Video: Was mache ich mit meiner Immobilie in der Scheidung?

Scheidung

Wenn sich Paare scheiden lassen, die eine gemeinsame Immobilie besitzen, stehen sie häufig vor dem Problem, was nun aus der Immobilie werden soll. Bleibt einer der Partner in der Immobilie wohnen? Soll sie vermietet werden, damit später die Kinder etwas davon haben? Oder soll sie doch verkauft werden, um den Neuanfang beider Partner zu finazieren?

Wie geht altersgerechtes Wohnen?

Altersgerechtes Wohnen

Jeder Mensch entwickelt neue Bedürfnisse im Alter. Daraus entstehen auch neue Anforderungen an das eigene Zuhause. Es benötigt viele bauliche Veränderungen, um diesen gerecht zu werden. Wie lässt sich altersgerechtes Wohnen realisieren und wie kann man die Betroffenen dabei unterstützen?

Der Begriff „altersgerechtes Wohnen“ beschreibt eine Miet- oder Eigentumswohnung, die älteren Menschen ein barrierefreies und komfortables Leben ermöglicht. Dazu gehören unter anderem eine praktische und zweckmäßige Möblierung der Wohnung, denn schließlich sollten die Bewohner möglichst lange selbständig wohnen können. Dafür muss die Wohnung vor allem von allen Stolperfallen oder Risiken befreit sein. Oftmals müssen Hilfsmittel angebracht werden, die den Alltag vereinfachen.

Eine Option um das altersgerechte Wohnen zu ermöglich, ist das Umbauen. Vor allem Senioren, die ihr Eigenheim nicht verlassen möchten, bevorzugen diese Option. Bei einem Umbau sorgt man dafür, dass die Wohnung so umgebaut wird, dass man sich darin barrierefrei bewegen kann. Dazu gehören unter anderem der Einbau eines Treppenlifts oder die Verbreiterung der Türen. Im Badezimmer können Wandstützgriffe oder auch ein WC für Rollstuhlfahrer eingebaut werden. Der Nachteil des Umbauens besteht allerdings darin, dass es sehr teuer ist.

Sollte ein Senior umfassende Pflege oder ständige Betreuung benötigen, so ist das Seniorenheim oft eine passende Option. Hier sind Senioren unter Menschen und es ist immer jemand vor Ort, der Hilfestellung geben kann.

Auch Wohngemeinschaften sind nicht nur bei Studenten sehr beliebt. Auch Senioren wissen das Zusammenleben mit Menschen in derselben Altersphase sehr zu schätzen.  Sie unterstützen sich gegenseitig und knüpfen untereinander soziale Kontakte, sodass sie im Alter nicht einsam sind und sich immer gegenseitig helfen können. Das kann sich bei Senioren mit niedrigen Einkommen lohnen. Denn sie teilen sich die Kosten wie Miete, Nebenkosten oder wenn mal etwas kaputt geht.

Eine etwas abgewandelte Variante der Wohngemeinschaft, ist das betreute Wohnen. Dort leben Senioren in barrierefreien Wohnungen oder Häusern und haben einen Ansprechpartner vor Ort. Die Senioren leben dennoch weitestgehend selbstständig im eigenen Haushalt. Je nachdem, wie selbständig jemand ist, erhält er entsprechend viel Betreuung. Die Art der Betreuung kann sich auch im Laufe der Zeit anpassen.

Ein ganz besonderes Wohnmodell ist aber das Mehrgenerationenhaus. Hier leben Personen unterschiedlicher Generationen zusammen.  Dadurch können Senioren gegebenenfalls Unterstützung von jüngeren Menschen erhalten. Anderseits können die Senioren diesen wiederum helfen und zum Beispiel beim Babysitting ihre Hilfe anbieten.

Wollen Sie Ihr Eigenheim verkaufen, um in eine altersgerechte Wohnung zu ziehen? Kontaktieren Sie uns jetzt. Wir unterstützen Sie gerne.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

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Sanierung vor dem Verkauf – Was sich für Verkäufer lohnt

Sanierung vor dem Immobilienverkauf

Liegt Ihre Immobilie weit hinter den neuesten Standards zurück? Und sind die letzten Sanierungs- und Renovierungsmaßnamen schon eine ganze Weile her? Wenn sich Immobilieneigentümer dafür entscheiden ihr Objekt zu verkaufen, müssen sie sich auch mit der Frage auseinandersetzten, ob es sich lohnt, noch einmal Geld und Mühe in Sanierungs- und Renovierungsarbeiten zu stecken. Diese könnten sich nämlich unter Umständen auf den Verkaufspreis auswirken.

Den Wänden einen neuen Anstrich zu geben oder die Tapeten auszuwechseln sind Verschönerungsmaßnahmen, die als dekorativ bezeichnet werden. Sie können Ihre Immobilie in einem gepflegteren Zustand erscheinen lassen und sie so für potenzielle Käufer interessanter machen. Diese Arbeiten sind leicht getan und zudem nicht sehr kostenintensiv. Trotzdem führen sie unter Umständen dazu, dass sich ein höherer Verkaufspreis für Ihre Immobilie erzielen lässt.

Um den Verkaufspreis durch eine Sanierung zu steigern, muss diese in der Regel auch immer den Standard der Immobilie erhöhen. Häufig sind es altmodische Küchen und Bäder, die Immobilien unattraktiv machen. Bei veralteten Heizungen gilt beispielsweise, dass sie durch Fußbodenheizungen oder durch andere Anlagen, die weniger Energie verbrauchen, ersetzt werden sollten. Nimmt man vor dem Verkauf noch eine energetische Sanierung vor, muss in Zukunft auch mit größeren Ersparnissen durch die Maßnahme gerechnet werden können. Das gilt sowohl für neue Fenster als auch für Ausbesserungen an der Dachdämmung.

Immobilienverkäufer sind sich häufig nicht sicher, ob Sanierungs- und Renovierungsmaßnahmen den Wert der Immobilie so weit erhöhen, dass mit tatsächlichen Gewinnen gerechnet werden kann. Der Rat eines Experten kann hier sehr hilfreich sein. Ein Profi-Makler weiß durch langjährige Erfahrung, welche Sanierungsmaßnahmen sich lohnen.

Ob sich letzte Maßnahmen an der Immobilie vor dem Verkauf lohnen hängt auch mit der generellen Nachfrage zusammen. In Regionen mit starker Nachfrage können sich Verbesserungsmaßnahmen durchaus auszahlen. Für Regionen mit großem Bevölkerungsschwund und niedriger Nachfrage ist in der Regel davon abzuraten, noch einmal vor dem Verkauf viel Geld in Veränderungsmaßnahmen zu stecken. Ein Profi-Makler kennt sich bestens mit dem regionalen Markt aus und schätzt Ihre individuelle Situation fachkundig ein.

Schließlich gibt es auch immer zwei verschiedene Arten von potenziellen Käufern. Die einen suchen nach einer Immobilie, die sie ganz nach den eigenen Wünschen gestalten können. Andere sind auf der Suche nach einer Immobilie, in die sie zeitnah einziehen können, ohne vorher viel Arbeit auf sich zu nehmen. Diese Käufergruppe lässt sich in der Regel viel häufiger finden.

Möchten Sie wissen, ob sich Sanierungsmaßnahmen an Ihrer Immobilie lohnen, um den Verkaufspreis zu steigern? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gerne.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

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Warum Dachwartung?

Dachwartung

Wird das Dach nicht regelmäßig gewartet, kann im Schadensfall der Versicherungsschutz ausbleiben. Dabei ist das Dach ein stark beanspruchter Teil des Hauses, schließlich ist es kontinuierlich den unterschiedlichsten Wettereinflüssen ausgesetzt. Viel zu häufig vernachlässigen Eigentümer regelmäßige Inspektionen und Wartungen des Dachs. Oft hat das schwerwiegende Konsequenzen für Immobilienbesitzer.

Ganz egal wie fachgerecht ein Dach ursprünglich gebaut wurde, im Laufe der Jahre muss es regelmäßig gewartet werden. Denn auch qualitativ gute Dächer erleiden Schäden. Stürme können die Befestigung lockern. Eindringendes Wasser kann bei Hitze Fäulnis und Schimmel verursachen. Bei Frost kann es Dachteile regelrecht aufbrechen. Regelmäßige Wartungen können Eigentümern nicht nur viel Kummer, sondern auch hohe Kosten ersparen. Schäden, die erst durch vernachlässigte Wartungen entstehen, sind mit deutlich höherem finanziellem Aufwand zu beseitigen.

1993 hat der Bundesgerichtshof verbindlich ein Urteil gesprochen. Demnach sind Hauseigentümer verpflichtet ihre Dächer regelmäßig inspizieren und warten zu lassen. Dieses Urteil wurde hinsichtlich des Versicherungsschutzes getroffen. Versicherungen sind seitdem nicht mehr verpflichtet für die Beseitigung aller Schäden aufzukommen, die durch Stürme verursacht wurden. Die Versicherung kann bei mangelnder Inspektion und Wartung die Zahlung von Reparaturkosten selbst bei Sturmschäden verweigern. Dabei berufen sich die Versicherer gerade auf das 1993 erlassene Urteil des Bundegerichtshofs. Ebenso haftet die Versicherung auch nicht bei Schäden an Dritten, wenn zuvor nicht fachgerecht gewartet wurde. Die Urteile der Gerichte gelten selbst bei Windstärken über 8. Gerichte kommen immer wieder zu der Entscheidung, dass fachgerecht gebaute und gewartete Dächer auch unter Orkanböen keine großen Schäden erleiden.

