ein nicht zu unterschätzender Aspekt beim privaten Immobilienverkauf ist die emotionale Bindung. Vielleicht war diese Immobilie Ihr erstes Haus? Vielleicht sind Ihre Kinder darin aufgewachsen? All diese Erinnerungen lassen uns dem Haus einen emotionalen Wert zuordnen. Damit steigt auch automatisch der idealer Verkaufswert. Dies kann zu unrealistischen Preisvorstellungen und mangelnder Sachlichkeit führen.

Aber auch bei der Bestimmung des Kaufpreises oder der Vermarktung des Objektes. Als Privatverkäufer fehlt es einem meist an Kontakten in die Branche. Wie auch beim mangelnden Expertenwissen, kann ein fehlendes Netzwerk durchaus dazu führen, dass Sie Ihre Immobilie unter Wert verkaufen.  Schon wenn es um die Bewertung der Immobilie geht, ist der richtige Ansprechpartner unverzichtbar. Andernfalls können Sie ungewollt Opfer eines unseriösen Anbieters werden.

Mit einem Profi-Makler auf der sicheren Seite

Wer daher beim Hauskauf sichergehen möchte, der verlässt sich auf einen Makler. Sie sind Experten, die sich ganz in Ihren Dienst stellen. Der Makler hat einen objektiven Blick auf eine Immobilie und kann sie mit Fachkenntnis, jahrelanger Erfahrung und methodisch fundiert bewerten. Er nimmt sich Zeit für Sie und erlaubt Ihnen eine stressfreie Abwicklung des gesamten Verkaufsprozesses.

Sind möchten Fehler beim Verkauf Ihrer Immobilie vermeiden und sich kein Geld unnötig entgehen lassen? Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gern.

 

Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Neubau_(Bauwesen)

https://de.wikipedia.org/wiki/Immobilie

https://de.wikipedia.org/wiki/Makler

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

Foto: © SIphotography/Depositphotos.com

 

 

Anschlussfinanzierung – Welche Option ist die beste?

Über die Finanzierung einer Immobilie machen sich Kaufinteressenten meist viele Gedanken. Wenn diese aber einmal steht, vergisst man leicht, dass sich die Rahmenbedingungen in der Zukunft durchaus ändern können. Nach 5, 10, 15 oder 20 Jahren gilt die Zinsbindung nicht mehr. Sofern Ihr Immobilienkredit bis dahin noch nicht vollständig abgezahlt ist, benötigen Sie eine Anschlussfinanzierung. Dann sollten Sie gut informiert sein, welche Optionen Sie haben – die richtige Entscheidung kann sich lohnen!

Frühzeitig planen

Bevor die aktuelle Finanzierung ausläuft, meldet sich in der Regel die Bank bei Ihnen. Für den Kreditnehmer lohnt es sich aber, sich schon früher – ungefähr ein Jahr vor dem Ablauf des aktuellen Kreditvertrags – über die Anschlussfinanzierung zu informieren und die aktuellen Zinsen im Auge zu behalten. Sind die Bauzinsen niedrig, ist das eine günstige Gelegenheit. Die Raten für das Haus können so deutlich gesenkt werden.

Wo stehen die Zinsen?

Sie sollten also für den Zeitraum kurz vor der Anschlussfinanzierung aufmerksam beobachten, wie sich die Zinsen entwickeln. Steigen sie vielleicht? Dann gilt es, schnell zu handeln, um steigende Raten eventuell noch zu verhindern. Könnten sie sinken, lohnt es sich hingegen abzuwarten. Unabhängige Experten sagen Ihnen, in welche Richtung der Trend geht.

Welche Anschlussfinanzierungen gibt es?

Eine Möglichkeit ist die sogenannte Prolongation. Das bedeutet: der bestehende Vertrag wird mit der bisherigen Bank verlängert. Die Zinsen werden dabei an die aktuelle Marktlage angepasst. Das ist in der Regel der geringste Aufwand und eine erneute Bonitätsprüfung ist in diesem Fall meist nicht erforderlich. Außerdem erspart sich der Kreditnehmer die Kosten für eine Übertragung der Grundschuld beim Wechsel zu einer anderen Bank. Andererseits könnten Angebote einer anderen Bank günstiger sein. Es lohnt sich also, Angebote anderer Banken zu prüfen – auch um sie in der Verhandlung mit der bisherigen Bank zu nutzen.

Eine zweite Möglichkeit ist die Umschuldung. Das bedeutet, die Anschlussfinanzierung wird bei einer anderen Bank abgeschlossen. Natürlich ist diese Variante nur sinnvoll, wenn man dadurch günstigere Konditionen bekommt. Da die Grundschuld in diesem Fall auf eine andere Bank übertragen wird, müssen allerdings Grundbuch- und Notarkosten gezahlt werden. Bei einem guten Angebot können die niedrigeren Zinsen das aber ausgleichen.

Eine dritte Möglichkeit ist das Forward-Darlehen. Dabei können Kreditnehmer schon einige Monate vor Ende der Zinsbindung ein neues Darlehen abschließen. Das kann sich lohnen, wenn es zu einem Zeitpunkt geschieht, an dem die Zinsen sehr günstig sind. Es ist aber auch eine sinnvolle Option, wenn es Anzeichen für steigende Bauzinsen gibt. Denn mit dem Forward-Darlehen sichert sich der Kreditnehmer die aktuellen, günstigen Zinsen, bevor es zu einem Anstieg kommt. Aber Achtung! Für das Forward Darlehen wird in der Regel ein Zinsaufschlag erhoben. Dies sollten Kreditnehmer in ihrer Berechnung berücksichtigen.

Sind Sie unsicher bei der Anschlussfinanzierung für Ihre Immobilie? Oder möchten Sie wissen, wie sich die Lage am Immobilienmarkt verändert? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Weitere Infos finden Sie hier:

https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/geld-versicherungen/bau-und-immobilienfinanzierung/immobilienfinanzierung-haeufige-fragen-und-antworten-6992

https://rp-online.de/leben/bauen/finanzierung-einer-eigenen-immobilie-ohne-eigenkapital_aid-44073425

https://de.wikipedia.org/wiki/Immobilienfinanzierung

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Scheidungsimmobilie noch nicht abgezahlt?

Wie jeder weiß, ist eine Scheidung die beiden zukünftigen Ex-Partner nicht nur emotional eine große Belastung. Gerade für Immobilienbesitzer erweist sich vor allem die Gütertrennung oft als ein Riesenproblem. Wie soll man das gemeinsame Eigentum teilen, und vor allem: wie beendet man die gemeinsamen finanziellen Verpflichtungen?

Fall 1: Nur ein Partner haftet für den Kredit

Grundsätzlich gilt: zahlungspflichtig ist der Kreditnehmer. Das Eheverhältnis spielt dabei keine Rolle. Wenn also nur ein Ehepartner den Kreditvertrag unterschrieben hat, so ist auch nur ein Ehepartner für die Rückzahlung verantwortlich. Der Partner haftet prinzipiell nicht mit, auch wenn er mit im Grundbuch steht.

In diesem Fall bietet es sich an, dass der finanzierende Partner die Immobilie übernimmt. Möchte allerdings der andere Partner in der Immobilie wohnen bleiben, so bietet sich ein Ausgleich durch die Zahlung von Miete oder die Anpassung des Unterhaltes an. Im Sonderfall kann auch der Ehepartner Ausgleichsforderungen geltend machen, der bei einer Scheidung die Schulden allein tilgt. Das gilt vor allem dann, wenn dieser Partner nicht im Haus verbleibt, sondern es stattdessen der anderen Partei überlässt.

Fall 2: Beide Partner haben den Kreditvertrag unterschrieben

Anders sieht das aus, wenn beide Partner den Kreditvertrag unterschrieben haben. Dann haften auch beide für den Kredit, unabhängig davon, ob einer der Partner vielleicht keinen Nutzen mehr aus der Immobilie zieht. Sollten die Eigentümer in der Lage sein, ihre Besitztümer einvernehmlich zu trennen, so können sie versuchen, mit ihrer Bank zu sprechen und den Kreditvertrag so ändern zu lassen, dass nur noch ein Partner für die Raten aufkommen muss. Allerdings ist eine solche Änderung auch von der Kulanz der jeweiligen Bank abhängig.

Sollte eine Vertragsänderung nicht gewollt sein, müssen sich die getrennten Partner auch hier über einen Ausgleich einigen. Eine Möglichkeit ist dabei die Erstellung einer Schuldfreistellung. Dies bedeutet, dass nur der Hauptverdiener die Raten bedient. Ist allerdings der zur Zahlung verpflichtete Partner nicht mehr zahlungsfähig, wird trotzdem der Ex-Partner in die Verantwortung genommen. Denn vor der Bank hat die Schuldfreistellung keinen Bestand.

Verbindliche Regelung über Unterhaltszahlungen

Eine verbindlichere Regelung zwischen den Ehegatten kommt über die Unterhaltszahlungen zustande. Die Kreditrate wird von dem Gehalt eines Partners abgezogen, das zur Unterhaltsberechnung genutzt wird. Dadurch fällt die faktische Unterhaltssumme geringer aus. Auf diese Weise sind beide Partner an den Darlehenszahlungen beteiligt, auch wenn nur noch ein Ehegatte die Immobilie nutzt. Ein Profi-Makler kennt sich mit solchen Situationen aus und kann Ihnen dabei helfen eine optimale Lösung für eine einvernehmliche Gütertrennung im Falle einer Scheidung zu finden.

Sind Sie unsicher, was mit Ihrer Scheidungsimmobilie geschehen soll? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern zu Ihren Möglichkeiten.

Nicht fündig geworden:

https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Eheschliessungen-Ehescheidungen-Lebenspartnerschaften/_inhalt.html

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/227/umfrage/anzahl-der-eheschliessungen-in-deutschland/

https://de.wikipedia.org/wiki/Immobilie

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Immobilienaufteilung in der Scheidung

Die eigene Immobilie stellt für Ehepaare nicht nur den Lebensmittelpunkt dar, sondern auch einen wesentlichen Vermögenswert, wenn es um die Altersvorsorge geht. Entsprechend emotional geht es bei der Scheidung zur Sache, wenn es um den Verbleib oder die Aufteilung der Immobilie geht.  Viele Paare sind ratlos, was mit ihrer Immobilie zu tun ist.

Die Entscheidung, was mit einer Immobilie während und nach der Scheidung geschehen soll, ist nicht leicht zu fällen. Erst recht, wenn die Immobilie noch mit Schulden belastet ist. In einer solchen Situation muss schnell und frühzeitig gehandelt werden. Rechtsexperten empfehlen daher, schon zu Beginn der Trennung eine Gesamtlösung zu finden.

Analyse der Finanzen ist notwendig

Um eine Lösung finden zu können, bedarf es zunächst einer Analyse der Finanzen. Paare in der Trennung müssen also erst einmal wissen, wieviel ihre Immobilie wert ist. Ein regionaler Profi-Makler hilft dabei, den marktgerechten Preis zu ermitteln. Damit aber noch nicht genug. Auch die Zahlungsverpflichtungen müssen in Gänze erfasst werden, um eine Wirtschaftlichkeitsberechnung unter Berücksichtigung der Trennungsfolgen erstellen zu können. Diese beinhaltet beispielsweise, wieviel Unterhalt zu zahlen ist und ob ein etwaiger Nutzungsvorteil berücksichtigt werden muss. Erst wenn diese Fragen geklärt sind, lässt sich beantworten, ob einer der Ex-Partner die Immobilie übernehmen beziehungsweise unterhalten kann.

Verkauf als letzte Lösung

Stellt sich dann heraus, dass keiner der Partner die Immobilie nach der Scheidung halten kann, so bleibt als letzte Lösung nur ein Verkauf der Immobilie. Denn wenn der Ex-Partner ausgezahlt werden muss und zugleich noch monatliche Raten an die Bank fällig werden, ist das oft unbezahlbar. Selbst im Falle einer Vermietung kann es passieren, dass die Miteinnahmen nicht ausreichen.

Können sich die geschiedenen Ehepartner dann nicht auf eine rationale Verkaufsstrategie einigen, drohen am Ende der Notverkauf oder die Teilungsversteigerung. Diese sind allerdings die schlechtesten denkbaren Lösungen und führen in der Regel zu großen finanziellen Verlusten.

Grundsätzlich bringt ein Verkauf jedoch durchaus Vorteile. Damit man die Immobilie gerecht aufteilen kann, ist es oft am einfachsten, sie in einfacher teilbares Vermögen – also Geld – umzuwandeln. Die beiden Ex-Partner können dann zum einen ihre Schulden bei der Bank tilgen, zum anderen bleibt oft auch noch genügend Kapital für einen Neuanfang übrig. Ein Profi-Makler kennt solche Fälle. Er weiß, wie hier vorzugehen ist, um die Immobilie in kurzer Zeit zu einem marktgerechten Preis zu verkaufen.

Im Vorfeld ist jedoch bei der Bank zu klären, ob eine Vorfälligkeitsentschädigung für die Ablösung des Immobilienkredits gezahlt werden muss. Ebenso sollten die Ex-Partner überprüfen, ob eventuell für den Immobilienverkauf Steuern zu zahlen sind. Bei selbst genutzten Immobilien ist das aber nicht der Fall.

 

Möchten Sie wissen, was die beste Lösung für Ihre Scheidungsimmobilie ist? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern zu Ihren Möglichkeiten.

Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Ehescheidung_(Deutschland)

https://de.wikipedia.org/wiki/Teilungsversteigerung

https://de.wikipedia.org/wiki/Vorf%C3%A4lligkeitsentsch%C3%A4digung

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Video: Wie lang dauert es, eine Immobilie zu verkaufen?

Zeitaufwand Immobilienverkauf

Wieviel Zeit so ein Immobilienverkauf in Anspruch nimmt, wird von vielen Eigentümern häufig unterschätzt. Wird eine Immobilie nicht gut auf den Verkaufsprozess vorbereitet, kann es passieren, dass kein Käufer dafür gefunden wird – selbst bei hoher Nachfrage. Oft unterschätzen Eigentümer den zeitlichen Aufwand, der hinter dem Immobilienverkauf steckt. Denn auch bei hoher Nachfrage verkauft sich eine Immobilie nicht von allein.

Neu bauen oder kaufen – Wo liegen die Vorteile?

Haus bauen oder kaufen?

Wenn sich die Lebensumstände ändern und ein Umzug geplant wird, stehen viele Eigenheimbesitzer vor der Frage, ob sie neu bauen oder eine gebrauchte Immobilie erwerben sollen. Vor allem, wenn die aktuell bewohnte Immobilie noch nicht abbezahlt wurde, ist das „Leben zwischen zwei Baustellen“ oft ein Balanceakt. Da ist es gut, einen erfahrenen Experten zur Seite zu haben, der Ihnen hilft, die Weichen richtig zu stellen.

Wer sich entscheidet zu bauen, baut meist seine Traumimmobilie. Dabei sind der Kreativität natürlich keine Grenzen gesetzt. Die größte Herausforderung beim Bauen ist allerdings die Bauzeit. Denn man muss dabei immer im Kopf haben: Wann muss ich aus dem alten Heim ausziehen? Wann ist alles zum Einzug bereit? Und wie überbrücke ich die Zwischenzeit?

Der Verkauf der alten Immobilie ist noch nicht abgewickelt, in die neue Baustelle muss aber sofort investiert werden, und es sind ständig Entscheidungen zu treffen. In dieser Situation – mit einem Bein im alten, mit dem anderen im neuen Eigenheim – gerät man leicht ins Straucheln. Man sollte sich unbedingt gut beraten und von einem Immobilienprofi unter die Arme greifen lassen. Dieser findet nämlich nicht nur einen Käufer für die Bestandsimmobilie, er kann dank seiner Erfahrung auch verhandeln, dass der Auszug erst dann stattfindet, wenn der Einzug in die neue Immobilie gesichert ist.

Trotzdem ist das Bauen immer komplizierter als der Umzug in eine bereits gebaute Immobilie. In Anbetracht des derzeit recht hohen Baukostenniveaus ist eine Gebrauchtimmobilie in vergleichbarer Lage, Ausstattung und Größe meistens günstiger als ein Neubau. Weitere Vorteile eines Umzugs in eine Gebrauchtimmobilie liegen auf der Hand: mit dem Abschluss des Kaufvertrags ist auch die Terminsicherheit gegeben, wann der neue Eigentümer einziehen kann. Das schafft mehr Zeit, um in Ruhe einen Käufer für das bestehende Heim zu finden. Auch das Ablösen einer eventuell noch vorhandenen Hypothek lässt sich dann leichter arrangieren.

Allerdings empfiehlt es sich auch bei einer Gebrauchtimmobilie dringend, einen Immobilienprofi hinzuzuziehen. Dieser kann sowohl die alte als auch die neue Immobilie bewerten und beide Transaktionen begleiten. Insbesondere beim Verkauf der alten Immobilie gilt es, nichts zu überhasten, sondern gründlich und professionell vorzugehen. Das wird in aller Regel nur mit Hilfe eines Maklers gelingen, denn wer in einer Veränderungssituation steckt, möchte nicht auch noch von Massenbesichtigungen überrollt werden und mit Käufern um Preise feilschen. Auch die Vertragsgestaltung sollte nicht nur einem Notar überlassen, sondern auch von einem lokalen Marktexperten begleitet werden, der die Situation des Auftraggebers viel besser erfassen kann.

Sowohl Bauen als auch Kaufen – beides erfordert ein hohes Maß an Organisation. Und welche Entscheidung für Sie die richtige ist, hängt von vielen Faktoren ab.

Sind Sie unsicher, ob Sie eine Immobilie kaufen oder neu bauen möchten? Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gern.

 

Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Neubau_(Bauwesen)

https://de.wikipedia.org/wiki/Immobilie

https://de.wikipedia.org/wiki/Makler

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Checkliste Hausverkauf

Checkliste Hausverkauf

Wer seine Immobilie in optimaler Zeit und zum optimalen Preis verkaufen will, muss an vieles denken. Nicht nur die Unterlagen sind wichtig, auch die Vorbereitungen zum Immobilienverkauf sind nicht zu unterschätzen. Damit Sie bei diesen Vorbereitungen den Überblick behalten, haben wir hier eine Checkliste für Sie zusammengestellt.

Fragen vor dem Verkauf

  • Ist jetzt der richtige Zeitpunkt für den Verkauf meiner Immobilie?
  • Wie viel ist meine Immobilie wert?
  • Welchen Verkaufspreis möchte ich erzielen?
  • Wie lang darf der Verkauf meiner Immobilie maximal dauern?
  • Welche Steuern kommen beim Immobilienverkauf auf mich zu?

Unterlagen

  • Liegt ein Energieausweis vor oder muss er beantragt werden?
  • Grundbuchauszug
  • Aktuelle Mieterliste
  • Salden-/Kautionsliste
  • Gebäudeversicherung
  • Betriebskostenabrechnungen der letzten zwei Jahre
  • Grundrisse
  • Nachweise Renovierungsmaßnahmen
  • Wohnflächenberechnung
  • Welche Unterlagen sind zusätzlich nötig und wo bekomme ich sie?

Immobilie vorbereiten

  • Immobilie für den Verkauf vorbereiten
  • Schönheitsreparaturen durchführen
  • Professionelle Fotos der Immobilie machen

Vermarktung

  • Mit welchem Angebotspreis gehe ich an den Markt?
  • Wer ist die Zielgruppe für meine Immobilie?
  • Wo und wie erreiche ich meine Zielgruppe?
  • Wie hoch ist der Zeitaufwand zur Vermarktung meiner Immobilie?
  • Habe ich die Zeit zur Vermarktung meiner Immobilie?
  • Welche Kosten kommen für die Vermarktung auf mich zu?
  • Professionelles Exposé erstellen
  • Wie erhalten Interessenten ein Exposé?
  • Besichtigungstermine mit Interessenten vereinbaren
  • Besichtigungstermine mit Interessenten durchführen
  • Habe ich an Werktagen Zeit, Besichtigungen durchzuführen?
  • Worauf muss ich bei der Besichtigung achten?
  • Wie gehe ich mit Interessenten um?
  • Worüber muss ich Interessenten informieren? Gibt es Mängel?
  • Welche Fragen könnten Interessenten stellen?
  • Interessentenmanagement
  • Wie hole ich Kaufangebote ein?
  • Wie verhandle ich mit Interessenten?
  • Wie erziele ich meinen Verkaufspreis?
  • Wie wähle ich den Käufer aus?
  • Bonitätsprüfung, ob der Interessent den Kaufpreis zahlen kann
  • Wann erteile ich den anderen Interessenten Absagen?

Abwicklung Verkauf

  • Wer wählt den Notar aus?
  • Was gehört in den Kaufvertrag?
  • Gibt es rechtliche Risiken?
  • Wie wird der Kaufpreis gezahlt? Direktüberweisung oder Notaranderkonto?
  • Wann und wie wird die Immobilie übergeben?
  • Was gehört ins Übergabeprotokoll?

Suchen Sie Unterstützung bei der Vorbereitung Ihres Immobilienverkaufs? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Immobilie

https://de.wikipedia.org/wiki/Immobilienrecht_(Deutschland)

https://de.wikipedia.org/wiki/Immobilienmakler

 

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Die häufigsten Fehler beim Immobilienverkauf

Fehler beim Immobilienverkauf

Sein Haus zu verkaufen scheint heute einfacher als jemals zuvor. Bekannte Onlineportale bieten nicht nur eine öffentliche Plattform für jeden Verkäufer, sondern haben auch noch Funktionen übernommen, die früher ausschließlich einem Makler vorbehalten waren. Allerdings führt der Verzicht auf die Unterstützung eines Profis sehr oft zu unbefriedigenden Ergebnissen. Nachfolgend ein kurzer Überblick über die häufigsten Fehler beim privaten Immobilienverkauf.

Fehlende Geduld

Wenn Sie Ihre Immobilie privat veräußern möchten, kommt eine Menge Arbeit auf Sie zu. Bewertung der Immobilie, Beschaffung aller relevanten Dokumente, Erstellung eines aussagekräftigen Exposés, Zielgruppenbestimmung und Implementierung von Marketingstrategien, Vorauswahl potenzieller Käufer, Organisation und Durchführung der Besichtigungen, Prüfung der Käuferbonität. Dieser Aufwand wird oft unterschätzt. Um Zeit zu sparen, werden wichtige Aufgaben übersprungen. Das Resultat ist sehr wahrscheinlich ein Verkauf unter Marktwert – oder gar eine kostenintensive Rückabwicklung des Kaufvertrages.

Mangelndes Know-how

Wie kann ich meine Immobilie bewerten? Welche Dokumente brauche ich für den Verkauf und wie formuliere ich den Kaufvertrag? Ein Hausverkauf benötigt nicht nur Zeit. sondern auch Expertenwissen. Ein Mangel an Know-how wirkt sich meist negativ auf die Verkaufsgespräche aus und lässt Sie in einer angreifbaren Position zurück.

Emotionale Bindung

Das erste gemeinsame Haus, der Garten, in dem die Kinder das Fahrradfahren gelernt haben: für die meisten Eigentümer ist das eigene Haus nicht einfach nur Immobilie. Es war über viele Jahre ihr Lebensmittelpunkt und ist mit unzähligen Erinnerungen verbunden. Geht es dann darum, sich von all dem zu trennen und das Haus zu verkaufen, scheitern viele Privatverkäufer. Ihre hohe Emotionalität führt oft zu unrealistischen Preisvorstellungen und mangelnder Sachlichkeit bei Verkaufsverhandlungen.

Kein Netzwerk

Für die optimale Vermarktung oder die Bestimmung des Kaufpreises benötigt man gute Kontakte in der Branche. Bereits bei der Bewertung des Objekts ist es unverzichtbar, die richtigen Ansprechpartner zu kennen. Andernfalls laufen Eigentümer Gefahr, Opfer eines unseriösen Anbieters zu werden – auch und gerade in Zeiten von Onlinebewertungsportalen. Genauso wie fehlendes Expertenwissen wird auch das Fehlen eines Netzwerks, das über die nötige Expertise verfügt, vielen Privatverkäufern zum Verhängnis. Es macht sie manipulierbar und führt oft dazu, dass sie Ihr Eigenheim unter Wert verkaufen.

Wollen Sie beim Hausverkauf sicher gehen, lassen Sie sich von einem Profi-Makler beraten! Profi-Makler sind Experten, die sich gerne in Ihren Dienst stellen. Der Makler hat einen objektiven Blick auf eine Immobilie und kann sie mit Fachkenntnis, jahrelanger Erfahrung und methodisch fundiert bewerten. Er nimmt sich Zeit für Sie und erlaubt Ihnen eine stressfreie Abwicklung des gesamten Verkaufsprozesses.

Sie möchten beim Immobilienverkauf auf Nummer Sicher gehen und nicht unter Wert verkaufen? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Immobilienmakler

https://de.wikipedia.org/wiki/Grundstücksbewertung

https://de.wikipedia.org/wiki/Wertermittlung

 

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Seien Sie gut vorbereitet für die Preisverhandlung

Oft fällt es Eigentümer schwer, den Angebotspreis der Immobilie auch in der Preisverhandlung durchzusetzen. Selbst gute Verhandler beißen sich oft die Zähne. Denn beim Immobilienverkauf kommt es auch besonders auf das nötige Know-how, Erfahrung und Geschick an. Die richtige Strategie beginnt nicht kurz vor der Preisverhandlung, sondern schon beim Angebotspreis wird der Grundstein für den Erfolg in der Preisverhandlung gelegt.

Vor der Preisverhandlung

Immobilienverkäufer müssen zunächst erst einmal wissen, worüber sie verhandeln, also wie viel ihre Immobilie eigentlich wert ist. Auf einer sicheren Grundlage stehen Eigentümer nur, wenn sie den Wert der Immobilie von einem Fachmann professionell ermitteln lassen. So können Immobilienverkäufer ihren Verkaufspreis selbstbewusst verteidigen.

Allerdings gehen die Profis nicht mit dem ermittelten Wert in die Preisverhandlung. Sondern sie überlegen sich eine passende Preisstrategie. Viele Eigentümer setzen den Angebotspreis höher an, als den eigentlichen ermittelten Wert, um mehr Verhandlungsspielraum zu haben. Doch das ist oft nicht von Erfolg gekrönt. Häufig ist es sogar so, dass sie erst gar keinen Interessenten finden. Am Ende wird die Immobilie zum Ladenhüter und muss schließlich unter Wert verkauft werden.

Eine bessere Strategie kann es manchmal sein, den Angebotspreis niedriger anzusetzen als den ermittelten Wert. Verschiedene potentielle Käufer können so zu einem Bieterverfahren bewegt werden. Wer das Bieterverfahren von einem Profi durchführen lässt, hat gute Chancen, einen besseren Verkaufspreis zu erzielen, als wenn er es selber versucht. Denn auch hier sind Fachwissen und Erfahrung nötig.

Während der Preisverhandlung

Oft ist es für Eigentümer schwer, die passenden Argumente in der Preisverhandlung zu finden. Denn häufig sind sie zu wenig mit der aktuellen Situation am Immobilienmarkt vertraut und besitzen nur wenig Verhandlungserfahrung im Immobilienverkauf. Deshalb lassen sich viele Immobilienverkäufer durch das hartnäckige Nachfragen der Käufer aus dem Konzept bringen.

Nur wer weiß, was die Immobilie wert ist und wie viel dafür verlangt werden kann, kann in der Preisverhandlung souverän auftreten. Kaufinteressenten versuchen oft häufig den Preis zu drücken, indem sie auf Mängel an der Immobilie hinweisen. Wer alle Mängel kennt und offen damit umgeht, kann in der Preisverhandlung sicher und selbstbewusst reagieren. Wurde der Immobilienwert professionell ermittelt, kann der Eigentümer darauf hinweisen, dass die Mängel bereits im Angebotspreis berücksichtigt wurden.

Durch seine langjährige Erfahrung kennt der Profi-Makler die Tricks und Kniffe der Käufer. Er weiß dank seiner umfangreichen Marktkenntnis, wie er die Argumente der Käufer entkräften kann. Sich auf solche Verhandlungen vorzubereiten, ist unter anderem sein tägliches Geschäft. Vielen Immobilienverkäufern fehlt im Alltag hierzu die Zeit.

Sie sind sich noch unsicher, wie die beste Verhandlungsstrategie bei Ihrer Immobilie aussieht? Kontaktieren Sie uns ganz unverbindlich! Wir beraten Sie gern.

 

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Auf die Zielgruppe kommt es an

Viele Immobilienverkäufer träumen davon schnell und ohne Aufwand den idealen Käufer für ihre Immobilie zu finden. Bei der aktuell hohen Nachfrage melden sich aber sehr viele Interessenten. Um dabei die vielen Telefonanrufe und überquellenden E-Mail-Postfächer bändigen zu können, braucht man viel Zeit und Geduld. Wie können Immobilienverkäufer die passenden Interessenten gleich herausfiltern?

Bevor Sie Ihre Immobilie auf den einschlägigen Portalen inserieren, überlegen Sie sich, wer überhaupt als Interessent dafür in Frage kommt. Denn jede Zielgruppe hat eigene Anforderungen an eine Immobilie. Das große Haus mit zwei Etagen, Garten und bezaubernder Wendeltreppe, mag für die junge Familie mit zwei Kindern und Hund geeignet sein, für Senioren kommt sie wohl eher weniger in Frage. Das Zwei-Zimmer-Apartment im Szeneviertel der Stadt scheint für Singles ideal zu sein, wenn es barrierefrei ist, könnten sich auch Senioren dafür interessieren. Auch das Umfeld spielt eine Rolle. Sind Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte oder Kitas und Schulen in der Nähe?

Stellen Sie sich folgende Fragen, um die Zielgruppe einzugrenzen:

  • Für welchen Familienstand eignet sich die Immobilie?
  • Für welche Altersgruppe eignet sich die Immobilie?
  • Hat Ihre Zielgruppe besondere Bedürfnisse?
  • Welche Einkommensgruppe kann sich Ihre Immobilie leisten?

Haben Sie Ihre Zielgruppe erst einmal definiert, überlegen Sie sich, wie Sie diese am besten erreichen. Generell ist ein Inserat auf den gängigen Onlineportalen nicht verkehrt. Für viele sind Onlineportale die beste Möglichkeit, um sich einen Überblick zu verschaffen. Anzeigen in Zeitungen sind aber immer noch nicht überholt.

80 Prozent der Immobilienkäufer sind Nachbarn

Wenn man bedenkt, dass 80 Prozent der Immobilienkäufer in Deutschland aus einem 15-Minuten-Radius kommen, dann macht das die Regionalzeitung für Immobilienverkäufe interessant. Ältere Generationen bevorzugen vielleicht auch klassische Medien, obwohl auch immer mehr der über 50- und 60-Jährigen bei Facebook sind.

Die sozialen Medien sind vor allem bei jungen Familien sehr beliebt. Allerdings sollten Sie dort beachten, dass Sie nur die wichtigsten Informationen mitteilen. Längere Texte werden dort kaum gelesen. Auch reicht ein Post oft nicht aus. Da der Nachrichtenverlauf bei en Benutzern oft zu voll ist, kann er leicht übersehen werden. Sie sollten also in regelmäßigen Abständen weitere zu Ihrer Immobilie veröffentlichen.

Auch wie Sie Ihre Immobilie beschreiben und präsentieren, hängt von Ihrer Zielgruppe ab. Während bei jungen Familien eine lockere Sprache geeignet ist, erreichen Sie ältere Generationen vielleicht besser mit eher klassischen Formulierungen. Also auch bei der Wortwahl kommt es darauf an, wer Ihre Zielgruppe ist.

Überlegen Sie, welche Zielgruppe für Ihre Immobilie in Frage kommt? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Immobilienmakler

https://de.wikipedia.org/wiki/Nachbarschaft

https://de.wikipedia.org/wiki/Barrierefreiheit

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Wohnen im Alter: Wie finde ich den passenden Pflegegrad?

Das Alter erwischt jeden. Nicht immer haben wir dann das Glück, gesund zu sein. Oftmals ist ein Pflegegrad notwendig, um ein liebes Mitglied der Familie versorgen zu können. Aber wie bekomme ich diesen Pflegegrad eigentlich?

Zunächst müssen Sie erst einmal herausfinden, wieviel Pflege eigentlich benötigt wird und bei welchen Tätigkeiten der Pflegebedürftige Hilfe braucht. Vielleicht reicht ja eine stundenweise Betreuung oder benötigt Ihr Angehöriger doch besser Assistenz rund um die Uhr? Im Internet gibt es Rechner, zum Beispiel von einigen Pflegekassen, die den Pflegebedarf einschätzen. Wird Ihnen immer klarer, dass nur eine stationäre Betreuung in Frage kommt, beantragen Sie die Festlegung eines sogenannten Pflegegrades bei der Pflegekasse, um finanzielle Unterstützung zu bekommen. Besonders reibungslos klappt das, wenn Sie mit dem Pflegebedürftigen eine Versorgungsvollmacht und eine Patientenverfügung vereinbaren, damit Sie nicht nur Ansprechpartner für die Pflegekassen sein können, sondern in Zukunft auch Maßnahmen der Ärzte im Notfall und andere medizinischen Behandlungen regeln können.

Begutachtung gut vorbereiten

Haben Sie den Antrag eingereicht, prüft ein Gutachter des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK), bei privat Versicherten ein Mitarbeiter von Medicproof, den Pflegebedarf vor Ort. Suchen Sie vor dem Termin alle Unterlagen zusammen, die einen Eindruck vom Gesundheitszustand und den Einschränkungen des Pflegebedürftigen vermitteln. Dazu gehören beispielsweise Arztbriefe, aber auch eine Übersicht über alle Medikamente, die derjenige nimmt. Notieren Sie genau, in welchen Situationen Sie Einschränkungen spüren, wobei der Pflegebedürftige Hilfe braucht und welche Probleme es im Alltag und bei der Pflege gibt. Pflegeberater der Krankenkasse oder von kommunal finanzierten Pflegestützpunkten können mit Ihnen vorab alle Punkte durchgehen, die bei der Begutachtung wichtig sind und den Termin gemeinsam mit Ihnen vorbereiten.

Der Gutachter befragt Ihren pflegebedürftigen Verwandten und prüft motorische und kommunikative Fähigkeiten. Während Bedürftige mit Pflegegrad 1 nur geringfügig hilfsbedürftig sind, weil sie zum Beispiel nur Hilfe beim Einkaufen oder Putzen brauchen, sind die Einschränkungen bei den Pflegegraden 2 bis 5 erheblich höher. Hier hat der Pflegebedürftige Anspruch auf Pflege in stationären Einrichtungen.

Bei Ablehnung Widerspruch einlegen

Innerhalb von 25 Arbeitstagen muss die Pflegekasse über den Antrag entscheiden. Hat sie einen Pflegegrad anerkannt, erhalten Sie rückwirkend vom Datum der Antragsstellung an finanzielle Unterstützung. Wird die Bedürftigkeit nicht anerkannt oder ein zu niedriger Pflegegrad festgelegt, können Sie innerhalb eines Monats Widerspruch einlegen.

Sie überlegen, in eine altersgerechte Wohnung zu ziehen und wissen nicht, was Sie mit Ihrer Immobilie machen sollen? Wir beraten Sie gerne zu Ihren Möglichkeiten.

 

Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Pflegesachleistung

https://de.wikipedia.org/wiki/Pflegeversicherung_(Deutschland)

https://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%A4usliche_Pflege

 

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Das passende Pflegeheim finden – so geht’s!

Die Entscheidung ist gefällt: Ihr Angehöriger benötigt intensive Pflege und Betreuung. Natürlich wollen Sie nur das Beste für Ihren geliebten Verwandten. Einen Ort, wo er oder sie sich wohl und zuhause fühlt. Deshalb sollten Sie sich ausreichend Zeit nehmen und gut informieren. Dabei gehen Sie am besten Schritt für Schritt vor.

Am Anfang Ihrer Überlegungen steht die Frage: In welcher Region will der Pflegebedürftige in Zukunft leben? Bevorzugt er eine Einrichtung in seiner jetzigen Wohnumgebung oder möchte er in die Nähe von Verwandten ziehen, die vielleicht an einem ganz anderen Ort leben? Bevorzugt er ein städtisches Umfeld oder einen Wohnbereich im Grünen auf dem Land?

Datenbanken erleichtern die Heimsuche

Mit Hilfe verschiedener Datenbanken im Internet (z.B. Heimverzeichnis.de) können Sie dann mit Ihrer Suche in der ausgewählten Region beginnen. Viele dieser Verzeichnisse erleichtern die Suche mit Filtern nach Preisen oder auch Pflegeschwerpunkten. Selbstverständlich sollten Sie dabei Ihre Finanzierungsmöglichkeiten im Blick behalten und zudem überlegen, welche Art von Pflege und Betreuung für Ihren Angehörigen wichtig ist. Wenn Sie kurzfristig Hilfe benötigen, empfiehlt sich eine vorübergehende sogenannte Kurzzeitpflege. Dafür bieten viele Pflegeheime entsprechende Plätze an.

Haben Sie eine Vorauswahl getroffen, finden Sie auf den Internetseiten der Pflegeheime weitere hilfreiche Informationen. Oder Sie lassen sich Prospekte zuschicken. Lesen Sie auch zwischen den Zeilen: Ist der Internetauftritt einer Einrichtung freundlich und informativ oder eher unpersönlich und wenig transparent? Meist werben Pflegeinrichtungen auch mit den Pflegenoten, die vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) vergeben werden. Diese waren bisher jedoch nur bedingt hilfreich, da der MDK nur die Pflegedokumentation prüfte, nicht jedoch die praktische Pflege im Alltag.

Ein neues Prüfsystem verbessert die Heimbewertung

Das Ergebnis waren durchweg gute bis sehr gute Noten, die dadurch wenig aussagekräftig waren. Ein neues Prüfsystem, das seit Herbst 2019 angewendet wird, soll dies verbessern. Dabei werden unter anderem in einer Stichprobe neun Bewohner zu ihrem Leben in der Einrichtung persönlich befragt. „Darüber hinaus ist das Fachgespräch mit den verantwortlichen Pflegefachkräften wesentlicher Bestandteil des neuen Prüfverfahrens“, so Dr. Monika Kücking, Leiterin der Abteilung Gesundheit des GKV‐Spitzenverbandes.

Daneben gibt es ein neues System der Qualitätsmessung und Darstellung der Ergebnisse. Ratsuchende können so nach für sie wichtigen Kriterien verschiedene Einrichtungen online miteinander vergleichen. Ein weiterer guter Indikator für Qualität in der Pflege ist der sogenannte „Grüne Haken“. Im Idealfall gelangen Sie als Ergebnis Ihrer Recherchen zu einer Vorauswahl von etwa drei Häusern.

Sie überlegen, was sie im Falle eines Pflegefalls mit Ihrer Immobilie machen? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Nicht fündig geworden?

https://de.wikipedia.org/wiki/Pflegeheim

https://de.wikipedia.org/wiki/Pflegebed%C3%BCrftigkeit

https://www.Heimverzeichnis.de

 

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Nachhaltig Bauen: So geht’s!

In den Zeiten von Globalisierung und Klimaerwärmung, wächst auch bei den Bauherren der Wunsch nach mehr Nachhaltigkeit im Bau. Doch soll der Hausbau nachhaltig erfolgen, reicht es schön längst nicht mehr nur Energie einzusparen. Auch der Einsatz ökologischer und langlebiger Materialien gewinnt immer mehr an Bedeutung.

Um das richtige Gesamtpaket zu schaffen, benötigen Bauherren nicht nur die bereits genannten Materialien, sondern auch das passende Grundstück. Denn damit beginnt schon die Nachhaltigkeit. Legt man Wert auf eine hohe Energieeffizienz, sollte man sich ein Grundstück in windgeschützter Lage ohne Verschattungen suchen, damit die Sonneneinstrahlung optimal genutzt werden kann. Große Fenster an der Südfassade erzeugen solare Gewinne, ein lückenloser Wärmeschutz ist unverzichtbar. Kombiniert man dies mit einer einfachen, kompakten Form, kann der Energieverbrauch deutlich minimiert werden.

Regenerative Strom- und Wärmequellen

Damit wird das Haus zu einem unabhängigen Kraftwerk. Regenerative Strom- und Wärmequellen wie Sonnenenergie, der nachwachsende Brennstoff Holz oder Umweltenergie aus der Luft helfen den Verbrauch fossiler Energieträger zu senken. Nicht umsonst ist ein klimaneutraler Gebäudebestand aus energiesparenden Niedrigenergiehäusern und energieproduzierenden Energie-Plus-Häusern das ausgesprochene Ziel des Großprojekts Energiewende. Solarthermie und Photovoltaik gehören längst zum Standard im Neubau, Biomasse-Heizungen und Wärmepumpen sind weiter auf dem Vormarsch.

Altbewährte Materialien

Natürlich zu bauen ist nicht neu. Altbewährte Materialien wie Holz, Lehm, Ton, Kork und Kalk erleben als Baustoffe eine wahre Renaissance. Als neuer „Baustein“ kommt nun aber auch die Wohngesundheit hinzu. Daher ist es oft nicht leicht Materialien zu finden, die alles auf einmal bieten, sprich die nachhaltig und in der Region gewonnen werden, gut recycelbar – oder sogar bereits recycelt – sowie schadstoffarm und langlebig sind.

Zertifizierungen und Siegel

Eine weitere Herausforderung besteht darin nützliche Zertifizierungen und Siegel zu finden, an denen Bauherren erkennen können, dass die von ihnen gewählten Materialen wirklich ihren Erwartungen entsprechen. Nicht überall wo „ökologisch“ oder „wohngesund“ draufsteht, ist auch ein nachhaltiges Produkt drin.

Das Finanzielle

Finanziell ist der Bau eines nachhaltigen Hauses mit Sicherheit eine Herausforderung, denn nachhaltig zu bauen ist teuer. Wie nachhaltig das haus am Ende wirklich ist, hängt ganz vom Budget des Bauherrn ab. Und auch bei der Verarbeitung gibt es Einschränkungen. Denn was nützt ein Teppich aus Naturwolle, wenn er mit lösungsmittelhaltigem Kleber auf dem Boden befestigt wird?

Sie suchen eine nachhaltige Immobilie oder möchten nachhaltig bauen? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Nachhaltigkeit

https://de.statista.com/themen/2774/green-building/

https://de.wikipedia.org/wiki/Baurecht

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Gehwege: Wer beräumt sie eigentlich?

Der Regen im Frühling, das Laub im Herbst, der Schnee im Winter: Jede Jahreszeit hinterlässt ihre Spuren an der Immobilie. Als Resultat bleiben glatte oder aufgequollene Fußwege, die das Gehen auf dem Gelände zu einem unschönen Abenteuer machen. Zum Glück haben Sie in der Eigentümerversammlung beschlossen, dass die Hausverwaltung die Bereinigung der Schäden übernimmt.

Die Wohnungsgemeinschaft und damit auch die Hausverwaltung sind verantwortlich für die Räumung auf Bürgersteigen, Hauseingängen, den allgemein zugänglichen Wegen auf dem Grundstück und den Wegen zu den Garagen und Mülltonnen. Dabei reicht es auf Bürgersteigen aus, wenn der Weg in der Breite von einem Meter freigeschaufelt wird, sodass zwei Passanten aneinander vorbeigehen können. Sonstige Wege auf dem Grundstück müssen nur in einer Breite von einem halben Meter begehbar sein.  Dies trifft nicht für unbefugte Privatwege zu, die zum Beispiel als Abkürzung genutzt werden, da diese nur der reinen Bequemlichkeit dienen.

Nicht jedes Blatt muss sofort entsorgt werden

Wenn es um die Regelmäßigkeit der Reinigung geht, so sollte gesagt sein, dass nicht jedes Laub Blättchen sofort entsorgt werden muss. Dies stellt eine unzumutbare Arbeit für die Hausverwaltung dar. Wann genau die Gehwege außerhalb des Grundstückes bereinigt werden müssen, entnimmt man den Regelungen in der Satzung der jeweiligen Gemeinde oder Stadt.

Denken Sie daran, dass das Schneeräumen im Winter auch mehrmals am Tag erforderlich sein und nur bei anhaltendem Schneefall entfallen kann. Viele Eigentümergemeinschaften erstellen einen Kehr- und Räumungsplan gemeinsam mit ihrer Hausverwaltung. Dort wird ganz genau festgehalten an welchen Tagen und zu welchen Zeiten die Gehwege in Ordnung gebracht werden. Außerdem besteht die Möglichkeit der Einstellung eines Fremdbetriebes durch die Hausverwaltung, der sich um die Instandhaltung der Gehwege kümmert. Allerdings benötigt dies den Mehrheitsbeschluss der Eigentümerversammlung.

Kontrolle ist Pflicht

Wen auch immer Sie für die Instandhaltung der Gehwege verantwortlich machen, eine gewisse Kontrollpflicht wird Ihnen nicht erspart bleiben. Stichprobenartige Kontrollen durch die Eigentümer oder Hausverwaltung müssen erfolgen. Denn, sollte zum Beispiel der Winterdienst den Gehweg außerhalb des Grundstückes nicht gründlich genug räumen, haftet die Gemeinschaft neben dem Dienstleister auf Schadensersatz, wenn es wegen der nicht ordnungsgemäßen Erfüllung des Winterdienstes zu einem Schaden kommt.

Hat sich die Gemeinschaft entschlossen, die Wege und Zugänge selbst zu räumen, sollten sie darauf achten, dass jeder Eigentümer auch seiner Verpflichtung nachkommen kann, sonst kann es im Schadensfall teuer werden. In Oldenburg kam es zu einem Glatteisunfall, weil ein 82-jähriger Eigentümer seinen Pflichten nicht mehr nachkommen konnte. Die Gemeinschaft musste für den Schaden haften.

Sind Sie sich unsicher, worauf bei der Instandhaltung von Gehwegen auf Ihrem Grundstück zu achten ist? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Eigent%C3%BCmergemeinschaft

https://de.wikipedia.org/wiki/Wohnungseigent%C3%BCmergemeinschaft

https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeinschaftseigentum

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Wie wichtig ist die Lage einer Immobilie?

Sie haben eine neue Arbeit in einer neuen Stadt gefunden und müssen nun schweren Herzens Ihre Immobilie verkaufen? Um den optimalen Verkaufspreis ermitteln zu können, ist die Lage der Immobilie nicht unwichtig. Aber was hat es dabei mit den A-, B- und C-Lagen auf sich?

Viele Eigentümer neigen dazu den Verkaufspreis ihrer Immobilie mit Angeboten auf Immobilienportalen zu vergleichen. Abgesehen davon, dass Angebotspreise keine Verkaufspreise darstellen, spielt der Standort der Immobilie immer eine zentrale Rolle. Viele fragen sich nicht ohne Grund, was es mit den A-, B- und C-Lagen auf sich hat.

A-, B- und C-Lagen sind nicht eindeutig definiert. Allgemein hat es sich aber durchgesetzt, dass große Städte von internationaler Bedeutung und mit hoher Immobiliennachfrage zu den A-Lagen gehören. Zu eben diesen Städten gehören unter anderem Berlin, Hamburg und München.

B- und C-Lagen lassen sich dagegen nicht so einfach abgrenzen. Standorte in der B-Lage sind meist Städte mit einer großen regionalen und nationalen Bedeutung. Dazu zählen zum Beispiel Städte mit mehr als einer Viertelmillion bis hin zu rund 650.000 Einwohnern. Ein Beispiel dafür ist Hannover. Geht man also danach, sind C-Lagen-Städte kleiner und national weniger relevant als B-Städte, wie zum Beispiel Heidelberg.

Aber nicht nur die Einstufung der Lage ist bei einem Hausverkauf wichtig, denn die Mikro- und Makrolage sollte genauso beachtet werden. So gibt es auch in Städten der A-Lage Stadtteile oder Straßenzüge die weniger begehrt sind als andere. So ist ein Stadtteil mit vielen Plattenbauten meist weniger attraktiv als zentrale Altstadtlagen. Zusätzlich wird das Umfeld einer Lage analysiert. Wie gut ist die Verkehrsanbindung, beziehungsweise die Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr; gibt es Einkaufsmöglichkeiten für Dinge des täglichen Bedarfs wie beispielsweise Lebensmittel; befinden sich Ärzte, Apotheken oder Schulen in der Nähe? Aber auch Lärmbelästigung oder Luftverschmutzung zählen zu den Faktoren, die den Wert der Immobilie beeinflussen.

Bei der Makrolage bestimmen unter anderem die regionale Infrastruktur, die Wirtschaftskraft der Region, die Kaufkraft der Bevölkerung und natürlich das Angebot und die Nachfrage nach Immobilien den Wert einer Immobilie.

Der größte Entscheidungsfaktor, wenn es um die Lage der Immobilie geht, ist mit größter Wahrscheinlichkeit der Preis. Auch wenn die Preise in den A-Lagen sehr hoch sind, sind sie nicht an allen B- und C-Standorten automatisch günstig. Aber in den meisten Fällen gilt: B- und C-Standorte sind preiswerter als A-Standorte.

Mit einer gezielten Aufwertung der Immobilie, wie einer neuen Heizung, einem neuen Dach oder Wärmeisolierung, lässt sich durchaus ein höherer Verkaufspreis erzielen. Ein Profi-Makler weiß durch seine langjährige Erfahrung, welche Aufwertungen sich vor einem Immobilienverkauf lohnen.

Möchten Sie wissen, wie viel Ihre Immobilie aktuell wert ist? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Markt_(Wirtschaftswissenschaft)

https://de.wikipedia.org/wiki/Immobilienmarkt

https://de.wikipedia.org/wiki/Immobilienmakler

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Was bringt mir die Umzugspauschale?

Jeder Umzug ist nicht nur emotional und körperlich anstrengend, sondern kostet meistens auch sehr viel Geld. Nur wenige wissen, dass man seine Umzugskosten auch von der Steuer absetzen kann.

Bei Umzügen unterscheidet man grundsätzlich zwischen beruflich bedingten und privaten Umzügen. Die Umzugskostenpauschale gibt Ihnen die Möglichkeit die Kosten für einen beruflich bedingten Umzug pauschal abzusetzen. Dabei stehen Ihnen zwei Optionen offen. Entweder können Sie Ihre Kosten mit Rechnungen oder anderen Nachweisen belegen, oder Sie nutzen die Umzugskostenpauschale ohne weitere Nachweise.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden?

Beruflich bedingt ist ein Umzug immer dann, wenn Sie versetzt werden, Ihre Arbeitsstelle wechseln, eine Wohnung für Ihre erste Arbeitsstelle beziehen, oder den Weg zum Arbeitsplatz verkürzen. In diesem Fall muss sich der Weg um mindestens eine Stunde für Hin- und Rückfahrt verkürzen oder die Erreichbarkeit Ihres Arbeitsplatzes erleichtern. Auch der Beginn eines Studiums oder einer Ausbildung, fallen in die Voraussetzung für eine Umzugspauschale.

Nutzen können die Umzugspauschale sowohl Singles als auch verheiratete Paare oder eingetragene Lebenspartnerschaften. Leben Kinder oder Verwandte mit Ledigen in einer häuslichen Gemeinschaft und erhalten diese Unterhalt, kann die Umzugskostenpauschale pro Person erhöht werden.

Umzugspauschale auch bei Umzügen ins Ausland

Das besondere an der Umzugspauschale: Sie können nicht nur Umzüge innerhalb Deutschlands geltend machen, sondern auch innerhalb der EU. Erfolgt ein Umzug außerhalb der EU, erhöht sich die Pauschale sogar um einen Prozentpunkt. Ähnlich verhält es sich mit Rückzügen aus dem Ausland in das Inland.

Allerdings ist die Umzugspauschale dann deutlich niedriger als bei Umzügen ins Ausland und beträgt nur 80 Prozent der Pauschale für Umzüge ins Ausland. Selbst wenn Sie Auswanderer waren und nun aus beruflichen Gründen wieder nach Deutschland kommen, können Sie ebenfalls eine Umzugspauschale nutzen. Wichtig ist, dass Sie eine Zusage für einen Arbeitsplatz in Deutschland haben.

Sie planen einen beruflichen Umzug und möchten wissen, was Sie mit Ihrer Immobilie machen können? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Umzug_(Wohnsitzwechsel)

https://de.statista.com/infografik/14257/umfrage-berufsbedingter-umzug/

https://de.wikipedia.org/wiki/Umzugsunternehmen

 

 

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Versuchen Sie es doch mal mit Nachbarschaftsmarketing

Wussten Sie, dass 80 Prozent der Immobilienkäufer in Deutschland aus einem Radius von 15 Minuten um die Immobilie stammen? Wie könnte man diese 80 Prozent besser erreichen, als mit Werbung in der Nachbarschaft? Oft denkt man heutzutage nur an Immobilienportale, wenn man an die Vermarktung der Immobilie denkt. Dabei zahlt sich das sogenannte Nachbarschafts-Marketing tatsächlich aus. Wenn man weiß wie man es richtig anstellt.

Gute Mundpropaganda kann Ihnen einen – vielleicht sogar entscheidenden – Teil der Immobilienvermarktung abnehmen. Um das in Gang zu setzen und die potenziellen Käufer in Ihrer Nachbarschaft zu erreichen, nutzen Profi-Makler deutliche Signale. Gut sichtbar platziert, sorgt das bekannte „Zu Verkaufen“-Schild vor der Gartentür schon einmal für sehr viel Aufmerksamkeit bei möglichen Kaufinteressenten. Achten Sie darauf, dass die Kontaktdaten gut lesbar sind. Die Kaufinteressenten müssen schließlich wissen, an wen sie sich wenden müssen. Profi-Makler geben in solchen Fällen immer ihre Telefonnummern an, damit sie für Interessenten gut erreichbar sind. Bei Privatpersonen kann das schnell mal nach hinten losgehen, wenn das Telefon nicht mehr aufhören will zu klingeln. Daher ist es ratsam, die Käufer erst einmal auf eine Website mit weiteren Informationen zu verweisen.

Anders ist das bei einem Flyer. Hier können Sie weitaus mehr Informationen unterbringen als auf einem Schild. Ein gutes Foto ist hier besonders wichtig, um das Interesse zu wecken. Außerdem sollten Sie wichtige Informationen wie die Quadratmeterzahl, Grundstücksgröße, Energiehinweise, Zimmerzahl und natürlich den Kaufpreis auf im Flyer erwähnen. Damit Sie die gesamte Nachbarschaft mit den Flyern erreichen können, benötigen Sie eine hohe Anzahl an Flyern. Profi-Makler bringen durchschnittlich 5000 Flyer in den Umlauf. Um diese verteilen zu können, müssen Sie viel Zeit einrechnen. In der Regel dauert es bis zu 7 Stunden, um 1000 Flyer zu verteilen. Deshalb schadet es nichts, den Nachbarn, Verwandten und Bekannten ein paar Flyer in die Hand zu geben. Eine andere Alternative sind Aushänge im Supermarkt mit einem Kurzexposé. So erreicht man mit wenig Aufwand gleich mehrere Personen.

Diese Marketing-Aktionen müssen gut geplant sein und verbrauchen einiges an Zeit. Wenn Sie daran denken, Ihre Immobilie zu verkaufen, haben Sie davon momentan vermutlich nicht viel übrig. Ein Profi-Makler weiß genau, welche Marketing-Aktionen ziehen und hat die Kapazitäten, sie schnell durchzuführen. Und da wäre noch eine Sache: Wer privat an einen Nachbarn verkauft, macht das meist nicht zum besten Preis. Denn Nachbarn und Bekannte wünschen sich oft einen Freundschaftspreis oder vergleichen die Immobilie instinktiv mit der eigenen, für die sie vor 20 Jahren doch viel weniger gezahlt haben. Ein Profi-Makler als neutraler Dritter hat hier in Verhandlungen durch seine persönliche Distanz einen klaren Vorteil.

Sie suchen Unterstützung bei der Vermarktung Ihrer Immobilie? Kontaktieren Sie! Wir beraten Sie gern.

 

Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Immobilienmakler

https://de.wikipedia.org/wiki/Marketing

https://de.wikipedia.org/wiki/Online-Marketing

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Was ist die richtige Strategie beim Angebotspreis?

Oft gehen Eigentümer den Immobilienverkauf unvorsichtig an. Bei Angebotspreis verfolgen Sie häufig keine Strategie. In der Praxis kann dies allerdings zu Fehleinschätzungen, Verzögerungen im Verkauf, Irritationen bei Interessenten und finanziellen Verlusten führen. Deshalb sollten Eigentümer eine passende Strategie für ihren Immobilienverkauf wählen.

Immobilienverkäufer gehen oft nicht strategisch vor, wenn sie überlegen, zu welchem Preis sie ihre Immobilie am Markt anbieten. Oft schätzen Immobilienbesitzer den Wert ihrer Immobilie viel höher ein, als er tatsächlich ist. Schließlich haben sie viele Jahre in der Immobilie gewohnt. Nicht selten vermischen sich dann der reale und ideelle Wert. Allerdings ist eine emotionale Werteinschätzung nicht unbedingt zielführend.

Unbedingt über den realen Marktwert der Immobilie informieren

Daher sollte sich der Immobilienverkäufer unbedingt über den realen Marktwert seiner Immobilie informieren. Nur so kann er verhindern, dass sich der Verkauf seiner Immobilie unnötig in die Länge zieht und das Eigentum sogar unter Wert verkauft werden muss. Denn, setzt der Verkäufer den Angebotspreis zu hoch an, wird das Angebot in den Immobilienportalen oft ignoriert. Oft muss dann der Preis gesenkt werden, um mögliche Interessenten auf die Immobilie aufmerksam zu machen. Geht der Verkäufer aber dann zu sehr mit dem Preis runter, lässt dies die möglichen Interessenten skeptisch werden. Selbst das schönste Haus bekommt in diesem Fall schnell das Prädikat „Ladenhüter“ oder „Problemimmobilie“ verpasst.

Um dies zu umgehen, muss also zunächst der Markt- beziehungsweise Verkehrswert der Immobilie ermittelt werden. Anschließend sollte sich der Immobilienverkäufer überlegen, mit welcher Preisstrategie er an den Markt gehen möchte. Aber Vorsicht! Ohne die nötige Erfahrung kann man sich hier schnell verzocken. Profi-Makler besitzen aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung für ziemlich jede Immobilie die passende Strategie. Auf jeden Fall ist es ratsam, sich von einem Profi beraten zu lassen.

Richtige Bewertung benötigt Fachwissen und Erfahrung

Ein Profi-Makler kennt sich ebenfalls mit der aktuellen Marktlage vor Ort bestens aus und kann schon bei der ersten Begehung eine Einschätzung abgeben. Die Kosten, die mit solch einem Auftrag verbunden sind, rentieren sich im Endeffekt definitiv. Denn nur eine Marktwertermittlung, die professionell durchgeführt wurde, ist auch wirklich aussagekräftig.

Steht der Verkehrswert der Immobilie fest, haben Verkäufer die Wahl zwischen drei verschiedenen Preisstrategien. Strategie Nummer 1: Sie setzen den Angebotspreis hoch an und alles auf eine Karte, was – wie bereits gehört – ein großes Risiko birgt. Strategie Nummer 2: Sie bieten Ihre Immobilie zum Marktwert an und garantieren sich damit einen schnellen und sicheren Verkauf. Strategie Nummer 3: Sie wählen bewusst einen Mindestpreis aus, der unter dem Marktwert liegt und somit die Nachfrage stark erhöht und ein Bieterverfahren möglich macht. Wem hier die nötige Erfahrung fehlt der sollte sich unbedingt von einem Profi beraten lassen, welche Strategie für seine Immobilie und in seiner Situation die passende ist.

Sie sind sich unsicher, mit welcher Strategie Sie an den Markt gehen sollen? Kontaktieren Sie uns? Wir beraten Sie gern.

 

Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Wertermittlung

https://de.wikipedia.org/wiki/Makler

https://de.wikipedia.org/wiki/Alleinauftrag

 

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Zahl des Monats

70 Prozent

Das ist die Anzahl der Deutschen, die ihren Nachbarn mögen. Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes YouGov haben mehr als zwei Drittel der Befragten ein gutes Verhältnis zu ihren Nachbarn. 60 Prozent geben an, dass sie sich gerne mal mit den Nachbarn unterhalten. Jeder Zehnte würde sogar mit den engsten Nachbarn in den Urlaub fahren. Distanz ist den meisten Deutschen dennoch sehr wichtig. Lediglich 6 Prozent der Befragten verbringen ihre Freizeit gemeinsam mit ihren Nachbarn. Und nur 4 Prozent gaben an, bei ihren Nachbarn ein und aus zu gehen.

Als nicht ganz so rosig bewerten 11 Prozent der Befragten ihre nachbarschaftliche Situation. 2 Prozent der Befragten gaben zu, zerstritten zu sein. Jeder siebte Erwachsene hat überhaupt kein Verhältnis zu seinen Nachbarn und 15 Prozent gaben zu, ihren Nachbarn nicht mal zu kennen. Das größte Ärgernis zwischen den Nachbarn ist übrigens das Nichteinhalten von Ruhezeiten und zu laute Musik.

 

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Luxus im Alter: die Seniorenresidenz

Seniorenresidenzen oder Seniorenstifte versprechen einen Lebensabend im gehobenen Ambiente. Lebt man in einer Seniorenresidenz, darf man zusätzlich zu den üblichen Service- und Betreuungsangeboten auch eine luxuriöse Ausstattung, attraktive Freizeit- und Kulturangebote sowie einen Rundum-Service erwarten. Aber nicht alle Einrichtungen halten was der Name verspricht.

Seniorenresidenzen und Seniorenstifte bezeichnen im heutigen Sprachgebrauch Senioreneinrichtungen mit gehobenem Leistungsangebot und Ambiente. Beide Begriffe sind allerdings rechtlich nicht geschützt. Das heißt, dass die Bezeichnungen willkürlich verwendet werden können. So kann sich also hinter einer Seniorenresidenz bei genauerem Hinsehen auch eine einfache Einrichtung des betreuten Wohnens oder ein ganz normales Pflegeheim verbergen.

Seniorenresidenz bietet gehobene Privaträume

Auch wenn es bislang keine verbindliche Definition für eine „Seniorenresidenz“ gibt, so gibt es doch einheitliche Kriterien und Qualitätsbeschreibungen dafür. Eine Seniorenresidenz bietet gehobene Privaträume und verfügt über luxuriöse Zusatzausstattungen wie Schwimmbad, Sauna, elegante Aufenthaltsräume und Bibliotheken. Außerdem bieten Seniorenresidenzen ein anspruchsvolles Freizeit- und Kultur- und Veranstaltungsangebot. Zudem bieten Seniorenresidenzen auch Pflegeleistungen, die je nach Einrichtung von ambulanter Pflege bis zur vollstationären Versorgung in angeschlossenen Pflegeabteilungen reichen können.

Zwar hat das Leben in einer Seniorenresidenz oder einem Seniorenstift seinen Preis, aber es bietet seinen Bewohnern im Idealfall auch einen beträchtlichen Mehrwert. Das betrifft zum einen die Ausstattung und das Angebot, zum anderen auch die Pflege- und Versorgungsleistungen. Den Bewohnern stehen neben ihrem eigenen, seniorengerechten Privatbereich gemütliche Aufenthaltsbereiche, Kaminzimmer, Veranstaltungssäle und Fitnessräume zur Verfügung. Nicht selten sind Physiotherapie- und Arztpraxen im Haus. Abgerundet wird das Angebot einer Seniorenresidenz oft durch hauseigene Restaurants, eine Cafeteria, Boutiquen mit Bankschalter und eine Kapelle oder andere spirituelle Ruheräume.

Pensionspauschale statt Miete

Das Wohnen in einer Seniorenresidenz kostet deutlich mehr als in anderen Senioreneinrichtungen. Allerdings zahlen die Bewohner in der Regel keine Miete, sondern eine monatliche Pensionspauschale. Diese deckt Wohn- und Betreuungskosten ab, so dass Bewohner in diesem Fall „all inclusive“ wohnen. Die Nachteile solcher Pauschalangebote: Unter Umständen bezahlen Bewohner jede Menge Leistungen mit, die sie (noch) nicht in Anspruch nehmen. Oder sie erhalten eine Rundum-Versorgung, die sie überhaupt noch nicht brauchen und die sich unter Umständen negativ auf ihre Eigenständigkeit auswirken kann.

Spielen Sie mit dem Gedanken Ihren Lebensabend einer Seniorenresidenz zu verbringen und möchten wissen, was aus Ihrer Immobilie werden kann? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Altenheim

https://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Seniorenheim

https://de.wikipedia.org/wiki/Pflegesachleistung

 

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Betreutes Wohnen – welche Vorteile bringt es mir?

Je älter man wird, umso schwerer fällt es einem oft mit den täglichen Dingen umzugehen. Körperliche Einschränkungen und Krankheiten, können einfache Besorgungen zum Problem und das tägliche Leben zu einer Herausforderung werden lassen. Für solche Lebensumstände bietet das betreute Wohnen eine gute Betreuungsmöglichkeit.

Beim Betreuten Wohnen lebt man in einer eigenen Wohnung die speziell auf Betreuung ausgerichtet ist. Solche Wohnungen liegen oft in speziellen Wohngegenden und Wohnhäusern. Die Vorteile eines selbstbestimmten Lebens in einer eigenen Wohnung werden beim Betreuten Wohnen mit den Vorteilen einer Pflegeeinrichtung kombiniert.

Kommt es zum Bedarfsfall, besteht die Möglichkeit, dass die jeweiligen Personen eine Verpflegung und Betreuung in Anspruch nehmen, welche der Versorgungsleistung einer Pflegeeinrichtung gleichzusetzen ist. Die Grundzüge vom Betreuten Wohnen sind demnach die Kombination aus den Vorteilen des Alleinewohnens und den Versorgungsleistungen einer professionellen Pflegeeinrichtung.

Betreutes Wohnen auch mit Pflegegrad

Ist die Unterkunft ausreichend ausgestattet, können selbstverständlich auch pflegebedürftige Menschen, also Personen mit einem Pflegegrad das Betreute Wohnen in Anspruch nehmen. Letztendlich entscheiden die Gegebenheiten, inwieweit eine umfassende Pflege durchführbar und in schweren Fällen ein Betreutes Wohnen sinnvoll ist.

Kaufen? Mieten? Zusatzleistungen? Es gibt einige Kriterien, die die Kosten des Betreuten Wohnens beeinflussen. Allgemein liegt das Preisniveau aber über den dem regional üblichen Mietpreis. Die ortsüblichen Preise bezüglich der Kaltmiete und der Nebenkosten plus einem zusätzlichen Pauschalbetrag in Höhe von circa 10 Prozent bis 20 Prozent der monatlichen Kaltmiete für haustechnische Grundleistungen wie beispielsweise dem Hausnotruf oder dem Hausmeisterdienst und so weiter können als preisliche Orientierungshilfe bei der Suche nach dem geeigneten Wohnraum genommen werden.

Betreuungspauschale mit Pflegegeld verrechnen

Nur mit der Miete ist es jedoch nicht getan. Zusätzlich kommt noch eine Betreuungspauschale hinzu. Die Kosten für mögliche Zusatzleistungen, die individuell gewählt werden können müssen so wie die gesamten Kosten des Betreuten Wohnens selbst getragen werden. Die Regelungen bezüglich der finanziellen Unterstützung aufgrund eines Pflegegrades können teilweise auf die Kosten der Betreuungspauschale des betreuten Wohnens angerechnet beziehungsweise mit dem Pflegegeld verrechnet werden. Zu den Grundleistungen des Betreuten Wohnens gehören unter anderem der haustechnische Service, das Notrufsystem und diverse Betreuungsleistungen.

Sie denken darüber nach in eine Einrichtung für betreutes Wohnen zu ziehen und wissen nicht, was Sie mit Ihrer Immobilie machen sollen? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

 

Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Betreutes_Wohnen

https://de.statista.com/themen/785/pflege-in-deutschland/

https://de.wikipedia.org/wiki/Pflegegeld

 

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Mehr Freiheit – beim Wohnen in der Zukunft

Aus dem eigenen Haus in ein Altersheim zu ziehen, ist für viele Senioren eine schwere Entscheidung. In der Zukunft könnte es dazu Alternativen geben. Für ältere Menschen soll es zukünftig durch neue Wohnformen und smarte Technologien möglich sein, selbständig und unabhängig zu leben.

Viele Menschen im hohen Alter sind heute fitter und lebensfroher denn je. Da die Lebenserwartung der Menschen steigt, sind neue Ideen für das Wohnen im Alter gefragt. Altersheime alleine werden dem demografischen Wandel nicht gerecht werden können. Deswegen arbeiten Architekten und Bauingenieure an neuen Wohnkonzepten, die für die Generation Ü60 besser passen. Hier geht es nicht nur um barrierefreies Wohnen, sondern auch um Unabhängigkeit. Erreichen will man das durch Wohnkomplexe, in die viele altersrelevante Dienstleistungen bereits integriert sind, wie beispielsweise eine Einkaufshilfe oder die häusliche Pflege. Aber auch der soziale Aspekt spielt hierbei eine Rolle. So kommt es auf die Durchmischung der Bewohner an. Senioren sollen sowohl Kontakt zu anderen Senioren haben, aber auch zu jüngeren Generationen.

Smarter und sicherer

Das so genannte Ambient Assisted Living soll das Leben von Senioren erleichtern. Smarte Technologien wie Sensoren in der Wohnung sollen den Bewohnern Arbeit abnehmen. Sie erkennen beispielsweise, wann Licht eingeschaltet, der Herd ausgeschaltet oder wann eine offene Balkontür geschlossen werden muss. Unfall- und Einbruchsrisiken werden so minimiert.

Singles und Geschiedene

Die steigende Anzahl von Singlehaushalten und die Wohnraumverknappung beeinflussen schon jetzt unsere Immobilienmärkte. Nicht nur in den Metropolen, sondern auch in deren Speckgürteln, ist der Wohnraum in den vergangenen Jahren immer knapper geworden. Ein Ende dieses Trends ist noch nicht absehbar. Wo es in der Breite eng wird, muss vermehrt in die Höhe gebaut werden. Da Wohnungen künftig vermutlich etwas knapper ausfallen, muss sich die Bauindustrie etwas Neues einfallen lassen. Denn die geringere Anzahl an Quadratmetern soll kompensiert werden mit höherer Qualität, mehr Komfort und Nachhaltigkeit.

Zusätzlich rücken auch so genannte „Shared Spaces“ in den Fokus. Das sind Bereiche, welche die Bewohner gemeinsam nutzen. Das können sowohl Fitnessräume oder Bibliotheken sein, aber auch Gemeinschaftsküchen oder Räume für gemeinsame Treffen. So können die Bewohner des Hauses miteinander kommunizieren und gemeinsam Zeit verbringen. Optimal sind solche Wohngemeinschaften für Senioren, Singles, Geschiedene oder Alleinerziehende.

Nachhaltiges Wohnen mit Holz

Auch die Umwelt soll immer mehr geschont werden. Solarenergie, Erdwärme oder Holzpellets sind bereits ein wichtiger Baustein einer ökologischen und nachhaltigen Energieversorgung. Zusätzlich gewinnen natürliche Baumaterialen wie Holz für eine nachhaltige Bauweise immer mehr an Bedeutung. Erste Hochhäuser werden bereits mit Holz errichtet.

So können Menschen wie Umwelt in Zukunft von neuen Wohnkonzepten profitieren.

Haben Sie Fragen zu Wohnen im Alter oder überlegen Sie Ihre Immobilie barrierefrei umzubauen? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Weitere Infos zum Wohnen in der Zukunft finden Sie hier:

https://www.zukunftsinstitut.de/artikel/wohnen/pioniere-fuer-kuenftige-wohnkonzepte/

https://www.zukunftsinstitut.de/artikel/immobilien-2040-studie-die-stadtwirtschaft-von-morgen/

https://www.technik-zum-menschen-bringen.de/themen/digitale-gesellschaft/wohnkonzepte-der-zukunft

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Zahl des Monats

60 Prozent

 

Träumen die Deutschen von ihrer Immobilie, dann aber realistisch. Auf die Frage, in was für einer Immobilie sie leben möchten, ob in einem Einfamilienhaus, einem Penthouse, einer Villa, einem Schloss oder etwas anderem, war die Antwort eindeutig. Laut einer repräsentativen Studie von Interhyp bevorzugen 60 Prozent der Befragten das Einfamilienhaus. Gefolgt vom Penthouse – 15 Prozent können sich vorstellen dort zu wohnen. Jeweils 10 Prozent würden am liebsten in einer Villa oder in einem Schloss wohnen. Noch 5 Prozent gaben „Sonstiges“ an.

Auf die Fragen nach den Entscheidungsgründen, antworteten die Befragten, dass Träume zwar schön seien, sie müssten aber auch machbar sein. Die Befragten sagten aber auch, dass zu ausgefallene Wohnträume sie von ihrem gewohnten Leben entkoppeln würden.

