Neu bauen oder kaufen – Wo liegen die Vorteile?

Haus bauen oder kaufen?

Wenn sich die Lebensumstände ändern und ein Umzug geplant wird, stehen viele Eigenheimbesitzer vor der Frage, ob sie neu bauen oder eine gebrauchte Immobilie erwerben sollen. Vor allem, wenn die aktuell bewohnte Immobilie noch nicht abbezahlt wurde, ist das „Leben zwischen zwei Baustellen“ oft ein Balanceakt. Da ist es gut, einen erfahrenen Experten zur Seite zu haben, der Ihnen hilft, die Weichen richtig zu stellen.

Wer sich entscheidet zu bauen, baut meist seine Traumimmobilie. Dabei sind der Kreativität natürlich keine Grenzen gesetzt. Die größte Herausforderung beim Bauen ist allerdings die Bauzeit. Denn man muss dabei immer im Kopf haben: Wann muss ich aus dem alten Heim ausziehen? Wann ist alles zum Einzug bereit? Und wie überbrücke ich die Zwischenzeit?

Der Verkauf der alten Immobilie ist noch nicht abgewickelt, in die neue Baustelle muss aber sofort investiert werden, und es sind ständig Entscheidungen zu treffen. In dieser Situation – mit einem Bein im alten, mit dem anderen im neuen Eigenheim – gerät man leicht ins Straucheln. Man sollte sich unbedingt gut beraten und von einem Immobilienprofi unter die Arme greifen lassen. Dieser findet nämlich nicht nur einen Käufer für die Bestandsimmobilie, er kann dank seiner Erfahrung auch verhandeln, dass der Auszug erst dann stattfindet, wenn der Einzug in die neue Immobilie gesichert ist.

Trotzdem ist das Bauen immer komplizierter als der Umzug in eine bereits gebaute Immobilie. In Anbetracht des derzeit recht hohen Baukostenniveaus ist eine Gebrauchtimmobilie in vergleichbarer Lage, Ausstattung und Größe meistens günstiger als ein Neubau. Weitere Vorteile eines Umzugs in eine Gebrauchtimmobilie liegen auf der Hand: mit dem Abschluss des Kaufvertrags ist auch die Terminsicherheit gegeben, wann der neue Eigentümer einziehen kann. Das schafft mehr Zeit, um in Ruhe einen Käufer für das bestehende Heim zu finden. Auch das Ablösen einer eventuell noch vorhandenen Hypothek lässt sich dann leichter arrangieren.

Allerdings empfiehlt es sich auch bei einer Gebrauchtimmobilie dringend, einen Immobilienprofi hinzuzuziehen. Dieser kann sowohl die alte als auch die neue Immobilie bewerten und beide Transaktionen begleiten. Insbesondere beim Verkauf der alten Immobilie gilt es, nichts zu überhasten, sondern gründlich und professionell vorzugehen. Das wird in aller Regel nur mit Hilfe eines Maklers gelingen, denn wer in einer Veränderungssituation steckt, möchte nicht auch noch von Massenbesichtigungen überrollt werden und mit Käufern um Preise feilschen. Auch die Vertragsgestaltung sollte nicht nur einem Notar überlassen, sondern auch von einem lokalen Marktexperten begleitet werden, der die Situation des Auftraggebers viel besser erfassen kann.

Sowohl Bauen als auch Kaufen – beides erfordert ein hohes Maß an Organisation. Und welche Entscheidung für Sie die richtige ist, hängt von vielen Faktoren ab.

Sind Sie unsicher, ob Sie eine Immobilie kaufen oder neu bauen möchten? Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gern.

 

Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Neubau_(Bauwesen)

https://de.wikipedia.org/wiki/Immobilie

https://de.wikipedia.org/wiki/Makler

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Checkliste Hausverkauf

Checkliste Hausverkauf

Wer seine Immobilie in optimaler Zeit und zum optimalen Preis verkaufen will, muss an vieles denken. Nicht nur die Unterlagen sind wichtig, auch die Vorbereitungen zum Immobilienverkauf sind nicht zu unterschätzen. Damit Sie bei diesen Vorbereitungen den Überblick behalten, haben wir hier eine Checkliste für Sie zusammengestellt.

Fragen vor dem Verkauf

  • Ist jetzt der richtige Zeitpunkt für den Verkauf meiner Immobilie?
  • Wie viel ist meine Immobilie wert?
  • Welchen Verkaufspreis möchte ich erzielen?
  • Wie lang darf der Verkauf meiner Immobilie maximal dauern?
  • Welche Steuern kommen beim Immobilienverkauf auf mich zu?

Unterlagen

  • Liegt ein Energieausweis vor oder muss er beantragt werden?
  • Grundbuchauszug
  • Aktuelle Mieterliste
  • Salden-/Kautionsliste
  • Gebäudeversicherung
  • Betriebskostenabrechnungen der letzten zwei Jahre
  • Grundrisse
  • Nachweise Renovierungsmaßnahmen
  • Wohnflächenberechnung
  • Welche Unterlagen sind zusätzlich nötig und wo bekomme ich sie?

Immobilie vorbereiten

  • Immobilie für den Verkauf vorbereiten
  • Schönheitsreparaturen durchführen
  • Professionelle Fotos der Immobilie machen

Vermarktung

  • Mit welchem Angebotspreis gehe ich an den Markt?
  • Wer ist die Zielgruppe für meine Immobilie?
  • Wo und wie erreiche ich meine Zielgruppe?
  • Wie hoch ist der Zeitaufwand zur Vermarktung meiner Immobilie?
  • Habe ich die Zeit zur Vermarktung meiner Immobilie?
  • Welche Kosten kommen für die Vermarktung auf mich zu?
  • Professionelles Exposé erstellen
  • Wie erhalten Interessenten ein Exposé?
  • Besichtigungstermine mit Interessenten vereinbaren
  • Besichtigungstermine mit Interessenten durchführen
  • Habe ich an Werktagen Zeit, Besichtigungen durchzuführen?
  • Worauf muss ich bei der Besichtigung achten?
  • Wie gehe ich mit Interessenten um?
  • Worüber muss ich Interessenten informieren? Gibt es Mängel?
  • Welche Fragen könnten Interessenten stellen?
  • Interessentenmanagement
  • Wie hole ich Kaufangebote ein?
  • Wie verhandle ich mit Interessenten?
  • Wie erziele ich meinen Verkaufspreis?
  • Wie wähle ich den Käufer aus?
  • Bonitätsprüfung, ob der Interessent den Kaufpreis zahlen kann
  • Wann erteile ich den anderen Interessenten Absagen?

Abwicklung Verkauf

  • Wer wählt den Notar aus?
  • Was gehört in den Kaufvertrag?
  • Gibt es rechtliche Risiken?
  • Wie wird der Kaufpreis gezahlt? Direktüberweisung oder Notaranderkonto?
  • Wann und wie wird die Immobilie übergeben?
  • Was gehört ins Übergabeprotokoll?

