Hindernisse in den eigenen vier Wänden beseitigen

Wenn man sich ein Haus kauft, stellt man sich oft vor, bis ins hohe Alter darin zu wohnen. Im Alter stellen sich dann jedoch steile Treppen und fehlende Haltegriffe in Dusche oder Badewanne als Schwierigkeiten heraus. Mit Hilfe von Umbauten lässt sich eine Immobilie barrierefrei und altersgerecht herrichten. Aber lohnt sich das wirklich?

Im Ruhestand bemerken viele Menschen, dass ihnen die Immobilie langsam zu groß wird. Die Kinder sind aus dem Haus und die Räume im Obergeschoss werden allenfalls als Gästezimmer genutzt. Auch die Pflege des Gartens fällt immer schwerer. Spätestens dann fragen sich viele Eigentümer, ob es nicht Zeit wäre, sich zu verkleinern. Aber wem fällt es schon leicht, sich von all den liebgewordenen Gewohnheiten, von all den persönlichen Erinnerungen zu trennen, die mit dem Haus in Verbindung stehen? Dann also doch lieber wohnen bleiben – ein altersgerechter Umbau macht es möglich!

Ein barrierefreier Umbau schafft Abhilfe für viele Probleme

Um Ihr Haus barrierefrei zu machen, stehen Ihnen unter anderem folgende Maßnahmen zur Verfügung: Haus- und Wohnungstüren lassen sich verbreitern, wenn irgendwann ein Rollstuhl nötig sein sollte. Für diesen Fall lassen sich auch Schwellen abbauen, Stufen beseitigen und Rampen anlegen. Oft fällt auch der Gang in die Dusche schwer, weil sie höher liegt. Diese lässt sich gegebenenfalls auf Bodenniveau umbauen. Für besseren Halt können Stütz- und Haltesysteme in Dusche und Badewanne installiert und rutschfeste Böden eingebaut werden. Und auch das größte Hindernis – die Treppe – lässt sich durch den Einbau eines Treppenliftes überwinden.

Umbaumaßnahmen rechtzeitig planen, gut durchdenken und qualifiziert umsetzen

Allerdings gibt es drei Dinge, die Sie beim barrierefreien Umbau beachten sollten: Beginnen Sie bereits frühzeitig mit der Planung, am besten, solange Sie als Eigentümer selbst noch fit und gesund sind. Überlegen Sie sich dann, welche Umbaumaßnahmen absolut nötig und sinnvoll sind. Suchen Sie sich gegebenenfalls Rat bei einem Experten. Und drittens sollte auch die Durchführung der Umbauten nur fachlich kompetenten Handwerkern überlassen werden.

Stellt sich bei der Planung heraus, dass ein altersgerechter Umbau Ihrer Immobilie sich nicht lohnt oder nicht möglich ist, ist vielleicht doch der Umzug in eine altersgerechte Wohnung die bessere Lösung. Der Hausverkauf kann das benötigte Geld für eine altersgerechte Eigentumswohnung einbringen und im selben Zuge etwas übrig lassen für Reisen oder was Sie sich sonst schon lange gönnen wollten. Bevor Sie mit einem Umbau beginnen, lassen Sie sich in jedem Fall von einem Experten beraten, was in Ihrer Situation sinnvoll ist.

Möchten Sie wissen, ob sich ein altersgerechter Umbau Ihrer Immobilie lohnt? Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gern.

 

Nicht fündig geworden:

https://www.pflege.de/barrierefreies-wohnen/

https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestandsimmobilien/Barrierereduzierung/

https://behinderung.org/barrierefreier-umbau.htm

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Jetzt oder wann? Der ideale Zeitpunkt zum Immobilienverkauf

Wer seine Immobilie verkaufen will, sollte dies nicht impulsiv tun. Es zahlt sich aus, wenn man sich zuerst Gedanken darüber macht, wann der richtige Zeitpunkt ist. Verschiedene Faktoren spielen hierbei eine Rolle. Gibt es die bestmögliche Zinslage oder die perfekte Jahreszeit für einen Immobilienverkauf?

Die Preise steigen, die Zinsen fallen

Wenn man das Frühjahrsgutachten des Rates der Immobilienweisen für vergangenes Jahr durchforstet, wird deutlich, dass die Quadratmeterpreise von Immobilien in Deutschland allein in einem Jahr, von 2018 bis 2019, um 8,2 Prozent gestiegen sind. Die Preise sind also höher denn je – ein Vorteil für alle, die jetzt verkaufen wollen. Unter Experten ist es jedoch umstritten, wie lange dieses Preis-Hoch noch anhalten wird.

Der Kreditzins wiederum ist weiterhin niedrig. Dadurch ist die Immobilien-Nachfrage hoch, da potenzielle Käufer leichter an Kredite kommen. Prinzipiell ist derzeit also ein sehr günstiger Zeitpunkt für einen Immobilienverkauf: die Zinssätze sind niedrig – das erzeugt eine hohe Nachfrage, und zwar ungeachtet des hohen Preisniveaus.

Allerdings ist der Faktor Corona natürlich auch hier von Relevanz. Die Europäische Zentralbank weist darauf hin, dass der Kreditzins in nächster Zeit leicht steigen könnte, sofern sich die Lage wieder etwas beruhigt. Das bedeutet für Kaufinteressenten, dass ihre Kredite teurer werden. Außerdem werden sich zu Zeiten einer globalen Krise wohl generell weniger Menschen zu größeren Investitionen wie Immobilienkäufen entschließen.

Verkauf im Sommer?

Google zeigt, dass speziell zum Jahreswechsel die Suchanfragen für „Haus kaufen“ etwas steigen. Doch ob es eine bestimme Jahreszeit oder gar einen genauen Monat gibt, in dem sich ein Immobilienverkauf besonders lohnt, ist schwer zu sagen.

Für Kaufinteressenten scheint der Sommer attraktiv, da viele sich Urlaub nehmen und somit mehr Zeit für Besichtigungen und die Planung eines Kaufes haben. Auch für die Verkäuferinnen und Verkäufer bieten sich die Sommer- und Spätsommermonate besonders für Besichtigungen und für Fotos von der Immobilie an. Das Erblühen von Gärten und Bäumen und das langanhaltende Tageslicht lassen die Immobilie dann meist besonders schön erstrahlen.

Der Kaufprozess ist oft ein langer – so kann es letztendlich zu jeder Jahreszeit zu neuen Käufen kommen. Wer auf Nummer sicher gehen will, lässt sich von einem Immobilienprofi beraten. Professionelle Maklerinnen und Makler wissen durch ihre langjährige Erfahrung, wann sich ein Immobilienverkauf lohnt und wie man auch in schwierigen Situationen eine Immobilie zu einem guten Preis verkauft.

Sie sind sich unsicher, ob jetzt der richtige Zeitpunkt zum Verkauf Ihrer Immobilie ist? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Weitere Informationen finden Sie hier:

https://www.ecb.europa.eu/ecb/tasks/html/index.de.html

https://www.bundesbank.de/de/statistiken/geld-und-kapitalmaerkte/zinssaetze-und-renditen/ezb-zinssaetze-607806

https://de.wikipedia.org/wiki/Leitzins

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Kennen Sie Soundscaping?

Sie wohnen in der Nähe der Autobahn? Ihr Haus liegt in der Einflugschneise eines Flughafens? Dann kennen Sie das Problem mit dem Lärm. Lärm kann einem das Leben in den eigenen vier Wänden richtig schwer machen. Aber anstatt unschöner Schallschutzwände gibt es auch moderne, clevere, gutaussehende und naturnahe Konzepte, die vor Lärm schützen.

„Soundscaping“ heißt das Zauberwort. Es steht für einen ästhetisch reizvollen und zugleich minimalistischen Ansatz auf dem Gebiet des Lärmschutzes – ein Konzept, das sich radikal von allen klassischen Methoden der Abschottung, etwa durch hässliche Schallschutzwände, unterscheidet. Das Wort ist eine Zusammmensetzung aus den englischen Wörtern für Geräusch: „Sound“ und Landschaft: „Landscape“. Gemeint ist damit die Erzeugung einer Geräuschumgebung, in der unangenehme Geräusche durch angenehme überlagert werden. Das klingt zunächst einmal nach einem akustischen Kuddelmuddel – ist es aber nicht.

Ohne dass Sie es wussten, ist Ihnen das Soundscaping schon an vielen Orten begegnet. Zum Beispiel in Einkaufszentren oder auf Bahnhöfen. Dort wird schon seit einiger Zeit recht häufig eine mehr oder weniger dezente Beschallung mit Musik genutzt, um den Umgebungslärm zu „verringern“. Über die Vorzüge dieser Variante kann man natürlich streiten – aber es geht auch noch überzeugender. So gibt es in hauseigenen Gärten mit Bäumen und Sträuchern oder in Parkanlagen ein ganz natürliches Soundscaping in Form von Vogelgezwitscher. Auch inmitten des tosenden Verkehrs einer Großstadt achtet man auf den Gesang der Vögel, während der Straßenlärm in den Hintergrund zu treten scheint. Das funktioniert, weil unser Gehirn die angenehmeren Klänge betont. Solch eine naturnahe Geräuschkulisse kann aber auch künstlich erzeugt werden, oftmals durch minimale Eingriffe im Bereich des Garten- und Landschaftsbaus.

Wird eine Immobilie in einer schallintensiven Umgebung verkauft (oder gar wegen dieser schallintensiven Umgebung), kann man mit Soundscaping eine ganze Menge bewirken, um den negativen akustischen Eindruck zu verringern. Dazu nutzt man zum Beispiel gezielt angebaute Pflanzen. Das Rascheln von Blättern und hohem Gras im Wind ruft eine angenehme Wirkung hervor. Auch wenn sich der Wind nicht beeinflussen lässt, nehmen einem Pflanzen, die schon bei geringstem Wind sanft rauschen, diese „Arbeit“ ab. Immergrüner Bambus oder hohe Gräser sind dafür besonders geeignet.

Auch andere immergrüne Pflanzen mit möglichst großen und runden Blättern können wahre Lärmschutz-Wunder vollbringen. Sie schlucken und zerstreuen den Schall regelrecht und haben den gleichen Effekt wie Schallschutzwände. Ein keinesfalls exotisches Beispiel für solche Pflanzen ist Efeu. Schließlich ist er immergrün, die Form der Blätter ist fast optimal und sie sind sogar so ausgerichtet, dass der Schall extrem gut abgefangen wird. Dass Efeu sowohl an sonnigen wie an schattigen Orten gedeiht, ist ein zusätzlicher Pluspunkt.

Hecken und Büsche helfen ebenfalls gegen den Lärm. Sie müssen jedoch gleichmäßig dicht aneinander stehen und dürfen auch am Boden nicht kahl sein. Zusätzlich trägt auch Gras am Boden dazu bei, den Lärm zu dämpfen.

Als weitere, sehr wirksame Variante des Soundscaping bieten sich Wasserspiele an. Geräusche von plätscherndem Wasser sind für viele Menschen angenehm und helfen, den Lärm der Umgebung dahinter verschwinden zu lassen. Dabei muss es nicht einmal ein großer Springbrunnen sein. Eine kleine Schale, aus der das Wasser tropft, kann schon genügen. Bei wem es doch etwas lauter ist, der kann auch einen Brunnen nutzen. Wer einen Gartenteich besitzt für den ist vielleicht ein kleiner Bach, der dort hinein plätschert, eine schöne Lösung.

Haben Sie eine Immobilie in einer schwierigen Lage? Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gern.

Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Soundscape

https://www.umweltbundesamt.de/themen/verkehr-laerm/laermwirkung/laermbelaestigung

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2019/11/PD19_N011_639.html

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Die perfekte Finanzierung?