 

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Warum der Energieausweis Pflicht ist

Grundsätzlich gilt: Wenn man ein Haus oder eine Wohnung verkaufen will, benötigt man einen Energieausweis. Fehlt der Energieausweis oder wird gegen die gesetzlichen Vorgaben verstoßen, so drohen Bußgelder bis zu 15.000 Euro. Daher sollten Sie beim Energieausweis einiges beachten.

Der Energieausweis dokumentiert den Energieverbrauch Ihrer Immobilie, Es wird also steckbriefartig und vereinfacht anhand von Energieeffizienzklassen dargestellt, wieviel Energie die Immobilie verbraucht. Die Skala startet dabei bei der Energieklasse A+, welche einen sehr guten Verbrauchswert bedeutet, und endet bei der Klasse H, welche einen sehr hohen Energieverbrauch anzeigt. Weiterhin findet man allgemeine Angaben zum Gebäude, wie das Baujahr und die Art der Heizung.

Bedarfsausweis oder Verbrauchsausweis?

Bei den Energieausweisen unterscheidet man zwischen zwei Arten. Den Bedarfsausweis und den Verbrauchsausweis. Den Unterschied kann man sich eigentlich ganz leicht merken, denn der Bedarfsausweis bedarf einer Berechnung. Und zwar einer, der keine Verbrauchswerte zu Grunde liegen. Häufig ist dies bei Neubauprojekten der Fall. Die zukünftigen Energieverbräuche müssen schon in der Planungsphase über eine aufwendige Berechnung ermittelt werden. Dabei werden sämtliche Faktoren wie die Dämmung der Außenwand, die Energieklassen der Fenster und die Heizungstechnik einbezogen.

Aber auch die Lage des Gebäudes und die Bauform spielen eine Rolle. Die theoretische Grundlage dieser Berechnung ist immer gleich, damit Energiewerte von Gebäuden objektiv vergleichbar werden. Dennoch sind die Werte mit Vorsicht zu betrachten, da Sie nicht das eigene Heizverhalten oder den typischen Energieverbrauch eines Haushalts berücksichtigen.

Tatsächliche Verbrauchswerte vom Bewohner abhängig

Die tatsächlichen Verbrauchswerte sind also immer ganz individuell vom jeweiligen Bewohner abhängig. Friert man leicht und hat die Heizung daher immer auf 26 Grad gestellt, hat man eine schlechtere Energiebilanz als derjenige, der die Heizung gerne über Nacht ausdreht. Entscheidend für den Energieausweis sind also die Heizung und die Warmwassernutzung. Daher gibt der Verbrauchsausweis die tatsächlich verbrauchte Energie eines Hauses an, indem der reale Verbrauch gemessen wird.

Er wird mit den Zahlen der Heizung und der Warmwasserbereitung erstellt. Beides wird in Kilowattstunden pro Jahr und Quadratmeter Gebäudenutzfläche angegeben. Grundlage für die Berechnung sind meist Heizkostenabrechnungen der letzten drei Jahre. Der Verbrauchsausweis ist zwar nicht so aussagekräftig wie der Bedarfsausweis, dafür aber günstiger in der Erstellung.

Achten Sie bei der Erstellung des Energieausweises unbedingt darauf, wer ihn erstellt. Zwar findet man im Internet oft viele günstige Angebote, aber man sollte dabei vorsichtig sein, denn die Qualität ist oftmals mangelhaft. Lassen Sie sich vor der Erstellung des Energieausweises beraten. Durch ihre langjährige Erfahrung wissen Profi-Makler, wer einen geeigneten Energieausweis ausstellen kann. Dies sind in der Regel qualifizierte und zugelassene Fachleute wie Architekten, Ingenieure, Handwerksmeister mit entsprechender Zusatzausbildung oder Energieberater.

Haben Sie Fragen zum Energieausweis? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Energieausweis

https://www.dena.de/fileadmin/user_upload/8162_dena-Gebaeudereport.pdf

https://de.wikipedia.org/wiki/Makler

 

Foto: © nmcandre/Depositphotos.com

 

Die Sache mit dem Pflichtteil beim Erbe

Jeder kann seine Erben frei bestimmen. Doch selbst wenn es in der Familie Streit gab und man zum Beispiel die Kinder enterbt hat, so haben diese doch ein Anrecht auf einen Pflichtteil. Allerdings ist es nicht ganz so einfach wie es scheint, denn das deutsche Erbrecht ist kompliziert.

Das Recht auf den Pflichtteil am Nachlass eines Angehörigen soll die kleinstmögliche Teilhabe am Vermögen eines Verstorbenen sicherstellen. Dies gilt auch im Falle einer schriftlichen Enterbung. Anrecht auf einen Pflichtteil haben dabei unter anderem Kinder, Kindeskinder, Eltern und Ehepartner. Kein Anrecht auf einen Pflichtteil haben zum Beispiel Großeltern, Enkel, bei denen die Eltern noch leben und Geschwister. In der Regel kommen bei einem Pflichtteil nie alle gleichzeitig zum Zug. Hier mal ein Beispiel: Ein Ehepaar stirbt nach einem Autounfall auf der Autobahn und hinterlässt sowohl Kinder als auch Eltern. Da die Kinder in der Erbordnung höher stehen, gehen die Eltern leer aus.

Erbrecht unterscheidet zwischen rechtlicher und sozialer Familie

Richtig kompliziert wird es allerdings, wenn Eltern sich trennen und neue Partnerschaften eingehen. Meist kommen dann auch noch andere Kinder mit in die Partnerschaft oder es wird neuer Nachwuchs erwartet. In diesem Fall unterscheidet das Erbrecht zwischen der rechtlichen und der sozialen Familie. Somit sind Stiefkinder im Erbfall den eigenen Kindern nicht gleichgestellt. Stirbt ein Partner in einer eheähnlichen Lebensgemeinschaft haben dessen leibliche Kinder, nicht jedoch die Stiefkinder, einen Anspruch auf den Pflichtteil. Damit auch die nicht leiblichen oder adoptierten Kinder bedacht werden, lohnt es sich über ein Testament oder einen Erbvertrag nachzudenken.

Sollte der Erbfall eintreten, so wird auch der Pflichtteil fällig. Dies führt meist zu Problemen, wenn das nicht aus Barvermögen, sondern aus Sachvermögen wie einer Immobilie besteht. Besteht der Pflichtteilsberechtigte auf eine Auszahlung seines Anteils, so könnte er den Verkauf der Immobilie erzwingen.

Allerdings ist das Gericht in solchen Angelegenheiten immer eher vorsichtig. Es wiegt dann sorgfältig ab, denn der erzwungene Verkauf einer Immobilie, die durch andere Erben bewohnt wird, kann eine unbillige Härte darstellen. Eine Lösung wäre, die Auszahlung des Pflichtteils zu stunden oder in Raten zu begleichen.

Pflichtteil ist generell ein Geldanspruch

Der Pflichtteil ist generell ein Geldanspruch. Ansprüche auf Gegenstände – etwa Gemälde des Verstorbenen oder Immobilien – bestehen nicht. Bemessungsgrundlage für den Pflichtteil ist der volle Wert des Nachlasses abzüglich Verbindlichkeiten wie etwa Beerdigungskosten. Wer einen Pflichtteilsanspruch hat, muss selbst aktiv werden und ihn gegenüber dem Erben einfordern.

Wer trotz Erbberechtigung vom Erbe ausgeschlossen wird, kann die Hälfte der Summe beantragen, die ihm ohne Ausschluss zugestanden hätte. Das heißt: Die Höhe des Pflichtteils beläuft sich auf die Hälfte des gesetzlichen Erbteils. Für die Berechnung des Pflichtteils müssen allerdings alle gesetzlichen Erben feststehen. Danach richtet sich die Quote, die den Pflichtteilsberechtigten aus dem Nachlass zusteht.

Sie haben eine Immobilie geerbt und möchten wissen was Sie damit tun können? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gerne.

 

Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Pflichtteil_(Deutschland)

https://de.wikipedia.org/wiki/Erbrecht

https://de.wikipedia.org/wiki/Gesetzliche_Erbfolge

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Wozu benötigt man einen Erbschein?

Sie haben eine Immobilie geerbt und möchten diese jetzt verkaufen. Ein notariell beglaubigtes Testament liegt nicht vor und damit auch kein Nachweis über Ihr Erbe. In einem solchen Fall benötigen Sie einen Erbschein.

Liegt kein Testament vor, müssen Erben ihr Erbrecht oft anders ausweisen. Unter anderem über einen Erbschein. Der Erbschein wird von einem Nachlassgericht ausgestellt und beinhaltet genau wer der Erbe und wie groß der Erbteil ist. Allerdings stellt das Nachlassgericht ihn nur aus, wenn dieser beantragt wird. Dabei sollte der Antragsteller unbedingt wissen, dass er mit dem Stellen des Antrags auch das Erbe annimmt. Er kann es später nicht mehr ausschlagen.

Erbschein zwingend notwendig, um Erbe anzutreten

Haben Sie nun also eine Immobilie geerbt, es liegt aber kein notariell beglaubigtes Testament oder entsprechender Erbvertrag vor, ist der Erbschein zwingend nötig, um das Erbe anzutreten. Sollten Sie als Alleinerbe auftreten, bekommen Sie einen Alleinerbschein. Bei mehreren Erben wird meist ein gemeinschaftlicher Erbschein ausgestellt. Es besteht aber auch die Möglichkeit einen Teilerbschein zu beantragen, der sich nur auf den jeweils individuellen Erbteil bezieht.

Zum Verkauf einer Immobilie ist ein Auszug aus dem Grundbuch zwingend erforderlich. Die Grundbuchordnung schreibt die Vorlage eines Erbscheins vor. Erst dadurch werden Sie nämlich zum juristischen „Eigentümer“.  Lediglich im Falle eines notariell beglaubigten Testaments oder Erbvertrags kann auf den Erbschein verzichtet werden. Manchmal verlangt das Grundbuchamt aber trotzdem das Dokument – zum Beispiel, wenn Formulierungen in Testament oder Erbvertrag unklar oder nicht eindeutig sind.

Sollte ein Erblasser kein Testament aufgesetzt und auch keinen Erbvertrag geschlossen haben, so greift die gesetzliche Erbfolge. Dabei erben die Verwandten gemäß ihrem Verwandtschaftsgrad. An der ersten Stelle stehen dabei Kinder und Enkel, gefolgt von Eltern und Geschwistern. Den dritten Verwandtschaftsgrad nehmen Großeltern, Onkel und Tanten ein.

Die gesetzliche Erbfolge

Solange ein Erbe aus dem ersten Verwandtschaftsgrad zu finden ist, kommt ein Verwandter zweiten Grades als Erbe nicht in Frage und so weiter. Nach gesetzlichem Erbrecht des Ehegatten oder Lebenspartners erbt der überlebende Partner neben den Kindern immer ein Viertel des Nachlasses. Sind außer ihm nur Verwandte der zweiten Ordnung aufzufinden, erbt der überlebende Ehepartner die Hälfte. Meistens ist eine Ehe eine Zugewinngemeinschaft. Dann erhöht sich der Erbteil des Partners um ein Viertel, sodass er die Hälfte erbt, die nicht den Kindern zufällt.

Den Erbschein kann man beim Nachlassgericht beantragen. Üblicherweise ist das Amtsgericht am letzten Wohnort des Verstorbenen der richtige Ansprechpartner. Der Antrag kann entweder direkt beim Nachlassgericht gestellt oder von einem Notar aufgenommen werden, der den Antrag dann an das Nachlassgericht weiterleitet. Die Gebühren richten sich nach dem Wert der Immobilie.

Sind Sie sich unsicher, was mit Ihrer Erbimmobilie geschehen soll? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Gesetzliche_Erbfolge

https://de.wikipedia.org/wiki/Erbschein

https://de.wikipedia.org/wiki/Erbrecht

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Wann die Teilung von Immobilien noch Vorteile bringt

Die Kinder sind schon lange ausgezogen und das Haus kommt einem jetzt viel größer vor. Was soll man nur mit dem ganzen zusätzlichen Platz anfangen? Das alte Kinderzimmer betritt man eigentlich nur noch zum Putzen und auch das Treppensteigen wird immer schwieriger. Die Teilung der Immobilie könnte hier eine Lösung sein. Wir sagen Ihnen wie Sie aus Ihrem zu groß gewordenen Haus noch Vorteile ziehen können.

Eine große Immobilie bedeutet für viele Menschen im Alter eine Belastung. Zwar kann sie altersgerecht umgebaut werden, aber zu viel Platz hat man dann trotzdem noch. Eine mögliche Lösung bietet hier die Teilung der Immobilie. Damit entsteht ein neuer, unabhängiger Wohnbereich für Familienmitglieder oder auch Fremdmieter.

Immobilienteilung bringt Sicherheit

Viele Eigentümer verbinden mit der Teilung ihrer Immobilie viele Vorteile. Mit neuen Mitbewohnern ergeben sich auch neue soziale Kontakte, die im Idealfall auch Hilfe bei der Bewältigung des Alltags bedeuten. Neue Mitbewohner stärken außerdem das Sicherheitsgefühl, was vor allem für Alleinstehende Menschen ein wichtiger Aspekt ist. Aber auch für Eigentümer, die gerne und oft verreisen oder sich des Öfteren in ihrem Zweitwohnsitz aufhalten, bietet ein neuer Mitbewohner die Gewissheit, dass immer jemand da ist, der sich um die Immobilie kümmert. Auch wenn es um den Unterhalt der Immobilie geht, ist ein Mitbewohner durchaus von Vorteil, da die Finanzen geteilt werden können. Die neu gewonnen Mieteinnahmen tragen außerdem zur Erfüllung lang gehegter Wünsche bei.

In einigen Fällen ist die Unterbringung von Pflegekräften im „neuen“ Teil des Hauses durchaus ein Vorteil. Eigentümer haben so die Möglichkeit noch viele Jahre in der eigenen Immobilie wohnen zu bleiben und können so die Unterbringung in einem Pflegeheim vermeiden.

Wohnungen strikt voneinander trennen

Profi-Makler raten bei der Teilung von Immobilien Folgendes: Idealerweise sollten die Wohnungen streng voneinander getrennt sein. Dabei ist zum Beispiel nicht nur auf gute Schall- und Sichtisolierung zu achten, sondern auch auf separate Eingänge. Am besten ist es, wenn sich Begegnung und gegenseitige Wahrnehmung nicht aufzwingen.

Um die Immobilie rechtsgültig teilen zu lassen, wird eine Teilungserklärung benötigt. Darin wird geregelt welche Flächen des Gebäudes, beziehungsweise Grundstücks, zum Gemeinschaftseigentum gehören und welche zum Sondereigentum. Zusätzlich werden dabei die Rechte und Pflichten der Bewohner festgelegt. Auch wenn Sie die Immobilie gar nicht selbst bewohnen, sondern vermieten, ist eine Teilungserklärung notwendig. Denn sie regelt, was gemeinschaftlich genutzt wird und was privat. Eine rechtskräftige Teilungserklärung muss vom Notar beglaubigt und ins Grundbuch eingetragen werden.

Sie möchten mehr über die Möglichkeiten einer Immobilienteilung erfahren? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Teilungserkl%C3%A4rung

https://de.wikipedia.org/wiki/Untermieter

https://de.wikipedia.org/wiki/Mietrecht

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Die Teilungsversteigerung – nicht die beste Lösung bei einer Scheidung

Eine Scheidung bringt bei Paaren nicht nur eine Menge an emotionalen und rechtlichen Problemen mit sich, zusätzlich müssen Sie meist auch noch klären, wie sie den gemeinsamen Besitz aufteilen wollen. Im Gegensatz zu Geld stellt sich die Aufteilung von Immobilien dabei eher schwierig dar. Sollten Paare keine gemeinsame Lösung finden, droht möglicherweise eine Teilungsversteigerung. Allerdings ist diese oft mit Nachteilen für den Eigentümer verbunden.

Es ist allgemein bekannt, dass man ein Jahr getrennt leben muss, bevor man sich scheiden lassen kann. Oftmals kümmern sich die Paare erst danach um die Aufteilung des Besitzes. Sollte aber einem Paar bereits vor der Vollendung des Trennungsjahres bewusst sein, dass eine Versöhnung ausgeschlossen ist, kann die gemeinsame Immobilie auch schon vorher verkauft werden. Denn so kann der Verkaufserlös einfacher aufgeteilt werden und beide Partner können ihren Neuanfang planen oder ihre möglichen Bankverbindlichkeiten tilgen.

Ist das Trennungsjahr vorüber, kann einer der Noch-Ehepartner den verkauf der Immobilie verlangen. Sollte der andere Partner sich weigern, kann dieser sogar verklagt werden, um seine Zustimmung zu erhalten. Verhindert werden kann dies aber durch die Hilfe eines Immobilienprofis. Dieser hilft bei der Abwägung der Interessen.

Entschließt sich das Paar dazu, dass die Immobilie später einmal an die Kinder vererbt werden soll, so kann sie beispielsweise auch vermietet werden. Mit den Einnahmen könnte auch der Kredit bei der Bank getilgt werden.

Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, dass ein Partner die Immobilie behält. Allerdings muss der andere Partner dann ausgezahlt werden. Kann das Paar sich nicht über den Auszahlungsbetrag einigen, droht oft eine Teilungsversteigerung. Die Teilungsversteigerung ist ein Teil der Zwangsversteigerung und kann von einem der Partner unabhängig beim Amtsgericht beantragt werden. Durch die Teilungsversteigerung wird nicht teilbares Vermögen in teilbares Vermögen umgewandelt.

Meist ist die Teilungsversteigerung aber eine eher ungünstige Lösung, da die Immobilie meist unter Wert verkauft wird. Denn viele Schnäppchenjäger wittern dabei ihre Chance auf eine neue Immobilie. Zwar hat der Partner, welcher in der Immobilie bleiben möchte, die Chance auf diese Weise den anderen Teil der Immobilie günstig zu erwerben, wenn er das Höchstgebot abgibt, aber er geht auch das Risiko ein, dabei von anderen Bietern überholt zu werden. Damit wird der Preis der Immobilie höher als das vorhandene Budget und die Immobilie geht so an eine fremde Person. Außerdem entstehen auch andere, zusätzliche Kosten. Man sollte circa 1.000 – 2.500 Euro für einen Sachverständigen einplanen. Zusätzliche entstehen Kosten für den Notar und das gesamte Verfahren.

Ein Profi-Makler hilft Ihnen dabei diese Kosten zu vermeiden. Als neutrale Instanz berät er beide Seiten und hilft dabei eine optimale Lösung für die gemeinsame Immobilie zu finden.

Sind Sie unsicher, was die beste Lösung für Ihre Immobilie in der Trennungsphase ist? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Ehescheidung_(Deutschland)

https://de.wikipedia.org/wiki/Teilungsversteigerung

https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Eheschliessungen-Ehescheidungen-Lebenspartnerschaften/_inhalt.html

 

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Pflegeimmobilien als Kapitalanlage

Der Bedarf an Pflegeeinrichtungen steigt stetig. Das liegt an der demografischen Entwicklung in Deutschland und dem damit überproportionalen Anstiegs der älteren Bevölkerung gegenüber der jüngeren Generation. Für immer mehr Kapitalanleger sind Pflegeimmobilien deshalb eine interessante Anlagemöglichkeit.

Pflegeimmobilien sind Spezialimmobilien. Pflegeimmobilien werden auch als Appartements verstanden, die sich in Altersheimen, Wohnheimen mit angeschlossener Pflege oder in gemischten Heimen aus betreutem Wohnen und Pflegeheim befinden. Als Anleger kann man in eine oder mehrere solcher Pflegeimmobilien investieren und diese als Geldanlage nutzen, indem man von der Mietrendite profitiert.

Großer Markt an privaten Pflegeeinrichtungen

Da viele Kommunen oft nicht über das nötige Know-how verfügen, um den längerfristigen Pflegebedarf zu ermitteln, hat sich in jüngster Vergangenheit ein Markt an privaten Pflegeheimanbietern entwickelt. Die Anbieter sind oft eine Kombination aus Bauträgern und Projektgesellschaften, die gemeinsam mit Betreibern die modernen Pflegeeinrichtungen realisieren.

Nach der Fertigstellung werden diese von den Betreibern auf mindestens 20 Jahre angemietet. Sehr zum Vorteil für den Anleger. Der trägt nämlich kein Mietausfallrisiko, sollte das Apartment kurzzeitig leer stehen.

Auch in steuerlicher Hinsicht sind Pflegeimmobilien durchaus attraktiv. Steuerlich lässt sich nicht nur das Objekt abschreiben, sondern durch die Möblierung der Apartments, lässt sich auch das bewegliche Inventar steuerlich über 10 Jahre abschreiben. Außerdem werden bestimmte Pflegeimmobilien staatlich gefördert. Dies gilt vor allem für stationäre Pflegeeinrichtung, Hospize, Behindertenheime und psychiatrische Einrichtungen.

Förderung bei Leerstand

Sollte es zum Leerstand der Immobilie oder zur Zahlungsunfähigkeit des Bewohners kommen, übernimmt der Staat die Miete, d.h. die Förderung kommt dem Betreiber zugute und dieser hat damit ein geringeres Insolvenzrisiko. Auch die Renditen durch Mietennahmen und Wertsteigerungen können sich sehen lassen. Sie werden mit vier bis sechs Prozent, teilweise bis zu acht Prozent angegeben.

Pflegeimmobilien können sich also als Kapitalanlage durchaus lohnen. Ein Profi-Makler kann Ihnen dabei helfen vor der Investition alle Chancen und Risiken genau abzuwiegen.

Sie suchen nach einer Kapitalanlage, die Ihren Bedürfnissen entspricht? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gerne.

 

Weitere Infos finden Sie hier:

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Finanzprodukt

https://de.wikipedia.org/wiki/Pflegeheim

https://www.destatis.de/DE/Themen/Querschnitt/Demografischer-Wandel/_inhalt.html

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Notverkauf und Zwangsversteigerung – Mit Hilfe eines Maklers vermeiden

Scheidung, beruflicher Wechsel oder Arbeitslosigkeit durch Corona: Wer sich in einer dieser Situationen befindet, muss oft schnell seine Immobilie verkaufen. Aber auch ein Notverkauf kann manchmal in einer Zwangsversteigerung enden, wenn man ihn allein vornimmt. Oft kostet das Eigentümer viel Geld, weil die Immobilie unter Wert verkauft wird. Ein Profi-Makler hilft Ihnen, dies zu vermeiden.

Zuerst die gute Nachricht: Noch immer ist die Nachfrage auf dem Immobilienmarkt größer als das Angebot. Das heißt also, Sie sind in der stärkeren Verhandlungsposition. Das können Sie allerdings nur dann richtig nutzen, wenn Sie gut argumentieren können. Das setzt allerdings voraus, dass Sie den Wert der Immobilie und Ihre Zielgruppe genau kennen.

Der Profi-Makler als Mediator

Sollte Ihnen das nicht gelingen, geht es Ihnen unter Umständen wie unserem fiktiven Paar Andrea und Maik Koch. Nach einigen Jahren Ehe beschließen die beiden sich scheiden zu lassen. Maik plant einen Neuanfang und braucht nun das Geld, um sich in einer anderen Stadt niederzulassen. Andrea möchte lieber in der Immobilie wohnen bleiben. Beide können sich nicht auf einen Preis einigen. Es droht die Teilungsversteigerung. Diese könnte unter Umständen nicht nur dazu führen, dass die Immobilie unter Wert verkauft wird, sondern bringt auch noch erhebliche Mehrkosten für Notar und Gericht mit sich. Ein Freund gibt Maik den Rat einen Profi-Makler zu Rate zu ziehen.

Gesagt, getan. Nachdem der Termin gemacht wurde, lässt sich der Profi-Makler zunächst einmal die Situation erklären. Als ausgebildeter Mediator ist es ihm möglich zwischen den beiden Ex-Partnern zu vermitteln und eine Grundlage für eine Zusammenarbeit zu schaffen. Gemeinsam einigt man sich darauf die Immobilie insgesamt zu verkaufen und dann den Gewinn zu teilen.

Nachdem der Profi-Makler die Immobilie bewertet hat, einigt man sich auf einen Verkaufspreis. Somit kann der Makler mit der Vermarktung beginnen. Der Immobilienexperte erstellt ein Exposé mit optimalen Fotos und Beschreibungen der Immobilie und besorgt die Wichtigsten Unterlagen, wie zum Beispiel den Energieausweis und den Auszug aus dem Grundbuch.

Profi-Makler mit Expertise

Durch seine Expertise kennt der Profi-Makler die Zielgruppe für die Immobilie genau und vermarktet diese auch gezielt. Dazu benutzt er sowohl diverse Immobilienplattformen im Internet als auch sein eigenes Netzwerk. Schnell melden sich Interessenten für die Immobilie.

Um nicht im Besichtigungschaos zu versinken, sortiert der Profi-Makler durch gezielte Fragestellungen schon einmal die Interessenten und unterscheidet echte Interessenten von Besichtigungstouristen. Dann kann es an die Besichtigungen gehen. Da diese meist in der Woche stattfinden, ist es schwierig für Maik und Andrea an den Besichtigungen teilzunehmen.

Aber auch das ist kein Problem, denn der Profi-Makler nimmt sich der Besichtigungen an. Die Fragen der Interessenten beantwortet er ruhig und mit Fachwissen. Schnell findet sich ein Käufer. Und auch bei dem anstehenden Notartermin lässt der Profi-Makler das zukünftige Ex-Ehepaar nicht im Stich und begleitet sie.

Das Haus ist verkauft und Dank der geschickten Argumentation des Maklers wurde sogar noch ein etwas höherer Kaufpreis erzielt. Maik und Andrea teilen das Geld und können nun ein neues Leben beginnen.

Sie befinden sich in einer Notsituation und müssen Ihre Immobilie verkaufen? Wir kümmern uns um einen schnellen Verkauf und sorgen dafür, dass Sie keine finanziellen Verluste durch die Eile erleiden! Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gern.

 

Nicht fündig geworden:

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Notverkauf

https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Eheschliessungen-Ehescheidungen-Lebenspartnerschaften/_inhalt.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Zwangsversteigerung

 

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Warum lohnt sich eine professionelle Hausverwaltung?

Welche rechtlichen Vorgaben gibt es bei der Eigentümerversammlung zu beachten? Wie organisiere ich die Anfragen meiner Mieter? Ist das Erneuern der Fenster Instandhaltung oder Aufwertung? Viele Eigentümer sind bei der Verwaltung Ihrer Immobilie unsicher. Kaum einer kann gleichzeitig Jurist, Kaufmann und Haustechniker sein. Wer dennoch versucht, das alles zu stemmen, lässt sich das oft viel Mühe, Zeit und Geld kosten.

Die Hausverwaltung erledigt in erster Linie alle Dinge, die das gemeinschaftliche Eigentum betreffen. Dieses muss nämlich in technischer, kaufmännischer und rechtlicher Hinsicht im Interesse aller Eigentümer verwaltet werden. Zu den Aufgaben und Befugnissen des Verwalters gehören laut §27 WEG die Durchführung der Beschlüsse der Wohnungseigentümer, sowie für die Durchführung der Hausordnung zu sorgen. Außerdem gehört es zu den Aufgaben der Hausverwaltung die  für die ordnungsgemäße Instandhaltung und Instandsetzung des gemeinschaftlichen Eigentums erforderlichen Maßnahmen zu treffen, insbesondere in dringenden Fällen auch sonstige Maßnahmen zu ergreifen, die zur Erhaltung des gemeinschaftlichen Eigentums notwendig sind. Dabei muss der Verwalter den Instandhaltungsbedarf durch kontinuierliche Kontrollen frühzeitig erkennen und Maßnahmen ergreifen.

Dies natürlich nur im Rahmen seiner Befugnisse. Sofern er damit beauftragt wurde, vergibt er die notwendigen Aufträge an Handwerker. Sollten die anfallenden Kosten das veranschlagte Budget überschreiten, muss er zunächst die Eigentümergemeinschaft darüber informieren. In der Regel überträgt aber der Hausverwalter die auszuführenden Dienstleistungen, wie die Reinigung des Hausflurs oder die Schneeräumung, an einen Hausmeister.  auch die technische Verwaltung einer betreuten Immobilie. Hierbei muss der Verwalter den Instandhaltungsbedarf durch kontinuierliche Kontrollen frühzeitig erkennen und Maßnahmen im Rahmen seiner Befugnisse ergreifen. Sofern beauftragt, vergibt er notwendige Aufträge an Handwerker und vergleicht im Vorfeld das Preis-/Leistungsverhältnis mehrere Anbieter. Sollten die anfallenden Kosten das veranschlagte Budget überschreiten, muss er selbstverständlich die Eigentümergemeinschaft benachrichtigen.
In der Regel überträgt der Hausverwalter die regelmäßig auszuführenden Dienstleistungen, zum Beispiel die Reinigung des Hausflurs oder das Schneeräumen, an einen Hausmeister und Serviceanbieter.

Auch die Verwaltung der Gelder fällt in den Aufgabenbereich der Hausverwaltung. Und speziell dabei hat der Hausverwalter besondere Pflichten. Er muss zum Beispiel die Gelder der Wohnungseigentümer streng von seinem Vermögen getrennt halten. Es ist ein sogenanntes offenes Fremdkonto einzurichten, deren Inhaber die Wohnungseigentümer sind und über das der Hausverwalter lediglich die Verfügungsberechtigung besitzt.

Für jedes Haushaltsjahr muss der Hausverwalter einen Wirtschaftsplan aufstellen. Darin enthalten sind unter anderem die voraussichtlichen Einnahmen und Ausgaben bei der Verwaltung des gemeinschaftlichen Eigentums, sowie die Beitragsleistung der Wohnungseigentümer zur Instandhaltungsrücklage. Die Wohnungseigentümer müssen auf den von ihnen beschlossenen Wirtschaftsplan in der Regel monatlich Vorschüsse (Hausgeld) leisten, deren Eingänge der Verwalter überwacht.

Nach Ablauf des Kalenderjahres hat der Verwalter eine Abrechnung zu erstellen, die von den Wohnungseigentümern auch jederzeit durch Mehrheitsbeschluss verlangt werden kann. Über die Abrechnung und Rechnungslegung des Verwalters beschließen die Wohnungseigentümer ebenfalls durch Stimmenmehrheit.

Weiterhin ist die Hausverwaltung dazu verpflichtet mindestens einmal jährlich eine Eigentümerversammlung einzuberufen. Dieses erfolgt in der Regel in schriftlicher Form unter der Fristwahrung von einer Woche, sofern keine Dringlichkeit besteht. Soweit nicht anders beschlossen, übernimmt die Hausverwaltung dabei die Führung.

Sie suchen jemanden, der sich um die Verwaltung Ihrer Immobilie kümmert? Kontaktieren Sie uns? Wir beraten Sie gern.

 

Hier nicht fündig geworden? Dann lesen Sie hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Hausverwaltung

https://de.wikipedia.org/wiki/Immobilienmarkt

https://de.wikipedia.org/wiki/Wohnungseigent%C3%BCmerversammlung

 

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Wann ist der beste Zeitpunkt für den Immobilienverkauf?

Ihre Lebensumstände haben sich geändert und Sie spielen mit dem Gedanken Ihre Immobilie zu verkaufen. Allerdings warten Sie noch immer auf den richtigen Zeitpunkt? Aber wann genau ist der?

Um den richtigen Zeitpunkt zu finden, spielen vor allem die persönlichen Gründe des Eigentümers eine Rolle. Diese können durchaus vielfältig sein. Die wichtigsten Gründe sind aber meist der Umzug aus beruflichen Gründen, die Scheidung, die Vergrößerung der Familie, das Alter, oder ein Erbfall. Der Grund entscheidet auch meist darüber, wie schnell der Eigentümer einen Verkauf wünscht.

Persönliche Gründe beeinflussen den Verkaufszeitpunkt

Bei der Vergrößerung der Familie oder wenn die Immobilie für den eigenen Bedarf zu groß geworden sein sollte, nimmt sich der Eigentümer zunächst Zeit, um sich ein neues Zuhause zu suchen. Wenn es allerdings um eine Scheidung geht, besteht das Interesse des Eigentümers eher darin, die Immobilie so schnell wie möglich zu verkaufen.

Anders sieht es aus, wenn die Immobilie als Kapitalanlage dient. Wenn die Spekulationsfrist abgelaufen ist, sehen viele Kapitalanleger den Zeitpunkt für gekommen, die Immobilie zu verkaufen. Hat man eine Immobilie erworben und bewohnt sie nicht selbst, so sollte man 10 Jahre bis zum Verkauf warten, da man sonst den gezielten Gewinn versteuern muss. Allerdings sind auch Eigentümer, die in den zwei Jahren vor dem Verkauf in der Immobilie gewohnt haben, nicht von der Spekulationsfrist betroffen.

Die wirtschaftliche Lage am Markt kennen

Wer mit dem Gedanken spielt seine immobile zu verkaufen, sollte aber vor allem die wirtschaftliche Lage am Markt kennen. Besonders niedrige Zinsen und eine gute wirtschaftliche Konjunktur sprechen für einen idealen Zeitpunkt für den Immobilienverkauf. Dann ist nämlich die Nachfrage groß und die Interessenten sind bereit zu investieren. Auch die Lage der Immobilie kann für den Zeitpunkt des Verkaufes entscheidend sein. Liegt sie nämlich in einem Stadtteil, der sich gerade zum Szeneviertel entwickelt, steigt auch automatisch der Preis.

Wenn auch oft vermutet, so hat die Jahreszeit keinerlei Einfluss auf den Verkauf einer Immobilie. Allerdings empfiehlt es sich die Fotos für das Exposé im Sommer oder Frühling aufnehmen zu lassen. Ein Profi-Makler hilft Ihnen dabei das optimale Exposé zu erstellen.

 

Sie spielen mit dem Gedanken Ihre Immobilie zu verkaufen?  Kontaktieren Sie uns?  Wir beraten Sie gern.

 

Weitere Infos finden Sie hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Immobilie

https://de.wikipedia.org/wiki/Immobilienmarkt

https://de.wikipedia.org/wiki/Bodenrichtwert

 

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Kennen Sie die „Reservierungsvereinbarung“?

Sie haben sich für eine Immobilie entschieden, aber die Finanzierung steht noch nicht vollständig? Gar kein Problem, denn ein Profi-Makler kann diese Immobilie für Sie reservieren. Wir erklären Ihnen wie das geht und was Sie dabei beachten müssen.

Einen Auftrag zur Reservierung einer Immobilie durch einen Profi-Makler, nennt man eine Reservierungsvereinbarung. Sie wird unter anderem dann geschlossen, wenn ein Kauf beabsichtig ist, aber der Kaufvertrag aus verschiedenen Gründen erst später abgeschlossen werden kann. Mit dem Abschluss dieser Vereinbarung garantiert der Makler die betreffende Immobilie für eine bestimmte Zeit keinem anderen Interessenten anzubieten.

Ist eine Reservierungsgebühr notwendig?

Allerdings ist ein solcher Service nicht immer kostenfrei. Einige Makler stellen den Interessenten eine sogenannte Reservierungsgebühr in Rechnung. Diese Gebühr stellt das Entgelt dafür dar, dass der Makler für die vereinbarte Zeit auf die Vermarktung der Immobilie verzichtet.

Kommt es dann zum Abschluss eines notariellen Kaufvertrages, so wird die Reservierungsgebühr auf die Maklergebühr angerechnet. In den meisten Fällen verzichten Makler allerdings auf die Erhebung einer Reservierungsgebühr, da es spätestens beim Absprung des Interessenten vom Kauf, zu Streitigkeiten kommen kann. Außerdem sind wirksame Reservierungsgebühren in der Praxis nur sehr schwer zu vereinbaren.

Getroffen werden muss eine Reservierungsvereinbarung von allen Seiten, also Kaufinteressent, Verkäufer und Makler. Ohne die Beteiligung des Verkäufers, ist die Vereinbarung für den Käufer nicht erfolgreich. Wichtig ist jedoch, dass der Verkäufer von dieser Vereinbarung in Kenntnis gesetzt wird, da der Makler durch seine zeitweise Passivität gegen seine Pflichten aus dem Maklervertrag in Form des Alleinauftrages verstößt. Im Alleinauftrag, oder qualifizierten Alleinauftrag, ist nämlich das aktive Kümmern um das Objekt und der Nachweis aller möglichen Interessenten für das Objekt geregelt.

Wie lange darf man reservieren?

Reserviert werden kann das Objekt jedoch nicht auf eine unbestimmte Zeit. Die Dauer ist allerdings Verhandlungssache. Üblich sind ein oder zwei Monate, um den Kauf unter Dach und Fach zu bringen. Theoretisch wäre auch ein längerer Zeitraum möglich. Allerdings sollte man sich dann überlegen einen Vorvertrag in Betracht zu ziehen.

Letztendlich ist aber der finale Kaufvertrag der alles entscheidende. Verhindern kann der Reservierungsvertrag einen Rücktritt vom Immobilienkauf nicht, denn bis zur notariellen Beurkundung des eigentlichen Kaufs wird die Immobilie nicht übertragen und auch den Verkäufer kann niemand zwingen zu verkaufen.

Sie möchten wissen, worauf Sie beim Kauf oder Verkauf einer Immobilie achten müssen? Kontaktieren Sie uns? Wir beraten Sie gern.

Weitere Infos finden Sie hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Reservierung

https://de.wikipedia.org/wiki/Wohneigentum

https://de.wikipedia.org/wiki/Wohneigentumsquote

 

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Barrierefreier Umbau: Welche Immobilie ist geeignet?

Im Alter im Eigenheim wohnen zu bleiben, ist ein Traum vieler Deutscher. Doch gerade die älteren Immobilien sind nicht auf die Bedürfnisse von Senioren ausgelegt. Oft sind es steile Treppen, hohe Schwellen und enge Flure, die das Leben mit einer körperlichen Einschränkung noch zusätzlich erschweren. Die Frage ist also, was man tun soll. Sollte man lieber verkaufen oder doch barrierefrei umbauen? Wir erklären Ihnen worauf es bei einem barrierefreien Umbau ankommt und was dabei auf Sie zukommt.

Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser unterscheiden sich, wenn es um den barrierefreien Umbau geht. Beide haben verschiedene Prioritäten. Bei einer Eigentumswohnung ist zum Beispiel die Lage im Haus relevant. Liegt sie im Erdgeschoss, müssen sich die Eigentümer weniger Gedanken über die Begehbarkeit ihrer Wohnung machen. Das gilt übrigens auch, wenn das Haus über einen Fahrstuhl verfügt. Sollte dies nicht der Fall sein, und die Wohnung im oberen Geschoss liegen, bietet sich ein Treppenlift an. Hierfür sind in der Regel keine Umbauten nötig. Es wird allerdings empfohlen den Einbau mit dem Bauamt abzusprechen.  Entscheidend ist es hier nämlich, dass die Mindestbreite der Treppe von einem Meter eingehalten wird. Gerade in Altbauten mit engen Treppenhäusern ist der Einbau eines Treppenlifts daher oft nicht möglich.

Treppen sind beim Umbau ein zentraler Punkt

Aber auch die Umbauten der Innenräume sollten dem Bauamt gemeldet und mit der Eigentümerversammlung abgesprochen werden. Das ist zum Beispiel dann wichtig, wenn ein Flur breiter gemacht oder das Bad vergrößert werden soll. Anders als beim Haus können Wasser- und Stromleitungen beispielsweise nicht beliebig verlegt werden.

Die Treppen bilden allerdings auch beim Umbau des Hauses einen zentralen Punkt. Sollten diese zu eng sein, um einen Lift zu installieren, gibt es allerdings die Möglichkeit das Haus so einzurichten, dass nur die untere Hälfte als Wohnfläche genutzt wird. Die obere Hälfte des Hauses könnte man zum Beispiel als Wohnfläche für die Kinder oder einen Pfleger nutzen. Außerdem ist es bei einem Haus einfacher Umbauten an der Raumstruktur oder an den Leitungen vorzunehmen.

Umbau sollte gut geplant werden

Egal ob es sich nun um eine Eigentumswohnung oder ein Haus handelt, ein Umbau sollte gut geplant sein. Idealerweise führen Sie ihn dann durch, wenn Sie noch körperlich belastbar sind. Der Nachteil daran ist, dass es vielen Eigentümern schwer fällt einzuschätzen was sie benötigen, wenn Sie körperlich noch fit sind. Daher wäre es sinnvoll zunächst die gängigsten Einbauten umzusetzen. Diese wären unter anderem der Einbau von breiteren Türen, der Abbau von Schwellen, der Einbau von Rampen und Treppenlifts, bodengleiche Duschen und rutschfeste Böden. Diese Umbauten sind nämlich nicht nur im hohen Alter nützlich, sondern bieten auch jetzt schon höheren Wohnkomfort.

Sie möchten wissen, ob sich Ihre Immobilie barrierefrei umbauen lässt? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Barrierefreiheit

https://de.wikipedia.org/wiki/Seniorenwohnung

https://de.wikipedia.org/wiki/Umbau

 

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Miete oder Eigentum?

Die Ursachen für einen Umzug sind vielfältig. Vom Familienzuwachs bis hin zum Erbfall ist alles möglich. Aber wenn es so weit ist, stellt sich die Frage: Mieten oder Kaufen? Wir haben einige Fakten zusammengetragen, um Ihnen diese Entscheidung zu erleichtern.

Ob man sich in seinem Umkreis umhört oder die Medien zu Rate zieht, momentan scheint jeder der Meinung zu sein, dass kaufen besser sei als mieten. Vor allem liegt das an dem niedrigen Zinsniveau. Eine Baufinanzierung in Anspruch zu nehmen, erscheint also als eine attraktive Alternative. Allerdings sollten Sie Ihre Entscheidung nicht nur davon abhängig machen. Auch andere Kriterien spielen eine Rolle.

Vermögensaufbau

Als Eigentümer bauen Sie durch den Besitz einer Immobilie ein Vermögen auf und wirtschaften in die eigene Tasche. Als Mieter ist das nicht so. Sie zahlen Miete an den Vermieter und müssen alternativ zum Immobilienkauf Vermögen über andere Geldanlagen aufbauen. Während Sie auch im Alter von Ihrer knappen Rente noch Miete zahlen müssen, bleibt Ihnen das als Eigentümer erspart, wenn Sie die Raten fürs Haus bis dahin abgezahlt haben.

Finanzierung

Anders sieht es bei der Finanzierung aus. Hier geht der Punkt ganz klar an die Mieter. Als Eigentümer machen Sie nämlich durch die Baufinanzierung Schulden. Als Mieter bleibt Ihnen das erspart und Sie bleiben schuldenfrei.

Reparaturen

Wenn es in der Wasserleitung mal klemmt, dann können Sie als Mieter schnell den Hausmeister rufen. Ihr Vermieter ist nämlich für die Instandhaltungen und Reparaturen verantwortlich. Als Eigentümer sollten Sie hingegen einen guten Werkzeugkasten ihr Eigen nennen, denn anfallende Reparaturen fallen ganz allein in Ihr Verantwortungsgebiet. Sie müssen die Reparaturen dann entweder allein durchführen oder einen Handwerker beauftragen und dementsprechende Rücklagen für solche „Notfälle“ bilden.

Gestaltungsfreiheit

Ihrer Kreativität sind als Eigentümer keine Grenzen gesetzt. Sie können Ihre Immobilie ausstatten und gestalten wie Sie es gerne möchten. Anders sieht das als Mieter aus. Dort sind sie in Sachen Ausstattung und Gestaltung der Immobilie oftmals vom Vermieter abhängig.

Mietpreise

Als Mieter sind steigende Mietpreise Ihr ständiger Begleiter und können Ihre Haushaltsplanung ganz schön durcheinanderbringen. Dem ist nicht so, wenn Sie Eigentümer einer Immobilie sind. Das Monatsbudget bleibt dort immer gleich und lässt sich gut planen. Ein wichtiger Punkt, wenn es um Ihre finanzielle Freiheit geht.

Sie suchen eine Immobilie? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Mietpreisbindung

https://de.wikipedia.org/wiki/Immobilienfinanzierung

https://de.wikipedia.org/wiki/Mietrecht

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Zahl des Monats

20 €

 

Das ist die gesetzlich geregelte Gebühr für die beglaubigte Abschrift eines Grundbuchauszuges. Ein einfacher Grundbuchauszug kostet 10 Euro. Für die reine Grundbucheinsicht werden keine Gebühren erhoben. Die Gebühren beim eingeschränkten automatisierten Abrufverfahren belaufen sich auf 50 Euro für die Einrichtung sowie acht Euro je Grundbuchblatt. Für das uneingeschränkte automatisierte Abrufverfahren wird keine Einrichtungsgebühr erhoben.

Der Grundbuchauszug wird vor allem dann benötigt, wenn ein Immobilienkauf bevorsteht. Zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses, sollte der Grundbuchauszug maximal 2 Wochen alt sein. Denn der Käufer sollte vor dem Kauf wissen, welche Eintragungen für das Grundstück vorliegen. Zum Beispiel Hypotheken oder das Wohnrecht Dritter. Auch wenn es um die Finanzierung einer Immobilie geht, spielt der Grundbuchauszug eine Rolle, nämlich im Rahmen einer Beleihungsprüfung durch die kreditvergebende Bank. Sie erfolgt immer dann, wenn eine Immobilie mithilfe eines Darlehens finanziert werden soll.

 

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Auch beim Notverkauf – Lassen Sie sich kein Geld entgehen

Das Coronavirus hat in den letzten Wochen nicht nur das soziale Leben geschwächt, sondern auch die Wirtschaft. Viele Firmen sind auf Kurzarbeit umgestiegen. Das sorgt auch für Geldmangel bei den Immobilieneigentümer. Oft ist ein Notverkauf die letzte Alternative. Wir erklären Ihnen, warum Sie einen Notverkauf keineswegs alleine durchführen sollten.

Der Verkauf einer Immobilie ist komplex und wird oft von den Eigentümern unterschätzt. Gerade wenn man unter Druck steht, kann man viele Fehler machen, die man hinterher bereut. Gerade deshalb ist es wichtig, sich auf die Hilfe eines Maklers verlassen zu können.

Ein Profi-Makler kennt sich zum Beispiel mit der Bewertung Ihrer Immobilie aus. Er kennt den Markt so gut wie kein anderer. Er ermittelt den Wert der Immobilie nach dem passenden Verfahren. Und er weiß, wie er schnell einen kreditwürdigen Käufer findet.

Ein Profi-Makler kennt den Wert der Immobilie

Viele Eigentümer können den Wert Ihrer Immobilie schlecht oder gar nicht einschätzen, was oft dazu führt, dass die Immobilie unter ihrem Wert verkauft wird – gerade in Notsituationen, in denen es schnell gehen muss. Aber auch das Überschätzen des Wertes wirkt sich negativ auf den Immobilienverkauf aus, da es die Käuferfindung erschwert.

Hat der Profi-Makler Ihr Objekt bewertet, so kümmert er sich als nächstes um die Beschaffung der notwendigen Unterlagen. Ob nun bei Ämtern, Hausverwaltern oder Notaren, ein Profi-Makler weiß ganz genau, was benötigt wird und wo man die Dokumente beschaffen kann.

Ein Profi-Makler erstellt Ihr Exposé

Der Schlüssel zum erfolgreichen Verkauf ist ohne Zweifel ein gelungenes Exposé. Eine optimale und ansprechende Darstellung der Immobilie führt zu einem schnellen und erfolgreichen Verkauf. Ein Exposé enthält unter anderem Fotos und Grundrisse der Immobilie. Ein Profi-Makler achtet darauf, dass hierbei professionelle Fotos verwendet, welche die Zielgruppe ansprechen.

Ein qualifizierter Immobilienmakler weiß, wie man eine Kundengruppe anspricht und verfügt außerdem über eine Kundenkartei. Diese könnte potenzielle Kaufinteressenten enthalten, die für die Immobilie in Frage kommen. Oftmals kann ein Makler so die Immobilie schnell an einen Käufer bringen, ohne dass sie auf einem Immobilienportal veröffentlicht werden muss.

Aber nicht nur die Vermarktung gehört zu den Aufgaben des Profi-Maklers. Er muss natürlich auch beratend tätig sein. Und so eine Beratung ist durchaus vielseitig. Er kann Ihnen zum Beispiel eine Umzugsfirma oder Tipps zur Finanzierung vermitteln. Sollten Sie Schäden am Haus entdecken, so bringt er Sie mit einem passenden Fachmann in Kontakt. Und auch nach dem Abschluss des Verkaufs, bleibt ein Profi-Makler mit Ihnen noch in Kontakt.

Sie möchten wissen wie Sie Ihre Immobilie schnell verkaufen können? Kontaktieren Sie uns? Wir beraten Sie gerne.

 

Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Coronavirus

https://de.wikipedia.org/wiki/Notverkauf

https://de.wikipedia.org/wiki/Expos%C3%A9

 

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Wie die Corona – Krise den Immobilienmarkt verändert

Seit Wochen erlebt die Welt eine Wirtschaftskrise, wie es sie in vergleichbarer Weise noch nicht gab. Wirtschaft und Gesellschaft befinden sich im Ausnahmezustand. Einzig am Wohnungsmarkt scheint die Corona-Panik bisher überschaubar. Aber wird das auch nach der Corona-Krise der Fall sein?

Laut einer Auswertung des Finanzdienstleisters Sprengnetter sind die Preise für Häuser und Wohnungen in den zehn größten deutschen Städten bislang stabil geblieben. Bisher seien also in Städten wie Berlin, München oder Düsseldorf keine extremen Marktschwankungen zu beobachten.

Marktbeobachter sehen das allerdings etwas kritischer. Anders als bei Kapitalmärkten schlagen konjunkturelle Krisen meist verzögert auf den Immobilienmarkt durch. Einige Experten befürchten sogar, dass das Coronavirus eine Kettenreaktion hervorrufen könnte.

Immobilienbesichtigung trotz Kontaktsperre

Besichtigungen sind derzeit schwierig und auch Termine allgemein stellen sich durch die geltenden Abstandsregelungen als schwierig dar. Daher setzen die Immobilienmakler zunehmend auf Onlinebesichtigungen. Informationen und Fakten werden zudem telefonisch ausgetauscht. Auch ein Großteil der operativen Abläufe kann digital abgebildet werden – etwa Objektbewertungen und Kaufpreiseinschätzungen.

Typische Käufer, wie junge Familien, denen die Wohnungen zu klein werden, können nun unter Umständen die Kaufentscheidung kurzfristig zurückstellen. Allerdings muss ein sicheres Einkommen gewährleistet sein. Auch allgemein können sich die Kaufabschlüsse verzögern. Zwischen dem Vorvertrag und dem eigentlichen Vertragsabschluss beim Immobilienkauf liegen mindestens zwei Wochen. Während dieser Zeit könnten nun wegen der Krise auch einige Kaufwillige auch zurücktreten.

Eigentümerversammlungen während der Corona-Krise

Doch nicht nur die Verkäufer und Käufer trifft die Krise, auch die Immobilienverwalter haben mit den Einschränkungen der Corona-Krise zu kämpfen. Demnach dürfen Eigentümerversammlungen zwar abgehalten werden, aber nur unter Berücksichtigung der derzeit bestehenden Vorsichtsvorkehrungen. Die Möglichkeit von Online-Versammlungen wurde vom Bundesjustizministerium nicht eingeräumt.

Spuren hinterlässt die Krise vor allem bei den Bauherren. Viele Handwerksunternehmen haben die Arbeiten aufgrund von fehlenden Arbeitskräften und Baustoffen vorläufig heruntergefahren oder auch ganz eingestellt. Die geplante Fertigstellung der Immobilien kann sich also durchaus auf eine unbestimmte Zeit verschieben.

Sie möchten wissen wie Sie trotz der Corona-Krise Ihre Immobilie verkaufen können? Kontaktieren Sie uns? Wir beraten Sie gern.

 

Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Coronavirus

https://de.wikipedia.org/wiki/Immobilienmarkt

https://de.wikipedia.org/wiki/Wohnungseigent%C3%BCmerversammlung

 

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Was kann ich während der Corona-Krise zuhause tun?

Wohnflächenberechnung

Homeoffice, Kurzarbeit, Kinder hüten – vielen Menschen bleiben durch die aktuelle Corona-Krise zuhause. Doch bei vielen dauert es nicht lange, bis ihnen die Decke auf den Kopf fällt. Wer bei Netflix schon alles gesehen hat, der könnte doch jetzt mal die Wohnflächenberechnung überprüfen.

Man glaubt es vielleicht kaum, aber 90 Prozent der Flächenangaben von Bestandsimmobilien sind fehlerhaft. Stichproben zeigen das immer wieder. Denn häufig wird auf Flächenangaben aus Bauanträgen oder alten Mietvertragsangaben zurückgegriffen, die immer wieder mal ohne eine Berechnungsverordnung ermittelt wurden.

Für fehlerhafte oder unvollständige Angaben haften Privatverkäufer. Stimmen die Wohnflächenangaben mit der tatsächlichen Wohnfläche nicht überein, droht Verkäufern eine Schadensersatzforderung. Dazu können Minderung des Verkaufspreises, Finanzierungs- und Notarkosten sowie Steuern, die der Käufer auf den höheren Kaufpreis gezahlt hat, kommen. Auch die beim Immobilienverkauf ausgeschlossene Gewährleistung schützt nicht vor Schadenersatzansprüchen, sofern die Fläche als Vertragsgegenstand angenommen wurde.

Bei der Wohnflächenberechnung gibt es einiges zu beachten: Für Tür- und Fensterrahmen, Treppen, Öfen, Einbaumöbel, Schrägen, Raumhöhen sowie Schornsteine, Pfeiler, Säulen, Vormauerungen und Nischen gelten unterschiedliche Berechnungsmaßstäbe. Auch bei Kellerräumen, Garagen, Terrassen und Balkonen, geheizten oder ungeheizten Wintergärten und Schwimmbädern, Waschküchen und Heizungsräumen sind Abschläge zwischen 0 bis 100% von der Grundfläche vorzunehmen.

Wer sich bei der Berechnung der Wohnfläche unsicher ist, wendet sich am besten an einen Fachmann. Profi-Makler wissen genau, wie die Wohnfläche zu berechnen ist. Sie tragen auch das Risiko für die korrekten Flächenangaben selbst und wälzen dieses nicht auf den Kunden ab. So können sich Immobilienverkäufer auch vor hohen Schadensersatzansprüchen schützen.

Haben Sie Fragen zur Berechnung Ihrer Wohnfläche? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

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In der Corona-Krise Immobilienunterlagen suchen

Immobilienunterlagen

Das Coronavirus zwingt derzeit viele zuhause zu bleiben. Doch was soll man die ganze Zeit in den eigenen vier Wänden tun? Warum nutzen Sie nicht die Gelegenheit, um zu überprüfen, ob Sie alle nötigen Immobilienunterlagen vollständig haben? Denn egal ob Erbe, Scheidung oder Verkauf – tritt der Fall erst ein, wird hektisch nach vielen Unterlagen gesucht.

Wissen Sie, wo Sie den Energieausweis Ihrer Immobilie haben? Der ist beim Verkauf einer Immobilie Pflicht. Es droht sogar ein Bußgeld von bis zu 15.000 Euro, wenn er spätestens beim Besichtigungstermin nicht vorliegt. Und sind Sie sich sicher, ob er noch gültig ist? Bei Online-Energieausweisen ist Vorsicht geboten. Hier gibt es unseriöse Angebote. Experten empfehlen deshalb, den Energieausweis von einem zertifizierten Fachmann anfertigen zu lassen.

Wo der Grundbuchauszug abgeheftet ist, wissen Sie sicherlich. Schließlich ist auch dieser beim Immobilienverkauf unverzichtbar. Im Grundbuchauszug steht, wer Eigentümer der Immobilie ist und ob das Grundstück mit einer Hypothek oder Schulden belastet ist. Falls Sie den nicht haben, erhalten Sie ihn beim Grundbuchauszug.

Die Flurkarte ist der amtliche Nachweis, dass das Grundstück überhaupt existiert. Sie beinhaltet: die Lage des Grundstücks und dessen Grenzen, die Bebauung sowie die Flur- und Flurstücknummer, die zur Identifizierung des Grundstücks dient. Die Flurkarte gibt es beim Katasteramt.

Darüber hinaus gibt es noch viele andere wichtige Unterlagen, zum Beispiel Baupläne, Wohn- und Nutzflächenberechnungen, Baulastenverzeichnis, eine Aufstellung aller Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen sowie der Betriebskosten, bei Mehrfamilienhäusern oder Eigentumswohnungen Teilungserklärungen, Protokolle der letzten Eigentümerversammlungen und eventuelle Miet- oder Pachtverträge sowie der Nachweis über Wohn- und Nutzungsrechte und noch einige andere.

Jetzt können Sie doch mal die Zeit nutzen, um zu überprüfen, ob Sie alle wichtigen Unterlagen zusammen haben.

Benötigen Sie Unterstützung bei der Organisation Ihrer Unterlagen? Möchten Sie, dass das jemand für Sie übernimmt? Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gern.

 

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Was kann ich während der Ausgangsbeschränkung zuhause tun

Wohnflächenberechnung

Homeoffice, Kurzarbeit, Kinder hüten – vielen Menschen bleiben durch die aktuelle Corona-Krise zuhause. Doch bei vielen dauert es nicht lange, bis ihnen die Decke auf den Kopf fällt. Wer bei Netflix schon alles gesehen hat, der könnte doch jetzt mal die Wohnflächenberechnung überprüfen.

Man glaubt es vielleicht kaum, aber 90 Prozent der Flächenangaben von Bestandsimmobilien sind fehlerhaft. Stichproben zeigen das immer wieder. Denn häufig wird auf Flächenangaben aus Bauanträgen oder alten Mietvertragsangaben zurückgegriffen, die immer wieder mal ohne eine Berechnungsverordnung ermittelt wurden.

Für fehlerhafte oder unvollständige Angaben haften Privatverkäufer. Stimmen die Wohnflächenangaben mit der tatsächlichen Wohnfläche nicht überein, droht Verkäufern eine Schadensersatzforderung. Dazu können Minderung des Verkaufspreises, Finanzierungs- und Notarkosten sowie Steuern, die der Käufer auf den höheren Kaufpreis gezahlt hat, kommen. Auch die beim Immobilienverkauf ausgeschlossene Gewährleistung schützt nicht vor Schadenersatzansprüchen, sofern die Fläche als Vertragsgegenstand angenommen wurde.

Bei der Wohnflächenberechnung gibt es einiges zu beachten: Für Tür- und Fensterrahmen, Treppen, Öfen, Einbaumöbel, Schrägen, Raumhöhen sowie Schornsteine, Pfeiler, Säulen, Vormauerungen und Nischen gelten unterschiedliche Berechnungsmaßstäbe. Auch bei Kellerräumen, Garagen, Terrassen und Balkonen, geheizten oder ungeheizten Wintergärten und Schwimmbädern, Waschküchen und Heizungsräumen sind Abschläge zwischen 0 bis 100% von der Grundfläche vorzunehmen.

Wer sich bei der Berechnung der Wohnfläche unsicher ist, wendet sich am besten an einen Fachmann. Profi-Makler wissen genau, wie die Wohnfläche zu berechnen ist. Sie tragen auch das Risiko für die korrekten Flächenangaben selbst und wälzen dieses nicht auf den Kunden ab. So können sich Immobilienverkäufer auch vor hohen Schadensersatzansprüchen schützen.

Haben Sie Fragen zur Berechnung Ihrer Wohnfläche? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

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Wohnfläche berechnen während der Ausgangsbeschränkung

Wohnflächenberechnung

Homeoffice, Kurzarbeit, Kinder hüten – vielen Menschen bleiben durch die aktuelle Corona-Krise zuhause. Doch bei vielen dauert es nicht lange, bis ihnen die Decke auf den Kopf fällt. Wer bei Netflix schon alles gesehen hat, der könnte doch jetzt mal die Wohnflächenberechnung überprüfen.

Man glaubt es vielleicht kaum, aber 90 Prozent der Flächenangaben von Bestandsimmobilien sind fehlerhaft. Stichproben zeigen das immer wieder. Denn häufig wird auf Flächenangaben aus Bauanträgen oder alten Mietvertragsangaben zurückgegriffen, die immer wieder mal ohne eine Berechnungsverordnung ermittelt wurden.

Für fehlerhafte oder unvollständige Angaben haften Privatverkäufer. Stimmen die Wohnflächenangaben mit der tatsächlichen Wohnfläche nicht überein, droht Verkäufern eine Schadensersatzforderung. Dazu können Minderung des Verkaufspreises, Finanzierungs- und Notarkosten sowie Steuern, die der Käufer auf den höheren Kaufpreis gezahlt hat, kommen. Auch die beim Immobilienverkauf ausgeschlossene Gewährleistung schützt nicht vor Schadenersatzansprüchen, sofern die Fläche als Vertragsgegenstand angenommen wurde.

Bei der Wohnflächenberechnung gibt es einiges zu beachten: Für Tür- und Fensterrahmen, Treppen, Öfen, Einbaumöbel, Schrägen, Raumhöhen sowie Schornsteine, Pfeiler, Säulen, Vormauerungen und Nischen gelten unterschiedliche Berechnungsmaßstäbe. Auch bei Kellerräumen, Garagen, Terrassen und Balkonen, geheizten oder ungeheizten Wintergärten und Schwimmbädern, Waschküchen und Heizungsräumen sind Abschläge zwischen 0 bis 100% von der Grundfläche vorzunehmen.

Wer sich bei der Berechnung der Wohnfläche unsicher ist, wendet sich am besten an einen Fachmann. Profi-Makler wissen genau, wie die Wohnfläche zu berechnen ist. Sie tragen auch das Risiko für die korrekten Flächenangaben selbst und wälzen dieses nicht auf den Kunden ab. So können sich Immobilienverkäufer auch vor hohen Schadensersatzansprüchen schützen.

Haben Sie Fragen zur Berechnung Ihrer Wohnfläche? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

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Video: Lohnt sich die Aufwertung der Immobilie vor dem Verkauf?

Immobilienaufwertung

Oft befindet sich eine Immobilie vor dem Verkauf nicht im besten Zustand. Aber lässt sich ein höherer Verkaufspreis erzielen, wenn jetzt noch mal Geld in die Aufwertung der Immobilie investiert wird? Lohnt sich jetzt noch ein neuer Anstrich? Soll ich die vergilbten Fliesen im Bad durch neue ersetzen? Ihre Frage ist berechtigt. Denn viele Immobilienverkäufer wissen, dass Interessenten nach Makeln suchen, um den Kaufpreis zu drücken.

Zahl des Monats

49,7 Prozent

 

Laut einer Studie von Interhyp, sind fast die Hälfte der Deutschen kompromissbereit, wenn es um ihre Traumimmobilie geht. Dabei ist es ganz egal, ob es sich um das Eigenheim oder eine Mietwohnung handelt. Das klingt erstmal nicht viel. Schaut man sich aber die Zahlen im Detail an, dreht sich das Bild etwas. So sind viele Deutsche bereit, in umkämpften Lagen Abstriche bei ihrer Immobilie in Kauf zu nehmen.

 

68 Prozent der Befragten finden es zum Beispiel völlig in Ordnung, Kompromisse einzugehen, was die Raumaufteilung angeht. 66 Prozent kommt es nicht so auf die Bauweise an und für 63 Prozent ist die Wertigkeit der Ausstattung nicht so wichtig. Geht es allerdings um die Gemütlichkeit, sind nur noch 22 Prozent der Befragten bereit, Abstriche zu machen. Auch ist es nur für 36 Prozent akzeptabel, Kompromisse bei der Haltung eines Haustieres zu machen. Und 44 Prozent können es verschmerzen, wenn sich die Immobilie nicht in der Traumlage befindet.

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Klimaschutz in der Immobilienwirtschaft?

Neben Corona bewegt kaum ein Thema die Deutschen so sehr wie der Klimaschutz.  Von der Co2 Steuer bis hin zur übergangsweisen Errichtung eines nationalen Emissionshandels, die Politiker ringen um eines Gesetzeskatalog, der uns zu einem klimagünstigen Denken und Handeln bewegen soll.  Aber inwiefern trifft das die Immobilienbranche?

Der Immobiliensektor spielt eine nicht unerhebliche Rolle, wenn es um die Reduzierung des CO2 geht, denn fast 40 Prozent der energiebedingten Emissionen sind diesem Sektor zuzuordnen. Um das angestrebt Ziel geht den Temperaturanstieg der Erde auf 2 Grad Celsius zu begrenzen zu erreichen, müssen Immobilien ihre Emissionen bis 2050 um 80 Prozent reduzieren, was erhebliche Renovierungen und Nachrüstungen bestehender Immobilien voraussetzt.

Die Nachfrage nach nachhaltigen Immobilien steigt also. Das kann zu einer so genannten Klimagentrifizierung in zahlreichen Regionen kommen. Gemeint ist damit, dass Grundstücke, die weniger von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen sind, im Wert steigen. Im Gegenzug dazu sinkt der Wert von Grundstücken in Regionen, die den Klimawandel zu spüren bekommen.

Auswirkungen des Klimawandels verändern Strukturen

Davon sind dann auch die Mieten oder Immobilienpreise in der jeweiligen Region abhängig. Auswirkungen des Klimawandels können zum Beispiel häufig überflutete Küstengebiete oder eine hohe Häufigkeit von extremen Wetterereignissen sein.

Als Folge wäre eine komplette Neustrukturierung dieser Gebiete zu erwarten. Wohlhabendere Bevölkerungsschichten würden in Wohngebiete ziehen, die weniger von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen seien (beispielsweise hochgelegene Regionen) und die dort ärmere ansässige Bevölkerung vertreiben.

Bisher beliebte Immobilien und Wohngegenden laufen also Gefahr klimabedingt zu stranden. Gestrandete Immobilien erfüllen beispielsweise die zukünftigen Effizienzstandards und Marktwerte bezüglich ihrer CO2 – Leistung nicht und sind deshalb zunehmend dem Risiko einer frühzeitigen wirtschaftlichen Überalterung und Wertberichtigung ausgesetzt. Die Lösung für so ein Objekt wäre eine langwierige und kostspielige Sanierung.

Der Klimawandel und Neubauprojekte

Das schließt auch Neubauprojekte nicht aus. Zum Beispiel gehört es bei einem Neubauprojekt dazu, dass die Kosten für energetische Anforderungen den tatsächlich zu erreichenden Einsparungen gegenübergestellt werden. Desweitern sollten die Baukosten nicht weiter steigen und gleichzeitig aber auch das Ziel ausreichend, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, nicht durchkreuzt werden. Der Klimaschutz findet nämlich nur dann ausreichend Akzeptanz bei der Bevölkerung, wenn er nicht zur wirtschaftlichen Gefahr wird.

Siemöchten wissen ob sich eine klimafreundliche Sanierung vor dem Verkauf lohnt?  Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gerne.

 

Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/EU-Emissionshandel

https://de.wikipedia.org/wiki/Gentrifizierung

https://de.wikipedia.org/wiki/Klimawandel

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Die Immobilie als Vorerbe

Laut Experten umfasst mittlerweile jedes zweite Erbe in Deutschland eine Immobilie. Damit darum kein Streit entsteht, denken viele schon zu Lebenszeiten daran Immobilien, Geld und auch Unternehmen auf die Nachkommen übertragen zu lassen. Jedoch gibt es hier einiges zu beachten.

Die eigenen vier Wände sind Ihnen zu groß geworden, seitdem die Kinder ausgezogen sind. Auch die Treppen werden immer höher und den Garten zu pflegen ist schon lange nicht mehr so einfach. Deshalb haben Sie Ihre Immobilie verkauft und sind in eine altersgerechte Eigentumswohnung gezogen. Von dem Geld, was Sie vom Verkauf Ihres Hauses noch übrig hatten, haben Sie sich eine lange Reise gegönnt und der Rest ging an die Enkelkinder. Aber an eines haben Sie nicht gedacht: Was wird später aus der Eigentumswohnung?

Wenn Sie nicht der gesetzlichen Nachfolgeregelung nachgehen, einen Erbvertrag oder ein Testament aufsetzen wollen, können Sie sich auch für die vorweggenommene Erbfolge entscheiden. Dies bedeutet, dass die Übertragung des Erbes bereits zu Lebzeiten stattfindet. Der Vorteil besteht darin, dass die Erbschaftssteuer und der Pflichtteil, auf den enterbte Angehörige einen Anspruch haben, reduziert werden können. Die vorweggenommene Erbfolge ist vor allem dann sinnvoll, wenn einzelne Erbteile – wie eine Immobilie – an bestimmte Personen, wie Ehegatten oder Kinder, übertragen werden sollen.

Immobilie als Absicherung

Möchten Sie zum Beispiel als Erblasser Ihren Kindern einen möglichst frühen Einstieg in das Berufsleben ermöglichen oder den Ehepartner absichern, ist die vorweggenommene Erbfolge eine geeignete Lösung. Bei der vorweggenommenen Erbfolge handelt es sich aber nicht um eine reine Schenkung, da auch eventuelle Belastungen, wie Hypotheken oder Schulden, mitübertragen werden.

Ihr Vermögen zu Lebzeiten zu übertragen, bedeutet auch Ihre Existenzgrundlage aus der Hand zu geben. Daher ist es als Erblasser wichtig, Ihre Existenz zu sichern, indem Sie Rechte am Vermögen behalten. Das Nießbrauchrecht erlaubt Ihnen, das übertragene Vermögen zu nutzen und zu verwalten. Es empfiehlt sich also, alle denkbaren Interessenlagen und Ihre Rechte am Vermögen im Übergabevertrag zu regeln.

Immobilie mit lebenslangem Wohnrecht

Im Falle Ihrer Eigentumswohnung können Sie also ein lebenslanges Wohnrecht im Vertrag vermerken lassen. Somit kann Ihre Wohnung weder verkauft, noch vermietet werden, solange Sie darin wohnen. Außerdem ist es sinnvoll auch Rückforderungsrechte in den Vertrag aufnehmen zu lassen. Unter bestimmten Umständen haben Sie als Vererbender so die Möglichkeit, das übertragene Vermögen zurückzufordern. Durch die Ausübung des Rückforderungsrechts werden Sie wieder zum Eigentümer. Umstände, die dazu führen könnten, wären, wenn der Übernehmer Ihrer Wohnung diese weiterverkaufen würde oder verschuldet wäre. Sollte eine Privatinsolvenz drohen, können Sie Ihr Erbe zurückerhalten. So wird gewahrt, dass das Erbe nicht gänzlich verloren geht.

Damit Sie als Erblasser bei so vielen Möglichkeiten nicht den Überblick über Ihr Immobilien-Erbe verlieren, empfiehlt es sich, einen Immobilien-Profi zu Rate zu ziehen. Dieser berät Sie, wie Sie Ihr Immobilien-Erbe am besten sichern.

Fragen Sie sich, was aus Ihrer Erbimmobilie werden soll? Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gern.

 

Nicht fündig geworden:

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Wohnrecht

https://de.wikipedia.org/wiki/Vorweggenommene_Erbfolge

https://de.wikipedia.org/wiki/Wohnungseigentum_(Deutschland)

 

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Immobilienaufteilung in der Scheidung

Was einem Mal gemeinsam gehörte, darüber wird sich nun gestritten. Während Vermögen sich in der Regel oft relativ einfach teilen lässt, ist das mit Immobilien häufig schwieriger. Nur selten haben Paare schon vor der Hochzeit diesen Fall bedacht. Tritt der Fall dann ein, sind viele unvorbereitet. Deshalb sind viele Paare ratlos, was mit ihrer Immobilie zu tun ist.

Was mit der gemeinsamen Immobilie während oder nach der Scheidung geschehen soll, ist oft eine schwierige Frage. Erst recht, wenn die Immobilie noch mit Schulden belastet ist. In einem solchen Fall muss dringend und frühzeitig gehandelt werden. Rechtsexperten empfahlen deshalb schon zu Beginn der Trennung eine Gesamtlösung zu finden.

Finanzstatus – Wert der Immobilie

Bevor eine Entscheidung darüber getroffen werden kann, was mit der Immobilie geschehen soll, beziehungsweise welche Möglichkeiten überhaupt bestehen, ist ein Analyse der Finanzen nötig. Dazu müssen Paare in der Trennung wissen, wie viel ihre Immobilie wert ist. Ein regionaler Profi-Makler ermittelt einen marktgerechten Preis. Darüber hinaus müssen aber auch sämtliche Zahlungsverpflichtungen erfasst und eine Wirtschaftlichkeitsberechnung unter Berücksichtigung der Trennungsfolgen angestellt werden. Das heißt beispielsweise, wie viel Unterhalt zu zahlen ist und ob ein etwaiger Nutzungsvorteil berücksichtigt werden muss. Erst wenn diese Fragen geklärt sind, lässt sich beantworten, ob einer der Ex-Partner die Immobilie übernehmen, beziehungsweise unterhalten kann.

Notverkauf und Teilungsversteigerung vermeiden

Kann keiner der Ex-Partner die Immobilie halten, so wird die Immobilie häufig verkauft. Denn wenn der Ex-Partner ausgezahlt werden muss und noch Raten an die Bank zu zahlen sind, ist das oft für keinen zu bezahlen. Auch im Falle einer Vermietung reichen die Mieteinnahmen dafür oft nicht aus. Können sich die Ex-Partner nicht einigen, drohen der Notverkauf oder eine Teilungsversteigerung. Dies sollte unbedingt vermieden werden, da dies in der Regel mit finanziellen Verlusten endet.