Suchen Sie Unterstützung bei der Vorbereitung Ihres Immobilienverkaufs? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Immobilie

https://de.wikipedia.org/wiki/Immobilienrecht_(Deutschland)

https://de.wikipedia.org/wiki/Immobilienmakler

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Die häufigsten Fehler beim Immobilienverkauf

Fehler beim Immobilienverkauf

Sein Haus zu verkaufen scheint heute einfacher als jemals zuvor. Bekannte Onlineportale bieten nicht nur eine öffentliche Plattform für jeden Verkäufer, sondern haben auch noch Funktionen übernommen, die früher ausschließlich einem Makler vorbehalten waren. Allerdings führt der Verzicht auf die Unterstützung eines Profis sehr oft zu unbefriedigenden Ergebnissen. Nachfolgend ein kurzer Überblick über die häufigsten Fehler beim privaten Immobilienverkauf.

Fehlende Geduld

Wenn Sie Ihre Immobilie privat veräußern möchten, kommt eine Menge Arbeit auf Sie zu. Bewertung der Immobilie, Beschaffung aller relevanten Dokumente, Erstellung eines aussagekräftigen Exposés, Zielgruppenbestimmung und Implementierung von Marketingstrategien, Vorauswahl potenzieller Käufer, Organisation und Durchführung der Besichtigungen, Prüfung der Käuferbonität. Dieser Aufwand wird oft unterschätzt. Um Zeit zu sparen, werden wichtige Aufgaben übersprungen. Das Resultat ist sehr wahrscheinlich ein Verkauf unter Marktwert – oder gar eine kostenintensive Rückabwicklung des Kaufvertrages.

Mangelndes Know-how

Wie kann ich meine Immobilie bewerten? Welche Dokumente brauche ich für den Verkauf und wie formuliere ich den Kaufvertrag? Ein Hausverkauf benötigt nicht nur Zeit. sondern auch Expertenwissen. Ein Mangel an Know-how wirkt sich meist negativ auf die Verkaufsgespräche aus und lässt Sie in einer angreifbaren Position zurück.

Emotionale Bindung

Das erste gemeinsame Haus, der Garten, in dem die Kinder das Fahrradfahren gelernt haben: für die meisten Eigentümer ist das eigene Haus nicht einfach nur Immobilie. Es war über viele Jahre ihr Lebensmittelpunkt und ist mit unzähligen Erinnerungen verbunden. Geht es dann darum, sich von all dem zu trennen und das Haus zu verkaufen, scheitern viele Privatverkäufer. Ihre hohe Emotionalität führt oft zu unrealistischen Preisvorstellungen und mangelnder Sachlichkeit bei Verkaufsverhandlungen.

Kein Netzwerk

Für die optimale Vermarktung oder die Bestimmung des Kaufpreises benötigt man gute Kontakte in der Branche. Bereits bei der Bewertung des Objekts ist es unverzichtbar, die richtigen Ansprechpartner zu kennen. Andernfalls laufen Eigentümer Gefahr, Opfer eines unseriösen Anbieters zu werden – auch und gerade in Zeiten von Onlinebewertungsportalen. Genauso wie fehlendes Expertenwissen wird auch das Fehlen eines Netzwerks, das über die nötige Expertise verfügt, vielen Privatverkäufern zum Verhängnis. Es macht sie manipulierbar und führt oft dazu, dass sie Ihr Eigenheim unter Wert verkaufen.

Wollen Sie beim Hausverkauf sicher gehen, lassen Sie sich von einem Profi-Makler beraten! Profi-Makler sind Experten, die sich gerne in Ihren Dienst stellen. Der Makler hat einen objektiven Blick auf eine Immobilie und kann sie mit Fachkenntnis, jahrelanger Erfahrung und methodisch fundiert bewerten. Er nimmt sich Zeit für Sie und erlaubt Ihnen eine stressfreie Abwicklung des gesamten Verkaufsprozesses.

Sie möchten beim Immobilienverkauf auf Nummer Sicher gehen und nicht unter Wert verkaufen? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

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https://de.wikipedia.org/wiki/Immobilienmakler

https://de.wikipedia.org/wiki/Grundstücksbewertung

https://de.wikipedia.org/wiki/Wertermittlung

 

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Seien Sie gut vorbereitet für die Preisverhandlung

Oft fällt es Eigentümer schwer, den Angebotspreis der Immobilie auch in der Preisverhandlung durchzusetzen. Selbst gute Verhandler beißen sich oft die Zähne. Denn beim Immobilienverkauf kommt es auch besonders auf das nötige Know-how, Erfahrung und Geschick an. Die richtige Strategie beginnt nicht kurz vor der Preisverhandlung, sondern schon beim Angebotspreis wird der Grundstein für den Erfolg in der Preisverhandlung gelegt.

Vor der Preisverhandlung

Immobilienverkäufer müssen zunächst erst einmal wissen, worüber sie verhandeln, also wie viel ihre Immobilie eigentlich wert ist. Auf einer sicheren Grundlage stehen Eigentümer nur, wenn sie den Wert der Immobilie von einem Fachmann professionell ermitteln lassen. So können Immobilienverkäufer ihren Verkaufspreis selbstbewusst verteidigen.

Allerdings gehen die Profis nicht mit dem ermittelten Wert in die Preisverhandlung. Sondern sie überlegen sich eine passende Preisstrategie. Viele Eigentümer setzen den Angebotspreis höher an, als den eigentlichen ermittelten Wert, um mehr Verhandlungsspielraum zu haben. Doch das ist oft nicht von Erfolg gekrönt. Häufig ist es sogar so, dass sie erst gar keinen Interessenten finden. Am Ende wird die Immobilie zum Ladenhüter und muss schließlich unter Wert verkauft werden.

Eine bessere Strategie kann es manchmal sein, den Angebotspreis niedriger anzusetzen als den ermittelten Wert. Verschiedene potentielle Käufer können so zu einem Bieterverfahren bewegt werden. Wer das Bieterverfahren von einem Profi durchführen lässt, hat gute Chancen, einen besseren Verkaufspreis zu erzielen, als wenn er es selber versucht. Denn auch hier sind Fachwissen und Erfahrung nötig.

Während der Preisverhandlung

Oft ist es für Eigentümer schwer, die passenden Argumente in der Preisverhandlung zu finden. Denn häufig sind sie zu wenig mit der aktuellen Situation am Immobilienmarkt vertraut und besitzen nur wenig Verhandlungserfahrung im Immobilienverkauf. Deshalb lassen sich viele Immobilienverkäufer durch das hartnäckige Nachfragen der Käufer aus dem Konzept bringen.

Nur wer weiß, was die Immobilie wert ist und wie viel dafür verlangt werden kann, kann in der Preisverhandlung souverän auftreten. Kaufinteressenten versuchen oft häufig den Preis zu drücken, indem sie auf Mängel an der Immobilie hinweisen. Wer alle Mängel kennt und offen damit umgeht, kann in der Preisverhandlung sicher und selbstbewusst reagieren. Wurde der Immobilienwert professionell ermittelt, kann der Eigentümer darauf hinweisen, dass die Mängel bereits im Angebotspreis berücksichtigt wurden.

