Auf die Zielgruppe kommt es an

Viele Immobilienverkäufer träumen davon schnell und ohne Aufwand den idealen Käufer für ihre Immobilie zu finden. Bei der aktuell hohen Nachfrage melden sich aber sehr viele Interessenten. Um dabei die vielen Telefonanrufe und überquellenden E-Mail-Postfächer bändigen zu können, braucht man viel Zeit und Geduld. Wie können Immobilienverkäufer die passenden Interessenten gleich herausfiltern?

Bevor Sie Ihre Immobilie auf den einschlägigen Portalen inserieren, überlegen Sie sich, wer überhaupt als Interessent dafür in Frage kommt. Denn jede Zielgruppe hat eigene Anforderungen an eine Immobilie. Das große Haus mit zwei Etagen, Garten und bezaubernder Wendeltreppe, mag für die junge Familie mit zwei Kindern und Hund geeignet sein, für Senioren kommt sie wohl eher weniger in Frage. Das Zwei-Zimmer-Apartment im Szeneviertel der Stadt scheint für Singles ideal zu sein, wenn es barrierefrei ist, könnten sich auch Senioren dafür interessieren. Auch das Umfeld spielt eine Rolle. Sind Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte oder Kitas und Schulen in der Nähe?

Stellen Sie sich folgende Fragen, um die Zielgruppe einzugrenzen:

  • Für welchen Familienstand eignet sich die Immobilie?
  • Für welche Altersgruppe eignet sich die Immobilie?
  • Hat Ihre Zielgruppe besondere Bedürfnisse?
  • Welche Einkommensgruppe kann sich Ihre Immobilie leisten?

Haben Sie Ihre Zielgruppe erst einmal definiert, überlegen Sie sich, wie Sie diese am besten erreichen. Generell ist ein Inserat auf den gängigen Onlineportalen nicht verkehrt. Für viele sind Onlineportale die beste Möglichkeit, um sich einen Überblick zu verschaffen. Anzeigen in Zeitungen sind aber immer noch nicht überholt.

80 Prozent der Immobilienkäufer sind Nachbarn

Wenn man bedenkt, dass 80 Prozent der Immobilienkäufer in Deutschland aus einem 15-Minuten-Radius kommen, dann macht das die Regionalzeitung für Immobilienverkäufe interessant. Ältere Generationen bevorzugen vielleicht auch klassische Medien, obwohl auch immer mehr der über 50- und 60-Jährigen bei Facebook sind.

Die sozialen Medien sind vor allem bei jungen Familien sehr beliebt. Allerdings sollten Sie dort beachten, dass Sie nur die wichtigsten Informationen mitteilen. Längere Texte werden dort kaum gelesen. Auch reicht ein Post oft nicht aus. Da der Nachrichtenverlauf bei en Benutzern oft zu voll ist, kann er leicht übersehen werden. Sie sollten also in regelmäßigen Abständen weitere zu Ihrer Immobilie veröffentlichen.

Auch wie Sie Ihre Immobilie beschreiben und präsentieren, hängt von Ihrer Zielgruppe ab. Während bei jungen Familien eine lockere Sprache geeignet ist, erreichen Sie ältere Generationen vielleicht besser mit eher klassischen Formulierungen. Also auch bei der Wortwahl kommt es darauf an, wer Ihre Zielgruppe ist.

Überlegen Sie, welche Zielgruppe für Ihre Immobilie in Frage kommt? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Immobilienmakler

https://de.wikipedia.org/wiki/Nachbarschaft

https://de.wikipedia.org/wiki/Barrierefreiheit

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Versuchen Sie es doch mal mit Nachbarschaftsmarketing

Wussten Sie, dass 80 Prozent der Immobilienkäufer in Deutschland aus einem Radius von 15 Minuten um die Immobilie stammen? Wie könnte man diese 80 Prozent besser erreichen, als mit Werbung in der Nachbarschaft? Oft denkt man heutzutage nur an Immobilienportale, wenn man an die Vermarktung der Immobilie denkt. Dabei zahlt sich das sogenannte Nachbarschafts-Marketing tatsächlich aus. Wenn man weiß wie man es richtig anstellt.

Gute Mundpropaganda kann Ihnen einen – vielleicht sogar entscheidenden – Teil der Immobilienvermarktung abnehmen. Um das in Gang zu setzen und die potenziellen Käufer in Ihrer Nachbarschaft zu erreichen, nutzen Profi-Makler deutliche Signale. Gut sichtbar platziert, sorgt das bekannte „Zu Verkaufen“-Schild vor der Gartentür schon einmal für sehr viel Aufmerksamkeit bei möglichen Kaufinteressenten. Achten Sie darauf, dass die Kontaktdaten gut lesbar sind. Die Kaufinteressenten müssen schließlich wissen, an wen sie sich wenden müssen. Profi-Makler geben in solchen Fällen immer ihre Telefonnummern an, damit sie für Interessenten gut erreichbar sind. Bei Privatpersonen kann das schnell mal nach hinten losgehen, wenn das Telefon nicht mehr aufhören will zu klingeln. Daher ist es ratsam, die Käufer erst einmal auf eine Website mit weiteren Informationen zu verweisen.

Anders ist das bei einem Flyer. Hier können Sie weitaus mehr Informationen unterbringen als auf einem Schild. Ein gutes Foto ist hier besonders wichtig, um das Interesse zu wecken. Außerdem sollten Sie wichtige Informationen wie die Quadratmeterzahl, Grundstücksgröße, Energiehinweise, Zimmerzahl und natürlich den Kaufpreis auf im Flyer erwähnen. Damit Sie die gesamte Nachbarschaft mit den Flyern erreichen können, benötigen Sie eine hohe Anzahl an Flyern. Profi-Makler bringen durchschnittlich 5000 Flyer in den Umlauf. Um diese verteilen zu können, müssen Sie viel Zeit einrechnen. In der Regel dauert es bis zu 7 Stunden, um 1000 Flyer zu verteilen. Deshalb schadet es nichts, den Nachbarn, Verwandten und Bekannten ein paar Flyer in die Hand zu geben. Eine andere Alternative sind Aushänge im Supermarkt mit einem Kurzexposé. So erreicht man mit wenig Aufwand gleich mehrere Personen.

Diese Marketing-Aktionen müssen gut geplant sein und verbrauchen einiges an Zeit. Wenn Sie daran denken, Ihre Immobilie zu verkaufen, haben Sie davon momentan vermutlich nicht viel übrig. Ein Profi-Makler weiß genau, welche Marketing-Aktionen ziehen und hat die Kapazitäten, sie schnell durchzuführen. Und da wäre noch eine Sache: Wer privat an einen Nachbarn verkauft, macht das meist nicht zum besten Preis. Denn Nachbarn und Bekannte wünschen sich oft einen Freundschaftspreis oder vergleichen die Immobilie instinktiv mit der eigenen, für die sie vor 20 Jahren doch viel weniger gezahlt haben. Ein Profi-Makler als neutraler Dritter hat hier in Verhandlungen durch seine persönliche Distanz einen klaren Vorteil.

Sie suchen Unterstützung bei der Vermarktung Ihrer Immobilie? Kontaktieren Sie! Wir beraten Sie gern.

 

Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Immobilienmakler

https://de.wikipedia.org/wiki/Marketing

https://de.wikipedia.org/wiki/Online-Marketing

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Zahl des Monats

60 Prozent

 

Träumen die Deutschen von ihrer Immobilie, dann aber realistisch. Auf die Frage, in was für einer Immobilie sie leben möchten, ob in einem Einfamilienhaus, einem Penthouse, einer Villa, einem Schloss oder etwas anderem, war die Antwort eindeutig. Laut einer repräsentativen Studie von Interhyp bevorzugen 60 Prozent der Befragten das Einfamilienhaus. Gefolgt vom Penthouse – 15 Prozent können sich vorstellen dort zu wohnen. Jeweils 10 Prozent würden am liebsten in einer Villa oder in einem Schloss wohnen. Noch 5 Prozent gaben „Sonstiges“ an.

Auf die Fragen nach den Entscheidungsgründen, antworteten die Befragten, dass Träume zwar schön seien, sie müssten aber auch machbar sein. Die Befragten sagten aber auch, dass zu ausgefallene Wohnträume sie von ihrem gewohnten Leben entkoppeln würden.

 

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Die Teilungsversteigerung – nicht die beste Lösung bei einer Scheidung

Eine Scheidung bringt bei Paaren nicht nur eine Menge an emotionalen und rechtlichen Problemen mit sich, zusätzlich müssen Sie meist auch noch klären, wie sie den gemeinsamen Besitz aufteilen wollen. Im Gegensatz zu Geld stellt sich die Aufteilung von Immobilien dabei eher schwierig dar. Sollten Paare keine gemeinsame Lösung finden, droht möglicherweise eine Teilungsversteigerung. Allerdings ist diese oft mit Nachteilen für den Eigentümer verbunden.

Es ist allgemein bekannt, dass man ein Jahr getrennt leben muss, bevor man sich scheiden lassen kann. Oftmals kümmern sich die Paare erst danach um die Aufteilung des Besitzes. Sollte aber einem Paar bereits vor der Vollendung des Trennungsjahres bewusst sein, dass eine Versöhnung ausgeschlossen ist, kann die gemeinsame Immobilie auch schon vorher verkauft werden. Denn so kann der Verkaufserlös einfacher aufgeteilt werden und beide Partner können ihren Neuanfang planen oder ihre möglichen Bankverbindlichkeiten tilgen.

Ist das Trennungsjahr vorüber, kann einer der Noch-Ehepartner den verkauf der Immobilie verlangen. Sollte der andere Partner sich weigern, kann dieser sogar verklagt werden, um seine Zustimmung zu erhalten. Verhindert werden kann dies aber durch die Hilfe eines Immobilienprofis. Dieser hilft bei der Abwägung der Interessen.

Entschließt sich das Paar dazu, dass die Immobilie später einmal an die Kinder vererbt werden soll, so kann sie beispielsweise auch vermietet werden. Mit den Einnahmen könnte auch der Kredit bei der Bank getilgt werden.

Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, dass ein Partner die Immobilie behält. Allerdings muss der andere Partner dann ausgezahlt werden. Kann das Paar sich nicht über den Auszahlungsbetrag einigen, droht oft eine Teilungsversteigerung. Die Teilungsversteigerung ist ein Teil der Zwangsversteigerung und kann von einem der Partner unabhängig beim Amtsgericht beantragt werden. Durch die Teilungsversteigerung wird nicht teilbares Vermögen in teilbares Vermögen umgewandelt.

Meist ist die Teilungsversteigerung aber eine eher ungünstige Lösung, da die Immobilie meist unter Wert verkauft wird. Denn viele Schnäppchenjäger wittern dabei ihre Chance auf eine neue Immobilie. Zwar hat der Partner, welcher in der Immobilie bleiben möchte, die Chance auf diese Weise den anderen Teil der Immobilie günstig zu erwerben, wenn er das Höchstgebot abgibt, aber er geht auch das Risiko ein, dabei von anderen Bietern überholt zu werden. Damit wird der Preis der Immobilie höher als das vorhandene Budget und die Immobilie geht so an eine fremde Person. Außerdem entstehen auch andere, zusätzliche Kosten. Man sollte circa 1.000 – 2.500 Euro für einen Sachverständigen einplanen. Zusätzliche entstehen Kosten für den Notar und das gesamte Verfahren.

Ein Profi-Makler hilft Ihnen dabei diese Kosten zu vermeiden. Als neutrale Instanz berät er beide Seiten und hilft dabei eine optimale Lösung für die gemeinsame Immobilie zu finden.

Sind Sie unsicher, was die beste Lösung für Ihre Immobilie in der Trennungsphase ist? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Ehescheidung_(Deutschland)

https://de.wikipedia.org/wiki/Teilungsversteigerung

https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Eheschliessungen-Ehescheidungen-Lebenspartnerschaften/_inhalt.html

 

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Barrierefreier Umbau: Welche Immobilie ist geeignet?

Im Alter im Eigenheim wohnen zu bleiben, ist ein Traum vieler Deutscher. Doch gerade die älteren Immobilien sind nicht auf die Bedürfnisse von Senioren ausgelegt. Oft sind es steile Treppen, hohe Schwellen und enge Flure, die das Leben mit einer körperlichen Einschränkung noch zusätzlich erschweren. Die Frage ist also, was man tun soll. Sollte man lieber verkaufen oder doch barrierefrei umbauen? Wir erklären Ihnen worauf es bei einem barrierefreien Umbau ankommt und was dabei auf Sie zukommt.

Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser unterscheiden sich, wenn es um den barrierefreien Umbau geht. Beide haben verschiedene Prioritäten. Bei einer Eigentumswohnung ist zum Beispiel die Lage im Haus relevant. Liegt sie im Erdgeschoss, müssen sich die Eigentümer weniger Gedanken über die Begehbarkeit ihrer Wohnung machen. Das gilt übrigens auch, wenn das Haus über einen Fahrstuhl verfügt. Sollte dies nicht der Fall sein, und die Wohnung im oberen Geschoss liegen, bietet sich ein Treppenlift an. Hierfür sind in der Regel keine Umbauten nötig. Es wird allerdings empfohlen den Einbau mit dem Bauamt abzusprechen.  Entscheidend ist es hier nämlich, dass die Mindestbreite der Treppe von einem Meter eingehalten wird. Gerade in Altbauten mit engen Treppenhäusern ist der Einbau eines Treppenlifts daher oft nicht möglich.

Treppen sind beim Umbau ein zentraler Punkt

Aber auch die Umbauten der Innenräume sollten dem Bauamt gemeldet und mit der Eigentümerversammlung abgesprochen werden. Das ist zum Beispiel dann wichtig, wenn ein Flur breiter gemacht oder das Bad vergrößert werden soll. Anders als beim Haus können Wasser- und Stromleitungen beispielsweise nicht beliebig verlegt werden.

Die Treppen bilden allerdings auch beim Umbau des Hauses einen zentralen Punkt. Sollten diese zu eng sein, um einen Lift zu installieren, gibt es allerdings die Möglichkeit das Haus so einzurichten, dass nur die untere Hälfte als Wohnfläche genutzt wird. Die obere Hälfte des Hauses könnte man zum Beispiel als Wohnfläche für die Kinder oder einen Pfleger nutzen. Außerdem ist es bei einem Haus einfacher Umbauten an der Raumstruktur oder an den Leitungen vorzunehmen.

Umbau sollte gut geplant werden

Egal ob es sich nun um eine Eigentumswohnung oder ein Haus handelt, ein Umbau sollte gut geplant sein. Idealerweise führen Sie ihn dann durch, wenn Sie noch körperlich belastbar sind. Der Nachteil daran ist, dass es vielen Eigentümern schwer fällt einzuschätzen was sie benötigen, wenn Sie körperlich noch fit sind. Daher wäre es sinnvoll zunächst die gängigsten Einbauten umzusetzen. Diese wären unter anderem der Einbau von breiteren Türen, der Abbau von Schwellen, der Einbau von Rampen und Treppenlifts, bodengleiche Duschen und rutschfeste Böden. Diese Umbauten sind nämlich nicht nur im hohen Alter nützlich, sondern bieten auch jetzt schon höheren Wohnkomfort.