Gemeinsamer Verkauf

Um eine Immobilie gerecht zu teilen, ist oft am einfachsten, sie in teilbares Vermögen also Geld umzuwandeln. Für die Ex-Partner hat das mehrere Vorteile. Zunächst können damit offene Darlehen bei der Bank getilgt werden. Andererseits bleibt in der Regel etwas übrig für den Neuanfang. Ein lokaler Profi-Makler kennt diese Fälle. Er weiß, wie hier vorzugehen ist, um die Immobilie in kurzer Zeit zu einem marktgerechten Preis zu verkaufen. Im Vorfeld ist jedoch bei der Bank zu klären, ob eine Vorfälligkeitsentschädigung für die Ablösung des Immobilienkredits gezahlt werden muss. Ebenso sollten die Ex-Partner überprüfen, ob eventuell für den Immobilienverkauf Steuern zu zahlen sind. Bei selbst genutzten Immobilien ist das nicht der Fall. Auch hier berät ein Profi-Makler die Eigentümer.

Möchten Sie wissen, was die beste Lösung für Ihre Immobilie ist? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern zu Ihren Möglichkeiten.

Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Ehescheidung_(Deutschland)

https://de.wikipedia.org/wiki/Teilungsversteigerung

https://de.wikipedia.org/wiki/Vorf%C3%A4lligkeitsentsch%C3%A4digung

 

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Wohnen im Alter: Wie finde ich die passende Pflegestufe?

Das Alter erwischt jeden. Nicht immer haben wir dann das Glück gesund zu sein. Oftmals ist eine Pflegestufe notwendig, um ein liebes Mitglied der Familie versorgen zu können. Aber wie bekomme ich diese Pflegestufe eigentlich?

Am besten stellen Sie sich zunächst die Frage, wieviel Pflege überhaupt benötigt wird, bei welchen Tätigkeiten der Pflegebedürftige Hilfe braucht. Reicht eine stundenweise Betreuung oder benötigt Ihr Angehöriger Assistenz rund um die Uhr? Im Internet gibt es Rechner, zum Beispiel von einigen Pflegekassen, die den Pflegebedarf einschätzen. Wird Ihnen immer klarer, dass nur eine stationäre Betreuung in Frage kommt, beantragen Sie die Festlegung eines sogenannten Pflegegrades bei der Pflegekasse, um finanzielle Unterstützung zu bekommen. Besonders reibungslos klappt das, wenn Sie mit dem Pflegebedürftigen eine Versorgungsvollmacht und eine Patientenverfügung vereinbaren, damit Sie nicht nur Ansprechpartner für die Pflegekassen sein können, sondern in Zukunft auch Maßnahmen der Ärzte im Notfall und andere medizinischen Behandlungen regeln können.

Begutachtung gut vorbereiten

Nachdem Sie den Antrag gestellt haben, prüft ein Gutachter des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK), bei privat Versicherten ein Mitarbeiter von Medicproof, den Pflegebedarf vor Ort. Dabei ist eine gute Vorbereitung entscheidend. Suchen Sie vor dem Termin alle Unterlagen zusammen, die einen Eindruck vom Gesundheitszustand und den Einschränkungen des Pflegebedürftigen vermitteln. Dazu gehören beispielsweise Arztbriefe, aber auch eine Übersicht über alle Medikamente, die derjenige nimmt. Auch ein Schwerbehindertenausweis oder Dokumente vom Pflegedienst können hilfreich sein. Notieren Sie, in welchen Situationen Sie Einschränkungen spüren, wobei der Pflegebedürftige Hilfe braucht und welche Probleme es im Alltag und bei der Pflege gibt. Pflegeberater der Krankenkasse oder von kommunal finanzierten Pflegestützpunkten können mit Ihnen vorab alle Punkte durchgehen, die bei der Begutachtung wichtig sind und den Termin gemeinsam mit Ihnen vorbereiten. Sprechen Sie mit Ihrem Angehörigen vorab über den Termin. Er sollte möglichst realistisch seinen Zustand beschreiben, sich nicht besser darstellen, aber auch nichts dramatisieren.

Der Gutachter orientiert sich an acht Modulen mit insgesamt 64 Prüfpunkten. Er befragt Ihren pflegebedürftigen Verwandten und prüft motorische und kommunikative Fähigkeiten. Während Bedürftige mit Pflegegrad 1 nur geringfügig hilfsbedürftig sind, weil sie zum Beispiel nur Hilfe beim Einkaufen oder Putzen brauchen, sind die Einschränkungen bei den Pflegegraden 2 bis 5 erheblich höher. Hier hat der Pflegebedürftige Anspruch auf Pflege in stationären Einrichtungen.

Bei Ablehnung Widerspruch einlegen

Innerhalb von 25 Arbeitstagen muss die Pflegekasse über den Antrag entscheiden. Hat sie einen Pflegegrad anerkannt, erhalten Sie rückwirkend vom Datum der Antragsstellung an finanzielle Unterstützung. Wird die Bedürftigkeit nicht anerkannt oder ein zu niedriger Pflegegrad festgelegt, können Sie innerhalb eines Monats Widerspruch einlegen.

Sie überlegen, in eine altersgerechte Wohnung zu ziehen und wissen nicht, was Sie mit Ihrem Eigenheim machen sollen? Wir beraten Sie gerne zu Ihren Möglichkeiten.

 

Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Pflegebed%C3%BCrftigkeit

https://de.wikipedia.org/wiki/Pflegeversicherung_(Deutschland)

https://de.wikipedia.org/wiki/Pflegesachleistung

 

 

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Coronavirus und Vermieter

Coronavirus Vermieter

Erste große Unternehmen verlangen bereits die Stundung der Miete. Was ist, wenn Privatpersonen ebenfalls wegen virusbedingten finanziellen Ausfällen ihre Miete nicht mehr zahlen können? Gleichzeitig hat der Deutsche Bundestag beschlossen, dass Mietern nicht gekündigt werden darf, wenn sie ihre Miete wegen der Corona-Krise nicht mehr zahlen können. Was können Vermieter also tun?

Vermieter in finanzieller Bedrängnis

Ein Großteil der Mietimmobilien ist in privatem Besitz. Unter diesen privaten Vermietern gibt es einige, die ebenfalls nur über geringe Einkommen verfügen. Es könnte also der Fall eintreten, dass Vermieter wegen ausbleibender Mietzahlungen ihre laufenden Darlehen nicht mehr bedienen können. Dafür hat die Bundesregierung in ihrem Hilfspaket vorgesehen, dass Vermieter ihre Kredite stunden können. Allerdings gilt das nur für sogenannte Verbraucherverträge, die vor dem 8. März 2020 geschlossen wurden.

Entgegenkommen

Wichtig ist, dass alle Seiten Verständnis füreinander zeigen. So wie Mieter sind auch Vermieter auf regelmäßige Einkünfte angewiesen. Deshalb raten Experten rechtzeitig miteinander zu reden. Politik und Verbände arbeiten an Lösungen des Problems. Der Deutsche Mieterbund (DMB) und der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW) beispielsweise fordern einen „Sicher-Wohnen-Fonds“. An ihn sollen sich Mieter wenden und die Übernahme der Mietkosten beantragen können, wenn sie wegen der aktuellen Krise ihre Miete nicht zahlen können.

Suchen Sie eine Hausverwaltung, die sich um Ihre Angelegenheiten als Vermieter kümmert? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

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Coronavirus und Vermieter

Coronavirus Vermieter

Erste große Unternehmen verlangen bereits die Stundung der Miete. Was ist, wenn Privatpersonen ebenfalls wegen virusbedingten finanziellen Ausfällen ihre Miete nicht mehr zahlen können? Gleichzeitig hat der Deutsche Bundestag beschlossen, dass Mietern nicht gekündigt werden darf, wenn sie ihre Miete wegen der Corona-Krise nicht mehr zahlen können. Was können Vermieter also tun?

Vermieter in finanzieller Bedrängnis

Ein Großteil der Mietimmobilien ist in privatem Besitz. Unter diesen privaten Vermietern gibt es einige, die ebenfalls nur über geringe Einkommen verfügen. Es könnte also der Fall eintreten, dass Vermieter wegen ausbleibender Mietzahlungen ihre laufenden Darlehen nicht mehr bedienen können. Dafür hat die Bundesregierung in ihrem Hilfspaket vorgesehen, dass Vermieter ihre Kredite stunden können. Allerdings gilt das nur für sogenannte Verbraucherverträge, die vor dem 8. März 2020 geschlossen wurden.

Entgegenkommen

Wichtig ist, dass alle Seiten Verständnis füreinander zeigen. So wie Mieter sind auch Vermieter auf regelmäßige Einkünfte angewiesen. Deshalb raten Experten rechtzeitig miteinander zu reden. Politik und Verbände arbeiten an Lösungen des Problems. Der Deutsche Mieterbund (DMB) und der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW) beispielsweise fordern einen „Sicher-Wohnen-Fonds“. An ihn sollen sich Mieter wenden und die Übernahme der Mietkosten beantragen können, wenn sie wegen der aktuellen Krise ihre Miete nicht zahlen können.

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Coronavirus und Vermieter

Coronavirus Vermieter

Erste große Unternehmen verlangen bereits die Stundung der Miete. Was ist, wenn Privatpersonen ebenfalls wegen virusbedingten finanziellen Ausfällen ihre Miete nicht mehr zahlen können? Gleichzeitig hat der Deutsche Bundestag beschlossen, dass Mietern nicht gekündigt werden darf, wenn sie ihre Miete wegen der Corona-Krise nicht mehr zahlen können. Was können Vermieter also tun?

Vermieter in finanzieller Bedrängnis

Ein Großteil der Mietimmobilien ist in privatem Besitz. Unter diesen privaten Vermietern gibt es einige, die ebenfalls nur über geringe Einkommen verfügen. Es könnte also der Fall eintreten, dass Vermieter wegen ausbleibender Mietzahlungen ihre laufenden Darlehen nicht mehr bedienen können. Dafür hat die Bundesregierung in ihrem Hilfspaket vorgesehen, dass Vermieter ihre Kredite stunden können. Allerdings gilt das nur für sogenannte Verbraucherverträge, die vor dem 8. März 2020 geschlossen wurden.

Entgegenkommen

Wichtig ist, dass alle Seiten Verständnis füreinander zeigen. So wie Mieter sind auch Vermieter auf regelmäßige Einkünfte angewiesen. Deshalb raten Experten rechtzeitig miteinander zu reden. Politik und Verbände arbeiten an Lösungen des Problems. Der Deutsche Mieterbund (DMB) und der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW) beispielsweise fordern einen „Sicher-Wohnen-Fonds“. An ihn sollen sich Mieter wenden und die Übernahme der Mietkosten beantragen können, wenn sie wegen der aktuellen Krise ihre Miete nicht zahlen können.

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Coronavirus und Vermieter

Coronavirus Vermieter

Erste große Unternehmen verlangen bereits die Stundung der Miete. Was ist, wenn Privatpersonen ebenfalls wegen virusbedingten finanziellen Ausfällen ihre Miete nicht mehr zahlen können? Gleichzeitig hat der Deutsche Bundestag beschlossen, dass Mietern nicht gekündigt werden darf, wenn sie ihre Miete wegen der Corona-Krise nicht mehr zahlen können. Was können Vermieter also tun?

Vermieter in finanzieller Bedrängnis

Ein Großteil der Mietimmobilien ist in privatem Besitz. Unter diesen privaten Vermietern gibt es einige, die ebenfalls nur über geringe Einkommen verfügen. Es könnte also der Fall eintreten, dass Vermieter wegen ausbleibender Mietzahlungen ihre laufenden Darlehen nicht mehr bedienen können. Dafür hat die Bundesregierung in ihrem Hilfspaket vorgesehen, dass Vermieter ihre Kredite stunden können. Allerdings gilt das nur für sogenannte Verbraucherverträge, die vor dem 8. März 2020 geschlossen wurden.

Entgegenkommen

Wichtig ist, dass alle Seiten Verständnis füreinander zeigen. So wie Mieter sind auch Vermieter auf regelmäßige Einkünfte angewiesen. Deshalb raten Experten rechtzeitig miteinander zu reden. Politik und Verbände arbeiten an Lösungen des Problems. Der Deutsche Mieterbund (DMB) und der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW) beispielsweise fordern einen „Sicher-Wohnen-Fonds“. An ihn sollen sich Mieter wenden und die Übernahme der Mietkosten beantragen können, wenn sie wegen der aktuellen Krise ihre Miete nicht zahlen können.

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Welcher Maklervertrag ist der richtige für Sie?

Maklerverträge

Wenn Sie mit dem Gedanken spielen eine Immobilie rechtssicher zu einem marktgerechten Preis zu verkaufen, kommen Sie um einen Makler nicht drum herum. Der Profi-Makler kümmert sich darum, dass Ihre Immobilie schnell einen zahlungskräftigen Käufer findet. Bevor man aber einen Makler beauftragt, unterschreibt man zunächst einen Maklervertrag. Davon gibt es verschiedene. Welcher ist für Sie der richtige?

Der einfache Maklerauftrag

Der einfache Maklerauftrag ist ein lockerer Vertrag. Hier reicht es aus, wenn er mündlich abgeschlossen wird. Seine Dauer ist zwar zeitlich unbegrenzt, kann aber auch jederzeit vom Eigentümer gekündigt werden. Eine Exklusivität gibt es bei diesem Vertrag nicht. Das heißt also, dass der Verkäufer seinen Auftrag auch parallel an andere Makler weitergeben kann. Das hat jedoch mindestens zwei entscheidende Nachteile: 1. Der Makler ist hier nicht verpflichtet, aktiv zu werden. 2. Kaufinteressenten werden oft skeptisch, wenn Sie eine Immobilie von mehreren Maklern angeboten finden. Sie fragen sich, ob mit der Immobilie etwas nicht stimmt. Die Immobilie könnte so zum Ladenhüter werden.

Der Makleralleinauftrag

Beim Makleralleinauftrag entscheidet sich ein Eigentümer dazu, seine Immobilie ausschließlich von nur einem Makler vermarkten zu lassen. Das hat den Vorteil, dass Immobilienverkäufer sich hier auf den vollen Einsatz ihres Maklers verlassen können. Deshalb wird ein individueller Vertrag zwischen Verkäufer und Makler geschlossen. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Makleralleinauftrag auf bestimmte Zeit abgeschlossen wird, in der Regel zwischen drei und acht Monaten. Für Immobilienverkäufer bedeutet das, dass die Dauer des Verkaufsprozesses im Vorhinein kalkulierbar ist. Bei dieser Vertragsvariante darf der Eigentümer aber auch noch selbst einen passenden Interessenten suchen.

Der qualifizierte Alleinauftrag

Beim qualifizierten Alleinauftrag vereinbaren Verkäufer und Makler, dass die Immobilie exklusiv vom Makler vermarktet wird. Das bedeutet, dass weder der Eigentümer noch ein anderer Makler die Immobilie vermarkten darf. Für den Fall, dass der Eigentümer einen Interessenten findet, muss er ihn an seinen beauftragten Makler verweisen. Die Laufzeit des qualifizierten Alleinauftrags sieht im Grunde aus wie die des Makleralleinauftrages. Auch bei dieser Variante kann sich der Käufer sicher sein, dass der Makler alles daransetzen wird, die Immobilie zu verkaufen. Durch die vertraglichen Vorgaben hat der Makler darüber hinaus keine großartige Chance, die Abmachung wieder zu lösen oder gar auf die lange Bank zu schieben.

Sie möchten beim Immobilienverkauf auf der rechtssicheren Seite sein? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

[trxcsc-tags single="immobilienverkauf"]

 

Hier nicht fündig geworden? Dann lesen Sie hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Alleinauftrag

https://de.wikipedia.org/wiki/Immobilienmakler

https://de.wikipedia.org/wiki/Immobilienrecht_(Deutschland)

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

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Immobilienverrentung: Wirklich nur etwas für Senioren?

Immobilienverrentung

Die Idee in der eigenen Immobilie zu leben und dafür auch noch Geld zubekommen, ist besonders für Senioren interessant. Die Immobilienverrentung macht dieses Konzept möglich. Aber gibt es tatsächlich Käufer, die sich auf so einen Deal einlassen würden? Und wenn ja, warum?

Käufer die eine Immobilie nicht zur Eigennutzung, sondern als Kapitalanlage nutzen wollen, finden durchaus Gefallen an der Immobilienverrentung. Je nach Höhe der Einmalzahlung und der monatlichen Rentenzahlungen, kann dabei nämlich komplett auf die Fremdfinanzierung durch eine Bank verzichtet werden. Somit sind die Käufer unabhängig von der aktuellen Zinspolitik.

Kauf zum richtigen Zeitpunkt

Auch wenn es um den Zeitpunkt des Kaufes geht, ist die Immobilienverrentung interessant. Gerade in Regionen mit steigenden Immobilienpreisen ist die Verrentung gerade deshalb so attraktiv, weil die Immobilie so höchstwahrscheinlich zu einem deutlich geringeren Preis gekauft werden kann als in zehn oder zwanzig Jahren. Dazu kommt noch, dass Einfamilienhäuser in Metropolen mittlerweile Mangelware geworden sind. Der knappe Wohnraum wird lieber für Mehrfamilienhäuser genutzt, um das Grundstück für möglichst viele Menschen bewohnbar zu machen. Damit werden Einfamilienhäuser zum raren Gut und es lohnt sich, so früh wie möglich zuzuschlagen.

Wenn es um die Mieter geht, ist die Immobilienverrentung unschlagbar, denn die ehemaligen Eigentümer sind auch gleichzeitig die neuen Mieter. Der Käufer muss sich also um die Mietersuche nicht kümmern. Auch kann der Käufer sicher sein, dass sich die Immobilie in guten Händen befindet und gepflegt wird. Da das Mietermanagement sehr anstrengend sein kann, sind die Anleger froh, wenn sie für die nächsten zehn bis fünfzehn Jahre einen zuverlässigen Mieter haben.

Wie es nach der Verrentung weitergeht, wird individuell entschieden

Wie es dann nach der Verrentung weitergeht, entscheiden die Käufer ganz individuell. Wurde kein zeitlich begrenztes Wohnrecht vereinbart, so muss sich der Käufer bewusst sein, dass er keine festen Pläne zum Einzug in die Immobilie oder zum Weiterverkauf machen kann. In den seltensten Fällen planen die Käufer einmal selbst in die Immobilie einzuziehen. Nicht selten wird eine solche Immobilie als späterer Wohnsitz für die eigenen Kinder gekauft, oder um sie später vermieten zu können.

Ein Profi-Makler hilft Ihnen dabei herauszufinden, ob die Immobilienverrentung auch für Sie eine Option wäre. Immobilienmakler wissen genau, wie sie die richtige Zielgruppe ansprechen und beide Seiten zufrieden stellen.

Möchten Sie Ihre Immobilie gerne verrenten und sind sich nicht sicher, wer als Käufer in Betracht kommt. Kontaktieren Sie uns jetzt. Wir beraten Sie gerne.

 

[trxcsc-tags single="Wohnen im Alter"]

 

Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Umgekehrte_Hypothek

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Kapitalanlage?redirect=no

https://de.wikipedia.org/wiki/Immobilienrecht_(Deutschland)

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

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So geht Preisverhandlung

Preisverhandlung

Wie viel eine Immobilie wert ist, lässt sich ermitteln. Für wie viel sie am Ende verkauft wird, steht auf einem anderen Blatt. Denn vor dem endgültigen Verkauf wollen Kaufinteressenten oft den Preis noch verhandeln. Wer hier kein erfahrener Verhandler ist, wird es schwer haben, den Preis durchzusetzen. Das beginnt schon bei der Preisstrategie: Ist es sinnvoll den Preis hoch anzusetzen für mehr Verhandlungsspielraum? Oder ist es vielleicht besser den Preis niedrig anzusetzen und darauf zu hoffen, dass Interessenten sich überbieten?

Worüber genau wird eigentlich verhandelt?

Als Grundlage einer Preisstrategie und der Preishandlung kann nur eine genaue Wertermittlung dienen. Um einen marktgerechten Preis als Verhandlungsgrundlage zu haben, sollten Sie Ihre Immobilie von einem Profi-Makler bewerten lassen. Denn nur auf dieser Basis können Sie Ihren Preis selbstbewusst verteidigen.

Sie gehen aber nicht gleich mit dem ermittelten Wert mit Ihrer Immobilie an den Markt, sondern Sie überlegen sich, nach welcher Strategie Sie vorgehen wollen. Oft ist es nicht die richtige Lösung, den Preis für mehr Verhandlungsspielraum höher anzusetzen. Häufig geht das gar nicht auf. Stattdessen wird es schwer einen Käufer zu finden. Denn ein solches Angebot wirkt oft unseriös.

Bei der aktuell hohen Nachfrage am Immobilienmarkt ist gelegentlich sinnvoller, einen Angebotspreis zu wählen, der unter dem ermittelten Wert liegt. So lassen sich verschiedene potentielle Käufer zum Bieten bewegen.

Eine andere Möglichkeit wäre, Sie setzen einen moderaten Preis für Ihre Immobilie an, der nur knapp über dem Realwert liegt. Dies wird meistens als fair empfunden. In der Regel ist bei dieser Vorgehensweise die Verhandlungsdauer kurz und am Ende sind beide Seiten mit dem Verkaufspreis zufrieden.

Wie wird verhandelt?

In der Preisverhandlung kommt es dann natürlich darauf an, souverän aufzutreten. Sie wissen genau, was Ihr Verkaufsobjekt wert ist und was Sie dafür verlangen können. Kaufinteressenten sprechen häufig Mängel an und versuchen so den Preis zu senken. Aus diesem Grund ist es für Sie wichtig, alle Mängel zu kennen und damit auch offen umzugehen. Denn ist der Wert Ihrer Immobilie professionell ermittelt worden, dann sind auch eventuelle Mängel bereits in den Angebotspreis eingeflossen. Von diesem Punkt aus ist es einfacher, den Preis zu verteidigen. Wer allerdings nur wenig Verhandlungserfahrung besitzt und sich zudem auch nicht genügend mit der aktuellen Lage am Immobilienmarkt auskennt, für den ist es häufig schwer, immer die richtigen Argumente zu finden und sich nicht von den hartnäckigen Nachfragen potentieller Käufer aus dem Konzept bringen zu lassen.

Ein Profi-Makler weiß durch seine langjährige Erfahrung dagegen genau, wie er mit Käufer in einer Preisverhandlung umgehen muss. Er kennt alle Tricks der Käufer und kann mit seiner fundierten Marktkenntnis die Versuche der Käufer, den Preis zu drücken, entkräften. Dazu kommt, dass zur gründlichen Vorbereitung auf die Verhandlung – damit nichts schief geht – die meisten Immobilienverkäufer im Alltag nur wenig Zeit haben.

Sie sind sich noch unsicher, wie die beste Verhandlungsstrategie bei Ihrer Immobilie aussieht? Kontaktieren Sie uns ganz unverbindlich! Wir beraten Sie gern.

 

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Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

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Achtung beim Umzug von der Wohnung ins Eigenheim!

Umzug

Sie haben endlich Ihre Traumimmobilie gefunden und möchten nun aus Ihrer Mietwohnung in Ihr neues Häuschen ziehen. Die Vorfreude auf das neue Eigenheim kann schnell getrübt werden, wenn die Kündigung und der Umzug nicht gut geplant werden. Lesen Sie hier, worauf Sie achten sollten.

Viele Mieter, die das Glück hatten, schon frühzeitig eine neue Immobilie gefunden zu haben, können oftmals die Doppelbelastung der alten Miete und der Abzahlung des Immobilienkredits nicht stemmen. Der einfachste Weg aus dem Mietvertrag herauszukommen ist demnach einen Nachmieter zu finden. So einfach ist das aber nicht. Nur wenn eine Nachmieterklausel im Mietvertrag festgehalten wurde, ist das vorzeitige Beenden eines Mietvertrags durch einen neuen Nachmieter gültig.

Ansonsten sind Vermieter nur im Ausnahmefall dazu verpflichtet, sich auf einen Nachmieter einzulassen. Dazu zählt, wenn der Mieter aus beruflichen Gründen den Wohnort wechselt oder aber ein Umzug in eine Senioren- oder Pflegeeinrichtung notwendig ist. Eine schönere neue Immobilie dagegen ist kein rechtlich zwingender Grund.

Vor dem Umzug renovieren

Kaum ein Thema sorgt soviel für Verstimmug zwischen den Mietern und Vermietern wie die Frage, in welchem Zustand die Wohnung überlassen werden muss. Entgegen der allgemeinen Meinung ist es nämlich so, dass nicht etwa der Mieter, sondern der Vermieter im Zuge seiner Instandhaltungspflicht für die Renovierungsarbeiten zuständig ist. Die im Mietvertrag in der Regel als „Schönheitsreparaturen“ bezeichneten Arbeiten sind daher nur in einem sehr engen Rahmen tatsächlich durch den Mieter vorzunehmen. Und das auch nur dann, wenn die entsprechenden Klauseln auch wirklich gültig sind. Wenn der Mietvertrag zum Beispiel ganz starr vorschreibt, wann und wie oft Schönheitsreparaturen vorzunehmen sind, ist die gesamte Vereinbarung ungültig. Es ist also durchaus ratsam, den eigenen Vertrag im Vorfeld des Auszugs juristisch prüfen zu lassen.

Keine Erstattung der Mietkaution vor dem Umzug

Auch bei der Rückerstattung der Mietkaution scheiden sich die Geister. Tatsächlich ist es aber so, dass es keinen vorgeschriebenen Zeitrahmen für die Rückerstattung der Mietkaution gibt. Gerichte haben in der Vergangenheit aber geurteilt, dass der Vermieter sechs Monate Zeit hat, um etwaige Ansprüche zu prüfen. Der Hauptgrund dafür sind die Abrechnungen der Betriebskosten, welche erst zur Mitte des Jahres vorliegen. Daraus können Nachzahlungen für den Mieter entstehen. Wenn dieser Ende des Vorjahres ausgezogen ist, wartet er unter Umständen länger als sechs Monate auf seine Kaution.

Wenn der große Tag kommt, vergessen Sie nicht wirklich alles aus der Wohnung mitzunehmen. Auch wenn kleine Einbauten die Wohnung aufwerten, so sind Sie doch dazu verpflichtet diese mit in das neue Haus zu nehmen, oder eben zu entsorgen. Aber bitte nicht im Hof. Wenn Sie wirklich nicht wissen wohin mit Ihrer Duschabtrennung oder Ihrer Einbauküche, dann fragen Sie doch einfach mal nett bei Ihrem Vermieter nach. Viele Vermieter willigen gerne ein, wenn der Nachmieter die Einbauten übernimmt.

Sie suchen nach einem Eigenheim? Kontaktieren Sie uns! Wir helfen Ihnen gerne weiter.

 

[trxcsc-tags single="Vergößern-Verkleinern"]

 

Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Mietkaution

https://de.wikipedia.org/wiki/Mietrecht

https://de.wikipedia.org/wiki/Wohnraummietrecht

 

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Welcher Maklervertrag ist der richtige für Sie?

Maklerverträge

Wenn Sie mit dem Gedanken spielen eine Immobilie rechtssicher zu einem marktgerechten Preis zu verkaufen, kommen Sie um einen Makler nicht drum herum. Der Profi-Makler kümmert sich darum, dass Ihre Immobilie schnell einen zahlungskräftigen Käufer findet. Bevor man aber einen Makler beauftragt, unterschreibt man zunächst einen Maklervertrag. Davon gibt es verschiedene. Welcher ist für Sie der richtige?

Der einfache Maklerauftrag

Der einfache Maklerauftrag ist ein lockerer Vertrag. Hier reicht es aus, wenn er mündlich abgeschlossen wird. Seine Dauer ist zwar zeitlich unbegrenzt, kann aber auch jederzeit vom Eigentümer gekündigt werden. Eine Exklusivität gibt es bei diesem Vertrag nicht. Das heißt also, dass der Verkäufer seinen Auftrag auch parallel an andere Makler weitergeben kann. Das hat jedoch mindestens zwei entscheidende Nachteile: 1. Der Makler ist hier nicht verpflichtet, aktiv zu werden. 2. Kaufinteressenten werden oft skeptisch, wenn Sie eine Immobilie von mehreren Maklern angeboten finden. Sie fragen sich, ob mit der Immobilie etwas nicht stimmt. Die Immobilie könnte so zum Ladenhüter werden.

Der Makleralleinauftrag

Beim Makleralleinauftrag entscheidet sich ein Eigentümer dazu, seine Immobilie ausschließlich von nur einem Makler vermarkten zu lassen. Das hat den Vorteil, dass Immobilienverkäufer sich hier auf den vollen Einsatz ihres Maklers verlassen können. Deshalb wird ein individueller Vertrag zwischen Verkäufer und Makler geschlossen. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Makleralleinauftrag auf bestimmte Zeit abgeschlossen wird, in der Regel zwischen drei und acht Monaten. Für Immobilienverkäufer bedeutet das, dass die Dauer des Verkaufsprozesses im Vorhinein kalkulierbar ist. Bei dieser Vertragsvariante darf der Eigentümer aber auch noch selbst einen passenden Interessenten suchen.

Der qualifizierte Alleinauftrag

Beim qualifizierten Alleinauftrag vereinbaren Verkäufer und Makler, dass die Immobilie exklusiv vom Makler vermarktet wird. Das bedeutet, dass weder der Eigentümer noch ein anderer Makler die Immobilie vermarkten darf. Für den Fall, dass der Eigentümer einen Interessenten findet, muss er ihn an seinen beauftragten Makler verweisen. Die Laufzeit des qualifizierten Alleinauftrags sieht im Grunde aus wie die des Makleralleinauftrages. Auch bei dieser Variante kann sich der Käufer sicher sein, dass der Makler alles daransetzen wird, die Immobilie zu verkaufen. Durch die vertraglichen Vorgaben hat der Makler darüber hinaus keine großartige Chance, die Abmachung wieder zu lösen oder gar auf die lange Bank zu schieben.

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Hier nicht fündig geworden? Dann lesen Sie hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Alleinauftrag

https://de.wikipedia.org/wiki/Immobilienmakler

https://de.wikipedia.org/wiki/Immobilienrecht_(Deutschland)

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

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Coronavirus – Suchen Sie Ihre Immobilienunterlagen

Immobilienunterlagen

Das Coronavirus zwingt derzeit viele zuhause zu bleiben. Doch was soll man die ganze Zeit in den eigenen vier Wänden tun? Warum nutzen Sie nicht die Gelegenheit, um zu überprüfen, ob Sie alle nötigen Immobilienunterlagen vollständig haben? Denn egal ob Erbe, Scheidung oder Verkauf – tritt der Fall erst ein, wird hektisch nach vielen Unterlagen gesucht.

Wissen Sie, wo Sie den Energieausweis Ihrer Immobilie haben? Der ist beim Verkauf einer Immobilie Pflicht. Es droht sogar ein Bußgeld von bis zu 15.000 Euro, wenn er spätestens beim Besichtigungstermin nicht vorliegt. Und sind Sie sich sicher, ob er noch gültig ist? Bei Online-Energieausweisen ist Vorsicht geboten. Hier gibt es unseriöse Angebote. Experten empfehlen deshalb, den Energieausweis von einem zertifizierten Fachmann anfertigen zu lassen.

Wo der Grundbuchauszug abgeheftet ist, wissen Sie sicherlich. Schließlich ist auch dieser beim Immobilienverkauf unverzichtbar. Im Grundbuchauszug steht, wer Eigentümer der Immobilie ist und ob das Grundstück mit einer Hypothek oder Schulden belastet ist. Falls Sie den nicht haben, erhalten Sie ihn beim Grundbuchauszug.

Die Flurkarte ist der amtliche Nachweis, dass das Grundstück überhaupt existiert. Sie beinhaltet: die Lage des Grundstücks und dessen Grenzen, die Bebauung sowie die Flur- und Flurstücknummer, die zur Identifizierung des Grundstücks dient. Die Flurkarte gibt es beim Katasteramt.

Darüber hinaus gibt es noch viele andere wichtige Unterlagen, zum Beispiel Baupläne, Wohn- und Nutzflächenberechnungen, Baulastenverzeichnis, eine Aufstellung aller Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen sowie der Betriebskosten, bei Mehrfamilienhäusern oder Eigentumswohnungen Teilungserklärungen, Protokolle der letzten Eigentümerversammlungen und eventuelle Miet- oder Pachtverträge sowie der Nachweis über Wohn- und Nutzungsrechte und noch einige andere.

Jetzt können Sie doch mal die Zeit nutzen, um zu überprüfen, ob Sie alle wichtigen Unterlagen zusammmen haben.

Benötigen Sie Unterstützung bei der Organisation Ihrer Unterlagen? Möchten Sie, dass das jemand für Sie übernimmt? Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gern.

 

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Coronavirus – Was kann ich jetzt zuhause tun

Wohnflächenberechnung

Homeoffice, Kurzarbeit, Kinder hüten – vielen Menschen bleiben durch die aktuelle Corona-Krise zuhause. Doch bei vielen dauert es nicht lange, bis ihnen die Decke auf den Kopf fällt. Wer bei Netflix schon alles gesehen hat, der könnte doch jetzt mal die Wohnflächenberechnung überprüfen.

Man glaubt es vielleicht kaum, aber 90 Prozent der Flächenangaben von Bestandsimmobilien sind fehlerhaft. Stichproben zeigen das immer wieder. Denn häufig wird auf Flächenangaben aus Bauanträgen oder alten Mietvertragsangaben zurückgegriffen, die immer wieder mal ohne eine Berechnungsverordnung ermittelt wurden.

Für fehlerhafte oder unvollständige Angaben haften Privatverkäufer. Stimmen die Wohnflächenangaben mit der tatsächlichen Wohnfläche nicht überein, droht Verkäufern eine Schadensersatzforderung. Dazu können Minderung des Verkaufspreises, Finanzierungs- und Notarkosten sowie Steuern, die der Käufer auf den höheren Kaufpreis gezahlt hat, kommen. Auch die beim Immobilienverkauf ausgeschlossene Gewährleistung schützt nicht vor Schadenersatzansprüchen, sofern die Fläche als Vertragsgegenstand angenommen wurde.

Bei der Wohnflächenberechnung gibt es einiges zu beachten: Für Tür- und Fensterrahmen, Treppen, Öfen, Einbaumöbel, Schrägen, Raumhöhen sowie Schornsteine, Pfeiler, Säulen, Vormauerungen und Nischen gelten unterschiedliche Berechnungsmaßstäbe. Auch bei Kellerräumen, Garagen, Terrassen und Balkonen, geheizten oder ungeheizten Wintergärten und Schwimmbädern, Waschküchen und Heizungsräumen sind Abschläge zwischen 0 bis 100% von der Grundfläche vorzunehmen.

Wer sich bei der Berechnung der Wohnfläche unsicher ist, wendet sich am besten an einen Fachmann. Profi-Makler wissen genau, wie die Wohnfläche zu berechnen ist. Sie tragen auch das Risiko für die korrekten Flächenangaben selbst und wälzen dieses nicht auf den Kunden ab. So können sich Immobilienverkäufer auch vor hohen Schadensersatzansprüchen schützen.

Haben Sie Fragen zur Berechnung Ihrer Wohnfläche? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

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Wie beschäftige ich meine Kinder im Homeoffice

Homeoffice

Im Homeoffice zu arbeiten ist nicht immer einfach. Nicht nur für die Erwachsenen, sondern auch für die Kinder. Was tun, wenn die Kleinen nicht zur Kita oder zur Schule gehen können? Wir haben einige Beispiele zusammengetragen wie Sie Ihre Kinder auch im Homeoffice beschäftigen können.

Zunächst ist es wichtig weiterhin einen strukturierten Tagesablauf beizubehalten. Legen Sie zum Beispiel feste Essenszeiten, Spielzeiten, Ruhezeiten und Zeiten zur Medienbenutzung fest. Feste Routinen sind vor allem für die Kinder wichtig die noch festen Strukturen brauchen, um sich sicher und geborgen zu fühlen.

Kindern altersgerecht die Situation erklären

Dass das Homeoffice auch Stress mit sich bringt ist unvermeidlich. Leider färbt sich dieser auch oft auf die Kinder ab. Daher ist es gerade jetzt wichtig Ruhe zu bewahren. Eine positive Grundeinstellung überträgt sich auch auf die Kleinsten und vermittelt ihnen Zuversicht und Sicherheit. Am Besten erklären Sie Ihren Kindern altersgerecht die aktuelle Situation, was passiert und beantworten Sie ihre Fragen.

Auch wenn unser Sozialleben derzeit etwas eingeschränkt wird, sollten Sie nicht auf Ihre sozialen Kontakte verzichten. Den Kindern wird es schwer fallen erst einmal auf Oma und Opa verzichten zu müssen. Aber wie wäre es zum Beispiel mal mit dem guten, alten Briefe schreiben?  Auch telefonieren oder Videoanrufe sind eine gute Alternative, um das Gemeinschaftsgefühl zu stärken.

Die Wohnung wird als Spielplatz allgemein unterschätzt. Weg von sämtlichen Medienangeboten können die Kinder das Wohnzimmer zum Indoor Spielplatz machen. Basteln, Malen, Picknicks, Höhlen aus Decken bauen, alles ist erlaubt, um der Langeweile den Kampf anzusagen und Ihren Kindern das Gefühl zu vermitteln, dass zu Hause bleiben nur halb so schlimm ist.

Neben der Spielzeit auch Lernzeit schaffen

Neben der Spielzeit ist es aber auch wichtig Lernzeit zu schaffen. Da die Notfallpläne vorsehen, dass Schulkinder von zu Hause lernen und Aufgaben ihrer Lehrer bekommen, muss diese Zeit auch eingehalten werden.  Das ist auch für Sie zum Vorteil, denn Sie können diese Zeit nutzen, um ruhig in Ihrem Homeoffice zu arbeiten.

Vergessen Sie bei all den Beschäftigungen aber nicht, dass auch Langeweile zum Leben gehört. Lassen Sie ruhig mal zu, dass sich Ihr Kind langweilt. Das fördert nämlich die Kreativität, da Langeweile das Hirn anregt. So können die Kinder ihr Potenzial besser entfalten, erfinderisch werden und aus sich selbst heraus für Unterhaltung sorgen.

Sie suchen nach einer passenden Immobilie? Wir sind aus dem Homeoffice für Sie da.  Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern! 

 

Foto: © JHRSPhotos/Depositphotos.com

Coronavirus und Immobilienbesichtigung

Immobilienbesichtigung

Immobilienverkäufer wie -käufer sind verunsichert. Bei manchen drängt die Zeit, sie müssen aus der aktuellen Immobilie und suchen dringend eine neue. Andere Immobilienverkäufer möchten schnell den Verkauf hinter sich bringen. Für viele stellt sich die Frage: Kann ich jetzt noch Immobilienbesichtigungen durchführen oder Immobilien besichtigen? Die Antwort: Es ist möglich, wenn Hygieneregeln beachtet werden.

Manchmal können Besichtigungen nicht vermieden werden. Zum Beispiel bei Notverkäufen oder wenn Kaufinteressenten aus ihrer aktuellen Immobilie ausziehen müssen. Doch in der aktuellen Situation sind Besichtigungen schwieriger geworden. Wenn allerdings die richtigen Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden, können auch jetzt noch Besichtigungen durchgeführt werden.

Virologen halten das Risiko einer Infektion an Türgriffen oder anderen Oberflächen zwar für gering. Allerdings schließen sie eine Übertragung der Viren darüber nicht aus. Aber auch hier kann durch Einsatz von Desinfektionsmitteln die Risiken minimiert werden.

Wer jetzt den Verkauf seiner Immobilie vorbereitet und Besichtigungen plant, weil er es nicht verschieben kann, der sollte sehr vorsichtig sein. Profi-Makler bieten virtuelle Besichtigungen an, die vielen Interessenten oft schon genügen, um herauszufinden, ob die Immobilie etwas für sie ist.

Wer sich an folgende Hygiene-Regeln hält, kann auch jetzt wirklich unvermeidbare Besichtigungen durchführen:

  • Bei der Besichtigung sollten nicht mehr als drei Personen anwesend sein
  • Ein Mindestabstand von mindestens 1,5 Metern sollte immer eingehalten werden
  • Hände regelmäßig und mindestens 20 Sekunden mit Seife und bis zum Handgelenk waschen
  • In Armbeuge niesen und husten, nicht in die Hand
  • Keine Hände schütteln
  • Ins Gesicht fassen vermeiden, denn hier sind die Schleimhäute (Mund, Augen, Nase)
  • Gut lüften

Atemmasken helfen nur in einem Fall: wenn man selbst Symptome hat. Dabei helfen allerdings Papiermundschutz, Mund-Nasen-Schutz oder eine N95-Maske aus dem Baumarkt kaum. Nur eine FFP3-Maske kann vor Viren-Tröpfchen schützen.

Planen Sie Immobilienbesichtigungen und sind unsicher, wie Sie damit umgehen sollen? Rufen Sie uns an, wir können Ihnen gegebenenfalls eine virtuelle Besichtigung anbieten.

 

Foto: © Francesca Tosolini/Unsplash.com

Wohnung gegen Haus tauschen?

Immobilientausch

Nicht selten wird für ältere Menschen das Haus schnell zu groß. Im Gegensatz dazu wird eine Wohnung für eine wachsende Familie schnell zu klein. Bei der derzeitigen Lage am Immobilienmarkt ist es oft schwer, eine neue Immobilie zu finden. Der Immobilientausch hilft dabei, die richtigen Verkäufer zusammenzubringen.

Vielen älteren Menschen fällt es im Alter häufig schwerer allein im eigenen Haus zu wohnen. Die Kinder sind schon längst ausgezogen und auch die Enkelkinder kommen nur selten zu Besuch. Langsam fallen auch das Treppensteigen und Putzen immer schwerer und um den Garten kann man sich schon seit langer Zeit nicht mehr so richtig kümmern. Das einst so geliebte, geräumige Haus, erscheint plötzlich viel zu groß. Es wird Zeit eine altersgerechte und zentral gelegene Wohnung zu suchen. Leichter gesagt als getan, denn es ist nicht schwer sein Haus zu verkaufen, aber eine passende Wohnung zu finden dagegen schon.

Immobilientausch bringt jungen Familien mehr Platz

Anders sieht es bei jungen Familien aus. Ob der Nachwuchs noch ansteht oder bereits da ist, viele suchen dann ein passendes Häuschen. Es werden mehr Zimmer, Platz zum Spielen und vielleicht sogar noch ein Garten gesucht. Auch sie brauchen sich über einen neuen Käufer für ihre Wohnung keine Gedanken zu machen. An das richtige zu Haus kommen, ist dagegen momentan sehr anstrengend. Deshalb zögern sowohl alte als auch junge Menschen derzeit, sich dem Immobilienmarkt zu öffnen. Ein Immobilientausch hingegen ist eine gute Alternative, um die Anstrengungen und den Stress der Wohnungssuche zu vermeiden.

Profi-Makler helfen beim Immobilientausch

Ein Wohnungstausch ist einfach, spart Geld und geht relativ schnell. Wer sein Heim zum Tausch anbieten möchte, geht am besten zu einem Profi-Makler. Haben Sie einen passenden Profi-Makler gefunden, so nimmt dieser Ihr Angebot auf und bietet Ihnen andere Tauschobjekte zur Auswahl an. Sollte ein passendes Objekt für Sie dabei sein und Ihr Objekt auch dem anderen Anbieter zusagen, so kann getauscht werden. Diese Variante hat sogar einen großen Vorteil: es gibt weniger Konkurrenz. Somit erhöhen sich Ihre Chancen in kurzer Zeit das Richtige zu finden.

Haben sich beide Seiten für einen Tausch entscheiden, wird ein normaler Kaufvertrag aufgesetzt. Auch bei einem Tausch handelt es sich um einen Verkauf, denn jeder kauft das Wohnobjekt des anderen. Dies bedeutet, dass derjenige, der das teurere Objekt kauft, dabei die Differenz zahlt. Die Basis für die Preise ist die Bewertung eines unabhängigen Dritten, also eines Maklers. Der anschließende Ablauf entspricht dem üblichen Verkauf einer Immobilie. Sie brauchen die nötigen Unterlagen und beim Notartermin bringen Sie alles unter Dach und Fach.

Interessieren Sie sich für den Tausch Ihrer Immobilie? Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gern.

 

Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Ver%C3%A4u%C3%9Ferung

https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/_inhalt.html

https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Wohnen/_inhalt.html

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

Foto: © photographee.eu/Depositphotos.com

Professionelle Hausverwaltung: Darum lohnt sie sich

Hausverwaltung

Schäden beheben, Mieter aussuchen, rechtliche Fragen klären – bei der Verwaltung einer Immobilie werden Vermieter schnell zum Mädchen für alles. Durch die Vielfalt der Aufgaben bei der Immobilienverwaltung sind Eigentümer oft überfordert. Denn eine Immobilie zu verwalten bedeutet also viel Aufwand.

Mieteingang prüfen

Eigentümer, die ihre Immobilie vermieten, müssen jeden Monat darauf achten, dass die Miete pünktlich und in voller Höhe eingeht. Geschieht das nicht, sind eventuell rechtliche Schritte einzuleiten oder gar ein Inkasso-Unternehmen zu beauftragen. Profi-Hausverwalter wissen, was hier zu tun ist.

Mit den Mietern kommunizieren

Finden Mieter Mängel oder möchten sie bauliche Änderungen vornehmen, wie beispielsweise eine Satellitenschüssel anbringen, oder möchten sie sich ein Haustier zulegen, wenden sie sich an den Vermieter. Die Kommunikation mit den Mietern ist nicht zu unterschätzen. Viele Eigentümer sind froh, wenn sie diesen zeitaufwendigen Teil der Immobilienverwaltung an einen Profi abgeben können.

Auf dem laufenden sein über aktuelle Gesetzesänderungen

Jährlich ändern sich die Gesetze im Bereich Vermietung. Besonders in Zeiten von Mietpreisbremse und Mietendeckel ist es für viele Eigentümer wichtig, einen kompetenten Partner an ihrer Seite zu haben, der mit den aktuellen Gesetzesänderungen vertraut ist und weiß, welche Auswirkungen diese auf beispielsweise Mietverträge haben und worauf zu achten ist.

Mieter finden

Aktuell haben Eigentümer kaum Probleme Mietinteressenten zu finden. Allerdings ist nicht jeder Mietinteressent auch der passende Mieter. Für viele Eigentümer ist es nicht leicht, aus den vielen Anfragen einen zuverlässigen Mieter auszuwählen. Profi-Hausverwaltungen wissen durch ihre tägliche Arbeit bestens, worauf hierbei zu achten ist.

Nebenkostenabrechnungen

Die Nebenkostenabrechnung ist für viele Vermieter aufwendiger Papierkram. Eine Profi-Hausverwaltung kümmert sich um die Erstellung der Jahresabrechnung und den Versand an die Mieter.

Darüber hinaus gibt es viele weitere Aufgaben, die Eigentümer oft gerne an eine Hausverwaltung abgeben wie Organisation und Durchführung von Eigentümerversammlungen, Haftpflichtschutz, Versicherungs-Checks, Auswahl des Energieversorgers und vieles mehr. Eine professionelle Hausverwaltung kann Eigentümern hier viel Zeit und Arbeit ersparen.

Haben Sie Fragen, wie eine professionelle Hausverwaltung Sie bei der Verwaltung Ihrer Immobilie unterstützen kann? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

Nicht fündig geworden:

https://ivd.net/2020/02/weg-reform/

https://www.bmjv.de/SharedDocs/Gesetzgebungsverfahren/DE/WEModG.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Hausverwaltung

 

 

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Abfallcontainer mindern nicht den Wert der Eigentumswohnung

Wertminderung

Die Eigentumswohnung war damals teuer. Das neue Umfeld ist ideal. Und dann das: ein Abfallcontainer in der unmittelbaren Umgebung. Dies bedeutet aber nicht unbedingt die Abwertung der Wohnung. Denn die daraus resultierenden Beeinträchtigungen sind unvermeidlich.

Jedes Wohngebiet benötigt Container für Altglas und Altpapier. Dies gilt auch für Neubaugebiete. Das sollte jeder Käufer von Eigentumswohnungen mit einkalkulieren. Oftmals stehen die Container noch nicht an ihrem zukünftigen Platz, sind aber eingeplant. An sich sollte das kein Problem darstellen, sollte man meinen. Ein Ehepaar aus Düsseldorf sah das allerdings ganz anders.

Laut eines Urteils des Oberlandesgerichts Düsseldorf berechtigt eine Containeranlage in der Nähe eines Wohnhauses keinen Schadenersatzanspruch (Az.: 21U 46/19). Das gilt insbesondere dann, wenn sich die Käufer für eine zentral gelegene Eigentumswohnung entschieden hat.

Abfallcontainer in Neubaugebieten sind keine Belästigung

In dem beim OLG Düsseldorf verhandelten Fall, bezog es sich auf ein Ehepaar, welches sich in einem Neubaugebiet eine Eigentumswohnung für rund 550.000 Euro gekauft hatte. Die Neubauwohnung mit vier Zimmern und 140 Quadratmetern Wohnfläche befindet sich im zweiten Obergeschoss eines Hauses, das zu einem größeren Neubaugebiet mit etwa 1.800 Wohnungen gehört.

Leider wussten die frisch gebackenen Eigentümer nicht, dass die Stadt Düsseldorf plante auf der anderen Straßenseite gegenüber der Wohnung eine Containeranlage zu errichten. Allerdings nur für Altglas und Altpapier. Die Stadt Düsseldorf zögerte auch nicht lange und legte diese Containerstation in kürzester Zeit an. Das Ehepaar fühlte sich daher arglistig getäuscht und behauptete ihre Wohnung erleide nun wegen der Geruchs- und Lärmbelästigung einen Wertabfall von 300.000 Euro.

Ökologisch sinnvolle Abfallentsorgung gehört zum urbanen Leben

Das Gericht sah das allerdings ganz anders: Die ökologisch sinnvolle Abfallentsorgung gehöre zum urbanen Leben, für welches sich das Paar mit der Standortwahl ihrer Wohnung entschieden hätte. Damit seien die einhergehenden Beeinträchtigungen unvermeidbar. In diesem Fall sei die Errichtung der Containeranlage auch unter der Einhaltung öffentlich-rechtlicher Vorschriften erfolgt.

Auch habe sich der Kläger bewusst für eine urbane Umgebung entschieden und müsse deswegen auch mit verstärkten Umweltgeräuschen rechnen. Aus der Höhe des von den Eheleuten gezahlten Kaufpreises ergebe sich kein anderer Maßstab: Auch in Wohnvierteln mit gehobenen Quadratmeterpreisen müsse die Abfallentsorgung sichergestellt sein.

Sie suchen Unterstützung beim Verkauf Ihrer Eigentumswohnung mit einer schwierigen Lage? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern! 

 

Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%BCllabfuhr

https://de.wikipedia.org/wiki/Altglas

https://de.wikipedia.org/wiki/Altpapier

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

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Vom Büro an den Küchentisch: das Homeoffice

Home Office

Aufgrund des Coronavirus bleiben viele Büros geschlossen. Trotzdem muss das Leben und auch das Geschäft weiter gehen. Bleibt also das Homeoffice als einziger Ausweg. Was für einige nach einem großen Vergnügen klingt, ist für andere der pure Albtraum. Egal wie Sie dazu stehen, das Homeoffice ist eine wahre Herausforderung. Doch wie organisiert man die Zeit im Homeoffice richtig?

Wer zum ersten Mal im Homeoffice arbeitet, sollte nicht den gewohnten Arbeitsfluss erwarten. Zu groß ist die Ablenkung durch die alltäglichen Dinge im eigenen Heim. Sprechen Sie sich daher vorher unbedingt mit Ihrer Familie ab und machen Sie einen Arbeitsplan, damit Sie ungestört arbeiten können.

Der wichtigste Schritt zum erfolgreichen Arbeiten liegt zunächst darin, sich einen ruhigen Arbeitsplatz zu suchen. Dabei ist es egal in welchem Zimmer dieser Platz lieg, so lange es ruhig und funktional eingerichtet ist.

Das Homeoffice benötigt Planung und Disziplin

Von zu Hause zu arbeiten benötigt sehr viel Planung und Disziplin. Nachdem also der passende Arbeitsplatz gefunden wurde, machen Sie sich daran Ihre Fristen und Ziele zu definieren und aufzuschreiben. Das ist besonders wichtig, weil die Zeit im Homeoffice meist besonders schnell vergeht. Falls Sie nicht an feste Arbeitszeiten gebunden sein sollten, finden Sie heraus zu welcher Tageszeit Sie am besten arbeiten können. Kennt man seine produktivsten Stunden, kann man in kürzerer Zeit effizient arbeiten und somit mehr Arbeit erfolgreich erledigen.

Finden Sie dabei auch gleich heraus, wie lange Ihre Konzentrationsspanne ist. Je nachdem können Sie dann Ihre Pause planen. Haben Sie also das Gefühl Ihre Konzentration lässt nach einer halben Stunde Arbeit nach, dann machen Sie eine kurze Pause und weiter geht es. Pausen sind auch im Homeoffice wichtig, denn sonst sind Fehler vorprogrammiert.

Das Homeoffice macht einsam

Die meisten vermissen im Homeoffice vor allem die soziale Komponente. Das Homeoffice kann einsam machen. Zum Glück ist die Videochat-Technik schon so weit, dass man von überall aus kommunizieren kann. Daher sollten Sie das auch tun. Kommunizieren Sie mit Ihren Kollegen. Lassen Sie Ihren Chef wissen, wie weit Sie gekommen sind. Treffen Sie sich als Gruppe online und besprechen Sie neben der Arbeit auch, wie Sie sich zu Hause fühlen.  Sie werden schnell erkennen, dass Sie mit Ihren Problemen nicht allein dastehen.

Auch zu Hause müssen Sie irgendwann Feierabend machen. Leichter gesagt als getan, wenn man eigentlich schon zu Hause ist. Fahren Sie den PC herunter, klappen Sie den Laptop zu und schalten Sie das Smartphone aus. Geben Sie sich auch zu Hause eine Routine. Was Sie am Tag bis zum Feierabend nicht geschafft haben, machen Sie am nächsten Tag weiter.

Sie suchen Unterstützung beim Verkauf Ihrer Immobilie? Wir sind aus dem Homeoffice für Sie da. Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern!

 

Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Telearbeit#Homeoffice_wegen_COVID-19

https://www.arbeitsrechte.de/home-office/

https://de.wikipedia.org/wiki/Aufmerksamkeit

 

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Virtuelle Besichtigungen als Schutz vor Corona

Virtuelle Besichtigung

Die Auswirkungen der Corona-Krise sind auch auf dem Immobilienmarkt spürbar. Viele Menschen fragen sich: Kann ich jetzt noch eine Immobilienbesichtigung machen? Die Antwort ist: Das geht. Denn viele RE/MAX-Makler bieten virtuelle Besichtigungen. Lässt sich die Besichtigung wirklich nicht vermeiden, gelten die empfohlenen Schutzmaßnahmen.

Eigentümer, die eine Immobilie verkaufen müssen oder wollen, fragen sich, wie es möglich ist, eine Immobilienbesichtigung sicher durchzuführen. Trotz Corona-Krise muss auf Besichtigungen nicht verzichtet werden, wenn sie im Internet stattfinden. Aber wie geht das überhaupt?

Viele RE/MAX-Makler arbeiten schon seit längerem mit sogenannten virtuelle Touren. Ähnlich wie bei Google Streetview kann die Immobilie per Mausklick besichtigt werden. Der RE/MAX-Makler kann sogar per Telefon oder Videokonferenz dazugeschaltet werden, so dass wichtige Informationen jederzeit gegeben werden können.

Fragen Sie den RE/MAX-Makler Ihres Vertrauens, ob er Ihnen helfen kann, so eine virtuelle Führung durchzuführen. Möglichkeiten gibt es viele: per Video oder per 360 Grad-Tour. Stehen das Haus oder die Wohnung leer, kann der Makler vor Ort auch eine Live-Übertragung über das Handy durchführen.

Im Ausnahmefall kann auch jetzt noch eine Besichtigung vor Ort erfolgen. Dann gelten höchste Vorsichtsmaßnahmen, Gruppenbesichtigungen sind nicht möglich. Bei Einzelbesichtigungen gilt wie empfohlen: Auf mindesten 1,5 Meter Abstand bleiben, nicht die Hände geben. Darüber hinaus sollten Eigentümer Oberflächen wie Türklinken, Treppengeländer und Ähnliches nach jeder Besichtigung desinfizieren. Dabei ist darauf zu achten, dass das Desinfektionsmittel auch Viren nachweislich wirksam ist. Meist steht das auf der verwendeten Flasche im Kleingedruckten

Sind Sie unsicher, ob Sie eine Immobilienbesichtigung durchführen oder an einer teilnehmen sollen? Rufen Sie Ihren RE/MAX-Makler an und fragen Sie ihn nach den Möglichkeiten, die er anbietet.

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

https://www.remax.de/corona-de.aspx?preview=public&lang=de-DE&t=637201183870176001

 

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Coronavirus – digitale Besichtigungen statt Besichtigung vor Ort

Coronavirus

Fieber, trockener Husten, Atemnot – ist es das Coronavirus oder eine „gewöhnliche“ Influenza? Viele Menschen sind sich unsicher, ob Sie jetzt Immobilienbesichtigungen durchführen sollen. Profimakler können helfen: denn oft ist ein Ersteindruck auch über virtuelle Besichtigungen möglich. Wenn es nicht vermeiden lässt, ist äußerste Vorsicht geboten.

Die Immobilie ist inseriert und schon melden sich viele Interessenten, die die Immobilie gern besichtigen würden. Ebenso möchten viele Verkäufer auch den Immobilienverkauf schnell hinter sich bringen. Doch jetzt – durch das Coronavirus – sind Verkäufer und Kaufinteressenten verunsichert, ob sie jetzt Besichtigungen durchführen sollen.

Viele Profimakler setzen schon seit längerem auf virtuelle Touren. Ähnlich wie bei Google Streetview können Immobilien Raum für Raum besichtigt werden, sogar mit Führung durch den Makler. Fragen Sie den Makler Ihres Vertrauens, ob er Ihnen helfen kann, so eine virtuelle Führung durchzuführen. Möglichkeiten gibt es viele: per Video oder per 360 Grad-Tour. Wenn die Immobilie nicht mehr bewohnt ist, kann der Makler vor Ort auch eine Live-Übertragung über Facebook oder per Videokonferenz durchführen.

Solange keine Ausgangssperre in Deutschland gilt und selbstverständlich nur wenn es sich wirklich gar nicht vermeiden lässt, etwa weil ein Notverkauf ansteht, kann noch eine Besichtigung vor Ort erfolgen. In einer Gruppe kann das nicht mehr passieren. Massenbesichtigungen wie in einigen Metropolen wären unter den gegebenen Umständen verantwortungslos.

Bei ausnahmsweisen Einzelbesichtigungen gelten die üblichen Regeln wie im restlichen Alltag auch: Auf Abstand bleiben, nicht die Hände geben und so weiter. Darüber hinaus sollten Eigentümer Oberflächen wie Türklinken, Treppengeländer und Ähnliches nach jeder Besichtigung desinfizieren. Dabei ist darauf zu achten, dass das Desinfektionsmittel auch Viren nachweislich wirksam ist. Einen Hinweis darauf befindet sich in der Regel auf der Verpackung.

Wer solche Vorkehrungen trifft, ist auch jetzt für einen Besichtigungstermin gerüstet.

Planen Sie Immobilienbesichtigungen und sind unsicher, wie Sie damit umgehen sollen? Rufen Sie uns an, wir können Ihnen gegebenenfalls eine virtuelle Besichtigung anbieten.

 

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Coronavirus – Was muss ich zu Hause und bei Besichtigungen berücksichtigen?

Coronavirus

In Deutschland gibt es noch keine Ausgangssperre wie in Italien. Aus Vernunft sind bereits jetzt viele Menschen zu Hause geblieben. Was aber gilt es zu beachten bei unvermeidbaren Immobilienbesichtigungen, Besuch oder wenn Lieferungen kommen? So minimieren Sie das Risiko von Infektionen.

Auch wenn man zu Hause bleibt, kommt es zu Kontakt mit anderen Menschen. Ob es der Briefträger, der Paketdienst oder Freunde sind, die zu Besuch kommen oder ob es um eine dringende Immobilienbesichtigung geht zum Beispiel bei Notverkäufen, die sich wirklich nicht vermeiden lässt – mit den richtigen Vorsichtsmaßnahmen können Sie das Risiko von Infektionen deutlich minimieren.

Das Coronavirus kann auch auf Oberflächen eine Zeit lang überdauern. Virologen halten das Risiko einer Infektion über Türgriffe oder Oberflächen zwar für gering, schließen aber nicht aus, dass eine Übertragung grundsätzlich möglich ist.

Es ist also ratsam, auch zu Hause die bekannten Hygiene-Regeln einzuhalten. Viren, die sich auf Oberflächen befinden wie Türklinken oder Geld, können mit Desinfektionsmitteln wirksam bekämpft werden. Allerdings sollte bei der Wahl des Mittels darauf geachtet werden, dass sich die Wirkung nicht nur auf Bakterien beschränkt, sondern auch auf Viren.

Wenn Sie – weil unvermeidlich – gerade den Verkauf einer Immobilie vorbereiten und Besichtigungen planen, ist also besondere Vorsicht geboten. Fragen Sie den Makler Ihres Vertrauens nach der Möglichkeit einer virtuellen Besichtigung, die einem Großteil der Interessenten bereits genügen wird, um festzustellen, ob die Immobilie für sie passt oder nicht.

Sollten Sie eine Besichtigung wirklich nicht vermeiden können, haben wir hier die wichtigsten Hygieneregeln für Sie noch einmal zusammengefasst.

Folgende Maßnahmen sind dagegen hilfreich:

  • Hände regelmäßig und mindestens 20 Sekunden mit Seife und bis zum Handgelenk waschen
  • In Armbeuge niesen und husten, nicht in die Hand
  • Keine Hände schütteln
  • Ins Gesicht fassen vermeiden, denn hier sind die Schleimhäute (Mund, Augen, Nase)
  • Gut lüften
  • Menschenansammlungen meiden

Atemmasken helfen nur in einem Fall: wenn man selbst Symptome hat. Dabei helfen allerdings Papiermundschutz, Mund-Nasen-Schutz oder eine N95-Maske aus dem Baumarkt kaum. Nur eine FFP3-Maske kann vor Viren-Tröpfchen schützen.

Planen Sie Immobilienbesichtigungen und sind unsicher, wie Sie damit umgehen sollen? Rufen Sie uns an, wir können Ihnen gegebenenfalls eine virtuelle Besichtigung anbieten.

 

Sind Sie sich unsicher, ob Sie Ihre Immobilie jetzt verkaufen können? Kontaktieren Sie uns! Wir übernehmen das für Sie.

 

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Wie lang überlebt das Coronavirus an Türgriffen?

Coronavirus Türgriffe

Smartphones, Türklinken und Haltegriffe in Bus und Bahn. Der Alltag ist kaum zu bewältigen, ohne Dinge anzufassen. Doch hier besteht auch die Gefahr, sich anzustecken. Deshalb fragen sich viele Menschen, wie lange das Coronavirus (Sars-CoV-2) zu Hause und auf Oberflächen überlebt.

Noch gibt es keine Ausgangssperre in Deutschland wie in Italien. Freunde besuchen sich, Kinder werden in Gruppen betreut. Virologen halten das Risiko, sich über Kontakte mit dem Virus auf Oberflächen zu infizieren, zwar für gering, doch die Studien dazu gehen weit auseinander. Auf Nummer sicher zu gehen, heißt wie empfohlen Selbstquarantäne. Wer Besuche empfangen muss, sollte neben den bekannten Vorsichtsmaßnahmen auch Oberflächen gründlich desinfizieren.

Laut des US-Gesundheitsinstituts NIH und der Seuchenschutzbehörde CDC ist das Coronavirus bereits nach drei Stunden nicht mehr in der Luft nachweisbar. Auf Edelstahl und Kunststoff soll es dagegen bis zu 72 Stunden überleben. Den US-Forschern ging es darum, herauszufinden, wo das Virus besonders gut überlebt und wo dadurch Übertragungen möglich sind. Allerdings ist bisher dem Robert-Koch-Institut kein Fall bekannt, indem Gegenstände das Virus übertragen haben. Prinzipiell ist eine Ansteckung auf diesem Wege dennoch möglich, auch wenn das Risiko deutlich niedriger ist als bei einer Tröpfchen-Infektion von Mensch zu Mensch. Eine Studie der Universität Greifswald und der Ruhr-Universität Bochum im Februar ergab, dass das Virus bis zu neun Tagen auf Metall-, Glas- oder Kunststoffflächen überleben kann.

Die Experten sind sich also unsicher. Wie hoch das Risiko einer Übertragung ist, kann aus der Studie nicht abgeleitet werden. Denn für die Übertragung des Virus spielt auch die Konzentration der Viren eine Rolle. Wie hoch die Konzentration der Viren auf einer Oberfläche für eine Infizierung sein muss, ist derzeit noch nicht bekannt.

Um sich zu schützen, empfehlen Experten eine Desinfektion und Reinigung von Oberflächen regelmäßig vorzunehmen. Hierbei ist darauf zu achten, dass das Desinfektionsmittel nachweislich gegen Viren wirkt. Den Hinweis dazu finden Sie auf der Verpackung. Da sich aber nicht immer vermeiden lässt, auch nicht-desinfizierte Oberflächen zu berühren, raten die Experten dazu, sich regelmäßig die Hände zu waschen. Hier genügt auch das Waschen mit Seife. Es sollte mindestens 20 Sekunden dauern und auch gründlich zwischen den Fingern und bis zum Handgelenk gewaschen werden.

Sind Sie unsicher, wie jetzt Besichtigungen durchgeführt werden können? Als Immobilienprofis achten wir auf sämtliche empfohlenen Vorsichtsmaßnahmen. Darüber hinaus können wir Ihnen auch virtuelle Besichtigungen ermöglichen. Rufen Sie uns gern an und bleiben Sie gesund.

 

Foto: © Thor_Deichmann/Pixabay.com

Warum Makler-Alleinauftrag?

Theoretisch ist es kein Problem mehrere Makler mit dem Verkauf einer Immobilie zu beauftragen, denn eigentlich zahlt man ja sowieso nur den Makler, der den Verkauf getätigt hat. Viele Eigentümer glauben, dass sie damit den Verkaufsprozess beschleunigen würden. Aber leider ist genau das Gegenteil der Fall. Die Verkaufszeit zieht sich unnötig in die Länge und der optimale Preis wird auch nicht erreicht.

Die meisten Eigentümer unterschätzen den Aufwand, der mit dem Verkauf einer Immobilie zusammenhängt. Denn eine Immobilie zu verkaufen, bedeutet nicht nur die Immobilie ins Internet zu stellen und Besichtigungen durchführen. Wer den optimalen Preis für seine Immobilie erzielen möchte, muss sich schon vorher um einiges kümmern.

Profi-Makler überzeugen mit Erfahrung und Kenntnis der aktuellen Marktlage

Dafür sind sowohl Erfahrung und auch die Kenntnis der aktuellen Marktlage wichtig. Profi-Makler besorgen allen wichtigen Unterlagen, wie den Energieausweis, und erstellen auf die Zielgruppe abgestimmte Exposés und vieles mehr. Außerdem kümmern sie sich um die optimalen Immobilienfotos und setzen Tools wie den 360-Grad-Rundgang ein.

Da dies einen Aufwand für den Makler bedeutet, ist es nicht verwunderlich, dass der Verkauf einer Immobilie, an der mehrere Makler beteiligt sind, auch immer ein Risiko für den Makler ist. Unter Umständen investiert er nämlich eine Menge Zeit in ein Projekt, für das er am Ende nicht entlohnt wird. Um also genau festzulegen, wo man steht, gibt es den sogenannten Maklervertrag. Dort regeln Profi-Makler alle Punkte der Zusammenarbeit mit dem Immobilienverkäufer.

Doppelt inseriert verschreckt Interessenten

Stellen Sie sich vor Sie sehen die gleiche Immobilie zweimal mit unterschiedlichen Fotos und Makler inseriert. Das würde Sie nicht nur verwirren, sondern Sie auch an der Seriosität der Immobilie zweifeln lassen. Auch ist es unklar, an wen sich der potentielle Interessent wenden soll. Die Praxis hat gezeigt, dass sich eine Immobilie schlechter verkauft, wenn sie von vielen Maklern angeboten wird.

Daher ist der Hausverkauf eine Geschäftsbeziehung, die auf Vertrauen basieren muss. Deshalb können sich Eigentümer vor dem Verkauf auch mit mehreren Maklern treffen, um den für sie vertrauensvollsten zu finden und eine Entscheidung zu treffen.

Mit dem richtigen Immobilienprofi an der Seite, verschaffen sich Eigentümer auch rechtliche Sicherheit. Profi-Makler kennen sich mit den Bedürfnissen ihrer Kunden aus. Für sie steht Diskretion an oberster Stelle. Sie kümmern sich um die komplette Transaktion und führen sie zu einem schnellen und sauberen Abschluss. Außerdem schützen sie vor Irritationen auf beiden Seiten. Sie unterscheiden wahre Interessenten von Scheininteressenten und bewahren die Eigentümer somit vor Besichtigungstourismus und unnötigen Besichtigungen. Ein Makler-Alleinauftrag ist ein Pakt der Wertschätzung und des Vertrauens auf Gegenseitigkeit.

Sie wollen einen Makler, dem Sie beim Verkauf Ihrer Immobilie vertrauen können? Kontaktieren Sie uns jetzt für ein unverbindliches Kennenlerngespräch.

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Makler

https://de.wikipedia.org/wiki/Besichtigung

https://de.wikipedia.org/wiki/Maklervertrag

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Zahl des Monats

46 Prozent

Alles wird immer smarter. So auch unser Heim. Eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsunternehmens Splendid Research hat herausgefunden, dass ganze 46 Prozent der Befragten zumindest eine Smart Home-fähige Anwendung nutzen. Ganze 12 Prozent nutzen mehrere Anwendungen, die zu einem System verknüpft wurden. Interessiert an einer Nutzung waren 28 Prozent.

Angewendet werden die Smart-Home-Anwendungen vor allem in den Bereichen Entertainment und Kommunikation, Energiemanagement, Gesundheit und Gebäudesicherheit. Dabei waren vor allem Komfort, Sicherheit und Spaß die meist genannten Anschaffungsgründe. 26 Prozent der Befragten lehnen das Smart Home kategorisch ab. Gründe dafür sind vor allem eine zu teure Anschaffung, Sorgen um die Privatsphäre und die Angst vor Hacker-Attacken.

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So hilft die Gütertrennung bei der Scheidung

Nicht nur der gemeinsame Name, sondern auch das gemeinsame Vermögen sind oft Diskussionsthemen vor der Hochzeit. Und das nicht ohne Grund, denn schon vor der Eheschließung können Paare eine Gütertrennung vereinbaren. Das bedeutet, dass im Falle einer Trennung das jeweilige Vermögen komplett getrennt wird und damit die Verhältnisse im Falle einer Trennung klar geregelt sind. Das gilt dann nicht nur für die Finanzen, sondern auch für etwaige Immobilien.

Das Ehe- und Familienrecht unterscheidet zwischen drei Formen des Güterstandes. Da wären der gesetzliche Güterstand, die Zugewinngemeinschaft und die Wahlgüterstände. Zu diesen gehören die „Gütergemeinschaft“ und die „Gütertrennung“.  Allerdings treten diese beiden nur in Kraft, wenn sie vorher in einem Ehevertrag verankert wurden.

Die Gütertrennung ist in §1414 BGB geregelt und besagt, dass Eheleute in Ihrem Ehevertrag die gesetzliche Zugewinngemeinschaft streichen können und damit automatisch Gütertrennung gilt. Damit fallen die Vermögensbestände nicht in einen Topf, egal ob die Güter vor oder in der Ehe erworben wurden. Jeder Partner verfügt über sein eigenes Vermögen. Aus vermögensrechtlicher Sicht bleiben sie also unverheiratet.

Gütertrennung erleichtert Scheidungsabwicklung

Kommt es dann zu einer Scheidung, erleichtert die Gütertrennung die Abwicklung erheblich. Bei einer Zugewinngemeinschaft wird im Falle der Scheidung der Vermögenszuwachs nach der Heirat ausgeglichen – beide Eheleute erhalten gleich viel. Bei der Gütertrennung wird dagegen nur über das Vermögen verhandelt, das Teil der ehelichen Gemeinschaft ist.