Die Finanzierung einer Immobilie bereitet vielen Kaufinteressenten Kopfschmerzen. Ist sie aber erst einmal in trockenen Tüchern, vergisst man leicht, dass sich dir vereinbaren Rahmenbedingungen in der Zukunft auch ändern können. Nach 5, 10, 15 oder 20 Jahren gilt die Zinsbindung nicht mehr. Sollte Ihr Immobilienkredit bis dahin noch nicht abgezahlt worden sein, benötigen Sie eine sogenannte Anschlussfinanzierung. Informieren Sie sich gut darüber, welche Optionen Sie haben – die richtige Entscheidung kann sich lohnen!

Planen Sie rechtzeitig

In der Regel meldet sich die Bank bei Ihnen, bevor der Kredit ausläuft. Für den Kreditnehmer lohnt es sich aber, sich schon früher – ungefähr ein Jahr vor dem Ablauf des aktuellen Kreditvertrags – über die Anschlussfinanzierung zu informieren und die aktuellen Zinsen im Auge zu behalten. Sind die Bauzinsen niedrig, ist das eine günstige Gelegenheit. Die Raten für das Haus können so deutlich gesenkt werden. Es empfiehlt sich also die Zinsentwicklung für den Zeitraum kurz vor der Anschlussfinanzierung aufmerksam beobachten. Steigen sie vielleicht? Dann gilt es, schnell zu handeln, um steigende Raten eventuell noch zu verhindern. Könnten sie sinken, lohnt es sich hingegen abzuwarten. Unabhängige Experten sagen Ihnen, in welche Richtung der Trend geht.

Welche Anschlussfinanzierungen gibt es?

Eine Möglichkeit der Anschlussfinanzierung ist die sogenannte Prolongation. Kurz erklärt bedeutet das: der bestehende Vertrag wird mit der bisherigen Bank verlängert. Die Zinsen werden dabei an die aktuelle Marktlage angepasst. Das ist in der Regel der geringste Aufwand und eine erneute Bonitätsprüfung ist in diesem Fall meist nicht erforderlich. Außerdem erspart sich der Kreditnehmer die Kosten für eine Übertragung der Grundschuld beim Wechsel zu einer anderen Bank. Andererseits könnten Angebote einer anderen Bank günstiger sein. Es lohnt sich also, Angebote anderer Banken zu prüfen – auch um sie in der Verhandlung mit der bisherigen Bank zu nutzen.

Als zweite Möglichkeit bietet sich die Umschuldung an. Das bedeutet, die Anschlussfinanzierung wird bei einer anderen Bank abgeschlossen. Allerdings bietet sich diese Variante nur an, wenn man dadurch auch günstigere Konditionen bekommt. Da die Grundschuld in diesem Fall auf eine andere Bank übertragen wird, müssen allerdings Grundbuch- und Notarkosten gezahlt werden. Bei einem guten Angebot können die niedrigeren Zinsen das aber ausgleichen.

Eine dritte Möglichkeit ist das sogenannte Forward-Darlehen. Dabei können Kreditnehmer schon einige Monate vor Ende der Zinsbindung ein neues Darlehen abschließen. Das kann sich lohnen, wenn es zu einem Zeitpunkt geschieht, an dem die Zinsen sehr günstig sind. Es ist aber auch eine sinnvolle Option, wenn es Anzeichen für steigende Bauzinsen gibt. Denn mit dem Forward-Darlehen sichert sich der Kreditnehmer die aktuellen, günstigen Zinsen, bevor es zu einem Anstieg kommt. Aber Achtung! Für das Forward Darlehen wird in der Regel ein Zinsaufschlag erhoben. Dies sollten Kreditnehmer in ihrer Berechnung berücksichtigen.

Sind Sie unsicher bei der Anschlussfinanzierung für Ihre Immobilie? Oder möchten Sie wissen, wie sich die Lage am Immobilienmarkt verändert? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Weitere Infos finden Sie hier:

https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/geld-versicherungen/bau-und-immobilienfinanzierung/immobilienfinanzierung-haeufige-fragen-und-antworten-6992

https://rp-online.de/leben/bauen/finanzierung-einer-eigenen-immobilie-ohne-eigenkapital_aid-44073425

https://de.wikipedia.org/wiki/Immobilienfinanzierung

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Fehler beim Immobilienverkauf

Der Verkauf einer Immobilie scheint heute einfacher denn je. Das Internet bietet zahlreiche Plattformen für die Vermarktung der Immobilie und viele digitale Anbieter haben auch die Funktionen übernommen, die früher in das Hoheitsgebiet des Maklers fielen. Allerdings führt der Verzicht auf Profis beim Hausverkauf oft zu vermeidbaren Fehlern und unbefriedigenden Verkaufsergebnissen.

Der Verkauf eines Hauses ist zeitaufwendig. Schon allein die Beschaffung der relevanten Unterlagen und die Erstellung eines Exposés sind sehr zeitintensiv. Dazu kommen später die Besichtigungen, die Vorauswahl potenzieller Käufer und die Prüfung der Käuferbonität. Dieser Aufwand wird oft unterschätzt. In der Folge werden wichtige Aufgaben übersprungen. Die Konsequenz kann ein Verkauf unter Marktwert sein oder gar eine kostenintensive Rückabwicklung des Kaufvertrags

Allerdings braucht es beim privaten Immobilienverkauf nicht nur Geduld, sondern auch das nötige Know-how. Wie bewertet man Immobilien? Welche Unterlagen brauche ich und welche Formulierungen sind wichtig für den Kaufvertrag? Zu diesen Fragen sollten Sie die Antworten kennen, denn sonst könnte sich das negativ auf das bevorstehende Verkaufsgespräch auswirken und Sie in einer angreifbaren Position zurücklassen. Denken Sie daran, dass auch ein Hausverkauf ein Geschäft ist. Und wie in jedem Bereich, in dem es um Geld geht, gibt es auch hier nicht nur ehrliche Mitspieler.

Nicht emotional an eine Immobilie binden

Ein nicht zu unterschätzender Aspekt beim privaten Immobilienverkauf ist die emotionale Bindung. Vielleicht war diese Immobilie Ihr erstes Haus? Vielleicht sind Ihre Kinder darin aufgewachsen? All diese Erinnerungen lassen uns dem Haus einen emotionalen Wert zuordnen. Damit steigt auch automatisch der idealer Verkaufswert. Dies kann zu unrealistischen Preisvorstellungen und mangelnder Sachlichkeit führen.

Aber auch bei der Bestimmung des Kaufpreises oder der Vermarktung des Objektes. Als Privatverkäufer fehlt es einem meist an Kontakten in die Branche. Wie auch beim mangelnden Expertenwissen, kann ein fehlendes Netzwerk durchaus dazu führen, dass Sie Ihre Immobilie unter Wert verkaufen.  Schon wenn es um die Bewertung der Immobilie geht, ist der richtige Ansprechpartner unverzichtbar. Andernfalls können Sie ungewollt Opfer eines unseriösen Anbieters werden.

Mit einem Profi-Makler auf der sicheren Seite

Wer daher beim Hauskauf sichergehen möchte, der verlässt sich auf einen Makler. Sie sind Experten, die sich ganz in Ihren Dienst stellen. Der Makler hat einen objektiven Blick auf eine Immobilie und kann sie mit Fachkenntnis, jahrelanger Erfahrung und methodisch fundiert bewerten. Er nimmt sich Zeit für Sie und erlaubt Ihnen eine stressfreie Abwicklung des gesamten Verkaufsprozesses.

Sind möchten Fehler beim Verkauf Ihrer Immobilie vermeiden und sich kein Geld unnötig entgehen lassen? Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gern.

 

Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Neubau_(Bauwesen)

https://de.wikipedia.org/wiki/Immobilie

https://de.wikipedia.org/wiki/Makler

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Neu bauen oder kaufen – Wo liegen die Vorteile?

Haus bauen oder kaufen?

Wenn sich die Lebensumstände ändern und ein Umzug geplant wird, stehen viele Eigenheimbesitzer vor der Frage, ob sie neu bauen oder eine gebrauchte Immobilie erwerben sollen. Vor allem, wenn die aktuell bewohnte Immobilie noch nicht abbezahlt wurde, ist das „Leben zwischen zwei Baustellen“ oft ein Balanceakt. Da ist es gut, einen erfahrenen Experten zur Seite zu haben, der Ihnen hilft, die Weichen richtig zu stellen.

Wer sich entscheidet zu bauen, baut meist seine Traumimmobilie. Dabei sind der Kreativität natürlich keine Grenzen gesetzt. Die größte Herausforderung beim Bauen ist allerdings die Bauzeit. Denn man muss dabei immer im Kopf haben: Wann muss ich aus dem alten Heim ausziehen? Wann ist alles zum Einzug bereit? Und wie überbrücke ich die Zwischenzeit?

Der Verkauf der alten Immobilie ist noch nicht abgewickelt, in die neue Baustelle muss aber sofort investiert werden, und es sind ständig Entscheidungen zu treffen. In dieser Situation – mit einem Bein im alten, mit dem anderen im neuen Eigenheim – gerät man leicht ins Straucheln. Man sollte sich unbedingt gut beraten und von einem Immobilienprofi unter die Arme greifen lassen. Dieser findet nämlich nicht nur einen Käufer für die Bestandsimmobilie, er kann dank seiner Erfahrung auch verhandeln, dass der Auszug erst dann stattfindet, wenn der Einzug in die neue Immobilie gesichert ist.

Trotzdem ist das Bauen immer komplizierter als der Umzug in eine bereits gebaute Immobilie. In Anbetracht des derzeit recht hohen Baukostenniveaus ist eine Gebrauchtimmobilie in vergleichbarer Lage, Ausstattung und Größe meistens günstiger als ein Neubau. Weitere Vorteile eines Umzugs in eine Gebrauchtimmobilie liegen auf der Hand: mit dem Abschluss des Kaufvertrags ist auch die Terminsicherheit gegeben, wann der neue Eigentümer einziehen kann. Das schafft mehr Zeit, um in Ruhe einen Käufer für das bestehende Heim zu finden. Auch das Ablösen einer eventuell noch vorhandenen Hypothek lässt sich dann leichter arrangieren.

Allerdings empfiehlt es sich auch bei einer Gebrauchtimmobilie dringend, einen Immobilienprofi hinzuzuziehen. Dieser kann sowohl die alte als auch die neue Immobilie bewerten und beide Transaktionen begleiten. Insbesondere beim Verkauf der alten Immobilie gilt es, nichts zu überhasten, sondern gründlich und professionell vorzugehen. Das wird in aller Regel nur mit Hilfe eines Maklers gelingen, denn wer in einer Veränderungssituation steckt, möchte nicht auch noch von Massenbesichtigungen überrollt werden und mit Käufern um Preise feilschen. Auch die Vertragsgestaltung sollte nicht nur einem Notar überlassen, sondern auch von einem lokalen Marktexperten begleitet werden, der die Situation des Auftraggebers viel besser erfassen kann.

Sowohl Bauen als auch Kaufen – beides erfordert ein hohes Maß an Organisation. Und welche Entscheidung für Sie die richtige ist, hängt von vielen Faktoren ab.

Sind Sie unsicher, ob Sie eine Immobilie kaufen oder neu bauen möchten? Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gern.

 

Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Neubau_(Bauwesen)

https://de.wikipedia.org/wiki/Immobilie

https://de.wikipedia.org/wiki/Makler

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Seien Sie gut vorbereitet für die Preisverhandlung

Oft fällt es Eigentümer schwer, den Angebotspreis der Immobilie auch in der Preisverhandlung durchzusetzen. Selbst gute Verhandler beißen sich oft die Zähne. Denn beim Immobilienverkauf kommt es auch besonders auf das nötige Know-how, Erfahrung und Geschick an. Die richtige Strategie beginnt nicht kurz vor der Preisverhandlung, sondern schon beim Angebotspreis wird der Grundstein für den Erfolg in der Preisverhandlung gelegt.