Durch seine langjährige Erfahrung kennt der Profi-Makler die Tricks und Kniffe der Käufer. Er weiß dank seiner umfangreichen Marktkenntnis, wie er die Argumente der Käufer entkräften kann. Sich auf solche Verhandlungen vorzubereiten, ist unter anderem sein tägliches Geschäft. Vielen Immobilienverkäufern fehlt im Alltag hierzu die Zeit.

Sie sind sich noch unsicher, wie die beste Verhandlungsstrategie bei Ihrer Immobilie aussieht? Kontaktieren Sie uns ganz unverbindlich! Wir beraten Sie gern.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Auf die Zielgruppe kommt es an

Viele Immobilienverkäufer träumen davon schnell und ohne Aufwand den idealen Käufer für ihre Immobilie zu finden. Bei der aktuell hohen Nachfrage melden sich aber sehr viele Interessenten. Um dabei die vielen Telefonanrufe und überquellenden E-Mail-Postfächer bändigen zu können, braucht man viel Zeit und Geduld. Wie können Immobilienverkäufer die passenden Interessenten gleich herausfiltern?

Bevor Sie Ihre Immobilie auf den einschlägigen Portalen inserieren, überlegen Sie sich, wer überhaupt als Interessent dafür in Frage kommt. Denn jede Zielgruppe hat eigene Anforderungen an eine Immobilie. Das große Haus mit zwei Etagen, Garten und bezaubernder Wendeltreppe, mag für die junge Familie mit zwei Kindern und Hund geeignet sein, für Senioren kommt sie wohl eher weniger in Frage. Das Zwei-Zimmer-Apartment im Szeneviertel der Stadt scheint für Singles ideal zu sein, wenn es barrierefrei ist, könnten sich auch Senioren dafür interessieren. Auch das Umfeld spielt eine Rolle. Sind Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte oder Kitas und Schulen in der Nähe?

Stellen Sie sich folgende Fragen, um die Zielgruppe einzugrenzen:

  • Für welchen Familienstand eignet sich die Immobilie?
  • Für welche Altersgruppe eignet sich die Immobilie?
  • Hat Ihre Zielgruppe besondere Bedürfnisse?
  • Welche Einkommensgruppe kann sich Ihre Immobilie leisten?

Haben Sie Ihre Zielgruppe erst einmal definiert, überlegen Sie sich, wie Sie diese am besten erreichen. Generell ist ein Inserat auf den gängigen Onlineportalen nicht verkehrt. Für viele sind Onlineportale die beste Möglichkeit, um sich einen Überblick zu verschaffen. Anzeigen in Zeitungen sind aber immer noch nicht überholt.

80 Prozent der Immobilienkäufer sind Nachbarn

Wenn man bedenkt, dass 80 Prozent der Immobilienkäufer in Deutschland aus einem 15-Minuten-Radius kommen, dann macht das die Regionalzeitung für Immobilienverkäufe interessant. Ältere Generationen bevorzugen vielleicht auch klassische Medien, obwohl auch immer mehr der über 50- und 60-Jährigen bei Facebook sind.

Die sozialen Medien sind vor allem bei jungen Familien sehr beliebt. Allerdings sollten Sie dort beachten, dass Sie nur die wichtigsten Informationen mitteilen. Längere Texte werden dort kaum gelesen. Auch reicht ein Post oft nicht aus. Da der Nachrichtenverlauf bei en Benutzern oft zu voll ist, kann er leicht übersehen werden. Sie sollten also in regelmäßigen Abständen weitere zu Ihrer Immobilie veröffentlichen.

Auch wie Sie Ihre Immobilie beschreiben und präsentieren, hängt von Ihrer Zielgruppe ab. Während bei jungen Familien eine lockere Sprache geeignet ist, erreichen Sie ältere Generationen vielleicht besser mit eher klassischen Formulierungen. Also auch bei der Wortwahl kommt es darauf an, wer Ihre Zielgruppe ist.

Überlegen Sie, welche Zielgruppe für Ihre Immobilie in Frage kommt? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Immobilienmakler

https://de.wikipedia.org/wiki/Nachbarschaft

https://de.wikipedia.org/wiki/Barrierefreiheit

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Wohnen im Alter: Wie finde ich den passenden Pflegegrad?

Das Alter erwischt jeden. Nicht immer haben wir dann das Glück, gesund zu sein. Oftmals ist ein Pflegegrad notwendig, um ein liebes Mitglied der Familie versorgen zu können. Aber wie bekomme ich diesen Pflegegrad eigentlich?

Zunächst müssen Sie erst einmal herausfinden, wieviel Pflege eigentlich benötigt wird und bei welchen Tätigkeiten der Pflegebedürftige Hilfe braucht. Vielleicht reicht ja eine stundenweise Betreuung oder benötigt Ihr Angehöriger doch besser Assistenz rund um die Uhr? Im Internet gibt es Rechner, zum Beispiel von einigen Pflegekassen, die den Pflegebedarf einschätzen. Wird Ihnen immer klarer, dass nur eine stationäre Betreuung in Frage kommt, beantragen Sie die Festlegung eines sogenannten Pflegegrades bei der Pflegekasse, um finanzielle Unterstützung zu bekommen. Besonders reibungslos klappt das, wenn Sie mit dem Pflegebedürftigen eine Versorgungsvollmacht und eine Patientenverfügung vereinbaren, damit Sie nicht nur Ansprechpartner für die Pflegekassen sein können, sondern in Zukunft auch Maßnahmen der Ärzte im Notfall und andere medizinischen Behandlungen regeln können.

Begutachtung gut vorbereiten

Haben Sie den Antrag eingereicht, prüft ein Gutachter des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK), bei privat Versicherten ein Mitarbeiter von Medicproof, den Pflegebedarf vor Ort. Suchen Sie vor dem Termin alle Unterlagen zusammen, die einen Eindruck vom Gesundheitszustand und den Einschränkungen des Pflegebedürftigen vermitteln. Dazu gehören beispielsweise Arztbriefe, aber auch eine Übersicht über alle Medikamente, die derjenige nimmt. Notieren Sie genau, in welchen Situationen Sie Einschränkungen spüren, wobei der Pflegebedürftige Hilfe braucht und welche Probleme es im Alltag und bei der Pflege gibt. Pflegeberater der Krankenkasse oder von kommunal finanzierten Pflegestützpunkten können mit Ihnen vorab alle Punkte durchgehen, die bei der Begutachtung wichtig sind und den Termin gemeinsam mit Ihnen vorbereiten.