Sie möchten wissen, ob sich Ihre Immobilie barrierefrei umbauen lässt? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Barrierefreiheit

https://de.wikipedia.org/wiki/Seniorenwohnung

https://de.wikipedia.org/wiki/Umbau

 

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Was kann ich während der Corona-Krise zuhause tun?

Wohnflächenberechnung

Homeoffice, Kurzarbeit, Kinder hüten – vielen Menschen bleiben durch die aktuelle Corona-Krise zuhause. Doch bei vielen dauert es nicht lange, bis ihnen die Decke auf den Kopf fällt. Wer bei Netflix schon alles gesehen hat, der könnte doch jetzt mal die Wohnflächenberechnung überprüfen.

Man glaubt es vielleicht kaum, aber 90 Prozent der Flächenangaben von Bestandsimmobilien sind fehlerhaft. Stichproben zeigen das immer wieder. Denn häufig wird auf Flächenangaben aus Bauanträgen oder alten Mietvertragsangaben zurückgegriffen, die immer wieder mal ohne eine Berechnungsverordnung ermittelt wurden.

Für fehlerhafte oder unvollständige Angaben haften Privatverkäufer. Stimmen die Wohnflächenangaben mit der tatsächlichen Wohnfläche nicht überein, droht Verkäufern eine Schadensersatzforderung. Dazu können Minderung des Verkaufspreises, Finanzierungs- und Notarkosten sowie Steuern, die der Käufer auf den höheren Kaufpreis gezahlt hat, kommen. Auch die beim Immobilienverkauf ausgeschlossene Gewährleistung schützt nicht vor Schadenersatzansprüchen, sofern die Fläche als Vertragsgegenstand angenommen wurde.

Bei der Wohnflächenberechnung gibt es einiges zu beachten: Für Tür- und Fensterrahmen, Treppen, Öfen, Einbaumöbel, Schrägen, Raumhöhen sowie Schornsteine, Pfeiler, Säulen, Vormauerungen und Nischen gelten unterschiedliche Berechnungsmaßstäbe. Auch bei Kellerräumen, Garagen, Terrassen und Balkonen, geheizten oder ungeheizten Wintergärten und Schwimmbädern, Waschküchen und Heizungsräumen sind Abschläge zwischen 0 bis 100% von der Grundfläche vorzunehmen.

Wer sich bei der Berechnung der Wohnfläche unsicher ist, wendet sich am besten an einen Fachmann. Profi-Makler wissen genau, wie die Wohnfläche zu berechnen ist. Sie tragen auch das Risiko für die korrekten Flächenangaben selbst und wälzen dieses nicht auf den Kunden ab. So können sich Immobilienverkäufer auch vor hohen Schadensersatzansprüchen schützen.

Haben Sie Fragen zur Berechnung Ihrer Wohnfläche? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

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Zahl des Monats

49,7 Prozent

 

Laut einer Studie von Interhyp, sind fast die Hälfte der Deutschen kompromissbereit, wenn es um ihre Traumimmobilie geht. Dabei ist es ganz egal, ob es sich um das Eigenheim oder eine Mietwohnung handelt. Das klingt erstmal nicht viel. Schaut man sich aber die Zahlen im Detail an, dreht sich das Bild etwas. So sind viele Deutsche bereit, in umkämpften Lagen Abstriche bei ihrer Immobilie in Kauf zu nehmen.

 

68 Prozent der Befragten finden es zum Beispiel völlig in Ordnung, Kompromisse einzugehen, was die Raumaufteilung angeht. 66 Prozent kommt es nicht so auf die Bauweise an und für 63 Prozent ist die Wertigkeit der Ausstattung nicht so wichtig. Geht es allerdings um die Gemütlichkeit, sind nur noch 22 Prozent der Befragten bereit, Abstriche zu machen. Auch ist es nur für 36 Prozent akzeptabel, Kompromisse bei der Haltung eines Haustieres zu machen. Und 44 Prozent können es verschmerzen, wenn sich die Immobilie nicht in der Traumlage befindet.

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Coronavirus und Vermieter

Coronavirus Vermieter

Erste große Unternehmen verlangen bereits die Stundung der Miete. Was ist, wenn Privatpersonen ebenfalls wegen virusbedingten finanziellen Ausfällen ihre Miete nicht mehr zahlen können? Gleichzeitig hat der Deutsche Bundestag beschlossen, dass Mietern nicht gekündigt werden darf, wenn sie ihre Miete wegen der Corona-Krise nicht mehr zahlen können. Was können Vermieter also tun?

Vermieter in finanzieller Bedrängnis

Ein Großteil der Mietimmobilien ist in privatem Besitz. Unter diesen privaten Vermietern gibt es einige, die ebenfalls nur über geringe Einkommen verfügen. Es könnte also der Fall eintreten, dass Vermieter wegen ausbleibender Mietzahlungen ihre laufenden Darlehen nicht mehr bedienen können. Dafür hat die Bundesregierung in ihrem Hilfspaket vorgesehen, dass Vermieter ihre Kredite stunden können. Allerdings gilt das nur für sogenannte Verbraucherverträge, die vor dem 8. März 2020 geschlossen wurden.

Entgegenkommen

Wichtig ist, dass alle Seiten Verständnis füreinander zeigen. So wie Mieter sind auch Vermieter auf regelmäßige Einkünfte angewiesen. Deshalb raten Experten rechtzeitig miteinander zu reden. Politik und Verbände arbeiten an Lösungen des Problems. Der Deutsche Mieterbund (DMB) und der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW) beispielsweise fordern einen „Sicher-Wohnen-Fonds“. An ihn sollen sich Mieter wenden und die Übernahme der Mietkosten beantragen können, wenn sie wegen der aktuellen Krise ihre Miete nicht zahlen können.

Suchen Sie eine Hausverwaltung, die sich um Ihre Angelegenheiten als Vermieter kümmert? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Foto: © Peggy und Marco Lachmann-Anke/Pixabay.com

So geht Preisverhandlung

Preisverhandlung

Wie viel eine Immobilie wert ist, lässt sich ermitteln. Für wie viel sie am Ende verkauft wird, steht auf einem anderen Blatt. Denn vor dem endgültigen Verkauf wollen Kaufinteressenten oft den Preis noch verhandeln. Wer hier kein erfahrener Verhandler ist, wird es schwer haben, den Preis durchzusetzen. Das beginnt schon bei der Preisstrategie: Ist es sinnvoll den Preis hoch anzusetzen für mehr Verhandlungsspielraum? Oder ist es vielleicht besser den Preis niedrig anzusetzen und darauf zu hoffen, dass Interessenten sich überbieten?

Worüber genau wird eigentlich verhandelt?

Als Grundlage einer Preisstrategie und der Preishandlung kann nur eine genaue Wertermittlung dienen. Um einen marktgerechten Preis als Verhandlungsgrundlage zu haben, sollten Sie Ihre Immobilie von einem Profi-Makler bewerten lassen. Denn nur auf dieser Basis können Sie Ihren Preis selbstbewusst verteidigen.

Sie gehen aber nicht gleich mit dem ermittelten Wert mit Ihrer Immobilie an den Markt, sondern Sie überlegen sich, nach welcher Strategie Sie vorgehen wollen. Oft ist es nicht die richtige Lösung, den Preis für mehr Verhandlungsspielraum höher anzusetzen. Häufig geht das gar nicht auf. Stattdessen wird es schwer einen Käufer zu finden. Denn ein solches Angebot wirkt oft unseriös.

Bei der aktuell hohen Nachfrage am Immobilienmarkt ist gelegentlich sinnvoller, einen Angebotspreis zu wählen, der unter dem ermittelten Wert liegt. So lassen sich verschiedene potentielle Käufer zum Bieten bewegen.

Eine andere Möglichkeit wäre, Sie setzen einen moderaten Preis für Ihre Immobilie an, der nur knapp über dem Realwert liegt. Dies wird meistens als fair empfunden. In der Regel ist bei dieser Vorgehensweise die Verhandlungsdauer kurz und am Ende sind beide Seiten mit dem Verkaufspreis zufrieden.

Wie wird verhandelt?

In der Preisverhandlung kommt es dann natürlich darauf an, souverän aufzutreten. Sie wissen genau, was Ihr Verkaufsobjekt wert ist und was Sie dafür verlangen können. Kaufinteressenten sprechen häufig Mängel an und versuchen so den Preis zu senken. Aus diesem Grund ist es für Sie wichtig, alle Mängel zu kennen und damit auch offen umzugehen. Denn ist der Wert Ihrer Immobilie professionell ermittelt worden, dann sind auch eventuelle Mängel bereits in den Angebotspreis eingeflossen. Von diesem Punkt aus ist es einfacher, den Preis zu verteidigen. Wer allerdings nur wenig Verhandlungserfahrung besitzt und sich zudem auch nicht genügend mit der aktuellen Lage am Immobilienmarkt auskennt, für den ist es häufig schwer, immer die richtigen Argumente zu finden und sich nicht von den hartnäckigen Nachfragen potentieller Käufer aus dem Konzept bringen zu lassen.

Ein Profi-Makler weiß durch seine langjährige Erfahrung dagegen genau, wie er mit Käufer in einer Preisverhandlung umgehen muss. Er kennt alle Tricks der Käufer und kann mit seiner fundierten Marktkenntnis die Versuche der Käufer, den Preis zu drücken, entkräften. Dazu kommt, dass zur gründlichen Vorbereitung auf die Verhandlung – damit nichts schief geht – die meisten Immobilienverkäufer im Alltag nur wenig Zeit haben.

Sie sind sich noch unsicher, wie die beste Verhandlungsstrategie bei Ihrer Immobilie aussieht? Kontaktieren Sie uns ganz unverbindlich! Wir beraten Sie gern.

 

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Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

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Coronavirus – Suchen Sie Ihre Immobilienunterlagen

Immobilienunterlagen

Das Coronavirus zwingt derzeit viele zuhause zu bleiben. Doch was soll man die ganze Zeit in den eigenen vier Wänden tun? Warum nutzen Sie nicht die Gelegenheit, um zu überprüfen, ob Sie alle nötigen Immobilienunterlagen vollständig haben? Denn egal ob Erbe, Scheidung oder Verkauf – tritt der Fall erst ein, wird hektisch nach vielen Unterlagen gesucht.

Wissen Sie, wo Sie den Energieausweis Ihrer Immobilie haben? Der ist beim Verkauf einer Immobilie Pflicht. Es droht sogar ein Bußgeld von bis zu 15.000 Euro, wenn er spätestens beim Besichtigungstermin nicht vorliegt. Und sind Sie sich sicher, ob er noch gültig ist? Bei Online-Energieausweisen ist Vorsicht geboten. Hier gibt es unseriöse Angebote. Experten empfehlen deshalb, den Energieausweis von einem zertifizierten Fachmann anfertigen zu lassen.

Wo der Grundbuchauszug abgeheftet ist, wissen Sie sicherlich. Schließlich ist auch dieser beim Immobilienverkauf unverzichtbar. Im Grundbuchauszug steht, wer Eigentümer der Immobilie ist und ob das Grundstück mit einer Hypothek oder Schulden belastet ist. Falls Sie den nicht haben, erhalten Sie ihn beim Grundbuchauszug.

Die Flurkarte ist der amtliche Nachweis, dass das Grundstück überhaupt existiert. Sie beinhaltet: die Lage des Grundstücks und dessen Grenzen, die Bebauung sowie die Flur- und Flurstücknummer, die zur Identifizierung des Grundstücks dient. Die Flurkarte gibt es beim Katasteramt.

Darüber hinaus gibt es noch viele andere wichtige Unterlagen, zum Beispiel Baupläne, Wohn- und Nutzflächenberechnungen, Baulastenverzeichnis, eine Aufstellung aller Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen sowie der Betriebskosten, bei Mehrfamilienhäusern oder Eigentumswohnungen Teilungserklärungen, Protokolle der letzten Eigentümerversammlungen und eventuelle Miet- oder Pachtverträge sowie der Nachweis über Wohn- und Nutzungsrechte und noch einige andere.

Jetzt können Sie doch mal die Zeit nutzen, um zu überprüfen, ob Sie alle wichtigen Unterlagen zusammmen haben.

Benötigen Sie Unterstützung bei der Organisation Ihrer Unterlagen? Möchten Sie, dass das jemand für Sie übernimmt? Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gern.

 

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Foto: © jacqueline macou/Pixabay.com

Virtuelle Besichtigungen als Schutz vor Corona

Virtuelle Besichtigung

Die Auswirkungen der Corona-Krise sind auch auf dem Immobilienmarkt spürbar. Viele Menschen fragen sich: Kann ich jetzt noch eine Immobilienbesichtigung machen? Die Antwort ist: Das geht. Denn viele RE/MAX-Makler bieten virtuelle Besichtigungen. Lässt sich die Besichtigung wirklich nicht vermeiden, gelten die empfohlenen Schutzmaßnahmen.

Eigentümer, die eine Immobilie verkaufen müssen oder wollen, fragen sich, wie es möglich ist, eine Immobilienbesichtigung sicher durchzuführen. Trotz Corona-Krise muss auf Besichtigungen nicht verzichtet werden, wenn sie im Internet stattfinden. Aber wie geht das überhaupt?

Viele RE/MAX-Makler arbeiten schon seit längerem mit sogenannten virtuelle Touren. Ähnlich wie bei Google Streetview kann die Immobilie per Mausklick besichtigt werden. Der RE/MAX-Makler kann sogar per Telefon oder Videokonferenz dazugeschaltet werden, so dass wichtige Informationen jederzeit gegeben werden können.

Fragen Sie den RE/MAX-Makler Ihres Vertrauens, ob er Ihnen helfen kann, so eine virtuelle Führung durchzuführen. Möglichkeiten gibt es viele: per Video oder per 360 Grad-Tour. Stehen das Haus oder die Wohnung leer, kann der Makler vor Ort auch eine Live-Übertragung über das Handy durchführen.

Im Ausnahmefall kann auch jetzt noch eine Besichtigung vor Ort erfolgen. Dann gelten höchste Vorsichtsmaßnahmen, Gruppenbesichtigungen sind nicht möglich. Bei Einzelbesichtigungen gilt wie empfohlen: Auf mindesten 1,5 Meter Abstand bleiben, nicht die Hände geben. Darüber hinaus sollten Eigentümer Oberflächen wie Türklinken, Treppengeländer und Ähnliches nach jeder Besichtigung desinfizieren. Dabei ist darauf zu achten, dass das Desinfektionsmittel auch Viren nachweislich wirksam ist. Meist steht das auf der verwendeten Flasche im Kleingedruckten

Sind Sie unsicher, ob Sie eine Immobilienbesichtigung durchführen oder an einer teilnehmen sollen? Rufen Sie Ihren RE/MAX-Makler an und fragen Sie ihn nach den Möglichkeiten, die er anbietet.

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

https://www.remax.de/corona-de.aspx?preview=public&lang=de-DE&t=637201183870176001

 

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Foto: © Ulrich Dregler/Pixabay.com

Warum Makler-Alleinauftrag?

Theoretisch ist es kein Problem mehrere Makler mit dem Verkauf einer Immobilie zu beauftragen, denn eigentlich zahlt man ja sowieso nur den Makler, der den Verkauf getätigt hat. Viele Eigentümer glauben, dass sie damit den Verkaufsprozess beschleunigen würden. Aber leider ist genau das Gegenteil der Fall. Die Verkaufszeit zieht sich unnötig in die Länge und der optimale Preis wird auch nicht erreicht.