Vor der Preisverhandlung

Immobilienverkäufer müssen zunächst erst einmal wissen, worüber sie verhandeln, also wie viel ihre Immobilie eigentlich wert ist. Auf einer sicheren Grundlage stehen Eigentümer nur, wenn sie den Wert der Immobilie von einem Fachmann professionell ermitteln lassen. So können Immobilienverkäufer ihren Verkaufspreis selbstbewusst verteidigen.

Allerdings gehen die Profis nicht mit dem ermittelten Wert in die Preisverhandlung. Sondern sie überlegen sich eine passende Preisstrategie. Viele Eigentümer setzen den Angebotspreis höher an, als den eigentlichen ermittelten Wert, um mehr Verhandlungsspielraum zu haben. Doch das ist oft nicht von Erfolg gekrönt. Häufig ist es sogar so, dass sie erst gar keinen Interessenten finden. Am Ende wird die Immobilie zum Ladenhüter und muss schließlich unter Wert verkauft werden.

Eine bessere Strategie kann es manchmal sein, den Angebotspreis niedriger anzusetzen als den ermittelten Wert. Verschiedene potentielle Käufer können so zu einem Bieterverfahren bewegt werden. Wer das Bieterverfahren von einem Profi durchführen lässt, hat gute Chancen, einen besseren Verkaufspreis zu erzielen, als wenn er es selber versucht. Denn auch hier sind Fachwissen und Erfahrung nötig.

Während der Preisverhandlung

Oft ist es für Eigentümer schwer, die passenden Argumente in der Preisverhandlung zu finden. Denn häufig sind sie zu wenig mit der aktuellen Situation am Immobilienmarkt vertraut und besitzen nur wenig Verhandlungserfahrung im Immobilienverkauf. Deshalb lassen sich viele Immobilienverkäufer durch das hartnäckige Nachfragen der Käufer aus dem Konzept bringen.

Nur wer weiß, was die Immobilie wert ist und wie viel dafür verlangt werden kann, kann in der Preisverhandlung souverän auftreten. Kaufinteressenten versuchen oft häufig den Preis zu drücken, indem sie auf Mängel an der Immobilie hinweisen. Wer alle Mängel kennt und offen damit umgeht, kann in der Preisverhandlung sicher und selbstbewusst reagieren. Wurde der Immobilienwert professionell ermittelt, kann der Eigentümer darauf hinweisen, dass die Mängel bereits im Angebotspreis berücksichtigt wurden.

Durch seine langjährige Erfahrung kennt der Profi-Makler die Tricks und Kniffe der Käufer. Er weiß dank seiner umfangreichen Marktkenntnis, wie er die Argumente der Käufer entkräften kann. Sich auf solche Verhandlungen vorzubereiten, ist unter anderem sein tägliches Geschäft. Vielen Immobilienverkäufern fehlt im Alltag hierzu die Zeit.

Sie sind sich noch unsicher, wie die beste Verhandlungsstrategie bei Ihrer Immobilie aussieht? Kontaktieren Sie uns ganz unverbindlich! Wir beraten Sie gern.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Nachhaltig Bauen: So geht’s!

In den Zeiten von Globalisierung und Klimaerwärmung, wächst auch bei den Bauherren der Wunsch nach mehr Nachhaltigkeit im Bau. Doch soll der Hausbau nachhaltig erfolgen, reicht es schön längst nicht mehr nur Energie einzusparen. Auch der Einsatz ökologischer und langlebiger Materialien gewinnt immer mehr an Bedeutung.

Um das richtige Gesamtpaket zu schaffen, benötigen Bauherren nicht nur die bereits genannten Materialien, sondern auch das passende Grundstück. Denn damit beginnt schon die Nachhaltigkeit. Legt man Wert auf eine hohe Energieeffizienz, sollte man sich ein Grundstück in windgeschützter Lage ohne Verschattungen suchen, damit die Sonneneinstrahlung optimal genutzt werden kann. Große Fenster an der Südfassade erzeugen solare Gewinne, ein lückenloser Wärmeschutz ist unverzichtbar. Kombiniert man dies mit einer einfachen, kompakten Form, kann der Energieverbrauch deutlich minimiert werden.

Regenerative Strom- und Wärmequellen

Damit wird das Haus zu einem unabhängigen Kraftwerk. Regenerative Strom- und Wärmequellen wie Sonnenenergie, der nachwachsende Brennstoff Holz oder Umweltenergie aus der Luft helfen den Verbrauch fossiler Energieträger zu senken. Nicht umsonst ist ein klimaneutraler Gebäudebestand aus energiesparenden Niedrigenergiehäusern und energieproduzierenden Energie-Plus-Häusern das ausgesprochene Ziel des Großprojekts Energiewende. Solarthermie und Photovoltaik gehören längst zum Standard im Neubau, Biomasse-Heizungen und Wärmepumpen sind weiter auf dem Vormarsch.

Altbewährte Materialien

Natürlich zu bauen ist nicht neu. Altbewährte Materialien wie Holz, Lehm, Ton, Kork und Kalk erleben als Baustoffe eine wahre Renaissance. Als neuer „Baustein“ kommt nun aber auch die Wohngesundheit hinzu. Daher ist es oft nicht leicht Materialien zu finden, die alles auf einmal bieten, sprich die nachhaltig und in der Region gewonnen werden, gut recycelbar – oder sogar bereits recycelt – sowie schadstoffarm und langlebig sind.

Zertifizierungen und Siegel

Eine weitere Herausforderung besteht darin nützliche Zertifizierungen und Siegel zu finden, an denen Bauherren erkennen können, dass die von ihnen gewählten Materialen wirklich ihren Erwartungen entsprechen. Nicht überall wo „ökologisch“ oder „wohngesund“ draufsteht, ist auch ein nachhaltiges Produkt drin.

Das Finanzielle

Finanziell ist der Bau eines nachhaltigen Hauses mit Sicherheit eine Herausforderung, denn nachhaltig zu bauen ist teuer. Wie nachhaltig das haus am Ende wirklich ist, hängt ganz vom Budget des Bauherrn ab. Und auch bei der Verarbeitung gibt es Einschränkungen. Denn was nützt ein Teppich aus Naturwolle, wenn er mit lösungsmittelhaltigem Kleber auf dem Boden befestigt wird?

Sie suchen eine nachhaltige Immobilie oder möchten nachhaltig bauen? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Nachhaltigkeit

https://de.statista.com/themen/2774/green-building/

https://de.wikipedia.org/wiki/Baurecht

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Was ist die richtige Strategie beim Angebotspreis?

Oft gehen Eigentümer den Immobilienverkauf unvorsichtig an. Bei Angebotspreis verfolgen Sie häufig keine Strategie. In der Praxis kann dies allerdings zu Fehleinschätzungen, Verzögerungen im Verkauf, Irritationen bei Interessenten und finanziellen Verlusten führen. Deshalb sollten Eigentümer eine passende Strategie für ihren Immobilienverkauf wählen.

Immobilienverkäufer gehen oft nicht strategisch vor, wenn sie überlegen, zu welchem Preis sie ihre Immobilie am Markt anbieten. Oft schätzen Immobilienbesitzer den Wert ihrer Immobilie viel höher ein, als er tatsächlich ist. Schließlich haben sie viele Jahre in der Immobilie gewohnt. Nicht selten vermischen sich dann der reale und ideelle Wert. Allerdings ist eine emotionale Werteinschätzung nicht unbedingt zielführend.

Unbedingt über den realen Marktwert der Immobilie informieren

Daher sollte sich der Immobilienverkäufer unbedingt über den realen Marktwert seiner Immobilie informieren. Nur so kann er verhindern, dass sich der Verkauf seiner Immobilie unnötig in die Länge zieht und das Eigentum sogar unter Wert verkauft werden muss. Denn, setzt der Verkäufer den Angebotspreis zu hoch an, wird das Angebot in den Immobilienportalen oft ignoriert. Oft muss dann der Preis gesenkt werden, um mögliche Interessenten auf die Immobilie aufmerksam zu machen. Geht der Verkäufer aber dann zu sehr mit dem Preis runter, lässt dies die möglichen Interessenten skeptisch werden. Selbst das schönste Haus bekommt in diesem Fall schnell das Prädikat „Ladenhüter“ oder „Problemimmobilie“ verpasst.

Um dies zu umgehen, muss also zunächst der Markt- beziehungsweise Verkehrswert der Immobilie ermittelt werden. Anschließend sollte sich der Immobilienverkäufer überlegen, mit welcher Preisstrategie er an den Markt gehen möchte. Aber Vorsicht! Ohne die nötige Erfahrung kann man sich hier schnell verzocken. Profi-Makler besitzen aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung für ziemlich jede Immobilie die passende Strategie. Auf jeden Fall ist es ratsam, sich von einem Profi beraten zu lassen.

Richtige Bewertung benötigt Fachwissen und Erfahrung

Ein Profi-Makler kennt sich ebenfalls mit der aktuellen Marktlage vor Ort bestens aus und kann schon bei der ersten Begehung eine Einschätzung abgeben. Die Kosten, die mit solch einem Auftrag verbunden sind, rentieren sich im Endeffekt definitiv. Denn nur eine Marktwertermittlung, die professionell durchgeführt wurde, ist auch wirklich aussagekräftig.

Steht der Verkehrswert der Immobilie fest, haben Verkäufer die Wahl zwischen drei verschiedenen Preisstrategien. Strategie Nummer 1: Sie setzen den Angebotspreis hoch an und alles auf eine Karte, was – wie bereits gehört – ein großes Risiko birgt. Strategie Nummer 2: Sie bieten Ihre Immobilie zum Marktwert an und garantieren sich damit einen schnellen und sicheren Verkauf. Strategie Nummer 3: Sie wählen bewusst einen Mindestpreis aus, der unter dem Marktwert liegt und somit die Nachfrage stark erhöht und ein Bieterverfahren möglich macht. Wem hier die nötige Erfahrung fehlt der sollte sich unbedingt von einem Profi beraten lassen, welche Strategie für seine Immobilie und in seiner Situation die passende ist.

Sie sind sich unsicher, mit welcher Strategie Sie an den Markt gehen sollen? Kontaktieren Sie uns? Wir beraten Sie gern.

 

Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Wertermittlung

https://de.wikipedia.org/wiki/Makler

https://de.wikipedia.org/wiki/Alleinauftrag

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Warum der Energieausweis Pflicht ist

Grundsätzlich gilt: Wenn man ein Haus oder eine Wohnung verkaufen will, benötigt man einen Energieausweis. Fehlt der Energieausweis oder wird gegen die gesetzlichen Vorgaben verstoßen, so drohen Bußgelder bis zu 15.000 Euro. Daher sollten Sie beim Energieausweis einiges beachten.

Der Energieausweis dokumentiert den Energieverbrauch Ihrer Immobilie, Es wird also steckbriefartig und vereinfacht anhand von Energieeffizienzklassen dargestellt, wieviel Energie die Immobilie verbraucht. Die Skala startet dabei bei der Energieklasse A+, welche einen sehr guten Verbrauchswert bedeutet, und endet bei der Klasse H, welche einen sehr hohen Energieverbrauch anzeigt. Weiterhin findet man allgemeine Angaben zum Gebäude, wie das Baujahr und die Art der Heizung.

Bedarfsausweis oder Verbrauchsausweis?

Bei den Energieausweisen unterscheidet man zwischen zwei Arten. Den Bedarfsausweis und den Verbrauchsausweis. Den Unterschied kann man sich eigentlich ganz leicht merken, denn der Bedarfsausweis bedarf einer Berechnung. Und zwar einer, der keine Verbrauchswerte zu Grunde liegen. Häufig ist dies bei Neubauprojekten der Fall. Die zukünftigen Energieverbräuche müssen schon in der Planungsphase über eine aufwendige Berechnung ermittelt werden. Dabei werden sämtliche Faktoren wie die Dämmung der Außenwand, die Energieklassen der Fenster und die Heizungstechnik einbezogen.