Zum Vermögen zählt nicht nur Geld: Immobilien wie ein gemeinsames Haus oder eine Wohnung sowie die gemeinschaftlich angeschafften Möbel oder das Familienauto gelten als gemeinsames Gebrauchsvermögen.

Über all das muss man sich bei einer Gütertrennung keine Sorgen machen. Es besteht keinerlei Anspruch auf das Vermögen des Partners. So können Streitigkeiten um Eigentümer im Falle einer Scheidung oder Trennung vermieden werden.

Wurde allerdings eine Immobilie während der Ehe gemeinschaftlich gekauft, dann ist diese von der Gütertrennung ausgeschlossen. Im Falle einer Scheidung muss dieses Gebrauchsvermögen aufgeteilt werden.

Im Idealfall ist Immobilienaufteilung im Ehevertrag festgehalten

Im Idealfall wurde bereits in einem Ehevertrag festgehalten, was im Falle einer Scheidung mit der gemeinsam angeschafften Immobilie geschehen soll und wer die eventuell noch bestehende Hypothek abzahlen soll. Übrigens kann das auch schon im Vertrag festgehalten werden, wenn noch kein Immobilienkauf in Planung ist. Die Gütertrennung an sich, kann auch nach der Eheschließung noch vereinbart werden. Wie Sie im Falle einer Scheidung mit Ihrer Immobilie weiter verfahren können, erklärt Ihnen ein erfahrener Profi-Makler.

Sie leben in Scheidung und wissen nicht was Sie mit Ihrer Immobilie machen sollen oder wieviel sie wert ist? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern! 

 

Nicht fündig geworden:

https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__1414.html

https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCtergemeinschaft_(Ehe)

https://de.wikipedia.org/wiki/Ehe

 

 

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Eigentumswohnung: Mein Balkon gehört allen

Eigentum ist nicht gleich Eigentum, wenn es um den Balkon einer Eigentumswohnung geht. Eigentümer möchten es sich auf dem Balkon nach dem eigenen Geschmack gemütlich machen. Besonders beliebt sind dabei Sichtschutz, Blumenkästen und rankende Pflanzen. Aber Vorsicht! Nicht alles ist erlaubt.

Wer sich als Wohnungseigentümer auf eine gewissen Privatsphäre beim Sonnen auf dem Balkon freut und deshalb mit dem Gedanken spielt eine Balkonbrüstung mit einem Sichtschutz aus Schilfmatten oder Segeltuch anzubringen, sollte erstmal einen Blick in die Gemeinschaftsordnung werfen. Denn mal abgesehen vom Bodenbelag, ist der Balkon Gemeinschaftseigentum.

Das bedeutet, er gehört der Wohnungseigentümerschaft insgesamt. Dies alles muss allerdings in der Gemeinschaftsordnung verankert sein. Sollte die also die Schaffung der eigenen Privatsphäre nicht erlauben, kann so ein Sichtschutz wegen der optischen Auswirkungen auf die Fassade, schnell als bauliche Änderung gelten.

Balkone nicht ohne Genehmigung umbauen

Dies gilt vor allem für Balkonverglasung, Ersatz des Balkongeländers oder die Anbringung von Jalousien. Sogar die Erhöhung einer Trennwand zum Nachbarbalkon ist davon betroffen, wenn diese etwa nur die Höhe der Balkonbrüstung hatte. Wer ohne Genehmigung baut, kann im ungünstigsten Fall zum Rückbau auf eigene Kosten gezwungen werden.

Bei der Bepflanzung des Balkons sieht das etwas anders aus. Hier genießt der Eigentümer wesentlich mehr Freiheit. Selbst wenn die Gemeinschaftsordnung nichts zu diesem Thema sagt, ist die Bepflanzung des Balkons erlaubt. Die gilt auch, selbst wenn die Pflanzen von außen sichtbar sind.

Allerdings dürfen die Pflanzen keinen Nachteil für die anderen Bewohner haben. Das heißt also, die Pflanzen dürfen nicht zu den Nachbarn hinüberwuchern, oder die darunter liegenden Balkone mit dem Gießwasser berieseln.

Instandsetzungskosten sind Gemeinschaftskosten

Gemeinschaftssache ist es vor allem, wenn es um die Kosten von Instandhaltung, Reparatur und Erneuerung der Balkone geht. Wenn die Gemeinschaftsordnung nichts anderes aussagt, ist dafür nämlich die Eigentümergemeinschaft verantwortlich. Meist ist aber in der Gemeinschaftsordnung verankert, dass die Pflicht zur Instandhaltung und Reparatur den einzelnen Eigentümer betrifft. Damit erhält er aber nicht das Recht den Balkon nach seinen Wünschen zu gestalten.

Der sanierte Balkon muss den bisherigen Zustand wiederherstellen. Außerdem entscheidet die Gemeinschaft wann saniert werden soll. Dabei muss sie NICHT auf die finanzielle Situation des Einzelnen Rücksicht nehmen.

Wer also vorhat eine Wohnung zu kaufen, solle vorher besser einmal die Gemeinschaftsordnung lesen. Dabei sollte er vor allem auch auf andere Einschränkungen der Nutzungsrechte achten.

Sie möchten wissen, worauf Sie beim Verkauf oder Kauf einer Eigentumswohnung achten müssen? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeinschaftsordnung

https://de.wikipedia.org/wiki/Wohnungseigentum_(Deutschland)

https://anwaltauskunft.de/magazin

 

 

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Immobilie rechtzeitig vererben – Familienstreitigkeiten vermeiden

Vorerbe

Fast jedes zweite Erbe ist heutzutage eine Immobilie. Das führt oft zu Familienstreitigkeiten. Um dem vorzubeugen, vererben viele ihre Immobilie lieber schon zu Lebzeiten. Immobilien, Geld und Unternehmen können frühzeitig auf Nachkommen übertragen werden. Jedoch gibt es auch hier kleine Fallen.

Sollten Sie Ihr Erbe nicht in einem Testament geregelt haben, entscheidet der Gesetzgeber über die Erbfolge. Erben sind dann Ehepartner, Kinder, Geschwister oder Enkel. Hätten Sie zum Beispiel drei Kinder, würde das Erbe unter den drei Kindern aufgeteilt. Das ist bei Geld auch noch relativ einfach. Anders ist es da bei Immobilien. Nicht selten stellt das die Erben vor eine große Herausforderung. Selbst wenn die Erben sich einig sein sollten, kostet der Erbmarathon viel Zeit und Mühe.

Deshalb übertragen immer mehr Deutsche das Erbe schon zu Lebzeiten. Das nennt sich dann: Vorweggenommene Erbfolge. Das heißt also, dass Sie selber entscheiden können wer was bekommt. Außerdem können dadurch die Erbschaftssteuer und der Pflichtteil reduziert werden. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn Sie die Immobilie an bestimmte Personen, wie Ehegatten oder Kinder, übertragen werden soll. So können Sie zum Beispiel Ihren Kindern einen möglichst sorglosen Start in das Berufsleben ermöglichen oder den Ehepartner absichern. Lassen Sie sich dabei von einem Immobilienprofi beraten.

Dabei sollte das Vorerbe allerdings nicht als reine Schenkung betrachtet werden. Denn, sollten noch Schulden auf der Immobilie ruhen, so werden diese an den neuen Eigentümer mit übertragen. Generell ist das Vorerbe auch an Regeln geknüpft. Da Sie noch zu Lebzeiten Ihre Existenzgrundlage aus der Hand geben, müssen Sie sich vorher absichern, indem Sie Ihre Rechte an dem Vermögen behalten. Es ist Ihnen nämlich erlaubt, das übertragene Vermögen zu nutzen und zu verwalten. Dies nennt sich dann Nießbrauchrecht. Es empfiehlt sich also Ihre Rechte am Vermögen im Übergabevertrag zu regeln.

Meist wird ein lebenslanges Wohnrecht vereinbart, wenn eine Immobilie vorzeitig an künftige Erben übertragen wird. Dies wird dann in einem Vertrag festgehalten. Außerdem ist es ratsam, Rückforderungsrechte in den Vertrag aufzunehmen. Das ist dann wichtig, wenn der Erbe die Immobilie verkaufen will oder verschuldet ist. Sollte eine Privatinsolvenz drohen, können Sie Ihr Erbe zurückerhalten, damit es nicht gänzlich verloren geht.

Um hier als Erblasser den Überblick nicht zu verlieren, empfiehlt es sich, einen Immobilienprofi zu Rate zu ziehen. Dieser berät Sie, wie Sie Ihr Immobilien-Erbe am besten sichern.

Fragen Sie sich, was aus Ihrer Erbimmobilie werden soll? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

Nicht fündig geworden:

https://www.finanztip.de/vor-und-nacherbschaft-testament/

https://www.testamentsregister.de/testament/gestaltungsinstrumente/vor-und-nacherbschaft

https://de.wikipedia.org/wiki/Nacherbe

 

Foto: © Wavebreakmedia/Depositphotos.com

Scheininteressenten frühzeitig erkennen

Scheininteressenten

Ihre Immobilie wurde gerade inseriert und schon steht Ihr Telefon nicht mehr still und das E-Mail-Postfach quillt über. Aber woher wissen Sie, ob diese zahllosen Interessenten Ihre Immobilie wirklich kaufen wollen und nicht nur Besichtigungstouristen sind? Kaum ein Verkäufer möchte Zeit an unnötige Besichtigungen verschwenden.

Nicht alle, die eine Immobilie besichtigen, haben die Absicht diese auch zu kaufen. Nicht nur die sogenannten Besichtigungstouristen: Menschen die in Ihrer Freizeit gerne Immobilien besichtigen. Sondern auch die mangelnde Kreditwürdigkeit oder Kaufkraft der Interessenten verzögern oft den Verkauf einer Immobilie. Immobilienexperten geben zu, dass diese sogenannten Scheininteressenten, selbst mit geschultem Auge schwer zu erkennen sind. Allerdings gibt es einige Tricks, um die wirklichen Interessenten von den Scheininteressenten zu unterscheiden.

Exposé entlarvt Scheininteressenten

Ein exzellentes Exposé hilft bereits dabei die Interessengruppe zu verkleinern. Denn, je mehr Fragen dieses Exposé beantwortet, desto leichter können die Interessenten entscheiden, ob die Immobilie ihren Wünschen entspricht, oder nicht. Bekommen Interessenten durch ungenaue Fotos einen falschen Eindruck, so kann es passieren, dass Sie Besichtigungen durchführen, bei denen Interessenten sagen werden: „Das habe ich mir anders vorgestellt.“

Eine andere Möglichkeit sind die 360-Grad-Touren. Hier haben Sie die Möglichkeit ein Zimmer, zum Beispiel das Wohnzimmer, für den Interessenten freizuschalten. Möchte er einen Rundgang durch die gesamte Immobilie erleben, muss er die anderen Räume durch Angabe seiner E-Mail-Adresse freischalten. Besichtigungstouristen möchten das in der Regel nicht.

Mit den richtigen Fragen Scheininteressenten erkennen

Mit Hilfe der E-Mail-Adresse können Sie bereits durch klärende Fragen einen ersten Eindruck davon gewinnen, wie ernst der Interessent an der Immobilie interessiert ist. Fragen Sie zum Beispiel danach, wie seine Wunschimmobilie aussieht, wie lange er schon sucht, oder ob die Finanzierung schon steht. Je klarer die Antworten, desto eindeutiger ist auch das Interesse. Profi-Makler fühlen auch in einem Telefonat dem Interessenten auf den Zahn und erkennen, ob er wirklich interessiert ist.

Da Besichtigungstouristen ihr Hobby gerne auf den freien Tag legen, ist das Wochenende ihr beliebtester Zeitraum. In der Woche nehmen Sie sich selten Zeit. Bei ernsthaften Interessenten ist das anders. Sie versuchen ihre Besichtigungstermine auch unter der Woche wahrzunehmen und schaufeln sich dafür frei. Besichtigungstouristen, denen keine Termine am Wochenende angeboten werden, springen hier meistens ab. In Ausnahmefällen, wenn Interessenten beispielsweise extra aus einer weit entfernten Stadt anreisen, können Sie Termine auch am Wochenende vereinbaren.

Profi-Makler haben durch ihre langjährige Erfahrung ein Gefühl dafür entwickelt, wer ernsthaftes Interesse bekundet und wer nicht. Sie wissen aber auch, dass es besser ist, einem Besichtigungstouristen das Haus zu zeigen, als einen Käufer zu verlieren.

Sie wollen Ihre Zeit nicht mit Scheininteressenten vergeuden? Wir helfen Ihnen, tatsächliche Kaufinteressenten zu erkennen.

 

Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Schein

https://de.wikipedia.org/wiki/Expos%C3%A9

https://de.wikipedia.org/wiki/360-Grad-Video

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

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Zahl des Monats

48 Prozent

 

Laut statistischem Bundesamt besitzt fast jeder zweite Haushalt in Deutschland eine Immobilie. Dabei ist das Einfamilienhaus die häufigste Form des Eigentums. 31 Prozent der privaten Haushalte besaßen Anfang 2018 ein eigenes Haus. 14 Prozent der deutschen Haushalte konnten Eigentumswohnungen ihr Eigen nennen und fünf Prozent besaßen ein Zweifamilienhaus.

Unbebaute Grundstücke besaßen vier Prozent und weitere vier Prozent zählten sonstige Gebäude zu ihrem Eigentum. Mehrfamilienhäuser besaßen noch zwei Prozent der privaten Haushalte in Deutschland. Insgesamt waren Mehrfachnennungen möglich. Doch nicht nur die Zahlen dieser Statistik sind interessant, sondern auch die Tatsache, dass mit der Anzahl der in einem Haushalt lebenden Personen, auch die Wahrscheinlichkeit steigt, dass einer von ihnen eine Immobilie besitzt. Bei Haushalten mit mindestens vier Mitgliedern steigt der Eigentümeranteil auf 71 Prozent.

 

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Unterlagen: Welche brauche ich für den Hausverkauf und wo finde ich sie?

Fehlen wichtige Unterlagen, werden Kaufinteressenten oft skeptisch. Wer sich also entschlossen hat seine Immobilie zu verkaufen, endet meist damit im ganzen Haus nach den erforderlichen Unterlagen zu suchen. Fehlt dann doch noch etwas oder sind Dokumente abgelaufen, bleibt einem der Gang zu Ämtern und Behörden leider nicht erspart. Damit Sie nicht lange nach Ihren Unterlagen suchen müssen, haben wir die wichtigsten Unterlagen und wo Sie sie finden, für Sie zusammengestellt.

Grundbuchauszug

Zum Verkauf Ihrer Immobilie brauchen Sie den Grundbuchauszug. Darin ist vermerkt, wer der Eigentümer ist und ob das Grundstück mit Schulden oder einer Hypothek belastet ist. Sie erhalten den Grundbuchauszug beim Grundbuchamt.

Flurkarte

Neben dem Grundbuchauszug ist die Flurkarte ein wichtiges Dokument. Sie ist nämlich der amtliche Nachweis für die Existenz eines Grundstücks. Auf der Flurkarte findet man die Lage des Grundstücks, die Bebauung, sowie die Flur- und Flurstücknummer, welche zur Identifizierung des Grundstückes dient. Für die Flurkarte ist das Katasteramt zuständig.

Baupläne

Ein weiteres Puzzleteil zu Ihren vollständigen Unterlagen sind die Baupläne. Dazu gehören die Baugenehmigungsurkunde, eine Baubeschreibung und bei neueren Gebäuden eine Abnahmebescheinigung. Das alles bekommen Sie als kompletten Satz beim Bauamt.

Wohn- und Nutzfläche

Für die Interessenten Ihrer Immobilie ist auch die Berechnung der Wohn- und Nutzfläche wichtig. Oftmals wird man nach dem UR (umbauten Raum) beziehungsweise dem BRI (Brutto-Rauminhalt), also dem Volumen Ihres Objekts, gefragt. Diese Angaben finden Sie ebenfalls beim Bauamt oder bei Ihrem Architekten.

Baulastenverzeichnis

Der Auszug aus dem Baulastenverzeichnis wird von den Verkäufern gerne mal vergessen. Im Baulastenverzeichnis sind die öffentlich-rechtlichen Verpflichtungen eines Grundstückseigentümers verzeichnet. Dazu gehören zum Beispiel der Aufstellungsort der Mülltonnen oder bei An- oder Umbauten eine Abstandsfläche zum Nachbarn.

Energieausweis

Pflicht, und somit das wichtigste Dokument, ist der Energieausweis. Fehlt dieser bei der Besichtigung oder wird gegen die Vorgaben des Gesetzgebers verstoßen, drohen Bußgelder von bis zu 15.000 Euro. Einen Energieausweis stellen in der Regel qualifizierte Fachleute wie Architekten, Ingenieure, Energieberater oder auch Handwerksmeister mit entsprechender Zusatzausbildung aus.

Aufstellung über Instandhaltungsmaßnahmen

Weiterhin benötigen Sie eine Aufstellung aller Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen, sowie der Betriebskosten der letzten zwei Jahre, zum Beispiel Steuern und Versicherungen. Sollte man ein Mehrfamilienhaus oder eine Eigentumswohnung veräußern wollen, kommen noch Teilungserklärungen, Protokolle der letzten Eigentümerversammlungen und eventuelle Miet- oder Pachtverträge sowie der Nachweis über Wohn- und Nutzungsrechte hinzu. Diese Unterlagen erhalten Sie beim Grundbuchamt, der Hausverwaltung oder dem WEG-Verwalter.

Benötigen Sie Unterstützung bei der Organisation Ihrer Unterlagen? Möchten Sie, dass das jemand für Sie übernimmt? Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gern.

 

Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Grundbuchamt

https://de.wikipedia.org/wiki/Kataster

https://de.wikipedia.org/wiki/Baulastenverzeichnis

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

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Wenn die Immobilie nicht mehr zum Alter passt

Je nach Alter richten Bewohner unterschiedliche Bedürfnisse an ihre Immobilie. Als junge Familie kommt es vielleicht auf viel Platz an. Im Alter dagegen oft darauf, möglichst wenig Hindernisse zu haben. Doch häufig wird für viele Senioren schon das kleine dreistufige Podest an der Haustür zum Hindernis. Es ist also sinnvoll, sich als Eigentümer frühzeitig über Alternativen Gedanken zu machen.

Gerda Meyer war mit ihren 95 Jahren noch recht beweglich und aktiv, tägliche Spaziergänge und kleine Einkäufe bewältigte sie nicht ohne Stolz noch alleine, brauchte sonst kaum Assistenz. Sie war eine gesellige Dame, liebte es, beim täglichen Gang durch den Park mit Bekannten und Nachbarn ein Schwätzchen zu halten. Doch dann kam der Sturz im Treppenhaus ihrer Wohnung mit der Folge eines komplizierten Bruchs am Hüftgelenk. Zunächst pflegten die Angehörigen Gerda Meyer, waren aber bald überfordert mit dieser 24-Stunden- Aufgabe. „Ich wusste gar nicht mehr, wo mir der Kopf steht. Ich habe ja selbst eine Familie mit Kindern und einen Beruf. Seit dem Sturz, hatte ich keinen Feierabend mehr, keine Pausen, keinen Urlaub. Irgendwann konnte ich einfach nicht mehr“, erinnert sich die 50-jährige Claudia Meyer. Der Familienrat beschloss, sich nach einer passenden Pflegeeinrichtung umzuschauen, auch wenn Gerda Meyer, wie viele Pflegebedürftige, Angst davor hatte, ihr geliebtes Zuhause aufzugeben und in eine völlig neue Umgebung zu ziehen.

Befinden Sie und Ihre Familie sich gerade in einer ähnlichen Situation? Ringen auch Sie mit sich, die richtige Entscheidung für ihre geliebten Eltern oder Großeltern zu treffen? Egal, ob diese relativ plötzlich wie Gerda Meyer oder eher schleichend, wie zum Beispiel bei einer Demenzerkrankung, pflegebedürftig werden – wahrscheinlich sind auch Sie wie die meisten Angehörigen nicht hinreichend darauf vorbereitet, zum ersten Mal mit dieser Situation konfrontiert.

Generell ist eine Senioreneinrichtung für Sie die bessere Wahl, wenn

  • Ihr Angehöriger nur wenige Kontakte pflegt, aber mehr Austausch wünscht,
  • die Wohnung für die ambulante Pflege nicht geeignet ist,
  • Sie nicht in der Nähe wohnen oder keine Kapazitäten haben,
  • der Pflegebedarf sehr hoch ist
  • oder eine fortschreitende Demenz vorliegt.

Und bedenken Sie: Ein neues Zuhause in einer fachlich versiert und liebevoll geführten Pflegeeinrichtung kann auch die Chance für einen neuen positiven Lebensabschnitt beinhalten, der neben der Pflege auch viel Geselligkeit sowie körperliche und kulturelle Aktivitäten bietet. „Zuerst konnte ich mir gar nicht vorstellen, dass ich mich eingewöhnen werde, aber alle sind hier sehr nett zu mir. Ich mache täglich meine Übungen, nachmittags steht Bingo auf dem Programm und ich konnte neulich sogar mal wieder ins Theater gehen“, berichtet Gerda Meyer.

Benötigen Sie Unterstützung bei der Suche einer passenden, altersgerechten Immobilie? Kontaktieren Sie uns! Wir helfen Ihnen.

 

Nicht fündig geworden:

https://www.pflegegeldrechner.com/

https://de.wikipedia.org/wiki/Pflegeheim

https://de.wikipedia.org/wiki/Pflegebed%C3%BCrftigkeit

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

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So kalkulieren Sie Ihren Immobilienkauf richtig

Viele Menschen stellen sich angesichts der steigenden Mietkosten die Fragen, ob sie nicht lieber auf die eigene Immobilie umsteigen sollten. Wenn die monatliche Rate für die Immobilie nicht höher ist als die Miete, warum nicht? Damit dieses Vorhaben nicht im finanziellen Ruin endet, gibt es ein paar Dinge, die man beachten sollte.

Bevor Sie sich überhaupt auf die Suche nach einer Immobilie machen, sollten Sie vorher Ihr Budget genau berechnen. Listen Sie alle Einnahmen und Ausgaben auf. Danach ziehen Sie alle Fixkosten und die Pauschale für die Verpflegung ab. Anstelle der bisherigen Mieten fügen Sie die zukünftigen Tilgungszahlungen bei der Bank und die zukünftigen Nebenkosen für die Gebäudeversicherung, Müllabfuhr, Heizung, Wasser und Strom hinzu. Weiterhin sollten Sie einen bestimmten Betrag pro Monat zur weiteren Verwendung zur Seite legen. Dieses Geld können Sie dann später für unvorhergesehene Reparaturen verwenden.

Die maximal mögliche Kreditsumme beim Immobilienkauf

Mit dem Ergebnis kann man dann die maximal mögliche Kreditsumme berechnen. Dazu nehmen Sie Ihr maximales Budget und multiplizieren dies mit 12. Damit erhalten Sie die maximale Jahresbelastung. Teilen Sie dieses Ergebnis dann durch die Summe von Zins- und Tilgungssatz. Das ergibt dann die maximale Darlehenssumme. Natürlich müssen Sie auch das mitgebrachte Eigenkapital dabei berücksichtigen. Als Faustregel gilt, dass Sie 20 bis 30 Prozent der Gesamtkosten als Eigenkapital mitbringen sollten.

Jetzt kennen Sie Ihre mögliche Kreditsumme. Allerdings machen erst die Kaufnebenkosten den Kauf so richtig teuer. Zu dem Preis, den man im Exposé sieht, kommen nämlich noch Grunderwerbsteuer, Maklercourtage und die Notargebühren hinzu. Ein Profi-Makler klärt Sie vor dem Kauf ausführlich über die zusätzlichen Kosten auf.

Immobilienkauf bei niedrigem Zinssatz

Momentan ist der Zinssatz für Immobiliendarlehen sehr niedrig. Ein echtes Glück für Immobilienkäufer. Grundsätzlich gilt dabei: Je kürzer die Zinsbindungsfrist, desto günstiger der Zinssatz. Allerdings steigen mit einer kurzen Frist auch die Unsicherheiten. Was wenn der Zins wieder steigt? Eine Absicherung gegen einen unerwarteten Anstieg des Zinssatzes bieten langfristige Zinsbindungen. Allerdings bringen diese hohen Zinssätze mit sich.

Letztlich entscheidet der Käufer allein, welche finanzielle Verpflichtung er eingehen möchte. Allerdings sollte man dabei immer bedenken, dass ein schnelles Tilgen des Schuldenberges ratsam ist. Bei einer niedrig angesetzten Tilgungsrate ist zwar der Schuldenberg geringer, aber Sie brauchen womöglich 40 Jahre, bis sie schuldenfrei sind. Da es sich aber schuldenfrei schöner lebt, wäre es sinnvoll eine Tilgungsrate von zwei bis drei Prozent pro Jahr zu wählen, um den Schuldenberg schneller abtragen zu können.

Sie suchen nach einer passenden Immobilie? Kontaktieren Sie uns! Wir helfen Ihnen dabei.

 

 

Nicht fündig geworden:

 

https://www.bundesbank.de/resource/blob/615022/1ad824a012e919f3729f69774cc6555d/mL/s510atgv-data.pdf

https://de.wikipedia.org/wiki/Tilgungsdarlehen

https://de.wikipedia.org/wiki/Grunderwerbsteuer_(Deutschland)

 

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Mehr Cash im Alter – Mit Immobilienverrentung

Immobilienverrentung

Viele Senioren möchten sich auch im Alter etwas leisten oder ihre Kinder und Enkel finanziell unterstützen. Doch oft reicht die Rente gerade so zum Leben. Die Immobilienverrentung bietet Immobilieneigentümern dabei Möglichkeiten, das eigene Portemonnaie aufzubessern. Aber wie funktioniert es?

Was ist Immobilienverrentung?

Immobilienverrentung ist eigentlich gar kein neues Konzept. Dennoch wird es in Deutschland gerade erst immer bekannter. Im Prinzip verkaufen Senioren ihre Immobilie, können aber darin wohnen bleiben, das heißt sie behalten das Wohnrecht. Dabei können sich Verkäufer entscheiden, ob sie eine hohe Einmalzahlung erhalten möchten oder eine monatliche Rente. Das Wohnrecht kann lebenslang gelten oder zeitlich begrenzt sein. Das können die Verkäufer entscheiden. Verkäufer haben so ein zusätzliches Einkommen. Für Käufer ist es eine interessante Kapitalanlage.

Wie berechnet sich die Immobilienrente?

Die Rente richtet sich natürlich nach dem Wert der Immobilie. Um sich also kein Geld entgehen zu lassen, ist es ratsam, den Wert der Immobilie zu kennen. Hier hilft ein Profi-Makler. Durch seine langjährige Erfahrung und umfangreiche Marktkenntnis ermittelt er einen genauen Wert. Danach können Verkäufer zwischen einer Leibrente, einer Zeitrente oder einer kompletten Einmalzahlung wählen. Auch im Fall der Einmalzahlung kann ein lebenslanges Wohnrecht gewährt werden. Je nachdem für welches Verrentungsmodell sich Verkäufer entscheiden, danach richtet sich dann die Berechnung der monatlichen Rente.

Was sind Leib- und Zeitrente?

Bei der Leibrente erhält der Verkäufer eine Einmalzahlung und eine Rente auf Lebenszeit. Die Höhe der Rente ist dann abhängig von der Höhe der Einmalzahlung und der statistisch erwartbaren verbleibenden Lebensdauer des Verkäufers. Bei der Zeitrente gibt es ebenfalls eine Einmalzahlung und eine monatliche Rente. Für die Rente wird jedoch ein genauer Zahlungszeitraum festgelegt.

Welches Modell ist für mich das richtige?

Welches Modell für Sie in Frage kommt, hängt von Ihren persönlichen Vorstellungen und Wünschen ab. Möchten Sie Geld an Ihre Kinder und Enkel auszahlen oder sich einen Traum erfüllen? Reicht Ihre Rente bereits für den Lebensunterhalt, aber Sie sind auf eine größere Summe Geld angewiesen? Oder möchten Sie Ihren Lebensstandard erhöhen und dazu Ihre Rente aufbessern? Möchten Sie Ihren Lebensabend in der eigenen Immobilie verbringen oder in absehbarer Zeit in eine altersgerechte Wohnung ziehen?

Interessiert Sie die Immobilienverrentung? Kontaktieren Sie uns jetzt für eine Beratung. Gemeinsam finden wir heraus, welches Modell für Sie am besten geeignet ist.

 

Nicht gefunden, was Sie suchen? Dann lesen Sie hier:

https://www.handelsblatt.com/finanzen/immobilien/immobilienverrentung-mit-dem-eigenheim-das-einkommen-aufbessern/24577956.html?ticket=ST-9234520-FlbiFLpRTee7MlAJMAhu-ap1

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wohnen/immobilienverrentung-haus-gegen-rente-14993814.html

https://www.finanzen.de/news/immobilienverrentung-bietet-menschen-eine-neue-form-der-altersvorsorge

 

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Weg mit dem Graffiti

Graffiti entfernen

Das Haus ist frisch verputzt und erstrahlt in neuem Glanz. Doch kaum eine Nacht später ist die schöne neue Fassade mit Graffiti wieder „verziert“ worden. Viele Immobilieneigentümer und Verwalter verzweifeln an den Schmierereien. Oft hilft dabei nur eine professionelle Hausreinigung mit chemischen Mischungen. Davon halten vielen Eigentümer nicht viel. Aber gibt es Alternativen?

Graffitis findet man vor allem in Gegenden, in denen sich Tag und Nacht eher weniger Menschen befinden. Geringer ist die Wahrscheinlichkeit, wenn diese Gegenden wenigstens gut beleuchtet sind. Also: Je heller die Umgebung, desto geringer die Verunreinigungen. Auch Lacke und Anti-Graffiti-Schutz-Farben können das besprayen der Wände erschweren, aber nicht verhindern. Allerdings verlieren Sprayer schnell das Interessen an Hauswänden, die regelmäßig gereinigt werden.

Chemische Graffitireinigung

Sollte die Spraydose aber nun doch einmal zugeschlagen haben, greifen viele Immobilieneigentümer schnell zur chemischen Reinigung. Diese wird vor allem bei glatten, saugenden und nicht saugenden Untergründen eingesetzt. Bei der chemischen Graffitientfernung wird mit Hilfe eines speziellen Lösungsmittelgemisches das Bindemittel des Graffitis angelöst.

Dieses quillt dann an und kann hinterher ganz leicht mit Hilfe von Heißwasser-Hochdruck von der Fassade abgewaschen werden. Je nach Umweltauflagen muss das Wasser dann aufgefangen und gereinigt, bzw. von einem speziellen Unternehmen entsorgt werden. Da dies teuer und aufwendig ist, fragen sich viele Eigentümer natürlich zurecht, ob eine Entfernung von Graffitis auch ohne den Einsatz von Chemie möglich ist.

Chemielose Graffitireinigung

Mittlerweile gibt es neuartige Verfahren, welche bei der chemielosen Reinigung verwendet werden können. Durch ein Unterdruckverfahren werden dabei verschiedene Granulate aus einer Düse auf die verschmutzte Stelle geblasen. Das geschieht mit einer Geschwindigkeit von 400 km/h. Dadurch wird die Verunreinigung von der eigentlichen Oberfläche abgeplatzt.

Die dabei freiwerdenden Partikel werden gleichzeitig abgesaugt und die Umgebung damit nicht verunreinigt. Dabei geht dieses System sehr sanft vor. Hier mal ein Vergleich: Das System ist derart sanft, dass man sogar Druckerfarbe von einem Prospekt wegblasen kann, ohne dass das Papier beschädigt wird.

Der Vorteil dieser Methode ist, dass die Oberfläche nicht beschädigt oder abgetragen wird. Gleichzeitig wird die Farbe dabei nicht gelöst, sondern abgeplatzt. So werden Umweltverschmutzungen vermieden.  Eine Nachbehandlung des Untergrundes ist in den meisten Fällen nicht mehr notwendig.

Eine schnelle Entfernung de Verschmutzung führt mittelfristig dazu, dass Sprayer das Interesse an diesen Flächen verlieren und sie nicht mehr nutzen. Eine Graffitireinigung schreckt also nicht nur die Sprayer ab, sondern steigert auch den Wert der Immobilie.

Sie möchten wissen, wie sehr Graffiti den Wert Ihrer Immobilie mindert, oder ob es sich lohnt, Graffiti vor dem Verkauf zu entfernen? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Hier nicht fündig geworden?

https://de.wikipedia.org/wiki/Graffiti

https://www.bundespolizei.de/Web/DE/02Sicher-im-Alltag/05Weitere-Themen/04_Graffiti/Graffiti_node.html

https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/jugendkriminalitaet/illegale-graffiti/#c17490

 

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Alles ums Haus in einer App

Hausverwaltung App

Die Zukunft ist digital. Das geht auch nicht an unseren Immobilien vorbei. Bald tragen wir unser Heim in der Hosentasche stets bei uns. Durch die Digitalisierung werden immobile Dinge plötzlich mobil. Das Internet vernetzt dabei unterschiedliche Geräte, damit diese der Aufmerksamkeit der Menschen nicht mehr benötigen.

Diese Digitalisierung beginnt schon bei den Zählerkästen. Ein sogenanntes Smart Meter zählt in Echtzeit Ihren Verbrauch von Strom, Wasser und Heizung. Anstatt großer Zählerkästen oder -uhren gibt es nur noch unscheinbare Sensoren an den Leitungen. Diese sagen der App, wie viel durch sie hindurchfließt. Aber damit nicht genug, denn sie teilt auch die Zahlen den Energieversorgern mit und diese übermitteln dann die Rechnung auf Ihr Smartphone. Vorbei sind die Zeiten der vollen Ordnerschränke, denn alle Unterlagen werden in einer Cloud abgespeichert.

Stromfresser per App erkennen

Es bleibt Ihnen also Platz für einen neuen Hobbyraum. Durch die Echtzeitzählerstände wäre es sogar möglich, dass Sie keine Abschläge mehr zahlen und am Ende des Jahres auf eine Rückzahlung hoffen dürfen. Der Versorger könnte den Verbrauch entsprechend abrechnen. Außerdem erkennt das Smart Meter Ihre Stromfresser und teilt sie Ihnen mit. Somit wissen Sie sofort, welche Geräte Sie eventuell erneuern müssen.

Außerdem wird die App Ihre Neben- beziehungsweise Betriebskosten verwalten. Müllbeseitigung, Gebäudereinigung, Steuern, Flächen, Anzahl der Personen im Haushalt und den Verteilerschlüssel zur Berechnung, dies alles weiß die App. Damit hat auch hier das Warten auf die Abrechnung ein Ende. Dazu ist es auch noch klimafreundlich, denn auch hier werden die Aktenberge reduziert.

Der Hausaushang als App

Auch im Hauseingang hält die Digitalisierung Einzug, mit Hilfe des digitalen Hausaushanges. Stellt ein Nachbar fest, dass die Haustür nicht mehr schließt oder im Treppenhaus eine Lampe ausgefallen ist, tippt er dies in sein Handy und nur Sekunden später werden alle Bewohner per Aushang oder App darüber informiert.  Diese Nachricht erhält auch umgehend der zuständige Hausmeister. Hängen Sie also auch gleich ein Foto des Schadens an Ihre Nachricht. Umgekehrt können die Handwerker auch mitteilen, wenn die Reparaturen länger dauern. Auch über die Updates der letzten Eigentümerversammlung hält Sie die App auf dem Laufenden.

Die App als Türspion

Sollte es an der Tür klingeln, während Sie unterwegs sind, ersetzt das Smartphone Ihren Türspion. Durch eine Gegensprechanlage mit Kamera können Sie von unterwegs sehen, wer Sie besucht. Sollte es der Postbote sein, können Sie ihm gleich sagen, wo er das Päckchen abgeben soll. Sollten es ein guter Freund sein, können sie ihm genau sagen, wann Sie wieder zu Hause sind.

Somit macht die Digitalisierung Ihr Eigenheim nicht nur sicherer, sondern hilft Ihnen dabei auch noch Geld zu sparen. Mit dem eingesparten

Möchten Sie wissen, wie Sie Ihr Eigentum optimieren können? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern!

 

Hier nicht fündig geworden? Dann lesen Sie hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Intelligenter_Z%C3%A4hler

https://de.wikipedia.org/wiki/Smart_Home

https://de.wikipedia.org/wiki/Digital

 

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Wie Sie den richtigen Makler finden

Richtigen Makler finden

Der Verkauf einer Immobilie ist ein zeitaufwendiger und komplexer Prozess. Und das beginnt nicht erst, wenn Ihnen Interessenten die Tür einrennen. Wer seine Immobilie zu einem guten Preis verkaufen will, der muss den Vermarktungs- und Verkaufsprozess gut vorbereiten. Wenn das ein Makler übernimmt, ist der Immobilienverkauf für Sie entspannter. Jedenfalls, wenn es sich um einen Profi-Makler handelt. Aber wie finden Sie den richtigen?

Oft lassen sich Eigentümer von Nachbarn oder Bekannten einen Makler empfehlen. Das kann gut gehen. Muss aber nicht. Experten raten, die Kompetenz des Maklers unter die Lupe zu nehmen. Doch worauf ist hierbei zu achten?

Regionale Kompetenz

Die besten Makler kommen aus der Region. Denn die Immobilienmärkte unterscheiden sich deutschlandweit teilweise sehr. Unternehmen, die bundesweit agieren, sind mit den lokalen Märkten oft nicht so umfangreich vertraut. Ein Makler aus der Region dagegen kennt die Marktlage bestens.

Umfangreiche Marketingmittel

Wer einen Makler aus seiner Region gefunden hat, sollte seine Referenzen überprüfen. Empfehlen ihn andere aus Ihrem Ort? Präsentiert er Immobilien hochwertig und professionell? Häufig bieten Profi-Makler zusätzliche Marketingmittel an, wie zum Beispiel 360-Grad-Touren. Solche Tools ersparen Eigentümern nicht nur unnötige Besichtigungen, weil Interessenten zu jeder Zeit und von überall online die Immobilie besichtigen können. Sondern durch die virtuelle Tour können Makler auch sehen, wer wirklich an der Immobilie interessiert ist. Denn durch ein Tracking-Verfahren selektiert der Makler jene Nachfrager, die sich besonders lange in den virtuellen Räumen aufgehalten haben. Und nur mit diesen wird er Besichtigungstermine vereinbaren.

Professionelle Wertermittlung

Durch seine umfangreiche Marktkenntnis weiß er nicht nur, wie der Wert der Immobilie ermittelt wird, sondern auch welches Verfahren für Ihre Immobilie in Frage kommt: das Vergleichswertverfahren, das Sachwertverfahren oder das Ertragswertverfahren. Darüber hinaus berät er Immobilienverkäufer über den optimalen Verkaufspreis und die geeignete Verkaufsstrategie.

Vorgehensweise des Maklers

Wie viel Zeit nimmt sich der Makler für Sie? Anhand der Vorgehensweise des Maklers können Sie sehen, wie professionell der Makler arbeitet. Bekommen Sie eine Unternehmensbroschüre oder eine Übersicht über den Verkaufsprozess? Erklärt er Ihnen alle seine Aktivitäten offen und umfangreich? Vor der Wertermittlung wird der Profi-Makler immer eine vollständige Begehung der Immobilie durchführen und Einsicht in die relevanten Unterlagen nehmen.

Professionell Vermarktung

Wie wird Ihre Immobilie vermarktet? Besitzt der Makler eine geeignete Kameraausstattung oder arbeitet er mir Professionellen Fotografen für gute Immobilienfotos zusammen? Fertigt er aussagekräftige und optisch ansprechende Exposés an? Wo wird er Ihre Immobilie inserieren? Hat er vielleicht schon Interessenten in seiner Datenbank? Wenn das alles passt, haben Sie den richtigen Makler gefunden.

Wollen Sie prüfen, ob wir der richtige Partner für Sie sind? Lassen Sie sich unseren Leistungskatalog und unsere Unternehmensbroschüre zukommen. Wir beraten Sie gerne.

 

Nicht gefunden, was Sie suchen? Dann lesen Sie hier:

https://ivd.net/2016/10/zehn-merkmale-qualifizierter-immobilienmakler/

https://ivd.net/

https://de.wikipedia.org/wiki/Immobilienmakler

 

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Smart Meter – Clever den Strom zählen?

Smart Meter

Die Wäsche nur dann waschen oder das Elektroauto nur dann aufladen, wenn der Strom günstig ist. Smart Meter machen es möglich. Die intelligenten Messsysteme können weit mehr als nur den Strom zählen. Sie sollen nicht nur helfen, die Nebenkosten zu senken sowie den Stromverbrauch im Haus zu kontrollieren, sondern sie sollen auch mit den Haushaltsgeräten kommunizieren. Aber lohnen sich diese intelligenten Zähler im Mehrfamilienhaus?

Seit dem 01.02. 2020 sollen die alten Stromzähler durch Smarte Zähler ersetzt werden. Das aber zunächst nur bei Haushalten mit einem Stromverbrauch von über 6000 KW/h pro Jahr. Ein durchschnittlicher Vier-Personen-Haushalt liegt in der Regel unter diesem Wert. Die intelligenten Messsysteme – sogenannte Smart Meter – bestehen aus einem digitalen Stromzähler und einem Kommunikationsmodul. Während der Stromzähler permanent Daten sammelt, überträgt das Kommunikationsmodul die Daten über das Internet an Stromversorger und Netzbetreiber.

Smart Meter erkennt „Stromfresser“

Während klassische Stromzähler lediglich die Summe des verbrauchten Stroms anzeigen, kann man beim Smart Meter erkennen welches Gerät, wann, wieviel Strom verbraucht hat. Damit lassen sich die sogenannten „Stromfresser“ problemlos erkennen. Die laufend gesammelten Zählerstände werden vom Gerät ausgewertet und an den Stromlieferanten übermittelt. Dadurch ist denkbar, dass in Zukunft der Stromverbrauch exakt abgerechnet werden kann und keine Abschlagszahlungen mehr nötig sind. Außerdem ist eine Hoffnung, dass Verbraucher so zum Stromsparen angeregt werden.

Durch die gesammelten Daten lässt sich nachvollziehen, wann Strom verschwendet wird oder die Photovoltaikanlage Strom zu einem guten Preis ins Netz einspeisen lässt. Das lässt sich auch alles per App steuern.

Smarte Sicherheit für das Smart Meter

Der intelligente Stromzähler erhebt somit Daten und kommuniziert diese mithilfe des Smart Meter Gateways an Energieversorger, Netze und Kunden. Diese Daten unterliegen höchsten Datenschutzauflagen und nur Gateways, die die Auflagen des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) erfüllen, bekommen ein Zertifikat. Diese strengen Sicherheitsauflagen sollen verhindern, dass Unbefugte auf die Daten zugreifen. Zu den Sicherheitsvorkehrungen zählen laut BSI unter anderem:

  • Die Integration von Firewall-Mechanismen
  • Erlaubnis von Kommunikationsverbindungen ausschließlich von innen nach außen
  • Authentifizierung, Verschlüsselung und Integritätssicherung aller Kommunikationsflüsse
  • Nachweis einer sicheren Produktions- und Entwicklungsumgebung beim Gerätehersteller

Damit setzt das BSI die Messlatte für die Anforderungen an die Gerätehersteller sehr hoch an und steigert damit die Sicherheit des Smart Meters. Ob sich ein Smart Meter also lohnt, wird die Zukunft zeigen. Er ist auf jeden Fall ein erster, richtiger Schritt in der Energiewende.

Suchen Sie Unterstützung bei der Verwaltung Ihrer Immobilie? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

Hier nicht fündig geworden? Dann lesen Sie hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Intelligenter_Z%C3%A4hler

https://www.umweltbundesamt.de/daten/energie/stromverbrauch

 

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Fördermöglichkeiten für den Heizungsaustausch

Förderung Heizung

Effizientere Heizungen senken die Nebenkosten und entlasten die Umwelt. Damit möglichst viele Hausbesitzer davon profitieren, halten viele staatliche Einrichtungen Möglichkeiten zur Förderung bereit. Aber profitieren alle davon?

Generell gibt es die Fördermittel für den Austausch und die Optimierung einer Heizungsanlage. Die staatliche Förderung erfolgt dabei über die KFW und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Der Antrag auf Förderung sollte immer vor der Durchführung der Maßnahmen gestellt werden und erfolgt über Zuschüsse oder Kredite. Entscheidend für die Höhe der Fördermittel sind dabei der Gebäudetyp, sowie der Umfang der Maßnahme.

Förderung für den Umstieg auf erneuerbare Energien

Während die KfW vor allem Heizsysteme mit fossilen Brennstoffen fördert, unterstützt die BAFA ausschließlich den Umstieg auf erneuerbare Energien. Für die Besitzer einer Ölheizung ist dabei zu beachten, dass die KfW seit dem 01.01.2020 keine Förderung für Öl- oder Gas-Brennwertheizungen als Einzelmaßnahme oder als Heizungspaket anbietet. Dabei wird bei der Sanierung zum KfW-Effizienzhaus ein Wärmeerzeuger mit Öl auch nicht mehr berücksichtigt. Gasheizungen hingegen schon. Zur Berechnung für ein solches Gebäude können aber weiterhin auch nicht förderfähige Wärmeerzeuger wie eine Ölheizung hinzugezogen werden.

Darüber hinaus lässt sich eine Gasheizung in Kombination mit erneuerbaren Energien ergänzend zum BAFA-Förderprogramm finanzieren. Optimierungsmaßnahmen bei Heizungen für fossile und erneuerbare Energien, wie zum Beispiel der Austausch der Heizungspumpe sowie der Ersatz oder Einbau von voreinstellbaren Thermostatventilen werden ebenfalls gefördert.

Förderung der Heizung als Einzelmaßnahme

Die Förderung der Heizung als Einzelmaßnahme liegt seit Beginn des Marktanreizprogrammes vor allem bei der BAFA. Dabei übernimmt das Bundesamt prozentual einen Anteil der tatsächlichen förderfähigen Kosten für den Austausch und die Erweiterung der Heizungsanlage. Sollten Sie Ihre alte Ölheizung gegen einen Wärmeerzeuger auf Basis erneuerbarer Energien tauschen, bekommen Sie zusätzlich zehn Prozent auf die gewährten Fördersätze. Damit erhöhen sich die Förderung für Solarthermieanlagen und Gas-Hybridheizungen auf 40 Prozent und für Biomasseanlagen, Wärmepumpen sowie hybride Systeme auf Basis erneuerbarer Energien sogar auf 45 Prozent.

Bei einer Biomasseanlage für den Neubau ist besonders darauf zu achten, dass entweder eine Brennwertnutzung oder eine sekundäre Partikelabscheidung vorhanden ist – in Form eines Abgaswärmetauschers, eins elektrostatischen Partikelabscheiders, eines filternden Abscheiders oder Abscheiders als Abgaswäscher.

Vor allem wenn die Heizung über 15 Jahre alt ist, lohnt sich auf jeden Fall weit im Voraus über den Austausch oder die Optimierung der alten Heizung nachzudenken. Wägen Sie ab, welche Heizung wirklich zu Ihnen und Ihrem Heizverhalten passt. Sollten die Förderungsangebote der KfW oder der BAFA nicht zu Ihrem aktuellen Heizsystem passen, so bieten auch die Bundesländer und kommunen Förderungen an.

Möchten Sie wissen, ob sich die Optimierung Ihrer Heizungsanlage vor dem Hausverkauf lohnt? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern!

Hier nicht fündig geworden? Dann lesen Sie hier:

www.kfw.de/inlandsfoerderung

www.bafa.de/DE/Energie/Energieeffizienz/Heizungsoptimierung

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

Foto: © he gong/unsplash.com

Keine Emotionen beim Hausverkauf

Hausverkauf Verhandlung Interessenten

Oft fällt es nicht nur schwer sich von der liebgewonnenen Immobilie zu trennen, sondern zum Beispiel auch den Preis der Immobilie richtig einzuschätzen oder bei Preisverhandlungen neutral und sachlich zu bleiben. Interessenten interessieren sich in der Regel nur für die Immobilie und nicht für die Erinnerungen, die der Verkäufer damit verknüpft. Nicht selten bringen sie das auch zum Ausdruck. Hierauf sollten Immobilienverkäufer vorbereitet sein, wenn Sie erfolgreich verhandeln möchten.

Profi-Makler machen öfters die Erfahrung, dass Interessenten eine Immobilie am Geschmack des Verkäufers beurteilen und bemängeln. Gefallen die Fliesen nicht, dann müssen sie raus. Gefällt die Tapete nicht, dann ist das ganze Haus renovierungsbedürftig. Nicht selten wird dies zu Mängeln erklärt und so genutzt, um einen zusätzlichen Aufwand zu demonstrieren und den Kaufpreis der Immobilie zu drücken. Den Eigentümern fällt es in diesen Situationen häufig schwer, das auf sich sitzen zu lassen und angemessen zu reagieren.

Derartige Besichtigungstermine sind für beide Seite nicht vielversprechend. Experten raten daher die Emotionen, welche die Eigentümer mit ihrer Immobilie verbinden, auszublenden. Leichter gesagt als getan. Oft hilft dabei nur eine gute Vorbereitung. Je gelassener der Verkäufer auf die Kommentare der Interessenten reagiert, umso souveräner und sachlicher können die Verkaufsgespräche geführt werden.

Profi-Makler sind erfahren in der Gesprächsführung

Ein Profi-Makler ist durch seine langjährige Erfahrung bestens mit der Führung solcher Gespräche vertraut. Er kennt die Tricks der Interessenten und weiß wie er angemessen auf sie reagiert. So kann er die Argumente der potenziellen Käufer entkräften, ohne sie zu verschrecken. Außerdem kann ein Profi-Makler sich etwaige Mängel der Interessenten im Sinne seines Auftraggebers zu Nutze zu machen.

Denn sollte der Immobilienverkäufer in seiner Preisvorstellung nicht flexibel sein, dann sind oft andere Angebote nötig, um dem Interessenten entgegenzukommen. Profi-Makler wissen in solchen Situationen genau, wie sie ihren Verhandlungsspielraum nutzen oder auch erweitern können. Zum Beispiel könnte angeboten werden, die entsprechenden Einbauten zu entfernen, beziehungsweise fehlende Einbauten oder Inventar zuzugeben.

Profi-Makler empfehlen Flexibilität

Andere Möglichkeiten wären auch Flexibilität beim Übergabezeitpunkt der Immobilie oder auch dem Zahlungstermin. Durch ihre Unparteilichkeit sorgen Profi-Makler für Ausgleich zwischen den Parteien. Sie verstehen es auch bei verhärteten Fronten, die Verhandlungspartner wieder zum sachlichen Gespräch zurückzuführen.

Wie die Verhandlungen zwischen Verkäufer und Interessent enden und zu welchem Ergebnis sie führen, ist immer davon abhängig, wie sachlich Verkäufer und Interessent argumentieren. Wer emotional wird, lässt sich möglicherweise zu Entscheidungen hinreißen, die er im Nachhinein bereut. Wer dagegen selbstbewusst in die Verhandlung geht, weil er weiß, dass der Wert seiner Immobilie professionell ermittelt wurde, weil er gut auf mögliche Einwände der Interessenten vorbereitet und gelassen ist, der hat gute Chancen, seine Preisvorstellungen umzusetzen.

Sie wünschen sich beim Hausverkauf eine neutrale Person mit Verhandlungsgeschick an Ihrer Seite? Kontaktieren Sie uns! Wir führen Ihre Preisverhandlung neutral und sachlich.

 

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https://de.wikipedia.org/wiki/Immobilienindex

https://de.wikipedia.org/wiki/Bodenrichtwert

 

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

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Scheidung mit Immobilie – Was kann ich tun?

Scheidungsimmobilie

Eine Scheidung kann nicht nur emotionale Schmerzen verursachen, sondern auch finanzielle. Wie in jedem Veränderungsprozess stellt sich auch hier früher oder später die Frage: Was machen wir mit unserer Immobilie? Keine leichte Frage. Denn um die richtige Antwort zu finden, muss man verschiedene Faktoren berücksichtigen. Hat das Paar Kinder? Möchte einer der Partner in der Immobilie wohnen bleiben? Wem gehören welche Anteile an der Immobilie?

Gehen wir von einer Familie mit zwei Kindern aus. Die Kinder bleiben nach der Trennung bei der Mutter. Das Haus gehört beiden Noch-Partnern zu gleichen Teilen und es gibt keinen Ehevertrag. Da sie nicht wissen, wie man sich in einer solchen Situation verhält, wenden Sie sich an einen Profi-Makler. Dieser bietet ihnen verschiedene Optionen an.

Die Mutter könnte mit den Kindern in der Immobilie wohnen bleiben. Dazu vereinbart sie mit ihrem Ex-Mann, ob sie entweder kostenfrei oder mit Hilfe einer Mietzahlung in der Immobilie bleibt. Weiterhin kann sich das Ex-Paar überlegen, ob die Mietzahlungen mit den Kosten für die Hypothek oder den Unterhaltskosten verrechnet werden sollen. In diesem Fall rät der Profi-Makler, sich zusätzlich rechtlich beraten zu lassen.

Eine andere Möglichkeit wäre, das Haus als Schenkung oder Vorerbe auf die Kinder übertragen zu lassen. So könnten Mutter und Kinder ebenfalls im Haus wohnen bleiben. Die Mutter wäre dann als Vormund eingetragen und könnte bis zum 18. Lebensjahr der Kinder über das Haus verfügen. Diese Lösung eignet sich allerdings mehr für Familien mit nur einem Kind. Bei mehreren Kindern kann es im Laufe der Jahre durchaus zu Streitigkeiten um das Haus kommen.

Ein anderer Weg wäre die Auszahlung des Vaters durch die Mutter. Hierzu muss der Wert der Immobilie ermittelt und mit der Restschuld, also Hypotheken und Krediten, verrechnet werden. Wenn das Haus zum Beispiel 400.000 Euro wert ist und 200.000 Euro bereits abgezahlt sind, dann muss die Mutter die übrigen 200.000 Euro allein aufbringen und von den bereits gezahlten 200.000 Euro, müsste sie die Hälfte an ihren Mann auszahlen.

Falls sich die Partner in Freundschaft getrennt haben sollten, wäre die Teilung des Hauses in zwei Wohnungen eventuell eine Option. Beide Ex-Partner können dann im Haus wohnen bleiben. Für die Teilung ist jedoch eine Genehmigung von der Gemeinde nötig. Zusätzlich muss die Teilung auch um Grundbuch eingetragen werden.

Wenn sich beide Partner bereits eine neue Unterkunft gesucht haben sollten, besteht die Möglichkeit der Vermietung der Immobilie. Die Partner teilen sich die Mieteinnahmen. Möchte eines der Kinder später in die Immobilie ziehen, so ist dies problemlos möglich.

Die meisten Paare bevorzugen aber die Option des Verkaufs der Immobilie. Nachdem der Wert professionell von einem Profi-Makler ermittelt wurde, teilen sich die Ex-Partner den Verkaufserlös und investieren diesen in ihre neue Zukunft.

Sollte keine dieser Optionen passend sein, dann droht wahrscheinlich die Teilungsversteigerung. Einer der Partner muss dies beim Amtsgericht beantragen, wenn er die Lösung der Immobilienfrage erzwingen möchte. Immobilienprofis raten von dieser Lösung aber ab. Denn in der Regel wird hier ein geringerer Erlös erzielt.

Sie befinden sich in der Scheidung und sind sich unsicher, welche der Optionen für Ihre Immobilie die richtige ist? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

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https://de.wikipedia.org/wiki/Scheidung

https://www.scheidung.de/immobilie-bei-trennung-und-scheidung.html

 

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Wie wähle ich den passenden Käufer aus?

Käufer auswählen

Sie haben die ersten Besichtigungen Ihrer Immobilie mit Interessenten hinter sich und fragen sich, ob der passende Käufer schon dabei gewesen ist? Um das herauszufinden, ist nach den Besichtigungen oft schon zu spät. Der Immobilienprofi filtert schon vorher die Interessenten heraus, die als potenzielle Käufer in Frage kommen. Denn das spart Zeit und Aufwand.

Besichtigungstouristen herausfiltern

Um die Käuferauswahl zu vereinfachen, müssen Sie bereits bei den Interessenten mit dem Filtern beginnen. Denn nicht jeder Interessent für Ihre Immobilie meint es ernst. Für manche ist Immobilienbesichtigung ein Hobby. Andere Interessenten meinen es vielleicht ernst, allerdings fehlt es ihnen vielleicht an Kreditwürdigkeit. Für Immobilienverkäufer bedeutet das in der Regel unnötige Arbeit. Profi-Makler haben hier die richtigen Mittel, um die Scheininteressenten von den wirklichen zu trennen. Fragen Sie zum Beispiel die Kontaktdaten der Interessenten ab. Besichtigungstouristen möchten das normalerweise nicht tun. Sie können Interessenten auch einen Fragebogen ausfüllen lassen mit Fragen zu einziehenden Personen, Preisvorstellungen und Finanzierungsmöglichkeiten. Möchte ein Interessent lieber anonym bleiben und macht er nur vage Angaben, dann lohnt sich Ihre Mühe für ihn wahrscheinlich nicht.

Bonität der Interessenten prüfen

Das ein Kaufinteressent zahlungsfähig ist und sich Ihre Immobilie überhaupt leisten kann, ist für Sie als Verkäufer natürlich der entscheidende Punkt. Informationen über die Zahlungsfähigkeit können Sie bei Wirtschaftsauskunfteien wie der Schufa Holding AG oder Bürgel und Creditreform erhalten. Auch ist es ratsam Informationen über die Vermögenswerte wie Konto- und Depotauszüge, aber auch Geschäftsunterlagen einzuholen. Für Privatpersonen ist es jedoch oft schwierig, diese Auskünfte zu erhalten. Schlussendlich ist der wichtigste Punkt die Finanzierungszusage der Bank. Dabei sollten Sie unbedingt darauf achten, dass der Kredit spezifisch für den Kauf Ihrer Immobilie bewilligt wurde.

Endgültige Auswahl des Käufers

Haben Sie das Glück, zwei oder mehr zahlungskräftige Interessenten zu haben, müssen Sie nun noch endgültig eine Entscheidung treffen. Sie können natürlich danach entscheiden, wer Ihnen das erste abgesicherte Kaufangebot macht. Sie können aber auch nach Sympathie entscheiden oder losen. Oder Sie achten darauf, wer am besten in die Nachbarschaft passt. Beim Verkauf einer Wohnung ist es häufig sogar üblich, dass die Eigentümergemeinschaft zustimmen muss. Außerdem können Sie auch an den Meistbietenden verkaufen. Jedoch dürfen Sie keine Zusatzzahlungen entgegennehmen, die nicht im Kaufvertrag aufgeführt werden. Andernfalls wird das zu Problemen mit dem Finanzamt führen.

Sie suchen Unterstützung bei der Wahl eines passenden Käufers für Ihre Immobilie? Kontaktieren Sie uns! Wir kümmern uns um die Bonitätsprüfung Ihrer Interessenten.

 

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https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/bonitaetspruefung-29137

https://de.wikipedia.org/wiki/Bonit%C3%A4t

 

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Zahl des Monats

Baugenehmigungen

319.200

 

Von Januar bis November 2019 wurde in Deutschland – laut des Statistischen Bundesamt – der Bau von 319.200 Wohnungen genehmigt. Damit befindet sich die Zahl der zum Bau genehmigten Wohnungen im längeren Zeitvergleich weiter auf einem hohen Niveau. Mehr genehmigte Wohnungen im Zeitraum von Januar bis November eines Jahres gab es seit der Jahrtausendwende nur im Jahr 2016 mit über 340 000 genehmigten Wohnungen.

In neu zu errichtenden Wohngebäuden wurden von Januar bis November 2019 rund 275.200 Wohnungen genehmigt. Dies waren 0,2 Prozent oder 600 Wohnungen mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser ist um 1,5 Prozent gestiegen, während die Zahl der Baugenehmigungen für Zweifamilienhäuser und Mehrfamilienhäuser um jeweils 0,9 Prozent angestiegen ist.

 

 

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Lebenslanges Wohnrecht?

Lebenslanges Wohnrecht

Wer das Wohnrecht für eine Immobilie besitzt, profitiert von vielen Vorteilen. Zwar entfällt dabei die Miete, allerdings gibt es aber auch Einschränkungen, wenn es um die Gestaltung des Wohnraumes geht.

Angesichts der steigenden Mietpreise und des steigenden Wohnraummangels, überlegen gerade viele Senioren, wie sie sich ihren Wohnraum absichern können. Oft ist dann das lebenslange Wohnrecht die passende Alternative.

Lebenslanges Wohnrecht bedeutet dann, dass eine Partei ein Haus oder Wohnung bis an ihr Lebensende bewohnen darf. Dabei ist das Wohnrecht fest an eine Immobilie gebunden. Sollte die dann einmal verkauft oder versteigert werden, dürfen die Bewohner mit lebenslangem Wohnrecht dennoch in der Immobilie wohnen bleiben. Zwar müssen die Wohnberechtigten in diesem Fall dann keine Miete zahlen, kommen aber für ihre Nebenkosten selber auf. Auch für die Instandhaltung des eigenen Wohnraumes ist der Wohnberechtigte zuständig. Dies gilt aber nur für kleine Maßnahmen. Bei größeren Umbauten muss der Eigentümer der Immobilie miteinbezogen werden.

Lebenslanges Wohnrecht ins Grundbuch eintragen

Wer das Glück haben sollte durch Verwandte vom lebenslangen Wohnrecht zu profitieren, sollte unter allen Umständen dafür sorgen, dass dieses auch unanfechtbar bleibt. Um sicherzustellen, dass sich ein Wohnrechtsinhaber jederzeit auf sein Wohnrecht berufen kann, ist es unerlässlich, dies im Grundbuch festhalten zu lassen. Ein lebenslanges Wohnrecht ohne Grundbucheintragung, lässt sich im Zweifel nämlich wieder anfechten oder aufheben. Dies ist besonders wichtig, wenn die Immobilie den Besitzer wechselt. Wenn das Wohnrecht ins Grundbuch aufgenommen wurde, kann bei einem Verkauf der Immobilie der neue Eigentümer dem Wohnrechtinhaber ohne dessen Zustimmung nicht das Wohnrecht entziehen oder ihm kündigen.

Wer kein Wohnrecht besitzt, sollte sich überlegen eine eigene Immobilie zu kaufen. Entweder um selbst darin zu wohnen oder sie als Geldanlage für sich selbst oder seine Kinder zu erwerben. Nicht nur kann man dann selbst über die Gestaltung des Wohnraumes entscheiden, sondern man kann sie später gewinnbringend verkaufen, oder auch eventuell vererben. Gerade die letzte Möglichkeit lässt sich wunderbar mit dem lebenslangen Wohnrecht kombinieren.

Nießbrauchrecht statt Lebenslanges Wohnrecht

Anders sieht es aus, wenn zum Beispiel die Eltern pflegebedürftig werden und in ein Heim ziehen müssen. In diesem Fall können sie von ihrem lebenslangen Wohnrecht nicht mehr profitieren. In diesem Fall wäre es besser ein Nießbrauchrecht einzuräumen. Dies bedeutet, dass man zum Beispiel die Immobilie vermietet und von den Mieteinnahmen das Pflegeheim finanziert.

Ebenfalls sinnvoll ist es, ein Rückforderungsrecht einzuräumen. Im Falle einer Insolvenz der Kinder, kann man so seine Immobilie vor der Vollstreckung schützen, indem es zurück auf die Eltern überschrieben wird. Andernfalls sind sowohl das Haus als auch das Wohnrecht weg.

Möchten Sie wissen, wie sich ein Wohnrecht für Ihre Immobilie auf den Verkaufspreis auswirkt? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

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Lebenslanges Wohnrecht

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

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Umzugskosten sparen

Umzugskosten

Neuer Job? Die Familie vergrößert sich? Sie haben geerbt? In eine neue Immobilie zu ziehen ist nicht nur aus persönlichen Gründen sehr aufregend. Es kann auch noch sehr viel teurer und anstrengender werden als geplant. Zum Beispiel dann, wenn man seine Umzugskosten nicht richtig kalkuliert.

Wenn man seine Immobilie wegen persönlicher Veränderungen verkauft, so kann das ganz schön anstrengend sein. Dazu gehören nicht nur die Suche nach einer neuen Immobilie und der Verkauf der alten, sondern auch die Planung des Umzugs. Richtig geplant kann ein Umzug durchaus reibungslos und harmonisch von sich gehen. Wenn man ihn nicht richtig plant, kann er nicht nur chaotisch, sondern auch richtig teuer werden.

Der passende Umzugstermin hilft Umzugskosten zu sparen.

Zum Beispiel kann sich die Wahl des Umzugstermins positiv auf den Geldbeutel auswirken. Überlegen Sie zunächst ob Sie ein Privatfahrzeug benutzen oder sich einer Spedition bedienen wollen. Falls Sie die Spedition bevorzugen, vermeiden Sie die Umzugs-Stoßzeiten. Das heißt, dass Speditionen aufgrund der großen Nachfrage am Monatsende und auch an den Wochenenden teurer sind. Am günstigsten sind Speditionen dagegen in der Regel unter der Woche und am 6. Bis 13. Oder 18. Bis 24. Eines Monats.

Nutzen Sie den Umzug, um Ihren Hausrat auszusortieren. Trennen Sie sich von den Dingen, die Sie nicht mehr benötigen. Dieses Aussortieren macht sich in zweierlei Hinsicht bezahlt. Zum einen bekommen Sie einen Überblick darüber, was Sie wirklich besitzen und was Sie eventuell noch gebrauchen können und zum anderen minimiert das Aussortieren Ihr Umzugsvolumen und somit auch die Transportkosten. Sollten Sie die nicht benötigten Dinge verkaufen, fließt unter Umständen vielleicht sogar noch etwas Geld in die Haushaltskasse.

Neben der Spedition, sind auch die Kosten für die Umzugskartons und das Verpackungsmaterial nicht außer Acht zu lassen und können ein großes Loch in die Umzugskasse reißen. Es empfiehlt sich bei nahegelegenen Supermärkten, Elektrogeschäften und Baumärkten nach nicht mehr benötigten Verpackungsmaterial zu fragen. Gegebenenfalls eignet sich auch Kleidung hervorragend als Polster- und Füllmaterial.

Durch Steuern Umzugskosten sparen.

Sollten Sie aus beruflichen Gründen umziehen, lohnt sich dieser Umzug auch in steuerlicher Hinsicht, da der Gesamtbetrag in Form von Werbungskosten steuerlich geltend gemacht werden kann. Bei einem Umzug aus privaten Gründen können Umziehende 20 Prozent der abzugsfähigen Ausgaben, aber maximal 4.000 Euro, von der Steuer zurückbekommen. Wechseln Personen aus gesundheitlichen Gründen ihren Wohnort, erkennt das Finanzamt Kosten, die den zumutbaren Eigenanteil überschreiten, als außergewöhnliche Belastungen an. In diesem Fall müssen Umziehende dem Amt ein ärztliches Attest vorlegen.

Sie planen einen Umzug und haben noch keine passende Immobilie? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gerne.

 

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https://www.steuern.de/umzugskosten.html

https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%BCndigung_von_Mietvertr%C3%A4gen

 

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Leben und wohnen im Mehrgenerationenhaus

Mehrgenerationenhaus

Die Großmutter passt auf die Enkel auf und erhält dafür selber Hilfe im Alltag. All das ist möglich, dank des Mehrgenerationenhauses. Das Zusammenleben mehrerer Generationen bietet eine Bereicherung für alle und setzt sich immer mehr durch. Für Experten ist das Generationenhaus das Konzept der Zukunft.

Meist teilen sich Familienangehörige (Kinder, Eltern, Großeltern) ein Haus. Manchmal sind aber auch die Bekannten so begeistert von der familiären Atmosphäre, dass sie gleich mit in das Haus einziehen. Dabei wird dann häufig in separaten Wohnungen gewohnt. Dies gibt jeder Familie einen eigenen Rückzugsort und sichert die Privatsphäre. Andere Familien legen viel Wert auf Gemeinsamkeit. Deshalb gibt es in ihrem Haus Begegnungsorte. Hier teilt man sich zum Beispiel das Wohnzimmer, die Küche und den Garten.

Ein Generationenhaus bietet viele Vorteile, bei denen ein Einfamilienhaus nicht mithalten kann. Man muss am Wochenende nicht erst lange fahren, um die Familie zu besuchen. Die hohe Anzahl an Familienzeit ist für die meisten ein ausschlaggebendes Kriterium bei der Entscheidung für ein Mehrgenerationenhaus. Dazu kommt die gegenseitige Entlastung. Nicht nur bekommen die Großeltern Hilfe im Alltag, sie helfen dafür im Gegenzug bei der Betreuung ihrer Enkelkinder. Besonders Senioren genießen es in vollen Zügen, ihre Familienmitglieder um sich zu wissen und an deren Leben aktiv teilzunehmen. Aber auch die Kinder genießen die Aufmerksamkeit und vor allem die Geschichten und Erfahrungen der Großeltern.

Gerade bei hilfe- oder pflegebedürftigen Senioren bietet sich das Generationenhaus an. Die Pflege durch die Familienmitglieder lässt einen Umzug in ein Pflegeheim vermeiden. Das bietet den Senioren nicht nur mehr Unabhängigkeit, sondern bietet auch eine deutliche Kostenersparnis.

Dennoch kann ein Generationenhaus auch Nachteile bieten. Die große, räumliche Nähe, bietet für viele ein großes Problem.  Für diejenigen die lieber zurückgezogen leben, bietet sich ein Mehrgenerationenhaus nur an, wenn ausreichend räumliche Trennung geboten wird. Denn wo viele Menschen zusammenleben, kann es oft laut werden und auch das Konfliktpotential steigt. Gerade die Altersunterscheide sorgen oft für Zündstoff wenn es um Fragen der Kindererziehung, Haushaltsführung oder Planung des Alltags geht.  Wer sich also für ein Mehrgenerationenhaus entscheidet, sollte vorher genaue Absprachen mit allen Mitgliedern treffen und sich im Klaren sein, worauf er sich einlässt.

Hat das Generationenhaus aber eine gute Mischung aus Rückzugsmöglichkeiten und Gemeinschaftsräumen, kann die gesamte Familie von dieser Wohnform profitieren.

Überlegen Sie, ob sich der Umzug vom Einfamilienhaus ins Mehrgenerationenhaus lohnt? Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gern.

 

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https://www.mehrgenerationenhaeuser.de/

http://mehrgenerationenhaeuser.de/mehrgenerationenhaeuser/was-ist-ein-mehrgenerationenhaus/

https://de.wikipedia.org/wiki/Mehrgenerationenhaus

 

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Zahl des Monats             

Handwerker

 59 Prozent

 

Die Deutschen lieben es ihr Eigenheim selbst zu verschönern. Laut einer aktuellen repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts Splendid Research schätzen sich fast 6o Prozent der Befragten als gute Heimwerker ein. 16 Prozent davon betrachten sich als geschickte Heimwerker und 43 Prozent „kommen zurecht“. Ein Viertel der Befragten gab an, dass sie teils-teils gute Heimwerker sind. Weitere 16 Prozent sind dagegen selbstkritisch und sehen sich eher nicht als Heimwerker.

Befragt wurden sowohl Männer als auch Frauen. Dabei trauten sich zum Beispiel über 90 Prozent der Befragten zu, einen Nagel in die Wand zu schlagen, um ein Bild aufzuhängen. Ein Zimmer zu tapezieren ist da schon um einiges komplizierter, bedeutet aber für 40 Prozent der Frauen und 64 Prozent der Männer keine Schwierigkeit. 28 Prozent der weiblichen Befragten und 74 Prozent der männlichen trauen sich zu, eine Deckenlampe zu installieren. Und auch Fliesenlegen ist für 12 Prozent der Frauen und 33 Prozent der Männer kein Problem.

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Die Senioren-WG – Fürs Alter eine echte Alternative

Senioren WG

Viele denken beim Begriff WG zunächst an Studenten, die sich eine Wohnung teilen. Doch dieses Wohnmodell ist nicht nur bei Studenten beliebt. Auch immer mehr Senioren finden Gefallen daran, eine Wohnung mit ebenfalls jung gebliebenen zu teilen. – Fürs Alter eine echte Alternative.

Die Senioren-WG wird als Wohnform immer attraktiver, da sie ein geselliges, seniorengerechtes, selbstbestimmtes Wohnen ermöglicht und zudem auch noch wirtschaftlich sinnvoll ist. Das Spektrum dabei reicht von der kleinen privat gegründeten Zweier-WG, bis hin zu einer trägerverantworteten Wohngemeinschaft mit bis zu 12 Personen.

Alltag gemeinsam meistern in der Senioren-WG

Die Idee, die hinter der Idee des Zusammenlebens in einer Senioren-WG steht, ist, dass die WG-Mitbewohner ihrem Alltag alleinbestimmt nachgehen können, soziale Kontakte durch gemeinsame, häusliche Aktivitäten aber nicht zu kurz kommen.