Die meisten Eigentümer unterschätzen den Aufwand, der mit dem Verkauf einer Immobilie zusammenhängt. Denn eine Immobilie zu verkaufen, bedeutet nicht nur die Immobilie ins Internet zu stellen und Besichtigungen durchführen. Wer den optimalen Preis für seine Immobilie erzielen möchte, muss sich schon vorher um einiges kümmern.

Profi-Makler überzeugen mit Erfahrung und Kenntnis der aktuellen Marktlage

Dafür sind sowohl Erfahrung und auch die Kenntnis der aktuellen Marktlage wichtig. Profi-Makler besorgen allen wichtigen Unterlagen, wie den Energieausweis, und erstellen auf die Zielgruppe abgestimmte Exposés und vieles mehr. Außerdem kümmern sie sich um die optimalen Immobilienfotos und setzen Tools wie den 360-Grad-Rundgang ein.

Da dies einen Aufwand für den Makler bedeutet, ist es nicht verwunderlich, dass der Verkauf einer Immobilie, an der mehrere Makler beteiligt sind, auch immer ein Risiko für den Makler ist. Unter Umständen investiert er nämlich eine Menge Zeit in ein Projekt, für das er am Ende nicht entlohnt wird. Um also genau festzulegen, wo man steht, gibt es den sogenannten Maklervertrag. Dort regeln Profi-Makler alle Punkte der Zusammenarbeit mit dem Immobilienverkäufer.

Doppelt inseriert verschreckt Interessenten

Stellen Sie sich vor Sie sehen die gleiche Immobilie zweimal mit unterschiedlichen Fotos und Makler inseriert. Das würde Sie nicht nur verwirren, sondern Sie auch an der Seriosität der Immobilie zweifeln lassen. Auch ist es unklar, an wen sich der potentielle Interessent wenden soll. Die Praxis hat gezeigt, dass sich eine Immobilie schlechter verkauft, wenn sie von vielen Maklern angeboten wird.

Daher ist der Hausverkauf eine Geschäftsbeziehung, die auf Vertrauen basieren muss. Deshalb können sich Eigentümer vor dem Verkauf auch mit mehreren Maklern treffen, um den für sie vertrauensvollsten zu finden und eine Entscheidung zu treffen.

Mit dem richtigen Immobilienprofi an der Seite, verschaffen sich Eigentümer auch rechtliche Sicherheit. Profi-Makler kennen sich mit den Bedürfnissen ihrer Kunden aus. Für sie steht Diskretion an oberster Stelle. Sie kümmern sich um die komplette Transaktion und führen sie zu einem schnellen und sauberen Abschluss. Außerdem schützen sie vor Irritationen auf beiden Seiten. Sie unterscheiden wahre Interessenten von Scheininteressenten und bewahren die Eigentümer somit vor Besichtigungstourismus und unnötigen Besichtigungen. Ein Makler-Alleinauftrag ist ein Pakt der Wertschätzung und des Vertrauens auf Gegenseitigkeit.

Sie wollen einen Makler, dem Sie beim Verkauf Ihrer Immobilie vertrauen können? Kontaktieren Sie uns jetzt für ein unverbindliches Kennenlerngespräch.

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Makler

https://de.wikipedia.org/wiki/Besichtigung

https://de.wikipedia.org/wiki/Maklervertrag

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Zahl des Monats

48 Prozent

 

Laut statistischem Bundesamt besitzt fast jeder zweite Haushalt in Deutschland eine Immobilie. Dabei ist das Einfamilienhaus die häufigste Form des Eigentums. 31 Prozent der privaten Haushalte besaßen Anfang 2018 ein eigenes Haus. 14 Prozent der deutschen Haushalte konnten Eigentumswohnungen ihr Eigen nennen und fünf Prozent besaßen ein Zweifamilienhaus.

Unbebaute Grundstücke besaßen vier Prozent und weitere vier Prozent zählten sonstige Gebäude zu ihrem Eigentum. Mehrfamilienhäuser besaßen noch zwei Prozent der privaten Haushalte in Deutschland. Insgesamt waren Mehrfachnennungen möglich. Doch nicht nur die Zahlen dieser Statistik sind interessant, sondern auch die Tatsache, dass mit der Anzahl der in einem Haushalt lebenden Personen, auch die Wahrscheinlichkeit steigt, dass einer von ihnen eine Immobilie besitzt. Bei Haushalten mit mindestens vier Mitgliedern steigt der Eigentümeranteil auf 71 Prozent.

 

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Mehr Cash im Alter – Mit Immobilienverrentung

Immobilienverrentung

Viele Senioren möchten sich auch im Alter etwas leisten oder ihre Kinder und Enkel finanziell unterstützen. Doch oft reicht die Rente gerade so zum Leben. Die Immobilienverrentung bietet Immobilieneigentümern dabei Möglichkeiten, das eigene Portemonnaie aufzubessern. Aber wie funktioniert es?

Was ist Immobilienverrentung?

Immobilienverrentung ist eigentlich gar kein neues Konzept. Dennoch wird es in Deutschland gerade erst immer bekannter. Im Prinzip verkaufen Senioren ihre Immobilie, können aber darin wohnen bleiben, das heißt sie behalten das Wohnrecht. Dabei können sich Verkäufer entscheiden, ob sie eine hohe Einmalzahlung erhalten möchten oder eine monatliche Rente. Das Wohnrecht kann lebenslang gelten oder zeitlich begrenzt sein. Das können die Verkäufer entscheiden. Verkäufer haben so ein zusätzliches Einkommen. Für Käufer ist es eine interessante Kapitalanlage.

Wie berechnet sich die Immobilienrente?

Die Rente richtet sich natürlich nach dem Wert der Immobilie. Um sich also kein Geld entgehen zu lassen, ist es ratsam, den Wert der Immobilie zu kennen. Hier hilft ein Profi-Makler. Durch seine langjährige Erfahrung und umfangreiche Marktkenntnis ermittelt er einen genauen Wert. Danach können Verkäufer zwischen einer Leibrente, einer Zeitrente oder einer kompletten Einmalzahlung wählen. Auch im Fall der Einmalzahlung kann ein lebenslanges Wohnrecht gewährt werden. Je nachdem für welches Verrentungsmodell sich Verkäufer entscheiden, danach richtet sich dann die Berechnung der monatlichen Rente.

Was sind Leib- und Zeitrente?

Bei der Leibrente erhält der Verkäufer eine Einmalzahlung und eine Rente auf Lebenszeit. Die Höhe der Rente ist dann abhängig von der Höhe der Einmalzahlung und der statistisch erwartbaren verbleibenden Lebensdauer des Verkäufers. Bei der Zeitrente gibt es ebenfalls eine Einmalzahlung und eine monatliche Rente. Für die Rente wird jedoch ein genauer Zahlungszeitraum festgelegt.

Welches Modell ist für mich das richtige?

Welches Modell für Sie in Frage kommt, hängt von Ihren persönlichen Vorstellungen und Wünschen ab. Möchten Sie Geld an Ihre Kinder und Enkel auszahlen oder sich einen Traum erfüllen? Reicht Ihre Rente bereits für den Lebensunterhalt, aber Sie sind auf eine größere Summe Geld angewiesen? Oder möchten Sie Ihren Lebensstandard erhöhen und dazu Ihre Rente aufbessern? Möchten Sie Ihren Lebensabend in der eigenen Immobilie verbringen oder in absehbarer Zeit in eine altersgerechte Wohnung ziehen?

Interessiert Sie die Immobilienverrentung? Kontaktieren Sie uns jetzt für eine Beratung. Gemeinsam finden wir heraus, welches Modell für Sie am besten geeignet ist.

 

Nicht gefunden, was Sie suchen? Dann lesen Sie hier:

https://www.handelsblatt.com/finanzen/immobilien/immobilienverrentung-mit-dem-eigenheim-das-einkommen-aufbessern/24577956.html?ticket=ST-9234520-FlbiFLpRTee7MlAJMAhu-ap1

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wohnen/immobilienverrentung-haus-gegen-rente-14993814.html

https://www.finanzen.de/news/immobilienverrentung-bietet-menschen-eine-neue-form-der-altersvorsorge

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

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Wie wähle ich den passenden Käufer aus?

Käufer auswählen

Sie haben die ersten Besichtigungen Ihrer Immobilie mit Interessenten hinter sich und fragen sich, ob der passende Käufer schon dabei gewesen ist? Um das herauszufinden, ist nach den Besichtigungen oft schon zu spät. Der Immobilienprofi filtert schon vorher die Interessenten heraus, die als potenzielle Käufer in Frage kommen. Denn das spart Zeit und Aufwand.

Besichtigungstouristen herausfiltern

Um die Käuferauswahl zu vereinfachen, müssen Sie bereits bei den Interessenten mit dem Filtern beginnen. Denn nicht jeder Interessent für Ihre Immobilie meint es ernst. Für manche ist Immobilienbesichtigung ein Hobby. Andere Interessenten meinen es vielleicht ernst, allerdings fehlt es ihnen vielleicht an Kreditwürdigkeit. Für Immobilienverkäufer bedeutet das in der Regel unnötige Arbeit. Profi-Makler haben hier die richtigen Mittel, um die Scheininteressenten von den wirklichen zu trennen. Fragen Sie zum Beispiel die Kontaktdaten der Interessenten ab. Besichtigungstouristen möchten das normalerweise nicht tun. Sie können Interessenten auch einen Fragebogen ausfüllen lassen mit Fragen zu einziehenden Personen, Preisvorstellungen und Finanzierungsmöglichkeiten. Möchte ein Interessent lieber anonym bleiben und macht er nur vage Angaben, dann lohnt sich Ihre Mühe für ihn wahrscheinlich nicht.

Bonität der Interessenten prüfen

Das ein Kaufinteressent zahlungsfähig ist und sich Ihre Immobilie überhaupt leisten kann, ist für Sie als Verkäufer natürlich der entscheidende Punkt. Informationen über die Zahlungsfähigkeit können Sie bei Wirtschaftsauskunfteien wie der Schufa Holding AG oder Bürgel und Creditreform erhalten. Auch ist es ratsam Informationen über die Vermögenswerte wie Konto- und Depotauszüge, aber auch Geschäftsunterlagen einzuholen. Für Privatpersonen ist es jedoch oft schwierig, diese Auskünfte zu erhalten. Schlussendlich ist der wichtigste Punkt die Finanzierungszusage der Bank. Dabei sollten Sie unbedingt darauf achten, dass der Kredit spezifisch für den Kauf Ihrer Immobilie bewilligt wurde.

Endgültige Auswahl des Käufers

Haben Sie das Glück, zwei oder mehr zahlungskräftige Interessenten zu haben, müssen Sie nun noch endgültig eine Entscheidung treffen. Sie können natürlich danach entscheiden, wer Ihnen das erste abgesicherte Kaufangebot macht. Sie können aber auch nach Sympathie entscheiden oder losen. Oder Sie achten darauf, wer am besten in die Nachbarschaft passt. Beim Verkauf einer Wohnung ist es häufig sogar üblich, dass die Eigentümergemeinschaft zustimmen muss. Außerdem können Sie auch an den Meistbietenden verkaufen. Jedoch dürfen Sie keine Zusatzzahlungen entgegennehmen, die nicht im Kaufvertrag aufgeführt werden. Andernfalls wird das zu Problemen mit dem Finanzamt führen.

Sie suchen Unterstützung bei der Wahl eines passenden Käufers für Ihre Immobilie? Kontaktieren Sie uns! Wir kümmern uns um die Bonitätsprüfung Ihrer Interessenten.

 

Nicht gefunden, was Sie suchen? Dann lesen Sie hier:

https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/bonitaetspruefung-29137

https://de.wikipedia.org/wiki/Bonit%C3%A4t

 

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Zahl des Monats             

Handwerker

 59 Prozent

 

Die Deutschen lieben es ihr Eigenheim selbst zu verschönern. Laut einer aktuellen repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts Splendid Research schätzen sich fast 6o Prozent der Befragten als gute Heimwerker ein. 16 Prozent davon betrachten sich als geschickte Heimwerker und 43 Prozent „kommen zurecht“. Ein Viertel der Befragten gab an, dass sie teils-teils gute Heimwerker sind. Weitere 16 Prozent sind dagegen selbstkritisch und sehen sich eher nicht als Heimwerker.

Befragt wurden sowohl Männer als auch Frauen. Dabei trauten sich zum Beispiel über 90 Prozent der Befragten zu, einen Nagel in die Wand zu schlagen, um ein Bild aufzuhängen. Ein Zimmer zu tapezieren ist da schon um einiges komplizierter, bedeutet aber für 40 Prozent der Frauen und 64 Prozent der Männer keine Schwierigkeit. 28 Prozent der weiblichen Befragten und 74 Prozent der männlichen trauen sich zu, eine Deckenlampe zu installieren. Und auch Fliesenlegen ist für 12 Prozent der Frauen und 33 Prozent der Männer kein Problem.

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Sanierung vor dem Verkauf – Was sich für Verkäufer lohnt

Sanierung vor dem Immobilienverkauf

Liegt Ihre Immobilie weit hinter den neuesten Standards zurück? Und sind die letzten Sanierungs- und Renovierungsmaßnamen schon eine ganze Weile her? Wenn sich Immobilieneigentümer dafür entscheiden ihr Objekt zu verkaufen, müssen sie sich auch mit der Frage auseinandersetzten, ob es sich lohnt, noch einmal Geld und Mühe in Sanierungs- und Renovierungsarbeiten zu stecken. Diese könnten sich nämlich unter Umständen auf den Verkaufspreis auswirken.

Den Wänden einen neuen Anstrich zu geben oder die Tapeten auszuwechseln sind Verschönerungsmaßnahmen, die als dekorativ bezeichnet werden. Sie können Ihre Immobilie in einem gepflegteren Zustand erscheinen lassen und sie so für potenzielle Käufer interessanter machen. Diese Arbeiten sind leicht getan und zudem nicht sehr kostenintensiv. Trotzdem führen sie unter Umständen dazu, dass sich ein höherer Verkaufspreis für Ihre Immobilie erzielen lässt.

Um den Verkaufspreis durch eine Sanierung zu steigern, muss diese in der Regel auch immer den Standard der Immobilie erhöhen. Häufig sind es altmodische Küchen und Bäder, die Immobilien unattraktiv machen. Bei veralteten Heizungen gilt beispielsweise, dass sie durch Fußbodenheizungen oder durch andere Anlagen, die weniger Energie verbrauchen, ersetzt werden sollten. Nimmt man vor dem Verkauf noch eine energetische Sanierung vor, muss in Zukunft auch mit größeren Ersparnissen durch die Maßnahme gerechnet werden können. Das gilt sowohl für neue Fenster als auch für Ausbesserungen an der Dachdämmung.

Immobilienverkäufer sind sich häufig nicht sicher, ob Sanierungs- und Renovierungsmaßnahmen den Wert der Immobilie so weit erhöhen, dass mit tatsächlichen Gewinnen gerechnet werden kann. Der Rat eines Experten kann hier sehr hilfreich sein. Ein Profi-Makler weiß durch langjährige Erfahrung, welche Sanierungsmaßnahmen sich lohnen.