Der Gutachter befragt Ihren pflegebedürftigen Verwandten und prüft motorische und kommunikative Fähigkeiten. Während Bedürftige mit Pflegegrad 1 nur geringfügig hilfsbedürftig sind, weil sie zum Beispiel nur Hilfe beim Einkaufen oder Putzen brauchen, sind die Einschränkungen bei den Pflegegraden 2 bis 5 erheblich höher. Hier hat der Pflegebedürftige Anspruch auf Pflege in stationären Einrichtungen.

Bei Ablehnung Widerspruch einlegen

Innerhalb von 25 Arbeitstagen muss die Pflegekasse über den Antrag entscheiden. Hat sie einen Pflegegrad anerkannt, erhalten Sie rückwirkend vom Datum der Antragsstellung an finanzielle Unterstützung. Wird die Bedürftigkeit nicht anerkannt oder ein zu niedriger Pflegegrad festgelegt, können Sie innerhalb eines Monats Widerspruch einlegen.

Sie überlegen, in eine altersgerechte Wohnung zu ziehen und wissen nicht, was Sie mit Ihrer Immobilie machen sollen? Wir beraten Sie gerne zu Ihren Möglichkeiten.

 

Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Pflegesachleistung

https://de.wikipedia.org/wiki/Pflegeversicherung_(Deutschland)

https://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%A4usliche_Pflege

 

 

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Das passende Pflegeheim finden – so geht’s!

Die Entscheidung ist gefällt: Ihr Angehöriger benötigt intensive Pflege und Betreuung. Natürlich wollen Sie nur das Beste für Ihren geliebten Verwandten. Einen Ort, wo er oder sie sich wohl und zuhause fühlt. Deshalb sollten Sie sich ausreichend Zeit nehmen und gut informieren. Dabei gehen Sie am besten Schritt für Schritt vor.

Am Anfang Ihrer Überlegungen steht die Frage: In welcher Region will der Pflegebedürftige in Zukunft leben? Bevorzugt er eine Einrichtung in seiner jetzigen Wohnumgebung oder möchte er in die Nähe von Verwandten ziehen, die vielleicht an einem ganz anderen Ort leben? Bevorzugt er ein städtisches Umfeld oder einen Wohnbereich im Grünen auf dem Land?

Datenbanken erleichtern die Heimsuche

Mit Hilfe verschiedener Datenbanken im Internet (z.B. Heimverzeichnis.de) können Sie dann mit Ihrer Suche in der ausgewählten Region beginnen. Viele dieser Verzeichnisse erleichtern die Suche mit Filtern nach Preisen oder auch Pflegeschwerpunkten. Selbstverständlich sollten Sie dabei Ihre Finanzierungsmöglichkeiten im Blick behalten und zudem überlegen, welche Art von Pflege und Betreuung für Ihren Angehörigen wichtig ist. Wenn Sie kurzfristig Hilfe benötigen, empfiehlt sich eine vorübergehende sogenannte Kurzzeitpflege. Dafür bieten viele Pflegeheime entsprechende Plätze an.

Haben Sie eine Vorauswahl getroffen, finden Sie auf den Internetseiten der Pflegeheime weitere hilfreiche Informationen. Oder Sie lassen sich Prospekte zuschicken. Lesen Sie auch zwischen den Zeilen: Ist der Internetauftritt einer Einrichtung freundlich und informativ oder eher unpersönlich und wenig transparent? Meist werben Pflegeinrichtungen auch mit den Pflegenoten, die vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) vergeben werden. Diese waren bisher jedoch nur bedingt hilfreich, da der MDK nur die Pflegedokumentation prüfte, nicht jedoch die praktische Pflege im Alltag.

Ein neues Prüfsystem verbessert die Heimbewertung

Das Ergebnis waren durchweg gute bis sehr gute Noten, die dadurch wenig aussagekräftig waren. Ein neues Prüfsystem, das seit Herbst 2019 angewendet wird, soll dies verbessern. Dabei werden unter anderem in einer Stichprobe neun Bewohner zu ihrem Leben in der Einrichtung persönlich befragt. „Darüber hinaus ist das Fachgespräch mit den verantwortlichen Pflegefachkräften wesentlicher Bestandteil des neuen Prüfverfahrens“, so Dr. Monika Kücking, Leiterin der Abteilung Gesundheit des GKV‐Spitzenverbandes.

Daneben gibt es ein neues System der Qualitätsmessung und Darstellung der Ergebnisse. Ratsuchende können so nach für sie wichtigen Kriterien verschiedene Einrichtungen online miteinander vergleichen. Ein weiterer guter Indikator für Qualität in der Pflege ist der sogenannte „Grüne Haken“. Im Idealfall gelangen Sie als Ergebnis Ihrer Recherchen zu einer Vorauswahl von etwa drei Häusern.

Sie überlegen, was sie im Falle eines Pflegefalls mit Ihrer Immobilie machen? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Nicht fündig geworden?

https://de.wikipedia.org/wiki/Pflegeheim

https://de.wikipedia.org/wiki/Pflegebed%C3%BCrftigkeit

https://www.Heimverzeichnis.de

 

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Nachhaltig Bauen: So geht’s!

In den Zeiten von Globalisierung und Klimaerwärmung, wächst auch bei den Bauherren der Wunsch nach mehr Nachhaltigkeit im Bau. Doch soll der Hausbau nachhaltig erfolgen, reicht es schön längst nicht mehr nur Energie einzusparen. Auch der Einsatz ökologischer und langlebiger Materialien gewinnt immer mehr an Bedeutung.

Um das richtige Gesamtpaket zu schaffen, benötigen Bauherren nicht nur die bereits genannten Materialien, sondern auch das passende Grundstück. Denn damit beginnt schon die Nachhaltigkeit. Legt man Wert auf eine hohe Energieeffizienz, sollte man sich ein Grundstück in windgeschützter Lage ohne Verschattungen suchen, damit die Sonneneinstrahlung optimal genutzt werden kann. Große Fenster an der Südfassade erzeugen solare Gewinne, ein lückenloser Wärmeschutz ist unverzichtbar. Kombiniert man dies mit einer einfachen, kompakten Form, kann der Energieverbrauch deutlich minimiert werden.

Regenerative Strom- und Wärmequellen

Damit wird das Haus zu einem unabhängigen Kraftwerk. Regenerative Strom- und Wärmequellen wie Sonnenenergie, der nachwachsende Brennstoff Holz oder Umweltenergie aus der Luft helfen den Verbrauch fossiler Energieträger zu senken. Nicht umsonst ist ein klimaneutraler Gebäudebestand aus energiesparenden Niedrigenergiehäusern und energieproduzierenden Energie-Plus-Häusern das ausgesprochene Ziel des Großprojekts Energiewende. Solarthermie und Photovoltaik gehören längst zum Standard im Neubau, Biomasse-Heizungen und Wärmepumpen sind weiter auf dem Vormarsch.

Altbewährte Materialien

Natürlich zu bauen ist nicht neu. Altbewährte Materialien wie Holz, Lehm, Ton, Kork und Kalk erleben als Baustoffe eine wahre Renaissance. Als neuer „Baustein“ kommt nun aber auch die Wohngesundheit hinzu. Daher ist es oft nicht leicht Materialien zu finden, die alles auf einmal bieten, sprich die nachhaltig und in der Region gewonnen werden, gut recycelbar – oder sogar bereits recycelt – sowie schadstoffarm und langlebig sind.