Die Sichtung des Daches durch einen Laien ist in jedem Fall ungenügend. Diese Arbeit muss zwingend durch einen Fachmann vorgenommen werden. Zur Inspektion und Wartung gehören auch die Analyse über die Erfüllung der energetischen Anforderungen und die Bestandsaufnahme über Blitzschutz, Regenrinnen, Entwässerung und so weiter.

Die regelmäßige Wartung des Daches führt auch dazu, dass eine Immobilie nicht an Wert einbüßt. Hauseigentümer sollten unbedingt Dachdecker-Innungsbetriebe mit Inspektion und Wartung beauftragen. Durch einen Wartungsvertrag sind Immobilienbesitzer auf der richtigen Seite. Denn so kann den Versicherungen gegenüber nachgewiesen werde, dass man der Sorgfaltspflicht nachgekommen ist. Das gilt auch für Schäden, die an Dritten zustande kommen. Auch hier hilft ein Wartungsvertrag. Denn Immobilieneigentümer haben Verpflichtungen, die mit ihrem Besitz einhergehen. So trifft sie die gesetzliche Sorgfaltspflicht, alle Gefahren zu beseitigen, die von ihrem Eigentum für andere ausgehen können.

Sie haben eine Problemimmobilie und sind sich unsicher, wie viel sie wert ist? Kontaktieren Sie uns! Wir ermitteln den Wert Ihrer Immobilie kostenlos und finden dafür den richtigen Käufer.

 

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Außensauna – Ruhe-Oase für den Garten

Außensauna

Nicht jede Immobilie bietet die Möglichkeit, sich einen kleinen Wellnessbereich im Keller zu schaffen. Dennoch möchten manche Hauseigentümer unter keinen Umständen auf diesen Komfort verzichten. Allgemein ist immer mehr ein Trend zu beobachten, der erkennen lässt, dass Hauseigentümer die Grenzen zwischen Wohnbereich und Außenbereich verschwinden lassen.

Sie fühlen sich manchmal vom hektischen Alltag ermüdet? Am liebsten würden Sie sich einen Ruheort direkt in Ihrer Nähe erschaffen, statt erst weite Wege auf sich nehmen zu müssen, um mal so richtig abzuschalten? Da bietet sich eine Outdoor-Sauna als ideale Lösung an, um regelmäßig Zeit für sich zu haben und Körper und Geist zu reinigen. Eine Sauna im Garten hat dabei ganz eigene Vorteile. Ein Fenster oder eine Glastür geben einen wohltuenden Blick in Ihren Garten frei – im Winter in eine Schneelandschaft und im Sommer in das satte Grün. Durch die Lage im Garten hat die Sauna eine direkte Verbindung zu frischer Luft. Hauseigentümer können nach dem reinigenden Schwitzen in der Sauna noch durch den Garten flanieren oder sich auf eine Liege legen, um die Entspannung zu vollenden.

Je nach Vorliebe der Eigentümer sind verschiedene Konstruktionen möglich. Manche Saunaliebhaber ziehen es vor, beim Bau gleich eine Dusche miteinzubauen. Meistens wird diese dann im Eingangsbereich installiert. Außensaunas sind auf zwei verschiedene Arten beheizbar. Die Beheizung geht sowohl auf elektrische Weise als auch mit Hilfe von Holzöfen. Dabei hat die elektrische Erwärmung einen klaren Vorteil. Denn mit Thermostaten können Eigentümer genau die Temperatur einstellen, die ihnen angenehm ist. Bei dem Neubau einer Außensauna ist es auch möglich einen Vorraum mitzubauen. Dieser kann zum Aus- und Ankleiden genutzt werden. Die Außensauna lässt sich selbstverständlich in verschiedenen Größen bauen. Je nach Größe können mehr oder weniger Personen gleichzeitig den Saunaspaß genießen. Während eine 2 Meter lange Sauna für zwei Personen vorgesehen ist, passen bis zu vier Personen in eine 3 Meter lange Sauna.

Die Gestaltung der Außensauna sollte mit dem Haus und dem Garten harmonieren. Sie sollte baulich und farblich auch zu der Immobilie passen. Eine moderne Immobilie ergibt kein stimmiges Bild mit einer Außensauna, die wie ein verschnörkeltes Holzhaus aussieht. Besitzt das eigene Haus aber einen sehr rustikalen Charakter, würde eine Außensauna mit viel Holzverkleidung einen harmonischen Eindruck machen.

Hauseigentümer sollten vorab gut darüber nachdenken an welcher Stelle des Gartens sie die Sauna platzieren wollen. Idealerweise entscheiden Sie sich für eine abgelegene Stelle. So fühlen sich Hauseigentümer nicht in ihrer Privatsphäre gestört und entgehen den neugierigen Blicken der Nachbarn. Schließlich sollte die Sauna aus Sicherheitsgründen weit genug von der Immobilie erbaut werden. Je nach Wohnort kann vorher eine Genehmigung für den Saunabau erforderlich sein.

Möchten Sie wissen, ob eine Außensauna den Wert Ihrer Immobilie erhöht? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

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Worauf Sie bei der Instandhaltung Ihrer Immobilie achten sollten

Sie haben sich den Traum von der eigenen Immobilie erfüllt und möchten sich Ihr Zuhause so lange wie möglich schön erhalten? Vielleicht haben Sie Ihre Immobilie auch als Altersvorsorge eingeplant? Umso wichtiger ist es, dass Sie sich auch genügend mit der Instandhaltung ihrer Immobilie auseinandersetzen. Denn dann können sie auch den Wert dieser länger erhalten.

Eine Instandhaltung dient nicht nur der Erhaltung des Wohnwertes. Gerade der Verkehrswert der Immobilie kann nur erhalten werden, wenn fachgerechte Instandhaltungen erfolgen. Immobilieneigentümer sollten schon deshalb Instandhaltungsmaßnahmen durchführen lassen, damit ihr Eigentum über die Jahre keine Werteinbuße erfährt. Eine Immobilie ist mit den Jahren viel Verschleiß und Abnutzung ausgesetzt. Hauseigentümer sollten Schäden nicht ignorieren, sondern Reparaturen unmittelbar nach dem sie auffallen beseitigen. Die verspätete Ausbesserung von Schäden an der Immobilie führt in der Regel nur dazu, dass zukünftig nur mit noch höheren Kosten zu rechnen ist. Ein nicht beseitigter Riss in der Fassade beispielsweise kann mit der Zeit immer größer werden. Ebenso führt ein undichtes Dach auf Dauer zu Schimmelbildung und mangelnder Isolierung.

Inspektionen sollten in einem Zeitabstand von 2-3 Jahren regelmäßig durch die Eigentümer durchgeführt werden. Weiterhin sollten Eigentümer alle 5-10 Jahre einen Fachmann mit der Inspektion beauftragen. Dieser hat ein geschultes Auge für Schäden, die nicht offensichtlich sind. Die Technik einer Immobilie sollte noch häufiger inspiziert werden. Immobilieneigentümer sind im Vorteil, wenn sie regelmäßig Geld für Inspektionen und etwaige Reparaturen zur Seite legen. Da Schäden so oder so beseitigt werden müssen, lohnt es sich immer Rücklagen zu bilden. Die Rücklagen sollten ungefähr 7-12 Euro pro Quadratmeter und Jahr betragen. Die letztliche Summe richtet sich nach dem Baujahr der Immobilie. Bei einer älteren Immobilie sollte man mit höheren Instandhaltungskosten rechnen. Bei Neubauten kann mit geringeren Instandhaltungskosten gerechnet werden, da sie nur über einen kürzeren Zeitraum der Abnutzung ausgesetzt waren.

Hauseigentümer müssen nicht die ganze Summe der Instandhaltung ihres Zuhauses selbst tragen. Instandhaltungskosten können in der Steuererklärung berücksichtigt und ein Teil der Kosten für diese zurückerlangt werden. Denn in der Bundesrepublik gilt, dass Ausgaben, die dem ordnungsgemäßen Erhalt einer Immobilie dienen, von der Steuer abgesetzt werden können. Sie werden Erhaltungsaufwendungskosten genannt. Berücksichtigt werden 20 Prozent der Ausgaben, wobei die Höhe der zu berücksichtigenden Ausgaben bei 6000 Euro liegt. Die Steuerersparnisse können also 1.200 Euro im Jahr betragen. Für die Erstattung der Beträge werden aber nur die Arbeits- und Fahrtkosten berücksichtigt. Die Materialkosten sind nicht erstattungsfähig. Zu den steuerlich absetzbaren Maßnahmen zählen Badsanierungen, Heizungserneuerungen, die Installation energieeffizienter Anlagen, Wärmeschutzmaßnahmen sowie Fassadensanierungen.

Möchten Sie wissen, wie sich Instandhaltungsmaßnahmen auf den Wert Ihrer Immobilie
auswirken? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

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Darum ist Dachwartung wichtig

Das Dach stellt ein wesentliches Funktionsteil der Immobilie dar. Verschiedene Wettereinflüsse wirken das ganze Jahr über auf dieses Bauelement ein. Deswegen sollte das Dach regelmäßig inspiziert und gewartet werden. Leider wird das von Immobilieneigentümern häufig vernachlässigt. Dabei kann es durch die Vernachlässigung der Wartungsarbeiten zu gravierenden Folgen kommen. Es droht beispielsweise der Verlust des Versicherungsschutzes.