Ob sich letzte Maßnahmen an der Immobilie vor dem Verkauf lohnen hängt auch mit der generellen Nachfrage zusammen. In Regionen mit starker Nachfrage können sich Verbesserungsmaßnahmen durchaus auszahlen. Für Regionen mit großem Bevölkerungsschwund und niedriger Nachfrage ist in der Regel davon abzuraten, noch einmal vor dem Verkauf viel Geld in Veränderungsmaßnahmen zu stecken. Ein Profi-Makler kennt sich bestens mit dem regionalen Markt aus und schätzt Ihre individuelle Situation fachkundig ein.

Schließlich gibt es auch immer zwei verschiedene Arten von potenziellen Käufern. Die einen suchen nach einer Immobilie, die sie ganz nach den eigenen Wünschen gestalten können. Andere sind auf der Suche nach einer Immobilie, in die sie zeitnah einziehen können, ohne vorher viel Arbeit auf sich zu nehmen. Diese Käufergruppe lässt sich in der Regel viel häufiger finden.

Möchten Sie wissen, ob sich Sanierungsmaßnahmen an Ihrer Immobilie lohnen, um den Verkaufspreis zu steigern? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gerne.

 

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Immobilien übertragen – Das sollten Sie wissen

Gerade ältere Immobilieneigentümer stehen vor der Frage, was eigentlich mit ihrer Immobilie passieren soll, wenn sie mal nicht mehr da sind. Dabei stellt das Vererben eine gewöhnliche Methode dar, um das Eigentum später seinen Nachkommen zukommen zu lassen. Durch eine Schenkung findet die Übertragung auf andere schon zu Lebzeiten des eigentlichen Immobilieneigentümers statt. Wir verraten Ihnen, was Sie zu diesem Thema wissen sollten.

Die Gründe, die Eigentümer dazu bewegen ihre Immobilie schon zu Lebzeiten zu übertragen, sind unterschiedlich. Einige Eigentümer möchten ihren Nachkommen damit Erbschaftssteuern ersparen und andere sich damit ihre Rente aufbessern. Letzteres ist nämlich möglich, wenn die Immobilie gegen eine Versorgungsleistung übertragen wird. Bevor es zur Übertragung kommt, muss erst einmal der Wert der Immobilie ermittelt werden. Die Wertermittlung kommt üblicherweise durch das örtliche Finanzamt zustande. Dabei werden individuelle Besonderheiten der Immobilie nicht weiter berücksichtigt. Eigentümer können die Wertermittlung auch durch einen vereidigten Sachverständigen selbst vornehmen lassen. Das lohnt sich immer dann, wenn die individuellen Eigenheiten einer Immobilie, wie zum Beispiel ein marodes Dach, den Wert niedriger festsetzen lassen würden. Das ist wichtig für den Steuerfreibetrag.

Wenn Sie als Eigentümer mit ihrem Ehepartner in Ihrer Immobilie wohnen und Sie keine weiteren Nachkommen haben, ist die Schenkung in jedem Fall der Vererbung vorzuziehen. Denn für Ehegatten liegt der Steuerfreibetrag bei einer Schenkung einer selbstgenutzten Immobilie relativ hoch. Wohnen Sie nicht mit Ihrem Ehegatten in der Immobilie zusammen oder möchten Sie diese an andere Nachkommen verschenken, gelten unterschiedliche Steuerfreibeträge. Sie richten sich nach dem Wert der Immobilie und nach dem Verwandtschaftsgrad.

Es ergibt sich alle 10 Jahre ein neuer individueller Steuerfreibetrag. Schenkungen an Ehegatten sind bis zu 500.000 Euro steuerfrei. Schenkungen an Kinder bis zu 400.000 Euro. An Enkelkinder bis zu 200.000 Euro. An Großeltern und Eltern bis zu 100.000 Euro und an alle anderen Personen bis zu 20.000 Euro. Gerade wenn Ihre Immobilie noch mit Schulden belastet ist, sollten Sie lieber von einer Schenkung absehen. Denn der Beschenkte übernimmt auch automatisch die Schulden. Ein Erbe könnte nach Ihrem Tod noch ausgeschlagen werden, falls die Lasten zu hoch sind.

Entscheiden sich Eigentümer dazu eine Immobilie weiterhin selbst zu nutzen, nachdem sie sie schon verschenkt haben, können sie sich ein Wohnrecht sichern. Dieses Wohnrecht kann dann bis zu ihrem Ableben gelten. Der ursprüngliche Immobilieneigentümer sollte in dem Schenkungsvertrag auch unbedingt das Rückfallrecht festhalten. So drohen bei unerwarteten Vorkommnissen keine gravierenden Folgen. Die Vereinbarung in der Rückfallklausel kann vorsehen, dass das Eigentum in bestimmten Fällen wieder zurückgeht. Das kann hilfreich sein, wenn der Beschenkte vor dem Schenker stirbt, er Insolvenz anmelden muss oder geschäftsunfähig wird.

Sie möchten Ihre Immobilie verschenken und vorher wissen, ob sich das lohnt? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

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Zahl des Monats

55%

 

Für den Job hat bereits mehr als jeder Zweite schon mal das Zuhause gewechselt. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie der Online-Jobplattform Stepstone von rund 24.000 Fach- und Führungskräften in Deutschland im vergangenen Jahr. Einen berufsbedingten Umzug haben 25 Prozent auf sich genommen. Zweimal sind 14 Prozent der Befragten für den Job umgezogen. Und immer noch 16 Prozent haben sich öfter als zweimal wegen eines neuen Jobs ein neues Zuhause gesucht.

Dabei zogen die meisten nicht nur in die nächstgelegene Stadt. Zwischen 301 bis 1.000 Kilometer war für 34 Prozent der Befragten das neue Zuhause vom alten entfernt. 28 Prozent sind zwischen 101 und 300 Kilometer für den neuen Job umgezogen. Bis zu 100 Kilometer entfernt lag für 13 Prozent das neue Zuhause vom alten. 16 Prozent waren bereit maximal 50 Kilometer für den neuen Job umzuziehen. Aber 8 Prozent waren dagegen bereit, sich für den neuen Job ein Zuhause in mehr als 1.000 Kilometer Entfernung zu suchen.

 

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So funktioniert das Bieterverfahren

Das Bieterverfahren kann alternativ zum klassischen Immobilienverkauf durchgeführt werden. In einigen Fällen kann mit diesem Verfahren sogar ein höherer Preis erzielt werden als mit der herkömmlichen Methode. Ob es sich lohnt ein Bieterverfahren einzuleiten, sollte immer vom Einzelfall abhängig gemacht werden. Wir verraten Ihnen, wie sich dieses Verkaufsverfahren konkret gestaltet und was Sie als Immobilieneigentümer unbedingt beachten sollten. 

Viele Eigentümer stehen beim Verkauf ihrer Immobilie vor der schwierigen Entscheidung, welchen Preis sie denn eigentlich ansetzen sollten. Bei einem zu hohen Angebotspreis kann es dazu kommen, dass keine Interessenten gefunden werden. Wird der Preis zu niedrig angesetzt und es finden sich schnell Interessenten, wurde die Immobilie aber letztlich unter ihrem Wert verkauft. Das Bieterverfahren bietet die Möglichkeit, den Preis durch die Wettbewerbssituation nach oben zu treiben. Ähnlich wie bei einer Auktion geben Interessenten auch beim Bieterverfahren Gebote ab. In Absprache mit Ihrem Makler können Sie entscheiden, ob vorher ein Mindestpreis festgesetzt werden soll.

Zunächst einmal wird die Immobilie inseriert. Diese Aufgabe sollten Sie unbedingt einem Profi-Makler überlassen. Der wird nämlich das Exposé erstellen können, dass Ihre Immobilie ins beste Licht rückt und somit für möglichst viele Bieter attraktiv macht. Besichtigungen werden überwiegend als Sammelbesichtigungen durchgeführt. Innerhalb einer festgelegten Frist können Interessenten dann ein Gebot abgeben. Der Makler kann Interessenten sowohl persönlich, per E-Mail als auch über eine Online-Plattform bieten lassen. Interessenten können sich während der ganzen Frist darüber informieren, bei welchem Betrag das bislang höchste Gebot liegt. Hat der Makler alle Gebote ausgewertet, kann er den Höchstbietenden verständigen.

Die Durchführung eines Bieterverfahrens lohnt sich in manchen Situationen besonders. Es ist interessant für Immobilienverkäufer, die einen raschen Verkauf anstreben, weil sie die Geldsumme dringend benötigen. Für Immobilien, die bislang erfolglos zu verkaufen versucht worden sind. Für Immobilien, deren Bewertung schwierig ist, weil sie zwar eine gute Lage haben, aber ansonsten stark sanierungsbedürftig sind. Für Immobilien, die eine hohe Nachfrage haben könnten und deren Verkaufspreis durch das Bieterverfahren noch mehr in die Höhegetrieben werden kann.

Das Bieterverfahren unterscheidet sich von einer gewöhnlichen Auktion in vielerlei Hinsicht. Das Höchstgebot ist hier rechtlich nicht bindend. Sie können also, müssen aber nicht das Höchstangebot annehmen. Sie können sogar ein niedrigeres Angebot aussuchen, wenn Ihnen die Interessenten lieber sind. Ebenso ist auch niemand nach seinem Gebot dazu verpflichtet, Ihre Immobilie auch tatsächlich zu kaufen.

Ein Profi-Makler kann Sie während des Bieterverfahrens mit seiner Expertise unterstützen. Er wird Ihre Immobilie webewirksam präsentieren und dadurch genug Bieter auf diese aufmerksam machen. Makler können zudem von ihren Kundenkarteien profitieren.

Möchten Sie wissen, ob sich das Bieterverfahren bei Ihrer Immobilie lohnt? Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gern.

 

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Auch 2020 möchten wir Ihr verlässlicher Partner sein

Auch im kommenden Jahr geben wir wieder vollen Einsatz, damit unsere Kunden weiterhin mit unserer Zusammenarbeit zufrieden sind. 2019 ist es uns gelungen vielen Immobilienkäufern und -verkäufern mit unserer Expertise zur Seite zu stehen und sie wunschlos glücklich zu machen. Wir haben für jeden von ihnen die optimale Lösung gefunden und das ist auch unser Ziel für das kommende Jahr.

Wir freuen uns immer wieder darauf, die Zusammenarbeit mit unseren Kunden einzugehen. Denn wir sind ernsthaft daran interessiert, die Wünsche und Vorstellungen unserer Klienten zu erfragen, um ihnen den Service bieten zu können, der ideal auf sie zugeschnitten ist. Wir hören unseren Kunden aufmerksam zu und beraten sie nach bestem Gewissen. Die Informationen durch unsere Mitarbeiter zeichnen sich durch Aufrichtigkeit und Fachwissen aus.

Um den Verkaufswert und den richtigen Angebotspreis Ihrer Immobilie zu ermitteln, setzen wir unsere ausgeprägte Marktkenntnis und unsere langjährige Erfahrung ein. Dabei umfasst unser Vermarktungskonzept alle wesentlichen Schritte. Bereits im Exposé lassen wir Ihre Immobilie von ihrer besten Seite erscheinen, um sie in der Konkurrenz zu anderen Immobilien besonders attraktiv für ihre Zielgruppe zu machen. Dabei verwenden wir ausschließlich professionelle Fotos.

Die Besorgung aller verkaufsrelevanten Unterlagen ist ein weiterer Teil des Angebots, dass wir für Sie bereitstellen. Wir kümmern uns um die Anfertigung des Grundrisses, um den Energieausweis und um den Grundbuchauszug.

Unsere langjährige Erfahrung ermöglicht es uns, Besichtigungstermine optimal durchzuführen. Wir wissen kritische Käuferfragen souverän zu beantworten, kennen den richtigen Umgang mit Mängeln an der Immobilie und weisen Interessenten erfolgreich auf die Vorteile Ihrer Immobilie hin. Schließlich kümmern wir uns auch um die Prüfung der Bonität von Kaufinteressenten.

Durch all diese Schritte gelingt es uns den richtigen Käufer für Ihr Objekt zu finden. Unser Angebot richtet sich sowohl an Verkäufer als auch an Käufer. Hinsichtlich der Preisverhandlung streben wir an alle zufrieden zu stellen und kümmern uns um Verkaufsvertrag und notarielle Beurkundung. Als letzten Schritt sind wir für unsere Kunden bei der Übergabe dabei und sorgen für ein detailliertes Übergabeprotokoll.

Wenn uns unsere Maklerarbeit erfolgreich gelungen ist und unsere Kunden zufrieden sind, sind auch wir zufrieden und glücklich. Unsere positiven Erfahrungen mit all unseren Kunden lassen uns jeder zukünftiger Zusammenarbeit mit Freude entgegensehen.

In diesem Sinne wünschen wir allen Kunden eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Start in das neue Jahr 2020, in dem wir Ihnen gerne wieder ein verlässlicher Partner sind!

 

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Zahl des Monats

2,7 Millionen

 

Ohne dass in Deutschland neues Bauland geschaffen werden müsste, könnten zwischen 2,3 und 2,7 Millionen Wohnungen entstehen. Es müssten nur die Bau-Potenziale in den Städten klug und konsequent genutzt werden. Zu diesem Ergebnis kam die „Deutschland-Studie 2019“ der TU Darmstadt und des Pestel-Instituts (Hannover). Für die Studie wurden Gebäude und Fehlflächen (Brachflächen, Fehlbebauungen, fehlgenutzte Flächen und so weiter) untersucht.

1,1 bis 1,5 Millionen Wohnungen von den 2,3 bis 2,7 Millionen könnten allein durch Dachaufstockungen von Wohngebäuden entstehen. Würden auch Bürogebäude aufgestockt, könnten weitere 560.000 Wohnungen gewonnen werden. Würden leerstehende Bürogebäude umgenutzt, könnte das zusätzlich 350.000 Wohnungen bringen. Für weitere 400.000 Wohnungen wäre auf Supermarktdächern Platz. Und auch die Aufstockung von Parkhäusern könnte in den Innenstädten 20.000 Wohnungen bringen.

 

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Energieausweis – Das sollten Sie beachten

 

Wer beabsichtig eine Immobilie zu vermieten oder zu verkaufen, muss sich vorher einen Energieausweis ausstellen lassen. Der Energieausweis ermöglicht es Kaufinteressenten Immobilien hinsichtlich ihrer Energiekosten zu vergleichen. Er ist der Steckbrief einer Immobilie. Wir verraten Ihnen was Sie alles über den Energieausweis wissen sollten.

Von der Verpflichtung, sich einen Energieausweis erstellen zu lassen, sind Hauseigentümer ausgenommen, die längst im eigenen fertiggestellten Haus wohnen. Etwas anderes gilt, wenn Sie beabsichtigen eine neue Immobilie zu bauen. Dann ist es Pflicht, sich den Energieausweis erstellen zu lassen. Immobilienverkäufer müssen das auch tun, damit Käufer verbindliche Informationen über die Energieeffizienz einer Immobilie bekommen.

Die Energieeffizienzklassen ermöglichen es, dass der Energieausweis auch für Laien verständlich bleibt. Dabei steht die Klasse A+ für einen sehr guten, sparsamen Wert. Die Klasse mit dem höchsten Energieverbrauch ist die Klasse H. Auch allgemeine Daten zur Immobilie werden im Energieausweis festgehalten. Hierzu zählen beispielsweise das Baujahr und die Heizungsart, also Öl oder Gas.