Entscheiden sich Senioren für eine selbstorganisierte Senioren-WG, so steht ihnen oft ein eigenes Zimmer als Rückzugsort zur Verfügung. Wohnzimmer, Bad und Küche werden geteilt und gelten als Treffpunkt der WG. Diese Wohnform setzt vor allem Rücksicht und Kommunikationsbereitschaft unter ihren Bewohnern voraus.

Mehr Privatsphäre in der Seniorenhausgemeinschaft

In Seniorenhausgemeinschaften bewohnt jeder Mitbewohner eine für sich abgeschlossene, seniorengerechte Wohnung. Gemeinsame Aktivitäten finden hier in einem Gemeinschaftsraum statt. Putzpläne für gemeinschaftlich genutzte Küchen oder Badezimmer, wie es sie in selbstorganisierten WGs oft gibt, benötigt man bei dieser Wohnform nicht.

Trägergestützte Senioren WGs werden häufig von Pflegediensten, Pflegeheimen oder Wohlfahrtsverbänden gegründet. Der Privatbereich der Bewohner kann hier entweder aus einem Zimmer oder einer abgeschlossenen Wohnung bestehen. Bei trägergestützten WGs liegt die Entscheidung über die Auswahl der Bewohner und oft auch die Art der Tagesgestaltung auf Seiten des Betreibers. Diese Wohnform bedeutet für ihre Bewohner zwar weniger Verantwortung, aber auch weniger Entscheidungsfreiheit.

Senioren WG als Alternative zum Pflegeheim

Wenn ein Senior pflegebedürftig ist, bietet sich die so genannte Pflege-WG an. Auch diese Form der Wohngemeinschaft ist häufig trägergestützt. Sie richtet sich an Senioren mit einer Pflegestufe und bietet eine Alternative zu Pflegeheimen. Das bietet den Vorteil, dass der Alltag auch für gesundheitlich stärker eingeschränkte Personen im geselligen, aber weniger von Pflege und Krankheit geprägten, Umfeld stattfindet. Auch finanziell lohnt sich die Pflege-WG, da sie in der Regel preiswerter ist als das Alleinleben oder das Leben in einem Pflegeheim.

Wenn Sie mehr über altersgerechtes Wohnen erfahren möchten, kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gern.

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Foto: © Wavebreakmedia/Depositphots.com

Nicht gefunden wonach Sie gesucht haben? Versuchen Sie es doch mal hier:

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/pflege/online-ratgeber-pflege/leistungen-der-pflegeversicherung/alternative-wohnformen.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Senior

https://www.pflege.de

 

 

 

 

 

 

Neuer Job, neue Stadt… was nun?

Umzug

Sie hatten eigentlich geplant Ihren Lebensabend in Ihrer Traumimmobilie zu verbringen, jedoch macht Ihnen Ihr neuer Job einen Strich durch die Rechnung. Jetzt stellt sich die Frage: Was passiert jetzt mit der eigenen Immobilie?

Sie hatten alles genau geplant, als Sie ihre Immobilie gekauft haben, doch jetzt macht Ihnen der neue Job einen Strich durch die Rechnung. Anstatt in Berlin zu bleiben, müssen Sie jetzt mit Sack und Pack nach München ziehen. Das gemütliche Berliner Reihenhaus haben Sie erst vor einigen Jahren gekauft. Hier wollten Sie altwerden und Ihre Kinder großziehen. Ist der neue Job es wirklich wert, diesen Traum aufzugeben.

Eigentlich könnten Sie auch pendeln, oder sich eine kleine Unterkunft für die Woche suchen. Sie möchten aber auch möglichst viel Zeit mit Ihrer Familie verbringen und den Job wegen dem jetzigen Haus ablehnen wollen Sie auch nicht. Also kommt nur noch ein Umzug in Frage.

Wenn Sie sich also für den Umzug entschieden haben, müssen viele Entscheidungen getroffen werde. Suchen Sie sich in München etwas zum Kauf oder zur Miete. Soll es eine Wohnung oder ein haus werden? Was passiert mit der eigenen Immobilie? Verkaufen oder vermieten? Eine Vermietung hätte den Vorteil, dass man ohne Probleme wieder nach Berlin zurückziehen könnte. Durch einen Verkauf hätten Sie jedoch mehr finanzielle Mittel für ein neues Eigenheim.

Sie fahren also nach München und begeben sich auf die Suche nach einer geeigneten Unterkunft. Zufällig finden Sie ein Haus, was zum Verkauf steht, direkt neben der neuen Arbeitsstelle. Um das neue Haus finanzieren zu können, müssen Sie allerdings Ihre alte Immobilie verkaufen.

Nun muss alles sehr schnell gehen, damit Ihrem Berufsstart in der neuen Stadt nichts mehr im Wege steht. Daher entscheiden Sie sich den Verkauf Ihrer Immobilie einem Profi-Makler zu überlassen und sich voll und ganz auf den Umzug zu konzentrieren.  Denn für das Zusammenstellen aller Unterlagen, die Vermarktung, Besichtigungstermine und Preisverhandlungen haben die Müllers in ihrer aktuellen Situation nur wenig Zeit. Bei Freunden, die ihr Haus privat verkauft haben, haben sie mitbekommen, wie viel Arbeit dahintersteckt – und wie langwierig der Verkaufsprozess sein kann, wenn einem das nötige Fachwissen fehlt.

Sie sind deshalb froh, dass der Makler, der ihnen das Haus in München verkauft hat, ihnen auch direkt einen kompetenten Kollegen in München empfehlen konnte. Als dieser dann den Wert Ihrer Immobilie ermittelt, können Sie es kaum glauben: Seitdem Sie das Haus vor fünf Jahren gekauft haben, hat es enorm an Wert zugelegt. Da Sie länger als drei Jahre in ihrer Immobilie gewohnt haben, müssen sie darauf glücklicherweise keine Spekulationssteuer zahlen, sondern können den Gewinn direkt in die Tilgung der Hypothek des neuen Hauses stecken. Spekulationssteuer fällt dann an, wenn Eigentümer ihre Immobilie nach weniger als zehn Jahren wieder verkaufen. Eine Ausnahme besteht, wenn sie in den letzten drei Jahren vor Verkauf darin gewohnt haben.

Bei Ihnen steht ein Stadtwechsel an und Sie wollen Ihre Immobilie verkaufen? Kontaktieren Sie uns jetzt. Wir unterstützen Sie gerne.

 

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Foto: © londondeposit/Depositphotos.com

Keine kahlen Wände mehr – mit virtueller Möblierung

virtuelle Möblierung

Bilder sagen mehr als Worte – auch wenn es um den Verkauf einer Immobilie geht. Deshalb sind professionelle Fotos besonders wichtig. Doch nicht nur mit Licht und Winkel kann man gute Fotos zaubern, auch das virtuelle Möblieren hilft dabei, für die eigene Immobilie die passende Zielgruppe zu erreichen – sowohl online als auch im Exposé.

Bei der Onlinesuche nach der Traumimmobilie, spielen Fotos eine entscheidende Rolle. Die qualitativ hochwertigen Fotos vermitteln einen besseren Eindruck als Bilder, die mit dem Handy gemacht wurden. Dieser Unterscheid spiegelt sich ebenfalls in der Anzahl der Kaufinteressenten wider. Ein Exposé mit professionellen Bildern wird häufiger angeklickt als eines mit Smartphone Bildern. Inserate mit hochwertigen Fotos wirken einladender. Gute Immobilienfotos wecken Emotionen und führen öfters dazu, dass Immobilien sich schneller und zu einem besseren Preis verkaufen.

Mit virtueller Möblierung leere Räume füllen

Bei leeren Räumen fällt es Käufern oft schwer, ein Wohngefühl zu entwickeln. In dem Fall gibt es die Möglichkeit des virtuellen Möblierens. Zunächst werden professionelle Fotos des Raumes geschossen, in welche man dann mit Hilfe von Software Möbelstücke einfügt. Der Interessent bekommt somit ein Gefühl für die Größe des Raumes. Finden Kaufinteressenten ein Haus oder eine Wohnung attraktiv, dann nehmen sie in der Regel auch Kontakt auf. Es sind also zwei wichtige Punkte: Die Darstellung im Internet, die zur Kontaktaufnahme verhelfen soll und die Präsentation der Immobilie bei der Besichtigung. Es ist wichtig, dass die Räume auf keinen Fall leer sind oder schmutzig aussehen und dass eine positive Stimmung erzeugt wird. Zur Besichtigung können Verkäufer auf Home Staging zurückgreifen. Ein Profi-Makler hilft Ihnen dabei die richtige Lösung für Ihre Immobilie zu finden.

Immobilienfotos vom Profi

Denn Profi-Makler wissen: Ein gutes Foto braucht Zeit. Oft haben Verkäufer nicht viel Zeit und wenn die Mieter noch in der Wohnung sind, will man nicht lange stören. Allerdings sieht man häufig erst hinterher, dass etwas mit dem Foto nicht stimmt. Es ist entweder verschwommen, zu dunkel, zu hell oder es sind Gegenstände zu sehen, die nicht in das Bild passen. Daher sollte man sich Zeit nehmen, um den jeweiligen Raum auf sich wirken zu lassen und die Atmosphäre richtig einfangen zu können. Auch die Lichtverhältnisse können sich im Nachhinein als ungünstig erweisen. Dies wirkt oft unprofessionell und der zusätzliche Zeitaufwand kann ärgerlich sein.

Der Sinn hinter einem herausragenden Immobilienfoto ist es, ein Wohngefühl zu vermitteln. Daher sollten Sie vor dem Fototermin alle persönlichen Gegenstände entfernen und stattdessen die Deko eher neutral halten. Achten Sie darauf Ihre Schreibtische und Regale zu entrümpeln. Weniger ist in diesem Falle mehr. Auch wenn Ihre Zimmer mit Möbeln vollgestellt sein sollten, lohnt es sich in diesem Fall den ein oder anderen Sessel aus dem Zimmer zu schieben.

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Foto: © 3D-Agentur/Depositphotos.com

Die Brennstoffzellenheizung – Das „Heizkraftwerk“ im eigenen Keller

 

Die Brennstoffzellenheizung ist mehr als nur eine Heizung, sie ist praktisch ein kleines Heimkraftwerk für das Einfamilienhaus. Anders als herkömmliche Heizungsanlagen erzeugt die Brennstoffzellenheizung nicht nur thermische, sondern auch elektrische Energie, mit der sie sogar Ihre Haushaltskasse aufbessern können.

Im Gegensatz zum Blockheizkraftwerk funktioniert die Brennstoffzellenheizung im Einfamilienhaus auf Basis einer chemischen Reaktion: Die sogenannte kalte Verbrennung, bei der sich die Elemente Wasserstoff und Sauerstoff miteinander verbinden. Das funktioniert so ähnlich wie bei der aus dem Chemieunterricht bekannten Knallgasreaktion. Das klingt gefährlich – ist es aber nicht. Es geschieht nämlich kontrolliert und vor allem: ohne Detonationen. Der besondere Pluspunkt der Brennstoffzellenheizung ist, dass durch den speziellen Aufbau der Brennstoffzellen neben Wasser und Wärme auch elektrische Energie erzeugt werden kann.

Geht es um die Wirtschaftlichkeit der Brennstoffzellenheizung im Einfamilienhaus, kommt es dabei vor allem auf die örtlichen Gegebenheiten an. Erreicht das Heizkraftwerk durch einen ausreichend hohen Wärmebedarf zum Beispiel eine lange Laufzeit, kann viel Strom erzeugt werden. Wirtschaftlich ist der Betrieb dabei immer dann, wenn die Einsparungen durch den vermiedenen Stromeinkauf – also den selbst genutzten Strom – und die Einspeisevergütung – also den verkauften Strom – in einer überschaubaren Zeit über den anfänglichen Investitionskosten liegen.

Ob das so ist, lässt sich jedoch nicht pauschal beantworten. Zu unterschiedlich sind die Eigenschaften und Voraussetzungen verschiedener Wohnhäuser. Dabei gelten unter anderem besondere Bedingungen für eine Brennstoffzellenheizung im Mehrfamilienhaus. Grundsätzlich gilt jedoch, die Eigenverbrauchsrate von Strom sollte so hoch wie möglich sein. Lassen Sie sich von einem Heizungsexperten beraten, ob Ihre Immobilie für eine Brennstoffzellenheizung geeignet ist.

Brennstoffzellenheizung – attraktiv durch Förderung

Um die Markteinführung zu vereinfachen und eine schnelle Weiterentwicklung und Kostensenkung der Technik zu forcieren, fördert auch der Staat die Brennstoffzellenheizung im Einfamilienhaus mit hohen Zuschüssen. Seit Dezember 2016 stehen Hausbesitzern dabei Zuschüsse von mehr als 40 Prozent der Anschaffungskosten (einschließlich Spitzenlastkessel) zur Verfügung.

Beantragen können sie diese bei einem Neubau oder einer Sanierung über das Programm 433 „Energieeffizient Bauen und Sanieren – Zuschuss Brennstoffzelle (433)“ der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Neben einem Festbetrag von 5.700 Euro gibt es dabei noch einmal 450 Euro je angefangener 100 Watt elektrischer Leistung. Damit die Förderung problemlos funktioniert, sind die Mittel noch vor dem Beginn des Vorhabens zusammen mit einem Experten der Energie-Effizienz-Experten-Liste – einem Energieberater – über die KfW-Online-Plattform zu beantragen. Detaillierte Informationen bekommen Sie in unserem Beitrag zur Förderung der Brennstoffzellenheizung.

Möchten Sie wissen, ob sich der Einbau einer Brennstoffzellenheizung vor dem Hausverkauf lohnt? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern!

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https://public.kfw.de/zuschussportal-web/

https://www.kfw.de/stories/umwelt/energieeffizienz/brennstoffzellen-heizung/

https://www.deutschland-machts-effizient.de/KAENEF/Redaktion/DE/Foerderprogramme/energieeffizient-bauen-sanieren-zuschuss-brennstoffzelle-433.html

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

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Video: Was mache ich mit meiner Immobilie in der Scheidung?

Scheidung

Wenn sich Paare scheiden lassen, die eine gemeinsame Immobilie besitzen, stehen sie häufig vor dem Problem, was nun aus der Immobilie werden soll. Bleibt einer der Partner in der Immobilie wohnen? Soll sie vermietet werden, damit später die Kinder etwas davon haben? Oder soll sie doch verkauft werden, um den Neuanfang beider Partner zu finazieren?

Wie geht altersgerechtes Wohnen?

Altersgerechtes Wohnen

Jeder Mensch entwickelt neue Bedürfnisse im Alter. Daraus entstehen auch neue Anforderungen an das eigene Zuhause. Es benötigt viele bauliche Veränderungen, um diesen gerecht zu werden. Wie lässt sich altersgerechtes Wohnen realisieren und wie kann man die Betroffenen dabei unterstützen?

Der Begriff „altersgerechtes Wohnen“ beschreibt eine Miet- oder Eigentumswohnung, die älteren Menschen ein barrierefreies und komfortables Leben ermöglicht. Dazu gehören unter anderem eine praktische und zweckmäßige Möblierung der Wohnung, denn schließlich sollten die Bewohner möglichst lange selbständig wohnen können. Dafür muss die Wohnung vor allem von allen Stolperfallen oder Risiken befreit sein. Oftmals müssen Hilfsmittel angebracht werden, die den Alltag vereinfachen.

Eine Option um das altersgerechte Wohnen zu ermöglich, ist das Umbauen. Vor allem Senioren, die ihr Eigenheim nicht verlassen möchten, bevorzugen diese Option. Bei einem Umbau sorgt man dafür, dass die Wohnung so umgebaut wird, dass man sich darin barrierefrei bewegen kann. Dazu gehören unter anderem der Einbau eines Treppenlifts oder die Verbreiterung der Türen. Im Badezimmer können Wandstützgriffe oder auch ein WC für Rollstuhlfahrer eingebaut werden. Der Nachteil des Umbauens besteht allerdings darin, dass es sehr teuer ist.

Sollte ein Senior umfassende Pflege oder ständige Betreuung benötigen, so ist das Seniorenheim oft eine passende Option. Hier sind Senioren unter Menschen und es ist immer jemand vor Ort, der Hilfestellung geben kann.

Auch Wohngemeinschaften sind nicht nur bei Studenten sehr beliebt. Auch Senioren wissen das Zusammenleben mit Menschen in derselben Altersphase sehr zu schätzen.  Sie unterstützen sich gegenseitig und knüpfen untereinander soziale Kontakte, sodass sie im Alter nicht einsam sind und sich immer gegenseitig helfen können. Das kann sich bei Senioren mit niedrigen Einkommen lohnen. Denn sie teilen sich die Kosten wie Miete, Nebenkosten oder wenn mal etwas kaputt geht.

Eine etwas abgewandelte Variante der Wohngemeinschaft, ist das betreute Wohnen. Dort leben Senioren in barrierefreien Wohnungen oder Häusern und haben einen Ansprechpartner vor Ort. Die Senioren leben dennoch weitestgehend selbstständig im eigenen Haushalt. Je nachdem, wie selbständig jemand ist, erhält er entsprechend viel Betreuung. Die Art der Betreuung kann sich auch im Laufe der Zeit anpassen.

Ein ganz besonderes Wohnmodell ist aber das Mehrgenerationenhaus. Hier leben Personen unterschiedlicher Generationen zusammen.  Dadurch können Senioren gegebenenfalls Unterstützung von jüngeren Menschen erhalten. Anderseits können die Senioren diesen wiederum helfen und zum Beispiel beim Babysitting ihre Hilfe anbieten.

Wollen Sie Ihr Eigenheim verkaufen, um in eine altersgerechte Wohnung zu ziehen? Kontaktieren Sie uns jetzt. Wir unterstützen Sie gerne.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

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Sanierung vor dem Verkauf – Was sich für Verkäufer lohnt

Sanierung vor dem Immobilienverkauf

Liegt Ihre Immobilie weit hinter den neuesten Standards zurück? Und sind die letzten Sanierungs- und Renovierungsmaßnamen schon eine ganze Weile her? Wenn sich Immobilieneigentümer dafür entscheiden ihr Objekt zu verkaufen, müssen sie sich auch mit der Frage auseinandersetzten, ob es sich lohnt, noch einmal Geld und Mühe in Sanierungs- und Renovierungsarbeiten zu stecken. Diese könnten sich nämlich unter Umständen auf den Verkaufspreis auswirken.

Den Wänden einen neuen Anstrich zu geben oder die Tapeten auszuwechseln sind Verschönerungsmaßnahmen, die als dekorativ bezeichnet werden. Sie können Ihre Immobilie in einem gepflegteren Zustand erscheinen lassen und sie so für potenzielle Käufer interessanter machen. Diese Arbeiten sind leicht getan und zudem nicht sehr kostenintensiv. Trotzdem führen sie unter Umständen dazu, dass sich ein höherer Verkaufspreis für Ihre Immobilie erzielen lässt.

Um den Verkaufspreis durch eine Sanierung zu steigern, muss diese in der Regel auch immer den Standard der Immobilie erhöhen. Häufig sind es altmodische Küchen und Bäder, die Immobilien unattraktiv machen. Bei veralteten Heizungen gilt beispielsweise, dass sie durch Fußbodenheizungen oder durch andere Anlagen, die weniger Energie verbrauchen, ersetzt werden sollten. Nimmt man vor dem Verkauf noch eine energetische Sanierung vor, muss in Zukunft auch mit größeren Ersparnissen durch die Maßnahme gerechnet werden können. Das gilt sowohl für neue Fenster als auch für Ausbesserungen an der Dachdämmung.

Immobilienverkäufer sind sich häufig nicht sicher, ob Sanierungs- und Renovierungsmaßnahmen den Wert der Immobilie so weit erhöhen, dass mit tatsächlichen Gewinnen gerechnet werden kann. Der Rat eines Experten kann hier sehr hilfreich sein. Ein Profi-Makler weiß durch langjährige Erfahrung, welche Sanierungsmaßnahmen sich lohnen.

Ob sich letzte Maßnahmen an der Immobilie vor dem Verkauf lohnen hängt auch mit der generellen Nachfrage zusammen. In Regionen mit starker Nachfrage können sich Verbesserungsmaßnahmen durchaus auszahlen. Für Regionen mit großem Bevölkerungsschwund und niedriger Nachfrage ist in der Regel davon abzuraten, noch einmal vor dem Verkauf viel Geld in Veränderungsmaßnahmen zu stecken. Ein Profi-Makler kennt sich bestens mit dem regionalen Markt aus und schätzt Ihre individuelle Situation fachkundig ein.

Schließlich gibt es auch immer zwei verschiedene Arten von potenziellen Käufern. Die einen suchen nach einer Immobilie, die sie ganz nach den eigenen Wünschen gestalten können. Andere sind auf der Suche nach einer Immobilie, in die sie zeitnah einziehen können, ohne vorher viel Arbeit auf sich zu nehmen. Diese Käufergruppe lässt sich in der Regel viel häufiger finden.

Möchten Sie wissen, ob sich Sanierungsmaßnahmen an Ihrer Immobilie lohnen, um den Verkaufspreis zu steigern? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gerne.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

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Warum Dachwartung?

Dachwartung

Wird das Dach nicht regelmäßig gewartet, kann im Schadensfall der Versicherungsschutz ausbleiben. Dabei ist das Dach ein stark beanspruchter Teil des Hauses, schließlich ist es kontinuierlich den unterschiedlichsten Wettereinflüssen ausgesetzt. Viel zu häufig vernachlässigen Eigentümer regelmäßige Inspektionen und Wartungen des Dachs. Oft hat das schwerwiegende Konsequenzen für Immobilienbesitzer.

Ganz egal wie fachgerecht ein Dach ursprünglich gebaut wurde, im Laufe der Jahre muss es regelmäßig gewartet werden. Denn auch qualitativ gute Dächer erleiden Schäden. Stürme können die Befestigung lockern. Eindringendes Wasser kann bei Hitze Fäulnis und Schimmel verursachen. Bei Frost kann es Dachteile regelrecht aufbrechen. Regelmäßige Wartungen können Eigentümern nicht nur viel Kummer, sondern auch hohe Kosten ersparen. Schäden, die erst durch vernachlässigte Wartungen entstehen, sind mit deutlich höherem finanziellem Aufwand zu beseitigen.

1993 hat der Bundesgerichtshof verbindlich ein Urteil gesprochen. Demnach sind Hauseigentümer verpflichtet ihre Dächer regelmäßig inspizieren und warten zu lassen. Dieses Urteil wurde hinsichtlich des Versicherungsschutzes getroffen. Versicherungen sind seitdem nicht mehr verpflichtet für die Beseitigung aller Schäden aufzukommen, die durch Stürme verursacht wurden. Die Versicherung kann bei mangelnder Inspektion und Wartung die Zahlung von Reparaturkosten selbst bei Sturmschäden verweigern. Dabei berufen sich die Versicherer gerade auf das 1993 erlassene Urteil des Bundegerichtshofs. Ebenso haftet die Versicherung auch nicht bei Schäden an Dritten, wenn zuvor nicht fachgerecht gewartet wurde. Die Urteile der Gerichte gelten selbst bei Windstärken über 8. Gerichte kommen immer wieder zu der Entscheidung, dass fachgerecht gebaute und gewartete Dächer auch unter Orkanböen keine großen Schäden erleiden.

Die Sichtung des Daches durch einen Laien ist in jedem Fall ungenügend. Diese Arbeit muss zwingend durch einen Fachmann vorgenommen werden. Zur Inspektion und Wartung gehören auch die Analyse über die Erfüllung der energetischen Anforderungen und die Bestandsaufnahme über Blitzschutz, Regenrinnen, Entwässerung und so weiter.

Die regelmäßige Wartung des Daches führt auch dazu, dass eine Immobilie nicht an Wert einbüßt. Hauseigentümer sollten unbedingt Dachdecker-Innungsbetriebe mit Inspektion und Wartung beauftragen. Durch einen Wartungsvertrag sind Immobilienbesitzer auf der richtigen Seite. Denn so kann den Versicherungen gegenüber nachgewiesen werde, dass man der Sorgfaltspflicht nachgekommen ist. Das gilt auch für Schäden, die an Dritten zustande kommen. Auch hier hilft ein Wartungsvertrag. Denn Immobilieneigentümer haben Verpflichtungen, die mit ihrem Besitz einhergehen. So trifft sie die gesetzliche Sorgfaltspflicht, alle Gefahren zu beseitigen, die von ihrem Eigentum für andere ausgehen können.

Sie haben eine Problemimmobilie und sind sich unsicher, wie viel sie wert ist? Kontaktieren Sie uns! Wir ermitteln den Wert Ihrer Immobilie kostenlos und finden dafür den richtigen Käufer.

 

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Außensauna – Ruhe-Oase für den Garten

Außensauna

Nicht jede Immobilie bietet die Möglichkeit, sich einen kleinen Wellnessbereich im Keller zu schaffen. Dennoch möchten manche Hauseigentümer unter keinen Umständen auf diesen Komfort verzichten. Allgemein ist immer mehr ein Trend zu beobachten, der erkennen lässt, dass Hauseigentümer die Grenzen zwischen Wohnbereich und Außenbereich verschwinden lassen.

Sie fühlen sich manchmal vom hektischen Alltag ermüdet? Am liebsten würden Sie sich einen Ruheort direkt in Ihrer Nähe erschaffen, statt erst weite Wege auf sich nehmen zu müssen, um mal so richtig abzuschalten? Da bietet sich eine Outdoor-Sauna als ideale Lösung an, um regelmäßig Zeit für sich zu haben und Körper und Geist zu reinigen. Eine Sauna im Garten hat dabei ganz eigene Vorteile. Ein Fenster oder eine Glastür geben einen wohltuenden Blick in Ihren Garten frei – im Winter in eine Schneelandschaft und im Sommer in das satte Grün. Durch die Lage im Garten hat die Sauna eine direkte Verbindung zu frischer Luft. Hauseigentümer können nach dem reinigenden Schwitzen in der Sauna noch durch den Garten flanieren oder sich auf eine Liege legen, um die Entspannung zu vollenden.

Je nach Vorliebe der Eigentümer sind verschiedene Konstruktionen möglich. Manche Saunaliebhaber ziehen es vor, beim Bau gleich eine Dusche miteinzubauen. Meistens wird diese dann im Eingangsbereich installiert. Außensaunas sind auf zwei verschiedene Arten beheizbar. Die Beheizung geht sowohl auf elektrische Weise als auch mit Hilfe von Holzöfen. Dabei hat die elektrische Erwärmung einen klaren Vorteil. Denn mit Thermostaten können Eigentümer genau die Temperatur einstellen, die ihnen angenehm ist. Bei dem Neubau einer Außensauna ist es auch möglich einen Vorraum mitzubauen. Dieser kann zum Aus- und Ankleiden genutzt werden. Die Außensauna lässt sich selbstverständlich in verschiedenen Größen bauen. Je nach Größe können mehr oder weniger Personen gleichzeitig den Saunaspaß genießen. Während eine 2 Meter lange Sauna für zwei Personen vorgesehen ist, passen bis zu vier Personen in eine 3 Meter lange Sauna.

Die Gestaltung der Außensauna sollte mit dem Haus und dem Garten harmonieren. Sie sollte baulich und farblich auch zu der Immobilie passen. Eine moderne Immobilie ergibt kein stimmiges Bild mit einer Außensauna, die wie ein verschnörkeltes Holzhaus aussieht. Besitzt das eigene Haus aber einen sehr rustikalen Charakter, würde eine Außensauna mit viel Holzverkleidung einen harmonischen Eindruck machen.

Hauseigentümer sollten vorab gut darüber nachdenken an welcher Stelle des Gartens sie die Sauna platzieren wollen. Idealerweise entscheiden Sie sich für eine abgelegene Stelle. So fühlen sich Hauseigentümer nicht in ihrer Privatsphäre gestört und entgehen den neugierigen Blicken der Nachbarn. Schließlich sollte die Sauna aus Sicherheitsgründen weit genug von der Immobilie erbaut werden. Je nach Wohnort kann vorher eine Genehmigung für den Saunabau erforderlich sein.

Möchten Sie wissen, ob eine Außensauna den Wert Ihrer Immobilie erhöht? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

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Worauf Sie bei der Instandhaltung Ihrer Immobilie achten sollten

Sie haben sich den Traum von der eigenen Immobilie erfüllt und möchten sich Ihr Zuhause so lange wie möglich schön erhalten? Vielleicht haben Sie Ihre Immobilie auch als Altersvorsorge eingeplant? Umso wichtiger ist es, dass Sie sich auch genügend mit der Instandhaltung ihrer Immobilie auseinandersetzen. Denn dann können sie auch den Wert dieser länger erhalten.

Eine Instandhaltung dient nicht nur der Erhaltung des Wohnwertes. Gerade der Verkehrswert der Immobilie kann nur erhalten werden, wenn fachgerechte Instandhaltungen erfolgen. Immobilieneigentümer sollten schon deshalb Instandhaltungsmaßnahmen durchführen lassen, damit ihr Eigentum über die Jahre keine Werteinbuße erfährt. Eine Immobilie ist mit den Jahren viel Verschleiß und Abnutzung ausgesetzt. Hauseigentümer sollten Schäden nicht ignorieren, sondern Reparaturen unmittelbar nach dem sie auffallen beseitigen. Die verspätete Ausbesserung von Schäden an der Immobilie führt in der Regel nur dazu, dass zukünftig nur mit noch höheren Kosten zu rechnen ist. Ein nicht beseitigter Riss in der Fassade beispielsweise kann mit der Zeit immer größer werden. Ebenso führt ein undichtes Dach auf Dauer zu Schimmelbildung und mangelnder Isolierung.

Inspektionen sollten in einem Zeitabstand von 2-3 Jahren regelmäßig durch die Eigentümer durchgeführt werden. Weiterhin sollten Eigentümer alle 5-10 Jahre einen Fachmann mit der Inspektion beauftragen. Dieser hat ein geschultes Auge für Schäden, die nicht offensichtlich sind. Die Technik einer Immobilie sollte noch häufiger inspiziert werden. Immobilieneigentümer sind im Vorteil, wenn sie regelmäßig Geld für Inspektionen und etwaige Reparaturen zur Seite legen. Da Schäden so oder so beseitigt werden müssen, lohnt es sich immer Rücklagen zu bilden. Die Rücklagen sollten ungefähr 7-12 Euro pro Quadratmeter und Jahr betragen. Die letztliche Summe richtet sich nach dem Baujahr der Immobilie. Bei einer älteren Immobilie sollte man mit höheren Instandhaltungskosten rechnen. Bei Neubauten kann mit geringeren Instandhaltungskosten gerechnet werden, da sie nur über einen kürzeren Zeitraum der Abnutzung ausgesetzt waren.

Hauseigentümer müssen nicht die ganze Summe der Instandhaltung ihres Zuhauses selbst tragen. Instandhaltungskosten können in der Steuererklärung berücksichtigt und ein Teil der Kosten für diese zurückerlangt werden. Denn in der Bundesrepublik gilt, dass Ausgaben, die dem ordnungsgemäßen Erhalt einer Immobilie dienen, von der Steuer abgesetzt werden können. Sie werden Erhaltungsaufwendungskosten genannt. Berücksichtigt werden 20 Prozent der Ausgaben, wobei die Höhe der zu berücksichtigenden Ausgaben bei 6000 Euro liegt. Die Steuerersparnisse können also 1.200 Euro im Jahr betragen. Für die Erstattung der Beträge werden aber nur die Arbeits- und Fahrtkosten berücksichtigt. Die Materialkosten sind nicht erstattungsfähig. Zu den steuerlich absetzbaren Maßnahmen zählen Badsanierungen, Heizungserneuerungen, die Installation energieeffizienter Anlagen, Wärmeschutzmaßnahmen sowie Fassadensanierungen.

Möchten Sie wissen, wie sich Instandhaltungsmaßnahmen auf den Wert Ihrer Immobilie
auswirken? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

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Darum ist Dachwartung wichtig

Das Dach stellt ein wesentliches Funktionsteil der Immobilie dar. Verschiedene Wettereinflüsse wirken das ganze Jahr über auf dieses Bauelement ein. Deswegen sollte das Dach regelmäßig inspiziert und gewartet werden. Leider wird das von Immobilieneigentümern häufig vernachlässigt. Dabei kann es durch die Vernachlässigung der Wartungsarbeiten zu gravierenden Folgen kommen. Es droht beispielsweise der Verlust des Versicherungsschutzes.

Selbst ein fachgerecht gebautes Dach wird über die Jahre hinweg Schäden erleiden, wenn es nicht regelmäßig einer Wartung unterzogen wird. Meist sind es Witterungseinflüsse, die zur Beschädigung des Daches führen. Eindringendes Wasser kann das beispielsweise auslösen. Kommt es zu starker Wärme, wird das Wasser dafür ursächlich, dass sich Schimmel und Fäulnis bilden. Bei Frost führt das eindringende Wasser dazu, dass einige Teile des Daches aufbrechen können. Auch durch Stürme kann die Befestigung gelockert werden.  Dabei kann man durch regelmäßige Wartungen Kosten einsparen. Denn die Beseitigungskosten für Schäden, die sich durch vernachlässigte Wartungen verschlimmern, sind weit höher.

Es ist ungenügend, wenn nur ein Laie das Dach regelmäßig sichtet. Vielmehr muss das Dach durch einen Fachmann inspiziert und dann professionell gewartet werden. Dazu gehört auch die Bestandsaufnahmen über Entwässerung, Blitzschutz, Regenrinnen etc. und die Analyse über die Erfüllung der energetischen Anforderungen.

In einem Urteil hat der Bundesgerichtshof 1993 verbindlich festgesetzt, dass für Dächer regelmäßig Inspektionen durchgeführt werden sollen. Dieses Urteil ist wichtig für Versicherungen. Das bedeutet, dass Versicherungen nicht länger für alle Schäden am Dach aufkommen müssen, die durch Stürme entstehen. Zahlungen können trotz Sturmschäden von der Versicherung verweigert werden, wenn das Dach vorher nicht regelmäßig inspiziert und gewartet wurde. Versicherungen ziehen dabei gerade das Urteil des Bundesgerichtshofes heran, um ihre Entscheidung zu begründen. Wenn Dritte durch das eigene funktionsuntüchtige Dach zu Schaden kommen, haftet die Versicherung bei unregelmäßiger Wartung ebenso wenig. Hauseigentümer können sich nicht auf die sogenannte Sturmklausel berufen, wenn unregelmäßig gewartet wurde. Windstärken, die über 8 liegen, ziehen nicht automatisch eine Versicherungszahlung nach sich. Gerichte begründen dies damit, dass Dächer, die sowohl gut erbaut als auch gut gewartet sind, auch Orkanböen standhalten können.

Inspektions- und Wartungsarbeiten sollten von Dachdecker-Innungsbetrieben durchgeführt werden. Durch die Wartung kommt es auch zum Werterhalt einer Immobilie. Mit einem Wartungsvertrag können sich Eigentümer rechtlich absichern. Auf diese Weise können Eigentümer die regelmäßige Wartung gegenüber Versicherern beweisen. Auch wenn Dritte durch lose Dachteile verletzt werden, stehen Immobilieneigentümer in der Beweispflicht, ihr Dach regelmäßig gewartet zu haben. Denn Eigentum verpflichtet. Hausbesitzer sind nämlich gesetzlich dazu verpflichtet, sich darum zu kümmern, dass keine Gefahren von ihrem Eigentum ausgehen.

Sie möchten wissen, wie sich die regelmäßige Wartung des Daches auf den Wert Ihrer Immobilie auswirkt? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gerne.

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Ist die geerbte Immobilie zu teuer?

Erbimmobilie

Geerbte Immobilien sind für viele Menschen oft ein Grund zur Freude, weil sie so an ihr lang ersehntes Eigenheim kommen. Oft ist die Eigennutzung aber teuer. Doch eine geerbte Immobilie kann schnell zur Schuldenfalle werden.

Oftmals gibt es für die Erben keine andere Möglichkeit, als die Immobilie zu verkaufen, da die Erbschaftssteuer zu teuer ist. Ehepartner und Kinder sind von der Erbschaftsteuer befreit, wenn Sie die Immobilie nach dem Erbfall mindestens zehn Jahre lang selbst nutzen. Auch für andere enge Verwandte wie Enkelkinder oder Nichten und Neffen gelten Freibeträge. Erben Sie von Ihrem Onkel oder Ihrer Tante liegt dieser aber beispielsweise nur bei 20.000 Euro. Die Immobilie ist höchstwahrscheinlich mehr Wert. Hinzukommt, dass die Steuersätze immer höher werden, je weiter entfernt Sie mit dem Erblasser verwandt sind.

Erben Sie beispielsweise von einer Tante eine Immobilie im Wert von 400.000 Euro, müssen Sie in Steuerklasse 2, in der Nichten und Neffen angesiedelt sind, 25 Prozent Steuern zahlen. Bei einem Freibetrag von 20.000 Euro, müssen Sie also 380.000 Euro mit diesem Steuersatz versteuern. Das ergibt eine Steuerzahlung von 95.000 Euro.

Doch nicht nur die Steuern können auf der Erbschaft lasten. Sie sollten sich genau darüber informieren, ob auf der Immobilie noch eine Hypothek lastet. Sie erben nämlich nicht nur die Immobilie, sondern auch die Schulden bei der Bank.

Wenn Sie nicht Alleinerbe sein sollten, können sie nicht einfach ohne die Zustimmung der Miterben in die Immobilie einziehen. Damit Sie als Alleineigentümer in die Immobilie einziehen können, müssen Sie die Miterben auszahlen. Die Auszahlungssumme hängt dabei vom Wert der Immobilie ab. Diesen sollten Sie vorher von einem Experten schätzen lassen-. Aber auch Schulden, wie Hypotheken, fließen in die Auszahlungssumme ein. Sollte es Ihnen nicht möglich sein die Summe aufzubringen, so steht es Ihnen frei auch eine Ratenzahlung zu vereinbaren, oder einen Kredit bei der Bank aufzunehmen.

Wenn Sie sich die guten Punkte gut durchdacht haben, bleibt noch der Zustand des Hauses zu betrachten. Ist der Keller feucht, oder muss das Dach erneuert werden? Ist vielleicht eine komplette Sanierung fällig?  Oft bewegen sich solche Kosten im fünfstelligen Bereich. Daher ist es wichtig die Immobilie von einem Experten genau bewerten und über eventuelle sanierungskosten beraten zu lassen.

Der Unterhalt Ihrer Erbimmobilie ist Ihnen zu teuer und Sie wollen lieber verkaufen? Kontaktieren Sie uns jetzt. Wir beraten Sie gern.

 

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Versicherungen für Hauseigentümer – Das sollten Sie beachten

Die meisten Hauseigentümer haben viel Mühe und Fleiß investiert, um sich den Traum vom eigenen Zuhause zu erfüllen. Dabei fragen sich viele Hauseigentümer auch, was sie tun können, um sich hinsichtlich der eigenen Immobilie abzusichern. Denn leider kann es zu ungewollten Schäden am liebgewonnenen Zuhause kommen. Diese Schäden zu beheben kann eine Aufgabe sein, die sich unter Umständen nicht jeder leisten kann.

Die Versicherung des eigenen Hauses ist mit regelmäßigen Kosten verbunden. Eine vernünftige Versicherung kann aber verhindern, dass Eigentümer durch die Schadensbeseitigung in noch größere finanzielle Probleme geraten. Es ist auf jeden Fall immer dann zu einer Versicherung zu raten, wenn man mit Sicherheit weiß, dass man die Kosten für Reparaturen und so weiter nicht aufbringen kann. Es bieten sich grundsätzlich drei Versicherungen für Hauseigentümer an.

Die Wohngebäudehaftpflicht ist die wichtigste Versicherung für Hauseigentümer. Die Schäden, die sie abdeckt, sind solche, die durch Feuer, Hagel, Sturm und Leitungswasser zustande kommen. Die Versicherung zahlt Wiederaufbau und Reparaturen. Das ist zum Beispiel dann nötig, wenn es nach einem starken Gewitter zu Schäden am Dach oder wenn es zu einem Wasserschaden nach einem Rohrbruch kommt. Die Wohngebäudehaftpflicht zahlt häufig gar nicht oder nur wenig, wenn es durch Fahrlässigkeit zu Schäden am Haus gekommen ist. Dabei können Schäden durch fahrlässiges Verhalten schneller eintreten, als manch einer erwartet. Eine vergessene Herdplatte oder eine nicht ausgepustete Kerze können schon zu einem folgenschweren Brand führen. Hausbesitzer sollten sich deswegen für ein Paket entscheiden, dass auch bei fahrlässigem Verhalten haftet. Sie können Ihre Wohngebäudeversicherung auch um eine Versicherung gegen Elementarschäden erweitern. Das lohnt sich z.B. vor allem für Hauseigentümer, die in Regionen wohnen, wo es zu Überschwemmungen kommen kann.

Bei der Hausratversicherung muss berücksichtigt werden, welche Gegenstände sich im Haus befinden und welchen Wert sie haben. Hauseigentümer sollten berechnen, wie hoch die Kosten wären, wenn sie ihren Besitz neu anschaffen würden. Könnten Sie Möbel, Geräte oder andere Gegenstände problemlos neu erwerben, wenn Sie sie durch einen Brand oder durch einen Einbruch verlieren würden? Eine Hausratversicherung kann sich auch gerade dann auszahlen, wenn Hauseigentümer exklusive Möbel oder teure technische Geräte besitzen. Dabei deckt die Hausratversicherung Schäden durch Feuer, Sturm, Einbruch und Leitungswasser ab.

Schließlich kann ein Schadensfall nicht nur am Hauseigentum auftreten, sondern auch Dritte betreffen. Eine Immobilie verpflichtet die jeweiligen Besitzer. Sie müssen dafür Sorge tragen, dass von ihrem Eigentum niemals eine Gefahr für andere und deren Eigentum ausgeht. Fällt der morsche Baum in Ihrem Garten in den des Nachbarn und verursacht dort Schäden, sind Sie in der Verpflichtung dafür aufzukommen. Sie haften ebenso für Passanten, die bei Glätte auf Ihrem nicht gestreuten Gehweg ausrutschen. Denn wenn diese sich eine Verletzung zuziehen, trifft Sie die Verantwortung dafür. Besitzen Sie bereits eine private Haftpflichtversicherung, müssen sie keine Grundbesitzerhaftpflicht mehr abschließen. Denn die private Haftpflichtversicherung deckt bereits die Kosten, die an Dritten durch Sie entstehen.

Sie sind sich nicht sicher, ob Ihre Immobilie mit großen Risiken verbunden ist? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gerne.

 

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Immobilien übertragen – Das sollten Sie wissen

Gerade ältere Immobilieneigentümer stehen vor der Frage, was eigentlich mit ihrer Immobilie passieren soll, wenn sie mal nicht mehr da sind. Dabei stellt das Vererben eine gewöhnliche Methode dar, um das Eigentum später seinen Nachkommen zukommen zu lassen. Durch eine Schenkung findet die Übertragung auf andere schon zu Lebzeiten des eigentlichen Immobilieneigentümers statt. Wir verraten Ihnen, was Sie zu diesem Thema wissen sollten.

Die Gründe, die Eigentümer dazu bewegen ihre Immobilie schon zu Lebzeiten zu übertragen, sind unterschiedlich. Einige Eigentümer möchten ihren Nachkommen damit Erbschaftssteuern ersparen und andere sich damit ihre Rente aufbessern. Letzteres ist nämlich möglich, wenn die Immobilie gegen eine Versorgungsleistung übertragen wird. Bevor es zur Übertragung kommt, muss erst einmal der Wert der Immobilie ermittelt werden. Die Wertermittlung kommt üblicherweise durch das örtliche Finanzamt zustande. Dabei werden individuelle Besonderheiten der Immobilie nicht weiter berücksichtigt. Eigentümer können die Wertermittlung auch durch einen vereidigten Sachverständigen selbst vornehmen lassen. Das lohnt sich immer dann, wenn die individuellen Eigenheiten einer Immobilie, wie zum Beispiel ein marodes Dach, den Wert niedriger festsetzen lassen würden. Das ist wichtig für den Steuerfreibetrag.

Wenn Sie als Eigentümer mit ihrem Ehepartner in Ihrer Immobilie wohnen und Sie keine weiteren Nachkommen haben, ist die Schenkung in jedem Fall der Vererbung vorzuziehen. Denn für Ehegatten liegt der Steuerfreibetrag bei einer Schenkung einer selbstgenutzten Immobilie relativ hoch. Wohnen Sie nicht mit Ihrem Ehegatten in der Immobilie zusammen oder möchten Sie diese an andere Nachkommen verschenken, gelten unterschiedliche Steuerfreibeträge. Sie richten sich nach dem Wert der Immobilie und nach dem Verwandtschaftsgrad.

Es ergibt sich alle 10 Jahre ein neuer individueller Steuerfreibetrag. Schenkungen an Ehegatten sind bis zu 500.000 Euro steuerfrei. Schenkungen an Kinder bis zu 400.000 Euro. An Enkelkinder bis zu 200.000 Euro. An Großeltern und Eltern bis zu 100.000 Euro und an alle anderen Personen bis zu 20.000 Euro. Gerade wenn Ihre Immobilie noch mit Schulden belastet ist, sollten Sie lieber von einer Schenkung absehen. Denn der Beschenkte übernimmt auch automatisch die Schulden. Ein Erbe könnte nach Ihrem Tod noch ausgeschlagen werden, falls die Lasten zu hoch sind.

Entscheiden sich Eigentümer dazu eine Immobilie weiterhin selbst zu nutzen, nachdem sie sie schon verschenkt haben, können sie sich ein Wohnrecht sichern. Dieses Wohnrecht kann dann bis zu ihrem Ableben gelten. Der ursprüngliche Immobilieneigentümer sollte in dem Schenkungsvertrag auch unbedingt das Rückfallrecht festhalten. So drohen bei unerwarteten Vorkommnissen keine gravierenden Folgen. Die Vereinbarung in der Rückfallklausel kann vorsehen, dass das Eigentum in bestimmten Fällen wieder zurückgeht. Das kann hilfreich sein, wenn der Beschenkte vor dem Schenker stirbt, er Insolvenz anmelden muss oder geschäftsunfähig wird.

Sie möchten Ihre Immobilie verschenken und vorher wissen, ob sich das lohnt? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

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Immobilien richtig instand halten

Auf die Erfüllung des Traums vom eigenen Haus haben viele Eigentümer lange hingearbeitet. Gerade dem Thema Instandhaltung sollten Immobilienbesitzer deswegen viel Aufmerksamkeit schenken. Denn dann gelingt es auch, den Wert des liebgewonnenen Zuhauses lange zu erhalten. Schließlich soll die eigene Immobilie auch eine gute Altersvorsorge sein. Deshalb verraten wir Ihnen, was Sie unbedingt über das Thema Instandhaltung wissen sollten.

Bei der fachgerechten Instandhaltung einer Immobilie steht nicht nur im Mittelpunkt, den Wohnwert dieser zu erhalten. Es ist auch vor allem der Verkehrswert, der durch eine mangelnde Instandhaltung abnimmt. Verschleiß und Abnutzung machen sich in Bezug auf den Wert einer Immobilie negativ bemerkbar. Reparaturen sollten niemals aufgeschoben werden. Hierdurch gehen Hauseigentümer nur das Risiko ein, später einmal mit noch höheren Kosten für die Beseitigung der Schäden konfrontiert zu werden. Bei einem undichten Dach kann es passieren, dass Feuchtigkeit in die Dämmung eindringt. Das führt dann häufig zu Schimmelbildung und zu mangelnder Isolierung. Ebenso kann ein Riss in der Fassade zu größeren Schäden führen, wenn er nicht ausgebessert wird. Beim nächsten Frost kann er nämlich aufplatzen und es kommt nur zu einer Vergrößerung.

Eigentümer sollten Inspektionen an ihrer Immobilie alle zwei bis drei Jahre angehen. Alle fünf bis zehn Jahre sollte auch ein Fachmann für die Inspektion beauftragt werden. Denn nur dieser erkennt auch Schäden, die für Laien nicht gleich wahrzunehmen sind. Technische Anlagen sollten sogar in kürzeren Abständen von einem Fachmann untersucht werden. Hausbesitzer sollten stets eine ausreichende Rücklage für Instandhaltung und Inspektionen haben. Wer Rücklagen bildet ist hier klar im Vorteil. Denn die Kosten für Schadensbeseitigungen fallen ohnehin irgendwann an. Je nach Baujahr sollten zwischen 7 und 12 Euro pro Quadratmeter und Jahr zurückgelegt werden. Der Wert bemisst sich nach dem Alter der Immobilie. Die Instandhaltungskosten für eine ältere Immobilie sind dabei wesentlich höher als die für Instandhaltungskosten für einen Neubau.

Einen Teil der Kosten für die Instandhaltung des Eigenheims können Eigentümer über die Steuer wieder zurückerlangen. Hierzulande ist es möglich, alle Ausgaben, die dem ordnungsgemäßen Erhalt einer Immobilie dienen von der Steuer abzusetzen. Diese Kosten werden als sogenannte Erhaltungsaufwendungskosten bezeichnet und geltend gemacht. Dabei werden 20 Prozent der Instandhaltungskosten mit einer Höhe bis 6.000 Euro berücksichtigt. So sind Steuerersparnisse von bis zu 1.200 Euro im Jahr möglich. Es kommt aber lediglich zu einer Berücksichtigung der Arbeits- und Fahrtkosten, nicht der Materialkosten. Absetzbar sind unter anderem Kosten für Dacherneuerungen, Fassadensanierungen, Wärmeschutzmaßnahmen, die Installation energieeffizienter Anlagen, Heizungserneuerungen und Badsanierungen.

Möchten Sie wissen, wie sich Instandhaltungsmaßnahmen auf den Wert Ihrer Immobilie auswirken? Kontaktieren Sie uns jetzt. Wir beraten Sie gerne.

 

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Verkehrssicherungspflicht – Darauf müssen Eigentümer achten

Auf dem Spielplatz ist die Hängebrücke gerissen, beim Sturm ist ein Ast abgeknickt oder eine Ziegel hat sich vom Dach gelöst. Immer wieder kommt es vor, dass Mieter oder Passanten auf solche Weise zu Schaden kommen. Haften müssen in solchen Fällen Eigentümer, Vermieter oder Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG). Wer seiner Verkehrssicherungspflicht nachkommt, kann solche Situationen vermeiden.

Wann Eigentümer haften

Immobilieneigentümer, Vermieter und WEGs sind rechtlich dazu verpflichtet, Gefahren, die von einem Grundstück ausgehen können, von Dritten abzuwenden. Das heißt, sie sind dafür verantwortlich, dass niemand zu Schaden kommt, der an der Immobilie vorbeiläuft, das Grundstück betritt oder als Mieter oder als Besucher die Immobilie nutzt. Kommt ein Bewohner, Besucher oder Passant zu Schaden, muss der Eigentümer nachweisen, dass er seiner Verkehrssicherungspflicht nachgekommen ist. Ist das der Fall, so haftet er für den entstanden Schaden nicht.

Vielfältige Gefahrenquellen

Vielen Eigentümern und WEGs ist nicht bewusst, wie viele Gefahrenquellen es auf ihrem eigenen Grundstück gibt und wie sie dieses schützen. Denn hier geht es nicht nur um Schnee oder Glatteis. Zu sichern sind unter anderem Gehwege, Dachkonstruktionen, Fassaden, Balkone, Bäume, Beleuchtung, Gas- und Feuerungsanlagen, Wasserstellen, Spiel- und Müllplätze. Viele Gefahrenquellen können durch regelmäßige Wartung eingedämmt werden.

Eigentümer müssen bei der Sicherung ihrer Immobilie die gesetzlichen Vorgaben beachten. Beispielsweise die örtliche Straßenreinigungssatzung, die Richtlinie zu Feuerstätten, die Aufzugsverordnung oder die Trinkwasserverordnung sind wichtige Rechtsgrundlagen. Darüber hinaus finden Eigentümer weitere Informationen beim Deutschen Institut für Normung darüber, worauf sie bei ihrer Sicherungspflicht achten müssen.

Verkehrssicherungspflichten delegieren

Eigentümer und WEGs können die Verkehrssicherungspflicht auch zu einem gewissen Teil delegieren. Hausmeister, Wartungsunternehmen oder Streudienste können beispielsweise damit beauftragt werden. Komplett freigestellt werden, können Eigentümer aus rechtlicher Sicht jedoch nicht. Das betrifft auch Versicherungen. Denn werden die Verkehrssicherungspflichten grob vernachlässigt, treten Versicherungen nicht für den entstandenen Schaden ein. Ebenso ist es ein Irrglaube, dass das Aufstellen eines Schildes mit der Aufschrift „Auf eigene Gefahr“ Eigentümer grundsätzlich aus der Verantwortung entlässt. Wer bei der Verkehrssicherungspflicht auf der sicheren Seite sein möchte, sollte sich deshalb professionell beraten lassen.

Sind Sie unsicher, ob Sie Ihrer Verkehrssicherungs- und Betreiberpflicht vollständig nachgekommen sind? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

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Warum ist eine Immobilienbewertung so wichtig?

Immobilienbewertung

„Wieviel ist meine Immobilie wert?“ Diese Frage haben sich sicher viele Eigentümer irgendwann schon mal gestellt. Für den Laien aber ist eine reale Einschätzung kaum möglich. Nur wer den wirklichen Wert seiner Immobilie kennt, kann mit einem realistischen Kaufpreis an den Markt gehen. Ist der Kaufpreis zu hoch, wird die Immobilie schnell zum Ladenhüter. Setzen Eigentümer den Kaufpreis zu niedrig an, verlieren sie Vermögen.

Natürlich können sich Eigentümer auch selbst einen Überblick über den regionalen Immobilienmarkt verschaffen, die Quadratmeter und den Zustand seiner Immobilie selbst einschätzen. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass Eigentümer ihre Immobilien eher subjektiv einschätzen. Dies hat oft mit den eigenen Erlebnissen und emotionalen Bindungen an die Immobilie zu tun. In diesen Fehleinschätzungen verbirgt sich allerdings eine gemeine Falle.

Setzt der Verkäufer den Preis zu hoch an, kann er auf mangelndes Interesse treffen. Setzt er den Preis zu niedrig an, dann stellen die Interessenten den Zustand der Immobilie in Frage und erklären diese schnell zu einer Problemimmobilie.

Ein Profi-Makler hilft Ihnen dabei diese Fehler zu vermeiden. Mit Hilfe des Vergleichswertverfahrens, Sachwertverfahrens oder Ertragswertverfahrens, ermittelt er einen marktgerechten Wert der entsprechenden Immobilie.

Dabei spielen auch andere Kriterien eine wichtige Rolle. Ganz oben steht dabei die Lage der Immobilie. Handelt es sich nämlich um eine gute Handelslage, ist die Immobilie um einiges mehr Wert. Nicht nur sind die Immobilienpreise von Stadt zu Stadt und Region zu Region unterschiedlich – so kostet ein Haus in München mit 150 Quadratmetern wesentlich mehr als in Berlin. Auch die Lage innerhalb einer Stadt ist entscheidend. Die durchschnittlichen Quadratmeterpreise schwanken von Stadtteil zu Stadtteil und teilweise auch innerhalb eines Viertels stark.

Auch die Ausstattung spielt eine wichtige Rolle. Unter die Ausstattung fallen alle Faktoren, welche die Immobilien selbst betreffen. So zum Beispiel die Quadratmeterzahl, die Raumaufteilung, gibt es Fußbodenheizung und natürlich das Baujahr. Solche „Kleinigkeiten“ lassen sich nur schwer mit den anderen Immobilienangeboten vergleichen.

Als drittes wäre nun noch die Umgebung zu nennen. Anders als bei der Lage, bezieht sich die Umgebung auf die direkte Wahrnehmung. Während der Lärm der Autobahn zwei Straßen weiter deutlich zu hören ist, ist er in Ihrer Immobilie vielleicht kaum mehr wahrnehmbar. Dafür ziehen bei unglücklichen Windverhältnissen möglicherweise die Dämpfe der nahegelegenen Fabrik direkt durch den Garten.

All dies sind Faktoren die Laien nur schwer selbst einschätzen können. Für lokale Profi-Makler sind Immobilienbewertungen das tägliche Geschäft. Sie kennen die aktuelle Lage am Markt und wissen welches Bewertungsverfahren für Ihre Immobilie die richtige ist.

Sie möchten wissen, wie viel Ihre Immobilie wert ist? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

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Zahl des Monats

693.000

 

693.000 Wohnungen warteten 2018 auf Ihre Fertigstellung. Das gab das Statistische Bundesamt (Destatis) in einer Pressemitteilung im Dezember 2019 bekannt. Der Neubau so vieler Wohnungen ist genehmigt und konnte noch nicht fertiggestellt werden. Damit hat sich der Wert seit 2008 mehr als verdoppelt. Damals waren es rund 320.000 Wohnungen.

Zum Baustau trägt laut Statistischem Bundesamt die steigende Nachfrage bei. Immobilienunternehmen, Politik und Bauverwaltungen versuchen der gestiegenen Nachfrage hinterherzukommen. Seit 2009 haben sich die Baugenehmigungen von etwa 178.000 auf fast 347.000 im Jahr 2018 nahezu verdoppelt. Allerdings war 2015 der Höhepunkt mit 375.000 Baugenehmigungen erreicht. Seitdem ist die Zahl rückläufig.

 

 

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So heizen Sie im Winter richtig!

In Ihrem Zuhause soll es richtig schön warm sein, weil es draußen eisig kalt geworden ist? Wenn die Jahresabrechnung für die Heizung kommt, folgt der Schock über die hohen Kosten. Denn Heizen verbraucht ganze 70 Prozent des gesamten Energieverbrauchs im Haushalt. Es ist jedoch ganz einfach mit ein paar Tipps die Heizkosten niedrig zu halten und dabei gleichzeitig der Umwelt etwas Gutes zu tun.  

Eine moderne Lösung zur Reduzierung der Heizkosten stellen intelligente Thermostate dar. Sie führen zu der Regelung des Heizwasserdurchsatzes. So wird mehr Wasser durchgelassen, wenn die Außentemperatur sinkt und es wird mehr Wärme in den Raum hineingegeben. Durch neuwertige Thermostate ist es möglich direkt einzustellen, welche Temperatur zu welcher Uhrzeit in den Räumen vorherrschen soll. Das Verwenden von Thermostaten ist mit einem hohen Komfort und großen Vorteilen verbunden.  Es kann festgelegt werden, dass in den Abendstunden Energie eingespart wird, während es morgens mit dem Aufstehen im Badezimmer schon warm ist. Thermostate lassen sich zusätzlich ganz bequem über eine App bedienen. Heutzutage existieren sogar Thermostate, die den Wetterbericht hinzuziehen, um die richtige Temperatureinstellungen vorzunehmen.

Auch durch Sanierungsmaßnahmen gelingt es die Heizkosten eines Hauses zu reduzieren. Ein alter Heizungskessel, der über 15 Jahre in Betrieb ist, verbraucht deutlich mehr Energie als ein neuwertiger. Dies lässt sich durch die alte Technik erklären, die natürlich hinter der neuen Technik zurückliegt. Mit einem neuem Heizungskessel können im Vergleich zu einem alten Kessel Ersparnisse von bis zu 30 Prozent verzeichnet werden. Ebenso können Modernisierungen an Fenstern und Türen dazu beitragen, den Energieverbrauch in einer Immobilie niedrig zu halten. Diese verspröden nämlich im Laufe der Jahre immer mehr. Hierdurch kann Außenluft unkontrolliert einströmen. Es ist immer ratsam die alten Dichtungen durch neue Dichtungen auszutauschen. Idealerweise wird noch eine Isolierung am unbeheizten Dachboden vorgenommen. Ein Raum, der beheizt ist, kann seine Wärme nämlich an obere, nichtbeheizte Räume verlieren. Das betrifft auch Kellerräume. Damit es nicht zum Verlust der Wärme an den Keller kommt, sollte die Kellerdecke mit Dämmplatten versehen werden.

Richtiges Heizen ist vor allem bewusstes Heizen. Dafür ist es wichtig, dass man die Räume auch nicht überheizt. Viel besser ist es nur auf 20 Grad zu heizen. Im Schlafzimmer sollten sogar nur Temperaturen zwischen 17 und 18 Grad vorherrschen, damit auch für einen guten Schlaf gesorgt ist. Es ist nicht nötig, dass Sie zuhause frieren. Das übermäßige Heizen ist aber häufig gerade der Grund, warum man friert. Wenn die Räume überheizt sind, führt das dazu, dass der Körper sich den Temperaturen anpasst und nicht registriert, dass es zu warm ist.

Weiterhin ist darauf zu achten die Heizkörper nicht zu verdecken und Rollläden während der Schlafenszeit runter zu fahren. So kann der Wärmeverlust über Nacht verhindert werden. Wer keine Rollläden besitzt, sollte in Erwägung ziehen diese zu beschaffen. Anstatt das Fenster permanent zu kippen, ist Stoßlüften natürlich sinnvoller.

Schließlich wird durch das richtige Heizen und Lüften auch verhindert, dass sich Schimmel in den Räumen bildet. Deswegen sollte niemals aufs Heizen und Lüften verzichtet werden. Wer glaubt hier Kosten sparen zu können, muss im Zweifelsfall noch höhere Kosten tragen, wenn es zur Schimmelbeseitigung kommen sollte.

Möchten Sie wissen, ob sich die energetische Sanierung oder der Austausch Ihrer Heizungsanlage vor dem Hausverkauf lohnt? Kontaktieren Sie uns jetzt. Wir beraten Sie gerne.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

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Zahl des Monats

55%

 

Für den Job hat bereits mehr als jeder Zweite schon mal das Zuhause gewechselt. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie der Online-Jobplattform Stepstone von rund 24.000 Fach- und Führungskräften in Deutschland im vergangenen Jahr. Einen berufsbedingten Umzug haben 25 Prozent auf sich genommen. Zweimal sind 14 Prozent der Befragten für den Job umgezogen. Und immer noch 16 Prozent haben sich öfter als zweimal wegen eines neuen Jobs ein neues Zuhause gesucht.

Dabei zogen die meisten nicht nur in die nächstgelegene Stadt. Zwischen 301 bis 1.000 Kilometer war für 34 Prozent der Befragten das neue Zuhause vom alten entfernt. 28 Prozent sind zwischen 101 und 300 Kilometer für den neuen Job umgezogen. Bis zu 100 Kilometer entfernt lag für 13 Prozent das neue Zuhause vom alten. 16 Prozent waren bereit maximal 50 Kilometer für den neuen Job umzuziehen. Aber 8 Prozent waren dagegen bereit, sich für den neuen Job ein Zuhause in mehr als 1.000 Kilometer Entfernung zu suchen.

 

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Diese Neuerungen bringt das Klimapaket für Hauseigentümer

Das Klimapaket ist im November durch Bundestag und Bundesrat gegangen und wird in seinen wesentlichen Punkten bald umgesetzt werden. Das Ziel des Klimapakets besteht darin, den CO2-Ausstoß einzugrenzen. Auf diese Weise soll das Klima zukünftig geschont werden. Auch das Wohnen und das Bauen sollen durch die neuen Regelungen klimaschonender werden.

In Deutschland haben Gebäude einen hohen Beitrag am CO2-Austoß. Sie machen ganze 14 Prozent der Gesamtemission aus. Somit fallen 26 Prozent der gesamten Energie hierzulande auf Heizung und Warmwasser. Diese Werte sollen zukünftig reduziert werden. Das soll durch neue Regelungen zu Heizungen, Sanierungen und Energiepreisen ermöglicht werden. Der Anteil am gesamten CO2-Ausstoß durch den Gebäudesektor betrug 2017 noch 132 Tonnen. Bis zum Jahr 2030 soll dieser Wert auf 70 Tonnen reduziert werden. Die ersten Veränderungen für die Bundesbürger sollen in diesem Jahr in Kraft treten.

Viele Sanierungsmaßnahmen sollen künftig durch Förderungen attraktiv gemacht werden. Dazu zählen der Austausch von alten Fenstern gegen Wärmeschutzfenster, aber auch die Dämmung von Dächern und Außenwänden. Hauseigentümer sollen von Steuererleichterungen profitieren. Sie sollen für alle Steuerklassen gelten. Hauseigentümern soll über drei Jahre verteilt die Steuerschuld um 20 Prozent der Ausgaben für die Sanierung erlassen werden. Es soll auch eine Förderung durch die KfW möglich sein. Die bestehenden KfW-Förderprogrammen sollen um zehn Prozent erhöht werden.

Das Einbauen von Ölheizungen soll für Neubauten nicht mehr möglich sein. Das gilt insbesondere dann, wenn für ein Gebäude grundsätzlich auch eine klimafreundlichere Wärmeerzeugung durchführbar ist. Heizungen, die älter als 30 Jahre sind, müssen ausgetauscht werden. Für den Heizungsaustausch sollen Hauseigentümer bezuschusst werden. Hierdurch soll ein Anreiz geschaffen werden, alte Gas- und Ölheizungen gegen klimafreundlichere Anlagen zu ersetzen oder gleich erneuerbare Energie zu verwenden.  Eine Austauschprämie, die eine 40-prozentige Förderung beinhaltet, soll hier Anreize schaffen. Weiterhin sollen für den Heizungsaustausch Leasingprogramme gefördert werden. Das soll es auch für Haushalte mit geringem Einkommen ermöglichen, eine klimafreundlichere Variante zu wählen. Auch der Umstieg auf effiziente hybride Gasheizungen soll in den Fällen gefördert werden, wo kein Austausch auf erneuerbare Energien möglich ist. Hybride Gasheizungen nutzen anteilig erneuerbare Energien. Je nach Fall, lohnt es sich für Hausbesitzer auf klimafreundliche Heizquellen umzusteigen. Wird für die alte Ölheizung eine teure Reparatur fällig, wie ein neuer Tank oder ein Brenneraustausch, kann sich der Austausch finanziell rechnen.

Schließlich wird es zu einer Erhöhung der Heizöl- und Erdgaspreise kommen. Der Preisanstieg für Heizöl durch die CO2-Bepreisung wird 2030 rund 30 Prozent betragen. Für Erdgas wird der Preisanstieg 2030 bei 20 Prozent liegen. Es soll aber zu einer Senkung der Strompreiszulage für den Ausbau erneuerbarer Energien kommen. Hierdurch kann es in den Haushalten aber nur zu geringen Ersparnissen kommen. Weiterhin sind in Zukunft Energieberatungen für Wohngebäude vorgesehen. Das soll immer dann der Fall sein, wenn eine Immobilie ihren Eigentümer wechselt. Dann ist eine Beratung obligatorisch. Die Kosten hierfür werden von den geplanten Förderungen getragen.

Sie wollen wissen, wie sich eine klimafreundliche Sanierung auf den Verkaufspreis Ihrer Immobilie auswirken könnte? Kontaktieren Sie uns jetzt! Wir beraten Sie gern.

 

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Warum der Makleralleinauftrag

Makleralleinauftrag

Wer seine Immobilie verkaufen möchte, hat es meist eilig und spielt mit dem Gedanken mehrere Makler gleichzeitig zu engagieren, damit der Verkauf schneller voran geht. Doch das ist nicht immer die beste Lösung. Viele Makler für ein Objekt, sorgen für Unsicherheit, Verzögerung und höhere Kosten.

Viele Verkäufer stellen sich vor, dass eine Immobilie durch mehrere Makler eine höhere Reichweite erhält. Aber mehrere Makler zu haben, bedeutet auch Unsicherheit bei den Interessenten. Oftmals fragen sie sich warum ein Objekt mehrere Makler benötigt und vermuten, dass mit der Immobilie etwas nicht stimmt. Das ist nicht die beste Ausgangsbasis für einen Immobilienverkauf.

Dem können Eigentümer mit Hilfe eines Makleralleinauftrages vorbeugen. Bei diesem Auftrag wird der Verkauf der Immobilie auf nur einen Makler beschränkt. Eine Lösung, die eindeutige Vorteile mit sich bringt und das von Anfang an.

Viele Makler bringen viele Ansprechpartner mit sich. Das ist nicht nur für die Interessenten, sondern auch für die Eigentümer auf Dauer verwirrend. Dann den Durchblick zu behalten ist schwierig. Beim Makleralleinauftrag wird die Anzahl der Ansprechpartner auf nur einen begrenzt. Dieser hat dann den gesamten Überblick und kann im Voraus entscheiden für welchen Interessenten die Immobilie geeignet ist.

Wird der Auftrag an mehrere Makler vergeben, ist es möglich, dass diese nicht ihre vollständige Expertise einsetzen, da die Gefahr besteht, dass die Immobilie anderweitig verkauft wird. Bei einem Alleinauftrag können die Verkäufer sicher sein, dass der Makler seine Expertise passend und umfangreich einsetzt und den größtmöglichen Aufwand betreibt, um die Immobilie zu verkaufen.

Auch beim Thema Kosten lohnt sich der Makleralleinauftrag. Beauftragen Sie mehrere Makler mit unterschiedlichen Provisionen, können Sie nicht abschätzen, wie hoch die tatsächlichen Kosten für den Verkauf sein werden. In seltenen Fällen kann es durch die Unübersichtlichkeit auch noch nach dem Verkauf der Immobilie zu unerwarteten Provisionsforderungen der anderen Makler kommen.  Dementsprechend sind die finalen Kosten für den Verkäufer nicht so einfach kalkulierbar. Bei einem Makleralleinauftrag können die Kosten bereits bei Vertragsabschluss berechnet werden. So sind Immobilienverkäufer bestens vorbereitet.

Die Dauer des Verkaufes ist ebenfalls bereits vorher kalkulierbar, denn der Makleralleinauftrag wird auf eine bestimmte Laufzeit geschlossen. Meist beträgt diese zwischen 3 und 8 Monaten. Innerhalb dieser Zeit muss der Makler einen passenden Käufer für die Immobilie gefunden haben. Je nachdem ob sich Eigentümer für einen einfachen oder einen qualifizierten Auftrag entscheiden, steht es ihnen frei, ihre Immobilie auch selbst noch verkaufen zu können.

Sie möchten wissen, warum sich der Immobilienverkauf mit Makler lohnt? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

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Welche Versicherungen brauche ich als Hausbesitzer?

Wer sich den Traum von den eigenen vier Wänden erfüllt hat, möchte ungern das Risiko eingehen, eventuelle Schäden am liebgewonnenen Zuhause aus finanziellen Gründen nicht beseitigen zu können. Außerdem kann es neben Sach- und Vermögensschäden auch zu Personenschäden kommen. Eigentümer einer Immobilie haben keine Pflicht eine Versicherung abzuschließen. Trotzdem sind Basisabsicherungen ratsam, um nicht vielleicht eines Tages vor unlösbaren Problemen zu stehen.

In der Regel sollte eine Versicherung für Fälle abgeschlossen werden, in denen die Schadensbeseitigung auf keinen Fall vom Hauseigentümer allein gestemmt werden kann. In der Regel gibt es drei Versicherungen, die grundsätzlich sinnvoll sind für Immobilieneigentümer, deren Immobilie schon erbaut ist.

Die Wohngebäudeversicherung ist ein Muss für jeden Hausbesitzer. Sie bietet den Versicherungsschutz für Schäden, die durch Sturm, Hagel, Feuer oder Leitungswasser an Ihrer Immobilie entstehen. Egal ob es sich um einen Dachschaden nach einem kräftigen Unwetter oder um Wasserschäden nach einem Rohrbruch handelt, kommt die Versicherung für Wiederaufbau und Reparaturen auf. Häufig wird in den Tarifen für Wohngebäudeversicherungen eine Entschädigung bei grob fahrlässigem Verhalten ausgeschlossen oder es wird eine geringere Summe gezahlt. Hauseigentümer sollten bedenken, dass ein solcher Fall aber schnell eintreten kann. Eine nicht gelöschte Kerze oder eine vergessene Herdplatte können schon manchmal zu einem Brand mit katastrophalen Folgen führen. Deswegen sollten sich Eigentümer unbedingt für einen Tarif entscheiden, der auch für grobe Fahrlässigkeit aufkommt. Wenn sich Ihre Immobilie beispielweise in der Nähe eines Flusses befindet, sollten Sie sich auch gegen Schäden wie eine Überschwemmung absichern. Die Wohngebäudeversicherung lässt sich um eine Versicherung gegen solche Elementarschäden erweitern.

Eine weitere Versicherung, die in vielen Fällen sinnvoll für Hauseigentümer ist, ist die Hausratsversicherung. Hier muss aber die ganz individuelle Situation berücksichtigt werden. Maßgeblich dafür ist, wie teuer der Besitz in Ihrem Haus ist. Sie sollten bevor Sie eine solche Versicherung abschließen einmal überschlagen, wieviel Sie die Neuanschaffung Ihrer Haushaltsgegenstände kosten würde. Könnten sie die finanziellen Mittel aufbringen, um Möbel, Geräte oder andere Gegenstände neu zu erwerben, wenn Sie diese durch einen Brand oder durch einen Einbruch verlieren würden? Gerade wenn Sie sehr viel Geld in exklusive Möbel und neuste technische Geräte investiert haben, kann eine Hausratversicherung ratsam sein und wird sich im Schadensfall rentieren.