Selbst ein fachgerecht gebautes Dach wird über die Jahre hinweg Schäden erleiden, wenn es nicht regelmäßig einer Wartung unterzogen wird. Meist sind es Witterungseinflüsse, die zur Beschädigung des Daches führen. Eindringendes Wasser kann das beispielsweise auslösen. Kommt es zu starker Wärme, wird das Wasser dafür ursächlich, dass sich Schimmel und Fäulnis bilden. Bei Frost führt das eindringende Wasser dazu, dass einige Teile des Daches aufbrechen können. Auch durch Stürme kann die Befestigung gelockert werden.  Dabei kann man durch regelmäßige Wartungen Kosten einsparen. Denn die Beseitigungskosten für Schäden, die sich durch vernachlässigte Wartungen verschlimmern, sind weit höher.

Es ist ungenügend, wenn nur ein Laie das Dach regelmäßig sichtet. Vielmehr muss das Dach durch einen Fachmann inspiziert und dann professionell gewartet werden. Dazu gehört auch die Bestandsaufnahmen über Entwässerung, Blitzschutz, Regenrinnen etc. und die Analyse über die Erfüllung der energetischen Anforderungen.

In einem Urteil hat der Bundesgerichtshof 1993 verbindlich festgesetzt, dass für Dächer regelmäßig Inspektionen durchgeführt werden sollen. Dieses Urteil ist wichtig für Versicherungen. Das bedeutet, dass Versicherungen nicht länger für alle Schäden am Dach aufkommen müssen, die durch Stürme entstehen. Zahlungen können trotz Sturmschäden von der Versicherung verweigert werden, wenn das Dach vorher nicht regelmäßig inspiziert und gewartet wurde. Versicherungen ziehen dabei gerade das Urteil des Bundesgerichtshofes heran, um ihre Entscheidung zu begründen. Wenn Dritte durch das eigene funktionsuntüchtige Dach zu Schaden kommen, haftet die Versicherung bei unregelmäßiger Wartung ebenso wenig. Hauseigentümer können sich nicht auf die sogenannte Sturmklausel berufen, wenn unregelmäßig gewartet wurde. Windstärken, die über 8 liegen, ziehen nicht automatisch eine Versicherungszahlung nach sich. Gerichte begründen dies damit, dass Dächer, die sowohl gut erbaut als auch gut gewartet sind, auch Orkanböen standhalten können.

Inspektions- und Wartungsarbeiten sollten von Dachdecker-Innungsbetrieben durchgeführt werden. Durch die Wartung kommt es auch zum Werterhalt einer Immobilie. Mit einem Wartungsvertrag können sich Eigentümer rechtlich absichern. Auf diese Weise können Eigentümer die regelmäßige Wartung gegenüber Versicherern beweisen. Auch wenn Dritte durch lose Dachteile verletzt werden, stehen Immobilieneigentümer in der Beweispflicht, ihr Dach regelmäßig gewartet zu haben. Denn Eigentum verpflichtet. Hausbesitzer sind nämlich gesetzlich dazu verpflichtet, sich darum zu kümmern, dass keine Gefahren von ihrem Eigentum ausgehen.

Sie möchten wissen, wie sich die regelmäßige Wartung des Daches auf den Wert Ihrer Immobilie auswirkt? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gerne.

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Ist die geerbte Immobilie zu teuer?

Erbimmobilie

Geerbte Immobilien sind für viele Menschen oft ein Grund zur Freude, weil sie so an ihr lang ersehntes Eigenheim kommen. Oft ist die Eigennutzung aber teuer. Doch eine geerbte Immobilie kann schnell zur Schuldenfalle werden.

Oftmals gibt es für die Erben keine andere Möglichkeit, als die Immobilie zu verkaufen, da die Erbschaftssteuer zu teuer ist. Ehepartner und Kinder sind von der Erbschaftsteuer befreit, wenn Sie die Immobilie nach dem Erbfall mindestens zehn Jahre lang selbst nutzen. Auch für andere enge Verwandte wie Enkelkinder oder Nichten und Neffen gelten Freibeträge. Erben Sie von Ihrem Onkel oder Ihrer Tante liegt dieser aber beispielsweise nur bei 20.000 Euro. Die Immobilie ist höchstwahrscheinlich mehr Wert. Hinzukommt, dass die Steuersätze immer höher werden, je weiter entfernt Sie mit dem Erblasser verwandt sind.

Erben Sie beispielsweise von einer Tante eine Immobilie im Wert von 400.000 Euro, müssen Sie in Steuerklasse 2, in der Nichten und Neffen angesiedelt sind, 25 Prozent Steuern zahlen. Bei einem Freibetrag von 20.000 Euro, müssen Sie also 380.000 Euro mit diesem Steuersatz versteuern. Das ergibt eine Steuerzahlung von 95.000 Euro.

Doch nicht nur die Steuern können auf der Erbschaft lasten. Sie sollten sich genau darüber informieren, ob auf der Immobilie noch eine Hypothek lastet. Sie erben nämlich nicht nur die Immobilie, sondern auch die Schulden bei der Bank.

Wenn Sie nicht Alleinerbe sein sollten, können sie nicht einfach ohne die Zustimmung der Miterben in die Immobilie einziehen. Damit Sie als Alleineigentümer in die Immobilie einziehen können, müssen Sie die Miterben auszahlen. Die Auszahlungssumme hängt dabei vom Wert der Immobilie ab. Diesen sollten Sie vorher von einem Experten schätzen lassen-. Aber auch Schulden, wie Hypotheken, fließen in die Auszahlungssumme ein. Sollte es Ihnen nicht möglich sein die Summe aufzubringen, so steht es Ihnen frei auch eine Ratenzahlung zu vereinbaren, oder einen Kredit bei der Bank aufzunehmen.

Wenn Sie sich die guten Punkte gut durchdacht haben, bleibt noch der Zustand des Hauses zu betrachten. Ist der Keller feucht, oder muss das Dach erneuert werden? Ist vielleicht eine komplette Sanierung fällig?  Oft bewegen sich solche Kosten im fünfstelligen Bereich. Daher ist es wichtig die Immobilie von einem Experten genau bewerten und über eventuelle sanierungskosten beraten zu lassen.

Der Unterhalt Ihrer Erbimmobilie ist Ihnen zu teuer und Sie wollen lieber verkaufen? Kontaktieren Sie uns jetzt. Wir beraten Sie gern.

 

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Versicherungen für Hauseigentümer – Das sollten Sie beachten

Die meisten Hauseigentümer haben viel Mühe und Fleiß investiert, um sich den Traum vom eigenen Zuhause zu erfüllen. Dabei fragen sich viele Hauseigentümer auch, was sie tun können, um sich hinsichtlich der eigenen Immobilie abzusichern. Denn leider kann es zu ungewollten Schäden am liebgewonnenen Zuhause kommen. Diese Schäden zu beheben kann eine Aufgabe sein, die sich unter Umständen nicht jeder leisten kann.

Die Versicherung des eigenen Hauses ist mit regelmäßigen Kosten verbunden. Eine vernünftige Versicherung kann aber verhindern, dass Eigentümer durch die Schadensbeseitigung in noch größere finanzielle Probleme geraten. Es ist auf jeden Fall immer dann zu einer Versicherung zu raten, wenn man mit Sicherheit weiß, dass man die Kosten für Reparaturen und so weiter nicht aufbringen kann. Es bieten sich grundsätzlich drei Versicherungen für Hauseigentümer an.

Die Wohngebäudehaftpflicht ist die wichtigste Versicherung für Hauseigentümer. Die Schäden, die sie abdeckt, sind solche, die durch Feuer, Hagel, Sturm und Leitungswasser zustande kommen. Die Versicherung zahlt Wiederaufbau und Reparaturen. Das ist zum Beispiel dann nötig, wenn es nach einem starken Gewitter zu Schäden am Dach oder wenn es zu einem Wasserschaden nach einem Rohrbruch kommt. Die Wohngebäudehaftpflicht zahlt häufig gar nicht oder nur wenig, wenn es durch Fahrlässigkeit zu Schäden am Haus gekommen ist. Dabei können Schäden durch fahrlässiges Verhalten schneller eintreten, als manch einer erwartet. Eine vergessene Herdplatte oder eine nicht ausgepustete Kerze können schon zu einem folgenschweren Brand führen. Hausbesitzer sollten sich deswegen für ein Paket entscheiden, dass auch bei fahrlässigem Verhalten haftet. Sie können Ihre Wohngebäudeversicherung auch um eine Versicherung gegen Elementarschäden erweitern. Das lohnt sich z.B. vor allem für Hauseigentümer, die in Regionen wohnen, wo es zu Überschwemmungen kommen kann.

Bei der Hausratversicherung muss berücksichtigt werden, welche Gegenstände sich im Haus befinden und welchen Wert sie haben. Hauseigentümer sollten berechnen, wie hoch die Kosten wären, wenn sie ihren Besitz neu anschaffen würden. Könnten Sie Möbel, Geräte oder andere Gegenstände problemlos neu erwerben, wenn Sie sie durch einen Brand oder durch einen Einbruch verlieren würden? Eine Hausratversicherung kann sich auch gerade dann auszahlen, wenn Hauseigentümer exklusive Möbel oder teure technische Geräte besitzen. Dabei deckt die Hausratversicherung Schäden durch Feuer, Sturm, Einbruch und Leitungswasser ab.