Es gibt zwei verschiedene Arten von Energieausweisen. Zum einen gibt es den Bedarfsausweis und zum anderen den Verbrauchausweis. Der Verbrauchsausweis gibt über den tatsächlichen Energieverbrauch eines Hauses Auskunft. Hier wird der reale Verbrauch gemessen. Dazu werden die Zahlen des Heizungsverbrauchs und der Warmwasserbereitung herangezogen. Die Verbrauchswerte sind abhängig von dem individuellen Verhalten der Haushaltsmitglieder. Wird häufig heiß geduscht und die Heizung im Winter permanent aufgedreht, kommt es natürlich zu einer schlechteren Energiebilanz. Dagegen wirkt sich sparsames Verhalten positiv auf die Energiebilanz aus.

Bei der Erstellung eines Bedarfsausweises gilt eine andere Berechnung. Für ihn werden keine Verbrauchswerte herangezogen. Das ist bei Neubauprojekten der Fall. Der zukünftige Energieverbrauch einer Immobilie muss schon errechnet werden, während alles noch in der Bauphase ist. Für die Berechnung werden Faktoren wie die Dämmung der Außenwände, die Heizungstechnik, die Energieklassen der Fenster sowie die Lage und die Bauform des Gebäudes miteinbezogen. Die theoretische Grundlage der Berechnung bleibt immer dieselbe. Die Ergebnisse bleiben jedoch nur Näherungswerte, da das eigene Verhalten nicht in die Berechnung miteinbezogen wird.

Sie sollten jedoch vorsichtig sein, wenn Sie sich einen Energieausweis erstellen lassen. Gerade bei Anbietern, die mit günstigen Preisen locken, ist die Qualität häufig nur ungenügend.  Es ist besser, sich in jedem Fall von einem Experten beraten zu lassen. Erfahrene Makler können Sie dabei unterstützen den geeigneten Fachmann zu finden, der Ihnen den Energieausweis erstellt. In Frage kommen hier zugelassene Personen wie Architekten, Ingenieure, Handwerksmeister mit geeigneter Zusatzausbildung oder aber auch Energieberater.

Schließlich sind beide Arten von Energieausweisen in der Regel zehn Jahre gültig. Sie sollten sich bei einem Verkauf oder einer Neuvermietung einer Immobilie frühzeitig um die Erstellung eines Energieausweises bemühen. Dieser muss spätestens zum ersten Besichtigungstermin vorliegen. Das Fehlen des Ausweises oder der Verstoß gegen die gesetzlichen Regeln führt zu einem Bußgeld. Hier kann man mit einer Höhe von bis zu 15. 000 Euro rechnen.

Sie möchten Ihre Immobilie verkaufen und haben noch Fragen zu den nötigen Unterlagen? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

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Warum Sie viel Zeit für den Hausverkauf einplanen sollten

Wer sich dafür entscheidet seine Immobilie zu verkaufen, steht vor der Frage, wieviel Zeit er insgesamt einplanen muss und wie lange die einzelnen Schritte des Hausverkaufs dauern können.  Ein privater Hausverkauf stellt in der Regel eine Herausforderung dar, bei der es viel zu organisieren gibt. Aber welche Phasen machen den Hausverkauf eigentlich zu einem langandauernden Prozess?

Ein bedeutender Faktor für den erfolgreichen Verkauf einer Immobilie ist die Nachfrage. Diese ist abhängig von der Region, der Lage, dem Objektzustand der Immobilie und natürlich von dem Angebotspreis. Der Vermarktungsprozess beim Immobilienverkauf setzt sich aus mehreren Schritten zusammen und kann durch einen professionellen Makler beschleunigt werden. In der Regel kann man davon ausgehen, dass der Verkauf von Einfamilienhäusern im Durchschnitt 4-6 Monate dauert und der Verkauf von Eigentumswohnungen und Mehrfamilienhäusern noch 1-3 Monate mehr in Anspruch nehmen kann. Diese Durchschnittswerte müssen aber nicht immer für ein konkretes Objekt gelten. Wenn Sie einen lokalen Profi-Makler hinzuziehen, können sich auch die Durchschnittswerte wesentlich verkürzen.

Am Beginn steht immer die Preisermittlung des Objektes. Diese können Sie entweder online selbst vornehmen oder sie durch einen Makler oder Sachverständigen durchführen lassen. Wenn Sie die schnellste Variante wählen und einem Online-Portal allein vertrauen, laufen Sie Gefahr, die Immobilie unter Wert zu verkaufen und sich somit Geld entgehen zu lassen. Oder Ihre Immobilie steht mit einem zu hohen Preis zu lange zum Verkauf, bis ein Interessent zuschlägt. Ein professioneller Makler hingegen kennt die gängigen Methoden zur richtigen Angebotspreisfindung. Denn er besitzt sehr gute Kenntnisse über den lokalen Immobilienmarkt. Mit der richtigen Verkaufsstrategie kann er Ihnen dabei helfen, die Interessenten in kürzerer Zeit heranzuziehen und Ihre Immobilie dabei letztlich nicht unter ihrem Wert zu verkaufen.

Das Inserieren der Immobilie ist der nächste Schritt und sollte ebenfalls mit professioneller Hilfe durchgeführt werden. Ein Exposé zu erstellen, das schließlich die Visitenkarte Ihrer Immobilie ist, nimmt Zeit in Anspruch, da es unbedingt alle wichtigen Angaben beinhalten sollte. Ein Makler wird die richtige Zielgruppe ansprechen, alles Erforderliche im Exposé festhalten und vorteilhafte Fotos veröffentlichen.  Es werden sich im besten Fall viele Interessenten zwecks eines Besichtigungstermins melden und es müssen viele Anrufe und E-Mails beantwortet werden. Neben einer Vollzeitbeschäftigung ist das beinahe unmöglich und so ist es immer von Vorteil, hier einen Fachmann zur Seite zu haben, der diese Zeit investieren kann. Ebenso können die Besichtigungen, je nach Immobilie, viel Zeit und Mühe kosten. Auch hier wird ein Makler seine Erfahrungen nutzen und Gespräche mit Interessenten fachgerecht führen, um den richtigen Käufer für Sie zu finden. Schließlich können Sie sich auf die Suche nach einem Notar machen, nachdem die Liquidität des ausgewählten Interessenten geprüft wurde. Zwischen der mündlichen Kaufzusage und dem Eingang des Geldes beim Verkäufer vergehen in der Regel 10-12 Wochen.

Suchen Sie jemanden, der sich um Ihren Hausverkauf kümmert? Kontaktieren Sie uns! Wir helfen Ihnen gerne.


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Zahl des Monats

99 %

 

Für 99 Prozent der Bundesbürger sind zwei Punkte beim Wohnen besonders wichtig: 1. Behaglichkeit und Wohngefühl. 2. Lage und Umgebung. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Baufinanzierers interhyp. Mit der der Behaglichkeit und dem Wohngefühl Ihres Zuhauses sind auch 85 Prozent der Deutschen zufrieden. Und auch 84 Prozent sind glücklich mit der Lage und Umgebung ihrer Immobilie.

Die Nähe zu Einkaufsmöglichkeiten ist für 96 Prozent wichtig und 79 Prozent sind damit auch zufrieden. Beim Blick aus dem Fenster Natur zu sehen und in der Nähe von Natur zu wohnen, spielt für 94 Prozent der Befragten eine große Rolle. 84 Prozent sind mit ihrer naturnahen Lage ihres Zuhauses zufrieden. Und den schönen Ausblick aus dem Fenster können 70 Prozent genießen. Ebenso legen 91 Prozent viel Wert auf die Nachbarschaft. Und tatsächlich haben 71 Prozent der Bundesbürger ein gutes Verhältnis zu ihren Nachbarn.

 

 

 

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Wo und wie soll ich meine Immobilie inserieren?

Will man seine Immobilie verkaufen, kommt zuallererst die Frage auf, wie man potenzielle Käufer davon wissen lässt, dass die eigene Immobilie jetzt zum Verkauf steht. Lohnt sich ein Zeitungsinserat oder sollte man es ausschließlich über Online-Inserate versuchen? Welche Informationen sollte man veröffentlichen und ist es nicht vielleicht sinnvoller, einen erfahrenen Makler hinzuzuziehen? In jedem Fall erfordert ein Immobilieninserat, das durch seine Professionalität überzeugt, viel Arbeit, hat aber andererseits den Vorteil, dass Sie sich so viel Zeit sparen können und am effektivsten beim Verkauf Ihrer Immobilie handeln können.    

Portale im Internet, in denen Immobilienverkäufer kostengünstig ihre Objekte inserieren, sind inzwischen in einer Fülle zu finden und werden von den meisten Inserenten im Vergleich zum klassischen Zeitungsinserat bevorzugt. Die Vorteile von Online-Portalen sind offensichtlich. Die Kosten können niedriger gehalten werden und die Laufzeit ist deutlich länger. Verkäufer können zudem auch die Verlinkung zu ihrem Inserat in sozialen Netzwerken verbreiten und so noch mehr Interessenten erreichen. Aber auch um ein erfolgreiches Online-Inserat zu veröffentlichen, muss man viele Punkte beachten.

Die richtige Zielgruppe ansprechen

Machen Sie sich zunächst einmal Gedanken darüber, welche Zielgruppe Sie mit Ihrem Inserat ansprechen wollen. Wer sind diejenigen, die Interesse an Ihrem Objekt besitzen könnten? Sind es vielleicht junge Familien oder gut situierte Singles? Verfassen Sie Ihr Inserat in einer Schreibweise, die Ihrer Zielgruppe gerecht wird und heben Sie gerade die Merkmale Ihres Objektes besonders hervor, die es für eine bestimmte Zielgruppe attraktiv machen könnten.

Die Informationen zu Ihrem Objekt

In keinem Fall dürfen sie Eckdaten wie Preis, Lage, Größe und Zimmerzahl außer Acht lassen. Je detaillierter Sie in der Beschreibung Ihrer Immobilie vorgehen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Interessent auch tatsächlich angesprochen fühlt. Fehlen dürfen auch keine Informationen zur Ausstattung- also Einbauküche, Bad und Bodenbelag. Ein Inserat ohne Fotos ist zumeist wenig wert. Nur wenige Kaufinteressenten schenken einer Immobilie Aufmerksamkeit, die sich nicht durch Bilder präsentieren kann. Genau so verhält es sich mit dem Grundriss. Als potenzieller Käufer ist es besonders wichtig, sich vorab eine Vorstellung von der Aufteilung des Wohnraumes zu machen. Sie sollten auch Angaben zur Energieeffizienz machen und die Umgebung des Objektes anpreisen. Ist die Immobilie gut an Arztpraxen, Schulen, öffentlichen Verkehrsmitteln angeschlossen oder befindet sie sich in der Nähe zu Grünflächen? Dies sind alles wichtige Informationen, die für potenzielle Interessenten eine wesentliche Rolle spielen. Ein gelungenes Exposé ist schließlich die Visitenkarte Ihres Objektes.

Selbst inserieren oder Makler beauftragen?

Die Entscheidung, ob man seine Immobilie selbst inserieren soll oder einen professionellen Makler mit dem Inserat und dem Verkauf beauftragen sollte, muss jeder individuell treffen. Dabei sollte es aber nicht um die Frage gehen, ob es einem gelingt, seine Immobilie eigenständig zu verkaufen, sondern um die Frage, wie es einem gelingt, seine Immobilie zum höchsten Preis zu verkaufen. Ein Experte kann einen dabei in vielerlei Hinsicht unterstützen und seine Erfahrung und seine Präsenz verkaufsfördernd einbringen. Für all seine Leistungen wird er nur im Erfolgsfall ein Honorar erhalten, was ein weiteres Argument dafür ist, das Inserieren und den Verkauf einem Profi zu überlassen.

Sie möchten Ihre Immobilie professionell inserieren und verkaufen, wissen aber nicht wie Sie dabei richtig vorgehen sollen? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

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Wie ermittle ich den Preis meiner Immobilie?

Im Scheidungsfall kommt oft die Frage auf, was mit der gemeinsam gekauften Immobilie passieren soll. Im Falle eines Verkaufs muss der Preis genau bestimmt werden. Wenn Sie wissen möchten, was Ihre Immobilie wert ist, kann das über die verschiedenen Verfahren berechnet werden. Jedes Verfahren hat dabei seine Anwendungszwecke, für die sie verwendet werden. Ein Experte kann Ihnen dabei helfen, das richtige Verfahren zu finden und den passenden Angebotspreis zu berechnen.

Bei der Bewertung einer Immobilie gibt es unterschiedliche Verfahren. Die Verfahren sind durch den Gesetzgeber vorgegeben. Im Paragraf 8 der Immobilienwertermittlungsverordnung sind das Vergleichswertverfahren, das Verfahren zur Bodenwertermittlung, das Ertragswertverfahren und das Sachwertverfahren. Diesen Verfahren liegen unterschiedliche Rechnungen zugrunde.

Das Vergleichswertverfahren

Das Vergleichswertverfahren ermittelt den Wert durch entsprechende Vergleiche. Es bietet sich daher vor allem für Eigentumswohnungen, Teileigentum und Familienhäuser an. Dabei wird der Kaufpreis vergleichbarer Immobilien als Grundlage genommen. Entscheidend sind dabei Faktoren wie das Baujahr, die Adresse, die Wohnfläche sowie ein vorhandener Garten/Balkon und ein Garagenstellplatz. Ebenso sind Faktoren wie die Bauweise, die Größe, die Restnutzungsdauer und der bauliche und energetische Zustand des Gebäudes wichtig.

Das Ertragswertverfahren

Das Ertragswertverfahren wird dagegen bei Immobilien genutzt, die einen Ertrag abwerfen. Darunter fallen Mietwohngrundstücke, gemischt genutzte und Geschäftsgrundstücke. Der Wert der Immobilie errechnet sich aus dem Bodenwert und den zu erwartenden Einnahmen. Dabei wird nicht die tatsächliche Miete veranschlagt, sondern die marktübliche. Eine leere Mietwohnung mindert daher nicht den Preis. Die Bewirtschaftungskosten der Immobilie sind von den zu erwartenden Einnahmen abzuziehen. Der Bodenwert errechnet sich aus dem durch einen Gutachterausschuss festgelegten Bodenrichtwert pro Quadratmeter. Der Bodenwert wird außerdem noch mit dem Liegenschaftszinssatz verzinst. Dabei wird der marktübliche Wert zugrunde gelegt. Ein weiterer Wert sind sonstige Umstände, die den Wert beeinflussen können. Dringende Sanierungsarbeiten, die noch nicht vorgenommen wurden, können den Wert der Immobilie mindern.