Aber auch die Lage des Gebäudes und die Bauform spielen eine Rolle. Die theoretische Grundlage dieser Berechnung ist immer gleich, damit Energiewerte von Gebäuden objektiv vergleichbar werden. Dennoch sind die Werte mit Vorsicht zu betrachten, da Sie nicht das eigene Heizverhalten oder den typischen Energieverbrauch eines Haushalts berücksichtigen.

Tatsächliche Verbrauchswerte vom Bewohner abhängig

Die tatsächlichen Verbrauchswerte sind also immer ganz individuell vom jeweiligen Bewohner abhängig. Friert man leicht und hat die Heizung daher immer auf 26 Grad gestellt, hat man eine schlechtere Energiebilanz als derjenige, der die Heizung gerne über Nacht ausdreht. Entscheidend für den Energieausweis sind also die Heizung und die Warmwassernutzung. Daher gibt der Verbrauchsausweis die tatsächlich verbrauchte Energie eines Hauses an, indem der reale Verbrauch gemessen wird.

Er wird mit den Zahlen der Heizung und der Warmwasserbereitung erstellt. Beides wird in Kilowattstunden pro Jahr und Quadratmeter Gebäudenutzfläche angegeben. Grundlage für die Berechnung sind meist Heizkostenabrechnungen der letzten drei Jahre. Der Verbrauchsausweis ist zwar nicht so aussagekräftig wie der Bedarfsausweis, dafür aber günstiger in der Erstellung.

Achten Sie bei der Erstellung des Energieausweises unbedingt darauf, wer ihn erstellt. Zwar findet man im Internet oft viele günstige Angebote, aber man sollte dabei vorsichtig sein, denn die Qualität ist oftmals mangelhaft. Lassen Sie sich vor der Erstellung des Energieausweises beraten. Durch ihre langjährige Erfahrung wissen Profi-Makler, wer einen geeigneten Energieausweis ausstellen kann. Dies sind in der Regel qualifizierte und zugelassene Fachleute wie Architekten, Ingenieure, Handwerksmeister mit entsprechender Zusatzausbildung oder Energieberater.

Haben Sie Fragen zum Energieausweis? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Energieausweis

https://www.dena.de/fileadmin/user_upload/8162_dena-Gebaeudereport.pdf

https://de.wikipedia.org/wiki/Makler

 

Foto: © nmcandre/Depositphotos.com

 

Wann die Teilung von Immobilien noch Vorteile bringt

Die Kinder sind schon lange ausgezogen und das Haus kommt einem jetzt viel größer vor. Was soll man nur mit dem ganzen zusätzlichen Platz anfangen? Das alte Kinderzimmer betritt man eigentlich nur noch zum Putzen und auch das Treppensteigen wird immer schwieriger. Die Teilung der Immobilie könnte hier eine Lösung sein. Wir sagen Ihnen wie Sie aus Ihrem zu groß gewordenen Haus noch Vorteile ziehen können.

Eine große Immobilie bedeutet für viele Menschen im Alter eine Belastung. Zwar kann sie altersgerecht umgebaut werden, aber zu viel Platz hat man dann trotzdem noch. Eine mögliche Lösung bietet hier die Teilung der Immobilie. Damit entsteht ein neuer, unabhängiger Wohnbereich für Familienmitglieder oder auch Fremdmieter.

Immobilienteilung bringt Sicherheit

Viele Eigentümer verbinden mit der Teilung ihrer Immobilie viele Vorteile. Mit neuen Mitbewohnern ergeben sich auch neue soziale Kontakte, die im Idealfall auch Hilfe bei der Bewältigung des Alltags bedeuten. Neue Mitbewohner stärken außerdem das Sicherheitsgefühl, was vor allem für Alleinstehende Menschen ein wichtiger Aspekt ist. Aber auch für Eigentümer, die gerne und oft verreisen oder sich des Öfteren in ihrem Zweitwohnsitz aufhalten, bietet ein neuer Mitbewohner die Gewissheit, dass immer jemand da ist, der sich um die Immobilie kümmert. Auch wenn es um den Unterhalt der Immobilie geht, ist ein Mitbewohner durchaus von Vorteil, da die Finanzen geteilt werden können. Die neu gewonnen Mieteinnahmen tragen außerdem zur Erfüllung lang gehegter Wünsche bei.

In einigen Fällen ist die Unterbringung von Pflegekräften im „neuen“ Teil des Hauses durchaus ein Vorteil. Eigentümer haben so die Möglichkeit noch viele Jahre in der eigenen Immobilie wohnen zu bleiben und können so die Unterbringung in einem Pflegeheim vermeiden.

Wohnungen strikt voneinander trennen

Profi-Makler raten bei der Teilung von Immobilien Folgendes: Idealerweise sollten die Wohnungen streng voneinander getrennt sein. Dabei ist zum Beispiel nicht nur auf gute Schall- und Sichtisolierung zu achten, sondern auch auf separate Eingänge. Am besten ist es, wenn sich Begegnung und gegenseitige Wahrnehmung nicht aufzwingen.

Um die Immobilie rechtsgültig teilen zu lassen, wird eine Teilungserklärung benötigt. Darin wird geregelt welche Flächen des Gebäudes, beziehungsweise Grundstücks, zum Gemeinschaftseigentum gehören und welche zum Sondereigentum. Zusätzlich werden dabei die Rechte und Pflichten der Bewohner festgelegt. Auch wenn Sie die Immobilie gar nicht selbst bewohnen, sondern vermieten, ist eine Teilungserklärung notwendig. Denn sie regelt, was gemeinschaftlich genutzt wird und was privat. Eine rechtskräftige Teilungserklärung muss vom Notar beglaubigt und ins Grundbuch eingetragen werden.

Sie möchten mehr über die Möglichkeiten einer Immobilienteilung erfahren? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Teilungserkl%C3%A4rung

https://de.wikipedia.org/wiki/Untermieter

https://de.wikipedia.org/wiki/Mietrecht

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Miete oder Eigentum?

Die Ursachen für einen Umzug sind vielfältig. Vom Familienzuwachs bis hin zum Erbfall ist alles möglich. Aber wenn es so weit ist, stellt sich die Frage: Mieten oder Kaufen? Wir haben einige Fakten zusammengetragen, um Ihnen diese Entscheidung zu erleichtern.

Ob man sich in seinem Umkreis umhört oder die Medien zu Rate zieht, momentan scheint jeder der Meinung zu sein, dass kaufen besser sei als mieten. Vor allem liegt das an dem niedrigen Zinsniveau. Eine Baufinanzierung in Anspruch zu nehmen, erscheint also als eine attraktive Alternative. Allerdings sollten Sie Ihre Entscheidung nicht nur davon abhängig machen. Auch andere Kriterien spielen eine Rolle.

Vermögensaufbau

Als Eigentümer bauen Sie durch den Besitz einer Immobilie ein Vermögen auf und wirtschaften in die eigene Tasche. Als Mieter ist das nicht so. Sie zahlen Miete an den Vermieter und müssen alternativ zum Immobilienkauf Vermögen über andere Geldanlagen aufbauen. Während Sie auch im Alter von Ihrer knappen Rente noch Miete zahlen müssen, bleibt Ihnen das als Eigentümer erspart, wenn Sie die Raten fürs Haus bis dahin abgezahlt haben.

Finanzierung

Anders sieht es bei der Finanzierung aus. Hier geht der Punkt ganz klar an die Mieter. Als Eigentümer machen Sie nämlich durch die Baufinanzierung Schulden. Als Mieter bleibt Ihnen das erspart und Sie bleiben schuldenfrei.

Reparaturen

Wenn es in der Wasserleitung mal klemmt, dann können Sie als Mieter schnell den Hausmeister rufen. Ihr Vermieter ist nämlich für die Instandhaltungen und Reparaturen verantwortlich. Als Eigentümer sollten Sie hingegen einen guten Werkzeugkasten ihr Eigen nennen, denn anfallende Reparaturen fallen ganz allein in Ihr Verantwortungsgebiet. Sie müssen die Reparaturen dann entweder allein durchführen oder einen Handwerker beauftragen und dementsprechende Rücklagen für solche „Notfälle“ bilden.

Gestaltungsfreiheit

Ihrer Kreativität sind als Eigentümer keine Grenzen gesetzt. Sie können Ihre Immobilie ausstatten und gestalten wie Sie es gerne möchten. Anders sieht das als Mieter aus. Dort sind sie in Sachen Ausstattung und Gestaltung der Immobilie oftmals vom Vermieter abhängig.

Mietpreise

Als Mieter sind steigende Mietpreise Ihr ständiger Begleiter und können Ihre Haushaltsplanung ganz schön durcheinanderbringen. Dem ist nicht so, wenn Sie Eigentümer einer Immobilie sind. Das Monatsbudget bleibt dort immer gleich und lässt sich gut planen. Ein wichtiger Punkt, wenn es um Ihre finanzielle Freiheit geht.

Sie suchen eine Immobilie? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Mietpreisbindung

https://de.wikipedia.org/wiki/Immobilienfinanzierung

https://de.wikipedia.org/wiki/Mietrecht

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Klimaschutz in der Immobilienwirtschaft?

Neben Corona bewegt kaum ein Thema die Deutschen so sehr wie der Klimaschutz.  Von der Co2 Steuer bis hin zur übergangsweisen Errichtung eines nationalen Emissionshandels, die Politiker ringen um eines Gesetzeskatalog, der uns zu einem klimagünstigen Denken und Handeln bewegen soll.  Aber inwiefern trifft das die Immobilienbranche?

Der Immobiliensektor spielt eine nicht unerhebliche Rolle, wenn es um die Reduzierung des CO2 geht, denn fast 40 Prozent der energiebedingten Emissionen sind diesem Sektor zuzuordnen. Um das angestrebt Ziel geht den Temperaturanstieg der Erde auf 2 Grad Celsius zu begrenzen zu erreichen, müssen Immobilien ihre Emissionen bis 2050 um 80 Prozent reduzieren, was erhebliche Renovierungen und Nachrüstungen bestehender Immobilien voraussetzt.

Die Nachfrage nach nachhaltigen Immobilien steigt also. Das kann zu einer so genannten Klimagentrifizierung in zahlreichen Regionen kommen. Gemeint ist damit, dass Grundstücke, die weniger von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen sind, im Wert steigen. Im Gegenzug dazu sinkt der Wert von Grundstücken in Regionen, die den Klimawandel zu spüren bekommen.

Auswirkungen des Klimawandels verändern Strukturen

Davon sind dann auch die Mieten oder Immobilienpreise in der jeweiligen Region abhängig. Auswirkungen des Klimawandels können zum Beispiel häufig überflutete Küstengebiete oder eine hohe Häufigkeit von extremen Wetterereignissen sein.

Als Folge wäre eine komplette Neustrukturierung dieser Gebiete zu erwarten. Wohlhabendere Bevölkerungsschichten würden in Wohngebiete ziehen, die weniger von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen seien (beispielsweise hochgelegene Regionen) und die dort ärmere ansässige Bevölkerung vertreiben.

Bisher beliebte Immobilien und Wohngegenden laufen also Gefahr klimabedingt zu stranden. Gestrandete Immobilien erfüllen beispielsweise die zukünftigen Effizienzstandards und Marktwerte bezüglich ihrer CO2 – Leistung nicht und sind deshalb zunehmend dem Risiko einer frühzeitigen wirtschaftlichen Überalterung und Wertberichtigung ausgesetzt. Die Lösung für so ein Objekt wäre eine langwierige und kostspielige Sanierung.