Schließlich kann ein Schadensfall nicht nur am Hauseigentum auftreten, sondern auch Dritte betreffen. Eine Immobilie verpflichtet die jeweiligen Besitzer. Sie müssen dafür Sorge tragen, dass von ihrem Eigentum niemals eine Gefahr für andere und deren Eigentum ausgeht. Fällt der morsche Baum in Ihrem Garten in den des Nachbarn und verursacht dort Schäden, sind Sie in der Verpflichtung dafür aufzukommen. Sie haften ebenso für Passanten, die bei Glätte auf Ihrem nicht gestreuten Gehweg ausrutschen. Denn wenn diese sich eine Verletzung zuziehen, trifft Sie die Verantwortung dafür. Besitzen Sie bereits eine private Haftpflichtversicherung, müssen sie keine Grundbesitzerhaftpflicht mehr abschließen. Denn die private Haftpflichtversicherung deckt bereits die Kosten, die an Dritten durch Sie entstehen.

Sie sind sich nicht sicher, ob Ihre Immobilie mit großen Risiken verbunden ist? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gerne.

 

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Immobilien übertragen – Das sollten Sie wissen

Gerade ältere Immobilieneigentümer stehen vor der Frage, was eigentlich mit ihrer Immobilie passieren soll, wenn sie mal nicht mehr da sind. Dabei stellt das Vererben eine gewöhnliche Methode dar, um das Eigentum später seinen Nachkommen zukommen zu lassen. Durch eine Schenkung findet die Übertragung auf andere schon zu Lebzeiten des eigentlichen Immobilieneigentümers statt. Wir verraten Ihnen, was Sie zu diesem Thema wissen sollten.

Die Gründe, die Eigentümer dazu bewegen ihre Immobilie schon zu Lebzeiten zu übertragen, sind unterschiedlich. Einige Eigentümer möchten ihren Nachkommen damit Erbschaftssteuern ersparen und andere sich damit ihre Rente aufbessern. Letzteres ist nämlich möglich, wenn die Immobilie gegen eine Versorgungsleistung übertragen wird. Bevor es zur Übertragung kommt, muss erst einmal der Wert der Immobilie ermittelt werden. Die Wertermittlung kommt üblicherweise durch das örtliche Finanzamt zustande. Dabei werden individuelle Besonderheiten der Immobilie nicht weiter berücksichtigt. Eigentümer können die Wertermittlung auch durch einen vereidigten Sachverständigen selbst vornehmen lassen. Das lohnt sich immer dann, wenn die individuellen Eigenheiten einer Immobilie, wie zum Beispiel ein marodes Dach, den Wert niedriger festsetzen lassen würden. Das ist wichtig für den Steuerfreibetrag.

Wenn Sie als Eigentümer mit ihrem Ehepartner in Ihrer Immobilie wohnen und Sie keine weiteren Nachkommen haben, ist die Schenkung in jedem Fall der Vererbung vorzuziehen. Denn für Ehegatten liegt der Steuerfreibetrag bei einer Schenkung einer selbstgenutzten Immobilie relativ hoch. Wohnen Sie nicht mit Ihrem Ehegatten in der Immobilie zusammen oder möchten Sie diese an andere Nachkommen verschenken, gelten unterschiedliche Steuerfreibeträge. Sie richten sich nach dem Wert der Immobilie und nach dem Verwandtschaftsgrad.

Es ergibt sich alle 10 Jahre ein neuer individueller Steuerfreibetrag. Schenkungen an Ehegatten sind bis zu 500.000 Euro steuerfrei. Schenkungen an Kinder bis zu 400.000 Euro. An Enkelkinder bis zu 200.000 Euro. An Großeltern und Eltern bis zu 100.000 Euro und an alle anderen Personen bis zu 20.000 Euro. Gerade wenn Ihre Immobilie noch mit Schulden belastet ist, sollten Sie lieber von einer Schenkung absehen. Denn der Beschenkte übernimmt auch automatisch die Schulden. Ein Erbe könnte nach Ihrem Tod noch ausgeschlagen werden, falls die Lasten zu hoch sind.

Entscheiden sich Eigentümer dazu eine Immobilie weiterhin selbst zu nutzen, nachdem sie sie schon verschenkt haben, können sie sich ein Wohnrecht sichern. Dieses Wohnrecht kann dann bis zu ihrem Ableben gelten. Der ursprüngliche Immobilieneigentümer sollte in dem Schenkungsvertrag auch unbedingt das Rückfallrecht festhalten. So drohen bei unerwarteten Vorkommnissen keine gravierenden Folgen. Die Vereinbarung in der Rückfallklausel kann vorsehen, dass das Eigentum in bestimmten Fällen wieder zurückgeht. Das kann hilfreich sein, wenn der Beschenkte vor dem Schenker stirbt, er Insolvenz anmelden muss oder geschäftsunfähig wird.

Sie möchten Ihre Immobilie verschenken und vorher wissen, ob sich das lohnt? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

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Immobilien richtig instand halten

Auf die Erfüllung des Traums vom eigenen Haus haben viele Eigentümer lange hingearbeitet. Gerade dem Thema Instandhaltung sollten Immobilienbesitzer deswegen viel Aufmerksamkeit schenken. Denn dann gelingt es auch, den Wert des liebgewonnenen Zuhauses lange zu erhalten. Schließlich soll die eigene Immobilie auch eine gute Altersvorsorge sein. Deshalb verraten wir Ihnen, was Sie unbedingt über das Thema Instandhaltung wissen sollten.

Bei der fachgerechten Instandhaltung einer Immobilie steht nicht nur im Mittelpunkt, den Wohnwert dieser zu erhalten. Es ist auch vor allem der Verkehrswert, der durch eine mangelnde Instandhaltung abnimmt. Verschleiß und Abnutzung machen sich in Bezug auf den Wert einer Immobilie negativ bemerkbar. Reparaturen sollten niemals aufgeschoben werden. Hierdurch gehen Hauseigentümer nur das Risiko ein, später einmal mit noch höheren Kosten für die Beseitigung der Schäden konfrontiert zu werden. Bei einem undichten Dach kann es passieren, dass Feuchtigkeit in die Dämmung eindringt. Das führt dann häufig zu Schimmelbildung und zu mangelnder Isolierung. Ebenso kann ein Riss in der Fassade zu größeren Schäden führen, wenn er nicht ausgebessert wird. Beim nächsten Frost kann er nämlich aufplatzen und es kommt nur zu einer Vergrößerung.

Eigentümer sollten Inspektionen an ihrer Immobilie alle zwei bis drei Jahre angehen. Alle fünf bis zehn Jahre sollte auch ein Fachmann für die Inspektion beauftragt werden. Denn nur dieser erkennt auch Schäden, die für Laien nicht gleich wahrzunehmen sind. Technische Anlagen sollten sogar in kürzeren Abständen von einem Fachmann untersucht werden. Hausbesitzer sollten stets eine ausreichende Rücklage für Instandhaltung und Inspektionen haben. Wer Rücklagen bildet ist hier klar im Vorteil. Denn die Kosten für Schadensbeseitigungen fallen ohnehin irgendwann an. Je nach Baujahr sollten zwischen 7 und 12 Euro pro Quadratmeter und Jahr zurückgelegt werden. Der Wert bemisst sich nach dem Alter der Immobilie. Die Instandhaltungskosten für eine ältere Immobilie sind dabei wesentlich höher als die für Instandhaltungskosten für einen Neubau.

Einen Teil der Kosten für die Instandhaltung des Eigenheims können Eigentümer über die Steuer wieder zurückerlangen. Hierzulande ist es möglich, alle Ausgaben, die dem ordnungsgemäßen Erhalt einer Immobilie dienen von der Steuer abzusetzen. Diese Kosten werden als sogenannte Erhaltungsaufwendungskosten bezeichnet und geltend gemacht. Dabei werden 20 Prozent der Instandhaltungskosten mit einer Höhe bis 6.000 Euro berücksichtigt. So sind Steuerersparnisse von bis zu 1.200 Euro im Jahr möglich. Es kommt aber lediglich zu einer Berücksichtigung der Arbeits- und Fahrtkosten, nicht der Materialkosten. Absetzbar sind unter anderem Kosten für Dacherneuerungen, Fassadensanierungen, Wärmeschutzmaßnahmen, die Installation energieeffizienter Anlagen, Heizungserneuerungen und Badsanierungen.

Möchten Sie wissen, wie sich Instandhaltungsmaßnahmen auf den Wert Ihrer Immobilie auswirken? Kontaktieren Sie uns jetzt. Wir beraten Sie gerne.

 

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Verkehrssicherungspflicht – Darauf müssen Eigentümer achten

Auf dem Spielplatz ist die Hängebrücke gerissen, beim Sturm ist ein Ast abgeknickt oder eine Ziegel hat sich vom Dach gelöst. Immer wieder kommt es vor, dass Mieter oder Passanten auf solche Weise zu Schaden kommen. Haften müssen in solchen Fällen Eigentümer, Vermieter oder Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG). Wer seiner Verkehrssicherungspflicht nachkommt, kann solche Situationen vermeiden.

Wann Eigentümer haften

Immobilieneigentümer, Vermieter und WEGs sind rechtlich dazu verpflichtet, Gefahren, die von einem Grundstück ausgehen können, von Dritten abzuwenden. Das heißt, sie sind dafür verantwortlich, dass niemand zu Schaden kommt, der an der Immobilie vorbeiläuft, das Grundstück betritt oder als Mieter oder als Besucher die Immobilie nutzt. Kommt ein Bewohner, Besucher oder Passant zu Schaden, muss der Eigentümer nachweisen, dass er seiner Verkehrssicherungspflicht nachgekommen ist. Ist das der Fall, so haftet er für den entstanden Schaden nicht.