Das Sachwertverfahren

Ein weiteres Verfahren ist das Sachwertverfahren. Auch beim Sachwertverfahren wird der Bodenwert bestimmt und mit dem Wert des Gebäudes zusammengerechnet. Der Wert des Gebäudes wird mit den Regelherstellungskosten sowie der Grundfläche berechnet. Die Herstellungskosten gliedern sich dabei in verschiedene Stufen, sodass auch die Qualität der verbauten Materialien berücksichtigt wird. Von diesen Kosten wird die sogenannte Altersminderung abgezogen. Die vom Gesetzgeber festgelegte Nutzungsdauer von Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern beträgt in der Regel 80 Jahre. Das führt dazu, dass mit jedem Jahr 1,25 Prozent vom Wert abgezogen werden müssen. Der nun errechnete Gebäudesachwert wird mit dem Bodenwert addiert und mit dem Marktanpassungsfaktor multipliziert. Der Marktanpassungsfaktor legt die örtlichen Gegebenheiten der Immobilie zugrunde. So ist einem Haus in einer strukturstarken Gegend ein höherer Wert als einem baugleichen Haus in einer strukturschwachen Region zuzuschreiben. Dabei wird berücksichtigt, ob die Häuser in dem Quartier, in dem das zu verkaufende Haus steht, zu dem errechneten vorläufigen Sachwert verkauft werden.

Sie wollen Ihre Immobilie professionell bewerten lassen, wissen aber nicht welches Verfahren sich dafür anbietet? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

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Zahl des Monats

48.000.000

 

Etwa 58 Prozent, also 48 Millionen, der Deutschen wohnen bevorzugt in einer kleinen oder mittleren Stadt oder im Umland einer Stadt. Das ergab die Wohntraumstudie von Interhyp im vergangenen Jahr. Neben den Immobilienpreisen ist es auch der gut ausgebaute öffentliche Nahverkehr, der die kleineren Städte und das Umland so attraktiv macht.

Ein Viertel der Bundesbürger (26 Prozent) bevorzugt das Wohnen auf dem Land, sprich in einem Dorf. So leben mehr als sieben Millionen Deutsche in Orten mit 2.000 Einwohnern oder weniger. Für 16 Prozent der Befragten ist die Großstadt der Lieblingswohnort. Trotzdem wohnt fast ein Drittel der Deutschen in einer der 85 deutschen Großstädte mit mehr als 100.000 Einwohnern. Was aber fast allen (90 Prozent) bei der Wahl des Wohnortes wichtig ist, ist die Nähe zu Familie und Freunden.

 

 

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Die Bauzinsen sinken weiter

Mit hohen Zinsen auf die eigenen Spareinlagen kann aktuell niemand rechnen. Immer mehr Banken kündigen sogar Premium-Sparverträge. Doch die Niedrigzinsphase hat auch einen Vorteil: Darlehen und Kredite gibt es heute so günstig wie nie. Experten gehen davon aus, dass es bald zu einer Nullprozentverzinsung oder gar zu Negativzinsen kommen könnte.

In Dänemark ist es bereits soweit: Die Nordea Bank vergibt bei einer 20jährigen Laufzeit Immobilienkredite ohne Zinsen. In Deutschland sind die Banken laut einer Analyse des Kreditvermittlers Interhyp aktuell noch etwas vorsichtiger. Aber auch hier ist die Verzinsung so gering wie noch nie. Wer eine gute Kreditwürdigkeit vorweisen kann, kann je nach Anbieter mit einer Verzinsung von 0,4 Prozent bei zehn Jahren Laufzeit rechnen. Für die Analyse wurden die Konditionen von mehr als 400 Geldgebern verglichen.

Wieso sind die Zinsen gerade so niedrig?

Die Zeiten hoher Zinsen, die die Immobilienfinanzierung zum Albtraum machen sind schon lange vorbei. Bereits 2016 hat die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitsatz für die Vergabe von Zinsen auf 0 Prozent gesenkt. Banken, die sich Geld von der EZB leihen, müssen dafür also keine Zinsen zahlen und können diese günstigen Konditionen an ihre Kunden weitergeben. Die EZB geht aber noch einen Schritt weiter und erhebt Negativzinsen auf große Sparanlagen. Das macht das Anlegen von Geld für Banken aktuell unattraktiv, die Vergabe von Krediten lohnt sich also. Mit diesen Maßnahmen möchte die EZB die Wirtschaft ankurbeln. Wenn es unattraktiv ist zu sparen, geben die Menschen es eher aus und die Wirtschaft wächst.

Nullprozentverzinsung oder doch gar Negativzinsen?

Finanzexperten halten es für sehr wahrscheinlich, dass die Bauzinsen auch hier in Deutschland bei guter Kreditwürdigkeit bald auf 0 Prozent fallen könnten. Immerhin müssen Banken aktuell 0,5 Prozent Zinsen zahlen, wenn sie überschüssiges Geld bei der EZB anlegen. Durch die Vergabe eines Kredites ohne Zinsen machen sie so zwar keine Gewinne – anders als bei der Anlage des Geldes verlieren sie aber auch kein Geld.

Theoretisch lohnt es sich daher sogar Kredite mit Negativzinsen, die unter besagten 0,5 Prozent liegen zu vergeben. Schließlich verschenkt die Bank so immerhin noch weniger Geld, als sie verlieren würde, wenn sie ihr Geld bei der EZB einlagert.

Für Immobilienkäufer wäre das ein Traum. Wer einen Kredit über 100.000 Euro aufnimmt müsste bei einer Negativverzinsung von 0,1 Prozent nur 99.000 Euro zurückzahlen. Auf Anfrage von Finanz-Szene.de teilten allerdings sowohl die Deutsche Bank als auch die Commerzbank mit, aktuell keine Kredite mit Negativzinsen zu planen.

Doch auch bei den aktuellen Niedrigzinsen dürften die Nachfrage nach Immobilien weiter steigen – und damit auch die Preise. Für Immobiliensuchende ist deshalb ein ausreichender Eigenkapitalanteil entscheidend. Für Eigentümer könnte jetzt genau der richtige Zeitpunkt sein, um zu verkaufen.

Sie wollen Ihre Immobilie verkaufen und von dieser hohen Nachfrage profitieren? Kontaktieren Sie uns jetzt. Wir beraten Sie gerne.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

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Was tun mit der Immobilie im Erbfall?

Jedes zweite Erbe in Deutschland umfasst eine Immobilie. Dabei sind Immobilien auch oft der Großteil des Erbvolumens. Wenn das Erbe nicht in einem Testament geregelt wurde, stellen sich den Erben häufig viele Fragen. Was machen wir damit? Verkaufen, Vermieten, Einziehen? Müssen wir Erbschaftssteuer zahlen?

Gibt es mehrere Erben?

Gibt es mehrere Erben, so bilden sie zunächst die sogenannte Erbengemeinschaft. Beispielsweise Kinder, Ehepartner oder Enkel können Teil einer Erbengemeinschaft sein. Dabei steht Ehepartnern und Kindern ein Pflichtteil zu. Auch Enkelkinder bekommen einen Pflichtteil, wenn ihre Eltern bereits verstorben sind. Bei der Erbengemeinschaft ist zu beachten, dass kein Mitglied der Erbengemeinschaft allein über das Erbe entscheiden kann. Möchte zum Beispiel ein Erbe in die Immobilie ziehen, ein anderer aber die Immobilie verkaufen, so kann sie nicht ohne die Zustimmung beider verkauft werden. Umgekehrt muss aber ein Erbe die Miterben auszahlen, wenn er die Immobilie allein behalten möchte. Sowohl beim Verkauf als auch beim Auszahlen der anderen Erben ist es wichtig, den Wert der Immobilie zu kennen. Profi-Makler bieten eine kostenlose Wertermittlung an. Können sich die Erben jedoch nicht einigen, droht die Zwangsversteigerung. Experten raten, dies zu vermeiden, denn häufig wird hier eine Immobilie unter Wert versteigert. Eine Zwangsversteigerung kann von jedem Mitglied der Erbengemeinschaft beim Amtsgericht beantragt werden.

Wann fällt Erbschaftssteuer an?

Wann Erbschaftssteuer anfällt, hängt vom Wert der Immobilie und dem Verwandtschaftsgrad der Erben zum Erblasser ab. Denn es gibt unterschiedliche Freibeträge je nach Erbschaftsgrad:

  • Ehegatten: 500.000 Euro
  • Kinder und Enkelkinder, deren Eltern verstorben sind: 400.000 Euro
  • Enkelkinder: 200.000 Euro
  • Eltern und Großeltern: 100.000 Euro

Die Erbschaftssteuer entfällt ebenso, wenn die Immobilie nach dem Erbfall für einen Zeitraum von mindestens 10 Jahren selbst genutzt wird.

Existiert ein Testament?

Im Testament kann der Erblasser sein Erbe regeln. Jedoch gibt es auch hier kompliziertere Fälle. Überträgt der Erblasser beispielsweise die Immobilie dem Ehepartner, so steht einem eventuellen Kind trotzdem ein Pflichtteil zu. Das Kind kann diesen einfordern.

Immobilie verkaufen, vermieten oder selbst nutzen?

Die Erbimmobilie zu verkaufen, ist häufig die einfachste Lösung. Denn im Gegensatz zu einer Immobilie kann der Verkaufserlös – also Geld – einfacher unter den Erben aufgeteilt werden. Eine Immobilie selbst zu nutzen, lohnt sich oft nur, wenn Sie Alleinerbe sind, die Miterben auszahlen können oder ein lebenslanges Wohnrecht haben. Vermietung kann sich dagegen lohnen, wenn einer der Erben die Immobilie später vielleicht selbst bewohnen möchte.

Sie haben eine Immobilie geerbt und wollen mehr zu Ihren Möglichkeiten erfahren? Kontaktieren Sie uns jetzt, wir beraten Sie gerne!

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

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Neuer Job, neue Stadt, neues Haus?

Eigentlich hatten Sie geplant, bis ins hohe Alter in Ihrem geliebten Haus wohnen zu bleiben. Doch nun lockt ein neuer Job – in einer anderen Stadt. Da stellt sich die Frage: Was passiert jetzt mit der eigenen Immobilie? Am Beispiel von Familie Müller wollen zeigen wir, welche Möglichkeiten Sie haben und was Sie bedenken müssen.

Frau Müller ist nach der Geburt Ihres Sohnes für drei Jahre in Elternzeit gegangen. Nun will Sie zurück ins Berufsleben und findet ihren Traumjob in Nürnberg. Das Problem: Frau Müller wohnt mit ihrer Familie in Stuttgart. Der neue Job würde jeden Morgen und Abend 2 Stunden Autofahrt für sie bedeuten. Es sei denn, die Familie zieht um. Doch das gemütliche Reihenhaus haben sie erst vor wenigen Jahren gekauft. Hier wollten sie altwerden und ihre Kinder großziehen. Ist der neue Job es wert, diesen Traum aufzugeben?

Frau Müller bespricht ihren Zwiespalt mit ihrem Mann. Als selbstständiger Architekt ist er ohnehin viel unterwegs und kann theoretisch von überall aus arbeiten. Auch von Nürnberg. Pendeln kommt für Frau Müller nicht in Frage. Schließlich will sie so viel Zeit wie möglich mit ihrem kleinen Sohn verbringen. Doch den Job wegen dem jetzigen Haus ablehnen – das will sie auch nicht.

Also kommt nur ein Umzug in Frage. Nun müssen viele Entscheidungen getroffen werden. Suchen Sie sich in Nürnberg etwas zum Kauf oder zur Miete und was geschieht mit der eigenen Immobilie? Verkaufen oder vermieten? Die Vermietung hätte den Vorteil, dass sie jederzeit problemlos nach München zurückkommen könnten. Doch durch den Verkauf hätten Sie mehr Geld, für ein neues Eigenheim.

Die Müllers machen sich auf die Suche nach einer neuen Unterkunft in Nürnberg. Dort finden Sie ein Haus zum Kauf direkt in der Nähe von Frau Müllers neuer Arbeitsstelle. Wenn das kein Zeichen des Schicksals ist. Um das neue Haus finanzieren zu können, müssen sie das alte allerdings verkaufen.

Nun muss alles ganz schnell gehen, damit dem Berufsstart von Frau Müller nichts mehr im Weg steht. Die Familie entscheidet sich daher, sich voll und ganz auf den Umzug in die neue Immobilie zu konzentrieren und den Verkauf einem Profi-Makler zu überlassen. Denn für das Zusammenstellen aller Unterlagen, die Vermarktung, Besichtigungstermine und Preisverhandlungen haben die Müllers in ihrer aktuellen Situation nur wenig Zeit. Bei Freunden, die ihr Haus privat verkauft haben, haben sie mitbekommen, wie viel Arbeit dahintersteckt – und wie langwierig der Verkaufsprozess sein kann, wenn einem das nötige Fachwissen fehlt.

Sie sind deshalb froh, dass der Makler, der ihnen das Haus in Nürnberg verkauft hat, ihnen auch direkt einen kompetenten Kollegen in München empfehlen konnte. Als der den Wert Ihrer Immobilie ermittelt, können sie es kaum glauben: Seitdem sie das Haus vor fünf Jahren gekauft haben, hat es enorm an Wert zugelegt. Da sie länger als drei Jahre in ihrer Immobilie gewohnt haben, müssen sie darauf glücklicherweise keine Spekulationssteuer zahlen, sondern können den Gewinn direkt in die Tilgung der Hypothek des neuen Hauses stecken. Spekulationssteuer fällt dann an, wenn Eigentümer ihre Immobilie nach weniger als zehn Jahren wieder verkaufen. Eine Ausnahme besteht, wenn sie in den letzten drei Jahren vor Verkauf darin gewohnt haben.

Bei Ihnen steht ein Stadtwechsel an und Sie wollen Ihre Immobilie verkaufen? Kontaktieren Sie uns jetzt. Wir unterstützen Sie gerne.

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Zahl des Monats

48 %

Fast jeder zweite Rentner hat schon einmal von der Immobilienverrentung gehört. Das ergab jetzt eine Studie der Deutschen Gesellschaft für Immobilienverrentung (DEGIV). Allerdings wissen nur 31 Prozent der Befragten, worum es sich dabei genau handelt und wie das Prinzip funktioniert. Wir haben hier die Kurzfassung:

Bei der Immobilienverrentung verkaufen Senioren Ihr Eigenheim, behalten aber ein Nießbrauchrecht. Die Zahlung erfolgt entweder über eine Einmalzahlung, eine monatliche Rente oder eine Kombination aus beidem. Damit können Senioren sich Ihre Rente aufbessern. Das Prinzip wird immer beliebter, wie eine Studie der Deutschen Leibrenten AG zeigte. Jeder fünfte Eigentümer über 65 Jahren zieht eine Verrentung seiner Immobilie in Betracht. Mit steigender Bekanntheit des Prinzips könnte sich auch diese Zahl noch erhöhen.

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Schneller verkaufen dank Home Staging?

Vor dem Verkauf noch mal komplett neu einrichten? Klingt erst mal nach einem teuren Vergnügen und jeder Menge Arbeit – kann sich aber tatsächlich sowohl was Verkaufspreis als auch -zeit angeht, auszahlen. Das Zauberwort heißt Home Staging. Wer darauf setzt, überlässt die Arbeit einem Profi und muss auch kein komplett neues Mobiliar kaufen.

Was ist Home Staging?

Der Home Staging-Trend kommt aus den USA. Dort ist die Verschönerung von Immobilien vor dem Verkauf mittlerweile Standard. Auch in Deutschland sind Home Stager längst keine Seltenheit mehr. Die Einrichtungsprofis sind darauf spezialisiert, Immobilien so einzurichten, dass sie sowohl wohnlich wirken, gleichzeitig jedoch keinen zu persönlichen Stil haben. Das Ziel: Jeder soll sich durch die Einrichtung vorstellen können, in dieser Immobilie zu wohnen.