Zertifizierungen und Siegel

Eine weitere Herausforderung besteht darin nützliche Zertifizierungen und Siegel zu finden, an denen Bauherren erkennen können, dass die von ihnen gewählten Materialen wirklich ihren Erwartungen entsprechen. Nicht überall wo „ökologisch“ oder „wohngesund“ draufsteht, ist auch ein nachhaltiges Produkt drin.

Das Finanzielle

Finanziell ist der Bau eines nachhaltigen Hauses mit Sicherheit eine Herausforderung, denn nachhaltig zu bauen ist teuer. Wie nachhaltig das haus am Ende wirklich ist, hängt ganz vom Budget des Bauherrn ab. Und auch bei der Verarbeitung gibt es Einschränkungen. Denn was nützt ein Teppich aus Naturwolle, wenn er mit lösungsmittelhaltigem Kleber auf dem Boden befestigt wird?

Sie suchen eine nachhaltige Immobilie oder möchten nachhaltig bauen? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Nachhaltigkeit

https://de.statista.com/themen/2774/green-building/

https://de.wikipedia.org/wiki/Baurecht

 

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Gehwege: Wer beräumt sie eigentlich?

Der Regen im Frühling, das Laub im Herbst, der Schnee im Winter: Jede Jahreszeit hinterlässt ihre Spuren an der Immobilie. Als Resultat bleiben glatte oder aufgequollene Fußwege, die das Gehen auf dem Gelände zu einem unschönen Abenteuer machen. Zum Glück haben Sie in der Eigentümerversammlung beschlossen, dass die Hausverwaltung die Bereinigung der Schäden übernimmt.

Die Wohnungsgemeinschaft und damit auch die Hausverwaltung sind verantwortlich für die Räumung auf Bürgersteigen, Hauseingängen, den allgemein zugänglichen Wegen auf dem Grundstück und den Wegen zu den Garagen und Mülltonnen. Dabei reicht es auf Bürgersteigen aus, wenn der Weg in der Breite von einem Meter freigeschaufelt wird, sodass zwei Passanten aneinander vorbeigehen können. Sonstige Wege auf dem Grundstück müssen nur in einer Breite von einem halben Meter begehbar sein.  Dies trifft nicht für unbefugte Privatwege zu, die zum Beispiel als Abkürzung genutzt werden, da diese nur der reinen Bequemlichkeit dienen.

Nicht jedes Blatt muss sofort entsorgt werden

Wenn es um die Regelmäßigkeit der Reinigung geht, so sollte gesagt sein, dass nicht jedes Laub Blättchen sofort entsorgt werden muss. Dies stellt eine unzumutbare Arbeit für die Hausverwaltung dar. Wann genau die Gehwege außerhalb des Grundstückes bereinigt werden müssen, entnimmt man den Regelungen in der Satzung der jeweiligen Gemeinde oder Stadt.

Denken Sie daran, dass das Schneeräumen im Winter auch mehrmals am Tag erforderlich sein und nur bei anhaltendem Schneefall entfallen kann. Viele Eigentümergemeinschaften erstellen einen Kehr- und Räumungsplan gemeinsam mit ihrer Hausverwaltung. Dort wird ganz genau festgehalten an welchen Tagen und zu welchen Zeiten die Gehwege in Ordnung gebracht werden. Außerdem besteht die Möglichkeit der Einstellung eines Fremdbetriebes durch die Hausverwaltung, der sich um die Instandhaltung der Gehwege kümmert. Allerdings benötigt dies den Mehrheitsbeschluss der Eigentümerversammlung.

Kontrolle ist Pflicht

Wen auch immer Sie für die Instandhaltung der Gehwege verantwortlich machen, eine gewisse Kontrollpflicht wird Ihnen nicht erspart bleiben. Stichprobenartige Kontrollen durch die Eigentümer oder Hausverwaltung müssen erfolgen. Denn, sollte zum Beispiel der Winterdienst den Gehweg außerhalb des Grundstückes nicht gründlich genug räumen, haftet die Gemeinschaft neben dem Dienstleister auf Schadensersatz, wenn es wegen der nicht ordnungsgemäßen Erfüllung des Winterdienstes zu einem Schaden kommt.

Hat sich die Gemeinschaft entschlossen, die Wege und Zugänge selbst zu räumen, sollten sie darauf achten, dass jeder Eigentümer auch seiner Verpflichtung nachkommen kann, sonst kann es im Schadensfall teuer werden. In Oldenburg kam es zu einem Glatteisunfall, weil ein 82-jähriger Eigentümer seinen Pflichten nicht mehr nachkommen konnte. Die Gemeinschaft musste für den Schaden haften.

Sind Sie sich unsicher, worauf bei der Instandhaltung von Gehwegen auf Ihrem Grundstück zu achten ist? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Eigent%C3%BCmergemeinschaft

https://de.wikipedia.org/wiki/Wohnungseigent%C3%BCmergemeinschaft

https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeinschaftseigentum

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Wie wichtig ist die Lage einer Immobilie?

Sie haben eine neue Arbeit in einer neuen Stadt gefunden und müssen nun schweren Herzens Ihre Immobilie verkaufen? Um den optimalen Verkaufspreis ermitteln zu können, ist die Lage der Immobilie nicht unwichtig. Aber was hat es dabei mit den A-, B- und C-Lagen auf sich?

Viele Eigentümer neigen dazu den Verkaufspreis ihrer Immobilie mit Angeboten auf Immobilienportalen zu vergleichen. Abgesehen davon, dass Angebotspreise keine Verkaufspreise darstellen, spielt der Standort der Immobilie immer eine zentrale Rolle. Viele fragen sich nicht ohne Grund, was es mit den A-, B- und C-Lagen auf sich hat.

A-, B- und C-Lagen sind nicht eindeutig definiert. Allgemein hat es sich aber durchgesetzt, dass große Städte von internationaler Bedeutung und mit hoher Immobiliennachfrage zu den A-Lagen gehören. Zu eben diesen Städten gehören unter anderem Berlin, Hamburg und München.

B- und C-Lagen lassen sich dagegen nicht so einfach abgrenzen. Standorte in der B-Lage sind meist Städte mit einer großen regionalen und nationalen Bedeutung. Dazu zählen zum Beispiel Städte mit mehr als einer Viertelmillion bis hin zu rund 650.000 Einwohnern. Ein Beispiel dafür ist Hannover. Geht man also danach, sind C-Lagen-Städte kleiner und national weniger relevant als B-Städte, wie zum Beispiel Heidelberg.