Der Klimawandel und Neubauprojekte

Das schließt auch Neubauprojekte nicht aus. Zum Beispiel gehört es bei einem Neubauprojekt dazu, dass die Kosten für energetische Anforderungen den tatsächlich zu erreichenden Einsparungen gegenübergestellt werden. Desweitern sollten die Baukosten nicht weiter steigen und gleichzeitig aber auch das Ziel ausreichend, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, nicht durchkreuzt werden. Der Klimaschutz findet nämlich nur dann ausreichend Akzeptanz bei der Bevölkerung, wenn er nicht zur wirtschaftlichen Gefahr wird.

Siemöchten wissen ob sich eine klimafreundliche Sanierung vor dem Verkauf lohnt?  Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gerne.

 

Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/EU-Emissionshandel

https://de.wikipedia.org/wiki/Gentrifizierung

https://de.wikipedia.org/wiki/Klimawandel

 

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Immobilienverrentung: Wirklich nur etwas für Senioren?

Immobilienverrentung

Die Idee in der eigenen Immobilie zu leben und dafür auch noch Geld zubekommen, ist besonders für Senioren interessant. Die Immobilienverrentung macht dieses Konzept möglich. Aber gibt es tatsächlich Käufer, die sich auf so einen Deal einlassen würden? Und wenn ja, warum?

Käufer die eine Immobilie nicht zur Eigennutzung, sondern als Kapitalanlage nutzen wollen, finden durchaus Gefallen an der Immobilienverrentung. Je nach Höhe der Einmalzahlung und der monatlichen Rentenzahlungen, kann dabei nämlich komplett auf die Fremdfinanzierung durch eine Bank verzichtet werden. Somit sind die Käufer unabhängig von der aktuellen Zinspolitik.

Kauf zum richtigen Zeitpunkt

Auch wenn es um den Zeitpunkt des Kaufes geht, ist die Immobilienverrentung interessant. Gerade in Regionen mit steigenden Immobilienpreisen ist die Verrentung gerade deshalb so attraktiv, weil die Immobilie so höchstwahrscheinlich zu einem deutlich geringeren Preis gekauft werden kann als in zehn oder zwanzig Jahren. Dazu kommt noch, dass Einfamilienhäuser in Metropolen mittlerweile Mangelware geworden sind. Der knappe Wohnraum wird lieber für Mehrfamilienhäuser genutzt, um das Grundstück für möglichst viele Menschen bewohnbar zu machen. Damit werden Einfamilienhäuser zum raren Gut und es lohnt sich, so früh wie möglich zuzuschlagen.

Wenn es um die Mieter geht, ist die Immobilienverrentung unschlagbar, denn die ehemaligen Eigentümer sind auch gleichzeitig die neuen Mieter. Der Käufer muss sich also um die Mietersuche nicht kümmern. Auch kann der Käufer sicher sein, dass sich die Immobilie in guten Händen befindet und gepflegt wird. Da das Mietermanagement sehr anstrengend sein kann, sind die Anleger froh, wenn sie für die nächsten zehn bis fünfzehn Jahre einen zuverlässigen Mieter haben.

Wie es nach der Verrentung weitergeht, wird individuell entschieden

Wie es dann nach der Verrentung weitergeht, entscheiden die Käufer ganz individuell. Wurde kein zeitlich begrenztes Wohnrecht vereinbart, so muss sich der Käufer bewusst sein, dass er keine festen Pläne zum Einzug in die Immobilie oder zum Weiterverkauf machen kann. In den seltensten Fällen planen die Käufer einmal selbst in die Immobilie einzuziehen. Nicht selten wird eine solche Immobilie als späterer Wohnsitz für die eigenen Kinder gekauft, oder um sie später vermieten zu können.

Ein Profi-Makler hilft Ihnen dabei herauszufinden, ob die Immobilienverrentung auch für Sie eine Option wäre. Immobilienmakler wissen genau, wie sie die richtige Zielgruppe ansprechen und beide Seiten zufrieden stellen.

Möchten Sie Ihre Immobilie gerne verrenten und sind sich nicht sicher, wer als Käufer in Betracht kommt. Kontaktieren Sie uns jetzt. Wir beraten Sie gerne.

 

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Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Umgekehrte_Hypothek

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Kapitalanlage?redirect=no

https://de.wikipedia.org/wiki/Immobilienrecht_(Deutschland)

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

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Wohnung gegen Haus tauschen?

Immobilientausch

Nicht selten wird für ältere Menschen das Haus schnell zu groß. Im Gegensatz dazu wird eine Wohnung für eine wachsende Familie schnell zu klein. Bei der derzeitigen Lage am Immobilienmarkt ist es oft schwer, eine neue Immobilie zu finden. Der Immobilientausch hilft dabei, die richtigen Verkäufer zusammenzubringen.

Vielen älteren Menschen fällt es im Alter häufig schwerer allein im eigenen Haus zu wohnen. Die Kinder sind schon längst ausgezogen und auch die Enkelkinder kommen nur selten zu Besuch. Langsam fallen auch das Treppensteigen und Putzen immer schwerer und um den Garten kann man sich schon seit langer Zeit nicht mehr so richtig kümmern. Das einst so geliebte, geräumige Haus, erscheint plötzlich viel zu groß. Es wird Zeit eine altersgerechte und zentral gelegene Wohnung zu suchen. Leichter gesagt als getan, denn es ist nicht schwer sein Haus zu verkaufen, aber eine passende Wohnung zu finden dagegen schon.

Immobilientausch bringt jungen Familien mehr Platz

Anders sieht es bei jungen Familien aus. Ob der Nachwuchs noch ansteht oder bereits da ist, viele suchen dann ein passendes Häuschen. Es werden mehr Zimmer, Platz zum Spielen und vielleicht sogar noch ein Garten gesucht. Auch sie brauchen sich über einen neuen Käufer für ihre Wohnung keine Gedanken zu machen. An das richtige zu Haus kommen, ist dagegen momentan sehr anstrengend. Deshalb zögern sowohl alte als auch junge Menschen derzeit, sich dem Immobilienmarkt zu öffnen. Ein Immobilientausch hingegen ist eine gute Alternative, um die Anstrengungen und den Stress der Wohnungssuche zu vermeiden.

Profi-Makler helfen beim Immobilientausch

Ein Wohnungstausch ist einfach, spart Geld und geht relativ schnell. Wer sein Heim zum Tausch anbieten möchte, geht am besten zu einem Profi-Makler. Haben Sie einen passenden Profi-Makler gefunden, so nimmt dieser Ihr Angebot auf und bietet Ihnen andere Tauschobjekte zur Auswahl an. Sollte ein passendes Objekt für Sie dabei sein und Ihr Objekt auch dem anderen Anbieter zusagen, so kann getauscht werden. Diese Variante hat sogar einen großen Vorteil: es gibt weniger Konkurrenz. Somit erhöhen sich Ihre Chancen in kurzer Zeit das Richtige zu finden.

Haben sich beide Seiten für einen Tausch entscheiden, wird ein normaler Kaufvertrag aufgesetzt. Auch bei einem Tausch handelt es sich um einen Verkauf, denn jeder kauft das Wohnobjekt des anderen. Dies bedeutet, dass derjenige, der das teurere Objekt kauft, dabei die Differenz zahlt. Die Basis für die Preise ist die Bewertung eines unabhängigen Dritten, also eines Maklers. Der anschließende Ablauf entspricht dem üblichen Verkauf einer Immobilie. Sie brauchen die nötigen Unterlagen und beim Notartermin bringen Sie alles unter Dach und Fach.

Interessieren Sie sich für den Tausch Ihrer Immobilie? Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gern.

 

Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Ver%C3%A4u%C3%9Ferung

https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/_inhalt.html

https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Wohnen/_inhalt.html

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

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Immobilie rechtzeitig vererben – Familienstreitigkeiten vermeiden

Vorerbe

Fast jedes zweite Erbe ist heutzutage eine Immobilie. Das führt oft zu Familienstreitigkeiten. Um dem vorzubeugen, vererben viele ihre Immobilie lieber schon zu Lebzeiten. Immobilien, Geld und Unternehmen können frühzeitig auf Nachkommen übertragen werden. Jedoch gibt es auch hier kleine Fallen.

Sollten Sie Ihr Erbe nicht in einem Testament geregelt haben, entscheidet der Gesetzgeber über die Erbfolge. Erben sind dann Ehepartner, Kinder, Geschwister oder Enkel. Hätten Sie zum Beispiel drei Kinder, würde das Erbe unter den drei Kindern aufgeteilt. Das ist bei Geld auch noch relativ einfach. Anders ist es da bei Immobilien. Nicht selten stellt das die Erben vor eine große Herausforderung. Selbst wenn die Erben sich einig sein sollten, kostet der Erbmarathon viel Zeit und Mühe.

Deshalb übertragen immer mehr Deutsche das Erbe schon zu Lebzeiten. Das nennt sich dann: Vorweggenommene Erbfolge. Das heißt also, dass Sie selber entscheiden können wer was bekommt. Außerdem können dadurch die Erbschaftssteuer und der Pflichtteil reduziert werden. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn Sie die Immobilie an bestimmte Personen, wie Ehegatten oder Kinder, übertragen werden soll. So können Sie zum Beispiel Ihren Kindern einen möglichst sorglosen Start in das Berufsleben ermöglichen oder den Ehepartner absichern. Lassen Sie sich dabei von einem Immobilienprofi beraten.

Dabei sollte das Vorerbe allerdings nicht als reine Schenkung betrachtet werden. Denn, sollten noch Schulden auf der Immobilie ruhen, so werden diese an den neuen Eigentümer mit übertragen. Generell ist das Vorerbe auch an Regeln geknüpft. Da Sie noch zu Lebzeiten Ihre Existenzgrundlage aus der Hand geben, müssen Sie sich vorher absichern, indem Sie Ihre Rechte an dem Vermögen behalten. Es ist Ihnen nämlich erlaubt, das übertragene Vermögen zu nutzen und zu verwalten. Dies nennt sich dann Nießbrauchrecht. Es empfiehlt sich also Ihre Rechte am Vermögen im Übergabevertrag zu regeln.

Meist wird ein lebenslanges Wohnrecht vereinbart, wenn eine Immobilie vorzeitig an künftige Erben übertragen wird. Dies wird dann in einem Vertrag festgehalten. Außerdem ist es ratsam, Rückforderungsrechte in den Vertrag aufzunehmen. Das ist dann wichtig, wenn der Erbe die Immobilie verkaufen will oder verschuldet ist. Sollte eine Privatinsolvenz drohen, können Sie Ihr Erbe zurückerhalten, damit es nicht gänzlich verloren geht.

Um hier als Erblasser den Überblick nicht zu verlieren, empfiehlt es sich, einen Immobilienprofi zu Rate zu ziehen. Dieser berät Sie, wie Sie Ihr Immobilien-Erbe am besten sichern.

Fragen Sie sich, was aus Ihrer Erbimmobilie werden soll? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

Nicht fündig geworden:

https://www.finanztip.de/vor-und-nacherbschaft-testament/

https://www.testamentsregister.de/testament/gestaltungsinstrumente/vor-und-nacherbschaft

https://de.wikipedia.org/wiki/Nacherbe

 

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Scheininteressenten frühzeitig erkennen

Scheininteressenten

Ihre Immobilie wurde gerade inseriert und schon steht Ihr Telefon nicht mehr still und das E-Mail-Postfach quillt über. Aber woher wissen Sie, ob diese zahllosen Interessenten Ihre Immobilie wirklich kaufen wollen und nicht nur Besichtigungstouristen sind? Kaum ein Verkäufer möchte Zeit an unnötige Besichtigungen verschwenden.