Viele Profi-Makler arbeiten mit Home Stagern zusammen. Die Einrichtung wird vor der Vermarktung gebucht und quasi für den Verkaufsprozess gemietet. Home Stager sorgen sowohl für die richtigen Möbel als auch für die passende Dekoration und haben dabei ein gutes Auge fürs Detail. So macht die Immobilie nicht nur auf Fotos, sondern auch bei der Besichtigung einen top Eindruck.

Für welche Immobilien ist Home Staging geeignet?

Homestaging lässt sich sowohl bei Neubauten als auch bei Bestandsimmobilien anwenden. Leere Räume wirken häufig kalt und vermitteln kein gutes Raumgefühl. Die potenziellen Käufer können sich nicht vorstellen, ob ihr großer Kleiderschrank oder die Eck-Couch hier reinpassen und sind so verunsichert. Ist die Immobilie hingegen zu vollgestellt mit alten, teils schon abgenutzten Nöbel und jeder Menge persönlichen Krimskrams, kann das ebenfalls abschreckend wirken. Die Kaufinteressenten können sich so nicht vorstellen, ihre eigene Persönlichkeit in diesen vier Wänden zu verwirklichen. Hinzukommt, dass der Eindruck, den eine heruntergekommene Einrichtung macht, sich auch auf den Rest der Immobilie auswirkt. Der Immobilienkauf ist eine emotionale Angelegenheit. Stimmt der Gesamteindruck nicht, sind Käufer häufig nicht gewillt, den veranschlagten Preis zu zahlen. Sie fürchten, viel Geld in die Sanierung der Immobilie stecken zu müssen – dabei würde es schon reichen, die alten Möbel auszutauschen.

Lohnt sich Home Staging?

In einer Studie unter amerikanischen Immobilienmaklern konnte gezeigt werden, dass Home Staging tatsächlich wirkt. Bei knapp zwei Dritteln der Verkäufe, bei denen Home Staging zum Einsatz kam, konnte der Angebotspreis erzielt oder übertroffen werden. Bei jeder fünften Immobilie lag der Verkaufspreis sogar um 15 Prozent über dem Angebotspreis. Die Kosten für das Home Staging können so schnell wieder reingeholt werden. Iris Houghten, die 1. Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Home Staging und Redesign (DGHR) verweist darauf, dass der erste Nachlass beim Angebotspreis, den Verkäufer geben, fast immer höher ist als die Kosten fürs Home Staging. Diese sind abhängig davon, ob der Home Stager nur beratend zur Seite steht oder ein Rundum-Sorglos-Paket bietet. Dann wird in der Regel eine Provision von 1 bis 3 Prozent des Verkaufspreises veranschlagt.

 

Sie brauchen Hilfe bei der Vermarktung Ihrer Immobilie? Kontaktieren Sie uns jetzt, wir unterstützen Sie gerne beim Verkauf.

 

 

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Immobilie in der Scheidung — Was kann ich machen?

Wie in vielen anderen Veränderungsprozessen, stellt sich auch während der Scheidung die Frage: Was machen wir mit unserer Immobilie? Selten ist die Frage leicht zu beantworten. Denn die passende Lösung ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Hat das Paar Kinder? Möchte einer von beiden in der Immobilie wohnen bleiben? Oder wem gehören wie welche Anteile an der Immobilie?

Stellen wir uns ein Paar vor, dass sich vor einigen Jahren, kurz nach der Hochzeit gemeinsam ein kleines Häuschen gekauft hat. Inzwischen haben Sie zwei Kinder. Die Kinder bleiben bei der Mutter. Das Haus gehört beiden zu gleichen Teilen. Und wie viele Paare hätten sie nie an eine Trennung gedacht und hatten deshalb auch keinen Ehevertrag geschlossen. Da sie mit ihrer Immobilie nicht weiterwissen, wenden sie sich an einen Profi-Makler, der ihnen folgende Optionen aufzeigt:

Die Mutter könnte mit den Kindern in der Immobilie wohnen bleiben. Dann könnten sich die ehemaligen Partner einigen, ob sie an ihren Ex-Mann Miete bezahlt, ob sie ohne weitere Zahlungen in der Immobilie bleibt, oder ob die Mietzahlungen mit den Kosten für die Hypothek oder den Unterhaltskosten verrechnet werden. In diesem Fall empfiehlt der Immobilienexperte, sich zusätzlich eine rechtliche Beratung zu suchen.

Die Mutter könnte allerdings auch den Vater auszahlen. Um zu wissen, wie hoch die Auszahlung ausfallen würde, würde der Wert der Immobilie mit der Restschuld verrechnet, also den Hypotheken und Krediten, die noch abbezahlt werden müssen. Nehmen wir an, das Haus wurde vor zehn Jahren gekauft, ist 300.000 Euro wert und 100.000 Euro sind bisher abbezahlt. Die übrigen 200.000 Euro müsste nun die Mutter allein tragen. Von den bereits gezahlten 100.000 Euro müsste sie dazu noch die Hälfte an ihren Ex-Mann zahlen. Hier stellt sich allerdings die Frage, sie sich diese Lösung leisten kann. Häufig ist diese Lösung für einen Partner allein zu teuer.

Eine andere Möglichkeit wäre, das Haus als Vorerbe oder Schenkung auf die Kinder zu übertragen. Auch so könnte die Mutter mit den Kindern in der Immobilie wohnen bleiben. Die Mutter könnte dann als Vormund der Kinder bis zu deren 18. Lebensjahr über das Haus verfügen. In der Regel ist diese Lösung jedoch besser bei einem Kind geeignet. Denn bei zwei Kindern könnte es später auch zu Streitigkeiten kommen.

Das Haus könnte auch von beiden in zwei Wohnungen geteilt werden und beide Ex-Partner bleiben jeweils in einer der Wohnungen wohnen. Diese Möglichkeit bietet sich an, wenn sich beide Partner noch gut verstehen und bereit sind in der Nähe des anderen zu wohnen. Für die Teilung ist jedoch eine Genehmigung von der Gemeinde nötig. Zusätzlich muss die Teilung auch um Grundbuch eingetragen werden.

Denkbar ist auch, dass die Immobilie vermietet wird und beide Ex-Partner teilen sich die Mieteinnahmen. Möchte später eins der beiden Kinder in der Immobilie wohnen, kann das eine geeignete Lösung sein.

Die Ex-Partner können die Immobilie natürlich auch verkaufen und den Verkaufserlös teilen. Diese Lösung bevorzugen viele Paare. Wichtig ist hier, dass der Wert der Immobilie professionell ermittelt wird. Denn mit dem Erlös möchten beide ja ihren Neubeginn starten.

Können sich beide auf keine dieser Lösungen einigen, droht eine Teilungsversteigerung. Einer der Partner muss dies beim Amtsgericht beantragen, wenn er die Lösung der Immobilienfrage erzwingen möchte. Immobilienprofis raten von dieser Lösung aber ab. Denn in der Regel wird hier ein geringerer Erlös erzielt.

Sie stecken in der Scheidung und sind sich unsicher, welche der Optionen für Ihre Immobilie die richtige ist? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

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Zahl des Monats

82 %

 

82 Prozent der Deutschen möchten gerne ungewöhnlich wohnen. Das ergab eine repräsentative Studie des Baufinanzierers interhyp. So würden zum Beispiel 24 Prozent der Befragten gerne ein Landhaus, ein Bauernhaus oder eine Mühle bewohnen. Für 20 Prozent der Deutschen käme ein Bungalow in Frage. Das ist wiederum nicht besonders erstaunlich, da das Bungalow in den letzten Jahren eine kleine Renaissance erlebt.

15 Prozent der Bundesbürger wünschen sich, in einem Penthouse zu leben. Für weitere 13 Prozent wäre auch ein Loft, ein Studio oder ein Atelier die Traumimmobilie. Nur ein Zehntel der Deutschen wünscht sich, in einer Villa oder einem Schloss, beziehungsweise einem Gutshof oder Ähnlichem zu wohnen.

 

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Häufige Fehler beim Immobilienverkauf

Der Verkauf eines Hauses scheint heute einfacher denn je. Onlineportale bieten nicht nur jedem eine öffentliche Plattform, viele digitale Anbieter haben heute auch jene Funktionen übernommen, welche früher Hoheitsgebiete der Immobilienmakler waren. Doch führt der Verzicht auf die Unterstützung eines Profis häufig zu vermeidbaren Fehlern und in der Folge zu unbefriedigenden Ergebnissen. Nachfolgend ein kurzer Überblick über die häufigsten Fehler beim privaten Immobilienverkauf.

Keine Geduld: Der Verkauf eines Hauses ist zeitintensiv. Bewertung der Immobilie, Beschaffung aller relevanten Dokumente und Erstellung eines aussagekräftigen Exposés. Zielgruppenbestimmung und Implementierung von Marketingstrategien. Vorauswahl potenzieller Käufer, Organisation und Durchführung der Besichtigungen und Prüfung der Käuferbonität. All das kommt auf Sie zu, wenn Sie Ihre Immobilie privat veräußern möchten. Dieser Aufwand wird oft unterschätzt. In der Folge werden wichtige Aufgaben übersprungen. Die Konsequenz kann ein Verkauf unter Marktwert sein oder gar eine kostenintensive Rückabwicklung des Kaufvertrags.

Mangelndes Know-how: Wie bewerte ich meine Immobilie? Welche Dokumente brauch ich und welche Formulierungen müssen unbedingt in dem Kaufvertrag stehen? Oft wird nicht nur der zeitliche Aufwand unterschätzt, auch das notwendige Expertenwissen.  Ein Mangel an diesem Know-how wirkt sich oft negativ auf die Verkaufsgespräche aus und lässt Sie in einer angreifbaren Position zurück. Denn wie in jedem Bereich, in dem es um viel Geld geht, gibt es auf dem Immobilienmarkt nicht nur ehrliche Mitspieler.

Emotionale Bindung: Die erste gemeinsame Wohnung, das Haus, in dem die Kinder zur Welt kamen oder der Garten, in dem der Hund unter der Linde begraben wurde. Für die meisten Menschen ist ihr Haus mehr als nur ein Gebäude – es ist ihr Zuhause, ein Wohlfühlort, an dem viele Erinnerungen und vor allem Emotionen hängen. Geht es dann darum, dieses zu verkaufen, scheitern viele Privatverkäufer an genau dieser Emotionalität. Unrealistische Preisvorstellungen und mangelnde Sachlichkeit können die Folge sein.

Kein Netzwerk: Ob bei der Bestimmung des Kaufpreises oder Vermarktung des Objekts, Privatverkäufern fehlt es oft an guten Kontakten in die Branche. Wie auch beim fehlenden Expertenwissen kann das fehlende Netzwerk dazu führen, dass Sie Ihr Eigenheim unter Wert verkaufen. Bereits bei der Bewertung des Objekts ist es unverzichtbar, die richtigen Ansprechpartner zu kennen. Anderenfalls laufen Sie Gefahr, Opfer eines unseriösen Anbieters zu werden, denn diese können manipuliert werden. Vor allem in Zeiten von Onlinebewertungsportalen.

Wer daher beim Hauskauf sichergehen möchte, der verlässt sich auf einen Makler. Sie sind Experten, die sich ganz in Ihren Dienst stellen. Der Makler hat einen objektiven Blick auf eine Immobilie und kann sie mit Fachkenntnis, jahrelanger Erfahrung und methodisch fundiert bewerten. Er nimmt sich Zeit für Sie und erlaubt Ihnen eine stressfreie Abwicklung des gesamten Verkaufsprozesses.

Sie sind noch auf der Suche nach dem passenden Makler für Ihre Immobilie? Kontaktieren Sie uns jetzt für ein unverbindliches Beratungsgespräch.

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So gelingen Ihnen die perfekten Immobilienfotos

Heutzutage kann jeder mit seinem Handy Fotos von der eigenen Immobilie machen und diese auf Immoscout und Co. online stellen. In den Portalen fallen deshalb deutliche qualitative Unterschiede auf. Inserate mit hochwertigen Fotos wirken einladender und professioneller. Gute Immobilienfotos wecken Emotionen und führen oft dazu das Immobilien sich schneller und zu einem besseren Preis verkaufen. Doch wie gelingt das perfekte Bild?

Ist eine professionelle Kamera ein Muss?

Diese Frage lässt sich zunächst einmal mit einem Nein beantworten. Die Qualität moderner Handys ist mittlerweile so gut, dass Sie mit herkömmlichen Digitalkameras mithalten können. Wer unsere restlichen Tipps beachtet, wird also auch mit dem Handy schöne Fotos schießen können. Mit einer professionellen Spiegelreflex-Kamera schaffen Experten es allerdings, die Fotos auf das nächste Level zu bringen. Damit lassen sich besondere Lichteffekte kreieren und mit Tiefenschärfe arbeiten. So können bestimmte Stimmungen besser festgehalten werden.

Frei von persönlichen Gegenständen und trotzdem wohnlich

Dass Sie lieber einmal aufräumen, bevor Sie Fotos von Ihrer Immobilie machen, versteht sich von selbst. Dreckiges Geschirr und ein voller Wäscheständer im Hintergrund machen sich schließlich auf keinem Foto gut. Der Trick hinter einem herausragenden Immobilienfoto ist es jedoch, einen Raum so zu präsentieren, dass er ein Wohngefühl vermittelt, gleichzeitig jedoch nicht voll mit persönlichen Gegenständen ist. Anstatt Familienfotos und Urlaubsmitbringseln bietet sich daher neutrale Deko an. Auch sollten Sie Schreibtische und Regale entrümpeln und darauf achten, dass die Bilder nicht zu überfrachtet wirken. Weniger ist in diesem Fall mehr. Wenn kleine Zimmer mit Möbeln vollgestellt sind, bietet es sich auch durchaus an, einen Sessel oder ein Regal für das Foto rauszuräumen.

Bei einer Einrichtung, die nicht mehr zeitgemäß oder schon leicht abgenutzt ist, empfehlen Profi-Makler außerdem häufig ein sogenanntes Homestaging. Dabei wird Ihre Immobilie für die Vermarktung von einem Profi neu eingerichtet. Homestaging ist auch dann eine gute Idee, wenn Sie bereits ausgezogen sind und die Räume ansonsten leer wären.

Auf die Lichtverhältnisse achten

Wichtig ist es außerdem, dass Sie Ihre Bilder bei guten Lichtverhältnissen machen. Tageslicht eignet sich dafür am besten. Kunstlicht verpasst der Einrichtung und den Wänden häufig einen Gelbstich. Sind die Lampen nicht hell genug, werden die Bilder zu dunkel und die Räume wirken automatisch enger und weniger einladend. Wenn möglich sollten Sie beim Fotografieren außerdem auf den Blitz verzichten. Stimmen die Lichtverhältnisse, ist das kein Problem. Fotos mit Blitz wirken meist härter und weniger natürlich. In Ausnahmefällen bietet es sich aber auch an, Fotos bei schwachem Licht zu machen. Ihren Kamin setzen Sie zum Beispiel am besten am Abend in Szene.