Aber nicht nur die Einstufung der Lage ist bei einem Hausverkauf wichtig, denn die Mikro- und Makrolage sollte genauso beachtet werden. So gibt es auch in Städten der A-Lage Stadtteile oder Straßenzüge die weniger begehrt sind als andere. So ist ein Stadtteil mit vielen Plattenbauten meist weniger attraktiv als zentrale Altstadtlagen. Zusätzlich wird das Umfeld einer Lage analysiert. Wie gut ist die Verkehrsanbindung, beziehungsweise die Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr; gibt es Einkaufsmöglichkeiten für Dinge des täglichen Bedarfs wie beispielsweise Lebensmittel; befinden sich Ärzte, Apotheken oder Schulen in der Nähe? Aber auch Lärmbelästigung oder Luftverschmutzung zählen zu den Faktoren, die den Wert der Immobilie beeinflussen.

Bei der Makrolage bestimmen unter anderem die regionale Infrastruktur, die Wirtschaftskraft der Region, die Kaufkraft der Bevölkerung und natürlich das Angebot und die Nachfrage nach Immobilien den Wert einer Immobilie.

Der größte Entscheidungsfaktor, wenn es um die Lage der Immobilie geht, ist mit größter Wahrscheinlichkeit der Preis. Auch wenn die Preise in den A-Lagen sehr hoch sind, sind sie nicht an allen B- und C-Standorten automatisch günstig. Aber in den meisten Fällen gilt: B- und C-Standorte sind preiswerter als A-Standorte.

Mit einer gezielten Aufwertung der Immobilie, wie einer neuen Heizung, einem neuen Dach oder Wärmeisolierung, lässt sich durchaus ein höherer Verkaufspreis erzielen. Ein Profi-Makler weiß durch seine langjährige Erfahrung, welche Aufwertungen sich vor einem Immobilienverkauf lohnen.

Möchten Sie wissen, wie viel Ihre Immobilie aktuell wert ist? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Markt_(Wirtschaftswissenschaft)

https://de.wikipedia.org/wiki/Immobilienmarkt

https://de.wikipedia.org/wiki/Immobilienmakler

 

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Was bringt mir die Umzugspauschale?

Jeder Umzug ist nicht nur emotional und körperlich anstrengend, sondern kostet meistens auch sehr viel Geld. Nur wenige wissen, dass man seine Umzugskosten auch von der Steuer absetzen kann.

Bei Umzügen unterscheidet man grundsätzlich zwischen beruflich bedingten und privaten Umzügen. Die Umzugskostenpauschale gibt Ihnen die Möglichkeit die Kosten für einen beruflich bedingten Umzug pauschal abzusetzen. Dabei stehen Ihnen zwei Optionen offen. Entweder können Sie Ihre Kosten mit Rechnungen oder anderen Nachweisen belegen, oder Sie nutzen die Umzugskostenpauschale ohne weitere Nachweise.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden?

Beruflich bedingt ist ein Umzug immer dann, wenn Sie versetzt werden, Ihre Arbeitsstelle wechseln, eine Wohnung für Ihre erste Arbeitsstelle beziehen, oder den Weg zum Arbeitsplatz verkürzen. In diesem Fall muss sich der Weg um mindestens eine Stunde für Hin- und Rückfahrt verkürzen oder die Erreichbarkeit Ihres Arbeitsplatzes erleichtern. Auch der Beginn eines Studiums oder einer Ausbildung, fallen in die Voraussetzung für eine Umzugspauschale.

Nutzen können die Umzugspauschale sowohl Singles als auch verheiratete Paare oder eingetragene Lebenspartnerschaften. Leben Kinder oder Verwandte mit Ledigen in einer häuslichen Gemeinschaft und erhalten diese Unterhalt, kann die Umzugskostenpauschale pro Person erhöht werden.

Umzugspauschale auch bei Umzügen ins Ausland

Das besondere an der Umzugspauschale: Sie können nicht nur Umzüge innerhalb Deutschlands geltend machen, sondern auch innerhalb der EU. Erfolgt ein Umzug außerhalb der EU, erhöht sich die Pauschale sogar um einen Prozentpunkt. Ähnlich verhält es sich mit Rückzügen aus dem Ausland in das Inland.

Allerdings ist die Umzugspauschale dann deutlich niedriger als bei Umzügen ins Ausland und beträgt nur 80 Prozent der Pauschale für Umzüge ins Ausland. Selbst wenn Sie Auswanderer waren und nun aus beruflichen Gründen wieder nach Deutschland kommen, können Sie ebenfalls eine Umzugspauschale nutzen. Wichtig ist, dass Sie eine Zusage für einen Arbeitsplatz in Deutschland haben.

Sie planen einen beruflichen Umzug und möchten wissen, was Sie mit Ihrer Immobilie machen können? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Umzug_(Wohnsitzwechsel)

https://de.statista.com/infografik/14257/umfrage-berufsbedingter-umzug/

https://de.wikipedia.org/wiki/Umzugsunternehmen

 

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Versuchen Sie es doch mal mit Nachbarschaftsmarketing

Wussten Sie, dass 80 Prozent der Immobilienkäufer in Deutschland aus einem Radius von 15 Minuten um die Immobilie stammen? Wie könnte man diese 80 Prozent besser erreichen, als mit Werbung in der Nachbarschaft? Oft denkt man heutzutage nur an Immobilienportale, wenn man an die Vermarktung der Immobilie denkt. Dabei zahlt sich das sogenannte Nachbarschafts-Marketing tatsächlich aus. Wenn man weiß wie man es richtig anstellt.

Gute Mundpropaganda kann Ihnen einen – vielleicht sogar entscheidenden – Teil der Immobilienvermarktung abnehmen. Um das in Gang zu setzen und die potenziellen Käufer in Ihrer Nachbarschaft zu erreichen, nutzen Profi-Makler deutliche Signale. Gut sichtbar platziert, sorgt das bekannte „Zu Verkaufen“-Schild vor der Gartentür schon einmal für sehr viel Aufmerksamkeit bei möglichen Kaufinteressenten. Achten Sie darauf, dass die Kontaktdaten gut lesbar sind. Die Kaufinteressenten müssen schließlich wissen, an wen sie sich wenden müssen. Profi-Makler geben in solchen Fällen immer ihre Telefonnummern an, damit sie für Interessenten gut erreichbar sind. Bei Privatpersonen kann das schnell mal nach hinten losgehen, wenn das Telefon nicht mehr aufhören will zu klingeln. Daher ist es ratsam, die Käufer erst einmal auf eine Website mit weiteren Informationen zu verweisen.

Anders ist das bei einem Flyer. Hier können Sie weitaus mehr Informationen unterbringen als auf einem Schild. Ein gutes Foto ist hier besonders wichtig, um das Interesse zu wecken. Außerdem sollten Sie wichtige Informationen wie die Quadratmeterzahl, Grundstücksgröße, Energiehinweise, Zimmerzahl und natürlich den Kaufpreis auf im Flyer erwähnen. Damit Sie die gesamte Nachbarschaft mit den Flyern erreichen können, benötigen Sie eine hohe Anzahl an Flyern. Profi-Makler bringen durchschnittlich 5000 Flyer in den Umlauf. Um diese verteilen zu können, müssen Sie viel Zeit einrechnen. In der Regel dauert es bis zu 7 Stunden, um 1000 Flyer zu verteilen. Deshalb schadet es nichts, den Nachbarn, Verwandten und Bekannten ein paar Flyer in die Hand zu geben. Eine andere Alternative sind Aushänge im Supermarkt mit einem Kurzexposé. So erreicht man mit wenig Aufwand gleich mehrere Personen.