Vielfältige Gefahrenquellen

Vielen Eigentümern und WEGs ist nicht bewusst, wie viele Gefahrenquellen es auf ihrem eigenen Grundstück gibt und wie sie dieses schützen. Denn hier geht es nicht nur um Schnee oder Glatteis. Zu sichern sind unter anderem Gehwege, Dachkonstruktionen, Fassaden, Balkone, Bäume, Beleuchtung, Gas- und Feuerungsanlagen, Wasserstellen, Spiel- und Müllplätze. Viele Gefahrenquellen können durch regelmäßige Wartung eingedämmt werden.

Eigentümer müssen bei der Sicherung ihrer Immobilie die gesetzlichen Vorgaben beachten. Beispielsweise die örtliche Straßenreinigungssatzung, die Richtlinie zu Feuerstätten, die Aufzugsverordnung oder die Trinkwasserverordnung sind wichtige Rechtsgrundlagen. Darüber hinaus finden Eigentümer weitere Informationen beim Deutschen Institut für Normung darüber, worauf sie bei ihrer Sicherungspflicht achten müssen.

Verkehrssicherungspflichten delegieren

Eigentümer und WEGs können die Verkehrssicherungspflicht auch zu einem gewissen Teil delegieren. Hausmeister, Wartungsunternehmen oder Streudienste können beispielsweise damit beauftragt werden. Komplett freigestellt werden, können Eigentümer aus rechtlicher Sicht jedoch nicht. Das betrifft auch Versicherungen. Denn werden die Verkehrssicherungspflichten grob vernachlässigt, treten Versicherungen nicht für den entstandenen Schaden ein. Ebenso ist es ein Irrglaube, dass das Aufstellen eines Schildes mit der Aufschrift „Auf eigene Gefahr“ Eigentümer grundsätzlich aus der Verantwortung entlässt. Wer bei der Verkehrssicherungspflicht auf der sicheren Seite sein möchte, sollte sich deshalb professionell beraten lassen.

Sind Sie unsicher, ob Sie Ihrer Verkehrssicherungs- und Betreiberpflicht vollständig nachgekommen sind? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

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Warum ist eine Immobilienbewertung so wichtig?

Immobilienbewertung

„Wieviel ist meine Immobilie wert?“ Diese Frage haben sich sicher viele Eigentümer irgendwann schon mal gestellt. Für den Laien aber ist eine reale Einschätzung kaum möglich. Nur wer den wirklichen Wert seiner Immobilie kennt, kann mit einem realistischen Kaufpreis an den Markt gehen. Ist der Kaufpreis zu hoch, wird die Immobilie schnell zum Ladenhüter. Setzen Eigentümer den Kaufpreis zu niedrig an, verlieren sie Vermögen.

Natürlich können sich Eigentümer auch selbst einen Überblick über den regionalen Immobilienmarkt verschaffen, die Quadratmeter und den Zustand seiner Immobilie selbst einschätzen. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass Eigentümer ihre Immobilien eher subjektiv einschätzen. Dies hat oft mit den eigenen Erlebnissen und emotionalen Bindungen an die Immobilie zu tun. In diesen Fehleinschätzungen verbirgt sich allerdings eine gemeine Falle.

Setzt der Verkäufer den Preis zu hoch an, kann er auf mangelndes Interesse treffen. Setzt er den Preis zu niedrig an, dann stellen die Interessenten den Zustand der Immobilie in Frage und erklären diese schnell zu einer Problemimmobilie.

Ein Profi-Makler hilft Ihnen dabei diese Fehler zu vermeiden. Mit Hilfe des Vergleichswertverfahrens, Sachwertverfahrens oder Ertragswertverfahrens, ermittelt er einen marktgerechten Wert der entsprechenden Immobilie.

Dabei spielen auch andere Kriterien eine wichtige Rolle. Ganz oben steht dabei die Lage der Immobilie. Handelt es sich nämlich um eine gute Handelslage, ist die Immobilie um einiges mehr Wert. Nicht nur sind die Immobilienpreise von Stadt zu Stadt und Region zu Region unterschiedlich – so kostet ein Haus in München mit 150 Quadratmetern wesentlich mehr als in Berlin. Auch die Lage innerhalb einer Stadt ist entscheidend. Die durchschnittlichen Quadratmeterpreise schwanken von Stadtteil zu Stadtteil und teilweise auch innerhalb eines Viertels stark.

Auch die Ausstattung spielt eine wichtige Rolle. Unter die Ausstattung fallen alle Faktoren, welche die Immobilien selbst betreffen. So zum Beispiel die Quadratmeterzahl, die Raumaufteilung, gibt es Fußbodenheizung und natürlich das Baujahr. Solche „Kleinigkeiten“ lassen sich nur schwer mit den anderen Immobilienangeboten vergleichen.

Als drittes wäre nun noch die Umgebung zu nennen. Anders als bei der Lage, bezieht sich die Umgebung auf die direkte Wahrnehmung. Während der Lärm der Autobahn zwei Straßen weiter deutlich zu hören ist, ist er in Ihrer Immobilie vielleicht kaum mehr wahrnehmbar. Dafür ziehen bei unglücklichen Windverhältnissen möglicherweise die Dämpfe der nahegelegenen Fabrik direkt durch den Garten.

All dies sind Faktoren die Laien nur schwer selbst einschätzen können. Für lokale Profi-Makler sind Immobilienbewertungen das tägliche Geschäft. Sie kennen die aktuelle Lage am Markt und wissen welches Bewertungsverfahren für Ihre Immobilie die richtige ist.

Sie möchten wissen, wie viel Ihre Immobilie wert ist? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

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Zahl des Monats

693.000

 

693.000 Wohnungen warteten 2018 auf Ihre Fertigstellung. Das gab das Statistische Bundesamt (Destatis) in einer Pressemitteilung im Dezember 2019 bekannt. Der Neubau so vieler Wohnungen ist genehmigt und konnte noch nicht fertiggestellt werden. Damit hat sich der Wert seit 2008 mehr als verdoppelt. Damals waren es rund 320.000 Wohnungen.

Zum Baustau trägt laut Statistischem Bundesamt die steigende Nachfrage bei. Immobilienunternehmen, Politik und Bauverwaltungen versuchen der gestiegenen Nachfrage hinterherzukommen. Seit 2009 haben sich die Baugenehmigungen von etwa 178.000 auf fast 347.000 im Jahr 2018 nahezu verdoppelt. Allerdings war 2015 der Höhepunkt mit 375.000 Baugenehmigungen erreicht. Seitdem ist die Zahl rückläufig.

 

 

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So heizen Sie im Winter richtig!

In Ihrem Zuhause soll es richtig schön warm sein, weil es draußen eisig kalt geworden ist? Wenn die Jahresabrechnung für die Heizung kommt, folgt der Schock über die hohen Kosten. Denn Heizen verbraucht ganze 70 Prozent des gesamten Energieverbrauchs im Haushalt. Es ist jedoch ganz einfach mit ein paar Tipps die Heizkosten niedrig zu halten und dabei gleichzeitig der Umwelt etwas Gutes zu tun.  

Eine moderne Lösung zur Reduzierung der Heizkosten stellen intelligente Thermostate dar. Sie führen zu der Regelung des Heizwasserdurchsatzes. So wird mehr Wasser durchgelassen, wenn die Außentemperatur sinkt und es wird mehr Wärme in den Raum hineingegeben. Durch neuwertige Thermostate ist es möglich direkt einzustellen, welche Temperatur zu welcher Uhrzeit in den Räumen vorherrschen soll. Das Verwenden von Thermostaten ist mit einem hohen Komfort und großen Vorteilen verbunden.  Es kann festgelegt werden, dass in den Abendstunden Energie eingespart wird, während es morgens mit dem Aufstehen im Badezimmer schon warm ist. Thermostate lassen sich zusätzlich ganz bequem über eine App bedienen. Heutzutage existieren sogar Thermostate, die den Wetterbericht hinzuziehen, um die richtige Temperatureinstellungen vorzunehmen.

Auch durch Sanierungsmaßnahmen gelingt es die Heizkosten eines Hauses zu reduzieren. Ein alter Heizungskessel, der über 15 Jahre in Betrieb ist, verbraucht deutlich mehr Energie als ein neuwertiger. Dies lässt sich durch die alte Technik erklären, die natürlich hinter der neuen Technik zurückliegt. Mit einem neuem Heizungskessel können im Vergleich zu einem alten Kessel Ersparnisse von bis zu 30 Prozent verzeichnet werden. Ebenso können Modernisierungen an Fenstern und Türen dazu beitragen, den Energieverbrauch in einer Immobilie niedrig zu halten. Diese verspröden nämlich im Laufe der Jahre immer mehr. Hierdurch kann Außenluft unkontrolliert einströmen. Es ist immer ratsam die alten Dichtungen durch neue Dichtungen auszutauschen. Idealerweise wird noch eine Isolierung am unbeheizten Dachboden vorgenommen. Ein Raum, der beheizt ist, kann seine Wärme nämlich an obere, nichtbeheizte Räume verlieren. Das betrifft auch Kellerräume. Damit es nicht zum Verlust der Wärme an den Keller kommt, sollte die Kellerdecke mit Dämmplatten versehen werden.

Richtiges Heizen ist vor allem bewusstes Heizen. Dafür ist es wichtig, dass man die Räume auch nicht überheizt. Viel besser ist es nur auf 20 Grad zu heizen. Im Schlafzimmer sollten sogar nur Temperaturen zwischen 17 und 18 Grad vorherrschen, damit auch für einen guten Schlaf gesorgt ist. Es ist nicht nötig, dass Sie zuhause frieren. Das übermäßige Heizen ist aber häufig gerade der Grund, warum man friert. Wenn die Räume überheizt sind, führt das dazu, dass der Körper sich den Temperaturen anpasst und nicht registriert, dass es zu warm ist.