Schließlich können auch Dritte durch Ihre Immobilie zu Schaden kommen. Als Eigentümer haben Sie die Verpflichtung, dafür Sorge zu tragen, dass von Ihrem Besitz keine Gefahr für andere Personen und deren Eigentum ausgeht. Ein Baum, der aufs Nachbarschaftsgrundstück fällt, kann einen Schaden verursachen, für den Sie aufkommen müssen. Ebenso müssen Sie haften, wenn ein Spaziergänger auf dem nicht gestreuten Gehweg vor Ihrem Haus ausrutscht und dabei Verletzungen erleidet. Besitzen Sie aber bereits eine private Haftpflicht und bewohnen Ihre Immobilie selbst, dann können Sie auf die Grundbesitzerhaftpflicht verzichten. Denn bei einer privaten Haftpflicht sind bereits die Kosten für die Schädigung Dritter eingeschlossen.

Sie sind sich nicht sicher, ob Ihre Immobilie mit großen Risiken verbunden ist? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gerne.

 

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So funktioniert das Bieterverfahren

Das Bieterverfahren kann alternativ zum klassischen Immobilienverkauf durchgeführt werden. In einigen Fällen kann mit diesem Verfahren sogar ein höherer Preis erzielt werden als mit der herkömmlichen Methode. Ob es sich lohnt ein Bieterverfahren einzuleiten, sollte immer vom Einzelfall abhängig gemacht werden. Wir verraten Ihnen, wie sich dieses Verkaufsverfahren konkret gestaltet und was Sie als Immobilieneigentümer unbedingt beachten sollten. 

Viele Eigentümer stehen beim Verkauf ihrer Immobilie vor der schwierigen Entscheidung, welchen Preis sie denn eigentlich ansetzen sollten. Bei einem zu hohen Angebotspreis kann es dazu kommen, dass keine Interessenten gefunden werden. Wird der Preis zu niedrig angesetzt und es finden sich schnell Interessenten, wurde die Immobilie aber letztlich unter ihrem Wert verkauft. Das Bieterverfahren bietet die Möglichkeit, den Preis durch die Wettbewerbssituation nach oben zu treiben. Ähnlich wie bei einer Auktion geben Interessenten auch beim Bieterverfahren Gebote ab. In Absprache mit Ihrem Makler können Sie entscheiden, ob vorher ein Mindestpreis festgesetzt werden soll.

Zunächst einmal wird die Immobilie inseriert. Diese Aufgabe sollten Sie unbedingt einem Profi-Makler überlassen. Der wird nämlich das Exposé erstellen können, dass Ihre Immobilie ins beste Licht rückt und somit für möglichst viele Bieter attraktiv macht. Besichtigungen werden überwiegend als Sammelbesichtigungen durchgeführt. Innerhalb einer festgelegten Frist können Interessenten dann ein Gebot abgeben. Der Makler kann Interessenten sowohl persönlich, per E-Mail als auch über eine Online-Plattform bieten lassen. Interessenten können sich während der ganzen Frist darüber informieren, bei welchem Betrag das bislang höchste Gebot liegt. Hat der Makler alle Gebote ausgewertet, kann er den Höchstbietenden verständigen.

Die Durchführung eines Bieterverfahrens lohnt sich in manchen Situationen besonders. Es ist interessant für Immobilienverkäufer, die einen raschen Verkauf anstreben, weil sie die Geldsumme dringend benötigen. Für Immobilien, die bislang erfolglos zu verkaufen versucht worden sind. Für Immobilien, deren Bewertung schwierig ist, weil sie zwar eine gute Lage haben, aber ansonsten stark sanierungsbedürftig sind. Für Immobilien, die eine hohe Nachfrage haben könnten und deren Verkaufspreis durch das Bieterverfahren noch mehr in die Höhegetrieben werden kann.

Das Bieterverfahren unterscheidet sich von einer gewöhnlichen Auktion in vielerlei Hinsicht. Das Höchstgebot ist hier rechtlich nicht bindend. Sie können also, müssen aber nicht das Höchstangebot annehmen. Sie können sogar ein niedrigeres Angebot aussuchen, wenn Ihnen die Interessenten lieber sind. Ebenso ist auch niemand nach seinem Gebot dazu verpflichtet, Ihre Immobilie auch tatsächlich zu kaufen.

Ein Profi-Makler kann Sie während des Bieterverfahrens mit seiner Expertise unterstützen. Er wird Ihre Immobilie webewirksam präsentieren und dadurch genug Bieter auf diese aufmerksam machen. Makler können zudem von ihren Kundenkarteien profitieren.

Möchten Sie wissen, ob sich das Bieterverfahren bei Ihrer Immobilie lohnt? Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gern.

 

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Das Generationshaus – Ein Trend mit vielen Vorteilen

Sie haben schon ein Alter erreicht, in dem Sie keiner Erwerbstätigkeit mehr nachgehen und zuhause fällt Ihnen manchmal die Decke auf den Kopf? Sie würden gerne näher bei Ihren Kindern und Enkelkindern wohnen. Oder Sie sind einfach aufgeschlossen dafür auch im Alter mit jüngeren Genrationen unter einem Dach zu leben? Generationshäuser liegen voll im Trend und werden von Experten als Konzept der Zukunft angesehen.

In den meisten Genrerationshäusern sind es Familienangehörige, die sich die Immobilie teilen. Dennoch kommt es auch vor, dass Bekannte, Freunde oder ursprünglich fremde Menschen sich dafür entscheiden, ein gemeinsames Generationsprojekt unter einem Dach zu beginnen. Der überwiegende Teil der Mehrgenrationshäuser besteht aus klar von einander getrennten Wohnungen. So kann sich jede „Stammfamilie“ ihre eigene Privatsphäre erhalten. Aber dennoch entscheiden sich manche Bewohner der Genrationshäuser bewusst dafür, mehr gemeinsamen Wohnraum zu schaffen. Dann werden beispielsweise Garten, Küche und Wohnzimmer von allen geteilt.

Die Vorteile des Genrationshauses sind offensichtlich. Familienangehörige können auf diese Weise mehr Zeit für einander finden. Gerade darum entscheiden sich viele Menschen für diese Art des Wohnens. Weiterhin können sich die verschiedenen Generationen im Haus gegenseitig unterstützen und so eine große Hilfe bei der Alltagsbewältigung für einander darstellen. Enkelkinder können von den Großeltern betreut werden. Dafür können die Großeltern auch von den eigenen Kindern Mithilfe bekommen. Die Nähe zu jüngeren Personen ist dabei gerade für Senioren sehr belebend. Aber genauso gut profitieren die Jüngeren davon, von den Erfahrungen der Älteren zu lernen.

Senioren, die bereits den Grad der Pflegebedürftigkeit erreicht haben, können das Genrationshaus als vernünftige Alternative zum Pflegeheim nutzen. Durch die Unterstützung der Jüngeren, insbesondere der Familienmitglieder, kann der Einzug in ein Pflegeheim verhindert werden. So können sowohl eine größere Unabhängigkeit älterer Menschen erreicht werden als auch Kosten eingespart werden.

Allerdings sollte sich die Gestaltung des Generationshauses an die individuellen Bedürfnisse der Bewohner anpassen. Gerade Menschen, die unter anderen Menschen sein wollen, aber sich auch gerne ab und zu zurückziehen, brauchen genügend räumliche Distanz. Konflikte unter den Bewohnern werden natürlich auch nicht im Generationshaus ausbleiben. Bei ausreichender Willensbereitschaft aller Bewohner zur Konfliktlösung, sollten aber keine großen Schwierigkeiten auftreten. Differenzen auf Grund des Altersunterschiedes können zwar auftreten, aber sie können auch durch eine offene Kommunikation behoben werden. Und natürlich wird es ab und zu auch mal zu einer hohen Lautstärke im Generationshaus kommen. Denn da wo Kinder leben, da bleibt auch kein Lärm aus. Schließlich ist es bei dem Projekt des Genrationshauses unverzichtbar, dass die Bedürfnisse aller Bewohner gleich viel Berücksichtigung finden.

Überlegen Sie, ob Sie in ein Generationshaus ziehen wollen? Kontaktieren Sie uns! Wir helfen Ihnen dabei Ihre alte Immobilie zu verkaufen.

 

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Was 2020 auf Immobilienbesitzer zu kommt

Im neuen Jahr werden einige neue Gesetze für Immobilieneigentümer in Kraft treten. Dazu gehören die steuerliche Abschreibung bei der energetischen Sanierung, die neue Regelung zur Verteilung der Maklerprovision, die Einführung des Mietendeckels, die Grundsteuerreform sowie die Wohngeldreform. Wir erklären Ihnen, was die Neuerungen im Detail bedeuten.

Kosten für einzelne energetische Sanierungen können Immobilieneigentümer ab 2020 steuerlich absetzen. Diese Neuerung hat die Bundesregierung in ihrem Klimapaket im November 2019 beschlossen. Die Immobilie, an der energetische Sanierungen vorgenommen werden, muss mindestens zehn Jahre alt sein. Eine weitere Bedingung ist, dass die Immobilie auch vom Immobilieneigentümer selbst bewohnt werden muss. Werden Sanierungen vorgenommen, lassen sich 20 Prozent der Kosten absetzen. Die Absetzung erfolgt während einer Zeitspanne von drei Jahren. Insgesamt können pro Haushalt rund 40.000 Euro eingespart werden. Zu den förderfähigen Maßnahmen zählen der Austausch von Fenstern, Außentüren und Heizungsanlagen sowie die Wärmedämmung von Dachflächen und Wänden. Immobilieneigentümer können sich aber auch alternativ für eine Förderung durch die KfW entscheiden.

Haushalte mit geringem Einkommen werden 2020 von der Wohngeldreform profitieren. Diesen Haushalten wird im neuen Jahr mehr Wohngeld zustehen. Für Immobilieneigentümer steht das Wohngeld in Form eines Lastenzuschusses zur Verfügung.

Weiterhin wird es im neuen Jahr zu einer Neuregelung über die Grundsteuer von Hauseigentümern und Grundstückbesitzern kommen. Die Berechnung der Grundsteuer erfolgt zukünftig in Abhängigkeit vom Bodenwert und dem Mietpreis. Rund 36 Millionen Grundstücke müssen hierfür neu bewertet werden. Nach der Erwartung von Experten wird die Steuerlast für viele Immobilieneigentümer steigen.

In Berlin wird es 2020 die Umsetzung des Mietendeckels geben. Er gilt für alle Immobilien, die vor 2014 erbaut wurden. Vermietern solcher Immobilien ist es für fünf Jahre nicht mehr möglich die Mieten anzuheben. Zusätzlich soll es Mietobergrenzen geben. Diese richten sich nach Ausstattung und Baujahr der Immobilie. Wird die Obergrenze bereits jetzt um mehr als 20 Prozent überschritten, muss die Miete im kommenden Jahr vom Vermieter gesenkt werden.

Schließlich wird es 2020 zu einem Gesetz über die einheitliche Regelung der Maklerprovision kommen. Dieses soll verbindlich festlegen, welchen Anteil an der Maklerprovision der Verkäufer und welchen Anteil der Käufer zukünftig trägt. Gegenwärtig gibt es keine einheitlichen Regelungen. Die Maklerprovision wird derzeit von Region zu Region anders gehandhabt. Während sich in München Verkäufer und Käufer die Maklerprovision teilen, wird sie in Berlin noch vom Käufer übernommen. Gerade Käufer sollen von der neuen Regelung profitieren. Denn bislang sind sie es überwiegend, die die Maklerprovision übernehmen. Das gilt selbst dann, wenn der Makler vom Verkäufer bestellt wurde. Ab 2020 ist gesetzlich vorgegeben, dass Käufer bundesweit nur noch 50 Prozent der Maklergebühren zahlen.         

Sie möchten wissen, wie sich die Änderungen in 2020 auf den Wert Ihrer Immobilie auswirken? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gerne.

 

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Warum ich einen Makler brauche

Scheidung, Umzug oder auch gesundheitliche Umstände – die Gründe für den Verkauf einer Immobilie sind zahlreich. Der Verkauf des eigenen Heimes gehört dabei zu den schwierigsten Entscheidungen unseres Lebens. Dabei unterschätzen viele Eigentümer den Aufwand, der mit dem Verkauf auf sie zukommt. Er nimmt nicht nur sehr viel Zeit in Anspruch, sondern kann bei schlechter Vorbereitung einen hohen, finanziellen Verlust bedeuten.

Immobilienportale im Internet gibt es reichlich und sie alle vermitteln den Eindruck, der Verkauf einer Immobilie sei einfach und schnell. Einfach das Angebot einstellen und warten, bis sich der passende Käufer meldet. Doch ein Haus zu verkaufen ist etwas anderes, als sein altes Radio zu verkaufen. Dabei gilt es nicht, die Immobilie an den erstbesten Interessenten zu verkaufen, der den gewünschten Preis dafür zahlen möchte.

Allein die Einschätzung des Wertes einer Immobilie, bereitet vielen Eigentümern Kopfschmerzen. Es fehlt ganz einfach an Marktkenntnis. Woran soll ich mich bei der Preissetzung orientieren? Welche Faktoren sind ausschlaggebend? Als Ergebnis fordern die Eigentümer meist einen viel zu hohen Preis. Das kann nicht nur den Verkaufsprozess hinauszögern, sondern auch zu Geldeinbußen führen. Da die Immobilie zu lange zum Verkauf angeboten wird, werden Interessenten skeptisch und vermuten eine Problemimmobilie. Um sie dann irgendwann doch verkaufen zu können, muss der Preis oft erheblich gemindert werden.

Auch wenn es darum geht, das Angebot zu inserieren, müssen Verkäufer vorsichtig sein. Wenn zum Beispiel der Grundriss fehlt, oder die Fotos in schlechter Qualität sind, stoßen Eigentümer nicht auf das gewünschte Interesse. Wenn dann auch noch der Energieausweis fehlt, kann es sogar schnell rechtliche Probleme geben. Alle Dokumente sollten sorgfältig zusammengetragen werden. Als Laie können Sie hier schnell den Überblick verlieren.

Wer den Verkauf seiner Immobilie gut vorbereitet hat, der wird wahrscheinlich auch viele Interessenten haben. Aber das bedeutet, dass das Telefon pausenlos klingelt und das Postfach mit Anfragen überhäuft wird. Dabei den Überblick zu behalten und herauszufiltern welcher Bewerber ernsthaft an der Immobilie interessiert ist, ist dann schwierig. So besteht die Gefahr unnötige Besichtigungen mit Besichtigungstouristen durchzuführen oder stattdessen eine Traube an Fremden im eigenen Haus zu haben.

Haben Eigentümer am Ende ein paar ehrliche Interessenten gefunden, geht es in die Preisverhandlungen. Ohne Erfahrung lassen sich Eigentümer in solchen Situationen schnell verunsichern und herunterhandeln. Viele Käufer sind um Argumente nicht verlegen, um den Preis zu drücken. Am Ende verkaufen sie ihre Immobilie dann vermutlich unter Wert.

In jeder Phase dieses Prozesses sind Marktkenntnis und Erfahrung ausschlagegebend. Eigenschaften, die ein Profi-Makler mitbringt.

Sie haben keine Lust auf einen langen und komplizierten Verkaufsprozess? Wir beraten Sie gerne und stellen sicher, dass wir Ihre Interessen bestmöglich vertreten.

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Das ändert sich 2020 für Immobilienbesitzer

2020 sieht viele neue Gesetze für Immobilieneigentümer vor. Hierzu zählen die Wohngeldreform, die Einführung des Mietendeckels, eine neue Regelung zur Verteilung der Maklerprovision, die Grundsteuerreform sowie die steuerliche Abschreibung bei der energetischen Sanierung. Wir verraten Ihnen was hinter all diesen Veränderungen steckt.

Das neue Gesetz über die Verteilung der Maklerprovision regelt welchen Anteil an der Maklerprovision der Käufer und welchen Anteil der Verkäufer übernimmt. Gegenwärtig gibt es noch keine einheitliche gesetzliche Grundlage für die Verteilung der Maklerprovision. Sie wird von Region zu Region anders gehandhabt. Während in Berlin der Käufer die ganze Summe übernimmt, wird in München zwischen Verkäufer und Käufer geteilt. Das Vorhaben der einheitlichen Regelung soll vor allem Käufer entlasten. Denn gegenwärtig kommt es überwiegend zur Übernahme der Maklerprovision durch den Käufer, selbst wenn der Verkäufer den Makler ursprünglich beauftragt hat. Künftig soll der Käufer bundesweit nur noch für 50 Prozent der Maklergebühr aufkommen.   

Der Berliner Mietendeckel tritt im März in Kraft und gilt für sämtliche Immobilien in Berlin, deren Baujahr vor 2014 liegt. Vermieter dieser Immobilien dürfen demnach die Miete für fünf Jahre nicht anheben. Weiterhin soll es zu Mietobergrenzen kommen, deren Wert sich nach Baujahr und Ausstattung der Immobilie richten. Wenn Vermieter die Obergrenze mehr als 20 Prozent überschreiten, müssen sie die Miete ab dem kommenden Jahr senken.

2020 soll es auch neue Regelungen zur Grundsteuer von Hauseigentümern und Grundstückbesitzern geben. Die neue Grundsteuer wird zukünftig abhängig vom Bodenwert und dem Mietpreis berechnet. Es kommt zu einer Neubewertung von rund 36 Millionen Grundstücken und Experten gehen davon aus, dass die Steuerlast für viele Immobilieneigentümer steigen wird.

Die Wohngeldreform wird 2020 Haushalten mit niedrigem Einkommen zugutekommen. Diese werden ab dem 1. Januar mehr Wohngeld bekommen. Immobilieneigentümer erhalten das Wohngeld als Lastenzuschuss.

Schließlich haben Immobilieneigentümer ab 2020 die Möglichkeit, die Kosten für einzelne energetische Sanierungen steuerlich abzusetzen. Diese neuen Regelungen sind Teil des Klimapakets, das die schwarz-rote Koalition beschlossen hat. Voraussetzung hierfür ist, dass der Immobilieneigentümer seine Immobilie auch selbst bewohnt. Weiterhin muss die Immobilie bei der Durchführung der energetischen Maßnahmen zehn Jahre alt sein. Es lassen sich 20 Prozent der Kosten für die energetische Sanierung eines Gebäudes steuerlich abschreiben. Das soll jeweils über einen Zeitraum von drei Jahren passieren. Die Höchstsumme pro Haushalt liegt bei 40.000 Euro. Alternativ können Immobilieneigentümer auch die Förderung durch die KfW in Anspruch nehmen. Die förderbaren Sanierungen umfassen die Wärmedämmung von Dachflächen und Wänden und den Austausch von Fenstern, Außentüren und Heizungsanlagen.

Sie möchten wissen, wie sich die Änderungen in 2020 auf den Wert Ihrer Immobilie auswirken? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gerne.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

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Richtig heizen im Winter

Oft ist manch einer nach der Jahresabrechnung für die Heizkosten erstaunt, wie hoch sie doch wieder ausgefallen sind. Es sind immerhin ganze 70 Prozent des Energieverbrauchs im Haushalt, die durch das Heizen verursacht werden. Wir verraten Ihnen, wie Sie mit ein paar einfachen Tipps Ihre Heizkosten niedrig halten und dabei auch noch die Umwelt schonen können.      

Neben vielen eher unaufwändigen Maßnahmen gibt es auch Sanierungsmaßnahmen, durch die es gelingt, Heizkosten zu reduzieren. Ein Heizungskessel, der schon 15 Jahre und älter ist, wird mit Sicherheit höhere Heizkosten verursachen als ein neuwertiger. Das liegt daran, dass alte Heizungskessel eine überholte Technik haben und der Verbrauch viel stärker ist als mit neuer Technik möglich wäre. Es können Ersparnisse bis zu 30 Prozent mit neuer Technik erzielt werden. Modernisierungen an Fenstern und Türen können ebenso dazu verhelfen, Heizungskosten einzusparen. Mit der Zeit kommt es immer mehr zu Versprödungen an Fenstern und Türen. Das führt dazu, dass Außenluft unkontrolliert einströmt. Alte Dichtungen sollten deswegen unbedingt durch neue ausgetauscht werden. Ebenso ist eine Isolierung des unbeheizten Dachbodens sehr hilfreich. Ein beheizter Raum kann seine Wärme nämlich an einen oberen Raum verlieren, der niemals beheizt wird. Das gleiche gilt für unbeheizte Kellerräume. Um dem Wärmeverlust an den Keller zu verhindern, sollte man Dämmplatten an die Kellerdecke anbringen.

Auch intelligente Thermostate sind eine gute Lösung, um Heizkosten zu reduzieren. Thermostate führen zu einer Regelung des Heizwasserdurchsatzes. Ist die Außentemperatur kalt, wird mehr Wasser durchgelassen. So wird mehr Wärme in die Räume eingebracht. Smarte Thermostate bieten die Möglichkeit, einzustellen, welche Temperatur zu welcher Tageszeit vorherrschen soll. So kann eingestellt werden, dass es morgens im Bad schon warm ist, während es in den Abendstunden zur Energieeinsparung kommen kann. Man kann Thermostate auch durch eine App bedienen. Es gibt sogar schon Thermostate, die den Wetterbericht einbeziehen, um die richtige Planung der Temperatur vorzunehmen.

Heizkörper sollten niemals verdeckt sein und Rollläden sollten nachts heruntergefahren werden. Ausgefahrene Rollläden in der Nacht verhindern, dass die am Tag beheizten Räume ihre Wärme in der Nacht verlieren. Auch das permanente Kippen der Fenster führt zu unnötigem Wärmeverlust. Regelmäßig stoßlüften ist dagegen besser.

Richtig heizen bedeutet aber auch vor allem bewusst zu heizen. Dass kann in manchen Fällen auch bedeuten, dass man nicht überheizt. Verbraucher sollten sich fragen, ob ihre Räume im Winter tatsächlich 25 Grad betragen müssen. 20 Grad sind eher die optimale Raumtemperatur. Um einen guten Schlaf zu ermöglichen, sollten es im Schlafzimmer sogar nur 17 bis 18 Grad sein. Bei dem bewussten Heizen geht es keineswegs darum im eigenen Zuhause zu frieren. Sehr oft jedoch führt gerade das übermäßige Heizen dazu, dass man friert. Der Körper passt sich nämlich den hohen Temperaturen an und so fällt einem nicht auf, dass die Räume überheizt worden sind.

Schließlich sind das richtige Heizen und Lüften auch wichtig, um Schimmelbildung im Haus vorzubeugen. Sparen Sie nicht am falschen Ende. Nie zu heizen oder nie zu lüften, kann wenn sich Schimmel bildet, noch viel höhere Kosten verursachen.

Möchten Sie wissen, ob sich die energetische Sanierung oder der Austausch Ihrer Heizungsanlage vor dem Hausverkauf lohnt? Kontaktieren Sie uns jetzt. Wir beraten Sie gern.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

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Auch 2020 möchten wir Ihr verlässlicher Partner sein

Auch im kommenden Jahr geben wir wieder vollen Einsatz, damit unsere Kunden weiterhin mit unserer Zusammenarbeit zufrieden sind. 2019 ist es uns gelungen vielen Immobilienkäufern und -verkäufern mit unserer Expertise zur Seite zu stehen und sie wunschlos glücklich zu machen. Wir haben für jeden von ihnen die optimale Lösung gefunden und das ist auch unser Ziel für das kommende Jahr.

Wir freuen uns immer wieder darauf, die Zusammenarbeit mit unseren Kunden einzugehen. Denn wir sind ernsthaft daran interessiert, die Wünsche und Vorstellungen unserer Klienten zu erfragen, um ihnen den Service bieten zu können, der ideal auf sie zugeschnitten ist. Wir hören unseren Kunden aufmerksam zu und beraten sie nach bestem Gewissen. Die Informationen durch unsere Mitarbeiter zeichnen sich durch Aufrichtigkeit und Fachwissen aus.

Um den Verkaufswert und den richtigen Angebotspreis Ihrer Immobilie zu ermitteln, setzen wir unsere ausgeprägte Marktkenntnis und unsere langjährige Erfahrung ein. Dabei umfasst unser Vermarktungskonzept alle wesentlichen Schritte. Bereits im Exposé lassen wir Ihre Immobilie von ihrer besten Seite erscheinen, um sie in der Konkurrenz zu anderen Immobilien besonders attraktiv für ihre Zielgruppe zu machen. Dabei verwenden wir ausschließlich professionelle Fotos.

Die Besorgung aller verkaufsrelevanten Unterlagen ist ein weiterer Teil des Angebots, dass wir für Sie bereitstellen. Wir kümmern uns um die Anfertigung des Grundrisses, um den Energieausweis und um den Grundbuchauszug.

Unsere langjährige Erfahrung ermöglicht es uns, Besichtigungstermine optimal durchzuführen. Wir wissen kritische Käuferfragen souverän zu beantworten, kennen den richtigen Umgang mit Mängeln an der Immobilie und weisen Interessenten erfolgreich auf die Vorteile Ihrer Immobilie hin. Schließlich kümmern wir uns auch um die Prüfung der Bonität von Kaufinteressenten.

Durch all diese Schritte gelingt es uns den richtigen Käufer für Ihr Objekt zu finden. Unser Angebot richtet sich sowohl an Verkäufer als auch an Käufer. Hinsichtlich der Preisverhandlung streben wir an alle zufrieden zu stellen und kümmern uns um Verkaufsvertrag und notarielle Beurkundung. Als letzten Schritt sind wir für unsere Kunden bei der Übergabe dabei und sorgen für ein detailliertes Übergabeprotokoll.

Wenn uns unsere Maklerarbeit erfolgreich gelungen ist und unsere Kunden zufrieden sind, sind auch wir zufrieden und glücklich. Unsere positiven Erfahrungen mit all unseren Kunden lassen uns jeder zukünftiger Zusammenarbeit mit Freude entgegensehen.

In diesem Sinne wünschen wir allen Kunden eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Start in das neue Jahr 2020, in dem wir Ihnen gerne wieder ein verlässlicher Partner sind!

 

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Dachwartungen – Darauf müssen Eigentümer achten

Das Dach stellt das wichtigste Funktionsteil einer Immobilie dar. Um vor extremen Witterungseinflüssen geschützt zu werden, sollte es regelmäßig gewartet werden. Häufig jedoch wird die Wartung des Daches vernachlässigt. Das kann weitreichende Konsequenz haben. Denn im Ernstfall kann der Verlust des Versicherungsschutzes drohen.

Einmal eingedeckt wird das Dach nicht einfach über Jahrzehnte voll funktionstüchtig bleiben. Wetterphänomene führen auf die Dauer zu Beschädigungen. Dringt Wasser ein, kann es bei Frost zum Aufbrechen einiger Teile kommen und bei Wärme zu Fäulnis und Schimmelbildung. Stürme können die Befestigungen lockern. Werden Eigentümer erst dann aufmerksam, wenn die Schäden offensichtlich sind, ist in der Regel mit höheren Kosten zu rechnen, als regelmäßige Wartungen gebraucht hätten.

Die regelmäßige Überprüfung des Dachzustandes hat der Bundesgerichtshof bereits 1993 in einem Urteil für alle Hausbesitzer und Hausverwaltungen verbindlich vorgeschrieben. Es reicht nicht, sich beispielsweise bei Sturmschäden auf die Schadenszahlung durch die Gebäudeversicherung zu verlassen. Diese kann nämlich die Zahlungen verweigern, wenn es nicht in regelmäßigen Abständen zu Inspektionen und Wartungen gekommen ist. Dabei ist es gerade das Urteil des Bundesgerichtshofes von 1993 auf das sich die Versicherungen berufen. Zudem muss auch an Schäden gedacht werden, die Dritte durch funktionsuntüchtige Dächer erleiden können. Eigentümer sollten sich auch hier durch fachgerechte Wartungen absichern, um den vollen Versicherungsschutz im Zweifelsfall in Anspruch nehmen zu können. Auch die sogenannte Sturmklausel garantiert keinen umfassenden Versicherungsschutz, wenn die Wartung des Daches vernachlässigt wurde. Windstärken über Windstärke 8 verpflichten Versicherungen nicht. In immer mehr Fällen entscheiden die Gerichte, dass fachgerecht erbaute und gewartete Dächer auch so beschaffen sein sollten, dass sie Orkanböen überstehen.

Eine professionelle Dachwartung zeichnet sich durch das Fachwissen und die Erfahrungen desjenigen aus, der die Wartung vornimmt. Eine simple Sichtung durch einen Laien ist in jedem Fall ungenügend. Zunächst muss eine ausführliche Bestandsaufnahme über Blitzschutz, Regenrinnen, Entwässerung und so weiter, durchgeführt werden. Die Analyse soll weiterhin Aufschluss darüber geben, ob das Dach den Anforderungen der energetischen Vorschriften entspricht. Durch die anschließende Wartung soll die Funktionsfähigkeit des Daches aufrechterhalten werden.

Dachdecker-Innungsbetriebe bieten Inspektions- und Wartungsverträge an. Diese Verträge sind sowohl für Flach- als auch für Steildächer vorgesehen. Wartungen führen zu einer längeren Lebensdauer und zu einem Werterhalt eines Gebäudes. Auf diese Weise können langfristig Kosten gespart werden. Schließlich ist man so auch im Zweifelsfall rechtlich abgesichert. Durch den Wartungsvertrag mit einem Dachdecker-Innungsbetrieb können Eigentümer ohne Probleme die regelmäßige Wartung des Daches nachweisen. Das gilt insbesondere gegenüber Versicherungen. Der Wartungsvertrag bietet noch weitere Vorteile als die Beseitigung von Schäden am Dach durch die Versicherung. Zum einen kann es durch den Defekt am Dach zu Schäden am Hausrat der Mieter kommen. Ist dies aufgrund mangelnder Wartungsarbeiten eingetreten, werden Vermieter in Regress genommen. Zum anderen kann es zu Verletzungen Dritter durch lose Dachteile kommen. Dann müssen Eigentümer nachweisen, dass sie ihren Pflichten zur Abwehr von Gefahren, die von dem Gebäude ausgehen können, nachgekommen sind.

Suchen Sie jemanden, der sich um die Verwaltung Ihrer Immobilie kümmert? Kontaktieren Sie uns! Wir helfen Ihnen gerne.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

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Sie haben keine Geschenke von uns bekommen, aber dafür…

… sind wir das ganze Jahr über für Sie da.

…  sind wir der richtige Ansprechpartner für Sie, egal ob Sie Immobilienverkäufer oder -käufer sind.

… unterstützen und beraten wir Sie während aller Abschnitte des Immobiliengeschäfts.

… helfen wir Ihnen alle Verkaufs- oder Kaufunterlagen beisammen zu bekommen.

… können wir aufgrund unserer Marktkenntnis den richtigen Preis für Ihre Immobilie ermitteln.

… erstellen wir ihnen ein aussagekräftiges Exposé, wenn Sie Ihre Immobilie verkaufen möchten.

… arbeiten wir mit professionellen Home Stagern und Fotografen zusammen, damit wir Ihre Immobilie optimal für Kaufinteressenten präsentieren können.

… können Sie das Inserieren Ihrer Immobilie ganz uns überlassen und sich sicher sein, dass wir alle Anfragen beantworten.

… gehen wir diskret mit dem Anlass für Ihren Umzug um.

… können Sie sich darauf verlassen, dass wir alle Besichtigungstermine selbst vereinbaren und sie nach bestem Wissen durchführen.

… können Sie der Kaufverhandlung mit Vertrauen entgegensehen, weil es jemanden gibt, der für beide Parteien fair handelt.

… kommt es zu einem ordentlich ausgearbeiteten Kaufvertrag.

… können wir Sie zum Notartermin begleiten.

… können Sie uns auch nach dem Verkauf oder Kauf weiterhin kontaktieren.

… stellen wir Ihnen in unserem Blog regelmäßig hilfreiche Informationen rund um Immobilien bereit.

… gehen wir auch auf andere Wünsche ein, die Sie haben.

… wünschen wir Ihnen eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Start ins neue Jahr.

… bedanken wir uns, dass Sie uns in diesem Jahr Ihr Vertrauen entgegengebracht haben.

Auch im kommenden Jahr werden wir wieder alles tun, um weiterhin der verlässliche Partner an Ihrer Seite zu sein! Wir wünschen Ihne Frohe Weihnachten und einen guten Start in das Jahr 2020!

 

Foto: © ArturVerkhovetskiy/Depositphotos.com

 

Auch 2020 der verlässliche Partner an Ihrer Seite

2019 ist es uns wieder gelungen zahlreiche Immobilienverkäufer und -käufer zufrieden zu stellen. Gerne setzen wir unsere Arbeit auch im nächsten Jahr für Sie fort. Wir nutzen unsere Erfahrung und unsere Fachkenntnis, um Sie beim Verkauf oder Kauf Ihrer Immobilie zu unterstützen. Dafür zeigen wir unsere volle Einsatzbereitschaft, damit unsere Klienten glücklich sind.

Fairness, Loyalität und Aufrichtigkeit haben für uns die höchste Priorität. Bei uns begegnen sich Makler und Klienten auf Augenhöhe. Wir streben an, alle Beteiligten am Ende zufriedenzustellen. Wir nutzen unser Fachwissen, damit Verkäufer immer bestens informiert und beraten werden.

Wir ermitteln den Verkehrswert Ihrer Immobilie indem wir eine professionelle Marktanalyse durchführen. Unsere langjährige Erfahrung und unsere lokale Marktkenntnis ermöglichen es uns, Ihre Immobilie richtig zu bewerten und einen realistischen Verkaufspreis für sie zu bestimmen. Auf der Grundlage unserer Fachkenntnis entwickeln wir das ideale Vermarktungskonzept für Sie. Wir bestimmen die richtige Zielgruppe für Ihr Objekt und suchen nach Wegen diese optimal anzusprechen. Wir machen professionelle Aufnahmen von Ihrer Immobilie, die sie sowohl vorteilhaft abbilden als auch einen richtigen Eindruck von den räumlichen Verhältnissen für Interessenten hergeben. Wir besorgen alle wichtigen Unterlagen für den Verkauf wie beispielsweise den Energieausweis oder den Grundbucheintrag.

Wir sammeln die richtigen Informationen, um Ihnen ein Exposé zu erstellen, das sowohl aussagekräftig als auch auf die Zielgruppe abgestimmt ist. Die Anfertigung von 360-Grad-Touren durch Ihre Immobilie ermöglicht es uns unnötige Besichtigungstermine zu vermeiden. Wirkliche Kaufinteressenten können schon im Vorfeld von Besichtigungstouristen unterschieden werden. Wir führen nicht nur die Besichtigungen durch, sondern prüfen auch die Zahlungsfähigkeit der Interessenten. So gelingt es uns den richtigen Käufer für Ihre Immobilie zu finden. Sie können uns die Vorbereitung des Kaufvertrags und der notariellen Beurkundung überlassen. Unser Verkaufsverhandlungen werden wir selbstverständlich fair durchführen. Schließlich erstellen wir das Übergabeprotokoll und übergeben Ihre Immobilie an den Käufer.

Genauso professionell wie wir Immobilien verkaufen, finden wir auch die richtige Immobilie für Kaufinteressenten. Wir möchten sowohl Käufern als auch Verkäufern die optimale Unterstützung bieten. Vertrauensvolle Immobilienvermittlung ist auch im nächsten Jahr unser größtes Anliegen.

Wir bedanken uns bei Ihnen für die positive Zusammenarbeit 2019 und wünschen Ihnen eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins Jahr 2020!     

 

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Zahl des Monats

2,7 Millionen

 

Ohne dass in Deutschland neues Bauland geschaffen werden müsste, könnten zwischen 2,3 und 2,7 Millionen Wohnungen entstehen. Es müssten nur die Bau-Potenziale in den Städten klug und konsequent genutzt werden. Zu diesem Ergebnis kam die „Deutschland-Studie 2019“ der TU Darmstadt und des Pestel-Instituts (Hannover). Für die Studie wurden Gebäude und Fehlflächen (Brachflächen, Fehlbebauungen, fehlgenutzte Flächen und so weiter) untersucht.

1,1 bis 1,5 Millionen Wohnungen von den 2,3 bis 2,7 Millionen könnten allein durch Dachaufstockungen von Wohngebäuden entstehen. Würden auch Bürogebäude aufgestockt, könnten weitere 560.000 Wohnungen gewonnen werden. Würden leerstehende Bürogebäude umgenutzt, könnte das zusätzlich 350.000 Wohnungen bringen. Für weitere 400.000 Wohnungen wäre auf Supermarktdächern Platz. Und auch die Aufstockung von Parkhäusern könnte in den Innenstädten 20.000 Wohnungen bringen.

 

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Zahl des Monats

60    

 

Aktuell sind in Deutschland rund fünf Millionen Häuser älter als 60 Jahre. Mehr als die Hälfte der rund 19 Millionen Eigenheime sind nach Angaben des statistischen Bundesamtes älter als 40 Jahre. Zahlreiche dieser Gebäude kommen erst jetzt auf den Markt, weil viele ihrer Erst- oder Zweitbesitzer ins Altersheim ziehen oder sich verkleinern wollen. Der Markt mit diesen Häusern boomt, da viele Käufer durch die niedrigen Baugeldzinsen motiviert werden, zu kaufen.

Durch die derzeit niedrigen Zinsen und den Wohnraummangel ist die Nachfrage auch nach Immobilien in einem solchen Alter hoch. Sie sind zwar günstiger als moderne Neubauten, dennoch können sie durch die hohe Nachfrage auch gute Verkaufspreise erzielen. Auch das manche Immobilien in diesem Alter sanierungsbedürftig sind, tut der Nachfrage keinen Abbruch.

 

 

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Weihnachtsdeko – so geht’s!

Die Weihnachtszeit hat begonnen und Sie haben sich zuhause eine stimmungsvolle Atmosphäre mit allem Drum und Dran erschaffen? Viele Hausbesitzer möchten auch für weihnachtliche Dekoration im Garten, auf dem Balkon und auf der Terrasse sorgen. Wirkliche Weihnachtsliebhaber wollen sowohl drinnen als auch draußen schmücken. Dabei sollten Sie immer eines bedenken: Weihnachtsdeko muss auch sicher sein und darf nicht nur gut aussehen.

Wenn Sie Weihnachtsdekoration außerhalb Ihrer vier Wände anbringen, müssen Sie davon ausgehen, dass Sie neben Ihnen selbst auch von Ihren Nachbarn wahrgenommen wird. Es ist immer ratsam mit den eigenen Nachbarn ein offenes Gespräch darüber zu führen, ob Ihre Dekoration eine Störung für sie darstellt. Es gilt aber in jedem Fall einige grundlegende Regeln zu beachten. Bei leuchtender oder blinkender Außendekoration kann es dazu kommen, dass Licht in das Schlafzimmer Ihrer Nachbarn fällt. Fühlen sich Nachbarn dadurch gestört, müssen Sie darauf Rücksicht nehmen. Ebenso sieht es mit Weihnachtmusik aus. Sowohl Musik als auch störende Beleuchtungen müssen während der Ruhezeit zwischen 22 und 6 Uhr ausgeschaltet sein.

Unerlässlich ist die sichere Befestigung von Weihnachtsdekoration. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie elektrisch ist oder nicht. Insbesondere in der Winterzeit kommt es zu dem ein oder anderen stürmischen Tag. Sowohl Ihre Nachbarn als Sie selbst könnten durch herumfliegende Dekorationsgegenstände großen Schaden davontragen.

Gerade im Winter gibt es extreme Wetterphänomene wie Regen, Schnee und Hagel. Ihre Weihnachtsdekoration sollte diesen standhalten können, wenn sie elektrisch ist. Bei Dekoration, die mit Strom funktioniert, müssen unbedingt geprüfte Artikel verwendet werden. Elektronische Dekoration, die Sie außen anbringen wollen, sollten auch deutlich als für den Außenbereich tauglich gekennzeichnet sein. Beachten Sie immer die Hinweise auf der Verpackung, bevor Sie elektrische Weihnachtsdekoration in den Außenbereich Ihres Hauses stellen. Die Dekoration muss in diesem Fall wasser- und kälteresistent sein. Kommt es zu einem Stromunfall, können sowohl Schäden an Ihrem Haus als auch an Personen entstehen. Darüber hinaus muss bei Dekorationselementen, die auf dem Boden liegen, beachtet werden, ob sie trittfest sind. Auf diese Weise haben Sie länger etwas von Ihrer Deko und keiner tut sich etwas.

Bei der Neuanschaffung von Weihnachtsdekoration für den Außenbereich ist es immer besser auf LED Technik zurückzugreifen. LED Technik besitzt einige Vorteile gegenüber gewöhnlichen Glühbirnen oder Energiesparlampen. Weiterhin haben Energiesparlampen giftige Inhaltsstoffe wie Quecksilber. Für LED Technik gilt das nicht. Auch der geringere Energieverbrauch sollte ein Anreiz sein, sich für LED zu entscheiden. Neben der intensiveren Leuchtkraft ist auch der Stromverbrauch bis zu sechsmal geringer.

Schließlich ist in Sachen Weihnachtsdeko in den letzten Jahren auch für den Außenbereich ein neuer Trend wahrzunehmen. Es wird mehr auf natürliche Materialien zurückgegriffen. Eigene Ideen kreativ und nachhaltig umzusetzen löst aufwendige Dekorationen ab. Dekobäume aus Holz oder Dekokugeln aus Rattan werden von vielen Dekorationsliebhabern genommen, um den Außenbereich festlich zu gestalten. Ebenso lassen sich mit Tannenzapfen- und Zweigen weihnachtliche Akzente setzen.

Sie suchen eine Immobilie, bei der Sie sich ausleben können?  Kontaktieren Sie uns! Wir helfen Ihnen bei der Suche nach einer neuen Immobilie und kümmern uns um den Verkauf Ihrer alten.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

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Klimapaket – Das ändert sich für Hauseigentümer

Das Klimapaket ist unter Dach und Fach. Es wurde Mitte November vom Bundestag angenommen und die wesentlichen Bestandteile Ende November vom Bundesrat verabschiedet. Ziel des Klimapakets ist es den CO2-Ausstoß zu reduzieren, um das Klima nicht weiter negativ zu beeinflussen. Auch Bauen und Wohnen sollen künftig klimafreundlicher werden. Dafür schafft die schwarz-rote Koalition neue Anreize. Wie verraten Ihnen, welche Neuerungen sich für Hauseigentümer ergeben. 

 

Der Anteil des Gebäudesektors an der CO2-Emission in Deutschland ist relativ hoch. Rund 14 Prozent der Gesamtemissionen werden von Gebäuden ausgestoßen. 26 Prozent der gesamten Energie in Deutschland werden für Heizung und Warmwasser verbraucht. Um dem entgegenzuwirken gibt es neue Regelungen in Bezug auf Heizung, Sanierungen und Energiepreise. Fielen auf den Gebäudesektor 2017 noch rund 132 Mio. Tonnen CO2, sollen es 2030 nur noch 70 Mio. Tonnen sein. Es ist geplant, dass die ersten Ergebnisse des Klimapakets 2020 auch tatsächlich bei den Bundesbürgern ankommen.

 

Zunächst einmal sieht das Klimapaket ein Verbot von Ölheizungen für Neubauten vor. Demnach soll es ab diesem Zeitpunkt nicht mehr erlaubt sein, in einem Neubau eine Ölheizung einzubauen, wenn in dem Gebäude auch eine klimafreundlichere Wärmeerzeugung möglich ist. Hausbesitzer sollen mit einem Zuschuss dazu bewegt werden ihre alte Öl- oder Gasheizung gegen eine klimafreundliche Anlage auszutauschen oder gleich ganz auf erneuerbare Energien umzusteigen. Es ist eine Austauschprämie geplant, die eine 40-prozentigen Förderung vorsieht, um Anreize für Austausch alter Heizungen zu schaffen. Zudem sollen auch Leasingangebote gefördert werden, damit sich noch mehr Haushalte die klimafreundlichen Heizarten leisten können. Wo erneuerbare Wärme nicht möglich ist, soll der Umstieg auf effiziente hybride Gasheizungen, die anteilig erneuerbare Energien verwenden, gefördert werden. In jedem Fall bleibt aber die Austauschpflicht für Heizungen, die älter als 30 Jahre sind, bestehen. Sind für eine Ölheizung teure Reparaturen wie ein Brenneraustausch oder ein neuer Tank überfällig, sollten sich Hausbesitzer gut überlegen, ob sich der Umstieg auf klimafreundliche Alternativen nicht schon frühzeitig lohnt.

 

Auch weitere Sanierungsmaßnahmen sollen gefördert werden. Dazu zählen der Austausch von alten Fenstern gegen Wärmeschutzfenster oder die Dämmung von Dächern und Außenwänden. Die Förderung soll durch eine Steuererleichterung erfolgen. Von dem Steuerabzug profitieren Hauseigentümer aller Steuerklassen. Wer beispielsweise neue Fenster einbauen lässt, kann über drei Jahre verteilt seine Steuerschuld um 20 Prozent der Ausgabekosten für die neuen Fenster mindern. Auch die Förderung durch die KfW steht als Alternative zur Verfügung. Die bestehenden KfW-Förderprogramme sollen um zehn Prozent erhöht werden.

 

Schließlich soll eine Erhöhung der Erdgas- und Heizölpreise stattfinden. Heizöl wird durch die CO2-Bepreisung, die Teil des Klimapakets ist, von Jahr zu Jahr teurer werden. Im Jahr 2030 ist schon damit zu rechnen, dass ein Preisanstieg von 30 Prozent stattgefunden hat. Die Preise für Erdgas werden in diesem Zeitraum um rund 20 Prozent ansteigen. Die Strompreiszulage, die Verbraucher für den Ausbau erneuerbarer Energien zahlen, soll gesenkt werden. Eine Durchschnittsfamilie spart hierdurch aber nur wenige Euro im Monat. Weiterhin soll es auch zu einer Veränderung bei der Energieberatung für Wohngebäude kommen. Bei einem Eigentümerwechsel beispielsweise soll eine obligatorische Beratung eingeführt werden. Die geplanten Förderprogramme sollen die entstehenden Kosten für solche Beratungen abdecken.

Sie möchten wissen, wie sich eine klimafreundliche Sanierung auf den Verkaufspreis Ihrer Immobilie auswirken könnte? Kontaktieren Sie uns jetzt! Wir beraten Sie gern.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

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So geht Weihnachtsdeko

Die Weihnachtszeit steht vor der Tür und Sie möchten nicht nur eine stimmungsvolle Atmosphäre im Haus, sondern auch im Garten, auf dem Balkon und auf der Terrasse verbreiten? Echte Deko-Fans lassen es sich nicht entgehen überall für das Fest der Liebe zu schmücken. Auf eins sollten Sie aber auf jeden Fall achten: Weihnachtsdeko muss nicht nur gut aussehen, sondern auch sicher sein. Wir verraten Ihnen, was Sie alles beachten sollten.   

Die Weihnachtsbeleuchtung an Ihrem Haus wird nicht nur von Ihnen, sondern auch von Ihren Nachbarn wahrgenommen. Reden Sie ruhig mit Ihren Nachbarn darüber, ob diese sich durch Ihre Deko gestört fühlen. In jedem Fall aber müssen Sie sich an einige Regel halten. Leuchtende und blinkende Außendeko ist insbesondere dann für andere störend, wenn das Licht beispielweise ins Schlafzimmer fällt. Sie können dann nicht einfach von Ihren Nachbarn verlangen, die Vorhänge zuzuziehen. Genauso kann Weihnachtsmusik, die in Ihrem Garten ertönt, eine Belastung für andere sein. Da die Nachtruhe hierzulande von 22 bis 6 Uhr dauert, müssen Beleuchtung und Musik in dieser Zeitspanne ausnahmslos ausgeschaltet sein, sofern Nachbarn sich gestört fühlen.

Ihre Weihnachtsdekoration, ob nun elektrisch oder nicht, muss auch immer sicher befestigt sein. Rechnen Sie damit, dass es in der Winterzeit auch zu stürmischen Tagen kommen kann. Keiner Ihrer Nachbarn und auch nicht Sie selbst würden gerne von herumfliegenden Dekoteilen getroffen werden.

Da die Wettereinflüsse im Winter extrem sind, sollte Ihre Deko auch Regen, Schnee und Hagel standhalten. Gerade wenn Strom mit im Spiel ist, gilt es, auf geprüfte Dekoelemente zurückzugreifen. Elektrische Weihnachtsdeko für den Außenbereich sollte immer als solche gekennzeichnet sein. Nur wenn Sie diesen Hinweis auch auf der Verpackung finden, sollten Sie elektrische Dekoelemente auch für Garten etc. nutzen. Alles was Sie draußen anbringen, muss wasser- und kälteresistent sein.  Stromunfälle können ansonsten Schäden an Ihrem Haus oder gar an Menschen verursachen. Bei leuchtenden Gartenfiguren und Lichterketten, die auf dem Boden liegen, ist darauf zu achten, dass sie auch trittfest sind. So bleibt Ihnen Ihre Deko lange erhalten und niemand verletzt sich.

Wenn Sie sich neue Weihnachtsdeko zulegen, ist es ratsam LED Technik anstelle von Energiesparlampen oder gewöhnlichen Glühbirnen zu nehmen. LED Weihnachtsdeko für außen enthält im Gegensatz zu Energiesparlampen keine giftigen Inhaltsstoffe wie Quecksilber. Aber auch vor allem der geringere Energieverbrauch spricht für die LED Technik. Sie verbraucht bis zu sechsmal weniger Strom und lässt die Weihnachtsdeko intensiver leuchten.

Schließlich zeigt sich seit einigen Jahren auch ein Trend, der dahin geht, mehr auf natürliche Materialien zurückzugreifen. Satt aufwendige Dekoration zu kaufen, können eigne Ideen kreativ und nachhaltig umgesetzt werden. Besonders beliebt sind Dekobäume aus Holz und Dekokugeln aus Rattan. Es können auch Tannenzapfen und Tannenzweige überall in Garten und Terrasse ausgelegt werden, um stimmungsvolle Akzente zu setzen.

Sie suchen eine Immobilie, bei der Sie sich ausleben können?  Kontaktieren Sie uns! Wir helfen Ihnen bei der Suche nach einer neuen Immobilie und kümmern uns um den Verkauf Ihrer alten.

 

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Energieausweis – Das sollten Sie beachten

 

Wer beabsichtig eine Immobilie zu vermieten oder zu verkaufen, muss sich vorher einen Energieausweis ausstellen lassen. Der Energieausweis ermöglicht es Kaufinteressenten Immobilien hinsichtlich ihrer Energiekosten zu vergleichen. Er ist der Steckbrief einer Immobilie. Wir verraten Ihnen was Sie alles über den Energieausweis wissen sollten.

Von der Verpflichtung, sich einen Energieausweis erstellen zu lassen, sind Hauseigentümer ausgenommen, die längst im eigenen fertiggestellten Haus wohnen. Etwas anderes gilt, wenn Sie beabsichtigen eine neue Immobilie zu bauen. Dann ist es Pflicht, sich den Energieausweis erstellen zu lassen. Immobilienverkäufer müssen das auch tun, damit Käufer verbindliche Informationen über die Energieeffizienz einer Immobilie bekommen.

Die Energieeffizienzklassen ermöglichen es, dass der Energieausweis auch für Laien verständlich bleibt. Dabei steht die Klasse A+ für einen sehr guten, sparsamen Wert. Die Klasse mit dem höchsten Energieverbrauch ist die Klasse H. Auch allgemeine Daten zur Immobilie werden im Energieausweis festgehalten. Hierzu zählen beispielsweise das Baujahr und die Heizungsart, also Öl oder Gas.

Es gibt zwei verschiedene Arten von Energieausweisen. Zum einen gibt es den Bedarfsausweis und zum anderen den Verbrauchausweis. Der Verbrauchsausweis gibt über den tatsächlichen Energieverbrauch eines Hauses Auskunft. Hier wird der reale Verbrauch gemessen. Dazu werden die Zahlen des Heizungsverbrauchs und der Warmwasserbereitung herangezogen. Die Verbrauchswerte sind abhängig von dem individuellen Verhalten der Haushaltsmitglieder. Wird häufig heiß geduscht und die Heizung im Winter permanent aufgedreht, kommt es natürlich zu einer schlechteren Energiebilanz. Dagegen wirkt sich sparsames Verhalten positiv auf die Energiebilanz aus.

Bei der Erstellung eines Bedarfsausweises gilt eine andere Berechnung. Für ihn werden keine Verbrauchswerte herangezogen. Das ist bei Neubauprojekten der Fall. Der zukünftige Energieverbrauch einer Immobilie muss schon errechnet werden, während alles noch in der Bauphase ist. Für die Berechnung werden Faktoren wie die Dämmung der Außenwände, die Heizungstechnik, die Energieklassen der Fenster sowie die Lage und die Bauform des Gebäudes miteinbezogen. Die theoretische Grundlage der Berechnung bleibt immer dieselbe. Die Ergebnisse bleiben jedoch nur Näherungswerte, da das eigene Verhalten nicht in die Berechnung miteinbezogen wird.

Sie sollten jedoch vorsichtig sein, wenn Sie sich einen Energieausweis erstellen lassen. Gerade bei Anbietern, die mit günstigen Preisen locken, ist die Qualität häufig nur ungenügend.  Es ist besser, sich in jedem Fall von einem Experten beraten zu lassen. Erfahrene Makler können Sie dabei unterstützen den geeigneten Fachmann zu finden, der Ihnen den Energieausweis erstellt. In Frage kommen hier zugelassene Personen wie Architekten, Ingenieure, Handwerksmeister mit geeigneter Zusatzausbildung oder aber auch Energieberater.

Schließlich sind beide Arten von Energieausweisen in der Regel zehn Jahre gültig. Sie sollten sich bei einem Verkauf oder einer Neuvermietung einer Immobilie frühzeitig um die Erstellung eines Energieausweises bemühen. Dieser muss spätestens zum ersten Besichtigungstermin vorliegen. Das Fehlen des Ausweises oder der Verstoß gegen die gesetzlichen Regeln führt zu einem Bußgeld. Hier kann man mit einer Höhe von bis zu 15. 000 Euro rechnen.

Sie möchten Ihre Immobilie verkaufen und haben noch Fragen zu den nötigen Unterlagen? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

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Immobilienportale – Tipps für den richtigen Verkauf

Jahr für Jahr begeben sich Immobilienbesitzer auf die Suche nach dem richtigen Weg, um ihr Objekt bestmöglich zu verkaufen.  Früher war die Tageszeitung eine gängige Methode, um die eigene Immobilie zu inserieren. Heutzutage geht es ohne Online-Immobilienportale kaum noch. Doch häufig ist das Angebot unübersichtlich und kann in keinem Fall die Arbeit eines erfahrenen Maklers ersetzen.

Bevor Sie Ihre Immobilie überhaupt erst zum Verkauf anbieten können, müssen Sie ihren Wertermitteln. Das ist auf vielen Immobilienportalen möglich. Doch wie fachgerecht sind eigentlich die Bewertungsfunktionen, die Immobilienscout, Immowelt und Co. anbieten? In der Regel fragen diese Anbieter Sie nach den Eckdaten Ihrer Immobilie. Dazu zählen Standort, Wohnfläche, Anzahl der Zimmer sowie Art und Zustand der Immobilie. Diese erste Werteinschätzung jedoch eignet sich nur als ein grober Richtwert. Das, was Ihre Immobilie individuell macht, kann bei der Bewertung durch Portale keine Berücksichtigung finden.

Die Quellen der Berechnung sind für Sie als Nutzer undurchsichtig und damit kaum nachzuvollziehen. Der Wert Ihrer Immobilie wird in der Weise errechnet, dass es zu einem Vergleich mit anderen ähnlichen Immobilien kommt. Manche Bewertungsrechner ziehen Daten über die Angebotspreise anderer Immobilien für ihre Analyse heran. Diese Angebotspreise können jedoch über dem tatsächlichen Verkaufspreis liegen. Besonders ungenügend ist, dass auch für ländliche Regionen, in denen es nur wenig Vergleichsimmobilien gibt. Zudem können bei Einfamilienhäusern keine individuellen Merkmale der Immobilie, wie An- und Umbauten, berücksichtigt werden. Ein Profi-Makler kennt den regionalen Immobilienmarkt nur zu gut und weiß, mit welcher Methode, er den Wert Ihrer Immobilie ermittelt. Er wird bei der Besichtigung Ihres Objektes auf alle Besonderheiten achten, die den individuellen Wertausmachen.

Der Vorteil, den die Immobilienportale gegenüber der klassischen Zeitungsannonce bieten, ist die Veröffentlichung eines Exposés. Auch Profi-Makler nutzen diese Form der Veröffentlichung, um eine Immobilie zu verkaufen. In diesen Exposés können viele Fotos, viel Text, Grundrisse sowie Kontaktdaten eingepflegt werden. Gerade hier empfiehlt es sich, das Erstellen eines professionellen Exposés einem erfahrenen Makler zu überlassen. Er wird das passende Bildmaterial aufnehmen und alle nötigen Daten einpflegen.Vor allem aber wird er wissen, wer die richtige Zielgruppe ist und wie man diese anspricht.

Schließlich bringen Immobilienportale Anbieter und Interessenten zusammen. Durch Kontaktformulare können schon einmal nähere Informationen über potenzielle Käufer eingeholt und so auch eine Vorauswahl getroffen werden. Besichtigungstermine können als Sammeltermine für alle sichtbar veröffentlicht oder nur für geeignete Interessenten vereinbart werden. Da gerade das Beantworten vieler Nachfragen neben einer Vollzeitbeschäftigung kaum zu stemmen ist, lohnt es sich hier einen Profi ans Werk zu lassen, dessen tägliches Geschäft es ist. Ein erfahrener Makler weiß, wer als Interessent näher in Frage kommt und führt das Bewerbungsmanagement professionell durch. Die Schaltung von Anzeigen auf Immobilienportalen ist auch mit Kosten verbunden. Häufig verlängern sich Anzeigen automatisch, wenn nicht zuvor gekündigt wurde. Es lohnt sich also die Anzeigenschaltung einem Profi-Makler zu überlassen, der günstiger als Privatpersonen in Immobilienportalen inserieren kann.

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Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Urlaub über Weihnachten: Das müssen Sie im Haus beachten!

Sie haben das kalte Wetter satt und wollen dem Winter entkommen? Oder Sie wollen die Weihnachtszeit lieber in einem schönen Schneegebiet verbringen? Manch einer entscheidet sich dafür die freien Tage über Weihnachten und Neujahr dazu zu nutzen, um in einen wohlverdienten Urlaub zu fahren. Aber was müssen Hauseigentümer eigentlich alles beachten, damit ihr Zuhause auch während ihrer Abwesenheit im besten Zustand bleibt?

Das Thema rund ums Haus, dem die meisten Reisenden ihre Aufmerksamkeit schicken, ist die Sicherheit. Wie schaffe ich es während meiner Abwesenheit Einbrecher von meinem Haus fernzuhalten? Sollte ich Nachbarn und Freunde um Hilfe bitten, damit mein Zuhause beschützt bleibt? Während der Ferienzeiten haben Einbrecher eine Art Hochsaison. Hieran werden Sie nichts ändern können und es sollte auch kein Grund sein zuhause zu bleiben. Mit ein paar Vorkehrungen wird es Ihnen gelingen sorglos in die Ferien zu fahren.

Zunächst sollten Sie darauf achten in sozialen Netzwerken Ihre Urlaubspläne nicht öffentlich zu posten, denn dann wissen auch Diebe Bescheid. Urlaubsbilder und Urlaubsgrüße sollten Sie so veröffentlichen, dass sie nur für Freunde sichtbar sind. Wenn Sie ein Zeitungsabonnement haben oder ansonsten viel Post bekommen, bitten Sie Ihren Nachbarn Ihren Briefkasten regelmäßig zu leeren. Ein überfüllter Briefkasten ist praktisch eine Einladung für potenzielle Einbrecher. Vermeiden Sie es auch Schilder mit Namen und Adresse am Koffer zu tragen. Flughäfen und Bahnhöfe sind für Diebe beliebte Orte, um zu spionieren.

Lassen sie keine Wertsachen offensichtlich im Haus herumliegen, sondern verstecken Sie sie so gut wie möglich. Am besten schreckt man Einbrecher ab, wenn das Haus bewohnt aussieht. Lassen sie Rollläden von einem Nachbarn regelmäßig auf und zu fahren, wenn Sie keine Zeitschaltuhr haben. Insbesondere Rollläden an Fenstern, die auf die Straße gehen, dürfen nicht ununterbrochen runtergefahren sein. Bitten Sie Ihre Nachbarn auch ab und an das Licht für ein paar Stunden anzuschalten. Oder nutzen Sie smarte Lampen, die Sie per App steuern können. Wenn es durchweg dunkel ist in Ihrem Haus, weiß jeder gleich, dass niemand da ist.

Um Strom zu sparen empfiehlt es sich während der Abwesenheit alle elektrischen Geräte, die nicht gebraucht werden, vom Netz zu nehmen. Gerade Geräte im Stand-by-Modus verbrauchen Strom, den Sie sich sparen können. In einem zweiwöchigen Urlaub können so rund 40 Euro gespart werden.

Damit sich kein Schimmel in der Spülmaschine bildet, lassen Sie sie am besten einen Spalt offen.  Um Frost und Schimmel im Zuhause vorzubeugen sollte die Heizung während des Winterurlaubs keineswegs ganz abgestellt werden. Wer glaubt hierdurch Geld sparen zu können, kann unter Umständen nach der Rückkehr mit noch höheren Kosten rechnen. Bitten Sie Freunde und Nachbarn Ihre Heizung ab und an aufzudrehen. Wichtig ist, dass auch ausreichend gelüftet wird. Denn zum richtigen Heizen gehört auch das richtige Lüften.

Wenn Sie alle Vorkehrungen an Ihrem Haus ordentlich und gewissenhaft durchgeführt haben, sollte Ihrem Winterurlaub auch nichts mehr im Wege stehen. Dann wird Ihre Rückkehr ebenso entspannt wie Ihre Ferienzeit sein.

Haben Sie eine Immobilie in einer schwierigen Lage? Kontaktieren Sie uns jetzt! Wir beraten Sie gerne.

 

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Video: Mit welchem Angebotspreis gehen Sie an den Immobilienmarkt?

Wissen Sie, was Ihre Immobilie wert ist? Und was bei der Angebotserstellung zu beachten ist? Beim Immobilienverkauf ist der richtige Angebotspreis das A und O. Ist der Preis zu niedrig angesetzt, wird die Immobilie schnell unter Wert verkauft. Ist der Preis aber zu hoch angesetzt, schreckt es Interessenten ab, sodass sich der Verkaufsabschluss immer weiter hinzieht. Um den richtigen Angebotspreis festzulegen, gilt es viele Dinge zu berücksichtigen.

Immobilienteilung: Bringt es Vorteile?

Die Teilung der Immobilie kann aus unterschiedlichen Gründen sinnvoll sein. Die Kinder können das Haus verlassen haben und man hat plötzlich zu viel Platz. Oder man ist einfach nicht mehr fit genug, um die Treppen hinauf zu gelangen und lebt sowieso nur noch im Erdgeschoss. Wir erklären Ihnen, warum Sie über die Teilung Ihrer Immobilie nachdenken sollten und welche Vorteile sie mit sich bringt.

Eine Teilung der Immobilie bietet sich vor allem für Menschen an, die das Rentenalter erreicht haben. Wohnt ein älteres Ehepaar in einer Immobilie, die viel mehr Platz bietet als benötigt wird, kann das häufig als Ballast empfunden werden. Das Zuhause kann zwar altersgerecht umgebaut werden, aber überschüssiger Platz bleibt. Die Teilung der Immobilie kann hier unter Umständen die richtige Lösung sein. Es können neue Nutzungsmöglichkeiten entstehen und neue Mieter, vielleicht auch aus der eigenen Familie, könnten einziehen.

Gerade für ältere Menschen stellen die neuen Mieter eine Möglichkeit dar, noch einmal neue soziale Kontakte zu knüpfen und sich im Rentenalter nicht zu sehr zurückzuziehen. Diese Kontakte könnten dann vielleicht sogar unterstützend im Alltag mithelfen. Ein weiterer Vorteil ist die Steigerung des Sicherheitsgefühls, welches bei älteren Menschen häufig an Bedeutung gewinnt. Genauso vorteilhaft ist dieser Faktor für Alleinstehende und Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen wenig in ihrer Wohnung sind.

Die zusätzlichen Mieteinnahmen, die eine Immobilienteilung mit sich bringt, stellen einen weiteren Vorteil dar. Zudem können nicht nur die Kosten für das Haus geteilt werden, sondern auch die Arbeit, die täglich anfällt. Gerade für ältere Menschen, die schon etwas Betreuung brauchen, bietet es sich zum Beispiel an, gleich die eigenen Pflegekräfte in der neuen Wohnung leben zu lassen. Auf diese Weise kann ein Leben im Pflegeheim vermieden werden und ältere Menschen können so lange wie möglich im eigenen Zuhause wohnen bleiben.

Für die Teilung einer Immobilie wird in jedem Fall eine Teilungserklärung benötigt. Die Teilungserklärung regelt, welche Flächen zum Sondereigentum und welche zum Gemeinschaftseigentum zählen. Sie hält auch weiterhin die Rechte und Pflichten der verschiedenen Parteien fest. Hierbei macht es keinen Unterschied, ob Sie selbst in Ihrer Immobilie wohnen oder nicht. Eine Teilungserklärung ist auch dann notwendig, wenn das geteilte Objekt ausschließlich an andere vermietet wird. Sie legt fest, was der gemeinschaftlichen und was der privaten Nutzung angehört. Die Teilungserklärung muss sowohl vom Notar beglaubigt als auch ins Grundbuch eingetragen werden.

Die Teilung einer Immobilie ist auch immer mit Kosten verbunden. Die Arbeit des Notars kann mit etwa 70 Euro veranschlagt werden. Hinzu kommen die Kosten für eine bauliche Veränderung. Kurzfristig kann mit der Immobilienteilung kein zusätzliches Einkommen erzielt werden. Auf längere Zeit ist das jedoch möglich. Sie sollten bevor Sie den Umbau planen immer einen Immobilienprofi hinzuziehen, der Sie dabei berät.

Schließlich sollten Sie bei der Teilung einer Immobilie darauf achten, dass die Wohnungen deutlich voneinander getrennt sind. Wichtig sind dabei eine gute Schallisolierung und ein sparsamer Umgang mit Sichtbeziehungen. Die Begegnung und Wahrnehmung der Bewohner sollten in der Weise stattfinden, dass sie sich nicht aufzwingen.

Möchten Sie wissen, ob für Sie eine Immobilienteilung sinnvoll ist? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gerne.     

 

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Umschuldung: für wen lohnt sie sich?

Die Abzahlung eines Bankdarlehens für das eigene Zuhause kann häufig um die 30 Jahre in Anspruch nehmen. Nach zehn Jahren kommt es zum Ende der Zinsbindung. Dann müssen Eigentümer sich um die Anschlussfinanzierung kümmern. Sie müssen sich entscheiden, ob sie ihrer Bank die Treue halten oder ob sie das Hypothekendarlehen bei einer anderen Bank umschulden möchten. Wir verraten Ihnen, wann eine Umschuldung und der Wechsel des Darlehensgebers sinnvoll sein können.

Es bestehen grundsätzlich zwei Möglichkeiten, wenn die Zinsbindung nach zehn Jahren abgelaufen ist. Der Kreditnehmer kann sich zum einen dafür entscheiden, bei seiner alten Bank zu bleiben und seinen bestehenden Darlehensvertrag zu verlängern. Dieser Vorgang wird als Prolongation bezeichnet. Zum anderen aber kann sich der Kreditnehmer auch dafür entscheiden, die Anschlussfinanzierung für eine Darlehensumschuldung zu nutzen. Hierbei löst er das bestehende Darlehen durch einen neuen Kredit ab, der ihm bessere Konditionen bietet. Überwiegend wechselt der Kreditnehmer bei der Umschuldung auch zu einer anderen Bank. Dennoch kann die Umschuldung des Darlehens auch bei der eigenen Bank vorgenommen werden.

Bei einer Umschuldung sollten Sie sehr genau auf die Fristen achten. Haben Sie herausgefunden, wann die aktuelle Zinsbindung endet, muss die schriftliche Kündigung spätestens drei Monate vor Ablauf der Zinsbindung bei Ihrer Bank eingehen. Wenn Sie sich für eine neue Bank entschieden haben, müssen Sie dieser natürlich den genauen Wechseltermin mitteilen und mit ihr einen neuen Vertrag schließen. Die Restschuld des alten Darlehens wird dann automatisch durch die Summe der neuen Baufinanzierung abgelöst.

Wollen Sie den bestehenden Kredit mit Ihrer bisherigen Bank vor dem Ende der Zinsbindung kündigen, um zu einer anderen Bank zu wechseln, wird eine Art Strafgebühr fällig. Das liegt daran, dass der alten Bank dadurch Einnahmen entgehen. Die Gebühr wird als Vorfälligkeitsentschädigung bezeichnet. Meistens lohnt sich wegen der Höhe der Strafgebühr ein frühzeitiges Umschulden nicht.

Wenn Sie aber mit dem Gedanken spielen, eine Umschuldung nach Ablauf der Zinsbindung vorzunehmen, können Ihnen große Vorteile entstehen. Es bietet sich Ihnen die Chance, bessere Konditionen auszuhandeln und durch niedrigere Zinsen Geld zu sparen. In jedem Fall sollten Sie sich aber vorab gut über alle Angebote informieren und sich am besten von einem Experten beraten lassen. Wenn Sie Ihrer alten Bank zeigen, dass Sie gut über alle Angebote informiert sind, wird diese ihnen unter Umständen ein eigenes attraktives Angebot zur Umschuldung machen. Neben gewerblichen Beratern können auch Schuldnerberatungsstellen helfen. Generell ist davon auszugehen, dass je höher die Restschuld ist, desto eher sich die Umschuldung lohnt.

Schließlich ist auch eine fristgerechte Umschuldung durch den Wechsel zu einer anderen Bank immer mit Kosten verbunden. Werden die Schulden umgeschrieben, muss auch der Eintrag der Grundschuld geändert werden. Es findet eine sogenannte Grundschuldabtretung statt. Hierdurch kommt es zu Notarkosten, da allein der Notar dieses Rechtsgeschäft veranlassen kann. Diese Notarkosten betragen in etwa 0,17 Prozent der Restschuld. In der Regel wird Ihre neue Bank die nötigen formellen Schritte vornehmen.

Möchten Sie mehr darüber erfahren, ob eine Umschuldung für Ihre Immobilie sinnvoll ist? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gerne.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

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Warum Sie viel Zeit für den Hausverkauf einplanen sollten

Wer sich dafür entscheidet seine Immobilie zu verkaufen, steht vor der Frage, wieviel Zeit er insgesamt einplanen muss und wie lange die einzelnen Schritte des Hausverkaufs dauern können.  Ein privater Hausverkauf stellt in der Regel eine Herausforderung dar, bei der es viel zu organisieren gibt. Aber welche Phasen machen den Hausverkauf eigentlich zu einem langandauernden Prozess?

Ein bedeutender Faktor für den erfolgreichen Verkauf einer Immobilie ist die Nachfrage. Diese ist abhängig von der Region, der Lage, dem Objektzustand der Immobilie und natürlich von dem Angebotspreis. Der Vermarktungsprozess beim Immobilienverkauf setzt sich aus mehreren Schritten zusammen und kann durch einen professionellen Makler beschleunigt werden. In der Regel kann man davon ausgehen, dass der Verkauf von Einfamilienhäusern im Durchschnitt 4-6 Monate dauert und der Verkauf von Eigentumswohnungen und Mehrfamilienhäusern noch 1-3 Monate mehr in Anspruch nehmen kann. Diese Durchschnittswerte müssen aber nicht immer für ein konkretes Objekt gelten. Wenn Sie einen lokalen Profi-Makler hinzuziehen, können sich auch die Durchschnittswerte wesentlich verkürzen.

Am Beginn steht immer die Preisermittlung des Objektes. Diese können Sie entweder online selbst vornehmen oder sie durch einen Makler oder Sachverständigen durchführen lassen. Wenn Sie die schnellste Variante wählen und einem Online-Portal allein vertrauen, laufen Sie Gefahr, die Immobilie unter Wert zu verkaufen und sich somit Geld entgehen zu lassen. Oder Ihre Immobilie steht mit einem zu hohen Preis zu lange zum Verkauf, bis ein Interessent zuschlägt. Ein professioneller Makler hingegen kennt die gängigen Methoden zur richtigen Angebotspreisfindung. Denn er besitzt sehr gute Kenntnisse über den lokalen Immobilienmarkt. Mit der richtigen Verkaufsstrategie kann er Ihnen dabei helfen, die Interessenten in kürzerer Zeit heranzuziehen und Ihre Immobilie dabei letztlich nicht unter ihrem Wert zu verkaufen.