Nicht alle, die eine Immobilie besichtigen, haben die Absicht diese auch zu kaufen. Nicht nur die sogenannten Besichtigungstouristen: Menschen die in Ihrer Freizeit gerne Immobilien besichtigen. Sondern auch die mangelnde Kreditwürdigkeit oder Kaufkraft der Interessenten verzögern oft den Verkauf einer Immobilie. Immobilienexperten geben zu, dass diese sogenannten Scheininteressenten, selbst mit geschultem Auge schwer zu erkennen sind. Allerdings gibt es einige Tricks, um die wirklichen Interessenten von den Scheininteressenten zu unterscheiden.

Exposé entlarvt Scheininteressenten

Ein exzellentes Exposé hilft bereits dabei die Interessengruppe zu verkleinern. Denn, je mehr Fragen dieses Exposé beantwortet, desto leichter können die Interessenten entscheiden, ob die Immobilie ihren Wünschen entspricht, oder nicht. Bekommen Interessenten durch ungenaue Fotos einen falschen Eindruck, so kann es passieren, dass Sie Besichtigungen durchführen, bei denen Interessenten sagen werden: „Das habe ich mir anders vorgestellt.“

Eine andere Möglichkeit sind die 360-Grad-Touren. Hier haben Sie die Möglichkeit ein Zimmer, zum Beispiel das Wohnzimmer, für den Interessenten freizuschalten. Möchte er einen Rundgang durch die gesamte Immobilie erleben, muss er die anderen Räume durch Angabe seiner E-Mail-Adresse freischalten. Besichtigungstouristen möchten das in der Regel nicht.

Mit den richtigen Fragen Scheininteressenten erkennen

Mit Hilfe der E-Mail-Adresse können Sie bereits durch klärende Fragen einen ersten Eindruck davon gewinnen, wie ernst der Interessent an der Immobilie interessiert ist. Fragen Sie zum Beispiel danach, wie seine Wunschimmobilie aussieht, wie lange er schon sucht, oder ob die Finanzierung schon steht. Je klarer die Antworten, desto eindeutiger ist auch das Interesse. Profi-Makler fühlen auch in einem Telefonat dem Interessenten auf den Zahn und erkennen, ob er wirklich interessiert ist.

Da Besichtigungstouristen ihr Hobby gerne auf den freien Tag legen, ist das Wochenende ihr beliebtester Zeitraum. In der Woche nehmen Sie sich selten Zeit. Bei ernsthaften Interessenten ist das anders. Sie versuchen ihre Besichtigungstermine auch unter der Woche wahrzunehmen und schaufeln sich dafür frei. Besichtigungstouristen, denen keine Termine am Wochenende angeboten werden, springen hier meistens ab. In Ausnahmefällen, wenn Interessenten beispielsweise extra aus einer weit entfernten Stadt anreisen, können Sie Termine auch am Wochenende vereinbaren.

Profi-Makler haben durch ihre langjährige Erfahrung ein Gefühl dafür entwickelt, wer ernsthaftes Interesse bekundet und wer nicht. Sie wissen aber auch, dass es besser ist, einem Besichtigungstouristen das Haus zu zeigen, als einen Käufer zu verlieren.

Sie wollen Ihre Zeit nicht mit Scheininteressenten vergeuden? Wir helfen Ihnen, tatsächliche Kaufinteressenten zu erkennen.

 

Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Schein

https://de.wikipedia.org/wiki/Expos%C3%A9

https://de.wikipedia.org/wiki/360-Grad-Video

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

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Wie Sie den richtigen Makler finden

Richtigen Makler finden

Der Verkauf einer Immobilie ist ein zeitaufwendiger und komplexer Prozess. Und das beginnt nicht erst, wenn Ihnen Interessenten die Tür einrennen. Wer seine Immobilie zu einem guten Preis verkaufen will, der muss den Vermarktungs- und Verkaufsprozess gut vorbereiten. Wenn das ein Makler übernimmt, ist der Immobilienverkauf für Sie entspannter. Jedenfalls, wenn es sich um einen Profi-Makler handelt. Aber wie finden Sie den richtigen?

Oft lassen sich Eigentümer von Nachbarn oder Bekannten einen Makler empfehlen. Das kann gut gehen. Muss aber nicht. Experten raten, die Kompetenz des Maklers unter die Lupe zu nehmen. Doch worauf ist hierbei zu achten?

Regionale Kompetenz

Die besten Makler kommen aus der Region. Denn die Immobilienmärkte unterscheiden sich deutschlandweit teilweise sehr. Unternehmen, die bundesweit agieren, sind mit den lokalen Märkten oft nicht so umfangreich vertraut. Ein Makler aus der Region dagegen kennt die Marktlage bestens.

Umfangreiche Marketingmittel

Wer einen Makler aus seiner Region gefunden hat, sollte seine Referenzen überprüfen. Empfehlen ihn andere aus Ihrem Ort? Präsentiert er Immobilien hochwertig und professionell? Häufig bieten Profi-Makler zusätzliche Marketingmittel an, wie zum Beispiel 360-Grad-Touren. Solche Tools ersparen Eigentümern nicht nur unnötige Besichtigungen, weil Interessenten zu jeder Zeit und von überall online die Immobilie besichtigen können. Sondern durch die virtuelle Tour können Makler auch sehen, wer wirklich an der Immobilie interessiert ist. Denn durch ein Tracking-Verfahren selektiert der Makler jene Nachfrager, die sich besonders lange in den virtuellen Räumen aufgehalten haben. Und nur mit diesen wird er Besichtigungstermine vereinbaren.

Professionelle Wertermittlung

Durch seine umfangreiche Marktkenntnis weiß er nicht nur, wie der Wert der Immobilie ermittelt wird, sondern auch welches Verfahren für Ihre Immobilie in Frage kommt: das Vergleichswertverfahren, das Sachwertverfahren oder das Ertragswertverfahren. Darüber hinaus berät er Immobilienverkäufer über den optimalen Verkaufspreis und die geeignete Verkaufsstrategie.

Vorgehensweise des Maklers

Wie viel Zeit nimmt sich der Makler für Sie? Anhand der Vorgehensweise des Maklers können Sie sehen, wie professionell der Makler arbeitet. Bekommen Sie eine Unternehmensbroschüre oder eine Übersicht über den Verkaufsprozess? Erklärt er Ihnen alle seine Aktivitäten offen und umfangreich? Vor der Wertermittlung wird der Profi-Makler immer eine vollständige Begehung der Immobilie durchführen und Einsicht in die relevanten Unterlagen nehmen.

Professionell Vermarktung

Wie wird Ihre Immobilie vermarktet? Besitzt der Makler eine geeignete Kameraausstattung oder arbeitet er mir Professionellen Fotografen für gute Immobilienfotos zusammen? Fertigt er aussagekräftige und optisch ansprechende Exposés an? Wo wird er Ihre Immobilie inserieren? Hat er vielleicht schon Interessenten in seiner Datenbank? Wenn das alles passt, haben Sie den richtigen Makler gefunden.

Wollen Sie prüfen, ob wir der richtige Partner für Sie sind? Lassen Sie sich unseren Leistungskatalog und unsere Unternehmensbroschüre zukommen. Wir beraten Sie gerne.

 

Nicht gefunden, was Sie suchen? Dann lesen Sie hier:

https://ivd.net/2016/10/zehn-merkmale-qualifizierter-immobilienmakler/

https://ivd.net/

https://de.wikipedia.org/wiki/Immobilienmakler

 

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Scheidung mit Immobilie – Was kann ich tun?

Scheidungsimmobilie

Eine Scheidung kann nicht nur emotionale Schmerzen verursachen, sondern auch finanzielle. Wie in jedem Veränderungsprozess stellt sich auch hier früher oder später die Frage: Was machen wir mit unserer Immobilie? Keine leichte Frage. Denn um die richtige Antwort zu finden, muss man verschiedene Faktoren berücksichtigen. Hat das Paar Kinder? Möchte einer der Partner in der Immobilie wohnen bleiben? Wem gehören welche Anteile an der Immobilie?

Gehen wir von einer Familie mit zwei Kindern aus. Die Kinder bleiben nach der Trennung bei der Mutter. Das Haus gehört beiden Noch-Partnern zu gleichen Teilen und es gibt keinen Ehevertrag. Da sie nicht wissen, wie man sich in einer solchen Situation verhält, wenden Sie sich an einen Profi-Makler. Dieser bietet ihnen verschiedene Optionen an.

Die Mutter könnte mit den Kindern in der Immobilie wohnen bleiben. Dazu vereinbart sie mit ihrem Ex-Mann, ob sie entweder kostenfrei oder mit Hilfe einer Mietzahlung in der Immobilie bleibt. Weiterhin kann sich das Ex-Paar überlegen, ob die Mietzahlungen mit den Kosten für die Hypothek oder den Unterhaltskosten verrechnet werden sollen. In diesem Fall rät der Profi-Makler, sich zusätzlich rechtlich beraten zu lassen.

Eine andere Möglichkeit wäre, das Haus als Schenkung oder Vorerbe auf die Kinder übertragen zu lassen. So könnten Mutter und Kinder ebenfalls im Haus wohnen bleiben. Die Mutter wäre dann als Vormund eingetragen und könnte bis zum 18. Lebensjahr der Kinder über das Haus verfügen. Diese Lösung eignet sich allerdings mehr für Familien mit nur einem Kind. Bei mehreren Kindern kann es im Laufe der Jahre durchaus zu Streitigkeiten um das Haus kommen.

Ein anderer Weg wäre die Auszahlung des Vaters durch die Mutter. Hierzu muss der Wert der Immobilie ermittelt und mit der Restschuld, also Hypotheken und Krediten, verrechnet werden. Wenn das Haus zum Beispiel 400.000 Euro wert ist und 200.000 Euro bereits abgezahlt sind, dann muss die Mutter die übrigen 200.000 Euro allein aufbringen und von den bereits gezahlten 200.000 Euro, müsste sie die Hälfte an ihren Mann auszahlen.

Falls sich die Partner in Freundschaft getrennt haben sollten, wäre die Teilung des Hauses in zwei Wohnungen eventuell eine Option. Beide Ex-Partner können dann im Haus wohnen bleiben. Für die Teilung ist jedoch eine Genehmigung von der Gemeinde nötig. Zusätzlich muss die Teilung auch um Grundbuch eingetragen werden.

Wenn sich beide Partner bereits eine neue Unterkunft gesucht haben sollten, besteht die Möglichkeit der Vermietung der Immobilie. Die Partner teilen sich die Mieteinnahmen. Möchte eines der Kinder später in die Immobilie ziehen, so ist dies problemlos möglich.

Die meisten Paare bevorzugen aber die Option des Verkaufs der Immobilie. Nachdem der Wert professionell von einem Profi-Makler ermittelt wurde, teilen sich die Ex-Partner den Verkaufserlös und investieren diesen in ihre neue Zukunft.

Sollte keine dieser Optionen passend sein, dann droht wahrscheinlich die Teilungsversteigerung. Einer der Partner muss dies beim Amtsgericht beantragen, wenn er die Lösung der Immobilienfrage erzwingen möchte. Immobilienprofis raten von dieser Lösung aber ab. Denn in der Regel wird hier ein geringerer Erlös erzielt.

Sie befinden sich in der Scheidung und sind sich unsicher, welche der Optionen für Ihre Immobilie die richtige ist? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Nicht gefunden, was Sie suchen? Dann lesen Sie hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Scheidung

https://www.scheidung.de/immobilie-bei-trennung-und-scheidung.html

 

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Leben und wohnen im Mehrgenerationenhaus

Mehrgenerationenhaus

Die Großmutter passt auf die Enkel auf und erhält dafür selber Hilfe im Alltag. All das ist möglich, dank des Mehrgenerationenhauses. Das Zusammenleben mehrerer Generationen bietet eine Bereicherung für alle und setzt sich immer mehr durch. Für Experten ist das Generationenhaus das Konzept der Zukunft.