Weiterhin ist darauf zu achten die Heizkörper nicht zu verdecken und Rollläden während der Schlafenszeit runter zu fahren. So kann der Wärmeverlust über Nacht verhindert werden. Wer keine Rollläden besitzt, sollte in Erwägung ziehen diese zu beschaffen. Anstatt das Fenster permanent zu kippen, ist Stoßlüften natürlich sinnvoller.

Schließlich wird durch das richtige Heizen und Lüften auch verhindert, dass sich Schimmel in den Räumen bildet. Deswegen sollte niemals aufs Heizen und Lüften verzichtet werden. Wer glaubt hier Kosten sparen zu können, muss im Zweifelsfall noch höhere Kosten tragen, wenn es zur Schimmelbeseitigung kommen sollte.

Möchten Sie wissen, ob sich die energetische Sanierung oder der Austausch Ihrer Heizungsanlage vor dem Hausverkauf lohnt? Kontaktieren Sie uns jetzt. Wir beraten Sie gerne.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

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Zahl des Monats

55%

 

Für den Job hat bereits mehr als jeder Zweite schon mal das Zuhause gewechselt. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie der Online-Jobplattform Stepstone von rund 24.000 Fach- und Führungskräften in Deutschland im vergangenen Jahr. Einen berufsbedingten Umzug haben 25 Prozent auf sich genommen. Zweimal sind 14 Prozent der Befragten für den Job umgezogen. Und immer noch 16 Prozent haben sich öfter als zweimal wegen eines neuen Jobs ein neues Zuhause gesucht.

Dabei zogen die meisten nicht nur in die nächstgelegene Stadt. Zwischen 301 bis 1.000 Kilometer war für 34 Prozent der Befragten das neue Zuhause vom alten entfernt. 28 Prozent sind zwischen 101 und 300 Kilometer für den neuen Job umgezogen. Bis zu 100 Kilometer entfernt lag für 13 Prozent das neue Zuhause vom alten. 16 Prozent waren bereit maximal 50 Kilometer für den neuen Job umzuziehen. Aber 8 Prozent waren dagegen bereit, sich für den neuen Job ein Zuhause in mehr als 1.000 Kilometer Entfernung zu suchen.

 

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Diese Neuerungen bringt das Klimapaket für Hauseigentümer

Das Klimapaket ist im November durch Bundestag und Bundesrat gegangen und wird in seinen wesentlichen Punkten bald umgesetzt werden. Das Ziel des Klimapakets besteht darin, den CO2-Ausstoß einzugrenzen. Auf diese Weise soll das Klima zukünftig geschont werden. Auch das Wohnen und das Bauen sollen durch die neuen Regelungen klimaschonender werden.

In Deutschland haben Gebäude einen hohen Beitrag am CO2-Austoß. Sie machen ganze 14 Prozent der Gesamtemission aus. Somit fallen 26 Prozent der gesamten Energie hierzulande auf Heizung und Warmwasser. Diese Werte sollen zukünftig reduziert werden. Das soll durch neue Regelungen zu Heizungen, Sanierungen und Energiepreisen ermöglicht werden. Der Anteil am gesamten CO2-Ausstoß durch den Gebäudesektor betrug 2017 noch 132 Tonnen. Bis zum Jahr 2030 soll dieser Wert auf 70 Tonnen reduziert werden. Die ersten Veränderungen für die Bundesbürger sollen in diesem Jahr in Kraft treten.

Viele Sanierungsmaßnahmen sollen künftig durch Förderungen attraktiv gemacht werden. Dazu zählen der Austausch von alten Fenstern gegen Wärmeschutzfenster, aber auch die Dämmung von Dächern und Außenwänden. Hauseigentümer sollen von Steuererleichterungen profitieren. Sie sollen für alle Steuerklassen gelten. Hauseigentümern soll über drei Jahre verteilt die Steuerschuld um 20 Prozent der Ausgaben für die Sanierung erlassen werden. Es soll auch eine Förderung durch die KfW möglich sein. Die bestehenden KfW-Förderprogrammen sollen um zehn Prozent erhöht werden.

Das Einbauen von Ölheizungen soll für Neubauten nicht mehr möglich sein. Das gilt insbesondere dann, wenn für ein Gebäude grundsätzlich auch eine klimafreundlichere Wärmeerzeugung durchführbar ist. Heizungen, die älter als 30 Jahre sind, müssen ausgetauscht werden. Für den Heizungsaustausch sollen Hauseigentümer bezuschusst werden. Hierdurch soll ein Anreiz geschaffen werden, alte Gas- und Ölheizungen gegen klimafreundlichere Anlagen zu ersetzen oder gleich erneuerbare Energie zu verwenden.  Eine Austauschprämie, die eine 40-prozentige Förderung beinhaltet, soll hier Anreize schaffen. Weiterhin sollen für den Heizungsaustausch Leasingprogramme gefördert werden. Das soll es auch für Haushalte mit geringem Einkommen ermöglichen, eine klimafreundlichere Variante zu wählen. Auch der Umstieg auf effiziente hybride Gasheizungen soll in den Fällen gefördert werden, wo kein Austausch auf erneuerbare Energien möglich ist. Hybride Gasheizungen nutzen anteilig erneuerbare Energien. Je nach Fall, lohnt es sich für Hausbesitzer auf klimafreundliche Heizquellen umzusteigen. Wird für die alte Ölheizung eine teure Reparatur fällig, wie ein neuer Tank oder ein Brenneraustausch, kann sich der Austausch finanziell rechnen.

Schließlich wird es zu einer Erhöhung der Heizöl- und Erdgaspreise kommen. Der Preisanstieg für Heizöl durch die CO2-Bepreisung wird 2030 rund 30 Prozent betragen. Für Erdgas wird der Preisanstieg 2030 bei 20 Prozent liegen. Es soll aber zu einer Senkung der Strompreiszulage für den Ausbau erneuerbarer Energien kommen. Hierdurch kann es in den Haushalten aber nur zu geringen Ersparnissen kommen. Weiterhin sind in Zukunft Energieberatungen für Wohngebäude vorgesehen. Das soll immer dann der Fall sein, wenn eine Immobilie ihren Eigentümer wechselt. Dann ist eine Beratung obligatorisch. Die Kosten hierfür werden von den geplanten Förderungen getragen.

Sie wollen wissen, wie sich eine klimafreundliche Sanierung auf den Verkaufspreis Ihrer Immobilie auswirken könnte? Kontaktieren Sie uns jetzt! Wir beraten Sie gern.

 

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Warum der Makleralleinauftrag

Makleralleinauftrag

Wer seine Immobilie verkaufen möchte, hat es meist eilig und spielt mit dem Gedanken mehrere Makler gleichzeitig zu engagieren, damit der Verkauf schneller voran geht. Doch das ist nicht immer die beste Lösung. Viele Makler für ein Objekt, sorgen für Unsicherheit, Verzögerung und höhere Kosten.

Viele Verkäufer stellen sich vor, dass eine Immobilie durch mehrere Makler eine höhere Reichweite erhält. Aber mehrere Makler zu haben, bedeutet auch Unsicherheit bei den Interessenten. Oftmals fragen sie sich warum ein Objekt mehrere Makler benötigt und vermuten, dass mit der Immobilie etwas nicht stimmt. Das ist nicht die beste Ausgangsbasis für einen Immobilienverkauf.

Dem können Eigentümer mit Hilfe eines Makleralleinauftrages vorbeugen. Bei diesem Auftrag wird der Verkauf der Immobilie auf nur einen Makler beschränkt. Eine Lösung, die eindeutige Vorteile mit sich bringt und das von Anfang an.

Viele Makler bringen viele Ansprechpartner mit sich. Das ist nicht nur für die Interessenten, sondern auch für die Eigentümer auf Dauer verwirrend. Dann den Durchblick zu behalten ist schwierig. Beim Makleralleinauftrag wird die Anzahl der Ansprechpartner auf nur einen begrenzt. Dieser hat dann den gesamten Überblick und kann im Voraus entscheiden für welchen Interessenten die Immobilie geeignet ist.

Wird der Auftrag an mehrere Makler vergeben, ist es möglich, dass diese nicht ihre vollständige Expertise einsetzen, da die Gefahr besteht, dass die Immobilie anderweitig verkauft wird. Bei einem Alleinauftrag können die Verkäufer sicher sein, dass der Makler seine Expertise passend und umfangreich einsetzt und den größtmöglichen Aufwand betreibt, um die Immobilie zu verkaufen.

Auch beim Thema Kosten lohnt sich der Makleralleinauftrag. Beauftragen Sie mehrere Makler mit unterschiedlichen Provisionen, können Sie nicht abschätzen, wie hoch die tatsächlichen Kosten für den Verkauf sein werden. In seltenen Fällen kann es durch die Unübersichtlichkeit auch noch nach dem Verkauf der Immobilie zu unerwarteten Provisionsforderungen der anderen Makler kommen.  Dementsprechend sind die finalen Kosten für den Verkäufer nicht so einfach kalkulierbar. Bei einem Makleralleinauftrag können die Kosten bereits bei Vertragsabschluss berechnet werden. So sind Immobilienverkäufer bestens vorbereitet.