Den richtigen Winkel finden

Neben dem richtigen Licht, ist auch der richtige Winkel entscheidend für ein gutes Foto. Orientieren Sie sich an natürlichen Linien im Bild. Das können zum Beispiel eine Tischkante oder die Ecken des Raumes sein. Wenn Sie die Kamera schräg halten, wirkt der Raum schnell verzerrt und die Größenverhältnisse stimmen nicht. Überlegen Sie sich außerdem, aus welcher Perspektive Sie den Raum am besten einfangen können. Direkt von der Tür aus oder lieber aus der Ecke. Im Idealfall haben Sie beim Fotografieren ein Fenster hinter sich, dann ist das Licht am besten.

Sie brauchen Hilfe bei der Vermarktung Ihrer Immobilie? Kontaktieren Sie uns jetzt, wir unterstützen Sie gerne beim Verkauf.

 

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Zahl des Monats

146 m²

 

Im Eigenheim haben die Deutschen fast doppelt so viel Platz wie Menschen einer Mietwohnung. Das ist das Ergebnis einer Befragung von 2.100 Bundesbürgern durch den Baufinanzierer Interhyp. Wer in den eigenen vier Wänden wohnt, verfügt über durchschnittlich 146 Quadratmeter. Miethaushalten steht durchschnittlich nur eine Fläche von 77 Quadratmetern zur Verfügung.

Es gibt jedoch regionale Unterschiede. Auf dem Land wohnen Menschen häufig mit mehr Platz. Dazu kommt, dass die Wohnkosten hier meist niedriger sind, die Ausstattung der Immobilie aber gleichzeitig höher ist. Während Stadtbewohner in der Regel auf durchschnittlich 83 Quadratmetern und mit drei Zimmern wohnen, stehen Landbewohnern im Durchschnitt 138 Quadratmeter und fast sechs Zimmer zur Verfügung.

 

 

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So geht altersgerechtes Wohnen

Mit dem steigenden Alter entwickelt jeder Mensch neue Bedürfnisse und Anforderungen an das eigene Zuhause. Um diesen gerecht zu werden, müssten in den eigenen vier Wänden viele bauliche Veränderungen vorgenommen werden. Wie lässt sich altersgerechtes Wohnen realisieren und wer kann die Betroffenen dabei unterstützen?

Unter dem Begriff „altersgerechtes Wohnen“ wird eine Miet- oder Eigentumswohnung verstanden, die älteren Menschen ein barrierefreies und komfortables Leben ermöglicht. Wichtig ist zum Beispiel eine praktische und zweckgemäße Möblierung der Wohnung. Die Bewohner sollen möglichst lange selbstständig wohnen können, ohne großartig auf andere Menschen angewiesen zu sein. Dafür muss die Wohnung natürlich von allen Stolperfallen oder Risiken befreit sein und Hilfsmittel müssen angebracht werden, die den Alltag vereinfachen. Folgende Wohnformen ermöglichen ein altersgerechtes Wohnen:

Barrierefreies Umbauen

Diese Option eignet sich vor allem für Senioren, die ihr vertrautes Eigenheim im Alter nicht verlassen möchten. Die Idee dahinter ist, das Haus oder die Wohnung so umzubauen, dass die Bewohner sich darin barrierefrei bewegen können. Es können ein Treppenlift eingebaut und Türen verbreitert werden. Das Bad kann mit einer breiteren Dusche und Wandstützgriffen, Sitzgelegenheit oder einem geeigneten WC für Rollstuhlfahrer ausgestattet werden. Nachteil: Es ist oft teuer.

Seniorenheime

Wenn Senioren umfangreiche Pflege oder ständige Betreuung von einer Fachkraft benötigen, ist ein Seniorenheim häufig eine sinnvolle Variante. Hier sind die Senioren unter Menschen in einer ähnlichen Lebensphase und es ist immer jemand vor Ort, falls die Bewohner Hilfe benötigt.

Wohngemeinschaften

In Wohngemeinschaften können ältere Menschen mit anderen Senioren zusammenleben. Sie unterstützen sich gegenseitig und knüpfen untereinander soziale Kontakte, sodass sie im Alter nicht einsam sind und sich immer gegenseitig helfen können. Das kann sich bei Senioren mit niedrigen Einkommen lohnen. Denn sie teilen sich die Kosten wie Miete, Nebenkosten oder wenn mal etwas kaputt geht.

Mehrgenerationenhäuser

Hier leben Personen unterschiedlicher Generationen zusammen. Dadurch können Senioren gegebenenfalls Unterstützung von jüngeren Menschen erhalten. Anderseits können die Senioren diesen wiederum helfen und zum Beispiel beim Babysitting ihre Hilfe anbieten.

Betreutes Wohnen

Beim betreuten Wohnen leben Senioren in barrierefreien Wohnungen oder Häusern und haben einen Ansprechpartner vor Ort. Die Senioren leben dennoch weitestgehend selbstständig im eigenen Haushalt. Je nachdem, wie selbständig jemand ist, erhält er entsprechend viel Betreuung. Die Art der Betreuung kann sich auch im Laufe der Zeit anpassen

Wollen Sie Ihr Eigenheim verkaufen, um in eine altersgerechte Wohnung zu ziehen? Kontaktieren Sie uns jetzt. Wir unterstützen Sie gerne.

 

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Wie viel ist meine Immobilie wert?

Die neuen Nachbarn haben das Haus nebenan letztes Jahr für 350.000 Euro gekauft? Dann werden Sie doch sicher denselben Preis verlangen können. Ganz so einfach ist es leider nicht. Wer zum bestmöglichen Preis verkaufen möchte, darf auf eine professionelle Wertermittlung nicht verzichten.

Experten beobachten auf Immobilienportalen immer wieder die gleichen Szenarien: Privatverkäufer stellen Ihre Immobilie zu einem viel zu hohen Preis online, diese bleibt Monate lang im Onlineportal bis irgendwann der Preis gesenkt wird. Doch dann ist es schon zu spät. Kaufinteressenten beobachten den Markt genau und ein Inserat, dass erst monatelang den Ladenhüter spielt und dann im Preis gesenkt wird, vermittelt vor allem eines: Mit der Immobilie stimmt etwas nicht.

Dabei ist die Immobilie meist in einem top Zustand. Der Verkäufer hat lediglich darauf verzichtet, den Preis professionell zu ermitteln. Die meisten Verkäufer tendieren in diesem Fall dazu, den Preis zu hoch anzusetzen. Sie lassen sich durch die vielen Medienberichte über rasend steigende Immobilienpreise blenden und lassen häufig auch den emotionalen Wert, den die Immobilie für sie hat, in die Preisgestaltung einfließen.

Viele Eigentümer nutzen für die Preisermittlung außerdem ein Online-Bewertungstool. Das ist eine gute Möglichkeit, um sich einen ersten Eindruck vom ungefähren Wert zu machen. Verlassen sollte man sich hierauf jedoch nicht, dafür sind die Ergebnisse zu ungenau. Schließlich können individuelle Merkmale der Immobilie nicht mit einbezogen werden. Wie ist die Immobilie geschnitten, wie hochwertig sind die verarbeiteten Fliesen und Böden, gibt es in unmittelbarer Nähe starke Lärmquellen, gibt es eine Badewanne, hat das Bad ein Fenster und wie lang ist die letzte Sanierung her? Ein professioneller Makler gibt eine Werteinschätzung daher nur nach vorheriger Besichtigung der Immobilie ab.

Für die professionelle Wertermittlung gibt es drei anerkannte Verfahren: Das Vergleichswertverfahren, das Sachwertverfahren und das Ertragswertverfahren. Das Vergleichswertverfahren wird vor allem bei Grundstücken und Eigentumswohnungen, für die es eine ausreichende Anzahl vergleichbarer Objekte gibt, angewandt. Für das Sachwertverfahren werden der Bodenwert und der Wert der Immobilie getrennt berechnet. Der Grundstückswert wird dabei per Vergleichswertverfahren ermittelt, für den Gebäudewert werden alle Material- und Ausstattungskosten verrechnet. Dieses Verfahren wird häufig bei Einfamilienhäusern angewandt. Das Ertragswertverfahren hingegen wird vor allem bei vermieteten Objekten und Gewerbeimmobilien angewandt. Hier ist entscheidend, wie viel mit der Immobilie erwirtschaftet werden kann.

Der Wert, der am Ende des Bewertungsverfahrens ermittelt wird, ist der sogenannte Realwert. Dieser muss nicht zwangsläufig der Angebotspreis sein. Je nach Objekt und Marktsituation bieten sich unterschiedliche Preisstrategien an. In Zeiten hoher Nachfrage ist zum Beispiel auch ein Bieterverfahren, bei dem der Preis bewusst niedriger angesetzt wird, eine beliebte Option.

Sie wollen Ihre Immobilie zum besten Preis verkaufen und auf die fachliche Kompetenz eines Profis setzen? Kontaktieren Sie uns jetzt. Wir unterstützen Sie gerne.

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Zahl des Monats

84 %

 

84 Prozent der deutschen Bundesbürger möchten lieber im eigenen Haus wohnen als zur Miete. Das sagen sowohl jene, die in den eigenen vier Wänden leben, als auch jene, die noch zur Miete wohnen. Wer im Eigenheim wohnt, bereut seine Entscheidung in den meisten Fällen nicht. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey für Spiegel Online.

Deshalb plant auch mehr als jeder Dritte unter den 30 bis 39 Jährigen laut der Umfrage in den nächsten fünf Jahren sich eine Wohnung oder ein Haus „auf jeden Fall“ oder „eher“ zuzulegen. Dabei war den Befragten bewusst, dass die Preise für Immobilien aktuell hoch sind. Obwohl EU-weit die Wohneigentumsquote in Deutschland am niedrigsten ist und nur etwa jeder zweite im Eigenheim wohnt, wünscht sich die Mehrzahl der Deutschen doch die eigenen vier Wände.

 

 

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Umzug per Mausklick

Umziehen stresst. Zumindest war das in Vergangenheit so. Doch immer öfter sorgen digitale Helfer dafür, dass der Umzug deutlich entspannter läuft. Es beginnt bei der Auswahl des richtigen Umzugsunternehmens, der Berechnung der Umzugskisten und endet mit der Ummeldung der Adresse. Wir sprechen mit Patrick Cuesta vom Umzugsportal Movinga über die Zukunft des Umzugs.

Schleppen künftig Roboter meine Umzugskisten?

Das wäre auf dem heutigen Stand der Technik gar nicht so gut. Der Mensch ist beim Umzug immer noch unersetzbar, weil es auf Augenmaß ankommt, viel antizipiert werden muss und manchmal schnelle Reaktionen erforderlich sind.

 

Sie bieten im Internet Umzug per Mausklick an.  Es beginnt mit einem Anbietervergleich. In meinem Briefkasten liegen aber auch täglich Werbeflyer von Umzugsfirmen. Warum nicht die?

Es geht um Vertrauen. Ich kann bei der Vielzahl von Flyern kaum unterscheiden. Sind die alle gleich gut? Warum kostet der so wenig und der andere so viel?  Ohne Empfehlung von Bekannten oder Freunden ist es schwierig zu entscheiden, welches Unternehmen das richtige ist. Vergessen Sie nicht: Es geht um Ihr Hab und Gut. Und dabei nicht einmal nur um Vermögenswerte, sondern auch um den Erhalt von Dingen, an denen Sie sehr hängen oder mit denen Sie etwas Persönliches verbinden. Der Verlust oder die Beschädigung kann äußerst schmerzhaft sein. Deswegen gibt es uns. Denn die Anbieter, mit denen wir zusammenarbeiten, sind alle geprüft. In unserem Unternehmen zählt dies zu den wichtigsten Grundsätzen. Durch die enge Zusammenarbeit mit unseren Partnern haben wir zudem die Möglichkeit, viele statistische Daten zu erheben und miteinander zu vergleichen. Hat zum Beispiel eine Umzugsfirma bereits 10.000 Umzüge gemacht, können wir mit Hilfe der Statistik erkennen, ob es bei den Umzügen besonders oft oder besonders wenig zu Schäden gekommen ist. Außerdem werden alle unsere Partner am Anfang an der Movinga-Akademie ausführlich geschult.

Und nach welchen Kriterien entscheiden Sie sich für Ihre Partner?

Das geschieht im sogenannten „Onboarding“. Im ersten Schritt werden rechtliche Dokumente angefordert, damit der potentielle Umzugspartner nachweist, dass er berechtigt ist, Umzüge durchzuführen. Im nächsten Schritt wird der Partner zu verschiedenen Umständen oder Verhaltensweisen befragt und eingestuft.

Erfüllt der Partner unsere Qualitätsansprüche, erlauben wir ihm „Testumzüge“ durchzuführen, bei welchem der Partner nicht nur von uns, sondern auch vom Kunden eingeschätzt wird. Hat ein Partner all dies bestanden, darf er sich offiziell als Movinga-Partner bezeichnen. Um die Qualität nicht nur zu Beginn zu überprüfen werden nach jedem Umzug unsere Kunden zu ihrem Erlebnis per E-Mail oder telefonisch kontaktiert. Bei Nichterfüllung der Qualitätsrichtlinien schließen wir Umzugsunternehmen aus unserem Programm aus und arbeiten nicht mehr mit ihnen zusammen.

Wenn etwas passiert, kann es trotz Versicherung zu Ärger kommen. Es gibt nicht selten Fälle, bei denen die Versicherungen dann versuchen dem Geschädigten eine Mitschuld einzuräumen. Wie funktioniert das bei Ihrem Portal?

Laut Gesetz ist jeder Umzug mit einer Grundhaftung versichert. Diese Grundhaftung greift jedoch nur bei Schäden durch vom Umzugsunternehmen verpacktem Umzugsgut. Zudem ist nur der Zeitwert des Umzugsguts abgesichert. Da uns diese Versicherung nicht ausreicht, bieten wir unseren Kunden erweiterten Versicherungsschutz an, der bei vom Umzugsunternehmen verpackten Umzugsgütern greift und den gegenwärtigen Wert des Umzugsguts versichert. Hier können wir empfehlen: Wer auf Nummer sicher gehen möchte, lässt uns alles ein- und auspacken und auf- und abbauen,

Man findet Sie derzeit in allen großen deutschen Ballungsräumen. Wie ist es auf dem Land?

Dadurch, dass wir ein sehr großes Netzwerk an Partner haben, ist auch das mittlerweile möglich. Da wir Leerfahrten vermeiden möchten, schauen wir zunächst, welche Umzugsunternehmen gerade in welcher Region tätig sind. Wenn beispielsweise einer unserer Partner in Saarbrücken unterwegs ist und wir einen Auftrag in einem Dorf aus dieser Region bekommen, beauftragen wir den Partner ebenfalls. Wir haben immer im Überblick, welches Umzugsunternehmen sich gerade wo befindet.

Wie spontan kann man denn bei Ihnen einen Umzug planen, also angenommen ein Kunde möchte schon morgen umziehen?

Wir sind da zeitlich absolut flexibel. Also ist es auch sehr kurzfristig möglich einen Umzug zu machen.

Zum Umzug gehören auch so nervige Dinge wie die Ummeldung vom Stromanbieter. Das wäre doch etwas, was Sie Menschen  abnehmen können, oder?

Auch in der Hinsicht sind wir gerade dabei etwas auszubauen und unseren Service umfangreicher zu machen. Dazu gehören auch Behördengänge, Handwerker-Endreinigungen und sogar der Gang zum Baumarkt. Der Kunde kann praktisch alles an uns übergeben und muss sich um nichts mehr Gedanken machen.

Foto: Haveseen