Meist teilen sich Familienangehörige (Kinder, Eltern, Großeltern) ein Haus. Manchmal sind aber auch die Bekannten so begeistert von der familiären Atmosphäre, dass sie gleich mit in das Haus einziehen. Dabei wird dann häufig in separaten Wohnungen gewohnt. Dies gibt jeder Familie einen eigenen Rückzugsort und sichert die Privatsphäre. Andere Familien legen viel Wert auf Gemeinsamkeit. Deshalb gibt es in ihrem Haus Begegnungsorte. Hier teilt man sich zum Beispiel das Wohnzimmer, die Küche und den Garten.

Ein Generationenhaus bietet viele Vorteile, bei denen ein Einfamilienhaus nicht mithalten kann. Man muss am Wochenende nicht erst lange fahren, um die Familie zu besuchen. Die hohe Anzahl an Familienzeit ist für die meisten ein ausschlaggebendes Kriterium bei der Entscheidung für ein Mehrgenerationenhaus. Dazu kommt die gegenseitige Entlastung. Nicht nur bekommen die Großeltern Hilfe im Alltag, sie helfen dafür im Gegenzug bei der Betreuung ihrer Enkelkinder. Besonders Senioren genießen es in vollen Zügen, ihre Familienmitglieder um sich zu wissen und an deren Leben aktiv teilzunehmen. Aber auch die Kinder genießen die Aufmerksamkeit und vor allem die Geschichten und Erfahrungen der Großeltern.

Gerade bei hilfe- oder pflegebedürftigen Senioren bietet sich das Generationenhaus an. Die Pflege durch die Familienmitglieder lässt einen Umzug in ein Pflegeheim vermeiden. Das bietet den Senioren nicht nur mehr Unabhängigkeit, sondern bietet auch eine deutliche Kostenersparnis.

Dennoch kann ein Generationenhaus auch Nachteile bieten. Die große, räumliche Nähe, bietet für viele ein großes Problem.  Für diejenigen die lieber zurückgezogen leben, bietet sich ein Mehrgenerationenhaus nur an, wenn ausreichend räumliche Trennung geboten wird. Denn wo viele Menschen zusammenleben, kann es oft laut werden und auch das Konfliktpotential steigt. Gerade die Altersunterscheide sorgen oft für Zündstoff wenn es um Fragen der Kindererziehung, Haushaltsführung oder Planung des Alltags geht.  Wer sich also für ein Mehrgenerationenhaus entscheidet, sollte vorher genaue Absprachen mit allen Mitgliedern treffen und sich im Klaren sein, worauf er sich einlässt.

Hat das Generationenhaus aber eine gute Mischung aus Rückzugsmöglichkeiten und Gemeinschaftsräumen, kann die gesamte Familie von dieser Wohnform profitieren.

Überlegen Sie, ob sich der Umzug vom Einfamilienhaus ins Mehrgenerationenhaus lohnt? Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gern.

 

Nicht gefunden, was Sie suchen? Dann lesen Sie hier:

https://www.mehrgenerationenhaeuser.de/

http://mehrgenerationenhaeuser.de/mehrgenerationenhaeuser/was-ist-ein-mehrgenerationenhaus/

https://de.wikipedia.org/wiki/Mehrgenerationenhaus

 

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Neuer Job, neue Stadt… was nun?

Umzug

Sie hatten eigentlich geplant Ihren Lebensabend in Ihrer Traumimmobilie zu verbringen, jedoch macht Ihnen Ihr neuer Job einen Strich durch die Rechnung. Jetzt stellt sich die Frage: Was passiert jetzt mit der eigenen Immobilie?

Sie hatten alles genau geplant, als Sie ihre Immobilie gekauft haben, doch jetzt macht Ihnen der neue Job einen Strich durch die Rechnung. Anstatt in Berlin zu bleiben, müssen Sie jetzt mit Sack und Pack nach München ziehen. Das gemütliche Berliner Reihenhaus haben Sie erst vor einigen Jahren gekauft. Hier wollten Sie altwerden und Ihre Kinder großziehen. Ist der neue Job es wirklich wert, diesen Traum aufzugeben.

Eigentlich könnten Sie auch pendeln, oder sich eine kleine Unterkunft für die Woche suchen. Sie möchten aber auch möglichst viel Zeit mit Ihrer Familie verbringen und den Job wegen dem jetzigen Haus ablehnen wollen Sie auch nicht. Also kommt nur noch ein Umzug in Frage.

Wenn Sie sich also für den Umzug entschieden haben, müssen viele Entscheidungen getroffen werde. Suchen Sie sich in München etwas zum Kauf oder zur Miete. Soll es eine Wohnung oder ein haus werden? Was passiert mit der eigenen Immobilie? Verkaufen oder vermieten? Eine Vermietung hätte den Vorteil, dass man ohne Probleme wieder nach Berlin zurückziehen könnte. Durch einen Verkauf hätten Sie jedoch mehr finanzielle Mittel für ein neues Eigenheim.

Sie fahren also nach München und begeben sich auf die Suche nach einer geeigneten Unterkunft. Zufällig finden Sie ein Haus, was zum Verkauf steht, direkt neben der neuen Arbeitsstelle. Um das neue Haus finanzieren zu können, müssen Sie allerdings Ihre alte Immobilie verkaufen.

Nun muss alles sehr schnell gehen, damit Ihrem Berufsstart in der neuen Stadt nichts mehr im Wege steht. Daher entscheiden Sie sich den Verkauf Ihrer Immobilie einem Profi-Makler zu überlassen und sich voll und ganz auf den Umzug zu konzentrieren.  Denn für das Zusammenstellen aller Unterlagen, die Vermarktung, Besichtigungstermine und Preisverhandlungen haben die Müllers in ihrer aktuellen Situation nur wenig Zeit. Bei Freunden, die ihr Haus privat verkauft haben, haben sie mitbekommen, wie viel Arbeit dahintersteckt – und wie langwierig der Verkaufsprozess sein kann, wenn einem das nötige Fachwissen fehlt.

Sie sind deshalb froh, dass der Makler, der ihnen das Haus in München verkauft hat, ihnen auch direkt einen kompetenten Kollegen in München empfehlen konnte. Als dieser dann den Wert Ihrer Immobilie ermittelt, können Sie es kaum glauben: Seitdem Sie das Haus vor fünf Jahren gekauft haben, hat es enorm an Wert zugelegt. Da Sie länger als drei Jahre in ihrer Immobilie gewohnt haben, müssen sie darauf glücklicherweise keine Spekulationssteuer zahlen, sondern können den Gewinn direkt in die Tilgung der Hypothek des neuen Hauses stecken. Spekulationssteuer fällt dann an, wenn Eigentümer ihre Immobilie nach weniger als zehn Jahren wieder verkaufen. Eine Ausnahme besteht, wenn sie in den letzten drei Jahren vor Verkauf darin gewohnt haben.

Bei Ihnen steht ein Stadtwechsel an und Sie wollen Ihre Immobilie verkaufen? Kontaktieren Sie uns jetzt. Wir unterstützen Sie gerne.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

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Wie geht altersgerechtes Wohnen?

Altersgerechtes Wohnen

Jeder Mensch entwickelt neue Bedürfnisse im Alter. Daraus entstehen auch neue Anforderungen an das eigene Zuhause. Es benötigt viele bauliche Veränderungen, um diesen gerecht zu werden. Wie lässt sich altersgerechtes Wohnen realisieren und wie kann man die Betroffenen dabei unterstützen?

Der Begriff „altersgerechtes Wohnen“ beschreibt eine Miet- oder Eigentumswohnung, die älteren Menschen ein barrierefreies und komfortables Leben ermöglicht. Dazu gehören unter anderem eine praktische und zweckmäßige Möblierung der Wohnung, denn schließlich sollten die Bewohner möglichst lange selbständig wohnen können. Dafür muss die Wohnung vor allem von allen Stolperfallen oder Risiken befreit sein. Oftmals müssen Hilfsmittel angebracht werden, die den Alltag vereinfachen.

Eine Option um das altersgerechte Wohnen zu ermöglich, ist das Umbauen. Vor allem Senioren, die ihr Eigenheim nicht verlassen möchten, bevorzugen diese Option. Bei einem Umbau sorgt man dafür, dass die Wohnung so umgebaut wird, dass man sich darin barrierefrei bewegen kann. Dazu gehören unter anderem der Einbau eines Treppenlifts oder die Verbreiterung der Türen. Im Badezimmer können Wandstützgriffe oder auch ein WC für Rollstuhlfahrer eingebaut werden. Der Nachteil des Umbauens besteht allerdings darin, dass es sehr teuer ist.

Sollte ein Senior umfassende Pflege oder ständige Betreuung benötigen, so ist das Seniorenheim oft eine passende Option. Hier sind Senioren unter Menschen und es ist immer jemand vor Ort, der Hilfestellung geben kann.

Auch Wohngemeinschaften sind nicht nur bei Studenten sehr beliebt. Auch Senioren wissen das Zusammenleben mit Menschen in derselben Altersphase sehr zu schätzen.  Sie unterstützen sich gegenseitig und knüpfen untereinander soziale Kontakte, sodass sie im Alter nicht einsam sind und sich immer gegenseitig helfen können. Das kann sich bei Senioren mit niedrigen Einkommen lohnen. Denn sie teilen sich die Kosten wie Miete, Nebenkosten oder wenn mal etwas kaputt geht.

Eine etwas abgewandelte Variante der Wohngemeinschaft, ist das betreute Wohnen. Dort leben Senioren in barrierefreien Wohnungen oder Häusern und haben einen Ansprechpartner vor Ort. Die Senioren leben dennoch weitestgehend selbstständig im eigenen Haushalt. Je nachdem, wie selbständig jemand ist, erhält er entsprechend viel Betreuung. Die Art der Betreuung kann sich auch im Laufe der Zeit anpassen.

Ein ganz besonderes Wohnmodell ist aber das Mehrgenerationenhaus. Hier leben Personen unterschiedlicher Generationen zusammen.  Dadurch können Senioren gegebenenfalls Unterstützung von jüngeren Menschen erhalten. Anderseits können die Senioren diesen wiederum helfen und zum Beispiel beim Babysitting ihre Hilfe anbieten.

Wollen Sie Ihr Eigenheim verkaufen, um in eine altersgerechte Wohnung zu ziehen? Kontaktieren Sie uns jetzt. Wir unterstützen Sie gerne.

 

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Ist die geerbte Immobilie zu teuer?

Erbimmobilie

Geerbte Immobilien sind für viele Menschen oft ein Grund zur Freude, weil sie so an ihr lang ersehntes Eigenheim kommen. Oft ist die Eigennutzung aber teuer. Doch eine geerbte Immobilie kann schnell zur Schuldenfalle werden.

Oftmals gibt es für die Erben keine andere Möglichkeit, als die Immobilie zu verkaufen, da die Erbschaftssteuer zu teuer ist. Ehepartner und Kinder sind von der Erbschaftsteuer befreit, wenn Sie die Immobilie nach dem Erbfall mindestens zehn Jahre lang selbst nutzen. Auch für andere enge Verwandte wie Enkelkinder oder Nichten und Neffen gelten Freibeträge. Erben Sie von Ihrem Onkel oder Ihrer Tante liegt dieser aber beispielsweise nur bei 20.000 Euro. Die Immobilie ist höchstwahrscheinlich mehr Wert. Hinzukommt, dass die Steuersätze immer höher werden, je weiter entfernt Sie mit dem Erblasser verwandt sind.

Erben Sie beispielsweise von einer Tante eine Immobilie im Wert von 400.000 Euro, müssen Sie in Steuerklasse 2, in der Nichten und Neffen angesiedelt sind, 25 Prozent Steuern zahlen. Bei einem Freibetrag von 20.000 Euro, müssen Sie also 380.000 Euro mit diesem Steuersatz versteuern. Das ergibt eine Steuerzahlung von 95.000 Euro.