Die Dauer des Verkaufes ist ebenfalls bereits vorher kalkulierbar, denn der Makleralleinauftrag wird auf eine bestimmte Laufzeit geschlossen. Meist beträgt diese zwischen 3 und 8 Monaten. Innerhalb dieser Zeit muss der Makler einen passenden Käufer für die Immobilie gefunden haben. Je nachdem ob sich Eigentümer für einen einfachen oder einen qualifizierten Auftrag entscheiden, steht es ihnen frei, ihre Immobilie auch selbst noch verkaufen zu können.

Sie möchten wissen, warum sich der Immobilienverkauf mit Makler lohnt? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

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Welche Versicherungen brauche ich als Hausbesitzer?

Wer sich den Traum von den eigenen vier Wänden erfüllt hat, möchte ungern das Risiko eingehen, eventuelle Schäden am liebgewonnenen Zuhause aus finanziellen Gründen nicht beseitigen zu können. Außerdem kann es neben Sach- und Vermögensschäden auch zu Personenschäden kommen. Eigentümer einer Immobilie haben keine Pflicht eine Versicherung abzuschließen. Trotzdem sind Basisabsicherungen ratsam, um nicht vielleicht eines Tages vor unlösbaren Problemen zu stehen.

In der Regel sollte eine Versicherung für Fälle abgeschlossen werden, in denen die Schadensbeseitigung auf keinen Fall vom Hauseigentümer allein gestemmt werden kann. In der Regel gibt es drei Versicherungen, die grundsätzlich sinnvoll sind für Immobilieneigentümer, deren Immobilie schon erbaut ist.

Die Wohngebäudeversicherung ist ein Muss für jeden Hausbesitzer. Sie bietet den Versicherungsschutz für Schäden, die durch Sturm, Hagel, Feuer oder Leitungswasser an Ihrer Immobilie entstehen. Egal ob es sich um einen Dachschaden nach einem kräftigen Unwetter oder um Wasserschäden nach einem Rohrbruch handelt, kommt die Versicherung für Wiederaufbau und Reparaturen auf. Häufig wird in den Tarifen für Wohngebäudeversicherungen eine Entschädigung bei grob fahrlässigem Verhalten ausgeschlossen oder es wird eine geringere Summe gezahlt. Hauseigentümer sollten bedenken, dass ein solcher Fall aber schnell eintreten kann. Eine nicht gelöschte Kerze oder eine vergessene Herdplatte können schon manchmal zu einem Brand mit katastrophalen Folgen führen. Deswegen sollten sich Eigentümer unbedingt für einen Tarif entscheiden, der auch für grobe Fahrlässigkeit aufkommt. Wenn sich Ihre Immobilie beispielweise in der Nähe eines Flusses befindet, sollten Sie sich auch gegen Schäden wie eine Überschwemmung absichern. Die Wohngebäudeversicherung lässt sich um eine Versicherung gegen solche Elementarschäden erweitern.

Eine weitere Versicherung, die in vielen Fällen sinnvoll für Hauseigentümer ist, ist die Hausratsversicherung. Hier muss aber die ganz individuelle Situation berücksichtigt werden. Maßgeblich dafür ist, wie teuer der Besitz in Ihrem Haus ist. Sie sollten bevor Sie eine solche Versicherung abschließen einmal überschlagen, wieviel Sie die Neuanschaffung Ihrer Haushaltsgegenstände kosten würde. Könnten sie die finanziellen Mittel aufbringen, um Möbel, Geräte oder andere Gegenstände neu zu erwerben, wenn Sie diese durch einen Brand oder durch einen Einbruch verlieren würden? Gerade wenn Sie sehr viel Geld in exklusive Möbel und neuste technische Geräte investiert haben, kann eine Hausratversicherung ratsam sein und wird sich im Schadensfall rentieren.

Schließlich können auch Dritte durch Ihre Immobilie zu Schaden kommen. Als Eigentümer haben Sie die Verpflichtung, dafür Sorge zu tragen, dass von Ihrem Besitz keine Gefahr für andere Personen und deren Eigentum ausgeht. Ein Baum, der aufs Nachbarschaftsgrundstück fällt, kann einen Schaden verursachen, für den Sie aufkommen müssen. Ebenso müssen Sie haften, wenn ein Spaziergänger auf dem nicht gestreuten Gehweg vor Ihrem Haus ausrutscht und dabei Verletzungen erleidet. Besitzen Sie aber bereits eine private Haftpflicht und bewohnen Ihre Immobilie selbst, dann können Sie auf die Grundbesitzerhaftpflicht verzichten. Denn bei einer privaten Haftpflicht sind bereits die Kosten für die Schädigung Dritter eingeschlossen.

Sie sind sich nicht sicher, ob Ihre Immobilie mit großen Risiken verbunden ist? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gerne.

 

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So funktioniert das Bieterverfahren

Das Bieterverfahren kann alternativ zum klassischen Immobilienverkauf durchgeführt werden. In einigen Fällen kann mit diesem Verfahren sogar ein höherer Preis erzielt werden als mit der herkömmlichen Methode. Ob es sich lohnt ein Bieterverfahren einzuleiten, sollte immer vom Einzelfall abhängig gemacht werden. Wir verraten Ihnen, wie sich dieses Verkaufsverfahren konkret gestaltet und was Sie als Immobilieneigentümer unbedingt beachten sollten. 

Viele Eigentümer stehen beim Verkauf ihrer Immobilie vor der schwierigen Entscheidung, welchen Preis sie denn eigentlich ansetzen sollten. Bei einem zu hohen Angebotspreis kann es dazu kommen, dass keine Interessenten gefunden werden. Wird der Preis zu niedrig angesetzt und es finden sich schnell Interessenten, wurde die Immobilie aber letztlich unter ihrem Wert verkauft. Das Bieterverfahren bietet die Möglichkeit, den Preis durch die Wettbewerbssituation nach oben zu treiben. Ähnlich wie bei einer Auktion geben Interessenten auch beim Bieterverfahren Gebote ab. In Absprache mit Ihrem Makler können Sie entscheiden, ob vorher ein Mindestpreis festgesetzt werden soll.

Zunächst einmal wird die Immobilie inseriert. Diese Aufgabe sollten Sie unbedingt einem Profi-Makler überlassen. Der wird nämlich das Exposé erstellen können, dass Ihre Immobilie ins beste Licht rückt und somit für möglichst viele Bieter attraktiv macht. Besichtigungen werden überwiegend als Sammelbesichtigungen durchgeführt. Innerhalb einer festgelegten Frist können Interessenten dann ein Gebot abgeben. Der Makler kann Interessenten sowohl persönlich, per E-Mail als auch über eine Online-Plattform bieten lassen. Interessenten können sich während der ganzen Frist darüber informieren, bei welchem Betrag das bislang höchste Gebot liegt. Hat der Makler alle Gebote ausgewertet, kann er den Höchstbietenden verständigen.

Die Durchführung eines Bieterverfahrens lohnt sich in manchen Situationen besonders. Es ist interessant für Immobilienverkäufer, die einen raschen Verkauf anstreben, weil sie die Geldsumme dringend benötigen. Für Immobilien, die bislang erfolglos zu verkaufen versucht worden sind. Für Immobilien, deren Bewertung schwierig ist, weil sie zwar eine gute Lage haben, aber ansonsten stark sanierungsbedürftig sind. Für Immobilien, die eine hohe Nachfrage haben könnten und deren Verkaufspreis durch das Bieterverfahren noch mehr in die Höhegetrieben werden kann.

Das Bieterverfahren unterscheidet sich von einer gewöhnlichen Auktion in vielerlei Hinsicht. Das Höchstgebot ist hier rechtlich nicht bindend. Sie können also, müssen aber nicht das Höchstangebot annehmen. Sie können sogar ein niedrigeres Angebot aussuchen, wenn Ihnen die Interessenten lieber sind. Ebenso ist auch niemand nach seinem Gebot dazu verpflichtet, Ihre Immobilie auch tatsächlich zu kaufen.

Ein Profi-Makler kann Sie während des Bieterverfahrens mit seiner Expertise unterstützen. Er wird Ihre Immobilie webewirksam präsentieren und dadurch genug Bieter auf diese aufmerksam machen. Makler können zudem von ihren Kundenkarteien profitieren.

Möchten Sie wissen, ob sich das Bieterverfahren bei Ihrer Immobilie lohnt? Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gern.

 

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Das Generationshaus – Ein Trend mit vielen Vorteilen

Sie haben schon ein Alter erreicht, in dem Sie keiner Erwerbstätigkeit mehr nachgehen und zuhause fällt Ihnen manchmal die Decke auf den Kopf? Sie würden gerne näher bei Ihren Kindern und Enkelkindern wohnen. Oder Sie sind einfach aufgeschlossen dafür auch im Alter mit jüngeren Genrationen unter einem Dach zu leben? Generationshäuser liegen voll im Trend und werden von Experten als Konzept der Zukunft angesehen.

In den meisten Genrerationshäusern sind es Familienangehörige, die sich die Immobilie teilen. Dennoch kommt es auch vor, dass Bekannte, Freunde oder ursprünglich fremde Menschen sich dafür entscheiden, ein gemeinsames Generationsprojekt unter einem Dach zu beginnen. Der überwiegende Teil der Mehrgenrationshäuser besteht aus klar von einander getrennten Wohnungen. So kann sich jede „Stammfamilie“ ihre eigene Privatsphäre erhalten. Aber dennoch entscheiden sich manche Bewohner der Genrationshäuser bewusst dafür, mehr gemeinsamen Wohnraum zu schaffen. Dann werden beispielsweise Garten, Küche und Wohnzimmer von allen geteilt.