Diese Marketing-Aktionen müssen gut geplant sein und verbrauchen einiges an Zeit. Wenn Sie daran denken, Ihre Immobilie zu verkaufen, haben Sie davon momentan vermutlich nicht viel übrig. Ein Profi-Makler weiß genau, welche Marketing-Aktionen ziehen und hat die Kapazitäten, sie schnell durchzuführen. Und da wäre noch eine Sache: Wer privat an einen Nachbarn verkauft, macht das meist nicht zum besten Preis. Denn Nachbarn und Bekannte wünschen sich oft einen Freundschaftspreis oder vergleichen die Immobilie instinktiv mit der eigenen, für die sie vor 20 Jahren doch viel weniger gezahlt haben. Ein Profi-Makler als neutraler Dritter hat hier in Verhandlungen durch seine persönliche Distanz einen klaren Vorteil.

Sie suchen Unterstützung bei der Vermarktung Ihrer Immobilie? Kontaktieren Sie! Wir beraten Sie gern.

 

Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Immobilienmakler

https://de.wikipedia.org/wiki/Marketing

https://de.wikipedia.org/wiki/Online-Marketing

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Was ist die richtige Strategie beim Angebotspreis?

Oft gehen Eigentümer den Immobilienverkauf unvorsichtig an. Bei Angebotspreis verfolgen Sie häufig keine Strategie. In der Praxis kann dies allerdings zu Fehleinschätzungen, Verzögerungen im Verkauf, Irritationen bei Interessenten und finanziellen Verlusten führen. Deshalb sollten Eigentümer eine passende Strategie für ihren Immobilienverkauf wählen.

Immobilienverkäufer gehen oft nicht strategisch vor, wenn sie überlegen, zu welchem Preis sie ihre Immobilie am Markt anbieten. Oft schätzen Immobilienbesitzer den Wert ihrer Immobilie viel höher ein, als er tatsächlich ist. Schließlich haben sie viele Jahre in der Immobilie gewohnt. Nicht selten vermischen sich dann der reale und ideelle Wert. Allerdings ist eine emotionale Werteinschätzung nicht unbedingt zielführend.

Unbedingt über den realen Marktwert der Immobilie informieren

Daher sollte sich der Immobilienverkäufer unbedingt über den realen Marktwert seiner Immobilie informieren. Nur so kann er verhindern, dass sich der Verkauf seiner Immobilie unnötig in die Länge zieht und das Eigentum sogar unter Wert verkauft werden muss. Denn, setzt der Verkäufer den Angebotspreis zu hoch an, wird das Angebot in den Immobilienportalen oft ignoriert. Oft muss dann der Preis gesenkt werden, um mögliche Interessenten auf die Immobilie aufmerksam zu machen. Geht der Verkäufer aber dann zu sehr mit dem Preis runter, lässt dies die möglichen Interessenten skeptisch werden. Selbst das schönste Haus bekommt in diesem Fall schnell das Prädikat „Ladenhüter“ oder „Problemimmobilie“ verpasst.

Um dies zu umgehen, muss also zunächst der Markt- beziehungsweise Verkehrswert der Immobilie ermittelt werden. Anschließend sollte sich der Immobilienverkäufer überlegen, mit welcher Preisstrategie er an den Markt gehen möchte. Aber Vorsicht! Ohne die nötige Erfahrung kann man sich hier schnell verzocken. Profi-Makler besitzen aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung für ziemlich jede Immobilie die passende Strategie. Auf jeden Fall ist es ratsam, sich von einem Profi beraten zu lassen.

Richtige Bewertung benötigt Fachwissen und Erfahrung

Ein Profi-Makler kennt sich ebenfalls mit der aktuellen Marktlage vor Ort bestens aus und kann schon bei der ersten Begehung eine Einschätzung abgeben. Die Kosten, die mit solch einem Auftrag verbunden sind, rentieren sich im Endeffekt definitiv. Denn nur eine Marktwertermittlung, die professionell durchgeführt wurde, ist auch wirklich aussagekräftig.

Steht der Verkehrswert der Immobilie fest, haben Verkäufer die Wahl zwischen drei verschiedenen Preisstrategien. Strategie Nummer 1: Sie setzen den Angebotspreis hoch an und alles auf eine Karte, was – wie bereits gehört – ein großes Risiko birgt. Strategie Nummer 2: Sie bieten Ihre Immobilie zum Marktwert an und garantieren sich damit einen schnellen und sicheren Verkauf. Strategie Nummer 3: Sie wählen bewusst einen Mindestpreis aus, der unter dem Marktwert liegt und somit die Nachfrage stark erhöht und ein Bieterverfahren möglich macht. Wem hier die nötige Erfahrung fehlt der sollte sich unbedingt von einem Profi beraten lassen, welche Strategie für seine Immobilie und in seiner Situation die passende ist.

Sie sind sich unsicher, mit welcher Strategie Sie an den Markt gehen sollen? Kontaktieren Sie uns? Wir beraten Sie gern.

 

Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Wertermittlung

https://de.wikipedia.org/wiki/Makler

https://de.wikipedia.org/wiki/Alleinauftrag

 

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Zahl des Monats

70 Prozent

Das ist die Anzahl der Deutschen, die ihren Nachbarn mögen. Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes YouGov haben mehr als zwei Drittel der Befragten ein gutes Verhältnis zu ihren Nachbarn. 60 Prozent geben an, dass sie sich gerne mal mit den Nachbarn unterhalten. Jeder Zehnte würde sogar mit den engsten Nachbarn in den Urlaub fahren. Distanz ist den meisten Deutschen dennoch sehr wichtig. Lediglich 6 Prozent der Befragten verbringen ihre Freizeit gemeinsam mit ihren Nachbarn. Und nur 4 Prozent gaben an, bei ihren Nachbarn ein und aus zu gehen.

Als nicht ganz so rosig bewerten 11 Prozent der Befragten ihre nachbarschaftliche Situation. 2 Prozent der Befragten gaben zu, zerstritten zu sein. Jeder siebte Erwachsene hat überhaupt kein Verhältnis zu seinen Nachbarn und 15 Prozent gaben zu, ihren Nachbarn nicht mal zu kennen. Das größte Ärgernis zwischen den Nachbarn ist übrigens das Nichteinhalten von Ruhezeiten und zu laute Musik.