Doch nicht nur die Steuern können auf der Erbschaft lasten. Sie sollten sich genau darüber informieren, ob auf der Immobilie noch eine Hypothek lastet. Sie erben nämlich nicht nur die Immobilie, sondern auch die Schulden bei der Bank.

Wenn Sie nicht Alleinerbe sein sollten, können sie nicht einfach ohne die Zustimmung der Miterben in die Immobilie einziehen. Damit Sie als Alleineigentümer in die Immobilie einziehen können, müssen Sie die Miterben auszahlen. Die Auszahlungssumme hängt dabei vom Wert der Immobilie ab. Diesen sollten Sie vorher von einem Experten schätzen lassen-. Aber auch Schulden, wie Hypotheken, fließen in die Auszahlungssumme ein. Sollte es Ihnen nicht möglich sein die Summe aufzubringen, so steht es Ihnen frei auch eine Ratenzahlung zu vereinbaren, oder einen Kredit bei der Bank aufzunehmen.

Wenn Sie sich die guten Punkte gut durchdacht haben, bleibt noch der Zustand des Hauses zu betrachten. Ist der Keller feucht, oder muss das Dach erneuert werden? Ist vielleicht eine komplette Sanierung fällig?  Oft bewegen sich solche Kosten im fünfstelligen Bereich. Daher ist es wichtig die Immobilie von einem Experten genau bewerten und über eventuelle sanierungskosten beraten zu lassen.

Der Unterhalt Ihrer Erbimmobilie ist Ihnen zu teuer und Sie wollen lieber verkaufen? Kontaktieren Sie uns jetzt. Wir beraten Sie gern.

 

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Warum ist eine Immobilienbewertung so wichtig?

Immobilienbewertung

„Wieviel ist meine Immobilie wert?“ Diese Frage haben sich sicher viele Eigentümer irgendwann schon mal gestellt. Für den Laien aber ist eine reale Einschätzung kaum möglich. Nur wer den wirklichen Wert seiner Immobilie kennt, kann mit einem realistischen Kaufpreis an den Markt gehen. Ist der Kaufpreis zu hoch, wird die Immobilie schnell zum Ladenhüter. Setzen Eigentümer den Kaufpreis zu niedrig an, verlieren sie Vermögen.

Natürlich können sich Eigentümer auch selbst einen Überblick über den regionalen Immobilienmarkt verschaffen, die Quadratmeter und den Zustand seiner Immobilie selbst einschätzen. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass Eigentümer ihre Immobilien eher subjektiv einschätzen. Dies hat oft mit den eigenen Erlebnissen und emotionalen Bindungen an die Immobilie zu tun. In diesen Fehleinschätzungen verbirgt sich allerdings eine gemeine Falle.

Setzt der Verkäufer den Preis zu hoch an, kann er auf mangelndes Interesse treffen. Setzt er den Preis zu niedrig an, dann stellen die Interessenten den Zustand der Immobilie in Frage und erklären diese schnell zu einer Problemimmobilie.

Ein Profi-Makler hilft Ihnen dabei diese Fehler zu vermeiden. Mit Hilfe des Vergleichswertverfahrens, Sachwertverfahrens oder Ertragswertverfahrens, ermittelt er einen marktgerechten Wert der entsprechenden Immobilie.

Dabei spielen auch andere Kriterien eine wichtige Rolle. Ganz oben steht dabei die Lage der Immobilie. Handelt es sich nämlich um eine gute Handelslage, ist die Immobilie um einiges mehr Wert. Nicht nur sind die Immobilienpreise von Stadt zu Stadt und Region zu Region unterschiedlich – so kostet ein Haus in München mit 150 Quadratmetern wesentlich mehr als in Berlin. Auch die Lage innerhalb einer Stadt ist entscheidend. Die durchschnittlichen Quadratmeterpreise schwanken von Stadtteil zu Stadtteil und teilweise auch innerhalb eines Viertels stark.

Auch die Ausstattung spielt eine wichtige Rolle. Unter die Ausstattung fallen alle Faktoren, welche die Immobilien selbst betreffen. So zum Beispiel die Quadratmeterzahl, die Raumaufteilung, gibt es Fußbodenheizung und natürlich das Baujahr. Solche „Kleinigkeiten“ lassen sich nur schwer mit den anderen Immobilienangeboten vergleichen.

Als drittes wäre nun noch die Umgebung zu nennen. Anders als bei der Lage, bezieht sich die Umgebung auf die direkte Wahrnehmung. Während der Lärm der Autobahn zwei Straßen weiter deutlich zu hören ist, ist er in Ihrer Immobilie vielleicht kaum mehr wahrnehmbar. Dafür ziehen bei unglücklichen Windverhältnissen möglicherweise die Dämpfe der nahegelegenen Fabrik direkt durch den Garten.

All dies sind Faktoren die Laien nur schwer selbst einschätzen können. Für lokale Profi-Makler sind Immobilienbewertungen das tägliche Geschäft. Sie kennen die aktuelle Lage am Markt und wissen welches Bewertungsverfahren für Ihre Immobilie die richtige ist.

Sie möchten wissen, wie viel Ihre Immobilie wert ist? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

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Warum der Makleralleinauftrag

Makleralleinauftrag

Wer seine Immobilie verkaufen möchte, hat es meist eilig und spielt mit dem Gedanken mehrere Makler gleichzeitig zu engagieren, damit der Verkauf schneller voran geht. Doch das ist nicht immer die beste Lösung. Viele Makler für ein Objekt, sorgen für Unsicherheit, Verzögerung und höhere Kosten.

Viele Verkäufer stellen sich vor, dass eine Immobilie durch mehrere Makler eine höhere Reichweite erhält. Aber mehrere Makler zu haben, bedeutet auch Unsicherheit bei den Interessenten. Oftmals fragen sie sich warum ein Objekt mehrere Makler benötigt und vermuten, dass mit der Immobilie etwas nicht stimmt. Das ist nicht die beste Ausgangsbasis für einen Immobilienverkauf.

Dem können Eigentümer mit Hilfe eines Makleralleinauftrages vorbeugen. Bei diesem Auftrag wird der Verkauf der Immobilie auf nur einen Makler beschränkt. Eine Lösung, die eindeutige Vorteile mit sich bringt und das von Anfang an.

Viele Makler bringen viele Ansprechpartner mit sich. Das ist nicht nur für die Interessenten, sondern auch für die Eigentümer auf Dauer verwirrend. Dann den Durchblick zu behalten ist schwierig. Beim Makleralleinauftrag wird die Anzahl der Ansprechpartner auf nur einen begrenzt. Dieser hat dann den gesamten Überblick und kann im Voraus entscheiden für welchen Interessenten die Immobilie geeignet ist.

Wird der Auftrag an mehrere Makler vergeben, ist es möglich, dass diese nicht ihre vollständige Expertise einsetzen, da die Gefahr besteht, dass die Immobilie anderweitig verkauft wird. Bei einem Alleinauftrag können die Verkäufer sicher sein, dass der Makler seine Expertise passend und umfangreich einsetzt und den größtmöglichen Aufwand betreibt, um die Immobilie zu verkaufen.

Auch beim Thema Kosten lohnt sich der Makleralleinauftrag. Beauftragen Sie mehrere Makler mit unterschiedlichen Provisionen, können Sie nicht abschätzen, wie hoch die tatsächlichen Kosten für den Verkauf sein werden. In seltenen Fällen kann es durch die Unübersichtlichkeit auch noch nach dem Verkauf der Immobilie zu unerwarteten Provisionsforderungen der anderen Makler kommen.  Dementsprechend sind die finalen Kosten für den Verkäufer nicht so einfach kalkulierbar. Bei einem Makleralleinauftrag können die Kosten bereits bei Vertragsabschluss berechnet werden. So sind Immobilienverkäufer bestens vorbereitet.

Die Dauer des Verkaufes ist ebenfalls bereits vorher kalkulierbar, denn der Makleralleinauftrag wird auf eine bestimmte Laufzeit geschlossen. Meist beträgt diese zwischen 3 und 8 Monaten. Innerhalb dieser Zeit muss der Makler einen passenden Käufer für die Immobilie gefunden haben. Je nachdem ob sich Eigentümer für einen einfachen oder einen qualifizierten Auftrag entscheiden, steht es ihnen frei, ihre Immobilie auch selbst noch verkaufen zu können.

Sie möchten wissen, warum sich der Immobilienverkauf mit Makler lohnt? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

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Warum ich einen Makler brauche

Scheidung, Umzug oder auch gesundheitliche Umstände – die Gründe für den Verkauf einer Immobilie sind zahlreich. Der Verkauf des eigenen Heimes gehört dabei zu den schwierigsten Entscheidungen unseres Lebens. Dabei unterschätzen viele Eigentümer den Aufwand, der mit dem Verkauf auf sie zukommt. Er nimmt nicht nur sehr viel Zeit in Anspruch, sondern kann bei schlechter Vorbereitung einen hohen, finanziellen Verlust bedeuten.

Immobilienportale im Internet gibt es reichlich und sie alle vermitteln den Eindruck, der Verkauf einer Immobilie sei einfach und schnell. Einfach das Angebot einstellen und warten, bis sich der passende Käufer meldet. Doch ein Haus zu verkaufen ist etwas anderes, als sein altes Radio zu verkaufen. Dabei gilt es nicht, die Immobilie an den erstbesten Interessenten zu verkaufen, der den gewünschten Preis dafür zahlen möchte.

Allein die Einschätzung des Wertes einer Immobilie, bereitet vielen Eigentümern Kopfschmerzen. Es fehlt ganz einfach an Marktkenntnis. Woran soll ich mich bei der Preissetzung orientieren? Welche Faktoren sind ausschlaggebend? Als Ergebnis fordern die Eigentümer meist einen viel zu hohen Preis. Das kann nicht nur den Verkaufsprozess hinauszögern, sondern auch zu Geldeinbußen führen. Da die Immobilie zu lange zum Verkauf angeboten wird, werden Interessenten skeptisch und vermuten eine Problemimmobilie. Um sie dann irgendwann doch verkaufen zu können, muss der Preis oft erheblich gemindert werden.

Auch wenn es darum geht, das Angebot zu inserieren, müssen Verkäufer vorsichtig sein. Wenn zum Beispiel der Grundriss fehlt, oder die Fotos in schlechter Qualität sind, stoßen Eigentümer nicht auf das gewünschte Interesse. Wenn dann auch noch der Energieausweis fehlt, kann es sogar schnell rechtliche Probleme geben. Alle Dokumente sollten sorgfältig zusammengetragen werden. Als Laie können Sie hier schnell den Überblick verlieren.

Wer den Verkauf seiner Immobilie gut vorbereitet hat, der wird wahrscheinlich auch viele Interessenten haben. Aber das bedeutet, dass das Telefon pausenlos klingelt und das Postfach mit Anfragen überhäuft wird. Dabei den Überblick zu behalten und herauszufiltern welcher Bewerber ernsthaft an der Immobilie interessiert ist, ist dann schwierig. So besteht die Gefahr unnötige Besichtigungen mit Besichtigungstouristen durchzuführen oder stattdessen eine Traube an Fremden im eigenen Haus zu haben.

Haben Eigentümer am Ende ein paar ehrliche Interessenten gefunden, geht es in die Preisverhandlungen. Ohne Erfahrung lassen sich Eigentümer in solchen Situationen schnell verunsichern und herunterhandeln. Viele Käufer sind um Argumente nicht verlegen, um den Preis zu drücken. Am Ende verkaufen sie ihre Immobilie dann vermutlich unter Wert.

In jeder Phase dieses Prozesses sind Marktkenntnis und Erfahrung ausschlagegebend. Eigenschaften, die ein Profi-Makler mitbringt.

Sie haben keine Lust auf einen langen und komplizierten Verkaufsprozess? Wir beraten Sie gerne und stellen sicher, dass wir Ihre Interessen bestmöglich vertreten.

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