Die Vorteile des Genrationshauses sind offensichtlich. Familienangehörige können auf diese Weise mehr Zeit für einander finden. Gerade darum entscheiden sich viele Menschen für diese Art des Wohnens. Weiterhin können sich die verschiedenen Generationen im Haus gegenseitig unterstützen und so eine große Hilfe bei der Alltagsbewältigung für einander darstellen. Enkelkinder können von den Großeltern betreut werden. Dafür können die Großeltern auch von den eigenen Kindern Mithilfe bekommen. Die Nähe zu jüngeren Personen ist dabei gerade für Senioren sehr belebend. Aber genauso gut profitieren die Jüngeren davon, von den Erfahrungen der Älteren zu lernen.

Senioren, die bereits den Grad der Pflegebedürftigkeit erreicht haben, können das Genrationshaus als vernünftige Alternative zum Pflegeheim nutzen. Durch die Unterstützung der Jüngeren, insbesondere der Familienmitglieder, kann der Einzug in ein Pflegeheim verhindert werden. So können sowohl eine größere Unabhängigkeit älterer Menschen erreicht werden als auch Kosten eingespart werden.

Allerdings sollte sich die Gestaltung des Generationshauses an die individuellen Bedürfnisse der Bewohner anpassen. Gerade Menschen, die unter anderen Menschen sein wollen, aber sich auch gerne ab und zu zurückziehen, brauchen genügend räumliche Distanz. Konflikte unter den Bewohnern werden natürlich auch nicht im Generationshaus ausbleiben. Bei ausreichender Willensbereitschaft aller Bewohner zur Konfliktlösung, sollten aber keine großen Schwierigkeiten auftreten. Differenzen auf Grund des Altersunterschiedes können zwar auftreten, aber sie können auch durch eine offene Kommunikation behoben werden. Und natürlich wird es ab und zu auch mal zu einer hohen Lautstärke im Generationshaus kommen. Denn da wo Kinder leben, da bleibt auch kein Lärm aus. Schließlich ist es bei dem Projekt des Genrationshauses unverzichtbar, dass die Bedürfnisse aller Bewohner gleich viel Berücksichtigung finden.

Überlegen Sie, ob Sie in ein Generationshaus ziehen wollen? Kontaktieren Sie uns! Wir helfen Ihnen dabei Ihre alte Immobilie zu verkaufen.

 

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Was 2020 auf Immobilienbesitzer zu kommt

Im neuen Jahr werden einige neue Gesetze für Immobilieneigentümer in Kraft treten. Dazu gehören die steuerliche Abschreibung bei der energetischen Sanierung, die neue Regelung zur Verteilung der Maklerprovision, die Einführung des Mietendeckels, die Grundsteuerreform sowie die Wohngeldreform. Wir erklären Ihnen, was die Neuerungen im Detail bedeuten.

Kosten für einzelne energetische Sanierungen können Immobilieneigentümer ab 2020 steuerlich absetzen. Diese Neuerung hat die Bundesregierung in ihrem Klimapaket im November 2019 beschlossen. Die Immobilie, an der energetische Sanierungen vorgenommen werden, muss mindestens zehn Jahre alt sein. Eine weitere Bedingung ist, dass die Immobilie auch vom Immobilieneigentümer selbst bewohnt werden muss. Werden Sanierungen vorgenommen, lassen sich 20 Prozent der Kosten absetzen. Die Absetzung erfolgt während einer Zeitspanne von drei Jahren. Insgesamt können pro Haushalt rund 40.000 Euro eingespart werden. Zu den förderfähigen Maßnahmen zählen der Austausch von Fenstern, Außentüren und Heizungsanlagen sowie die Wärmedämmung von Dachflächen und Wänden. Immobilieneigentümer können sich aber auch alternativ für eine Förderung durch die KfW entscheiden.

Haushalte mit geringem Einkommen werden 2020 von der Wohngeldreform profitieren. Diesen Haushalten wird im neuen Jahr mehr Wohngeld zustehen. Für Immobilieneigentümer steht das Wohngeld in Form eines Lastenzuschusses zur Verfügung.

Weiterhin wird es im neuen Jahr zu einer Neuregelung über die Grundsteuer von Hauseigentümern und Grundstückbesitzern kommen. Die Berechnung der Grundsteuer erfolgt zukünftig in Abhängigkeit vom Bodenwert und dem Mietpreis. Rund 36 Millionen Grundstücke müssen hierfür neu bewertet werden. Nach der Erwartung von Experten wird die Steuerlast für viele Immobilieneigentümer steigen.

In Berlin wird es 2020 die Umsetzung des Mietendeckels geben. Er gilt für alle Immobilien, die vor 2014 erbaut wurden. Vermietern solcher Immobilien ist es für fünf Jahre nicht mehr möglich die Mieten anzuheben. Zusätzlich soll es Mietobergrenzen geben. Diese richten sich nach Ausstattung und Baujahr der Immobilie. Wird die Obergrenze bereits jetzt um mehr als 20 Prozent überschritten, muss die Miete im kommenden Jahr vom Vermieter gesenkt werden.

Schließlich wird es 2020 zu einem Gesetz über die einheitliche Regelung der Maklerprovision kommen. Dieses soll verbindlich festlegen, welchen Anteil an der Maklerprovision der Verkäufer und welchen Anteil der Käufer zukünftig trägt. Gegenwärtig gibt es keine einheitlichen Regelungen. Die Maklerprovision wird derzeit von Region zu Region anders gehandhabt. Während sich in München Verkäufer und Käufer die Maklerprovision teilen, wird sie in Berlin noch vom Käufer übernommen. Gerade Käufer sollen von der neuen Regelung profitieren. Denn bislang sind sie es überwiegend, die die Maklerprovision übernehmen. Das gilt selbst dann, wenn der Makler vom Verkäufer bestellt wurde. Ab 2020 ist gesetzlich vorgegeben, dass Käufer bundesweit nur noch 50 Prozent der Maklergebühren zahlen.         

Sie möchten wissen, wie sich die Änderungen in 2020 auf den Wert Ihrer Immobilie auswirken? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gerne.

 

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Warum ich einen Makler brauche

Scheidung, Umzug oder auch gesundheitliche Umstände – die Gründe für den Verkauf einer Immobilie sind zahlreich. Der Verkauf des eigenen Heimes gehört dabei zu den schwierigsten Entscheidungen unseres Lebens. Dabei unterschätzen viele Eigentümer den Aufwand, der mit dem Verkauf auf sie zukommt. Er nimmt nicht nur sehr viel Zeit in Anspruch, sondern kann bei schlechter Vorbereitung einen hohen, finanziellen Verlust bedeuten.

Immobilienportale im Internet gibt es reichlich und sie alle vermitteln den Eindruck, der Verkauf einer Immobilie sei einfach und schnell. Einfach das Angebot einstellen und warten, bis sich der passende Käufer meldet. Doch ein Haus zu verkaufen ist etwas anderes, als sein altes Radio zu verkaufen. Dabei gilt es nicht, die Immobilie an den erstbesten Interessenten zu verkaufen, der den gewünschten Preis dafür zahlen möchte.

Allein die Einschätzung des Wertes einer Immobilie, bereitet vielen Eigentümern Kopfschmerzen. Es fehlt ganz einfach an Marktkenntnis. Woran soll ich mich bei der Preissetzung orientieren? Welche Faktoren sind ausschlaggebend? Als Ergebnis fordern die Eigentümer meist einen viel zu hohen Preis. Das kann nicht nur den Verkaufsprozess hinauszögern, sondern auch zu Geldeinbußen führen. Da die Immobilie zu lange zum Verkauf angeboten wird, werden Interessenten skeptisch und vermuten eine Problemimmobilie. Um sie dann irgendwann doch verkaufen zu können, muss der Preis oft erheblich gemindert werden.

Auch wenn es darum geht, das Angebot zu inserieren, müssen Verkäufer vorsichtig sein. Wenn zum Beispiel der Grundriss fehlt, oder die Fotos in schlechter Qualität sind, stoßen Eigentümer nicht auf das gewünschte Interesse. Wenn dann auch noch der Energieausweis fehlt, kann es sogar schnell rechtliche Probleme geben. Alle Dokumente sollten sorgfältig zusammengetragen werden. Als Laie können Sie hier schnell den Überblick verlieren.

Wer den Verkauf seiner Immobilie gut vorbereitet hat, der wird wahrscheinlich auch viele Interessenten haben. Aber das bedeutet, dass das Telefon pausenlos klingelt und das Postfach mit Anfragen überhäuft wird. Dabei den Überblick zu behalten und herauszufiltern welcher Bewerber ernsthaft an der Immobilie interessiert ist, ist dann schwierig. So besteht die Gefahr unnötige Besichtigungen mit Besichtigungstouristen durchzuführen oder stattdessen eine Traube an Fremden im eigenen Haus zu haben.

Haben Eigentümer am Ende ein paar ehrliche Interessenten gefunden, geht es in die Preisverhandlungen. Ohne Erfahrung lassen sich Eigentümer in solchen Situationen schnell verunsichern und herunterhandeln. Viele Käufer sind um Argumente nicht verlegen, um den Preis zu drücken. Am Ende verkaufen sie ihre Immobilie dann vermutlich unter Wert.

In jeder Phase dieses Prozesses sind Marktkenntnis und Erfahrung ausschlagegebend. Eigenschaften, die ein Profi-Makler mitbringt.

Sie haben keine Lust auf einen langen und komplizierten Verkaufsprozess? Wir beraten Sie gerne und stellen sicher, dass wir Ihre Interessen bestmöglich vertreten.

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