Das Inserieren der Immobilie ist der nächste Schritt und sollte ebenfalls mit professioneller Hilfe durchgeführt werden. Ein Exposé zu erstellen, das schließlich die Visitenkarte Ihrer Immobilie ist, nimmt Zeit in Anspruch, da es unbedingt alle wichtigen Angaben beinhalten sollte. Ein Makler wird die richtige Zielgruppe ansprechen, alles Erforderliche im Exposé festhalten und vorteilhafte Fotos veröffentlichen.  Es werden sich im besten Fall viele Interessenten zwecks eines Besichtigungstermins melden und es müssen viele Anrufe und E-Mails beantwortet werden. Neben einer Vollzeitbeschäftigung ist das beinahe unmöglich und so ist es immer von Vorteil, hier einen Fachmann zur Seite zu haben, der diese Zeit investieren kann. Ebenso können die Besichtigungen, je nach Immobilie, viel Zeit und Mühe kosten. Auch hier wird ein Makler seine Erfahrungen nutzen und Gespräche mit Interessenten fachgerecht führen, um den richtigen Käufer für Sie zu finden. Schließlich können Sie sich auf die Suche nach einem Notar machen, nachdem die Liquidität des ausgewählten Interessenten geprüft wurde. Zwischen der mündlichen Kaufzusage und dem Eingang des Geldes beim Verkäufer vergehen in der Regel 10-12 Wochen.

Suchen Sie jemanden, der sich um Ihren Hausverkauf kümmert? Kontaktieren Sie uns! Wir helfen Ihnen gerne.


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Darum verlassen die jungen Deutschen das Land

Gerade in den letzten Jahren ist eine Entwicklung zu beobachten, die immer rapider vorangetrieben wird. Junge Menschen ziehen zunehmend von dem Land in die großen Städte. Noch bis vor fünfzehn Jahren war die Landbevölkerung im Mittel jünger als die Stadtbevölkerung. Heute ist das Gegenteil der Fall. Ältere Menschen bevorzugen immer mehr das Land. Dahinter stecken verschiedene Ursachen.

Durch den Wegzug junger Menschen vom Land entsteht eine demographische Ungleichheit, die sich stetig weiterentwickelt. Dieses Ergebnis ist ein Teil der Studie des RWI-Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung. Grundlage der Studie waren Ergebnisse aus den Jahren 2008 bis 2014. Da ausschließlich das Umzugsverhalten deutscher Staatsbürger für die Auswertung herangezogen wurde, spiegeln die Ergebnisse nur die Entwicklung der Binnenmigration wider.

Während der Jahre des Studienzeitraumes waren es ganze 250.000 Menschen mehr, die es von ländlichen Gegenden in städtische Gegenden zog als umgekehrt. Somit konnte die Studie die Zuwanderung in die Städte und die Abwanderung vom Land in ihrer ganzen Ausprägung deutlich machen. Dabei ergab sich eine große Auffälligkeit hinsichtlich der Altersstruktur der Menschen, die während der Studienjahre einen Umzug unternommen haben. Besonders ausgeprägt ist die Landflucht bei der Gruppe der 18- bis 29-Jährigen. Junge Menschen ab dreißig hingegen tendieren häufiger dazu, von den Städten in ländliche Regionen zu ziehen.

Der Zuzug der jungen Erwachsenen, die noch keine dreißig Jahre alt sind, lässt sich vor allem dadurch erklären, dass sich diese Bevölkerungsgruppe gerade in der Ausbildungsphase befindet und somit Universitätsstädte bevorzugt.

Des Weiteren werden die an einem Ort übliche Lohnhöhe und die Arbeitslosigkeit mit ursächlich dafür, dass junge Menschen aus ländlichen Regionen abwandern. Tendenziell wandern Menschen dort ab, wo ein niedriges Lohnniveau vorherrscht und die Arbeitslosigkeit hoch ist. Eine hohe Arbeitslosenquote veranlasst junge Menschen dazu, in Regionen zu ziehen, wo die Beschäftigungsquote höher liegt. Die an einem Ort üblichen Wohnpreise werden jedoch in keinem auffälligen Maße dafür verantwortlich, dass Menschen eine Umzugsentscheidung treffen.

Das Problem der Abwanderung junger Menschen aus ländlichen Regionen ist in ostdeutschen Gebieten besonders prägnant. Dies kann am Beispiel von Bautzen, wo besonders viele 18- bis 29-Jährige wegziehen, noch einmal deutlich gemacht werden. Rund ein Viertel dieser Altersgruppe entschieden sich in den Untersuchungsjahren, vom Land in die Stadt zu ziehen.

Ganz anders sieht es in den großen Städten wie München und Hamburg aus. Dass gerade hier ein großer Zuwachs von jungen Menschen zu verzeichnen ist, verdeutlich noch einmal, dass die besten Möglichkeiten für einen fair bezahlten Arbeitsplatz einen Ort besonders attraktiv für junge Menschen machen.

Möchten Sie wissen, wie sich der Wegzug junger Menschen auf Ihre Immobilie auswirkt? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gerne.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Was Immobilienverkäufer über die Mängelhaftung wissen müssen

Mängelhaftung

Bereits beim letzten Besuch hat der Schornsteinfeger Ihnen gesagt, dass die Balken Ihres Daches so langsam morsch werden und das Dach in den nächsten Jahren erneuert werden muss. Nun wollen Sie Ihr Haus verkaufen und wissen ganz genau: Wenn Sie diesen Mangel angeben, drückt das auf den Preis. Doch Vorsicht: Wer nichts sagt, muss später oft wesentlich mehr zahlen.

In Deutschland gibt es nämlich eine Mängelhaftung für Verkäufer. „Der Verkäufer hat dem Käufer die Sache frei von Sach- und Rechtsmängeln zu verschaffen.“ Heißt es im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) in §433 Absatz 1. Ein Sachmangel liegt zum Beispiel vor, wenn ein zu Wohnzwecken gekauftes Haus aufgrund eines undichten Daches oder anderer Mängel an der Bausubstanz unbewohnbar ist. Ein Rechtsmangel hingegen bedeutet, dass Rechte Dritter die Immobilie für den Käufer nicht bewohnbar machen. Das wäre etwa der Fall, wenn einem Mieter im Grundbuch ein Nießbrauchrecht zugesichert ist.

Mit welchen juristischen Folgen müssen Verkäufer rechnen?

Laut § 437 Nr. 1 BGB steht dem Käufer beim Auftreten von Mängeln, die der Verkäufer ihm verschwiegen hat eine Nacherfüllung zu. Dies gilt nicht für offene Mängel wie etwa ein großes Loch im Dach. Hier wird davon ausgegangen, dass der Käufer diesen gut sichtbaren Schaden bei der Besichtigung wahrgenommen und die Immobilie in diesem Wissen gekauft hat. Eine Ausnahme besteht, wenn der Verkäufer im Kaufvertrag eine Garantie gewehrt hat – etwa die sofortige Nutzung der Immobilie, die mit einem Loch im Dach wohl kaum möglich ist – dann muss der Verkäufer für Schadensersatz sorgen.

Bei versteckten Mängeln an der Bausubstanz hingegen muss der Verkäufer mitunter für eine Nacherfüllung sorgen, wenn die Mängel schon länger bestanden. Theoretisch ist es nach § 439 BGB auch möglich als Ersatz eine gleiche Sache zu liefern – bei Immobilien ist das jedoch wohl kaum möglich. Sorgt der Verkäufer weder für eine gleiche Sache noch für eine Nacherfüllung hat der Käufer das Recht, vom Kaufvertrag zurückzutreten (§ 440 BGB) oder den Kaufpreis zu senken (§ 441 BGB).

Wie können Verkäufer sich vor der Mängelhaftung schützen?

Nun ist es natürlich nicht immer so, dass Verkäufer von den Mängeln an ihrer Immobilie wissen und diese mutwillig verschweigen. Lässt sich also kein Verkauf tätigen, ohne zu befürchten, später noch einmal zur Verantwortung gezogen zu werden? Ganz so schlimm ist es nicht. Verkäufer können sich durch bestimmte Klauseln im Vertrag von der Haftung für nach Vertragsabschluss auftretende Sachmängel freimachen. Das gilt allerdings nur für Mängel, die beiden Parteien vor Vertragsabschluss nicht bekannt waren. Hat der Schornsteinfeger die Mängel am Dach schon vor dem Eigentümerwechsel festgestellt und dem Verkäufer mitgeteilt, lässt sich dies in einem möglichen Rechtsstreit leicht nachweisen.

Bekannte Mängel zu verschweigen ist also keine kluge Option. Stattdessen ist es ratsam, sie schriftlich im Kaufvertrag festzuhalten, um sich vor einer späteren Haftung zu schützen. Deshalb ist eine professionelle Werteinschätzung durch einen Experten so wichtig. So erfahren Eigentümer nicht nur den Realwert ihrer Immobilie, sie bekommen auch eine Übersicht über alle Mängel am Haus, die sie im Kaufvertrag aufführen können.

Zudem verjähren die Käuferansprüche beim Immobilienkauf laut § 438 BGB nach fünf Jahren. Verkäufer müssen also nicht befürchten, nach etlichen Jahren auch für frische Schäden haftbar gemacht zu werden.

Sie benötigen ein professionelles Gutachten für den Verkauf Ihrer Immobilie oder sind sich bei Formulierungen im Kaufvertrag unsicher? Kontaktieren Sie uns jetzt ganz unverbindlich. Wir unterstützen Sie gerne.

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Immobilie im Alter: Verkaufen oder vermieten?

Vor vielen Jahren haben Sie sich den Traum vom Eigenheim mit großem Garten und einem eigenen Zimmer für jedes Kind erfüllt. Damals passte die Immobilie perfekt zu Ihren Bedürfnissen – heute sieht das anders aus. Doch was passiert nun mit dem viel zu großen Haus? Verkaufen oder doch lieber vermieten?

Wenn die Kinder aus dem Haus sind oder wenn die Rente kurz bevorsteht, beginnen viele ältere Leute, sich Gedanken um die Zukunft zu machen. Nicht wenige fassen über kurz oder lang den Entschluss, das Eigenheim zu verlassen, um den Lebensabend in einer altersgerechten Wohnung zu verbringen. Neben der Frage, wie man eine solche findet, stellt sich außerdem die Frage, was nun mit der alten Immobilie passiert. Sind Sie wirklich bereit, sich für immer vom geliebten Heim zu trennen oder wollen sie lieber vermieten, um die Immobilie später an Ihre Kinder zu vererben. Beides hat seine Vor- und Nachteile.

Immobilie im Alter verkaufen

Die Vorteile liegen zunächst einmal auf der Hand. Durch den Verkauf der Immobilie bekommen Sie sofort eine große Geldsumme. Die können Sie in eine altersgerechte Wohnung reinvestieren. Außerdem lassen sich Geldbeträge wesentlich unkomplizierter als Immobilien vererben – schließlich lassen sie sich einfacher unter den verschiedenen Erben aufteilen. Außerdem verkaufen Sie mit dem Haus auch alle Pflichten.

Allerdings fällt es vielen Menschen schwer, sich endgültig vom geliebten eigenen Heim zu trennen. Viele Eltern erhoffen sich schließlich, dass später einmal die eigenen Kinder in die Immobilie einziehen. Besteht diese Möglichkeit, ist eine Vermietung in der Zwischenzeit eventuell die bessere Option.

Immobilie im Alter vermieten

Durch die Vermietung Ihrer Immobilie können Sie sich mitunter die monatliche Rente wesentlich aufbessern. Zudem bleibt die Immobilie in Ihrem Besitz und kann so später an Ihre Kinder gehen. Hinzukommt, dass der Wert von Immobilien sich aktuell in vielen Regionen steigert. Selbst, wenn Ihre Kinder sich später entscheiden, die Immobilie zu verkaufen, könnten sie damit also mehr Gewinn erzielen, als Sie heute.

Doch mit dem Besitz gehen auch einige Pflichten einher. Als Vermieter sind Sie für die Instandhaltung der Immobilie zuständig. Fällt die Heizung aus, gibt es einen Rohrbruch oder gar Probleme mit dem Dach, müssen Sie sich um die Reparatur kümmern und diese bezahlen. Damit können sich die Einnahmen aus der Vermietung mitunter reichlich schmälern.

Eine Vermietung sollte daher – genau wie ein Verkauf – gut durchdacht sein. Beides ist zeitaufwendig und sollte im Idealfall in die Hände eines Profis gelegt werden. Entscheiden Sie sich für den Verkauf oder die Vermietung mit Makler, kann dieser sich außerdem direkt auf die Suche nach einem neuen Zuhause für Sie machen. Oftmals haben Makler bereits passende Miet- oder Kaufobjekte in Ihrer Datenbank und können so für einen reibungslosen Übergang vom alten ins neue Heim sorgen.

Sie wollen sich im Alter von Ihrer Immobilie trennen, wissen aber noch nicht, welche Option die beste für Sie ist? Kontaktieren Sie uns jetzt. Wir beraten Sie gerne kostenlos und unverbindlich zu Ihren Optionen.

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Zahl des Monats

99 %

 

Für 99 Prozent der Bundesbürger sind zwei Punkte beim Wohnen besonders wichtig: 1. Behaglichkeit und Wohngefühl. 2. Lage und Umgebung. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Baufinanzierers interhyp. Mit der der Behaglichkeit und dem Wohngefühl Ihres Zuhauses sind auch 85 Prozent der Deutschen zufrieden. Und auch 84 Prozent sind glücklich mit der Lage und Umgebung ihrer Immobilie.

Die Nähe zu Einkaufsmöglichkeiten ist für 96 Prozent wichtig und 79 Prozent sind damit auch zufrieden. Beim Blick aus dem Fenster Natur zu sehen und in der Nähe von Natur zu wohnen, spielt für 94 Prozent der Befragten eine große Rolle. 84 Prozent sind mit ihrer naturnahen Lage ihres Zuhauses zufrieden. Und den schönen Ausblick aus dem Fenster können 70 Prozent genießen. Ebenso legen 91 Prozent viel Wert auf die Nachbarschaft. Und tatsächlich haben 71 Prozent der Bundesbürger ein gutes Verhältnis zu ihren Nachbarn.

 

 

 

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Die WEG-Reform soll kommen. – Was wird sie bringen?

Trotz einiger Anpassungen stammt unser derzeitiges Wohnungseigentumsgesetz (WEG) noch von 1951. Höchste Zeit also für eine Reform. Es soll praxisnäher und den modernen Lebensverhältnissen angepasst werden. Bis Ende des Jahres soll der Gesetzentwurf kommen. Doch was würde sich ändern?

Viele Eigentümer und Verwalter von Immobilien bemängeln, dass das WEG in seiner jetzigen Form nicht mehr zeitgemäß ist. Zum Beispiel Elektro-Auto-Ladesäulen: Wo und wie werden sie installiert? Durch wen? Wer entscheidet darüber? Und wer bezahlt es? Bereits im August hat die Arbeitsgruppe von Bund und Ländern ihren Abschlussbericht mit zahlreichen Vorschlägen für Änderungen zur WEG-Reform vorgelegt. Im Oktober hat der Bundesrat einen Entwurf eines Gesetzes beschlossen. Die wichtigsten Vorschläge sind folgende:

Die Beschlussfassung für bauliche Veränderungen soll erleichtert werden. Um beispielsweise barrierefreien Umbau, Maßnahmen zum Einbruchsschutz oder die Einrichtung von Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge umzusetzen, sollen künftig keine einstimmigen Beschlüsse mehr nötig sein. Eine einfache Mehrheit soll dann genügen.

Auch das Beschlussfähigkeitsquorum für Eigentümerversammlungen soll aufgehoben werden. In der Praxis ist es oft so, dass das Beschlussfähigkeitsquorum bei Erstversammlungen insbesondere in größeren Gemeinschaften oder in Gemeinschaften mit vielen auswärtigen Wohnungseigentümern oftmals nicht erreicht wird. Deshalb soll künftig nicht mehr die Hälfte der Miteigentumsanteile vertreten sein müssen.

Zudem soll das Prozedere auch digitaler werden. So sollen Verwalter außerordentliche Versammlungen auch beispielsweise per E-Mail einberufen können. Aber auch den Eigentümern soll die Möglichkeit eingeräumt werden, mit elektronischen Kommunikationsmitteln an Versammlungen teilzunehmen, also nicht mehr physisch anwesend sein zu müssen.

Außerdem sollen die Verwalter die Befugnis erhalten, Maßnahmen selbst zu entscheiden, die eine Versammlung der Eigentümer nicht erfordern. Damit sollen die Entscheidungswege für die Durchführung von Instandhaltungs- und Instandsetzungsmaßnahmen zeitlich verkürzt und organisatorisch vereinfacht werden.

Da die Reformvorschläge insgesamt eine deutliche Kompetenzerweiterung des Verwalters nach sich ziehen, soll auch ein Sach- und Fachkundenachweis für WEG-Verwalter eingeführt werden.

Der Abschlussbericht der Bund-Länder-Arbeitsgruppe schlägt zudem noch weitere Änderungen vor, die die Wohnungseigentümergemeinschaften flexibler und die Verwaltung von Immobilien effizienter gestaltet sollen. Immobilienexperten begrüßen die Reformvorschläge.

Möchten Sie wissen, was die WEG-Reform für Sie bedeutet? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern. Möchten Sie wissen, was die WEG-Reform für Sie bedeutet? Kontaktieren Sie uns oder besuchen Sie die Seite ivd.net

 

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Immobilienverrentung: Lohnt sie sich für Käufer?

Die Immobilienverrentung ist eine attraktive Möglichkeit für Senioren weiterhin in der eigenen Immobilie zu wohnen und dabei noch eine monatliche Immobilienrente zu bekommen, um sich den persönlichen Lebensstandard zu erhalten. Diese Aussicht erweckt bei vielen Begeisterung und dennoch fragt sich manch einer, wer da denn überhaupt als Käufer in Frage kommen könnte?   

Den richtigen Zeitpunkt erwischen

Die Immobilienverrentung lohnt sich besonders, wenn man sich die aktuelle Entwicklung des Immobilienmarktes vor Augen führt. In den meisten Regionen in Deutschland sind die Immobilienpreise stetig am Wachsen und so kann die Immobilienverrentung als Gelegenheit wahrgenommen werden, eine Immobilie jetzt schon zu einem viel niedrigeren Preis als in zehn oder zwanzig Jahren zu erwerben. Gerade bei Einfamilienhäusern in Metropolen ist es sinnvoll, bereits jetzt zuzuschlagen. Da der Wohnraum in Metropolen immer knapper wird, kommt es gegenwärtig kaum noch zum Bau von Einfamilienhäusern. Damit möglichst viele Menschen auf einem Grundstück ihr Zuhause finden, wird verstärkt auf Mehrfamilienhäuser gesetzt. Wenn nun Einfamilienhäuser in den Metropolen immer seltener werden, ist es sinnvoll bereits jetzt den Deal zu machen.

Immobilienerwerb ohne Bankenfinanzierung

Eine Immobilienverrentung ist vor allem dann für Käufer interessant, wenn sie nicht selbst in die Immobilie einziehen wollen, sondern sie als Kapitalanlage erwerben. Je nachdem wie hoch die Einmalzahlung und die monatlichen Rentenzahlungen sind, kann darauf verzichtet werden, die Finanzierung durch eine Bank in Anspruch zu nehmen.

Mieter auf die man sich verlassen kann

Die bisherigen Eigentümer der Immobilie werden zu den neuen Mietern, denen man sein Vertrauen schenken kann. Sie werden die Immobilie weiterhin in einem guten Zustand erhalten und der Käufer muss keine Leerstände und die damit einhergehenden Verluste befürchten. Da das Mietermanagement viel Arbeit bedeuten kann, können Käufer den nächsten zehn oder fünfzehn Jahren, in denen sie ihre zuverlässigen Mieter haben, entspannt entgegensehen.

Wie geht es nach der Verrentung weiter?

Was nach der Verrentung passiert, ist eine individuelle Entscheidung des Käufers. Der Käufer sollte wissen, dass er in dem Fall eines zeitlich unbegrenzten Wohnrechts nicht voraussehen kann, wann er entweder selbst in die Immobilie einziehen, sie vermieten oder wann er sie weiterverkaufen kann. Viel häufiger wird die Immobilie jedoch erworben, um sie als späteren Wohnsitzt für die eigenen Kinder zu nutzen oder um sie weiterzuvermieten.

Ein lokaler Profi-Makler kann in jedem Fall dabei helfen, den richtigen Anleger für den richtigen Rentner zu finden. Beide Parteien zufrieden zu stellen ist eine Herausforderung, für die sich am besten ein Immobilienmakler mit seiner Expertenerfahrung eignet.

Möchten Sie Ihre Immobilie verrenten und sind sich nicht sicher, wer als Käufer in Betracht kommt? Kontaktieren Sie uns jetzt. Wir beraten Sie gerne.

 

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Wo und wie soll ich meine Immobilie inserieren?

Will man seine Immobilie verkaufen, kommt zuallererst die Frage auf, wie man potenzielle Käufer davon wissen lässt, dass die eigene Immobilie jetzt zum Verkauf steht. Lohnt sich ein Zeitungsinserat oder sollte man es ausschließlich über Online-Inserate versuchen? Welche Informationen sollte man veröffentlichen und ist es nicht vielleicht sinnvoller, einen erfahrenen Makler hinzuzuziehen? In jedem Fall erfordert ein Immobilieninserat, das durch seine Professionalität überzeugt, viel Arbeit, hat aber andererseits den Vorteil, dass Sie sich so viel Zeit sparen können und am effektivsten beim Verkauf Ihrer Immobilie handeln können.    

Portale im Internet, in denen Immobilienverkäufer kostengünstig ihre Objekte inserieren, sind inzwischen in einer Fülle zu finden und werden von den meisten Inserenten im Vergleich zum klassischen Zeitungsinserat bevorzugt. Die Vorteile von Online-Portalen sind offensichtlich. Die Kosten können niedriger gehalten werden und die Laufzeit ist deutlich länger. Verkäufer können zudem auch die Verlinkung zu ihrem Inserat in sozialen Netzwerken verbreiten und so noch mehr Interessenten erreichen. Aber auch um ein erfolgreiches Online-Inserat zu veröffentlichen, muss man viele Punkte beachten.

Die richtige Zielgruppe ansprechen

Machen Sie sich zunächst einmal Gedanken darüber, welche Zielgruppe Sie mit Ihrem Inserat ansprechen wollen. Wer sind diejenigen, die Interesse an Ihrem Objekt besitzen könnten? Sind es vielleicht junge Familien oder gut situierte Singles? Verfassen Sie Ihr Inserat in einer Schreibweise, die Ihrer Zielgruppe gerecht wird und heben Sie gerade die Merkmale Ihres Objektes besonders hervor, die es für eine bestimmte Zielgruppe attraktiv machen könnten.

Die Informationen zu Ihrem Objekt

In keinem Fall dürfen sie Eckdaten wie Preis, Lage, Größe und Zimmerzahl außer Acht lassen. Je detaillierter Sie in der Beschreibung Ihrer Immobilie vorgehen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Interessent auch tatsächlich angesprochen fühlt. Fehlen dürfen auch keine Informationen zur Ausstattung- also Einbauküche, Bad und Bodenbelag. Ein Inserat ohne Fotos ist zumeist wenig wert. Nur wenige Kaufinteressenten schenken einer Immobilie Aufmerksamkeit, die sich nicht durch Bilder präsentieren kann. Genau so verhält es sich mit dem Grundriss. Als potenzieller Käufer ist es besonders wichtig, sich vorab eine Vorstellung von der Aufteilung des Wohnraumes zu machen. Sie sollten auch Angaben zur Energieeffizienz machen und die Umgebung des Objektes anpreisen. Ist die Immobilie gut an Arztpraxen, Schulen, öffentlichen Verkehrsmitteln angeschlossen oder befindet sie sich in der Nähe zu Grünflächen? Dies sind alles wichtige Informationen, die für potenzielle Interessenten eine wesentliche Rolle spielen. Ein gelungenes Exposé ist schließlich die Visitenkarte Ihres Objektes.

Selbst inserieren oder Makler beauftragen?

Die Entscheidung, ob man seine Immobilie selbst inserieren soll oder einen professionellen Makler mit dem Inserat und dem Verkauf beauftragen sollte, muss jeder individuell treffen. Dabei sollte es aber nicht um die Frage gehen, ob es einem gelingt, seine Immobilie eigenständig zu verkaufen, sondern um die Frage, wie es einem gelingt, seine Immobilie zum höchsten Preis zu verkaufen. Ein Experte kann einen dabei in vielerlei Hinsicht unterstützen und seine Erfahrung und seine Präsenz verkaufsfördernd einbringen. Für all seine Leistungen wird er nur im Erfolgsfall ein Honorar erhalten, was ein weiteres Argument dafür ist, das Inserieren und den Verkauf einem Profi zu überlassen.

Sie möchten Ihre Immobilie professionell inserieren und verkaufen, wissen aber nicht wie Sie dabei richtig vorgehen sollen? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

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Zahl des Monats

25

25 kWh/(m²*a), also 25 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr, zeichnet den niedrigsten und damit energieeffizientesten Wert (A+) auf Deutschen Energieausweisen aus. Er stellt das Minimum für den Endenergiebedarf sowie den Primärenergiebedarf eines Hauses dar. Das heißt: Ist der Wert höher als 25, so ist die Energieeffizienz niedriger. Die Skala reicht dabei von 0 (Energieeffizienzklasse A+) bis 250 (Energieeffizienzklasse H).

Der Endenergiebedarf eines Neubaus beispielsweise liegt in der Regel bei 50 kWh/(m²*a). Damit befinden sich Neubauten an der Grenze der Energieeffizienzklassen A und B. Der Durchschnittsverbrauch deutscher Wohngebäude liegt laut Verbraucherzentrale bei 160 kWh/(m²*a) und damit leider zwischen den Energieeffizienzklassen E und F.

 

 

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Immobilienwert ermitteln mit dem Ertragswertverfahren

Wissen Sie, wie viel Ihre Immobilie aktuell wert ist? Um den Wert einer Immobilie zu ermitteln gibt es unterschiedliche Verfahren. Dabei ist es von der Immobilie abhängig, nach welchem Verfahren der Wert der Immobilie ermittelt wird. Lesen Sie hier, ob für Ihre Immobilie das Ertragswertverfahren das richtige ist.

Das Ertragswertverfahren richtet sich – wie der Name schon sagt – nach dem Ertrag, den eine Immobilie abwirft. Dieser wird auch Rohertrag genannt. Damit sind alle nachhaltig erzielbaren Mieteinnahmen gemeint. Allerdings geht es hier um die ortsüblichen Mieten und nicht um die Ist-Mieten.

Es geht also darum, wie viel Gewinn ein Käufer mit der Immobilie erzielen kann. Deshalb wird das Ertragswertverfahren in der Regel unter anderem bei Mehrfamilienhäusern, Büro- und Geschäftshäusern, Einkaufszentren, Parkhäusern und Logistikflächen angewandt.

Bei diesem Verfahren werden der Wert des Grundstücks und der Wert der baulichen Anlagen getrennt berechnet. Ausschlaggebend sind hier – wie bereits gesagt – die Mieteinahmen. Von diesen werden die sogenannten Bewirtschaftungskosten, also die Kosten für Verwaltung, Instandhaltung und mögliche Mietausfälle abgezogen. Aus diesem Wert und dem Wert des Grundstücks ergibt sich anschließend der Gesamtertragswert der Immobilie.

Allerdings wird zwischen dem sogenannten vollständigen Ertragswertverfahren und dem einfachen Ertragswertverfahren unterschieden. Beim vollständigen Ertragswertverfahren wird die Bodenwertverzinsung in die Rechnung mit einbezogen. Die Bodenwertverzinsung wird mit dem Vergleichswertverfahren ermittelt. Dafür wird der lokale Liegenschaftszinssatz aus den Kaufpreissammlungen der Gutachterausschüsse herangezogen.

Beim einfachen Verfahren werden der Grundstückswert und die daraus resultierende Bodenwertverzinsung nicht berücksichtigt. Sondern hier geht es ausschließlich um den Wert der auf dem Grundstück errichteten Immobilie zur Ermittlung des Verkehrswertes.

Der Wert des Bodens unterliegt natürlich Schwankungen. Der Wert des Gebäudes dagegen sinkt aber alters- und abnutzungsbedingt tendenziell. Das bedeutet also, dass sich die Miete zwangsläufig reduziert, wenn nicht kontinuierlich in ein Gebäude investiert wird.

Wie beim Vergleichs- und Sachwertverfahren können bestimmte Umstände und Gegebenheiten eintreten, die den Verkehrswert mindern oder erhöhen. Das heißt also: ein frisch saniertes Mehrfamilienhaus, bei dem die Aussichten auf hohe Mieteinnahmen nicht schlecht stehen, ist nicht vergleichbar mit einer Immobilie, bei der Fassade, Heizung oder Dach erneuert werden müssen.

Sie möchten wissen, wie viel Ihre Immobilie wert ist und ob das Ertragswertverfahren die richtige Methode ist, um den Wert Ihrer Immobilie zu ermitteln? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

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Das junge Deutschland liebt die Stadt

Das Leben auf dem Land wird immer älter und die Städte Deutschlands explodieren mit jungen zugezogenen Menschen. So die aktuelle Bilanz. Bis in die Mitte der 2000er war es noch genau andersherum: Die Menschen in den ländlichen Regionen waren im Durchschnitt jünger als die Stadtbewohner. Doch seit einigen Jahren werden die Großstädte quasi von jungen Menschen überlaufen. Das sorgt teils für Wohnraummangel in den Metropolen und Strukturprobleme auf dem Land.

Das RWI-Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung hat eine Studie veröffentlicht, bei der die Forscher die Binnenmigration verschiedener Altersgruppen der Jahre 2008 bis 2014 (soll heißen, die Umzüge innerhalb Deutschlands über die Landesgrenzen hinweg) untersuchten. Die Forscher beschäftigten sich mit mehr als 400 Landkreisen und analysierten dabei nicht nur den Umfang dieser Umzugswelle, sondern auch die primären Faktoren, die für die Umzugsentscheidung verantwortlich waren.

Als Konsequenz lässt sich sagen, dass durch die vermehrten Umzüge vom Land in die Stadt eine demografische Ungleichheit entsteht, die wahrscheinlich auch in der Zukunft weiter anwachsen wird. Aktuelle Zahlen bestätigen diese Vermutung. In den letzten sieben Jahren zogen circa 250.000 mehr Menschen in Deutschland in die Stadt als aus ihr weg. Dies führt nun zu einer ansteigenden Verlustproblematik auf dem Land.

Besonders gravierend ist diese Thematik bei der Altersgruppe der 18- bis 29-jährigen. Von ihnen zogen fast 460.000 Deutsche mehr in die Stadt als aufs Land. Die Gründe sind genauso vielfältig wie einleuchtend. Junge Menschen möchten sich vom Elternhaus abgrenzen, neues kennenlernen und suchen sich Universitäten und Ausbildungsplätze in Großstädten, die bessere Karrierechancen bieten.

Anders sieht es bei den über 30-Jährigen aus. Von ihnen zogen einige mehr auf das Land und so von der Stadt weg. Die Gründe sind die typischen, wie berufliche Veränderung, familiäre Entscheidungen oder hin zum Eigenheim und weg von der Mietwohnung in der Stadt. Allerdings wechseln deutlich weniger über 30-Jährige Ihren Wohnort als es bei den 18- bis 29-Jährigen der Fall ist. Die machen mit 43 Prozent den Großteil der innerdeutschen Migrationen aus.

Messbare Größen des Umbruchs

Faktor Lohnhöhe:

Junge Menschen ziehen gerne dorthin, wo sie auch gut verdienen. In großen Städten werden sie laut Statistiken auch besser bezahlt.

Faktor Arbeitslosigkeit:

Dieser Punkt ist laut Forschungsergebnissen eher der Grund einen Ort zu verlassen, ein Standort mit einer hohen Arbeitslosenrate wird direkt vermieden oder man zieht weg. Interessanterweise spielt dies bei den über 50- jährigen keine Rolle mehr.

Faktor Wohnkosten:

Im Schnitt hat dieser Faktor den wenigsten Einfluss auf die Gruppen der umziehenden Deutschen. Am ehesten wirkt er sich auf die 30- bis 49- jährigen aus. Gründe sind hier meist Familienwachstum und daher der benötigte Mehrwohnraum.

Das zu ziehende Fazit dieser Studie und der Erfahrungswerte der letzten Jahre ist also, dass das Land zunehmend unattraktiver für junge Menschen wird und die Großstädte immer begehrenswerter. Es lässt sich also annehmen, dass auch in naher Zukunft die Welle der Zuziehenden in die Städte anhalten wird. Ergo es wird mehr Wohnraum benötigt, was Städte wie Berlin, München und Hamburg besonders zu spüren bekommen.

Möchten Sie wissen, welchen Einfluss die Abwanderung in die Städte auf den Wert Ihrer Immobilie hat? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern und bewerten Ihre Immobilie kostenlos.

 

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Hilfe, niemand will meine Erbimmobilie kaufen!

Erbimmobilie

Immobilien machen einen Großteil des Gesamtwertes von Erbschaften in Deutschland aus. Doch nicht jedes Immobilienerbe verspricht plötzlichen Reichtum. Oftmals befinden Erbimmobilien sich in einem schlechten Zustand und sind nur schwer verkäuflich. Sanierung und Abriss sind teuer und dann ist da auch noch die lästige Erbschaftssteuer. Was nun?

In der Immobilie gibt es keine Zentralheizung, weder Dach noch Wände sind nach neusten Standards gedämmt und der Keller ist feucht: Auch in nachfragestarken Regionen ist es schwierig, für eine solche Immobilie einen Käufer zu finden und auch für den Eigennutz würden Sanierungskosten im fünf- bis sechsstelligen Bereich auf den Eigentümer zukommen.

Wie viel ist die Erbimmobilie noch wert?

Zunächst einmal ist es wichtig, dass Sie einschätzen können, wie viel Ihre Immobilie in ihrem aktuellen Zustand überhaupt wert ist. Zwar erstellt auch das Finanzamt ein Wertgutachten, dabei werden allerdings keine individuellen Merkmale der Immobilie berücksichtigt. Deshalb sollten Sie sich an einen lokalen Immobilienexperten wie einen Makler wenden, der den Wert Ihrer Immobilie ermittelt unter Berücksichtigung aller Besonderheiten. Ist die Immobilie wenig wert, fällt auch die Erbschaftsteuer dementsprechend niedrig aus. Je nach Verwandtschaftsgrad zum Erblasser ist es sogar wahrscheinlich, dass Sie überhaupt keine Erbschaftssteuer zahlen müssen.

Lohnt es sich, das Erbe auszuschlagen?

Stellt sich heraus, dass das Erbe dennoch aller Voraussicht nach mit Verlusten für Sie einhergehen wird, haben Sie außerdem die Möglichkeit, die Erbschaft bis zu sechs Wochen ab Kenntnis des Erbfalls auszuschlagen. Allerdings können Sie nur die komplette Erbschaft ausschlagen und nicht nur die Immobilie. Gehören also auch weitere wertvolle Immobilien oder andere Wertgegenstände zum Erbe, ist dieser Schritt nicht zu empfehlen.

Sanieren oder abreißen?

Wenn Sie sich dafür entscheiden, die Immobilie zu verkaufen, ist es ratsam gut abzuwägen, ob es sich lohnt, diese vorher noch einmal aufzuwerten oder ob sie gar einen besseren Preis erzielen können, wenn Sie die Immobilie abreißen lassen und nur das Baugrundstück verkaufen. Beide Varianten verursachen jedoch bereits vor dem Verkauf hohe Kosten und sind somit nicht für jeden umsetzbar.

Wer die Immobilie in ihrem Ursprungszustand verkaufen möchte, muss mit einer etwas längeren Verkaufszeit als im Normalfall rechnen. Trotzdem finden sich auch für schlecht erhaltene Gebäude noch Käufer. Viele Leute suchen nach sanierungsbedürftigen Immobilien, um diese selbst aufzuwerten oder sind für das Grundstück in begehrter Lage bereit, die Abrisskosten selbst zu übernehmen. Wichtig ist es jedoch in jedem Fall, dass Sie sich mit den gesetzlichen Rahmenbedingen eines Immobilienverkaufs auseinandersetzen. So brauchen Sie beispielsweise in jedem Fall einen Energieausweis. Auch ist es nicht gestattet, Mängel an der Immobilie bewusst zu verschweigen.

Da eine sanierungsbedürftige Immobilie nur eine kleine Zielgruppe anspricht, ist es außerdem sinnvoll, den Verkauf nicht auf eigene Faust zu stemmen, sondern sich Hilfe bei einem lokalen Profi-Makler zu suchen. Der weiß nicht nur, wie er den geeigneten Käufer findet, er hat auch die rechtlichen Aspekte des Verkaufs im Blick und weiß mit welchen kleineren Sanierungen und Reparaturen Sie mehr aus Ihrer Immobilie herausholen können.

Sie haben eine sanierungsbedürftige Immobilie geerbt und brauchen eine Beratung zu Ihren Möglichkeiten oder eine Werteinschätzung? Kontaktieren Sie uns jetzt. Wir beraten Sie ganz unverbindlich.

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

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Wenn Sie im Alter umziehen – Was passiert mit Ihren Möbeln?

Vielen Senioren ist im Alter Ihr Haus zu groß. Die Kinder wohnen inzwischen mit der eigenen Familie woanders. Und weil der Gang die steile Treppe hinauf zu den alten inzwischen ungenutzten Kinderzimmern immer anstrengender wird, überlegen Senioren in eine kleinere und altersgerechte Wohnung zu ziehen. Häufig müssen sie sich dann auch von Möbeln wie der großen Schrankwand oder der langen Eck-Couch trennen. Doch wie kann man dabei noch das Beste herausholen?

Wie verkaufe ich meine Möbel am besten?

Nicht alle alten Möbel müssen in einen Container. Inzwischen gibt es Sammler für fast alle Möbelstücke. Mit etwas Glück zahlt Ihnen ein Antiquariat vielleicht sogar mehr, als Sie damals beim Kauf bezahlt haben. Über Online-Auktionen oder -Kleinanzeigen haben Sie gute Möglichkeiten, den passenden Interessenten zu finden.

Aber statt Online-Verkauf können Sie sich auch an einen Trödelhändler wenden. Er kommt zu Ihnen nach Hause – das spart Ihnen Zeit und Mühe. Wahrscheinlich versucht er aber, den Preis sehr nach unten zu verhandeln. Überprüfen Sie also, ob es ein seriöser Trödelhandler ist. Außerdem wissen Sie im Idealfall schon, wie viel Ihr Möbelstück wert ist.

Verschenken oder spenden?

Wenn Sie mit Ihren Möbeln keinen Gewinn machen möchten und sie in guten Händen wissen wollen oder sie jemandem geben möchten, der sie braucht, bietet sich verschenken oder spenden an. Vielleicht finden Sie schon in Ihrem Bekanntenkreis jemanden, der Interesse an Ihren guten Stücken hat. Andernfalls können Sie sich an eine Spendenorganisation wenden. Beim DRK oder bei der Agentur für Arbeit finden Sie Informationen zu Organisationen in Ihrer Nähe.

Es kommt auch nicht darauf an, ob Ihre Möbel noch in perfektem Zustand sind. Was Sie für wertlos halten, ist für andere vielleicht ein kleiner Schatz. Einige junge Leute kaufen günstige alte Möbel, um sie wiederherzurichten und ihnen einen modernen Anstrich zu verpassen. „Upcycling“ nennt sich das. Um diese Zielgruppe direkt anzusprechen, können Sie „Upcycling“ in Ihrer Beschreibung nutzen.

Entrümpelung Ihrem Käufer überlassen.

Wenn Sie sich mit dem Käufer einigen, dass er Ihre Möbel übernimmt, können Sie das in den Kaufvertrag aufnehmen. Ihr Käufer entscheidet dann, was mit den Möbeln geschieht. Das kann sich für beide Seiten lohnen. Ihr Käufer erhält kostenlos Möbel und Sie haben keine weitere Arbeit damit. Würde der Käufer sich um die Entrümpelung kümmern, können Sie auch den Kaufpreis etwas nach unten anpassen.

Ihr Umzugsunternehmen übernimmt die Entrümpelung.

Manche Umzugsunternehmen übernehmen auch Entrümpelungen. Zwar sparen Sie hier keine Kosten, jedoch nimmt das Umzugsunternehmen Ihnen die Arbeit ab und es wird alles am Umzugstag erledigt.

Sie möchten Ihre Immobilie verkaufen und sind sich noch nicht sicher, was Sie mit Ihren Möbeln machen können? Wir beraten sie gerne über Ihre individuellen Möglichkeiten.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

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Immobilienpreisanstieg in Europa: Deutschland liegt nur im Mittelfeld

Die Preise für Immobilien steigen nach wie vor. Doch wie lange noch? Nachdem jahrelang die Preise anzogen, sehen nun einige Experten in Deutschland erste Anzeichen einer Immobilienpreisblase. Doch vergleicht man die Preisanstiege für Immobilien in Deutschland mit denen in anderen Ländern Europas, so liegt Deutschland bei weitem nicht an der Spitze.

Eine Analyse des Baufinanzierers Dr. Klein ergab, dass die Preise für Immobilien seit 2015 um 14 Prozent gestiegen sind. Im Vergleich dazu: Ungarn – hier stiegen die Preise allein in diesem Jahr um 14 Prozent, laut Analyse von Eurostat. Im Eurostat-Vergleich liegt Ungarn somit auf Platz eins der Preissteigerungen für Immobilien in Europa.

Durchschnittlich stiegen die Preise für Immobilien in Europa um 4,2 Prozent. Das ergab ein Vergleich der Immobilienpreise im zweiten Quartal 2019 mit denen des zweiten Quartals 2018. Das Preiswachstum in Deutschland in diesem Zeitraum betrug 5,2 Prozent. Somit liegt Deutschland etwas über dem europaweiten Durchschnitt. Innerhalb Deutschlands jedoch gab es erhebliche Unterschiede bei den Preissteigerungen. Während zum Beispiel in Berlin die Preise für Wohnungen – laut Dr. Klein – um 9,3 Prozent gestiegen sind, stiegen sie für Häuser um 12 Prozent.

Obwohl die Preise für Immobilien in Ungarn so stark stiegen, sind die Immobilien dort immer noch günstiger als in Deutschland. Laut einer Studie der Beratungsfirma Deloitte zahlt man in Ungarn für eine Wohnung pro Quadratmeter durchschnittlich 1.323 Euro. In Deutschland dagegen liegen die Preise pro Quadratmeter für eine Wohnung mit durchschnittlich 3.405 Euro mehr als doppelt so hoch. Vergleicht man aber die Einkommen in Ungarn und Deutschland, so gleicht sich dieser Unterschied wieder aus. Denn während Immobilienkäufer in Deutschland etwa fünf Bruttojahreseinkommen für den Immobilienkauf ausgeben müssen, müssen die Ungarn etwa acht Bruttojahreseinkommen aufbringen.

Besonders in osteuropäischen Ländern zog das Preiswachstum an. Neben Spitzenreiter Ungarn stiegen die Preise in Kroatien um 10,4 Prozent, in Lettland um 9 Prozent und in Tschechien um 8,7 Prozent. Dennoch verzeichneten auch einige mittel- und westeuropäische Länder starke Preisanstiege. So betrug das Preiswachstum in Luxemburg 11,4 Prozent, in Portugal 10,1 Prozent und in den Niederlanden 8,3 Prozent.

Das einzige Land unter den 29 verglichenen europäischen Staaten, in denen die Preise sanken, ist Italien. Der Preisrückgang lag hier bei 0,2 Prozent. Italien spürt immer noch die weltweite Finanzkrise von 2007, die es besonders schwer traf. Seitdem sinken die Preise für Immobilien kontinuierlich.

Viele fragen sich jedoch, warum trotz der hohen Preise für Immobilien in Deutschland niemand vom Kauf abgeschreckt wird. Denn in vielen Städten geht das Wirtschaftswachstum schließlich leicht zurück. Experten vermuten, dass die derzeit niedrigen Zinsen für Kredite eine der Hauptursachen sind. Besonders kreditwürdige Immobilienkäufer können einen Zehnjahreskredit bereits mit einem Zinssatz von nur 0,4 Prozent bekommen. Somit ist sowohl für Immobilienverkäufer als auch für Immobilienkäufer im Moment eine gute Zeit.

Sie möchten wissen, wie viel Sie beim Verkauf Ihrer Immobilie dafür bekommen? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

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Geldsorgen: Ist der Immobilienverkauf der richtige Weg?

Das Eigenheim ist ein Lebenstraum vieler Menschen. Allerdings geht dieser Traum auch mit einigen Kosten einher: Die Hypothek muss abgezahlt werden und regelmäßig stehen Sanierungen und Reparaturen an. Immer wieder bereiten diese Kosten Eigentümern schlaflose Nächte. Doch ist der Immobilienverkauf in einer solchen Situation der einzige Weg?

Wer eine Immobilie kauft, geht damit eine langjährige finanzielle Verpflichtung ein. Nicht nur, dass die Hypothek abgezahlt werden muss, auch für die Instandhaltung empfehlen Experten eine Rücklage beiseite zu legen. In den meisten Wohneigentümergemeinschaften ist die Instandhaltungsrücklage sogar Pflicht. Wie hoch die Pauschale ausfallen sollte, hängt vom Alter der Immobilie ab. Je älter die Immobilie, desto wahrscheinlicher sind anfallende Reparaturen und desto mehr sollten Eigentümer zurücklegen. Empfehlungen liegen je nach Alter der Immobilie zwischen 5 und 10 Euro pro Quadratmeter und Monat.

Was tun, wenn ich kein Geld für die Sanierung habe?

Doch nicht alle Eigentümer denken an die regelmäßigen Rücklagen. Wenn dann das Dach undicht ist oder die alte Heizung den Geist aufgibt, kann das zu ernsthaften finanziellen Problemen führen. Denn die Kosten für solche Reparaturen liegen meist bei mehreren 10.000 Euro. Die gute Nachricht: Es ist möglich, für Sanierungen einen Kredit bei der Bank aufzunehmen. Energetische Sanierungen werden zum Teil sogar staatlich gefördert. Eine Dachsanierung etwa kann im Rahmen des Programms „energieeffizient Sanieren“ von der Kreditanstalt für Wiederaufbau gefördert werden.

Allerdings ist es nur dann ratsam, einen weiteren Kredit aufzunehmen, wenn Sie nicht ohnehin schon Probleme bei der monatlichen Tilgung Ihrer Hypothek haben. Über einen Baukredit lässt sich das neue Dach beispielsweise nur finanzieren, wenn mindestens 80 Prozent des Finanzierungskredits für die Immobilie abgezahlt sind. Andernfalls ist auch die Finanzierung über einen speziellen Sanierungskredit möglich. Hier sind die Zinsen jedoch meist höher. Deshalb ist es wichtig, dass Immobilienbesitzer sich gut überlegen, ob sie diese zusätzlichen Kosten tragen können.

Was tun, wenn ich mir meine Finanzierung nicht mehr leisten kann?

Nach einer Scheidung oder einem Jobverlust kommt es häufig vor, dass Immobilienbesitzer sich die Abzahlung des laufenden Kredits nicht mehr leisten können. In einem solchen Fall ist es wichtig, möglichst schnell auf die Bank zuzugehen und nach einer Lösung zu suchen. Besteht nur ein kurzfristiger Zahlungsengpass ist es häufig möglich, die Tilgung für einige Monate auszusetzen oder eine Umfinanzierung vorzunehmen. Wer hingegen einfach nicht mehr zahlt, riskiert eine Zwangsversteigerung und hohe Gebühren für die vorzeitige Auflösung des Kredites. Im schlimmsten Fall ist der Erlös, der bei der Zwangsversteigerung erzielt wird, nicht hoch genug, um die Schulden bei der Bank abzuzahlen. Dann droht die Privatinsolvenz.

Wer also weiß, dass er seinen Kredit auch auf lange Sicht nicht mehr abbezahlen kann, sollte sich nicht nur mit seiner Bank auseinandersetzen, sondern auch den Verkauf der eigenen Immobilie ernsthaft in Betracht ziehen. Das heißt nicht gleich, dass der Traum vom Wohneigentum ausgeträumt ist. Einige Immobilienmakler bieten beispielsweise die Möglichkeit eines Immobilientauschs an. In diesem Fall werden zwei Immobilienbesitzer zusammengeführt. Wer also Probleme bei der Finanzierung seines großen Hauses hat, kann dieses dann gegen eine kleinere Immobilie tauschen, deren Finanzierung günstiger ist.

Für ältere Immobilienbesitzer ist außerdem die Immobilienverrentung eine interessante Alternative, um in der Immobilie wohnen zu bleiben und sich gleichzeitig die Rente aufzubessern. Denn hierbei verkaufen Sie das Eigenheim, behalten aber das Wohnrecht.

In jedem Fall ist es ratsam, den Verkauf nicht auf eigene Faust zu bestreiten, sondern einen Experten mit ins Boot zu holen. Ein Profi-Makler erzielt in der Regel eine kürzere Verkaufsdauer und hilft Ihnen dabei zum marktgerechten Preis zu verkaufen.

Sie haben finanzielle Schwierigkeiten und überlegen, Ihre Immobilie zu verkaufen? Kontaktieren Sie uns jetzt. Wir beraten Sie unverbindlich zu Ihren Möglichkeiten.

 

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Wie ermittle ich den Preis meiner Immobilie?

Im Scheidungsfall kommt oft die Frage auf, was mit der gemeinsam gekauften Immobilie passieren soll. Im Falle eines Verkaufs muss der Preis genau bestimmt werden. Wenn Sie wissen möchten, was Ihre Immobilie wert ist, kann das über die verschiedenen Verfahren berechnet werden. Jedes Verfahren hat dabei seine Anwendungszwecke, für die sie verwendet werden. Ein Experte kann Ihnen dabei helfen, das richtige Verfahren zu finden und den passenden Angebotspreis zu berechnen.

Bei der Bewertung einer Immobilie gibt es unterschiedliche Verfahren. Die Verfahren sind durch den Gesetzgeber vorgegeben. Im Paragraf 8 der Immobilienwertermittlungsverordnung sind das Vergleichswertverfahren, das Verfahren zur Bodenwertermittlung, das Ertragswertverfahren und das Sachwertverfahren. Diesen Verfahren liegen unterschiedliche Rechnungen zugrunde.

Das Vergleichswertverfahren

Das Vergleichswertverfahren ermittelt den Wert durch entsprechende Vergleiche. Es bietet sich daher vor allem für Eigentumswohnungen, Teileigentum und Familienhäuser an. Dabei wird der Kaufpreis vergleichbarer Immobilien als Grundlage genommen. Entscheidend sind dabei Faktoren wie das Baujahr, die Adresse, die Wohnfläche sowie ein vorhandener Garten/Balkon und ein Garagenstellplatz. Ebenso sind Faktoren wie die Bauweise, die Größe, die Restnutzungsdauer und der bauliche und energetische Zustand des Gebäudes wichtig.

Das Ertragswertverfahren

Das Ertragswertverfahren wird dagegen bei Immobilien genutzt, die einen Ertrag abwerfen. Darunter fallen Mietwohngrundstücke, gemischt genutzte und Geschäftsgrundstücke. Der Wert der Immobilie errechnet sich aus dem Bodenwert und den zu erwartenden Einnahmen. Dabei wird nicht die tatsächliche Miete veranschlagt, sondern die marktübliche. Eine leere Mietwohnung mindert daher nicht den Preis. Die Bewirtschaftungskosten der Immobilie sind von den zu erwartenden Einnahmen abzuziehen. Der Bodenwert errechnet sich aus dem durch einen Gutachterausschuss festgelegten Bodenrichtwert pro Quadratmeter. Der Bodenwert wird außerdem noch mit dem Liegenschaftszinssatz verzinst. Dabei wird der marktübliche Wert zugrunde gelegt. Ein weiterer Wert sind sonstige Umstände, die den Wert beeinflussen können. Dringende Sanierungsarbeiten, die noch nicht vorgenommen wurden, können den Wert der Immobilie mindern.

Das Sachwertverfahren

Ein weiteres Verfahren ist das Sachwertverfahren. Auch beim Sachwertverfahren wird der Bodenwert bestimmt und mit dem Wert des Gebäudes zusammengerechnet. Der Wert des Gebäudes wird mit den Regelherstellungskosten sowie der Grundfläche berechnet. Die Herstellungskosten gliedern sich dabei in verschiedene Stufen, sodass auch die Qualität der verbauten Materialien berücksichtigt wird. Von diesen Kosten wird die sogenannte Altersminderung abgezogen. Die vom Gesetzgeber festgelegte Nutzungsdauer von Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern beträgt in der Regel 80 Jahre. Das führt dazu, dass mit jedem Jahr 1,25 Prozent vom Wert abgezogen werden müssen. Der nun errechnete Gebäudesachwert wird mit dem Bodenwert addiert und mit dem Marktanpassungsfaktor multipliziert. Der Marktanpassungsfaktor legt die örtlichen Gegebenheiten der Immobilie zugrunde. So ist einem Haus in einer strukturstarken Gegend ein höherer Wert als einem baugleichen Haus in einer strukturschwachen Region zuzuschreiben. Dabei wird berücksichtigt, ob die Häuser in dem Quartier, in dem das zu verkaufende Haus steht, zu dem errechneten vorläufigen Sachwert verkauft werden.

Sie wollen Ihre Immobilie professionell bewerten lassen, wissen aber nicht welches Verfahren sich dafür anbietet? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

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Wann Sie den verbrauchsorientierten Energieausweis benötigen

Beim Immobilienverkauf ist der Energieausweis Pflicht. Dabei ist Energieausweis nicht gleich Energieausweis. Immobilienbesitzer haben die Wahl zwischen dem verbrauchsorientierten Energieausweis und dem bedarfsorientierten. Lesen Sie im Folgenden, worauf Sie beim Verbrauchsausweis achten müssen.

Nicht alle Angebote für Energieausweise sind seriös. Ist ein Energieausweis mangelhaft oder fehlt er spätestens zum Besichtigungstermin, droht ein Bußgeld von bis zu 15.000 Euro. Achten Sie also darauf, von wem Sie Ihren Energieausweis erstellen lassen und dass Sie es rechtzeitig tun. Darüber hinaus stellt sich die Frage, ob Sie einen verbrauchsorientierten oder bedarfsorientierten Energieausweis benötigen. Ihr lokaler Profi-Makler weiß, welcher Ausweis der passende für Sie ist sowie wann und von wem er zu erstellen ist.

Der Energieausweis ist deshalb bei Verkauf oder Vermietung wichtig, weil er für Kauf- und Mietinteressenten eine Entscheidungshilfe ist. Denn der Energieausweis gibt Auskunft über die Energieeffizienz einer Immobilie. Das heißt, er ermöglicht, die zu erwartenden Energiekosten abzuschätzen. Dabei können Eigentümer grundsätzlich frei entscheiden, welchen der beiden möglichen Energiepässe sie erstellen lassen. Jedoch müssen für den Verbrauchsenergieausweis einige Voraussetzungen erfüllt sein:

Der verbrauchsorientierte Energieausweis kann nur für Immobilien ausgestellt werden, die über fünf oder mehr Wohneinheiten verfügen. Es sei denn, der Bauantrag für das betreffende Objekt wurde nach dem 1. November 1977 gestellt, dann kann auch für ein Wohngebäude mit bis zu vier Wohnungen ein Verbrauachsausweis erstellt werden. Ein weiterer Fall ist: wenn das Wohngebäude mit bis zu vier Wohneinheiten zwar älter ist und vor dem 1. November 1977 errichtet wurde, aber bereits das energetische Niveau der 1. Wärmeschutzverordnung von 1977 erreicht oder dahingehend saniert, beziehungsweise modernisiert, wurde – auch in diesem Fall kann ein Verbrauchsausweis erstellt werden. Für alle anderen Gebäude ist der bedarfsorientierte Energieausweis Pflicht.

Der verbrauchsorientierte Energieausweis ist preisgünstiger als der bedarfsorientierte. Der Preis hierfür liegt etwa zwischen 25 und 100 Euro. Dafür ist er jedoch auch weniger aussagekräftig als der Bedarfsausweis, der dafür aber 500 Euro oder mehr kosten kann. Der Verbrauchsausweis gibt Auskunft darüber – wie der Name schon sagt –, wie hoch die verbrauchte Energiemenge der Immobilie ist. Also wie viel Energie für Heizung und Warmwasseraufbereitung verbraucht wird. Zur Berechnung werden in der Regel die Energieverbrauchsdaten, zum Beispiel anhand der Heiz- beziehungsweise Brennstoffkostenabrechnungen, mindestens der letzten drei Jahre als Mittelwert zugrunde gelegt. Das ist dann natürlich vom individuellen Heizverhalten der Bewohner abhängig, aber auch von der Dämmung der Immobilie.

Der Energieausweis wird in der Regel von qualifizierten und zertifizierten Fachleuten wie Energieberatern, Architekten, Bauingenieuren und Schornsteinfegern ausgestellt. Achten Sie darauf, dass Ihr Berater unabhängig ist. Lassen Sie sich deshalb von einem neutralen Immobilienprofi beraten.

Haben Sie Fragen zum Energieausweis? Oder suchen Sie jemanden, der sich um eine professionelle Erstellung kümmert? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

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Das Grundbuch im Erbfall: Darum ist es wichtig

Wer eine Immobilie besitzt, muss auch im Grundbuch eingetragen sein. Dennoch wissen viele nicht genau, warum es eigentlich so wichtig ist. Obwohl Fehler im Grundbuch weitreichende Konsequenzen haben können. Um keine bösen Überraschungen zu erleben, ist es wichtig zu verstehen, welche Rolle es im Erbfall spielt.

Um die Bedeutung des Grundbuchs im Erbfall zu erklären, betrachten wir ein Fallbeispiel: Nehmen wir an, drei Geschwister erben gemeinsam ein Haus. Zunächst sind sie sich unsicher, was nun damit geschehen soll. Alle drei bilden eine Erbengemeinschaft, das heißt, alle haben die gleichen Rechte und Pflichten und alle drei können auch nur gemeinsam entscheiden, wie es mit der Immobilie weitergehen soll. Da es kein Testament gibt, das das Erbe anders regelt, erbt also jeder ein Drittel der Immobilie. Das bedeutet: für alle drei ergeben sich erstmal Kosten. Jeder trägt ein Drittel der Betriebskosten, Versicherungen, Steuern und so weiter. Da sie die Kosten nicht ewig weiter tragen möchten, überlegen sie, ob sie das Haus verkaufen, vermieten oder ob einer der drei mit seiner Familie einziehen möchte.

Die Erbengemeinschaft

In unserem Fall sind sich die drei einig. Einer zieht ein und zahlt seine Geschwister aus. Allerdings können die beiden anderen ihm ihre Anteile nicht einfach verkaufen. Es muss ein Auflösungsvertrag, beziehungsweise ein Erbauseinandersetzungsvertrag aufgesetzt werden. Dieser muss anschließend auch notariell beglaubigt werden.

Die Erbauseinandersetzung

In der Erbauseinandersetzung wird geregelt, mit welchem Betrag der eine Erbe seine Geschwister auszahlen muss, damit die Immobilie ihm gehört. Dazu müssen natürlich alle drei wissen, wie viel die Immobilie wert ist. Diesen Wert lassen sie von einem Immobilienexperten ermitteln. In die Rechnung fließen dann auch noch die Hypotheken mit ein, die auf der Immobilie liegen. Denn bestehende Hypotheken werden auch auf die Erben übertragen. Ob eine Hypothek besteht, finden die drei im Grundbuch.

Die Änderung des Grundbucheintrags

Hat der eine Erbe seine Geschwister ausgezahlt, ist er noch nicht der neue Eigentümer. Erst muss er noch im Grundbuch eingetragen werden. Um dies kostenlos im Grundbuch zu ändern, haben Erben in Deutschland zwei Jahre Zeit. Danach sind Änderungen auch möglich, jedoch fallen hier dann Kosten an. Um diese Änderung vornehmen zu können, muss nachgewiesen werden, dass ein Erbanspruch besteht. Wenn es ein Testament gibt, aus dem der Besitzanspruch hervorgeht, genügt das. Da in unserem Beispiel keins existiert, müssen sich die Erben einen Erbschein ausstellen lassen.

Möchten Sie wissen, was die beste Lösung für Ihre Immobilie ist? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern zu Ihren Möglichkeiten.

 

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Wie Augmented Reality die Besichtigung erleichtert

Serie Immobilienvermarktung: 9

An den Innenwänden ist noch keine Tapete und der Boden ist noch Steingrau. Besichtigen Interessenten eine leere Immobilie, fällt es ihnen oft schwer, sich die leeren Räume eingerichtet vorzustellen. Das erschwert ihnen die Entscheidung für eine Immobilie. Mit Augmented Reality kann eine leerstehende Immobilie virtuell eingerichtet werden, während man sich in ihr befindet. Das kann Ihnen helfen, Ihre Immobilie zu vermarkten.

„Augmented Reality“ (AR) ist auf Deutsch „erweiterte Realität“. Mit Hilfe von Smartphone oder Tablet können Sie Ihre Umwelt filmen – in unserem Fall eine Immobilie – und sie live verändern. Mit einer entsprechenden App können Sie Farben an den Wänden oder Bodenbelag anpassen. Oder Sie können virtuell Möbel „einfügen“ und in den Räumen verschieben. Es lässt sich also die Einrichtung der leeren Immobilie planen und auf Smartphone oder Tablet sehen, wie es aussehen würde. Das kann zum Beispiel die App Amikasa 3D Designer. Auch Ikea bietet eine solche App an, mit der Sie Ikea-Möbel maßstabsgetreu und digital in ihre Umgebung einfügen können. Ebenso hat der Baddesigner Villeroy & Boch eine App, mit der sich Bäder planen lassen.

Sie müssen mit der virtuellen Einrichtung auch nicht bis zur Besichtigung warten. Schon bei der Erstellung von Immobilienfotos für das Internet oder das Exposé lassen sich leere Zimmer mit einer virtuellen Möblierung ausstatten. Das hilft Interessenten schon vor der Besichtigung, sich darüber klar zu werden, ob Ihre Immobilie etwas für sie ist. Bei der aktuell hohen Nachfrage können Sie so schon Interessenten herausfiltern und unnötige Besichtigungen vermeiden. Profi-Makler setzen das gezielt ein, um Interessenten zu selektieren.

Eine andere vergleichbare Möglichkeit ist, Interessenten eine virtuelle Besichtigung von deren Sofa zu ermöglichen. Durch Panorama-Aufnahmen oder 360-Grad-HDR- Bilder können sich Interessenten online Ihre Immobilie ansehen. Diese Fotos oder Videos lassen sich auch beliebigen Video- oder Immobilienportalen einbinden. So können Interessenten zu jeder Zeit und von jedem Ort aus Ihre Immobilie besichtigen. Das hat auch zusätzlich den Vorteil, dass Sie anhand der Nutzerdaten einsehen können, wer wirkliches Interesse an Ihrer Immobilie hat und wer nur mal „schnuppern“ möchte. So können Sie sich auf die ernsthaften Interessenten konzentrieren. Die Interessenten werden nämlich aufgefordert, ihre E-Mail-Adresse einzugeben, um alle Räume Ihrer Immobilie zu sehen. Zusätzlich wird registriert, wer sich wie lange in Ihren virtuellen Räumen aufgehalten hat.

Eine andere moderne Methode ist, eine Immobilie virtuell zu erstellen und einzurichten, um sie mit einer VR-Brille zu begehen oder als Film anzusehen. Egal ob Innen oder Außen, Keller oder Luftbild – alles kann betrachtet werden. Tageslicht oder Nacht lassen sich zusätzlich einstellen. Solche Tools lassen sich auf der Webseite Ihres Maklers implementieren. So machen Sie es Ihren potentiellen Käufern einfacher.

Möchten Sie wissen, wie Sie in Zukunft mit Augmented Reality unnötige Besichtigungen vermeiden können? Gerne können Sie sich an uns wenden. Wir stehen Ihnen beratend zur Seite.

 

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Steigende Immobilienpreise in Europa: Deutschland nur im Mittelfeld

Jährlich steigen die Immobilienpreise in Deutschland. Besonders in Metropolen wie München oder Berlin fallen die Preissteigerungen im Vergleich zum Vorjahr besonders hoch aus. Doch im Europa-Vergleich verhält sich das Preiswachstum in Deutschland noch moderat.

In Deutschland stiegen die Immobilienpreise nach Analysen des Baufinanzierers Dr. Klein seit 2015 um 14 Prozent – in Ungarn wurde diese Preissteigerung laut Eurostat-Analyse in nur einem Jahr erreicht. Damit ist Ungarn im Eurostat-Vergleich die Nummer 1, wenn es ums Immobilienpreiswachstum geht.

Durchschnittlich stiegen die Preise in der EU um 4,2 Prozent. Verglichen wurden die Hauspreise im zweiten Quartal 2019 mit denen im selben Zeitraum 2018. In Deutschland ergibt sich dabei eine Preissteigerung von 5,2 Prozent. Damit liegt Deutschland nur knapp über dem europäischen Durchschnitt. Hierzulande steigen die Preise vor allem in den Großstädten und ihrem Umland. In Berlin etwa stiegen die Preise laut Dr. Klein im zweiten Quatral 2019 um 9,3 Prozent für Wohnungen und um 12 Prozent für Häuser.

Preise in Osteuropa steigen besonders stark

Ein starker Preisanstieg ist nicht nur in Ungarn, sondern auch in anderen osteuropäischen Ländern zu verzeichnen. Neben Luxemburg (11,4 %), Portugal (10,1 %) und den Niederlanden (8,3 %) sind es vor allem diese Länder, die im Vergleich besonders weit vorne liegen. In Kroatien etwa stiegen die Preise um 10,4 Prozent, in Lettland um 9 Prozent und in Tschechien um 8,7 Prozent.

Doch trotz hoher Preissteigerung: Im Vergleich zu deutschen Immobilien sind die in Ungarn immer noch günstig. So zahlt man dort einer Studie der Beratungsfirma Deloitte zufolge im Durschnitt 1.323 Euro für den Quadratmeter Wohnung. In Deutschland sind es mehr als doppelt so viel: 3.405 Euro. Allerdings verdienen die Ungarn auch wesentlich schlechter als die Deutschen. Während man hier etwa fünf Bruttojahreseinkommen für den Kauf der Immobilie einplanen muss, sind es in Ungarn acht.

Preissteigerungen dank Niedrigzinsen?

Warum schrecken die steigenden Preise dann nicht vom Kauf ab? Immerhin geht das Wirtschaftswachstum in vielen Staaten leicht zurück. Ein Grund könnten die immer niedriger werdenden Zinsen sein. In Deutschland beispielsweise bekommen kreditwürdige Immobilienkäufer einen Zehnjahres-Kredit bereits mit einem Zinssatz von 0,4 Prozent.

Insgesamt sanken die Preise übrigens nur in einem von 29 verglichenen Ländern: In Italien gingen die Preise um 0,2 Prozent zurück. Hier haben sich die Immobilienpreise seit der weltweiten Finanzkrise 2007 nicht mehr erholt. Immobilien verlieren seitdem kontinuierlich an Wert.

Sie möchten wissen, wie der Wert Ihrer Immobilie sich in den letzten Jahren entwickelt hat? Kontaktieren Sie uns jetzt! Wir beraten Sie gern.

 

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Zahl des Monats

48.000.000

 

Etwa 58 Prozent, also 48 Millionen, der Deutschen wohnen bevorzugt in einer kleinen oder mittleren Stadt oder im Umland einer Stadt. Das ergab die Wohntraumstudie von Interhyp im vergangenen Jahr. Neben den Immobilienpreisen ist es auch der gut ausgebaute öffentliche Nahverkehr, der die kleineren Städte und das Umland so attraktiv macht.

Ein Viertel der Bundesbürger (26 Prozent) bevorzugt das Wohnen auf dem Land, sprich in einem Dorf. So leben mehr als sieben Millionen Deutsche in Orten mit 2.000 Einwohnern oder weniger. Für 16 Prozent der Befragten ist die Großstadt der Lieblingswohnort. Trotzdem wohnt fast ein Drittel der Deutschen in einer der 85 deutschen Großstädte mit mehr als 100.000 Einwohnern. Was aber fast allen (90 Prozent) bei der Wahl des Wohnortes wichtig ist, ist die Nähe zu Familie und Freunden.

 

 

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Die Bauzinsen sinken weiter

Mit hohen Zinsen auf die eigenen Spareinlagen kann aktuell niemand rechnen. Immer mehr Banken kündigen sogar Premium-Sparverträge. Doch die Niedrigzinsphase hat auch einen Vorteil: Darlehen und Kredite gibt es heute so günstig wie nie. Experten gehen davon aus, dass es bald zu einer Nullprozentverzinsung oder gar zu Negativzinsen kommen könnte.

In Dänemark ist es bereits soweit: Die Nordea Bank vergibt bei einer 20jährigen Laufzeit Immobilienkredite ohne Zinsen. In Deutschland sind die Banken laut einer Analyse des Kreditvermittlers Interhyp aktuell noch etwas vorsichtiger. Aber auch hier ist die Verzinsung so gering wie noch nie. Wer eine gute Kreditwürdigkeit vorweisen kann, kann je nach Anbieter mit einer Verzinsung von 0,4 Prozent bei zehn Jahren Laufzeit rechnen. Für die Analyse wurden die Konditionen von mehr als 400 Geldgebern verglichen.

Wieso sind die Zinsen gerade so niedrig?

Die Zeiten hoher Zinsen, die die Immobilienfinanzierung zum Albtraum machen sind schon lange vorbei. Bereits 2016 hat die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitsatz für die Vergabe von Zinsen auf 0 Prozent gesenkt. Banken, die sich Geld von der EZB leihen, müssen dafür also keine Zinsen zahlen und können diese günstigen Konditionen an ihre Kunden weitergeben. Die EZB geht aber noch einen Schritt weiter und erhebt Negativzinsen auf große Sparanlagen. Das macht das Anlegen von Geld für Banken aktuell unattraktiv, die Vergabe von Krediten lohnt sich also. Mit diesen Maßnahmen möchte die EZB die Wirtschaft ankurbeln. Wenn es unattraktiv ist zu sparen, geben die Menschen es eher aus und die Wirtschaft wächst.

Nullprozentverzinsung oder doch gar Negativzinsen?

Finanzexperten halten es für sehr wahrscheinlich, dass die Bauzinsen auch hier in Deutschland bei guter Kreditwürdigkeit bald auf 0 Prozent fallen könnten. Immerhin müssen Banken aktuell 0,5 Prozent Zinsen zahlen, wenn sie überschüssiges Geld bei der EZB anlegen. Durch die Vergabe eines Kredites ohne Zinsen machen sie so zwar keine Gewinne – anders als bei der Anlage des Geldes verlieren sie aber auch kein Geld.

Theoretisch lohnt es sich daher sogar Kredite mit Negativzinsen, die unter besagten 0,5 Prozent liegen zu vergeben. Schließlich verschenkt die Bank so immerhin noch weniger Geld, als sie verlieren würde, wenn sie ihr Geld bei der EZB einlagert.

Für Immobilienkäufer wäre das ein Traum. Wer einen Kredit über 100.000 Euro aufnimmt müsste bei einer Negativverzinsung von 0,1 Prozent nur 99.000 Euro zurückzahlen. Auf Anfrage von Finanz-Szene.de teilten allerdings sowohl die Deutsche Bank als auch die Commerzbank mit, aktuell keine Kredite mit Negativzinsen zu planen.

Doch auch bei den aktuellen Niedrigzinsen dürften die Nachfrage nach Immobilien weiter steigen – und damit auch die Preise. Für Immobiliensuchende ist deshalb ein ausreichender Eigenkapitalanteil entscheidend. Für Eigentümer könnte jetzt genau der richtige Zeitpunkt sein, um zu verkaufen.

Sie wollen Ihre Immobilie verkaufen und von dieser hohen Nachfrage profitieren? Kontaktieren Sie uns jetzt. Wir beraten Sie gerne.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

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Zahl des Monats

1,99

Deutschlands Haushalte werden kleiner. Im bundesweiten Durchschnitt wohnten 2018 1,99 Personen in einem Haushalt. Das teilte das Statistische Bundesamt mit. 1991 lag der Wert noch bei 2,27 Personen pro Haushalt. Das hat natürlich direkte Auswirkungen auf den Wohnungsmarkt. Denn dass die Haushalte kleiner werden, bedeutet im Umkehrschluss, dass die Anzahl der Haushalte steigt.

Laut dem Statistischen Bundesamt nimmt die Anzahl der Single-Haushalte gerade in den Metropolen zu. Im vergangenen Jahr waren von 41,4 Millionen deutschen Haushalten 42 Prozent Single-Haushalte. Zweipersonenhaushalte kamen, laut Statistik, auf 34 Prozent und Dreipersonenhaushalte auf 12 Prozent. Haushalte mit vier oder mehr Personen gibt es nur noch zu 12 Prozent.