 

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Luxus im Alter: die Seniorenresidenz

Seniorenresidenzen oder Seniorenstifte versprechen einen Lebensabend im gehobenen Ambiente. Lebt man in einer Seniorenresidenz, darf man zusätzlich zu den üblichen Service- und Betreuungsangeboten auch eine luxuriöse Ausstattung, attraktive Freizeit- und Kulturangebote sowie einen Rundum-Service erwarten. Aber nicht alle Einrichtungen halten was der Name verspricht.

Seniorenresidenzen und Seniorenstifte bezeichnen im heutigen Sprachgebrauch Senioreneinrichtungen mit gehobenem Leistungsangebot und Ambiente. Beide Begriffe sind allerdings rechtlich nicht geschützt. Das heißt, dass die Bezeichnungen willkürlich verwendet werden können. So kann sich also hinter einer Seniorenresidenz bei genauerem Hinsehen auch eine einfache Einrichtung des betreuten Wohnens oder ein ganz normales Pflegeheim verbergen.

Seniorenresidenz bietet gehobene Privaträume

Auch wenn es bislang keine verbindliche Definition für eine „Seniorenresidenz“ gibt, so gibt es doch einheitliche Kriterien und Qualitätsbeschreibungen dafür. Eine Seniorenresidenz bietet gehobene Privaträume und verfügt über luxuriöse Zusatzausstattungen wie Schwimmbad, Sauna, elegante Aufenthaltsräume und Bibliotheken. Außerdem bieten Seniorenresidenzen ein anspruchsvolles Freizeit- und Kultur- und Veranstaltungsangebot. Zudem bieten Seniorenresidenzen auch Pflegeleistungen, die je nach Einrichtung von ambulanter Pflege bis zur vollstationären Versorgung in angeschlossenen Pflegeabteilungen reichen können.

Zwar hat das Leben in einer Seniorenresidenz oder einem Seniorenstift seinen Preis, aber es bietet seinen Bewohnern im Idealfall auch einen beträchtlichen Mehrwert. Das betrifft zum einen die Ausstattung und das Angebot, zum anderen auch die Pflege- und Versorgungsleistungen. Den Bewohnern stehen neben ihrem eigenen, seniorengerechten Privatbereich gemütliche Aufenthaltsbereiche, Kaminzimmer, Veranstaltungssäle und Fitnessräume zur Verfügung. Nicht selten sind Physiotherapie- und Arztpraxen im Haus. Abgerundet wird das Angebot einer Seniorenresidenz oft durch hauseigene Restaurants, eine Cafeteria, Boutiquen mit Bankschalter und eine Kapelle oder andere spirituelle Ruheräume.

Pensionspauschale statt Miete

Das Wohnen in einer Seniorenresidenz kostet deutlich mehr als in anderen Senioreneinrichtungen. Allerdings zahlen die Bewohner in der Regel keine Miete, sondern eine monatliche Pensionspauschale. Diese deckt Wohn- und Betreuungskosten ab, so dass Bewohner in diesem Fall „all inclusive“ wohnen. Die Nachteile solcher Pauschalangebote: Unter Umständen bezahlen Bewohner jede Menge Leistungen mit, die sie (noch) nicht in Anspruch nehmen. Oder sie erhalten eine Rundum-Versorgung, die sie überhaupt noch nicht brauchen und die sich unter Umständen negativ auf ihre Eigenständigkeit auswirken kann.

Spielen Sie mit dem Gedanken Ihren Lebensabend einer Seniorenresidenz zu verbringen und möchten wissen, was aus Ihrer Immobilie werden kann? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Altenheim

https://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Seniorenheim

https://de.wikipedia.org/wiki/Pflegesachleistung

 

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Betreutes Wohnen – welche Vorteile bringt es mir?

Je älter man wird, umso schwerer fällt es einem oft mit den täglichen Dingen umzugehen. Körperliche Einschränkungen und Krankheiten, können einfache Besorgungen zum Problem und das tägliche Leben zu einer Herausforderung werden lassen. Für solche Lebensumstände bietet das betreute Wohnen eine gute Betreuungsmöglichkeit.

Beim Betreuten Wohnen lebt man in einer eigenen Wohnung die speziell auf Betreuung ausgerichtet ist. Solche Wohnungen liegen oft in speziellen Wohngegenden und Wohnhäusern. Die Vorteile eines selbstbestimmten Lebens in einer eigenen Wohnung werden beim Betreuten Wohnen mit den Vorteilen einer Pflegeeinrichtung kombiniert.

Kommt es zum Bedarfsfall, besteht die Möglichkeit, dass die jeweiligen Personen eine Verpflegung und Betreuung in Anspruch nehmen, welche der Versorgungsleistung einer Pflegeeinrichtung gleichzusetzen ist. Die Grundzüge vom Betreuten Wohnen sind demnach die Kombination aus den Vorteilen des Alleinewohnens und den Versorgungsleistungen einer professionellen Pflegeeinrichtung.

Betreutes Wohnen auch mit Pflegegrad

Ist die Unterkunft ausreichend ausgestattet, können selbstverständlich auch pflegebedürftige Menschen, also Personen mit einem Pflegegrad das Betreute Wohnen in Anspruch nehmen. Letztendlich entscheiden die Gegebenheiten, inwieweit eine umfassende Pflege durchführbar und in schweren Fällen ein Betreutes Wohnen sinnvoll ist.

Kaufen? Mieten? Zusatzleistungen? Es gibt einige Kriterien, die die Kosten des Betreuten Wohnens beeinflussen. Allgemein liegt das Preisniveau aber über den dem regional üblichen Mietpreis. Die ortsüblichen Preise bezüglich der Kaltmiete und der Nebenkosten plus einem zusätzlichen Pauschalbetrag in Höhe von circa 10 Prozent bis 20 Prozent der monatlichen Kaltmiete für haustechnische Grundleistungen wie beispielsweise dem Hausnotruf oder dem Hausmeisterdienst und so weiter können als preisliche Orientierungshilfe bei der Suche nach dem geeigneten Wohnraum genommen werden.

Betreuungspauschale mit Pflegegeld verrechnen

Nur mit der Miete ist es jedoch nicht getan. Zusätzlich kommt noch eine Betreuungspauschale hinzu. Die Kosten für mögliche Zusatzleistungen, die individuell gewählt werden können müssen so wie die gesamten Kosten des Betreuten Wohnens selbst getragen werden. Die Regelungen bezüglich der finanziellen Unterstützung aufgrund eines Pflegegrades können teilweise auf die Kosten der Betreuungspauschale des betreuten Wohnens angerechnet beziehungsweise mit dem Pflegegeld verrechnet werden. Zu den Grundleistungen des Betreuten Wohnens gehören unter anderem der haustechnische Service, das Notrufsystem und diverse Betreuungsleistungen.

Sie denken darüber nach in eine Einrichtung für betreutes Wohnen zu ziehen und wissen nicht, was Sie mit Ihrer Immobilie machen sollen? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

 

Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Betreutes_Wohnen

https://de.statista.com/themen/785/pflege-in-deutschland/

https://de.wikipedia.org/wiki/Pflegegeld

 

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