 

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Die Teilungsversteigerung – Nicht nur in der Scheidung ungünstig

Paare, die sich in der Scheidung befinden, müssen in der Regel auch klären, wie sie den gemeinsamen Besitz teilen. Im Gegensatz zu Vermögen lassen sich Immobilien häufig schwerer aufteilen. Finden Paare keine gemeinsame Lösung, kann eine Teilungsversteigerung drohen. Doch die ist oft mit Nachteilen für die Eigentümer verbunden.

Viele wissen: bevor man sich scheiden lassen kann, muss man ein Jahr getrennt leben. Oft kümmern sich Paare danach, während der Scheidung, um die Aufteilung des Besitzes. Ein Paar, dem schon früher klar ist, dass eine Versöhnung ausgeschlossen ist, kann die Immobilie aber auch schon im Trennungsjahr verkaufen. Den Prozess der Scheidung vereinfacht das oft. Denn so kann der Verkaufserlös einfacher aufgeteilt werden und beide Partner können ihren Neuanfang planen oder eventuelle Bankverbindlichkeiten tilgen.

Wenn das Trennungsjahr vorüber ist, kann einer der Ehepartner den Verkauf der gemeinsamen Immobilie verlangen. Wenn der andere Ehepartner sich dem aber verweigert, kann er sogar verklagt werden, um seine Zustimmung zu erteilen. Dies kann aber zum Beispiel verhindert werden, wenn sich das Paar an einen zum Mediator ausgebildeten Immobilienprofi wendet. Denn dieser hilft bei der Abwägung der Interessen.

Entschließt sich das Paar dazu, dass die Immobilie später einmal an die Kinder vererbt werden soll, so kann sie beispielsweise auch vermietet werden. Mit den Einnahmen könnte auch der Kredit bei der Bank getilgt werden.

Es kann natürlich auch einer der Partner die Immobilie behalten. Allerdings muss dann der andere ausgezahlt werden. Kann sich das Paar jedoch nicht einigen, wie viel dem anderen zu zahlen ist, droht eine Teilungsversteigerung. Diese ist ein Teil der Zwangsversteigerung und kann von einem der Partner unabhängig beim Amtsgericht beantragt werden. Sie dient dazu, nicht teilbares Vermögen in teilbares Vermögen umzuwandeln.

Eine Teilungsversteigerung ist aber oft eine ungünstige Lösung. Denn häufig wird eine Immobilie auf diese Weise unter Wert verkauft. Denn auf solche Gelegenheiten warten viele Schnäppchenjäger. Der Partner, der in der Immobilie bleiben möchte, hat zwar auch die Chance, auf diese Weise den anderen Teil der Immobilie günstig zu erwerben, wenn er das Höchstgebot abgibt. Allerdings besteht auch für ihn das Risiko, dass er von einem anderen Bieter überboten wird oder dass ein anderer Bieter den Preis so weit in die Höhe treibt, dass der entsprechende Teil der Immobilie zu teuer wird. Bei diesen Kosten bleibt es jedoch nicht: Kosten zwischen 1.000 und 2.500 Euro für einen Sachverständigen kommen dazu. Zusätzlich entstehen Kosten für den Notar sowie für das ganze Verfahren.

Als neutrale Instanz hilft ein Profi-Makler beiden Seiten, eine Teilungsversteigerung zu vermeiden und für die Ex-Ehepartner die optimale Lösung für die gemeinsame Immobilie zu finden.

Sind Sie unsicher, was die beste Lösung für Ihre Immobilie in der Trennungsphase ist? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

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Renovierungen und Bauarbeiten: So klappt es mit den Handwerkern

Wer in Deutschland einen Handwerker beauftragen will, muss meist lange warten. Rund 100 Tage vergehen von der Auftragserteilung bis zum Arbeitsbeginn. Wer so lange nicht warten will, fällt oft auf unseriöse Anbieter rein oder wird am Ende versetzt. Doch wie geht man bei der Beauftragung eines Handwerkers am besten vor?

Langfristig planen

Aktuell fehlt es im Handwerk überall in Deutschland an Fachkräften. Ausbildungsplätze können häufig nicht besetzt werden – was folgt sind lange Wartezeiten von mehr als 10 Wochen. Das geht aus dem Konjunkturbericht des Zentralverbands des Deutschen Handwerks hervor. Bei Großprojekten wie einem neuen Dach, einer Klimaanlage oder einem Pool sind lange Wartezeiten kaum zu vermeiden. Deshalb sollten solche Projekte langfristig geplant werden. Wer ein altes Dach hat, wartet also besser nicht, bis sich der erste Ziegel löst oder es ins Wohnzimmer tropft, sondern vereinbart einen Termin, wenn das Dach noch heile ist.

Sollte ein akuter Notfall wie ein Rohrbruch oder eine nicht funktionierende Dusche vorliegen, nehmen viele Handwerker sich dafür allerdings auch kurzfristig Zeit. Da ist es ähnlich wie beim Arzt: Auf den Termin für die Vorsorgeuntersuchung wartet man gerne mal monatelang, doch liegt man mit einer Grippe flach, kann man sich zum Glück trotzdem über schnelle Hilfe freuen.

Bauarbeiten abseits der Saison planen

Bei Projekten wie dem Pool, der Klimaanlage oder einer neuen Fußbodenheizung kann es sich außerdem lohnen, außerhalb der Saison zu planen. Dann stehen Fachmänner nicht nur schneller zur Verfügung, sie nehmen häufig auch weniger Geld als in der Hauptsaison. Wer etwa seinen Pool im Winter oder Herbst plant, hat dadurch gleich mehrere Vorteile. Schließlich stören die Bauarbeiten einen dann nicht beim Sonnen auf der Terrasse und die schön angelegten Blumenbeete werden nicht durch den Bagger zerstört.

Empfehlungen online & offline einholen

Mittlerweile gibt es viele Online-Portale, auf denen man sich schnell und unkompliziert Angebote von Handwerkern einholen kann. Auf Plattformen wie My-Hammer.de, Handwer-123.de oder Blauarbeit.de werden die Firmen auch direkt von bisherigen Kunden bewertet. Oftmals beschweren diese sich aber über mangelnde Zuverlässigkeit. Empfehlungen aus dem eigenen Bekanntenkreis können daher nach wie vor hilfreicher sein.

Vorab auf ein Angebot einigen

Egal, wie Sie Ihren Handwerker finden: Wichtig ist, dass Sie vorab ein Angebot einholen und alle Kostenpunkte klären. Gerade bei Notfällen wird das schnell vergessen – und wer Pech hat steht am Ende mit einer Rechnung von mehreren hundert Euro da, nachdem der Handwerker nur fünf Minuten lang das verstopfte Rohr gereinigt hat. Vereinbaren Sie deshalb, wenn möglich, vorher einen Festpreis und einigen sich darauf, dass der Handwerker eventuelle Mehrkosten vor der Ausführung mit Ihnen bespricht. So gibt es am Ende keine böse Überraschung.

Sie suchen einen Handwerker, weil Sie Ihr Haus vor dem Verkauf renovieren lassen können? Kontaktieren Sie uns jetzt. Wir wissen, welche Maßnahmen den Verkaufspreis wirklich steigern können.

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Immobilienverkauf: Was ist eigentlich der Bodenrichtwert?

Wer den Wert der eigenen Immobilie berechnen möchte, wird irgendwann auch auf den Begriff „Bodenrichtwert“ stoßen. Der Bodenrichtwert gibt an, wie viel ein Quadratmeter eines Grundstücks in einer bestimmten Lage wert ist. Doch wie wird er berechnet und wofür braucht man ihn?

Der Bodenrichtwert wird von einem regionalen Gutachterausschuss bestimmt. Die Gutachter schauen sich dabei die Verkaufspreise unbebauter Grundstücke in den letzten zwei Jahren an und ermitteln auf dieser Grundlage einen Wert.

Je nach Gemeinde werden dabei unterschiedliche Maßstäbe angewandt. Während in Berlin nach Lageklassen geclustert wird, legt der Gutachterausschuss in Hamburg einen Durchschnittswert für jeden Stadtteil fest. Entscheidend ist auch die geplante oder bereits vorhandene Bebauung. Relevant können hier unter anderem die Geschossanzahl, die Nutzungsart und ob es sich um ein Mehrfamilienhaus oder ein Ein- oder Zweifamilienhaus handelt sein.

Die Ergebnisse werden sowohl auf Bodenrichtwertkarten als auch in -tabellen veröffentlicht. Die Veröffentlichung der aktuellen Werte muss mindestens alle zwei Jahre in einem Marktbericht erfolgen.

Der Bodenrichtwert ist nicht der Verkehrswert

Wer ein Grundstück verkaufen möchte, kann sich bei der Wertermittlung allerdings nicht rein auf den Bodenrichtwert verlassen. Denn natürlich hat jedes Grundstück seine ganz besonderen Eigenheiten. Der Bodenrichtwert ist hingegen dafür da, Vergleichbarkeit zu schaffen. Er setzt sich aus den Durchschnittswerten vergangener Verkäufe zusammen und wird meist in einer Preisspanne angegeben. Somit ist er bei einer professionellen Wertermittlung eine wichtige Grundlage für den letztendlichen Angebotspreis, kann diesen allerdings nicht ersetzen.

Auch bei der Berechnung des Wertes von Gebäuden ist der Bodenrichtwert eine wichtige Grundlage. Beim Sachwertverfahren etwa wird der Immobilienwert in den Bodenwert und den Sachwert, also den Wert der Herstellungskosten des Gebäudes gegliedert.

Der Bodenrichtwert in dynamischen Märkten

Da die Grundstückspreise des vergangenen Jahres die Grundlage für die Ermittlung des Bodenrichtwerts sind, ist dieser besonders auf sehr dynamischen Märkten mit Vorsicht zu genießen. Denn in Städten wie Berlin oder München steigen die Immobilienpreise jährlich um durchschnittlich rund zehn Prozent. Der Bodenrichtwert ist am Ende eines Jahres mitunter also schon wieder überholt. Aus diesem Grund werden die Marktberichte mit den Bodenrichtwerten in Großstädten häufig auch nicht nur, wie gesetzlich vorgeschrieben, alle zwei Jahre veröffentlicht, sondern jedes Jahr.

Ein lokaler Profi-Makler kennt die Preisentwicklung auf dem heimischen Immobilienmarkt und kann den Wert einer Immobilie somit marktgerecht bestimmen.

Sie möchten wissen, wie viel Ihre Immobilie aktuell wert ist? Kontaktieren Sie uns jetzt. Wir beraten Sie gerne.

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Eigentumswohnung verkaufen: Ohne Stress mit den Nachbarn

Stress mit den Nachbarn hat wohl kaum jemand gern. Doch wo viele Menschen in einem Haus leben, kann es auch mal zu Konflikten kommen – und das sogar, wenn Sie ausziehen und Ihre Wohnung verkaufen möchten. Denn Nachbarn haben je nach Vereinbarung laut Wohnungseigentumsgesetz (WEG) ein Wörtchen bei der Käuferwahl mitzureden.

Was den Verkauf ihrer Eigentumswohnung erschweren kann, ist die sogenannte Veräußerungsbeschränkung. Sie ist allerdings nicht in vielen Eigentümergemeinschaften üblich. Um sich Sicherheit darüber zu verschaffen, ob Sie davon betroffen sind, reicht ein Blick in die Gemeinschaftsordnung oder das Grundbuch. Denn hier muss nach Paragraf 12 WEG eine Veräußerungsbeschränkung dokumentiert sein. Und sie ist vor allem auch nur dann rechtskräftig, wenn sie auch ins Grundbuch eingetragen wurde. Ein Eintrag in die Gemeinschaftsordnung reicht nicht aus. Besteht keine Veräußerungsbeschränkung, können Sie beruhigt sein. Dann können Ihre Nachbarn Ihnen bei der Käuferwahl keinen Strich durch die Rechnung machen.

Steht eine Veräußerungsbeschränkung im Grundbuch, benötigen Sie auch die Zustimmung der anderen Eigentümer. Denn der Vertrag mit dem Käufer Ihrer Wohnung ist erst dann wirksam, wenn die Zustimmung aller Eigentümer vorliegt. Der Paragraf 12 WEG dient schließlich dem Schutz der Eigentümer, wenn sie einen Kaufinteressenten als problematisch einstufen. Einen solchen zukünftigen Nachbarn kann die Eigentümergemeinschaft dann verhindern.

Aber machen Sie sich keine Sorgen! Die Eigentümergemeinschaft kann nicht jeden Kaufinteressenten ablehnen, nur weil er vielleicht laute Kinder haben oder als Single häufig Partys feiern könnte. Damit die Eigentümergemeinschaft Paragraf 12 WEG anwenden kann, muss schon ein triftiger Grund vorliegen. Ebenso reicht natürlich nicht der Einspruch eines Nachbarn für eine solche Entscheidung. Wie die Eigentümergemeinschaft Einfluss auf Ihren Wohnungsverkauf ausüben kann, ist mit drei möglichen Verfahren geregelt:

1.    Alle Mitglieder entscheiden über den Verkauf
2.   Eine Mehrheitsentscheidung entscheidet über den Verkauf
3.   Nur die Hausverwaltung entscheidet über den Verkauf

Welches Verfahren in Ihrer Eigentümergemeinschaft zur Anwendung kommt, sollte ebenfalls im Grundbuch stehen.

Prüfen Sie also vor dem Verkauf Ihrer Eigentumswohnung, ob Sie einer Veräußerungsbeschränkung unterliegen und falls ja, in welchem Verfahren darüber entschieden wird. Spätestens beim Notartermin könnte es sonst ein böses Erwachen geben. Hier lohnt es sich, einen Immobilienprofi zu Rate zu ziehen, der alle rechtlichen Fallstricke kennt und auch den optimalen Käufer für Ihre Wohnung findet. Dann fällt es Ihren Nachbarn schwer, Ihnen beim Verkauf Ihrer Wohnung Stress zu machen.

Sie möchten Ihre Wohnung im Mehrfamilienhaus verkaufen und dabei keine Fehler machen? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

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Achtung Krebsrisiko! Durch Radon im Haus

Radon ist nach Rauchen die häufigste Ursache für Lungenkrebs in Deutschland. Es ist ein radioaktives Edelgas, das sich fast überall in deutschen Böden finden lässt. Von da aus dringt es in Gebäude ein. Da dies bis jetzt in Deutschland kaum bekannt ist, warnt jetzt das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) davor und rät, die eigene Immobilie untersuchen zu lassen.

Steigt radonhaltige Bodenluft aus dem Boden in Gebäude, verteilt sie sich in allen Räumen. Dabei ist in der Regel die Radon-Konzentration in der Luft in Keller und Erdgeschoss zwar am höchsten, aber auch in die oberen Etagen dringt Radon vor. Je mehr es sich dabei mit radonarmer Luft vermischt, sinkt natürlich auch die Konzentration. Allerdings kommt es aber auch vor, dass Baumaterialien Radon enthalten und freisetzen.

Laut BfS können circa fünf Prozent aller Todesfälle durch Lungenkrebs auf Radon zurückgeführt werden. Deshalb wird es als ernste Gefahr eingestuft. Da Menschen es weder sehen, riechen und schmecken können, atmen sie es unbemerkt ein. Je mehr Radon sich in der Atemluft befindet und je länger es eingeatmet wird, desto höher ist das Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken. Ein Schwellenwert, unter welchem Radon mit Sicherheit ungefährlich ist, ist nach Angaben des BfS nicht bekannt.

Auf einer Karte des BfS lässt sich erkennen, das folgende Bundesländer besonders von einer hohen Radon-Konzentration im Boden betroffen sind: Thüringen, Sachsen, Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen und Nordrhein-Westfalen. Dabei sind vor allem Immobilien gefährdet, die keine durchgehende Grundplatte aus Beton besitzen oder vor 1960 gebaut wurden und über keine moderne Feuchteisolation verfügen. Aber auch Immobilien, die nicht unterkellert sind oder wo sich Aufenthaltsräume im Keller befinden, sind besonders gefährdet. Ebenso erhöhen Spalten, Risse, Natursteingewölbe, offene Kellerböden, nicht abgedichtete Leitungsdurchführungen und Verbindungen zu unterirdischen Hohlräumen das Radon-Risiko.

Wer sich hier absichern möchte, dem empfehlen Experten, die Radonwerte in der eigenen Immobilie messen zu lassen. Radon-Messgeräte gibt es von verschiedenen Anbietern. Diese Anbieter werten anschließend die ermittelten Daten auch aus. Das kostet etwa zwischen 30 und 50 Euro – abhängig vom Anbieter. Zudem führt aktuell das BfS eine Studie zur Ermittlung der Radon-Konzentration in deutschen Wohnungen durch. Wer an der Studie teilnimmt, erhält die Messergebnisse aus der eigenen Wohnung kostenlos. Ob Sie sich noch anmelden können und wo erfahren Sie hier: https://www.bfs.de/DE/themen/ion/umwelt/radon/karten/studie.html

Als Sofortmaßnahmen vor einer Überprüfung empfiehlt das BfS regelmäßig zu lüften – „und zwar so, dass bereits nach wenigen Minuten die gesamte Innenraumluft ausgetauscht ist.“ Zusätzlich rät das BfS zur Abdichtung von Türen und Leitungen zum Keller sowie von Eintrittswegen des Radons ins Gebäude. Radonhaltige Bodenluft lässt sich auch absaugen, wenn der Baugrund durchlässig genug ist. Lassen Sie sich im Zweifel von einem Radon-Fachmann beraten.

Möchten Sie wissen, wie radonhaltige Luft den Wert Ihrer Immobilie beeinflusst? Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gern.

 

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Kommt bald der Negativzins beim Immobilienkauf?

Bis zu 10 Prozent Zinsen zahlten Immobilienkäufer noch vor 30 Jahren auf das Darlehen für ihr Eigenheim. Seit einigen Jahren befinden wir uns nun in einer Niedrigzinsphase. Wann die Zinswende kommt ist nicht abzusehen. Aktuell sinken die Zinsen sogar noch weiter. Experten spekulieren bereits. Kommen bald Kredite ohne Zinsen oder gar mit Negativverzinsung?

Eine Analyse des Kreditvermittlers Interhyp zeigt, dass die Zinsen für Darlehen mit Zehnjahres-Bindung je nach Kreditwürdigkeit und Bank in den letzten Wochen unter die 0,5-Prozent-Marke gefallen sind. Der Finanzdienstleister hat dafür die Konditionen von mehr als 400 Geldgebern verglichen.

Immobilienkäufer mit einer guten Kreditwürdigkeit können sich demnach teilweise über eine Verzinsung von nur 0,4 Prozent pro Jahr für die nächsten zehn Jahre freuen. Die dänische Nordea Bank ist sogar schon einen Schritt weiter. Hier können Immobilienkäufer sich für 20 Jahre Geld ohne Verzinsung leihen.

Woher kommen die niedrigen Zinsen?

Die Zinspolitik der Geldhäuser wird maßgeblich von der Europäischen Zentralbank (EZB) gesteuert. Die hat den Leitzinssatz für die Vergabe von Krediten bereits 2016 auf 0 Prozent gesenkt. Wenn Banken sich also Geld von der EZB leihen, müssen sie dafür keine Zinsen zahlen. Bei der Anlage von Geldern bei der EZB gibt es andersherum aktuell allerdings einen Negativzins. Wenn Banken große Geldsummen zurücklegen, müssen sie dafür also zahlen. Dementsprechend lohnt es sich für die Banken momentan, ihr Geld in Form von Krediten und Darlehen zu verleihen.

Könnte es zu Negativzinsen bei der Kreditvergabe kommen?

Der Negativzins für Geldanlagen bei der EZB liegt aktuell bei -0,5 Prozent. Theoretisch könnte es sich für eine Bank also lohnen, wenn sie einen Kredit mit einem Negativzins von -0,1 Prozent vergibt. Für den Immobilienkäufer würde das bei einer Kreditsumme von 100.000 Euro zum Beispiel bedeuten, dass er insgesamt nur 99.000 Euro bezahlen muss.

Aktuell sprechen sich die meisten Banken jedoch gegen eine solche Negativzinspolitik aus. Auf Anfrage des Portals Finanz-Szene.de gab die Deutsche Bank etwa an, derzeit nicht zu planen, negative Zinsen einzuführen. Auch die Commerzbank teilte mit, dass negative Zinsen momentan nicht vorstellbar sein.

Auch Finanzexperten gehen eher von Bauzinsen aus, die auf 0 Prozent fallen. Eine negative Verzinsung hingegen halten sie nur in Ausnahmefällen für möglich.

Für Immobilienkäufer bedeutet die aktuelle Niedrigzinspolitik in jedem Fall, dass die Finanzierung einer Immobilie so leicht ist wie nie zuvor. Allerdings steigen auch die Preise weiterhin an, sodass ein größerer Eigenkapital-Anteil notwendig ist.

Eigentümer, die darüber nachdenken, ihre Immobilie zu verkaufen, können sich aktuell jedenfalls dank der niedrigen Zinsen über eine hohe Nachfrage freuen.

Sie wollen Ihre Immobilie verkaufen und von dieser hohen Nachfrage profitieren? Kontaktieren Sie uns jetzt. Wir beraten Sie gerne.

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Was tun mit der Immobilie im Erbfall?

Jedes zweite Erbe in Deutschland umfasst eine Immobilie. Dabei sind Immobilien auch oft der Großteil des Erbvolumens. Wenn das Erbe nicht in einem Testament geregelt wurde, stellen sich den Erben häufig viele Fragen. Was machen wir damit? Verkaufen, Vermieten, Einziehen? Müssen wir Erbschaftssteuer zahlen?

Gibt es mehrere Erben?

Gibt es mehrere Erben, so bilden sie zunächst die sogenannte Erbengemeinschaft. Beispielsweise Kinder, Ehepartner oder Enkel können Teil einer Erbengemeinschaft sein. Dabei steht Ehepartnern und Kindern ein Pflichtteil zu. Auch Enkelkinder bekommen einen Pflichtteil, wenn ihre Eltern bereits verstorben sind. Bei der Erbengemeinschaft ist zu beachten, dass kein Mitglied der Erbengemeinschaft allein über das Erbe entscheiden kann. Möchte zum Beispiel ein Erbe in die Immobilie ziehen, ein anderer aber die Immobilie verkaufen, so kann sie nicht ohne die Zustimmung beider verkauft werden. Umgekehrt muss aber ein Erbe die Miterben auszahlen, wenn er die Immobilie allein behalten möchte. Sowohl beim Verkauf als auch beim Auszahlen der anderen Erben ist es wichtig, den Wert der Immobilie zu kennen. Profi-Makler bieten eine kostenlose Wertermittlung an. Können sich die Erben jedoch nicht einigen, droht die Zwangsversteigerung. Experten raten, dies zu vermeiden, denn häufig wird hier eine Immobilie unter Wert versteigert. Eine Zwangsversteigerung kann von jedem Mitglied der Erbengemeinschaft beim Amtsgericht beantragt werden.

Wann fällt Erbschaftssteuer an?

Wann Erbschaftssteuer anfällt, hängt vom Wert der Immobilie und dem Verwandtschaftsgrad der Erben zum Erblasser ab. Denn es gibt unterschiedliche Freibeträge je nach Erbschaftsgrad:

  • Ehegatten: 500.000 Euro
  • Kinder und Enkelkinder, deren Eltern verstorben sind: 400.000 Euro
  • Enkelkinder: 200.000 Euro
  • Eltern und Großeltern: 100.000 Euro

Die Erbschaftssteuer entfällt ebenso, wenn die Immobilie nach dem Erbfall für einen Zeitraum von mindestens 10 Jahren selbst genutzt wird.

Existiert ein Testament?

Im Testament kann der Erblasser sein Erbe regeln. Jedoch gibt es auch hier kompliziertere Fälle. Überträgt der Erblasser beispielsweise die Immobilie dem Ehepartner, so steht einem eventuellen Kind trotzdem ein Pflichtteil zu. Das Kind kann diesen einfordern.

Immobilie verkaufen, vermieten oder selbst nutzen?

Die Erbimmobilie zu verkaufen, ist häufig die einfachste Lösung. Denn im Gegensatz zu einer Immobilie kann der Verkaufserlös – also Geld – einfacher unter den Erben aufgeteilt werden. Eine Immobilie selbst zu nutzen, lohnt sich oft nur, wenn Sie Alleinerbe sind, die Miterben auszahlen können oder ein lebenslanges Wohnrecht haben. Vermietung kann sich dagegen lohnen, wenn einer der Erben die Immobilie später vielleicht selbst bewohnen möchte.

Sie haben eine Immobilie geerbt und wollen mehr zu Ihren Möglichkeiten erfahren? Kontaktieren Sie uns jetzt, wir beraten Sie gerne!

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

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Was Sie über das Sachwertverfahren wissen müssen

Wer seine Immobilie nicht unter Wert verkaufen möchte, wird eine professionelle Wertermittlung durchführen lassen. Jedoch gibt es unterschiedliche Bewertungsverfahren für Immobilien. Eines davon ist das Sachwertverfahren. Es eignet sich insbesondere bei eigengenutzten Ein- und Zweifamilienhäusern.

Anders als beim Vergleichswert- und Ertragswertverfahren wird beim Sachwertverfahren der Bodenwert getrennt von der Immobilie ermittelt. Abschließend werden beide Werte dann addiert. Der Wert des Grundstücks wird in der Regel mit dem Vergleichswertverfahren ermittelt. Um dagegen den Wert des darauf befindlichen Gebäudes zu ermitteln, werden die Herstellungs- beziehungsweise Wiederherstellungskosten des Gebäudes – also der Sachwert – berechnet.

Bei dieser Berechnung spielen viele Faktoren eine Rolle. Nicht nur müssen Faktoren wie Wohnfläche, Bauqualität und Ausstattung hier berücksichtigt werden. Auch das Vorhandensein und die Beschaffenheit von Außenanlagen wie Garagen, Terrassen und Garten werden hier in die Berechnung mit einbezogen. Dabei geht es darum, die Baukosten zu ermitteln, die entstehen, wenn das Gebäude in der gleichen Form jetzt nochmal neu gebaut würde. Für die angenommenen Herstellungskosten werden von den Wertermittlern spezielle Tabellen herangezogen. Denn im Vergleich zu einem freistehenden Einfamilienhaus sind hier zum Beispiel die Baukosten eines Reihenmittelhauses im Schnitt pro Quadratmeter niedriger angesetzt.

Von diesen Ergebnissen werden Abnutzungsgrad und Restnutzungsdauer der Immobilie abgeleitet. Sachverständige gehen bei einer Wohnimmobilie in der Regel von einer Gesamtnutzungsdauer von 80 Jahren aus. Pro Jahr mindert sich der ermittelte Wert eines Gebäudes um 1,25 Prozent. Zum Beispiel: Wurden Baukosten einer Immobilie auf 200.000 Euro errechnet und ist es bereits 10 Jahre alt, dann reduziert sich der Gebäudewert um 25.000 Euro auf 175.000 Euro. Mit umfassender Sanierung und Modernisierung kann diesem automatischen Wertverlust entgegengewirkt werden. So kann auch ein Haus, das um 1900 errichtet wurde, mit einer modernen Heizungsanlage, isolierten Fenstern und einer isolierten Fassade fast Neubaustand erreichen.

Zum Schluss kommt zum ermittelten Sachwert noch der Marktanpassungsfaktor. Dieser sorgt dafür, der ermittelte Wert der Immobilie auch in Relation zu vergleichbaren Immobilien steht. Dieser Punkt wird zu einem großen Teil von der aktuellen Nachfrage bestimmt. Also kurz erklärt: Eine Immobilie in einer strukturschwachen ländlichen Region hat in der Regel einen niedrigeren Verkehrswert als eine Stadtvilla im angesagten Villenviertel am Rande einer beliebten Metropole.

Sie möchten wissen, welches Bewertungsverfahren für Ihre Immobilie das richtige ist? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie umfassend und unverbindlich.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

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Das Baukindergeld: Ein Erfolg?

Vor einem Jahr hat die Bundesregierung das Baukindergeld auf dem Weg gebracht. Junge Familien, die sich ein Eigenheim zulegen möchten, sollen so gefördert werden. Kritiker bezweifelten damals, ob das Baukindergeld wirklich zur Wohneigentumsförderung beitragen kann. Und wenn, ob dann auch nicht nur die ohnehin wohlhabenderen Familien davon profitieren würden. Nach etwas mehr als einem Jahr lässt sich nun Bilanz ziehen.

Insgesamt 248.500 Ein- und Zweifamilienhäuser wurden im Jahr 2018 gekauft – laut Analyse des Hamburger Instituts für Stadt-, Regional- und Wohnungsforschung (Gewos). Das waren 2,1 Prozent mehr als im Jahr davor. Erstaunlicher ist jedoch daran, dass die Verkaufszahlen hauptsächlich in der zweiten Hälfte des Jahres rasant anstiegen – gerade ab dem Moment, als das Baukindergeld in Kraft trat.

Nach einem Jahr seit dem Beginn der Bauförderung ist bereits ein Drittel der Fördergelder verbraucht. Etwa 135.000 Familien haben das Baukindergeld bisher beantragt. Und auch die Kritiker konnten in dem Argument widerlegt werden, dass das Baukindergeld nur einkommensstärkeren Familien nutzt. Denn 60 Prozent der geförderten Familien verfügen „nur“ über ein zu versteuerndes Haushaltseinkommen von 40.000 Euro oder weniger.

Das ist ein gutes Zeichen. Denn das Baukindergeld soll junge Familien beim Ersterwerb einer eigenen Immobilie unterstützen. Dabei gibt es pro Kind insgesamt 12.000 Euro verteilt auf einen Zeitraum von zehn Jahren. Für Immobilien, die 2018 gekauft wurden, konnten die Anträge auch rückwirkend gestellt werden. Bis Ende 2020 kann das Baukindergeld noch beantragt werden.

Dabei wurde das Baukindergeld sowohl in städtischen als auch in ländlichen Regionen reichlich in Anspruch genommen. So wurde 44 Prozent der Anträge aus städtischen Gebieten gestellt und 40 Prozent aus ländlichen. Aus den deutschen Metropolen kamen dagegen „nur“ 16 Prozent der Anträge. Der Gewos-Analyse zufolge wurden mehrheitlich Ein- und Zweifamilienhäuser in den Speckgürteln der Großstädte gekauft. In den Metropolen dagegen gingen die Immobilientransaktionen leicht zurück.

Hier aber setzt auch immer noch die Kritik am Baukindergeld an – wie zum Beispiel von der FDP. Sie hebt hervor, dass die Förderung gerade in den angespannten Märkten der Großstädte und Metropolen keine Wirkung zeigt. Zudem wird auch von anderer Seite weiter kritisiert, dass ein Großteil der Anträge für Bestandsimmobilien gestellt wurde. Denn gerade der Neubau müsste vor allem in den Metropolen vorangetrieben werden, damit der Wohnraummangel effektiv bekämpft werden kann.

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Warum ist eine genaue Wohnflächenberechnung so wichtig?

Wie viel Wohnfläche ihre Immobilie hat, wissen viele Eigentümer. Aber wie diese sich genau auf die einzelnen Zimmer verteilt, darüber sind sie oft unsicher. Wie wird die Fläche eines Zimmers mit Dachschräge angerechnet? Zählt der neuangebaute Balkon zu einhundert Prozent zur Wohnfläche oder nur anteilig? Hier gibt es einiges zu beachten. Auf jeden Fall aber muss genau gemessen werden. Denn Fehler bei der Wohnflächenberechnung können hohe Kosten verursachen.

Flächenangaben von Bestandsimmobilien sind oft fehlerhaft, wie immer wieder durchgeführte Stichproben nachweisen. Denn die Flächenangaben werden häufig noch aus alten Bauanträgen oder Mietvertragsangaben entnommen, die immer mal wieder nicht nach einer Berechnungsverordnung ermittelt wurden.

Dabei ist die Berechnung der Wohnfläche eine komplexe, nicht zu unterschätzende Angelegenheit. Denn für unterschiedliche Gebäudeelemente gelten unterschiedliche Berechnungsmaßstäbe: so für Tür- und Fensterrahmen, Treppen, Öfen, Einbaumöbel, Schrägen, Raumhöhen sowie Schornsteine, Pfeiler, Säulen, Vormauerungen und Nischen. Dazu kommen noch Kellerräume, Garagen, Terrassen und Balkone, geheizte oder ungeheizte Wintergärten und Schwimmbäder, Waschküchen und Heizungsräume, bei denen Abschläge zwischen 0 bis 100% von der Grundfläche vorzunehmen sind.

Bei so komplexen Bedingungen verwundert es nicht, dass Eigentümer oft zu fehlerhaften oder unvollständigen Angaben kommen. Dabei haften Privatverkäufer für diese Angaben. Es kann durchaus eine Schadensersatzforderung drohen, wenn die Wohnflächenangabe nicht der tatsächlichen Wohnfläche entspricht. Sogar der Verkaufspreis und Finanzierungs- und Notarkosten sowie Steuern, die der Käufer auf den höheren Kaufpreis gezahlt hat, könnten gemindert werden. Wurde die Fläche auch als Vertragsgegenstand angenommen, so schützt auch die beim Immobilienverkauf ausgeschlossene Gewährleistung nicht vor Schadensersatzansprüchen.

Der beste Schutz für Immobilienverkäufer vor solchen Schwierigkeiten ist, sich Rat bei einem Fachmann zu suchen. Ein Profimakler kennt sich bestens mit der Berechnung von Wohnflächen aus. Es ist schließlich ein Teil seines täglichen Geschäfts. Seriöse Makler tragen sogar das Risiko für die korrekten Flächenangaben selbst und wälzen dieses nicht auf den Kunden ab.

Außerdem erwarten Experten, dass eine Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH) im November 2015 in Bezug auf Mieterhöhungen auch künftig Einfluss auf den Verkauf von Immobilien, Nebenkostenabrechnung und Neuvermietungen haben wird. Das Gericht entschied damals, dass bei Mieterhöhungen ab sofort ausschließlich die tatsächliche Wohnfläche als objektiv nachvollziehbares und vergleichendes Kriterium rechtsgültig ist (BGH, VIII ZR 266/14). Somit kippte der BGH die bisherige Regelung, wonach die im Mietvertrag vereinbarte Wohnfläche bis zu 10 Prozent von der tatsächlichen Wohnfläche abweichen darf. Eine genaue Wohnflächenberechnung wird dadurch noch wichtiger als bisher.

Die Grundlage zur Wohnflächenberechnung ist in der Regel die 2004 in Kraft getretene Wohnflächenverordnung (WoFlV). Trotzdem kommt es noch vor, dass gelegentlich auf Grundlage der 1983 außer Kraft getretenen DIN Norm 283 eine Wohnfläche ermittelt wird. Dies kann auch korrekt sein, sofern die Berechnungsgrundlage bekannt ist und als Vertragsgrundlage festgehalten wurde. Wer aber auf Nummer sicher gehen möchte, wendet sich hierzu am besten an einen Fachmann.

Haben Sie Fragen zur Berechnung Ihrer Wohnfläche? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

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Das Grundbuch: Warum ist es so wichtig?

Der Auszug aus dem Grundbuch gehört zu den wichtigen Unterlagen beim Immobilienverkauf. Doch warum? Eigentümer sind sich bei der Beantwortung dieser Frage, oft nicht sicher. Da jedoch jeder, der eine Immobilie verkaufen möchte, damit vertraut sein sollte, haben wir zusammengefasst, was man unbedingt wissen muss.

Kurz gesagt: Im Grundbuch stehen die Eigentumsverhältnisse von Grundstücken. Es ist ein öffentliches Verzeichnis aller Grundstücke einer Gemeinde. Durch den Grundbuchzwang muss jedes Bauland in das Grundbuch eingetragen werden. Der Zweck ist, Rechte und Lasten einer Immobilie zu dokumentieren. Zuständig dafür ist das Grundbuchamt.

Das Grundbuch lässt sich in drei sogenannte Abteilungen aufteilen. In Abteilung I befinden sich Informationen zu Eigentümer oder Erbbauberechtigten. Existieren bei einem Grundstück mehrere Eigentümer oder Erbbauberechtigte, steht auch im Grundbuch, wie die einzelnen Anteile aufgeteilt sind und wie das Gemeinschafts- oder Gesellschaftsverhältnis ist. Ändern sich beispielsweise durch einen Immobilienverkauf oder einen Erbfall die Eigentumsverhältnisse, gibt es also einen neuen Besitzer, so muss das im Grundbuch stets aktualisiert werden.

In Abteilung II finden sich alle Lasten und Beschränkungen, die auf einer Immobilie liegen – außer den Grundpfandrechten. Zu den hier vermerkten Lasten gehören zum Beispiel: Reallasten, Nutzungsrechte, Nießbrauchrechte, Erbbaurechte oder Vorkaufsrechte. Beschränkungen können Zwangsversteigerungs- oder Insolvenzvermerke sein.

In Abteilung III stehen die Grundpfandrechte wie Hypotheken, Grund- oder Rentenschulden und Pfandrechte. Kreditinstitute interessieren sich in der Regel für diesen Teil des Grundbuchauszugs besonders.

Der Eintrag eines neuen Eigentümers kann erst erfolgen, wenn ein vom Notar beglaubigter Kaufvertrag, Schenkungsvertrag oder Erbschein dem Grundbuchamt vorliegt. Auch bei einem Gläubigerwechsel oder der Übertragung einer bestehenden Baufinanzierung zu einer anderen Bank, muss ein Eintrag ins Grundbuch erfolgen. Die alte Grundschuld muss gelöscht und das neue Verhältnis notiert werden. Finden außerdem wesentliche Änderungen eines Grundstücks statt, zum Beispiel wenn es aufgeteilt wird oder wenn Grundstücke zusammengelegt werden, muss auch das im Grundbuch festgehalten werden.

Der Grundbuchauszug enthält dann alle Grundbucheintragungen eines Grundstücks. Beim Verkauf einer Immobilie ist dieser unerlässlich. Denn damit weist der Immobilienverkäufer dem Kaufinteressenten sowie dem Notar nach, dass er der Eigentümer der Immobilie ist. Außerdem verlangen auch Banken bei einer Beleihungsprüfung einen Grundbuchauszug, bevor ein Kredit gewährt wird und falls dieser über eine Grundschuld abgesichert werden soll.

Da es sich bei Grundbucheinträgen auch um sensible Informationen wie Vermögens- und Schuldverhältnisse von Immobilieneigentümern handelt, ist die Einsicht ins Grundbuch beschränkt. Nur wer über ein berechtigtes Interesse verfügt, darf Einsicht nehmen. Dies umfasst neben dem Eigentümer in der Regel: potentielle Käufer, Gläubiger des Eigentümers mit einem Vollstreckungstitel, Kreditinstitute – wenn die Immobilie als Kreditsicherheit dienen soll – sowie Notare, Gerichte und andere Behörden sowie öffentlich bestellte Vermessungsingenieure.

Haben Sie Fragen zum Grundbuch? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

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Neuer Job, neue Stadt, neues Haus?

Eigentlich hatten Sie geplant, bis ins hohe Alter in Ihrem geliebten Haus wohnen zu bleiben. Doch nun lockt ein neuer Job – in einer anderen Stadt. Da stellt sich die Frage: Was passiert jetzt mit der eigenen Immobilie? Am Beispiel von Familie Müller wollen zeigen wir, welche Möglichkeiten Sie haben und was Sie bedenken müssen.

Frau Müller ist nach der Geburt Ihres Sohnes für drei Jahre in Elternzeit gegangen. Nun will Sie zurück ins Berufsleben und findet ihren Traumjob in Nürnberg. Das Problem: Frau Müller wohnt mit ihrer Familie in Stuttgart. Der neue Job würde jeden Morgen und Abend 2 Stunden Autofahrt für sie bedeuten. Es sei denn, die Familie zieht um. Doch das gemütliche Reihenhaus haben sie erst vor wenigen Jahren gekauft. Hier wollten sie altwerden und ihre Kinder großziehen. Ist der neue Job es wert, diesen Traum aufzugeben?

Frau Müller bespricht ihren Zwiespalt mit ihrem Mann. Als selbstständiger Architekt ist er ohnehin viel unterwegs und kann theoretisch von überall aus arbeiten. Auch von Nürnberg. Pendeln kommt für Frau Müller nicht in Frage. Schließlich will sie so viel Zeit wie möglich mit ihrem kleinen Sohn verbringen. Doch den Job wegen dem jetzigen Haus ablehnen – das will sie auch nicht.

Also kommt nur ein Umzug in Frage. Nun müssen viele Entscheidungen getroffen werden. Suchen Sie sich in Nürnberg etwas zum Kauf oder zur Miete und was geschieht mit der eigenen Immobilie? Verkaufen oder vermieten? Die Vermietung hätte den Vorteil, dass sie jederzeit problemlos nach München zurückkommen könnten. Doch durch den Verkauf hätten Sie mehr Geld, für ein neues Eigenheim.

Die Müllers machen sich auf die Suche nach einer neuen Unterkunft in Nürnberg. Dort finden Sie ein Haus zum Kauf direkt in der Nähe von Frau Müllers neuer Arbeitsstelle. Wenn das kein Zeichen des Schicksals ist. Um das neue Haus finanzieren zu können, müssen sie das alte allerdings verkaufen.

Nun muss alles ganz schnell gehen, damit dem Berufsstart von Frau Müller nichts mehr im Weg steht. Die Familie entscheidet sich daher, sich voll und ganz auf den Umzug in die neue Immobilie zu konzentrieren und den Verkauf einem Profi-Makler zu überlassen. Denn für das Zusammenstellen aller Unterlagen, die Vermarktung, Besichtigungstermine und Preisverhandlungen haben die Müllers in ihrer aktuellen Situation nur wenig Zeit. Bei Freunden, die ihr Haus privat verkauft haben, haben sie mitbekommen, wie viel Arbeit dahintersteckt – und wie langwierig der Verkaufsprozess sein kann, wenn einem das nötige Fachwissen fehlt.

Sie sind deshalb froh, dass der Makler, der ihnen das Haus in Nürnberg verkauft hat, ihnen auch direkt einen kompetenten Kollegen in München empfehlen konnte. Als der den Wert Ihrer Immobilie ermittelt, können sie es kaum glauben: Seitdem sie das Haus vor fünf Jahren gekauft haben, hat es enorm an Wert zugelegt. Da sie länger als drei Jahre in ihrer Immobilie gewohnt haben, müssen sie darauf glücklicherweise keine Spekulationssteuer zahlen, sondern können den Gewinn direkt in die Tilgung der Hypothek des neuen Hauses stecken. Spekulationssteuer fällt dann an, wenn Eigentümer ihre Immobilie nach weniger als zehn Jahren wieder verkaufen. Eine Ausnahme besteht, wenn sie in den letzten drei Jahren vor Verkauf darin gewohnt haben.

Bei Ihnen steht ein Stadtwechsel an und Sie wollen Ihre Immobilie verkaufen? Kontaktieren Sie uns jetzt. Wir unterstützen Sie gerne.

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Zahl des Monats

43.000

So viele Familien haben bis Ende Juni bereits Baukindergeld von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bekommen. Über 112.000 Familien haben die Förderung bisher beantragt. Das Baukindergeld feiert in diesem Monat sein einjähriges Jubiläum. Die staatliche Förderung richtet sich an Familien mit mindestens einem Kind. Pro Kind gibt es dabei insgesamt 12.000 Euro Förderung. Ziel ist es, junge Familien beim Erstkauf einer Immobilie zu unterstützen.

Kritiker prognostizierten häufig, dass die Förderung nur die ohnehin schon finanziell gut situierten Familien erreichen würde. Doch Analysen zeigen: 60 Prozent der bisher geförderten Haushalte hatten vor Abzug der Steuern ein Haushaltseinkommen von 40.000 Euro oder weniger. 40 Prozent hatten sogar ein Haushaltseinkommen von maximal 30.000 Euro.

Wo die Bevölkerung wächst und wo sie schrumpft

Würden Sie auch manchmal gerne in die Zukunft sehen? Dann können wir Ihnen jetzt zumindest einen kleinen Einblick in die Entwicklung der Einwohnerzahlen in Deutschland geben. Denn eine Studie hat untersucht, wie sich die Bevölkerung bis 2035 verändert. Diese Zahlen sind auch für die Entwicklung der Immobilienpreise besonders interessant. Denn tendenziell lässt sich sagen: Wo die Bevölkerung wächst, da steigen auch die Preise. Doch sinken sie dort, wo sie schrumpft auch automatisch?

In der Studie des CIMA Instituts für Regionalwirtschaft und des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung zeigen sich zwei Trends besonders deutlich: In der Bevölkerungsentwicklung gibt es nicht nur starke Unterschiede zwischen Ost und West, sondern auch zwischen Stadt und Land und Nord und Süd und: Die Bevölkerung wird fast überall älter.

Werte zwischen -24,7 und 16,5 Prozent

Die Regionen mit dem größten Bevölkerungswachstum und dem größten Bevölkerungsrückgang liegen erstaunlicherweise beide im Osten: Mit einem Plus von 16,5 Prozent im Vergleich zum Jahr 2017 erwartet Leipzig bis 2035 die am stärksten wachsenden Einwohnerzahlen. Besonders stark schrumpfen wird aller Voraussicht nach hingegen der Elbe-Elster-Kreis in Brandenburg.

Die Entwicklung in Leipzig ist stellvertretend für die der meisten Großstädte in Deutschland. Auch Metropolen wie Berlin, Hamburg und München werden weiterhin wachsen. Auf dem Land hingegen gehen die Bevölkerungszahlen nicht überall zurück. Vor allem in Süddeutschland können sich auch viele ländliche Regionen über reichlichen Zuwachs freuen. Die erhöhte Nachfrage spricht gerade in Städten, in denen der Wohnraum ohnehin schon knapp ist, auch für weiterhin steigende Preise.

Deutschland wird alt

Doch werden die Preise in schrumpfenden Regionen automatisch sinken? Das lässt sich pauschal nicht beantworten. Entscheidend ist hier auch der zweite wichtige Trend: Die alternde Gesellschaft. Die wird dafür sorgen, dass in Deutschland auch in Zukunft weiterhin in allen Regionen gebaut wird. Denn eine veränderte Altersstruktur sorgt für veränderte Bedürfnisse. Gerade barrierefreie Immobilien dürften also immer begehrter werden.

Die Alterung der Bevölkerung ist auch für die Infrastruktur sehr wichtig. Sie wird vor allem auf dem Land stark zu spüren sein. Hier müssen Kommunen dafür sorgen, dass trotz sinkender Einwohnerzahlen eine ausreichende medizinische Versorgung, eine Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr und genügend Einkaufsmöglichkeiten vorhanden sind.

Gesamtbevölkerung sinkt um knapp ein Prozent

Die Gesamtbevölkerung soll übrigens noch bis 2024 weiter wachsen. Erst dann werden Zuwanderung und Geburten die steigende Sterberate nicht mehr ausgleichen können. 2017 lag die Einwohnerzahl bei ungefähr 83 Millionen Menschen. Bis 2035 wird sie auf rund 82,3 Millionen zurückgehen.

Beeinflusst der demographische Wandel auch den Wert Ihrer Immobilie? Kontaktieren Sie uns jetzt für eine professionelle Wertermittlung.

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Krebsgefahr: Warum Sie die Radonwerte in Ihrer Immobilie messen lassen sollten

Wissen Sie was Radon ist? Ja? Dann haben Sie im Chemie-Unterricht vermutlich gut aufgepasst. Doch auch für Immobilieneigentümer, die in Chemie keine Einser-Schüler waren, könnte es wichtig sein, sich einmal genauer mit dem Element zu beschäftigen. Denn neben Rauchen ist Radon die häufigste Ursache für Lungenkrebs – und das radioaktive Edelgas zieht durch den Boden in Häuser ein.

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), warnt davor, dass radonhaltige Luft durch den Boden in Gebäude ziehen kann. Besonders betroffen sind dabei Gebäude ohne durchgehende Grundplatte aus Beton sowie Gebäude, die vor 1960 gebaut wurden. Auch die Region, in der die Immobilie steht, ist für die Konzentration entscheidend. Besonders in den Bundesländern Nordrhein-Westfahlen, Hessen, Rheinlandpfalz, Baden-Württemberg, Bayern, Sachsen und Thüringen, ist das Radon-Vorkommen im Boden hoch. Auf einerKarte des BfS können Sie nachschauen, wie hoch die Radon-Konzentration in Ihrer Region ist.

Lungenkrebsrisiko durch Radon

Radon ist ein Edelgas, das ohne spezielle Messgeräte nicht enttarnt werden kann. Denn es hat weder einen für Menschen wahrnehmbaren Geruch, noch kann man es schmecken oder sehen. Damit atmen wir es unbemerkt ein. Das wäre kein Problem, wenn Radon nicht Lungenkrebs auslösen könnte. Laut BfS sind rund fünf Prozent aller Todesfälle durch Lungenkrebs auf Radon zurückzuführen. Je höher die Radonkonzentration in der Luft ist und je länger wir es einatmen, desto höher ist das Lungenkrebs-Risiko.

Da Radon aus dem Boden aufsteigt, ist die Konzentration im Keller meist besonders hoch. Doch auch in der Luft in den oberen Stockwerken ist teilweise Radon zu finden. Wer in den eigenen vier Wänden eine Gefahr durch Radon befürchtet, kann die Radonwerte ganz einfach messen lassen. Spezielle Messgeräte gibt es von verschiedenen Anbietern. Sie kosten zwischen 30 und 50 Euro.

Was tun gegen Radon in der Luft?

Doch was tun, wenn eine hohe Radonbelastung in der Immobilie festgestellt wurde? Als Erstmaßnahme kann es bereits Verbesserung bringen, wenn regelmäßig stoßgelüftet wird. Ziel ist es dabei, schon nach wenigen Minuten die gesamte Innenluft auszutauschen. In fensterlosen Kellerräumen, in denen das nicht möglich ist, kann die radonhaltige Bodenluft alternativ auch abgesaugt werden, wenn der Boden dafür durchlässig genug ist. Das muss individuell mit einem Fachmann abgeklärt werden. Steigt das Gas aus dem Keller in die restlichen Wohnräume, kann es zudem hilfreich sein, Türen, Leitungen und andere Verbindungen in die oberen Stockwerke abzudichten.

Möchten Sie wissen, wie radonhaltige Luft den Wert Ihrer Immobilie beeinflusst? Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gern.

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Hausverkauf: 3 Tipps für die Besichtigung

Wer eine Immobilie verkaufen möchte, muss früher oder später Fremde in die (noch) eigenen vier Wände lassen. Damit Sie dabei schnell den richtigen Käufer finden und nicht zahlreiche Interessenten durchs Haus führen, die am Ende doch einen Rückzieher machen, helfen Ihnen diese drei Tipps.

Anfragen aussieben

Die Nachfrage nach Immobilien ist groß. Das gilt besonders für die großen Städte, aber auch immer stärker für ländliche Regionen. Dementsprechend viele Anfragen erhalten die meisten Immobilienbesitzer auf ihr Inserat. Um Besichtigungstourismus vorzubeugen und keine Zeit mit Scheininteressenten zu verschwenden, bietet es sich daher an, schon vor der ersten Besichtigung auszusieben. Ein „Open House“, bei dem jeder der mag vorbeikommen kann, sieht vielleicht in amerikanischen Filmen nach einer guten Idee aus, im realen Leben kann das jedoch schnell chaotisch werden. Profi-Makler setzen in Ihren Inseraten deshalb zum einen auf gute und aussagekräftige Fotos und Beschreibungen, zum anderen laden Sie jedoch auch nur potenzielle Käufer ein, die bereit sind einen Interessentenfragebogen auszufüllen.

Die Immobilie im besten Licht präsentieren

Der zweite Tipp versteht sich für viele wahrscheinlich von selbst, ist aber dennoch wichtig zu erwähnen. Denn viele Leute unterschätzen, wie wichtig der erste Eindruck einer Immobilie für die Kaufentscheidung und den letztendlichen Verkaufspreis ist. Der Immobilienkauf ist keine rein rationale Sache. Interessenten haken keine Liste an Ausstattungsmerkmalen im Kopf ab, sondern fragen sich: Kann ich mir vorstellen hier zu leben? Die Immobilie sollte bei der Besichtigung deshalb möglichst frei von Ihren eigenen persönlichen Gegenständen sein. Räumen Sie nicht nur oberflächlich aus, sondern verstauen Sie alles, was von der eigentlichen Immobilie ablenkt in Schränken. Wenn die letzte Renovierung schon ein Weilchen her ist, kann es sich sogar lohnen, vor dem Verkauf noch einmal in einen frischen Anstricht oder andere Schönheitsreparaturen zu investieren. Wenn Sie zum Verkaufszeitpunkt gar nicht mehr selbst in der Immobilie wohnen, ist außerdem ein professionelles Homestaging eine gute Idee.

Gute Vorbereitung ist das A und O

Auch wenn der erste Eindruck sehr wichtig ist: Käufer verlassen sich nicht rein auf das, was sie sehen. Stellen Sie sich darauf ein, mit Fragen zur Immobilie und zur Umgebung gelöchert zu werden. Vom Baujahr über die nächstgelegene Kita kann alles kommen. Grundsätzlich ist es nicht schlimm, eine Antwort nicht zu kennen, doch wenn Interessenten das Gefühl haben, Sie weichen Fragen aus, macht sie das schnell skeptisch. Wichtig ist es auch, dass Sie die vermeintlichen Mängel ihrer Immobilie kennen. Denn die nutzen Käufer häufig, um den Preis zu drücken. Machen Sie also klar, dass alle Schwachstellen schon in den Angebotspreis einberechnet sind – Voraussetzung hierfür ist selbstverständlich eine professionelle Wertermittlung.

Häufig haben Verkäufer keine Zeit, Interessenten auszusieben, die Immobilie für den Verkauf herzurichten und zahlreiche Besichtigungen durchzuführen. Ein Immobilienmakler kann hier eine große Unterstützung sein. Und er bringt gleich noch einen Vorteil mit sich: Er ist ein echter Verkaufsprofi, der mit der nötigen Distanz an die Verkaufsverhandlungen heran geht.

Sie haben keine Zeit, sich um die Besichtigungen zu kümmern? Kontaktieren Sie uns jetzt, wir unterstützen Sie gerne.

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Immobilienverrentung: Wie viel kriege ich für mein Haus?

Die Immobilienverrentung ist für Senioren eine tolle Möglichkeit, um sich ihre Rente aufzubessern. Doch wenn Sie zum ersten Mal von diesem Konzept hören, können viele Senioren sich nicht vorstellen, wie viel sie eigentlich für Ihre Immobilie kriegen würden. Wir erklären, wie sich die Beträge für die Immobilienverrentung berechnen.

Das Konzept der Immobilienverrentung ist leicht erklärt: Senioren, die in Ihrer Immobilie wohnen bleiben möchten, verkaufen diese an einen Investor, der ihnen entweder eine Einmalzahlung, eine monatliche Rente oder eine Kombination aus beidem zahlt, behalten aber das Wohnrecht im ehemaligen Eigenheim.

Um zu ermitteln, wie viel ein Rentner für seine Immobilie bekommt, muss diese zunächst nach einem professionellen Verfahren bewertet werden. Der hierbei ermittelte Wert ist die Grundlage für Einmalzahlung und die monatlichen Rentenzahlungen. In unserem Beispiel gehen wir von einer Immobilie im Wert von 500.000 Euro aus.

Als nächstes muss der Rentner sich entscheiden, wie hoch die Einmalzahlung ausfallen soll. Grundsätzlich gilt: Je höher die Einmalzahlung, desto niedriger die monatliche Rente. Entscheidet ein Investor sich nur für eine Einmalzahlung ohne monatliche Rente, erhält er jedoch trotzdem nicht den vollen Wert der Immobilie ausgezahlt. Der Nießbrauchwert, also das, was er monatlich an Miete zahlen müsste, wird vom Verkaufspreis abgezogen.

In unserem Beispiel gehen wir aber davon aus, dass der Rentner sich für eine Einmalzahlung von 200.000 Euro entscheidet, um seine Hypothek direkt abzuzahlen und sich eine große Reise zu finanzieren. Zusätzlich wird ein Sicherheitswert von 10 Prozent vom Verkaufswert abgezogen.

Die Basis für die Rentenberechnung sind damit 250.000 Euro. Davon wird nun der Nießbrauchwert abgezogen. Hierfür ist das Alter des Rentners relevant. In unserem Beispiel handelt es sich um einen 70-jährigen Mann. Statistisch gesehen wird er noch etwa 14 Jahre leben und müsste dementsprechend für 14 Jahre Miete zahlen. Die erwartete Restlebensdauer kann man in der Sterbetabelle des statistischen Bundesamts nachsehen. Die Immobilie ließe sich monatlich für einen Wert von 1000 Euro vermieten. Oftmals wird der Nießbrauchwert noch mit einem bestimmten Wert verzinst. Das lassen wir in unserer aktuellen Rechnung jedoch der Einfachheit halber außenvor.

Der Nießbrauchwert lege damit bei 168.000 Euro. Für die Rentenzahlungen bleiben also 82.000 Euro. Diese werden nun ebenfalls mit der statistischen Lebenserwartung verrechnet, also auf 14 Jahre aufgeteilt. Pro Monat würde der Rentner damit etwa 490 Euro zusätzliche Rente erhalten. Oftmals wird außerdem eine zusätzliche monatliche Zahlung für die Unterhaltung der Immobilie vereinbart.

Durch eine geringere Einmalzahlung könnte der Rentner in unserem Beispiel sehr viel höhere monatliche Zahlungen erhalten. Hier bietet es sich deshalb immer an, individuell zu schauen, welches Verhältnis aus Einmalzahlung und monatlicher Rente optimal ist.

Sie interessieren sich für die Immobilienverrentung und wollen wissen, wie viel Ihre Immobilie wert ist? Kontaktieren Sie uns jetzt. Wir beraten Sie gerne.

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

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Zahl des Monats

48 %

Fast jeder zweite Rentner hat schon einmal von der Immobilienverrentung gehört. Das ergab jetzt eine Studie der Deutschen Gesellschaft für Immobilienverrentung (DEGIV). Allerdings wissen nur 31 Prozent der Befragten, worum es sich dabei genau handelt und wie das Prinzip funktioniert. Wir haben hier die Kurzfassung:

Bei der Immobilienverrentung verkaufen Senioren Ihr Eigenheim, behalten aber ein Nießbrauchrecht. Die Zahlung erfolgt entweder über eine Einmalzahlung, eine monatliche Rente oder eine Kombination aus beidem. Damit können Senioren sich Ihre Rente aufbessern. Das Prinzip wird immer beliebter, wie eine Studie der Deutschen Leibrenten AG zeigte. Jeder fünfte Eigentümer über 65 Jahren zieht eine Verrentung seiner Immobilie in Betracht. Mit steigender Bekanntheit des Prinzips könnte sich auch diese Zahl noch erhöhen.

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Immobilienverrentung: Diese Modelle gibt es

Das Konzept der Immobilienverrentung wird in Deutschland immer bekannter. Häufig wird es wie folgt erklärt: Senioren, die ihre Immobilie verrenten, bekommen dafür bis an ihr Lebensende eine monatliche Rentenzahlung und behalten das lebenslange Wohnrecht. Das ist so aber nicht ganz richtig. Denn tatsächlich gibt es mehrere Verrentungs- und Zahlungsmodelle. Wir stellen die beliebtesten Möglichkeiten der Verrentung vor.

Leibrente und Zeitrente

Zunächst einmal unterscheidet man bei der Immobilienverrentung zwischen Leib- und Zeitrente. Während die Zahlungen bei der Leibrente an die Lebenszeit des Verkäufers gekoppelt sind, wird bei der Zeitrente eine gewisse Zahlungsspanne festgelegt. Beide Modelle haben ihre Vor- und Nachteile, die sich an einem Beispiel verdeutlichen lassen:

Eine Seniorin verrentet ihre Immobilie im Alter von 70 Jahren. Statistisch gesehen lebt sie noch etwa vierzehn Jahre. Bei der Leibrente wird dieser Wert als Grundlage für die Berechnung der monatlichen Rente herangezogen. Die Seniorin erhält die Rentenzahlungen jedoch auch, wenn sie noch weitere zwanzig Jahre lebt. Stirbt sie hingegen schon nach fünf Jahren, werden die Zahlungen zu diesem Zeitpunkt eingestellt. Bei einer Zeitrente bestände zum Beispiel die Möglichkeit, einen Zahlungszeitraum von 20 Jahren zu vereinbaren. Danach erhält die Seniorin keine Rentenzahlungen vom Käufer mehr. Stirbt sie hingegen früher, gehen die Zahlungen an ihre Erben.

Die Zeitrente bietet sich deshalb vor allem dann an, wenn man seine Erben auch nach dem Tod absichern möchte. Bei beiden Modellen können Senioren zusätzlich wählen, ob sie ein lebenslanges oder ein zeitlich begrenztes Wohnrecht wollen.

Einmalzahlung und monatliche Zahlungen

Oftmals entscheiden Senioren sich jedoch gegen das monatliche Rentenmodell und für eine Einmalzahlung. Diese setzt sich grob gesagt aus dem Verkehrswert abzüglich des Nießbrauchwerts zusammen. Das lässt sich noch einmal am Beispiel unserer 70-jährigen Seniorin verdeutlichen:

Die Immobilie der Seniorin ist 400.000 Euro wert und könnte für einen Betrag von 800 Euro im Monat vermietet werden. Rechnet man das auf die statistische Lebenserwartung von etwa 14 Jahren hoch, beträgt der Nießbrauchwert 134.400 Euro. Die Seniorin erhält damit eine Einmalzahlung von 265.600 Euro.

Allerdings müssen Senioren sich nicht zwischen entweder einer Einmalzahlung oder einer monatlichen Rente entscheiden. Fixzahlung und monatliche Rente können flexibel kombiniert werden. Viele Rentner nutzen die Einmalzahlung beispielsweise, um eine noch ausstehende Hypothek abzuzahlen und lassen sich den Rest des Wertes als monatliche Rente auszahlen. Oder aber sie nutzen eine Einmalzahlung, um diese ihren Kindern als Vorerbe auszuzahlen und leben selbst von den monatlichen Rentenzahlungen. Wie groß die Einmalzahlung im Vergleich zu den monatlichen Renten ist, kann dabei jeder selbst entscheiden.

Sie interessieren sich für die Verrentung ihrer Immobilie? Kontaktieren Sie uns jetzt. Wir beraten Sie gerne zu ihren Möglichkeiten.

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Schneller verkaufen dank Home Staging?

Vor dem Verkauf noch mal komplett neu einrichten? Klingt erst mal nach einem teuren Vergnügen und jeder Menge Arbeit – kann sich aber tatsächlich sowohl was Verkaufspreis als auch -zeit angeht, auszahlen. Das Zauberwort heißt Home Staging. Wer darauf setzt, überlässt die Arbeit einem Profi und muss auch kein komplett neues Mobiliar kaufen.

Was ist Home Staging?

Der Home Staging-Trend kommt aus den USA. Dort ist die Verschönerung von Immobilien vor dem Verkauf mittlerweile Standard. Auch in Deutschland sind Home Stager längst keine Seltenheit mehr. Die Einrichtungsprofis sind darauf spezialisiert, Immobilien so einzurichten, dass sie sowohl wohnlich wirken, gleichzeitig jedoch keinen zu persönlichen Stil haben. Das Ziel: Jeder soll sich durch die Einrichtung vorstellen können, in dieser Immobilie zu wohnen.

Viele Profi-Makler arbeiten mit Home Stagern zusammen. Die Einrichtung wird vor der Vermarktung gebucht und quasi für den Verkaufsprozess gemietet. Home Stager sorgen sowohl für die richtigen Möbel als auch für die passende Dekoration und haben dabei ein gutes Auge fürs Detail. So macht die Immobilie nicht nur auf Fotos, sondern auch bei der Besichtigung einen top Eindruck.

Für welche Immobilien ist Home Staging geeignet?

Homestaging lässt sich sowohl bei Neubauten als auch bei Bestandsimmobilien anwenden. Leere Räume wirken häufig kalt und vermitteln kein gutes Raumgefühl. Die potenziellen Käufer können sich nicht vorstellen, ob ihr großer Kleiderschrank oder die Eck-Couch hier reinpassen und sind so verunsichert. Ist die Immobilie hingegen zu vollgestellt mit alten, teils schon abgenutzten Nöbel und jeder Menge persönlichen Krimskrams, kann das ebenfalls abschreckend wirken. Die Kaufinteressenten können sich so nicht vorstellen, ihre eigene Persönlichkeit in diesen vier Wänden zu verwirklichen. Hinzukommt, dass der Eindruck, den eine heruntergekommene Einrichtung macht, sich auch auf den Rest der Immobilie auswirkt. Der Immobilienkauf ist eine emotionale Angelegenheit. Stimmt der Gesamteindruck nicht, sind Käufer häufig nicht gewillt, den veranschlagten Preis zu zahlen. Sie fürchten, viel Geld in die Sanierung der Immobilie stecken zu müssen – dabei würde es schon reichen, die alten Möbel auszutauschen.

Lohnt sich Home Staging?

In einer Studie unter amerikanischen Immobilienmaklern konnte gezeigt werden, dass Home Staging tatsächlich wirkt. Bei knapp zwei Dritteln der Verkäufe, bei denen Home Staging zum Einsatz kam, konnte der Angebotspreis erzielt oder übertroffen werden. Bei jeder fünften Immobilie lag der Verkaufspreis sogar um 15 Prozent über dem Angebotspreis. Die Kosten für das Home Staging können so schnell wieder reingeholt werden. Iris Houghten, die 1. Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Home Staging und Redesign (DGHR) verweist darauf, dass der erste Nachlass beim Angebotspreis, den Verkäufer geben, fast immer höher ist als die Kosten fürs Home Staging. Diese sind abhängig davon, ob der Home Stager nur beratend zur Seite steht oder ein Rundum-Sorglos-Paket bietet. Dann wird in der Regel eine Provision von 1 bis 3 Prozent des Verkaufspreises veranschlagt.

 

Sie brauchen Hilfe bei der Vermarktung Ihrer Immobilie? Kontaktieren Sie uns jetzt, wir unterstützen Sie gerne beim Verkauf.

 

 

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Wie das Wohnen uns in Zukunft unabhängiger macht

Kaum jemand trennt sich gerne von seinem Zuhause, indem er das halbe Leben – oder sogar das ganze – verbracht hat. Oft ist der Schritt jedoch unumgänglich, wenn das Wohnen in den eigenen vier Wänden im Alter allein nicht mehr bewältigt werden kann. Technologien der Zukunft – die es schon heute gibt – ermöglichen älteren Menschen länger unabhängig und selbstbestimmter zu leben.

Sie sind fitter und lebensfroher als frühere Generationen: die Senioren von heute. Internet und Smartphones stellen für viele auch keine Hürden mehr da. Steigende Lebenserwartung und demografischer Wandel strukturieren unsere Gesellschaft um. Das beeinflusst auch, wie wir in Zukunft wohnen werden. Das benötigt neue Wohnkonzepte – auch fürs Alter. Bauingenieure und Architekten basteln darum unter anderem an neuen Wohnformen für die Generation ab 60. Dabei spielt nicht nur Barrierefreiheit eine Rolle, sondern vor allem auch Komfort und sorgenfreies Wohnen.

Um dieses Ziel zu erreichen, werden moderne Wohnkomplexe mit altersrelevanten Dienstleistungen geplant, wie Einkaufshilfe oder häuslicher Pflege. Aber auch Sicherheits- und soziale Aspekte werden mit eingeplant. Darüber hinaus sollen smarte Technologien das Wohnenbleiben im eigenen Zuhause komfortabler machen. Diese intelligenten Helfer nennt man auch Ambient Assisted Living. Das können zum Beispiel Sensoren sein, die melden, wenn die Balkontür nachts offensteht, der Herd noch an ist oder die das Licht regeln und den Weg anzeigen, wenn Senioren nachts aufstehen müssen. Auch die Steuerung der Geräte wird immer einfacher oder erübrigt sich sogar, da die Systeme intuitiv funktionieren.

Aber nicht nur das Alter wirkt sich auf das Wohnen der Zukunft aus, sondern auch wie wir zukünftig zusammenwohnen. Nämlich immer öfter allein. Studien ergeben, dass es immer mehr Singlehaushalte geben wird. Dazu kommt, dass der Wohnraum in den Städten auch noch knapper wird. Wenn man nicht mehr in die Breite bauen kann, dann muss es in die Höhe gehen. Trotzdem werden Wohnungen vermutlich kleiner werden. Das ist eine Herausforderung für die Bauindustrie. Was an Quadratmeterzahl verloren geht, muss durch bessere Qualität und Nachhaltigkeit kompensiert werden. Die Lösung hierfür lautet „Shared Spaces“. Das bedeutet geteilte Räume, also Bereiche in modernen Wohnkomplexen, welche die Bewohner gemeinsam nutzen können, wie zum Beispiel Gemeinschaftsküchen, Bibliotheken oder Fitnessräume. Das soll zudem auch den sozialen Zusammenhalt der Bewohner fördern. Gerade für Senioren ist das auch ein Vorteil, da sie weiter mit anderen Generationen in Kontakt bleiben.

Aber auch der ökologische Aspekt spielt eine Rolle. Der neue Trend ist das Bauen von Hochhäusern mit Holz. Aber keine Angst! Das Risiko eines Brandes ist nicht höher als bei einem Hochhaus aus Beton und Stahl. Und auch die Versorgung mit Energie dieser Wohnkomplexe ist von Bedeutung. Sie wird regenerativ sein. Über Dächer und Wände kann Sonnenenergie aufgenommen werden. Auch die Versorgung mit Erdwärme oder sogar Wärmerückgewinnung aus dem Haus selbst werden möglich sein. Die Städte der Zukunft werden anders aussehen, als wir sie heute kennen.

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Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

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Mehr Hauskäufe dank Baukindergeld

Ob das Baukindergeld wirklich etwas bringt? Vor der Einführung der Kaufförderung für junge Familien waren viele Kritiker skeptisch. Doch die neusten Zahlen sprechen für sich. Im Jahr 2018 wurden 248.500 Ein- und Zweifamilienhäuser gekauft. Das sind 2,1 Prozent mehr als im Vorjahr und damit ein neuer Rekord.

Die Zahlen stammen von einer Analyse des Hamburger Instituts für Stadt-, Regional- und Wohnforschung (Gewos). Das Institut untersuchte außerdem auch, in welchen Regionen besonders viele Häuser gekauft wurden. Hierbei zeigte sich deutlich: Vor allem das Umland großer Städte ist bei Käufern beliebt. So stiegen die Verkäufe im Kreis Pinneberg bei Hamburg mit 23,6 Prozent fast um ein Viertel. Auch in Hamburg selbst wurden im letzten Jahr mehr Häuser gekauft.

Damit ist die Hansestadt unter den Metropolen jedoch eine Ausnahme. Denn hier macht sich die Wohnraumknappheit bereits bemerkbar. Die Märkte sind scheinbar leergefegt. In den meisten anderen Metropolen hingegen gingen die Verkaufszahlen leicht zurück. Gleiches gilt auch für die Verkaufszahlen von Eigentumswohnungen. Hier gingen die Verkäufe um 0,8 Prozent zurück. Die Deutschen wollen also scheinbar immer häufiger ein eigenes Haus im Speckgürtel anstatt einer Wohnung in der Stadt.

Auch die Verkaufspreise stiegen an. Im Schnitt kostete ein Eigenheim im letzten Jahr 267.000 Euro. Das sind 7,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Kein Wunder also, dass der Gesamtumsatz, der mit Ein- und Zweifamilienhäusern gemacht wurde auf 66,3 Milliarden Euro – und damit um fast zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr – stieg.

Leider gehen die hohen Verkaufszahlen nicht so sehr auf viele Neubauten zurück als auf Bestandsimmobilien, die den Besitzer wechselten. Wenn die Nachfrage in den kommenden Jahren ähnlich hoch bleibt – wovon zum aktuellen Zeitpunkt auszugehen ist – dann könnte der Wohnraum also bald auch in den Speckgürteln der Metropolen knapp werden.

Woher weiß man, dass auch das Baukindergeld ein Grund für die steigenden Verkaufszahlen ist?

Nun stellt sich natürlich noch die Frage, ob das Baukindergeld tatsächlich mitverantwortlich für den Anstieg der Verkaufszahlen ist. Experten von der Gewos gehen zumindest davon aus. Denn die Verkaufszahlen schossen vor allem in der zweiten Jahreshälfte, in der die Förderung verabschiedet wurde, in die Höhe. Auch von Seiten der Banken wird eine große Nachfrage nach dem Baukindergeld gemeldet.

Es bleibt also spannend, wie sich die Verkaufszahlen in den nächsten Jahren entwickeln. Denn die Förderung, bei der Familien mit Kindern beim Bau oder Kauf einer Immobilie über einen Zeitraum von zehn Jahren insgesamt 12.000 Euro pro Kind erhalten, bleibt noch bis Ende 2020 bestehen.

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